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  • Jerzay Ilkosz (Hg.): Die Jahrhunderthalle und das Ausstellungsgelände in Breslau - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    wie der zweifellos radikalere Berg selbst 2 Beide Ausstellungen entstanden in enger Zusammenarbeit mit deutschen Forschungseinrichtungen TU Braunschweig Bundesinstitut für die Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa und wurden in beiden Ländern gezeigt die Kataloge erschienen auf polnisch und deutsch Sie machen deutlich wie selbstverständlich Polen und Deutsche heute das gemeinsame Kulturerbe in den seit 1945 polnischen Gebieten in gemeinsamer Anstrengung erschließen vermitteln und pflegen das Breslauer Architekturmuseum zeigt dass die polnische Seite dabei durchaus federführend sein kann Für seine Forschungen zur Jahrhunderthalle standen Jerzy Ilkosz nicht nur die durch bautechnisch fundierte Untersuchungen unterstützte ständige Autopsie der Halle und des Ausstellungsgeländes zur Verfügung sondern auch die für die Scheitniger Bauten umfangreichen Materialien des Breslauer Bauarchivs einer Unterabteilung des Architekturmuseums und das in der Universitätsbibliothek gesammelte lokale Schrifttum Dazu kommt aber ein beeindruckendes akribisch zusammengetragenes Spektrum zeitgenössischer Literatur zur Jahrhunderthalle und vor allem die Nachlässe von Max Berg und Hans Poelzig in Erkner München Berlin und Dresden wobei Ilkosz einer der ersten sein dürfte die die Bedeutung der Bestände des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner erkannt und die dortigen Schätze gehoben hat Ilkosz Werk ist umfassend klar gegliedert und lesbar Nach einem Überblick über den Forschungsstand werden Poelzigs und Bergs Wirken in Breslau skizziert und der zeitliche und der territoriale Rahmen die städtischen Flächen am Scheitniger Park aufgespannt Bei der Darstellung der Genese des Ausstellungsgeländes und seiner Gestaltung liegt der Schwerpunkt auf der grandiosen Jahrhundertausstellung von 1913 Ein kürzeres Kapitel beschreibt die Entwicklung des Ausstellungsgeländes in der Zwischenkriegszeit mit einem Schwerpunkt auf geplanten und realisierten Baumaßnamen Eher ein Exkurs skizziert abschließend was nach dem Zweiten Weltkrieg mit Jahrhunderthalle Volkshalle und Ausstellungsgelände geschah Ilkosz Darstellung ist aus ihrem faszinierenden Gegenstand aus der Anschauung des Bauwerks und des umgebenden Architekturensembles entwickelt Die Jahrhunderthalle wird in eine deutende Rekonstruktion einer Gesamtanlage einbezogen die überrascht und beeindruckt weil erst diese umfassende Kontextualisierung die Funktion und Wirkung der Kuppelhalle erklärt In die Betrachtungen miteinbezogen werden etwa Poelzigs Vier Kuppel Pavillon von 1913 seine halbkreisförmige Pergola und der Japangarten von Mankichi Arai Bergs Messehof aus den zwanziger Jahren und die städtebauliche Ergänzung zur Werkbundausstellung von 1929 die Musterbauten Scharouns Radings Lauterbachs und anderer Architekten Architekturgeschichtlich berechtigt ist bei Ilkosz Darstellung des Ausstellungsgeländes die Eingrenzung auf die Jahre 1910 1930 Historiker werden sich womöglich mehr Informationen über die propagandistische Aufladung dieses für Massenveranstaltungen idealen Areals zwischen 1933 und 1948 oder die Geschichte der Breslauer Messe 1917 1942 wünschen Die Schlüsselrolle von Bergs größtem realisierten Projekt und seiner Zeit als Breslauer Stadtbaurat für sein eigenes Schaffen wird eingehend und mit zum Teil überraschenden Schlussfolgerungen bewertet Ein außergewöhnliches Raumkunstwerk wird in die Zusammenhänge der Epoche der zeitgenössischen Strömungen der Architektur in Deutschland und der Welt eingeordnet und in die Perspektive der späteren Entwicklung gestellt Gut sichtbar wird in Ilkosz Darstellung aber auch der besondere historische Moment der die Scheitniger Anlage möglich machte das Zusammenwirken von visionären Planern in Verbund mit einem ganzen Netzwerk hochrangiger Künstler Ihr Wille zu harmonischer Zusammenarbeit war für die Umsetzung der Pläne

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  • Jean-Luc Nancy: Am Grund der Bilder - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Wille und reine Intensität jede Ordnung ignoriere bzw zerstöre und sich allein im Vollzug verwirkliche so fänden sich Nancy zufolge hierin markante Parallelen zur Wahrheit 33ff Auch diese sei gerade in Hinblick auf die Geschichte der Moderne auf ihre Weise meist gewaltsam aufgetreten indem sie dem eigenen Anspruch folgte jede bestehende Ordnung durch sich selbst zu ersetzen Hierin nun findet sich zugleich eine strukturelle Ähnlichkeit zum Bild Zumindest insofern als die oben skizzierte allgemeine Genese des Bildes als ein Akt der Setzung zu verstehen ist der sich unabhängig von jedweder Beglaubigung etwa durch abbildliche Referenzialität selbst begründet Wenn Nancy vor diesem Hintergrund konstatiert dass sich Gewalt stets ins Bild setze bzw sich im Bild vollziehe 39 so wird dies jedoch noch an einem weiteren Aspekt dargelegt Im Unterschied zum metamorphotischen Gestalt bildenden Prozess des Zeigens in Bildern ist der Akt der Gewalt an sich gestaltlos ein bloßes Vorweisen bzw Darbieten des Gesichtlosen 34 Neben der strukturellen Ähnlichkeit zeichnet sich somit geradezu eine Notwendigkeit von Seiten der Gewalt ab Bilder zu schaffen bzw als Bild aufzutreten da sie erst als Bild oder im Bild aus der ihr eigenen Negativität herauszutreten und so etwas wie einen eigenen Wahrheitsanspruch per Setzung zu verwirklichen vermag Diese theoretischen Grundzüge des Bildes sind bei Nancy eingebunden in eine politische Philosophie und Ästhetik die tatsächlich den Körper als Kräftefeld und Ort möglicher Ereignisse ins Zentrum stellt 1 Zwar zur entseelten Masse depotenziert gibt es dort auch einen Körper der im Genuss an der Welt teil hat und es sei Sache der Kunst Techniken zu entwickeln die diesen Körper ausbilden bzw immer wieder neu erschaffen In diesem Sinne gelte es ästhetische Praxis als eine kreative techné gemeinsamen Lebens zu entfalten Bildern wird wiederum gerade in ihrem Verhältnis zu Gewalt ein besonderer Wert im Rahmen der Kunst zugeschrieben Ähnlich wie Gewalthandlungen gehen sie immer über zeichenhafte Repräsentation hinaus und den wesentlichen Unterschied zu ersteren sieht Nancy nicht in einem bloßen Scheincharakter der Gewalt in bzw von Bildern Vielmehr seien Bilder in der Lage den Anspruch auf absolute Offenbarung und den auf Seiten der gewalttätigen Gewalt 49 vorherrschenden Glauben daran durch eine schwebende unendlich aufgeschobene Unmittelbarkeit 50 zu verneinen die jede Offenbarung ausschließt Von diesem Zentrum aus eröffnet der Band eine Reihe weiterer Aspekte So wird etwa die Möglichkeit einer angemessenen Darstellung des Holocaust unter der These diskutiert dass dieser Massenmord selbst unter anderem als Konsequenz einer Überrepräsentation 71 des NS Staates zu verstehen sei 51ff hingegen wird Landschaft als eine ästhetische Ordnung beschrieben in der es gelingen kann die der Darstellung und dem Bild eigenen Gewaltmomente aufzulösen 91ff Abschließend wird das Bild mit Heidegger und Kant unter erkenntnistheoretischem Gesichtspunkt erörtert 135ff Die Lektüre von Am Grund der Bilder mag einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen vor allem dann wenn die eigenen Interessen in erster Linie von der Auseinandersetzung mit konkreten Bildern geleitet sind Eine große Stärke der hier versammelten Texte liegt in einigen Sichtachsen die sie einem spekulativen Denken eröffnen wobei das virulente Problem von Bildern und Gewalt lediglich einer der

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  • Thomas Hensel (Hg.): Das bewegte Bild - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    der Kunstgeschichte welche die Künste als durch Medien bewirkte Verbindungen erscheinen lasse 81 Betont wird die Notwendigkeit die Apparatus Theorie einzubeziehen da die Betrachtung filmischer Produkte nicht in einer Trennung zwischen Subjekt und Apparat betrieben werden könne letztlich akzentuiert auch die Entfernung vom klassischen Kino Dispositiv mit einer Blickführung des Rezipienten die zeitgenössische Videoinstallationen aufweisen die Bedeutung des kinematografischen Apparates Reck fordert im Bewusstsein der zeitgenössischen Sozialisation durch Kinoerlebnis und Filmkonsum von KunsthistorikerInnen wie KünstlerInnen eine Besinnung auf Empirie und nicht auf territoriale Markierungen 126 Innovative Impulse bieten zudem die herausragenden Aufsätze von Thomas Meder Regine Prange und Thomas Hensel Am Beginn des Referats von Meder steht der Hinweis auf die für eine Kunstwissenschaft in der Auseinandersetzung mit Film zentralen epistemologischen Theorien zum Beispiel die stilistisch bildorientierte Schule von Wisconsin mit ihren Hauptvertretern Bordwell Thompson deren richtungsweisende Texte hierzulande noch zu wenig wahrgenommen und genutzt werden 5 Das Phänomen der isolierten Betrachtung eines Frames oder eines Bildes im Film Bild stellt für Meder eine Überheblichkeit 13 und Crux der kunstgeschichtlichen Sicht auf das montierten Bildgefüges Film dar Konsequent verzichtet er auf die Abbildung von Standbildern was bei aller Prägnanz der Ausführungen die Schwierigkeit unterstreicht die Formalästhetik von Film methodisch adäquat im Printmedium zu vermitteln Thematisch weist Meder in einer versierten hermeneutischen Deutung der Filme Jean Renoirs im Dialog mit den Gemälden des Vaters Auguste Renoir u a mit Verve auf die kaum zu überschätzende Bedeutung des Films für die Produktionsästhetik der bildenden Kunst hin 24 Regine Prange belegt in ihrer präzisen kenntnisreichen Studie zur surrealistischen Avantgarde wie sich in den 1920er Jahren eine Reflexion der mittlerweile kodifizieren filmischen Mittel zur suggestiven Einbeziehung des Zuschauers in der bildenden Kunst manifestierte 340 Ihr Beitrag demonstriert überzeugend welche Möglichkeiten der Synthese und der Beeinflussung im wechselseitigen fruchtbaren Austausch sich zwischen bildender Kunst und Film hier dem Kunstfilm ergeben und wie sich diese kunstgeschichtlich adäquat analysieren lassen Thomas Hensel operiert in seiner bestechenden Untersuchung des Spielfilms Andrej Rubljow 1966 von Andrej Tarkowskij sinnstiftend mit dem Begriff der Interikonizität 218 dessen Validität für die Kunst bzw Bildwissenschaft er überzeugend begründet Mit diesem Neologismus soll die Spezifik des wechselseitigen Austausches verschiedener Medien akzentuiert werden Im Unterschied zur umfassenderen Konstruktion von Inter und Transmedialität ist hier das spezielle Zusammenspiel verschiedener Repräsentationen von Bildlichkeit gemeint Filmbild Tafelbild Ikone bis hin zu Vorstellungsbild und literarischer Metapher Gewinnend ist dazu die Erkenntnis dass Leonardo da Vincis Text Wie eine Schlacht darzustellen ist vollständig als Regieanweisung gelesen werden kann die in der Schlachtsequenz von Andrej Rubljow ihre explizite filmische Ausgestaltung erfährt und den Regisseur als auteur in der Zeitdimension schöpferisch agierend dem Ikonenmaler Rubljow künstlerisch kongenial gleichgesetzt Abschließend hervorzuheben sei noch die medienreflexiv angelegten Studie von Tanja Michalsky zu David Lynchs innovativem Spielfilm Lost Highway 1996 Der sensibel entwickelte Beitrag vermag es den Film bildwissenschaftlich zu erfassen und dabei stets einer ästhetischen Diskussion verpflichtet zu bleiben Ganz im Sinne gegenwärtiger Medientheorien hinterfragt Lynch den Status des Bildes selbst 401 Im Gegensatz zur Struktur des Moebius Bandes die diesem Film gemeinhin unterstellt

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  • Hans Belting: Das echte Bild - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Wurzeln im Beginn der christlichen Theologie In dem ungewissen Archetypen des Corpus Christi welches einerseits das Ideal des Menschenkörpers sei andererseits durch seine Göttlichkeit jede Analogie zum menschlichen Körper verunmögliche verortet Belting den Ursprung jener Dichotomie von Körper und Seele die sich in der zeitgenössischen Dichotomie von Körper und einem seiner Organe dem Gehirn fortsetze Wieder sind es seine bildanthropologischen Paradigmen mit denen Belting eine historische theologische mit zeitgenössischer Bildtheorie verbindet Das Corpus Christi vereint danach Körper Medium und Bild in sich Als fleischgewordenes Wort löst der Körper die Schrift als Medium des göttlichen Wortes ab gleichzeitig ist der Körper Christi ein Bild Gottes Während Bilder dieses Körpers der selbst Bild ist diesem in keinem substantiellen Sinne ähnlich 87 sind eignet die substantielle Ähnlichkeit mit Christus dagegen seit der Formulierung der Transubstantiationslehre der geweihten Hostie welche aber die dem Bild eigene Anschaulichkeit und die Suggestion von Nähe nicht hat Beide würden so aufeinander verweisen Im spätmittelalterlichen Bild des lebenden Leichnams schließlich sieht Belting den Versuch im Bild mit seinen ihm eigenen Beschränkungen die göttliche Natur im menschlichen Körper sichtbar zu machen es stelle die Koexistenz zweier Naturen einer gestorbenen und einer Natur die nicht sterben konnte in einer sichtbaren Kopräsenz dar 98 Mit einem Verweis auf zeitgenössische Diskurse mit denen er Bildrezeption und Religionsgeschichte zusammenbringt fügt er hinzu dass man die Art wie die Bilder die theologische Realität wiedergegeben habe heute virtuell nennen würde dass sie aber damals im Glauben verankert war 98 Am Ende des zweiten Teiles kehrt Belting zur Frage nach dem Verhältnis von Körperspur und Christus Bild zurück und verfolgt seine Entwicklung an und jenseits der Schwelle zur Neuzeit an welcher sich Bild und Beweis Abdruck voneinander trennen Am Beispiel von Gemälden der Santa Faz Francisco de Zurbaráns zeigt Belting wie eine illusionistische Malerei das Gesicht Christi visionsartig vor dem in Trompe l ½il dargestellten Tuch schweben lässt und das Bild in die Imagination des Betrachters verlegt Die vera ikon in Rom dagegen verwandelt sich zurück in ein Beweisstück Darstellungen von ihr präsentieren nun ein Christusgesicht mit geschlossenen Augen einen Abdruck Die Veronika ist kein Bild mehr sondern ein Original welches durch den Abdruck authentifiziert seinerseits als Echtheitsbeweis für die mit ihm verbundene Veronikalegende herhalten muss Im dritten Teil Zeichen als Waffen im Bilderstreit arbeitet Belting seinen anthropologischen Bildbegriff im Kontrast zum Begriff des Zeichens besonders deutlich heraus Er distanziert sich dabei von Zeichentheorien mit einem universalen Zeichenbegriff wie derjenigen von Charles S Peirce Beltings Zeichenbegriff dient vielmehr dazu den Bedeutungsüberschuss des Bildes welches sich nicht ohne Verlust in das Medium der Sprache übersetzen lässt zu greifen Während die Referenz der Zeichen das Wort sei bestehe der besondere Status des Bildes in seiner Analogie mit dem Körper Die Präsenz des Bildes komme erst durch die Absenz des Körpers zu Stande Analog zum linguistischen Begriff der Repräsentation bietet er eine auf das Bild bezogene Definition des Begriffs an welche die Isometrie zwischen Bild und Betrachter berücksichtigt Diese Isometrie schaffe durch die Animation und Imagination des Betrachters eine offene

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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    1999 in der Staatsgalerie Stuttgart Marburg Jonas Verlag für Kunst und Literatur 2002 Reviewed by Philipp Zitzlsperger 24 août 2002 Crary Jonathan Aufmerksamkeit Wahrnehmung und moderne Kultur Frankfurt am Main Suhrkamp Taschenbuch Verlag 2002 Reviewed by Jutta Voorhoeve 21 août 2002 Morrall Andrew Jörg Breu the Elder Art Culture and Belief in Reformation Augsburg Aldershot Ashgate 2001 Reviewed by Guido Messling 18 août 2002 Jedin Hubert Hrsg Handbuch der Kirchengeschichte Berlin Directmedia Publishing 2000 Reviewed by Christoph Markschies 16 août 2002 Hünnekens Annette Expanded museum Kulturelle Erinnerung und virtuelle Realitäten Bielefeld Transcript Verlag für Kommunikation Kultur und soziale Praxis 2002 Reviewed by Alexa Färber 25 juil 2002 Cooper Harry Mondrian The transatlantic paintings New Haven Conn u a Yale University Press 2001 Reviewed by Tobias Vogt 5 juil 2002 Muysers Carola Das bürgerliche Portrait im Wandel Bildnisfunktionen und auffassungen in der deutschen Moderne 1860 1900 Hildesheim u a Georg Olms Verlag Weidmannsche Verlagsbuchhandlung 2001 Reviewed by Claudia Hattendorff 3 juil 2002 Frey Manuel Macht und Moral des Schenkens Staat und bürgerliche Mäzene vom späten 18 Jahrhundert bis zur Gegenwart Berlin Fannei Walz 1999 Reviewed by Andreas Hansert 28 juin 2002 Möller Joachim Hrsg Sister arts Englische Literatur im Grenzland der Kunstgebiete Marburg Jonas Verlag für Kunst und Literatur 2001 Reviewed by Nicola Hille 18 mai 2002 Winter Henning Die Architektur der Krematorien im Deutschen Reich 1878 1918 Dettelbach J H Röll Verlag 2001 Reviewed by Joerg Schilling 18 mai 2002 Wylie Charles Hambourg Maria Morris Hrsg Thomas Struth 1977 2002 München Schirmer Mosel Verlag 2002 Reviewed by Annette Emde 15 mai 2002 Kleimann Bernd Schmücker Reinold Hrsg Wozu Kunst Die Frage nach ihrer Funktion Darmstadt Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2001 Reviewed by Kathleen Schröter 8 mai 2002 Henrich Dieter Versuch über Kunst und Leben Subjektivität Weltverstehen Kunst München Carl Hanser Verlag 2001

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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    barockes Böhmen Mähren und Österreich Begleitband zur gleichnamigen Zweiländerausstellung in den Stiften Geras Niederösterreich und Nová í e Mähren Petersberg Michael Imhof Verlag 2004 Reviewed by Herbert Karner 1 sept 2004 Albrecht Stephan Die Inszenierung der Vergangenheit im Mittelalter die Klöster von Glastonbury und Saint Denis München u a Deutscher Kunstverlag 2003 Reviewed by Markus Späth 13 juil 2004 Großmann G Ulrich Hrsg Willi Sitte Politik und Kunst in der DDR Nürnberg Verlag des Germanischen Nationalmuseums 2003 Reviewed by Andrea Schmidt Niemeyer 4 juin 2004 Stiegel Achim Berliner Möbelkunst vom Ende des 18 bis zur Mitte des 19 Jahrhunderts München u a Deutscher Kunstverlag 2003 Reviewed by Matthias Hahn 10 mai 2004 Zinganel Michael Real crime Architektur Stadt und Verbrechen zur Produktivkraft des Verbrechens für die Entwicklung von Sicherheitstechnik Architektur und Stadtplanung Wien edition selene 2003 Reviewed by Bettina Klix 8 avr 2004 Sachsse Rolf Die Erziehung zum Wegsehen Fotografie im NS Staat Dresden Philo Fine Arts 2003 Reviewed by Frank Schmitz 29 mars 2004 Spitzer Gerd Bischoff Ulrich Richter Ludwig Hrsg Ludwig Richter Der Maler Ausstellung zum 200 Geburtstag Staatliche Kunstsammlungen Dresden Galerie Neue Meister 27 September 2003 bis 4 Januar 2004 Bayerische Staatsgemäldesammlungen München Neue Pinakothek 22 Januar bis 25 April 2004 München u a Deutscher Kunstverlag 2003 Reviewed by Saskia Pütz 26 mars 2004 Hahn Cynthia Portrayed on the heart narrative effect in pictorial lives of saints from the tenth through the thirteenth century Berkeley Calif u a University of California Press 2001 Reviewed by Kristin Böse 24 mars 2004 Karsten Arne Künstler und Kardinäle vom Mäzenatentum römischer Kardinalnepoten im 17 Jahrhundert Köln u a Böhlau Verlag 2003 Reviewed by Ulrich Köchli 20 févr 2004 Neugebauer Rosamunde Zeichnen im Exil Zeichen des Exils Handzeichnung und Druckgraphik deutschsprachiger Emigranten ab 1933 Weimar VDG Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften

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  • ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Feminismus Carolee Schneemanns Körperkunst und die Avantgarde Dietrich Reimer Verlag 2002 Reviewed by Petra Reichensperger 3 nov 2003 Kubitza Anette Fluxus Flirt Feminismus Carolee Schneemanns Körperkunst und die Avantgarde Dietrich Reimer Verlag 2002 Reviewed by Petra Reichensperger 3 nov 2003 Raulff Ulrich Wilde Energien Vier Versuche zu Aby Warburg Göttingen Wallstein Verlag 2003 Reviewed by Werner Rappl 3 nov 2003 Beyer Andreas Das Porträt in der Malerei München Hirmer Verlag 2002 Reviewed by Lucas Elmenhorst 30 mai 2003 Stella Frank Verspohl Franz Joachim Hrsg The Writings of Frank Stella anlässlich der Ausstellung des Kunsthistorischen Seminars mit Kustodie der Friedrich Schiller Universität Jena und der Jenoptik AG Jena Heinrich von Kleist by Frank Stella Jena 27 März 4 Juni 2001 Galerie der Jenoptik AG und Ehemalige Arbeiter Jena u a Verlag Walther König 2001 Reviewed by Tobias Vogt 26 mai 2003 Bryson Norman Das Sehen und die Malerei Die Logik des Blicks München Wilhelm Fink Verlag 2001 Reviewed by Anselm Wagner 7 mai 2003 Sörries Reiner Großes Lexikon der Bestattungs und Friedhofskultur Wörterbuch zur Sepulkralkultur Braunschweig Thalacker Medien Reviewed by Christian Fuhrmeister 3 mai 2003 Wolf Armin Hrsg Die Goldene Bulle König Wenzels Handschrift Codex Vindobonensis 338 der Österreichischen Nationalbibliothek Kommentar Graz Akademische Druck u Verlagsanstalt Graz 2002 Reviewed by Christine Beier 29 avr 2003 Lazzarato Maurizio Videophilosophie Zeitwahrnehmung im Postfordismus Berlin b books 2002 Reviewed by Bettina Klix 17 mars 2003 De Vecchi Pierluigi Raffael München Hirmer Verlag 2002 Reviewed by Andreas Henning 8 mars 2003 Rattenbury Kester Hrsg This is not architecture Media constructions London u a Routledge 2002 Reviewed by Meinrad von Engelberg 6 févr 2003 Fried Michael Menzel s realism Art and Embodiment in Nineteenth Century Berlin New Haven Conn u a Yale University Press 2002 Reviewed by Marion Deshmukh 29 janv 2003 Kravagna Christian Hrsg Das

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  • Evelin Wetter: Böhmische Bildstickerei um 1400 - ArtHist: H-Net Information Network for Art History / Reviews
    Clipeus des Pluviales P 13 schildert die Epiphanie der vermutlich 1417 in Brandenburg nach boehmischem Vorbild gearbeitete Clipeus des Pluviales P 14 thematisiert die Verkuendigung Anhand einer ikonographischen Analyse weist Wetter nach dass der Akzent in beiden Faellen nicht auf der Darstellung des konkreten heilsgeschichtlichen Ereignisses liegt Bei der Epiphanie wird der Aspekt der Verherrlichung Mariens prononciert bei der Verkuendigung steht die marianische Tugend der humilitas im Zentrum Hierdurch wird laut Wetter eine Verwendung der Gewaender ermoeglicht die nicht auf die Feiertage Epiphanias und Annunciatio festgelegt ist Der Einsatz der Gewaender im Kirchenjahr wird vielmehr durch den Farbkanon eingeschraenkt Rote Paramente schliessen eine Verwendung ausserhalb von Maertyrerfesten aus Die auffaellige Anbringung von Wappen weist auch diese Paramente als textile Manifestationen politischen Kalkuels aus wie Wetter in ihrer Studie ueberzeugend aufzudecken vermag Waehrend sich der Dompropst als Oberhaupt des Bistums zur Zeit einer Sedisvakanz zu praesentieren strebt bekundet der Markgraf seine Ansprueche auf die Mark Brandenburg mit der er 1417 belehnt wurde Umso irritierender mutet Wetters These an dass den beiden Stiftern lediglich daran gelegen war spezifische Defizite des Paramentenschatzes S 113 auszugleichen indem sie rote Chormaentel beisteuerten Ein haeufiger Einsatz der Paramente duerfte vielmehr im Interesse beider Stifter gelegen haben Dies mag die Wahl einer farblich und ikonographisch auf die relativ haeufigen Maertyrerfeste abgestimmten Komposition beguenstigt haben Die aus der regelmaessigen Verwendung der Paramente resultierende Dauer Praesenz der Wappen der Stifter 4 mag folglich durchaus als intendierte Folge einer strategischen Entscheidung nicht als aus Sicht der Kirche bedarfsorientierte Donation zu werten sein Gegenstand des letzten Kapitels sind zwei Textilien die urspruenglich fuer die Danziger Marienkirche angefertigt wurden Die Kasel M 84 ca 1400 heute Germanisches Nationalmuseum Nuernberg und das Pluviale M 24 ca 1410 20 heute St Annenmuseum Luebeck Vermutlich handelt es sich bei diesen Paramenten um buergerliche Kollektivdonationen Stiftungsanlass und intention sind nicht dokumentiert Die fuer den Hochaltar gestiftete Kasel aus weissem Seidendamast zieren ein Dorsalkreuz mit einem auferstehenden Christus und ein Pektoralstab auf dem die Madonna und das Jesuskind mit Johannes Evangelista kombiniert werden Das blausamtene Pluviale hingegen konnte keinem bestimmten Altar zugeordnet werden Die Chormantelstaebe praesentieren jeweils von Baldachinarchitektur ueberfangen Christus und die Apostel waehrend der Clipeus die Jungfrau Maria und das Christuskind im Paradiesgarten zeigt Wetter identifiziert saemtliche Stickereien als importierte Serienproduktionen aus boehmischen Werkstaetten fuer deren Erstellung Lochpausen und Musterbuecher verwendet wurden Die Zusammenstellung und Montage der Stickereien erfolgte vermutlich erst in Danzig Dass diese Kombination von importierter boehmischer und regionaler Kunst nicht nur fuer die Paramente gaengige Praxis war vermag Wetter durch einen Vergleich mit der uebrigen Ausstattung der Marienkirche zu belegen Der dritte und letzte Teil der Studie umfasst neben einer vergleichend angelegten Zusammenfassung weitere Quellen und Realien welche die Taetigkeit der Seidensticker in Prag um 1400 dokumentieren Als Appendices sind neben einem Katalog der behandelten Textilien ein terminologisches Glossar eine umfangreiche Bibliographie und reichhaltiges Bildmaterial teilweise in Farbe beigegeben Obwohl der auf den Komplex der Donation fokussierende Ansatz Wetters sich als dienlich erwiesen hat da die Erscheinungsform der Besaetze in allen drei

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