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  • Uta Barbara Ullrich: Der Kaiser im "giardino dell'Impero" - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    gehört zu den Stärken des Buches dass Barbara Ullrich auf der einen Seite eine Materialauswahl vornimmt um zu einer angemessenen argumentativen Vertiefung zu kommen auf der anderen Seite aber in zahlreichen Ausblicken auch einen Eindruck von der Fülle der Bildüberlieferung vermittelt In ihrer Auswahl trifft die Autorin mehrere Vorentscheidungen Sie konzentriert sich auf die Wiedergabe zeitgeschichtlicher Szenen und kommt auf Darstellungen die Karl V in mythologischer Verhüllung als Jupiter Apoll oder Herkules zeigen nur am Rande zu sprechen In chronologischer Hinsicht handelt es sich bei den ins Zentrum der Untersuchung gerückten Programmen meist um postume nach etwa 1560 entstandene Bildzyklen Im Hinblick auf die Entstehungsmilieus der Bildprogramme werden die unabhängigen Staaten Mittel und Oberitaliens Rom Florenz und Venedig untersucht während das spanische Vizekönigtum im Süden der Halbinsel und der direkt beherrschte Bereich der Lombardei ausgespart bleiben Letzteres mag man bedauern doch ist die Ausgrenzung von Neapel und Mailand aus pragmatischen Gründen völlig nachvollziehbar Gleichzeitig eröffnet sich mit der Perspektive auf Rom Florenz und das Veneto der Blick auf eine höchst vielfältige politische Landschaft die in je unterschiedlicher Weise mit der spanischen Suprematie konfrontiert war Dies gilt für die päpstliche Wahlmonarchie ebenso wie für das toskanische Herzogtum und den republikanisch geführten venezianischen Flächenstaat Ihnen ist jeweils ein Hauptkapitel des Buches gewidmet Es begründet die innere Konsistenz der Studie wenn Ullrich bei ihrer Deutung der Bildprogramme die argumentative Leitlinie verfolgt die auf Karl V bezogene Huldigungsikonographie vor dem Hintergrund der unterschiedlichen politischen Strukturbedingungen der drei genannten Regime zu lesen Sowohl in Rom als auch Florenz war die Kaiserkrönung in Bologna 1530 die zentrale historische Referenz Es konnte im Grunde nicht ausbleiben dass man in Rom während der Pontifikate von Clemens VII Medici und Paul III Farnese auf dieses Ereignis für die Behauptung der päpstlichen Suprematie rekurrierte Gleichzeitig folgt es den Mechanismen familial begründeter Herrschaftsexpansion dass dieses Thema zusammen mit weiteren Ereignissen der Italienaufenthalte Karls V und von dessen militärischen Kampagnen gegen Osmanen und Protestanten auch in den Residenzen von Mitgliedern der Papstfamilien zur Darstellung gelangte Unter Paul III wurden unterschiedliche Szenen sowohl in der Sala Regia des Vatikan und im Palazzo della Cancelleria wie auch in den Familienresidenzen in Rom und Caprarola in weit aufgespannte Historienzyklen eingebunden Im Zusammenhang mit dem römischen Auftragsmilieu in diesem Abschnitt machen sich bisweilen Probleme bei der Regie des Buches bemerkbar wird von Ullrich erstmalig der aus sechzehn Szenen bestehende in die Jahre nach 1577 datierte Karlszyklus im Palazzo Caffarelli in einem monographischen Kapitel gewürdigt Mit einem reichen Aufgebot an antiken Bildformeln und Ideen huldigt die Bildfolge dem von der imperialen Tradition Roms her verstandenen Kaisertum und mit ihm dem Prestige des römischen Adels Als Auftraggeber des Zyklus lässt sich Ascanio Caffarelli namhaft machen der dem spanischen Hof persönlich verbunden war und dies für sich als signum nobilitatis vereinnahmte Ähnlich wie die Farnese verdankten auch die Medici in Florenz ihre Fürstenherrschaft dem päpstlichen Rückhalt aus Rom und dem militärischen Flankenschutz des Kaisers Anhand der auf Karl bezogenen Programmanteile innerhalb der Ausstattungsikonographie des Palazzo Vecchio der nach der

    Original URL path: http://arthist.org/reviews/162 (2016-02-12)
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  • Veronika Thum: Die Zehn Gebote für die ungelehrten Leut' - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Strafen für seine Fehltritte vor Augen und verfolgen eindeutig moralisierende Funktionen Die Gebrauchssituation eine Verwendung der Einblattdrucke für die persönliche Andacht zu Hause kann Thum aus schriftlichen und bildlichen Quellen der Zeit überzeugend herleiten Aufgrund der sich konstituierenden konfessionellen Unterschiede kommt es mit der Reformation zu einer Zäsur in den ikonographischen Programmen der Dekalogszyklen Neben die religiöse Erbauung und Erziehung tritt die religiöse und politische Dimension des Dekalogs was Thum am Beispiel der Zehn Gebote Tafel von Cranachs d Ä deutlich macht Diese Tafel entstand 1516 für den Gerichtssaal des Wittenberger Rathauses und diente an diesem Ort der Rechtssprechung nicht primär der religiösen Unterweisung sondern als moralischer Appell Im Zusammenhang mit den Lehren Martin Luthers darf die Frage nach der Bildverwendung nicht fehlen Thum stellt in einem umfassenden und kenntnisreichen Überblick die Positionen der Reformatoren zur Bilderfrage dar An dieser Stelle wäre eine differenzierte Darstellung der Bedeutung unterschiedlicher Medien für die Bilderfrage wünschenswert gewesen Für die Verwendung von Grafik besonders im Buchdruck wurde die Frage der Bilderverwendung gänzlich anders nämlich positiv da didaktisch sinnvoll bewertet als z B für die Verwendung von Bildern im Kirchenraum Anhand weiterer Beispiele von Hans Baldung Grien und Hans Sebald Beham werden die unterschiedlichen Publikationszusammenhänge der Bilderzyklen dargestellt und der theologische Einfluss durch Bibelstellen und zeitgenössische Exegese untermauert Im Kapitel zum Zeitalter der Konfessionalisierung untersucht Thum die lutherisch reformierte und die römisch katholische Tradition sowie niederländische Zehn Gebots Zyklen an ausgewählten Beispielen Während dieses Zeitalters wurden unterschiedliche schon früher geläufige Bildargumentationen verwendet so wurden in Luthers großem Katechismus von 1530 in den Holzschnitten von Hans Weiditz die Ägyptischen Plagen mit Engeln und Dämonen vermischt Die strenge Forderung des Wittenberger Reformators nur solche Bilder zu nutzen die die biblischen Geschichten historisch getreu wiedergeben wurden schon bald aufgegeben Die Autorin präsentiert eine ganze Bandbreite von bildlichen Dekalogsdarstellungen wobei auffällig ist dass für die gegenreformatorischen Katechismus Illustrationen schon früh der protestantisch lutherische Entwurf übernommen wurde Die Szenen aus dem Alten Testament wurden allerdings weniger konsequent nach der Schrift dargestellt In der Niederländischen Tradition wird teilweise auf eine vergleichbare Bildauswahl zurückgegriffen Vorbild waren jedoch nicht die gedruckten deutschen Bibeln sondern typologische Schriften wie die Bible moralisée In den Dekalogszyklen des 17 und 18 Jahrhunderts wiederholen sich die Bildprogramme der Vorläufer es handelt sich bei den Darstellungen zu den Zehn Geboten also um ein relativ konstantes ikonographisches Programm In der späteren Zeit sind die Zyklen narrativer oder allegorisch überhöht Im letzten Kapitel der Arbeit stellt die Autorin anhand wichtiger Dekalogs Auslegungen in Buchform den Zusammenhang von Bild und Text vor Sie präsentiert die unterschiedlichen Interpretationen der einzelnen Gebote durch die Autoren Marquard von Lindenau Johann Moirs Johannes Schott und Martin Luther sowie den Römischen Catechismus Neben der deskriptiven Ebene wäre ein zusammenfassendes analytisches Vorgehen mit einer stärkeren Rückbindung an die Arbeit sicher ertragreich gewesen Die Arbeit zeichnet sich durch ihre Materialfülle und anschauliche Aufarbeitung der Inhalte aus Die ikonographische Untersuchung der Dekalogszyklen verdeutlicht verschiedene Traditionen die im theologischen Kontext verortet werden Allgemein hätte neben den ausführlichen deskriptiven Teilen der Arbeit

    Original URL path: http://arthist.org/reviews/161 (2016-02-12)
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  • Christoph Wilhelmi: Künstlergruppen - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Gruppe von außen oder nachträglich zugeschrieben oder Wilhelmi stößt in Sekundärliteratur auf von seinen Kriterien abweichende Alles in allem handhabt Wilhelmi Abgrenzungen pragmatisch Eine Unterscheidung ist für Wilhelmi jedoch fundamental Künstlergruppen sieht Wilhelmi als städtisches Phänomen Er grenzt es damit ab von Künstlerkolonien wie Worpswede die sich im ländlichen Raum situierten und zu denen inzwischen eine umfangreiche Publikation vor liegt 3 Häufig siedelten sich Künstlergruppen in den Städten an in denen sich noch andere kulturelle Institutionen befanden einige Haupt städte sind auch darunter Paris führt die Rangliste an gefolgt von Hauptstädten wie Berlin oder Moskau Zentren in Deutschland waren aber auch München und Stuttgart Vieles aber ist noch unerforscht So sieht Wilhelmi die Darstellung von Exilgruppen als Desiderat an An die Kulturpolitiker wiederum wendet sich Wilhelmi mit seinen Ausführungen zum schleppenden grenzüberschreitenden bibliothekarischen Ausleihverkehr und zur Erwerbungspolitik von Bibliotheken zu Werken in slawischen Sprachen und kyrillischer Schrift Diese sei enorm zurückgefahren worden und stünde daher einer zügigen auch nachholenden Erforschung osteuropäischer Gruppen im Wege Jeder Band ist einheitlich aufgebaut Nach den Einführungen die auch Anmerkungen zur kunstgeschichtlichen Lage der behandelten Ländern enthalten werden die Gruppen in alphabetischer Reihenfolge mit Gruppennamen präsentiert der in der ersten Zeile fettgedruckt steht Alle nicht lateinischen Schriftzeichen werden umgeschrieben und in der darunterliegenden Zeile auch mit deutschem Titel versehen alle Gruppen werden durchgezählt Danach gibt Wilhelmi Hinweise zur Existenzdauer und der örtlichen Situierung der Gruppe und nennt deren alternative Bezeichnungen Im anschließenden Kurztext werden Genese Gründungsdokumente Stärke der Formation Ziele Aktivitäten und schriftliche Aussagen der Gruppen erfasst nicht wenige Gruppen gründeten eigene Periodika Knapp verweist Wilhelmi auf formale und inhaltliche Aspekte der Kunst der Gruppe und stellt Zusammenhänge zu anderen künstlerischen Kollektiven her Sofern die Gruppen nicht mehr existieren benennt Wil helmi die Gründe für deren Ende oder Neufor mation Im Anschluß daran listet er die Grup penmitglieder alphabetisch mit Lebensdaten auf und er nennt die Profession der Gruppenmitglieder die nicht Malerei und Graphik nachgingen Beschlossen wird dieser Teil mit Literaturhinweisen In einigen Fällen werden Signets der Gruppen abgebildet und deren Designer genannt Im nun folgenden dritten Teil sortiert Wilhelmi die Gruppen nach Ländern gefolgt von einem Register der Übersetzungs und Transkriptionsvarianten von Gruppennamen und einem Namensregister der Künstler Schon das Register läßt erste Rück schlüsse auf die vereinigte Macht der Künstlergruppen zu da viele Künstler durch Mehrfachgruppenmitgliedschaften die Kunst in mehrere Länder trugen Mit welchen Problemen der Autor konfrontiert war wird etwa bei der Darstellung der Gruppe Mediala die von 1957 bis 1981 in Belgrad existierte deutlich So gibt Wilhelmi als deren Ausstellungsaktivitäten die Jahre 1961 in Novi Sad 1969 in Belgrad 1970 in Wien 1974 in Düsseldorf und nochmals in Novi Sad 1981 an Bd 2 279 Eines der Mitglieder war Leonid ejka 1932 1970 Dass ejka 1957 zu den Gründungsmitgliedern Gruppe Baltazar angehörte die dann in Mediala übergeht ist nur ausgewiesenen Kennern Osteuropas wie Peter Urban bekannt der einen Band zu ejka herausgab und dort auch zu deren Ausstel lungsaktivitäten weitere Fakten liefert 4 Künstlergruppen wird in Ausstellungen und in den letzten

    Original URL path: http://arthist.org/reviews/234 (2016-02-12)
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  • Birte Pusback: Stadt als Heimat - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    formulierte Gedanke dass erst die Gegenwart Werke der Vergangenheit zu Denkmalen mache wird bei Clemen in sein Gegenteil verkehrt Monumentale Bauwerke verkörpern seiner Meinung nach für die ganze Bevölkerung verständlich das lebendige aus der großen Vergangenheit und ihrem Reservoir geheimer Mächte gespeiste Gewissen sind Träger des Gefühls der Ehrfurcht der Bodenverbundenheit auch im kleinsten Kreis und im kleinsten Maßstab S 5 Clemen mag aus heutiger Sicht nicht so brisant erscheinen wie der Fall Dagobert Frey 6 Dennoch hätte Pusback auf die Ambivalenz seiner Denkmaltheorie eingehen müssen Clemen wird hier in unangemessener Weise entpolitisiert womit Pusback gleichsam das andere Extrem zu Christoph Hellbrügges eingangs erwähnter Sichtweise liefert Klarer und gründlicher geht Birte Pusback indes mit den Begriffen Heimat Heimatliebe Verschandelung Entschandelung der Krankheitsmetapher im Sprachgebrauch der Denkmalpfleger auch der geforderten Gesundung des Fremdkörpers um Auf die Verwendung des Begriffs Ganzheit verweist sie anhand Wilhelm Pinders Rede auf dem Tag für Denkmalpflege und Heimatschutz 1933 Wir aber wollen ganzheitlich werden Das ist ein wesentlicher Sinn des Nationalsozialismus 7 Diskutiert im eigentlichen Sinne wird der Terminus jedoch nicht und bleibt daher konturlos 8 Wenngleich auch beinahe sämtliche Begriffe bekanntermaßen keine nationalsozialistischen Erfindungen waren so erfordert dennoch das zeitgenössische Vokabular erhöhte Aufmerksamkeit seitens der heutigen Forschung Pusback aber hat für Sprache und Wortwahl denkmalpflegerischer Publikationen aus ihrer Untersuchungszeit eine einfache nicht weiter erhellte Erklärung Sie waren dem Zeitgeist geschuldet S 106 Die minutiöse Beschreibung der denkmalpflegerischen Maßnahmen sowie die vier Städtebeispiele Frankfurt am Main Das Zonenmodell Hamburg Die Traditionsinsel Nürnberg Die Entschandelung der gesamten Altstadt Stralsund Die vorbildliche Straße im zweiten Teil wiegen den Mangel an begrifflicher Auseinandersetzung nicht auf Im Falle Danzigs Teil 3 beschreibt Pusback nach einer kurzen Zusammenfassung der Stadtgeschichte auch die Vorgeschichte der Wiederherstellung also die baulichen Veränderungen des 19 und frühen 20 Jahrhunderts Bei Neubauten im historischen Umfeld waren die alten Grundstücksabmessungen nicht mehr beibehalten worden der Maßstab der schmalen Bürgerhäuser wurde aufgegeben die Häuser bekamen neuartige Dachformen S 203 Besonders markant war der Streit um das Warenhaus Walter Fleck dessen Neubau mehrere Grundstücke überspannen sollte Die Frage ob eine horizontal gelagerte Architektur oder eine Giebelstruktur das Erscheinungsbild des Neubaus prägen sollte erregte die Gemüter und zeigt exemplarisch die Auseinandersetzung zwischen neuem und konservativem Bauen am Ende der 1920er Jahre Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurden denkmalpflegerische Belange vorangetrieben und finanziell besser unterstützt als je zuvor Die Bürgerhäuser der gesamten Danziger Rechtstadt waren bis 1938 aufgenommen die Kirchen in ihrem Inneren beschrieben und fotografiert worden Otto Kloeppel entwarf 1935 das Konzept zur Wiederherstellung das aufs Ganze gehen und das alte Stadtbild als Einheit erhalten wollte S 224 Praktisch bedeutete dies die Vereinfachung und den Rückbau der im 19 Jahrhundert veränderten Giebelhäuser und der Neubauten Die Umsetzung von Kloeppels Konzept geschah unter medialer Vermittlung des Bildes vom deutschen Danzig Den Streit um die Deutungshoheit des Danziger Erbes der nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Polen und Deutschen ausgetragen wurde beschreibt Pusback eindrücklich Auch die Position Kloeppels der sich der nationalsozialistischen Rassenlehre verpflichtet fühlte erfährt in Ansätzen eine Differenzierung Den Ostforschern in

    Original URL path: http://arthist.org/reviews/160 (2016-02-12)
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  • Kockel/Graepler/Angel (Hgg.): Daktyliotheken - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Werk Lipperts widmen sich denn auch verschiedene Beiträge in dem vorgelegten Katalog wobei alle relevanten Aspekte berührt werden Kokkel S 76 77 Hierdurch entsteht ein reiches Panorama sowohl der Konzeption als auch der Rezeption durch die Zeitgenossen die den eigentlichen Stellenwert dieses Mediums erst deutlich erkennen lassen Haug Kockel S 131 140 selbstverständlich sammelten auch Künstler solche Abdrücke als Vorlagen Ihre eigenen Werke konnten wiederum Sammelgegenstand werden Angelova Kockel S 107 109 Der Ausgangspunkt des Katalogbandes und der beiden Ausstellungen sind denn aber auch nicht chronologisch ausgebreitete Darstellungen sondern die vorhandenen sehr reichen Bestände der beiden Universitäten in Göttingen und Augsburg die durch geschickte Leihgaben eindrucksvoll ergänzt und im Kontext der jeweiligen Bildungsinstitutionen thematisiert werden Graepler S 39 52 Für alle Phänomene konnten dabei immer auch reichhaltige Beispiele genannt werden die sich in der Ausstellung wiederfinden und im sorgfältig dokumentierten farbig reich illustrierten Katalog S 152 205 Kat Nr 1 21 erläutert werden Der Ausstellungskatalog widmet sich insbesondere den verschiedenen Anordnungskriterien und den Gründen für diese Die ausgestellten Beispiele lassen dies gut nachvollziehen und zeigen zudem eine überraschende Farbigkeit die auf die jeweils favorisierten Herstellungstechniken zurückgeht vgl Riedl a a O Eindrücklich wird dargestellt wie sich aus der ersten noch lateinischen Ausgabe der Lippertschen Daktyliothek in expliziter Hinwendung zum Nutzer der nur selten Latein sprach diese in immer höheren Auflagen verbreitete und trotz der Weigerung Auswahlmengen zu verkaufen zum integralen Bestandteil bürgerlicher Wissensbestände über die Antike wurde Dass daneben andere Anbieter zum Teil mit einfacheren Mitteln für den Schulgebrauch Auswahl Daktyliotheken wie jene von Klausing S 162 Kat Nr 5 oder in selbstverständlicher Kombination mit Abdrükken moderner geschnittener Steine nach rein dekorativen Kriterien auf den Markt drängten verwundert dagegen nicht Werbung in den Zeitschriften und Journalen spielten eine nicht unerhebliche Rolle in der Verbreitung der Gattung damit aber auch eines vorgefertigten Antike Bildes Haag Kockel a a O Nicht unerwähnt bleiben soll der Göttinger Tassie S 164 166 Kat Nr 7 eine Besonderheit die letztendlich auf die Gemmenleidenschaft der russischen Zarin Katharina der Großen zurückgeht Eine Auswahl erlesener Glasnachbildungen aus der Daktyliothek des James Tassie in London die dieser auf Bestellung für Katharina die Große zusammenstellte und in einem Prunkschrank vereinte fand unter ungeklärten Umständen ihren Weg nach Göttingen Graepler S 82 94 An ihr läßt sich eine Besonderheit beobachten die auch für andere Daktyliotheken gilt die zu Teil sehr deftigen erotischen Darstellungen waren nicht sofort zugänglich sondern in getarnten Doppelladen nur von hinten einsehbar Derselben Überlegung entspringt es wenn aus Daktyliotheken für den Schulgebrauch die erotischen Darstellungen einfach herausgelöst wurden Kockel S 141 149 In Folge auch der erwähnten Diskussion um den Wert von Abbildungen verlor sich zunehmend das Interesse an den Gemmenabdrücken Ein letztes großes Unternehmen geht auf das Konto des gerade gegründeten Istituto di Corrispondenza Archeologica auf dem Kapitol in Rom Seit 1830 widmet es sich bereits der Dokumentation von Neufunden und nachgewiesenen Originalen und erhält damit einen stärker dokumentarischen Charakter als die Vorgänger In diesem Umfeld sind auch die Aktivitäten von Sibylle Mertens Schaffhausen zu verorten

    Original URL path: http://arthist.org/reviews/157 (2016-02-12)
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  • Christoph Otterbeck: Europa verlassen - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Passagen in denen sich Otterbeck an die eine Problematik herantastet die bereits andernorts theoretisch erarbeitet wurde Dass Otterbeck einen wertneutralen Exotismusbegriff verwendet kann heute nicht mehr als besondere theoretische Leistung gewürdigt werden Exotismus umfaßt die für Otterbecks Arbeit relevanten Formen von außereuropäischer Kultur und Kunst im Primitivismus Japonismus und Orientalismus Die Studie steht und fällt mit der Anlage des Kategorienpaares Fremdes und Eigenes Auch hier wählt Otterbeck den Weg über Rekapitulierung alter Debatten etwa die von Edward W Said mit seinem 1978 erschienenen Buch Orientalism angestoßene Inzwischen ist man in der Kulturforschung weiter und so hätte ein Satz genügt um die Problematik zu verdeutlichen Jeder Blick auf das Fremde stellt sich interrelational her Fremdes und Eigenes konstituieren und charakterisieren sich wechselseitig Dass dabei von öffentlich wirksamen Deutungsmedien der Kolonisierenden eine Klassifikation verwendet wurde zeigt Otterbeck empirisch Dass diese Klassifikation die mit nominaler Struktur operiert also nach ausschließlichen Kategorien sortiert und deshalb zum Typ kategorialer Unterscheidungen gerechnet wird gehört längst zum Kernbestand kultur und sozialwissenschaftlicher Erkenntnis Otterbeck verzichtet aber darauf mit diesem Instrumentarium zu arbeiten und das ist für manche Länge in seiner Studie verantwortlich So zeigt Otterbeck wie in den Medien die Kolonisierten meist negativ bewertet wurden Epitheta wie primitiv wild gefährlich wurden häufig verwendet Sie erfüllen die Kriterien nominaler Struktur Im Kontrast dazu wird in den Medien Europäisches als überlegen angesehen Doch überlegen drückt nur einen graduellen Unterschied aus was Otterbeck nicht diskutiert In einem zweiten Schritt bezieht sich Otterbeck auf Äußerungen der Künstler die der heimischen Gesellschaft kulturkritisch gegenüberstanden und sich in die Ferne in ursprüngliche mit Natur assoziierten Welten imaginierten Bei ihnen wird aus dem gefährlichen ein edler Wilder Doch findet sich in solchen Texten auch manch offen oder verdeckt rassistische Stelle so Otterbeck im Ergebnisteil Dies ist die Pointe von Otterbecks Fazit zwar wurden im Künstlerdiskurs die Bewertungen des Fremden vom Negativen ins Positive ausgetauscht die Beurteilungslogik aber beibehalten Wenn es in kolonialistischen Diskursen um die Zivilisierung der Wilden ging so brachten auch die Künstler die empirische Vielfalt auf einen Nenner auf eine pittoreske Differenz Diese sei aufgeladen mit positiven Bildern der Einfachheit und Natürlichkeit S 353 und deshalb kritisch zu betrachten So sei weder die Grausamkeit des Verhaltens der Kolonialmächte noch das reale Leben in den fernen Ländern thematisiert worden Ausnahmen bilden Orlik und Reylaender Damit ist Otterbecks Maßstab der Beurteilungen der Äußerungen klar er vermißt eine Kritik am Kolonialismus S 342 und eine realistische Darstellung ferner Welten Die Bilder exotischer Welten beurteilt er auch hinsichtlich der Wirkung im heimischen gesellschaftlichen Kontext kritisch So liefern sie keinen Beitrag zum interkulturellen Dialog ja übernehmen als angenehme Bilder eine kompensatorische Funktion S 335 Kunsthistorisch bringt die Studie einige interessante Ergebnisse zum Stilistischen und Motivischen der Bilder der Reisenden Die Anlässe für die Fernreisen waren sehr unterschiedlich nicht immer suchten die Künstler das ästhetisch Neue Eugen Kahler reiste aus gesundheitlichen Gründen das Künstlerpaar Münter Kandinsky wollte ungestört die Zweisamkeit genießen Orlik interessierte die japanische Ästhetik umgekehrt versprach sich Hofer von der indischen Kunst keine Anregungen für sein Schaffen

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  • Anke Köth (Hg.): Die Erschaffung einer neuen Welt - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    bautechnischer und ökonomischer Modernität dessen Verbreitung und Anwendung für kirchliche oder pädagogische Bauaufgaben beeinflusste bzw sogar behinderte Im Hinblick auf die Frage nach der Konstitution von Bedeutungen sind die weiteren Beiträge des Bandes unterschiedlich prägnant Im ersten Kapitel Identität Geschichte Gedächtnis das sich der Verflechtung geographischer und historischer Mythen widmet untersucht Michael Hochgeschwender die Herkunft und Verwendung der sogenannten frontier thesis und weist überzeugend die Raumdimension als fundamentalen Bestandteil US amerikanischer Geschichtsschreibung und Identitätsbildung S 35 nach Der Umbau des Landstädtchens Williamsburg Virginia zum Rockefeller finanzierten Museumsdorf für die amerikanische Geschichte muss so Eduard Führ in Becoming Americans als ein Prozess nationaler Neudefinition gelesen werden Insbesondere am Umgang mit der Bausubstanz zeigt Führ auf wie alles Südstaatliche in Architektur und Leben der Stadt im Zuge der Musealisierung zu Colonial Williamsburg durch ein Yankee Image ersetzt wurde Die vorgebliche Authentizität des Rückbaus erweist sich dadurch als national geographische Verschiebung der cradle of the nation nach Norden S 117 Gegenüber der historisch ausgerichteten Rekonstruktion von Williamsburg begriff Henry Ford wie Jens Kabisch zeigt sein Geschichtsdorf Greenfield Village von Anfang an als Experimentierfeld für Neuerungen und Modell für die Zukunft S 85 An Caroline Rosenfelds Untersuchung der Stadtdiskurse in den USA und Kanada ist vor allem die These spannend von Thoreau werde ein Gegendiskurs zur als Dämon und Ort unbegrenzter Möglichkeiten wahrgenommenen Stadt der USA begründet und später in den Mainstream inkorporiert der die Pastorale als Mittelgrund zwischen Stadt und Wildnis zeichne Der Themenblock Macht Autorität Moral vereint sehr unterschiedliche Ansätze Der architektonische Bezug bleibt in Klaus P Hansens literaturwissenschaftlichem Beitrag über die Mentalität der Machbarkeit S 212 weitgehend ausgeblendet Wolfgang Sonne untersucht anhand des Gesamtplanes für Washington D C von 1902 The Embodiment of Freedom and Liberty Die Wahl der städtebaulichen und architektonischen Ausdrucksmittel die europäische Bildwelten des Absolutismus demokratisch umdeuten wird von Sonne nicht nur in ihrer Genese nachgezeichnet sondern auch positiv gewertet Die anderen Beiträge des Bandes üben hinsichtlich eigener Wertungen größere Zurückhaltung So Anna Minta s o und Harold Hammer Schenk der sich dem Sakraltransfer auf profane Bautypen widmet Bei der Verwendung sakraler Formen für Hochschulen Hochhäuser Bibliotheken und Ausstellungsbauten und der entsprechenden Stilwahl lassen sich so Schenk zwar bestimmte Vorlieben jedoch keine einheitlichen Erklärungsmuster nachweisen Interessant ist die Anwendung eines kunstgeschichtlichen Modus Begriffs auf die Architektur in Laura Biegers Beitrag Make no little plans Ausgehend von der These dass sich ein und derselbe Stil in verschiedenen Modi ausdrücken kann ohne gleich einen neuen Stil etablieren zu müssen oder einen Bruch nach sich zu ziehen S 231 beleuchtet sie den Zusammenhang zwischen Spektakulärem und Monumentalität in der Stadtanlage von Washington der Chicagoer Ausstellung von 1893 und der Architektur der letzten 50 Jahre in Las Vegas Wie weit die Modalität des Spektakulären reichen kann wird an den baulichen Selbstübertrumpfungen von Las Vegas verdeutlicht die sich bei den neuesten Themenparkhotels bis zur Einladung zur Immersion S 241 des Besuchers steigern Während in den ersten beiden Kapiteln meist klar wird wer hier was in welcher Form deutet und welche Funktion dies hat

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  • W.J. Thomas Mitchell: What do pictures want? - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    des Begehrens zu betrachten Bei abstrakten Bildern handele es sich demnach um Bilder die keine Bilder sind die vom Bildermachen befreit sein wollen Aber das Begehren das kein Begehren zeigt ist so Mitchell nach Lacan auch eine Form des Begehrens Mitchell illustriert seine Befunde vor allem mit Metabildern wie etwa Barbara Krugers Fotocollage Your Gaze Hits the Side of My Face die seine Bildtheorie argumentativ aber nicht sinnlich unterstützen Wie Bilder Macht über uns ausüben uns verführen betören uns zu ihren Liebhabern machen erfahren wir aus Mitchells Studie nicht Deshalb ist auch die Auswahl der Bilder die er als Farbabbildungen in die Mitte des Buches heften ließ mehr als nur befremdend Sie haben allesamt eben gerade nicht die Bildqualitäten von denen Mitchell spricht Dem Buch fehlt also sein gewichtiges Komplement die sinnliche Seite nämlich eine formale Bildgeschichte des lebendigen Bildes die für das christliche Bild und auch andere Felder der Bildkultur von Seiten der Kunstgeschichte bereits geschrieben ist 6 Was Mitchell gelingt ist eine Sensibilität unseres Umgangs mit Bildern zu wecken Er bemüht sich keine Ideologien zu äußern sondern aufzudecken was entscheidend ist ihm aber wie oben gezeigt nicht immer glückt Es geht hier explizit nicht um die Inauguration einer neuen Methode der Bildbemächtigung Mitchell sieht den Prätext für seine Überlegungen in Erwin Panofskys Ikonologie und erinnert an dessen Bemerkung dass die erste Begegnung mit einem Bild wie die mit einem Bekannten sein kann der von der gegenüberliegenden Straßenseite den Hut lüftet 48f Mitchell würdigt Panofsky mit gutem Grund da er Bilder als Symptome psychischer oder sozialer Ursachen sieht Es geht also darum die Beziehung von Bild und Betrachter erneut zum Gegenstand der Untersuchung zu machen wofür ein ganzer Fragenkatalog bereitgestellt wird S 49f Doch will Mitchell seinem Gegenstand auch immer wieder entkommen wenn die Antwort auf die Frage what does a picture want ausgerechnet angesichts von Las Meninas nothing lautet Dies ist nun keine Antwort auf die Frage sondern neutralisert die Kommunikation von Menschen und Bildern Mitchells höchst beeindruckende Diskursgeschichte widerlegt dies doch gerade Schon die Kategorie Leben die dem Bild anhängt ist eine biowissenschaftliche Konstruktion Werden Bilder geboren Können sie sterben Wie steht es mit ihrer Aura ihrem Atem ihrer Energie Wie kommt es zu ihrer unkontrollierbaren Verbreitung Mitchells Fragen eröffnen eine abgründige Metapherngeschichte die davon zeugt wie wir unserem Umgang mit Bildern immer wieder übersteigerten verbalen Ausdruck verleihen Hier manifestiert sich der unbändige Wille Bilder zu ontologisieren im Logos 54f Kapitel I 3 befasst sich mit dem Begehren das zum Kern des Bildes führt Es geht auch darum mit den alten Autoritäten aufzuräumen Am Beispiel Freud weist Mitchell der Psychoanalyse eine strukturelle Feindschaft gegenüber Bildern nach 69f Freuds Haltung zum Bild sei die eines Symptoms oder Ersatzes für ein unmögliches Begehren eine illusionäre Erscheinung oder ein manifester Inhalt den es zu entschlüsseln zu demystifizieren und schließlich zu Gunsten eines verbal auszudrückenden Inhalts zu tilgen gilt Es ist dies das kulturell allgemein eingeübte Verfahren die Bilder mit der Sprache zu vertreiben Psychoanalyse sei als ein linguistic turn erfunden worden nicht als Methode auf visuelle Symptome zu vertrauen Im gegenwärtigen post lacanschen Diskurs gibt es so Mitchell sogar eine Tendenz Phantasie als falsche Bilder zu betrachten die uns austricksen wollen Wenn Phantasie eine Seuche ist so sei Psychoanalyse ihr Heilverfahren Gegenwärtige Psychoanalyse habe das paradoxe Ergebnis ein voll ausgearbeitete Analyse des Begehrens bereitzustellen aber der Frage nach dem Begehren der Bilder abgeneigt zu sein Slavoj i ek sei dafür ein gutes Beispiel 70f Es sei i eks Verdienst Phantasie nicht länger für ein privates Theater zu halten sondern außerhalb in den Schauspielen der Massenkultur anzusiedeln Hingegen kann Mitchell i eks Einstellung nicht nachvollziehen nach der die moderne Ethik dem Trieb zu folgen mit der traditionellen Ethik kollidiere ein von richtigen Maßstäben reguliertes Leben zu führen das in all seinen Aspekten dem Guten unterworfen ist Die Idee der Wiedereinschreibung wissenschaftlicher Macht in die Zwänge von Lebens Welt sei so i ek reine faschistische Phantasie Für Mitchell ist die anarchistische mit der moralistischen Seite des Philosophen i ek unvereinbar Sie resultiere aus der Geschichte Sloweniens Was ihn für i ek in Bezug auf sein eigenes Thema einnimmt ist die Verankerung des Imaginären im Realen und sein von Freud weg zu Nietzsche hinführendes Aushorchen der Bilder und Idole Mitchell will Freud nicht verabschieden sondern seine Kategorien von Begehren Trieb Verlangen etc neu fassen 72ff Für ihn ist die Psychoanalyse vor allen anderen Disziplinen diejenige die die Frage nach dem Wollen der Bilder in ihrer Tiefe auszuloten vermag Mitchells Buch ist ein Beginn ein Fundament das nahezu alle Autoritäten des vom Irrationalen geprägten Bild Diskurses in einem kritischen Metadiskurs vereint Der zweite Teil des Buches handelt über den persönlichen wie sozialen Umgang mit Objekten die Bilder transportieren den guten schlechten normalen perversen rationalen irrationalen objektiven subjektiven Status den sie als Idole Fetische oder Totems besitzen In II 6 sind dies anstößige Objekte Dinge die nicht an sich unangenehm oder ekelhaft z B Gemälde sind sondern die hässliche ekelige furchtbare etc Dinge repräsentieren 125ff Die Frage lautet was uns so empfänglich macht dass wir uns von diesen Dingen beleidigen lassen und warum die Reaktion auf diese Dinge oftmals ein Akt der Gewalt ist Es sei eine Art von theatralischem Exzess in den Ritualen der Bildzerstörung die die Bestrafung von Bildern selbst zu einem spektakulären Bild mache wie etwa die Zerstörung des World Trade Centers Dabei zeigt sich wiederum sehr eindrucksvoll an Chris Ofilis The Holy Virgin Mary wie sehr das Reden über Bilder ihren Umgang mit ihnen lenkt So ist auch die Rede über Bilder in die Dialektik von Macht und Ohnmacht verstrickt wie Mitchell am Beispiel des alttestamentarischen Bilderverbots das erst recht Bilder hervorbrachte zeigt Im dritten Teil Media geht es Mitchell um eine Reversion des Medienbegriffs III 10 An die Stelle von understanding media McLuhan setzt Mitchell addressing media und meint damit dass Medien keine logischen Systeme sind sondern environments where images live or personas and avatars that address us and can be addressed in turn 203 Statt Medien theoretisch in Metasprachen

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