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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    Engelberg 03 set 2010 Dresler Martin Hrsg Neuroästhetik Kunst Gehirn Wissenschaft Leipzig Seemann 2009 Reviewed by Franz Engel 24 mag 2010 Meys Oliver Memoria und Bekenntnis Die Grabdenkmäler evangelischer Landesherren im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation im Zeitalter der Konfessionalisierung Regensburg Schnell Steiner 2009 Reviewed by Kilian Heck 27 mar 2010 Parello Daniel Die mittelalterlichen Glasmalereien in Marburg und Nordhessen Berlin Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft 2008 Reviewed by Michael Buchkremer 30 gen 2010 Habel Robert Alfred Messels Wertheimbauten in Berlin der Beginn der modernen Architektur in Deutschland mit einem Verzeichnis zu Messels Werken Berlin Gebr Mann Verlag 2009 Reviewed by Lucas Elmenhorst 27 gen 2010 Börsch Supan Helmut Caspar David Friedrich Gefühl als Gesetz München u a Deutscher Kunstverlag 2008 Reviewed by Gregor Wedekind 18 dic 2009 Dietl Albert Die Sprache der Signatur Die mittelalterlichen Künstlerinschriften Italiens Berlin Deutscher Kunstverlag 2009 Reviewed by Christian Hecht 07 dic 2009 Buchmann Sabeth Draxler Helmut Geene Stephan Hrsg Film Avantgarde Biopolitik Wien Schleebrügge Editor 2009 Reviewed by Bettina Klix 23 nov 2009 Köster Gabriele Künstler und ihre Brüder Berlin Gebr Mann Verlag 2008 Reviewed by Irmlind Luise Herzner 21 nov 2009 Magnago Lampugnani Vittorio Frey Katia Perotti Eliana Hrsg Anthologie zum Städtebau Bände 1 1 und 1 2 Von der Stadt der Aufklärung zur Metropole des industriellen Zeitalters Berlin Gebr Mann Verlag 2008 Reviewed by Ulrike Sturm 12 nov 2009 Rhein Gudrun Der Dialog über die Malerei Lodovico Dolces Traktat und die Kunsttheorie des 16 Jahrhunderts Mit einer kommentierten Neuübersetzung Köln Weimar u Wien Böhlau Verlag 2008 Reviewed by Christian Hecht 09 nov 2009 Erben Dietrich Komponistenporträts von der Renaissance bis zur Gegenwart Stuttgart Reclam 2008 Reviewed by Jan Simane 03 nov 2009 Bähr Astrid Repräsentieren bewahren belehren Galeriewerke 1660 1800 von der Darstellung herrschaftlicher Gemäldesammlungen zum populären Bildband Hildesheim u a Olms

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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    1300 Vorparlerische Architektur im Elsaß in Lothringen und Südwestdeutschland Korb Didymos Verlag 2008 Reviewed by Ralf Dorn 05 mar 2009 Hunecke Volker Europäische Reitermonumente Ein Ritt durch die Geschichte Europas von Dante bis Napoleon Ferdinand Schöningh Verlag 2008 Reviewed by Raphael Beuing 12 feb 2009 Martin Lozano Luis Coronel Rivera Juan Rivera Extra Large Series Taschen Verlag 2008 Reviewed by Tobias Kämpf 21 gen 2009 Richter Jan Friedrich Claus Berg Retabelproduktion des ausgehenden Mittelalters im Ostseeraum Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft 2007 Reviewed by Peter Knüvener 20 gen 2009 Kleinert Katja Atelierdarstellungen in der niederländischen Genremalerei des 17 Jahrhunderts realistisches Abbild oder glaubwürdiger Schein Petersberg Michael Imhof Verlag 2006 Reviewed by Hans Joachim Raupp 17 gen 2009 Swan Claudia Art science and witchcraft in early modern Holland Jacques de Gheyn II 1565 1629 Cambridge u a Cambridge University Press 2005 Reviewed by Jan Altmann 14 gen 2009 Feuerstein Günther Urban fiction Strolling through ideal cities from antiquity to the present day Stuttgart u a Edition Axel Menges 2008 Reviewed by Steffen Krämer 13 dic 2008 Brix Michael Bischoff Franz Kobler Friedrich Dehio Georg Hrsg Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler Georg Dehio Bayern 2 Niederbayern München Deutscher Kunstverlag 2008 Reviewed by Christian Hecht 03 dic 2008 Neubert Michaela Franz Joseph Spiegler 1691 1757 die künstlerische Entwicklung des Tafelbildmalers und Freskanten Weißenhorn Anton H Konrad Verlag 2007 Reviewed by Christian Hecht 17 nov 2008 Fricke Beate Ecce fides Die Statue von Conques Götzendienst und Bildkultur im Westen Wilhelm Fink Verlag 2007 Reviewed by Carsten Juwig 06 ott 2008 Schoell Glass Charlotte Sears Elizabeth L Verzetteln als Methode Der humanistische Ikonologe William S Heckscher 1904 1999 Berlin Akademie Verlag 2008 Reviewed by Anke te Heesen 28 set 2008 Marek Michaela Universität als Monument und Politikum Die Repräsentationsbauten der Prager Universitäten 1900 1935 und der politische

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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    14 ago 2007 Schönert Kristine Weltskepsis und Bildkrise Eustache Le Sueurs Vie de Saint Bruno im Licht des französischen Jansenismus Regensburg Schnell Steiner 2006 Reviewed by Christian Hecht 30 lug 2007 Doll Nikola Heftrig Ruth Peters Olaf Kunstgeschichte nach 1945 Kontinuität und Neubeginn in Deutschland Köln Böhlau Verlag 2006 Reviewed by Maike Steinkamp 21 lug 2007 Mondini Daniela Mittelalter im Bild Séroux d Agincourt und die Kunsthistoriographie um 1800 Zürich Zurich InterPublishers GmbH 2005 Reviewed by Ingrid R Vermeulen 19 lug 2007 Adorf Sigrid Gebhardt Fink Sabine Schade Sigrid Is it now Gegenwart in den Künsten GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen 2006 Reviewed by Edith Futscher 18 lug 2007 Schmidt Breitung Dorothee Der mittelalterliche Bildzyklus in der Sakristei der Beeskower Marienkirche Berlin Lukas Verlag für Kunst und Geistesgeschichte 2007 Reviewed by Peter Knüvener 16 lug 2007 Varnedoe Kirk Pictures of nothing Abstract art since Pollock Princeton u a Princeton University Press 2006 Reviewed by Herbert R Hartel 06 lug 2007 Goudeau Jeroen Nicolaus Goldmann 1611 1665 en de wiskundige architectuurwetenschap Groningen Elchers 2005 Reviewed by Christof Baier 28 giu 2007 Ullrich Uta Barbara Der Kaiser im giardino dell Impero Zur Rezeption Karls V in italienischen Bildprogrammen des 16 Jahrhunderts Berlin Gebr Mann Verlag 2006 Reviewed by Dietrich Erben 14 giu 2007 Thum Veronika Die Zehn Gebote für die ungelehrten Leut Der Dekalog in der Graphik des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit München u a Deutscher Kunstverlag 2006 Reviewed by Imke Harjes 10 giu 2007 Wilhelmi Christoph Künstlergruppen in Deutschland Österreich und der Schweiz seit 1900 Ein Handbuch Stuttgart Dr Ernst Hauswedell Co 1996 Reviewed by Sigrid Gaisreiter 07 giu 2007 Pusback Birte Stadt als Heimat Die Danziger Denkmalpflege zwischen 1933 und 1939 Köln u a Böhlau Verlag 2006 Reviewed by Sigrid Brandt 02 mag 2007 Kockel Valentin Graepler Daniel Angelova

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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    Hrsg Die Geburt des Barock anlässlich der Ausstellungen The Genius of Rome 1592 1623 Royal Academy of Arts London 20 Januar 16 April 2001 Palazzo Venezia Rom Mai August 2001 Stuttgart Belser 2001 Reviewed by Pablo Schneider 08 ott 2001 Friedman Ken Hrsg The Fluxus Reader Chichester Academy Editions 1998 Reviewed by Andreas Haug 18 set 2001 Irmscher Günter Kölner Architektur und Säulenbücher um 1600 Bonn Bouvier Verlag 1999 Reviewed by Jürgen Zimmer 10 set 2001 Dürbeck Gabriele Hrsg Wahrnehmung der Natur Natur der Wahrnehmung Studien zur Geschichte visueller Kultur um 1800 Dresden Verlag der Kunst 2001 Reviewed by Anja Zimmermann 17 lug 2001 Tausch Harald Entfernung der Antike Carl Ludwig Fernow im Kontext der Kunsttheorie um 1800 Tübingen Max Niemeyer Verlag 2000 Reviewed by Joachim Rees 04 lug 2001 García Melero José Enrique Hrsg Tratados de artes figurativas Madrid Fundación Histórica Tavera 2000 Reviewed by Marcus Frings 21 giu 2001 Haskell Francis The ephemeral museum old master paintings and the rise of the art exhibition New Haven Conn u a Yale University Press 2000 Reviewed by Marc Schalenberg 19 mag 2001 Bischoff Franz Burkhard Engelberg der vilkunstreiche Architector und der Statt Augspurg Wercke Meister Burkhard Engelberg und die süddeutsche

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  • Cooper, Richard: Roman Antiquities in Renaissance France, 1515-65 - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    Tradierung und Neuinterpretation dar Ob hierzu wirklich auch noch die Streitigkeiten um seinen Nachlass minutiös darzustellen waren mag man bezweifeln Auf jeden Fall geben aber selbst diese eher familiären Details einen Einblick unter welchen z T sehr profanen Aspekten die weniger an der Antike interessierten Zeitgenossen mit dem Erhaltenen und Überkommenem umgingen und welches traurige Schicksal mühsam zusammen getragene Sammlungen erlitten an deren Aufbau und Bestand sich die Interessen und das sich immer weiter entwickelnde Verständnis der Antike seitens der Sammler nachvollziehen lassen Indem Cooper seinen Lesern erlaubt den Protagonisten bei ihren Studien Aktivitäten und Kontakten über die Schulter zu schauen wird deren Wirken in einer für ein wissenschaftliches Sachbuch durchaus nicht selbstverständlichen Art und Weise so lebendig dass man beim Lesen bspw fast die Erregung nachvollziehen kann welche die Akteure der Antiken Szene in Rom erfasste als 1547 die Fasti Capitolini auf dem Forum Romanum gefunden wurden Soweit der Rezensent selbst aus seiner fachlichen Perspektive und leider oft nur oberflächlich mit den vielfältigen Themen aus unterschiedlichsten Disziplinen vertraut ist befindet sich Cooper weitestgehend auf dem aktuellen Forschungsstand Daher fällt dem mit einem Spezialthema Vertrauten umso deutlicher ins Auge dass der Verfasser z B hinsichtlich der Bauaufnahmen antiker Architektur aus dem Umkreis des französischsprachigen sog Anonymus Destailleur in Berlin Wien und andernorts die schon zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung vor 40 Jahren nicht überzeugende und seitdem weitgehend abgelehnte Zuschreibung der Zeichnungen durch Berckenhagen an Hugues Sambin übernimmt obwohl neuere Forschungsergebnisse u a die des Rezensenten selbst online leicht verfügbar sind Und obwohl Cooper Quellen und Sekundärliteratur in allen relevanten Sprachen heran zieht und viele zum leichteren Verständnis auch übersetzt fällt in der Bibliographie das Fehlen bspw der Untersuchungen von Harprath Wrede Daly Davis u a 4 zur Accademia della Virtù oder das der ebenfalls sehr material und beziehungsreichen Monographie Peter Arnold Heusers zu Jean Matal 5 ins Auge einem der zentralen Knoten im antiquarischen Netzwerk Rom um 1550 Aber angesichts der Menge des zur Verfügung stehenden Quellenmaterials und der Spezialliteratur sind solche Lücken vermutlich nicht zu vermeiden Die ebenfalls verfügbare e Book Version des Buches erleichtert das Stöbern im Text natürlich ungemein muss jedoch separat erworben werden Leider nutzt der Verlag im eBook jedoch nicht die Möglichkeit das Buch auch in einer zur Druckausgabe seitenidentischen Formatierung anzuzeigen Hierfür sollte man also ggf eher die PDF Variante erwerben Die gewohnte Zitierweise nach Seitenzahlen ist eben immer noch derjenigen nach Positionen von denen dieses Buch 12399 auf gut 450 Seiten umfasst vorzuziehen auch wenn letztere im Prinzip weit präzisere Verweise auf bestimmte Stellen ermöglicht Ebenso hätte die e Book Version vielleicht die Möglichkeit geboten die inzwischen zahlreich online verfügbaren Digitalisate von Renaissance Abbildungen zu verlinken die für das Verständnis des Textes sicherlich hilfreich wären und oft auch erwähnt sind So werden in Kapitel 1 bspw mehrfach Renaissance Darstellungen von Münzbildern u a ausführlich beschrieben jedoch nicht abgebildet Aber in der Summe hätte dies vielleicht einen eigenen Teilband mit Abbildungen erfordert ein Aufwand auf den man eben gerade angesichts der Verfügbarkeit im Internet wiederum

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  • Elizabeth Ross: Picturing Experience in the Early Printed Book - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    die Nichtbeachtung wichtiger gerade auch neuerer Studien führt zu allzu hermetischer Abgeschlossenheit in vielen Bereichen die zwar wortreich verhandelt werden aber eben nicht mit der wünschbaren Diskursbereitschaft Über kartographische Verfahren und das Porträt von Städten in der frühen Neuzeit lässt sich beispielsweise kaum ohne Rücksicht auf die zahlreichen Arbeiten von Cesare de Seta und Lucia Nuti sprechen 2 Darüber hinaus traten Ästhetik Ikonographie und Wissenschaftlichkeit solcher Bilder in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit 3 Globalisierung und Medienrevolution des 15 Jahrhunderts hätten es ebenso verdient gehabt im Lichte wenigstens einer Auswahl neuerer Überlegungen aus unterschiedlichen Disziplinen diskutiert und für das Verfahren des picturing berücksichtigt zu werden Gleiches gilt für die Umsetzung konditionierten Sehens auf der Grundlage heimischer Erfahrung die Arnold Esch schon vor mehr als 20 Jahren in einer klassischen Studie untersucht hat 4 Weil aber die Vertrautheit mit der und die Anregung durch die Meinung anderer oftmals fehlen bleiben immer wieder empfindliche Leerstellen in der Präsentation So stellt sich die Frage inwieweit wir angesichts der Verwandtschaft vieler Pilgerberichte untereinander mit einem Basistext rechnen dürfen und was dies für das Buch Breydenbachs bedeutet 5 Ein notwendiger und zielführender Vergleich mit den Reisebeschreibungen von Felix Fabri der sich 1480 und 1483 ebenfalls im Heiligen Land aufhielt erforderte die Auseinandersetzung mit der jüngsten fundamentalen Studie über die Werke des Ulmer Dominikaners 6 Und um den Stellenwert der Bilder Reuwichs einzuschätzen hätte die neue kommentierte Ausgabe von Konrad Grünembergs Reisebericht der dem Buch Breydenbachs unmittelbar zeitlich folgt zum wissenschaftlichen Ansatz und Ausgangspunkt werden müssen 7 Denn Grünemberg bezieht eine eigene Position Er nutzt nicht nur die veränderten Bilder Reuwichs er bringt auch eigene ein Selbst im Detail macht sich die aus der Blindheit gegenüber der Forschung resultierende mangelnde Umsicht bemerkbar Die Analyse des bekannten Holzschnitts mit den Tieren des Heiligen Landes wäre erheblich weiter zu fassen und in eine Tradition einzubetten gewesen die Naturwissenschaft Religion und Fremderfahrung als Aktanten miteinander verschmilzt und so picturing experience als System aus sehr unterschiedlichen Faktoren ernst nimmt 8 Die andere Seite des Fehlens einer souveränen Beherrschung der Materie zeigt sich in oftmals apodiktischen Aussagen die unter Berücksichtigung einschlägiger Arbeiten sicherlich differenzierter ausgefallen wären Bereits die aufklärerisch anmutende Anamnese Breydenbach knows because he saw S 44 ist für das späte 15 Jahrhundert so richtig wie unscharf Denn selbstverständlich und mindestens ebenso sicher gilt der Satz auch umgekehrt Der Mainzer Domherr war ja davon überzeugt allein durch Glauben in rechter Weise sehen zu können Auch hier könnten Fabri und seine nicht widerspruchsfreien Ansichten über Juden und Moslems als Kontrastfolie dienen Wenn das bei Ross kaum ausreichend geschieht dann deshalb weil sie aus Breydenbach einen Zeitgenossen machen will der als einer der ersten moderne Wahrnehmung vorführt und modern handelt Diesbezüglich klar ist schon ihre Aussage über die Beschäftigung des Zeichners Taking an artist on such a reconnaissance mission was unprecedented S 1 Leider aber völlig falsch Denn ähnliches ist schon aus der Mitte des 15 Jahrhunderts bekannt und man darf auch an Jan van Eyck erinnern der ab

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  • Fischer, Rudolf: Licht und Transparenz - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    Dabei verhandelt Fischer anhand verschiedener Stichworte wie Monumentalität und Technik 31 das allgemeine Schönheitsempfinden 36 Zwischen Tradition und Avantgarde 48 oder Ingenieurskult und Technikchic 67 den zeitgenössischen Architekturdiskurs zu Fragen der Form und Ästhetik des modernen Fabrikbaus Dass hier die Auswahl der Beispiele eine Relativierung und Kontextualisierung der Industriebauikonen wie der Turbinenfabrik oder der Faguswerke zu leisten vermag ist ein großes Verdienst der Arbeit Fischers In Kapitel 4 Human gestaltete Fabrikarchitektur Licht und Hygiene widmet der Autor sich den Forderungen nach sozialen Arbeitsbedingungen Humane Rationalisierung Uhl 2014 4 um in den folgenden Kapiteln 5 7 spezifische Aspekte wie die Lichtplanung die künstliche Beleuchtung und nicht zuletzt die Tageslichtfabrik ausführlich zu diskutieren Dabei betont Fischer dass diese Fragen eben keine eigentlichen Werkbundfrage n waren sondern vielmehr die im Industriebau aktiven Praktiker die Industriearchitekten und Ingenieure interessierten 89 und problematisiert damit erneut den Diskurs um die Trennung in gestalterische Aufgaben Architekt und technische Aufgaben Ingenieur Anhand bemerkenswerter Beispiele wie der Maschinenhalle in Leipzig I B A 1913 von Breest Co kann der Autor zeigen dass selbst technisch innovative Fabrikbauten in dem von Werkbund und Heimatschutz geprägten Diskurs der Moderne keine Beachtung fanden wenn sie ohne Mitwirkung eines Architekten entwickelt worden waren 194 195 Die gewählte Fragestellung zur Bedeutung des Lichts begründet auch die Auswahl seiner Fallbeispiele die weitgehend aus der Genussmittelindustrie stammen Die Tabakindustrie hatte laut Fischer eine Vorreiterrolle hinsichtlich der Beleuchtung bzw der Entwicklung der Tageslichtfabrik in Europa inne weshalb der Analyse der mitteleuropäischen Zigarrenfabriken mit mehr als 50 Seiten das umfangreichste Kapitel gewidmet ist Einer besonders spannenden Thematik wendet er sich unter dem Titel Die Fabrik als Nachtarchitektur zu Die nächtliche Beleuchtung der Fabrikarchitektur diente nicht nur dem nächtlichen Werkbetrieb oder Werbezwecken 262 sondern führte auch zu einer generellen baukünstlerischen Aufwertung des Industriebaus Zahlreiche Fabrikbauten wurden in aufwendigen Fotokampagnen als körperlose Lichtarchitekturen inszeniert Fischer zeigt hier neben den prominenten Nachtaufnahmen der Van Nelle Fabrik und Poelzigs IG Farben auch weniger bekannte Fotos wie beispielsweise die Nachtaufnahme der Fabrik Paul Jenisch in Nürtingen oder das exzellente Titelbild aus der Baumonografie Das neue Werk 1935 der Opel Lastwagenfabrik in Brandenburg Heinrich Bärsch Von dieser nächtlichen Lichtinszenierung scheint es nur ein kleiner Schritt zum abschließenden Kapitel Zwischen Moderne und Totalitarismus Als eigenes Kapitel zu knapp erscheint es eher als Ausblick auf die Fabrikarchitektur in der Zeit des Nationalsozialismus Ein Ausblick in dem Rudolf Fischer den Versuch unternimmt die Kontinuität der Moderne im Fabrikbau anhand der Paradigmen Licht Luft und Reinlichkeit zu skizzieren Er thematisiert die Forderungen des Amts für Schönheit der Arbeit und umreißt die oft diskutierten Fragen nach der Zuflucht zum Industriebau als ästhetische Opposition Spätestens mit der Sammelschrift von Hartmut Frank 1985 ist in der Forschung die Legende einer menschenfeindlichen Nazi Architektur ebenso entlarvt wie der Mythos dass die Architekten des Neuen Bauens in der Industriearchitektur eine Nische fanden die es ihnen erlaubte zumindest ästhetisch Widerstand gegen das Regime zu leisten Dennoch ist gerade die Industriearchitektur der 30er und 40er Jahre zumal im internationalen Kontext Vergleich noch immer weitgehend unerforscht Eine

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  • Martin Gaier: Heinrich Ludwig und die "ästhetischen Ketzer" - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Recensioni
    Johann Wilhelm Schirmer 1848 1850 Sein in öffentlichen Museen und Privatsammlungen verstreuter künstlerischer Nachlass wird von Gaier sorgfältig katalogisiert und lädt zur weiteren Beschäftigung mit einem bemerkenswerten Zeichner und Maler ein Recht früh wird Ludwig zur Aufgabe seines Berufs gezwungen weil sich seit den späten sechziger Jahren die Erkrankung an multipler Sklerose bemerkbar macht In Rom wo er den größten Teil seines Daseins verbringt wird der ehemalige Künstler in seiner Rolle als Kunstschriftsteller zu einer wichtigen Komponente des römisch deutschen Künstlerzirkels deren kunsttheoretische Debatten und kulturpolitischen Initiativen durch ihn wie Gaier zeigt nachhaltig geprägt worden sind Dank intensiver Archivforschungen fördert Gaier unpublizierte Briefwechsel mit Adolf Friedrich von Schack und François Wille zu Tage Der auf den ersten Blick bescheiden ausfallende Textkorpus kann dank des neuen Quellenmaterials durch diverse anonym erschienene Schriften Ludwigs erweitert werden sodass neben den Artikeln in Fachzeitschriften wie Zeitschrift für bildende Kunst Repertorium für Kunstwissenschaft und Technische Mittheilungen für Malerei auch andere Schriften aus Kulturzeitschriften und Feuilletons wie Die Gegenwart und Allgemeine Zeitung identifiziert werden konnten Bereits 1907 haben Paul Knapp und Josef August Beringer in diesem Sinne entscheidende Vorarbeiten geleistet und Ludwigs Rolle als kulturpolitischer Autor betont ihnen ist die Edition der im Nachlass befindlichen Schriften Über das Verhältnis des Staates zur Kunst 1874 Über Erziehung zur Kunstübung und zum Kunstgenuss 1874 Über Darstellungsmittel der Malerei 1874 und Über Kunstwissenschaft und Kunst 1877 zu verdanken Interessant ist in diesem Zusammenhang wie stark Ludwig Themen die eigentlich bereits im ausgehenden 18 oder zu Beginn des 19 Jahrhunderts angerissen worden waren wieder aufgreift der Akademiegedanke und das immer wiederkehrende Thema der Künstlerbildung die von Quatremère de Quincy erstmals geäußerte Museumskritik im Kontext des gründerzeitlichen Museumsbooms die Neubelebung der Fresko und Monumentalmalerei durch die Nazarener und die historische Würdigung der nach Berlin transportierten Fresken der Casa Bartholdy Gerade im Rahmen der letztgenannten Initiative scheint Ludwig als eine Art deus ex machina zu wirken was Gaier bereits aus Anlass des Hertziana Jubiläums zum Ausdruck gebracht hat Darüber hinaus zeigt der Autor Ludwigs starke Affinitäten zu Theodor Heyse und dem Kreis der ästhetischen Ketzer um Karl Hillebrand dessen kulturkonservative Schriften Gaier zu Folge eine Wesensverwandtschaft zu Ludwigs fortschritts und materialismuskritischen zuweilen reaktionären Ansichten aufweist Als ausgesprochen problematisch erweist sich das Verhältnis zu dem Kunstschriftsteller und Kunstförderer Conrad Fiedler dessen Trennung von begrifflichem und anschaulichen Denken Ludwig strikt zurückweist weil es die Arbeit des Künstlers auf rein intuitive Elemente begründet und somit einem ideenlosen Naturalismus den Weg zu ebnen scheint Fiedlers Theorie der reinen Sichtbarkeit ist ein immer wiederkehrender Aufhänger für Ludwigs Versuche die Union von Kunst und Wissenschaft im Geiste der Renaissance aufrechtzuerhalten Dass seine Argumentationen zuweilen polemisch scharf ausfallen lässt sich wohl auf biographische Umstände zurückführen die enttäuschte Suche nach Anerkennung eines Handwerksgelehrten im modernen kunstwissenschaftlichen Diskurs Jedenfalls betont Ludwig bereits 1877 dass Renaissancekünstler wie Leonardo und Dürer nicht nur Anschauungsmenschen sondern überdem verständige und gebildete Denker waren 4 Vor allem Leonardos Werdegang wird zum entscheidenden Paradigma des Künstler Wissenschaftlers sein Malerbuch das Vorbild einer neuhumanistischen Definition von Künstlerwissen denn

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