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  • AsKI e.V. : Winckelmann-Gesellschaft mit Winckelmann-Museum, Stendal - www.aski.org/portal2/
    wurde im Dezember 1940 die Winckelmann Gesellschaft gegründet die bereits nach einem Jahr mehr als 1100 Mitglieder zählte Anlass der Gründung war der Tod eines Stendaler Sammlers Heinrich Segelken dessen Winckelmanniana Erstausgaben Briefe Archivmaterial die Stadt erwarb und zur Verwaltung und Vermehrung einen Träger suchte Dass diese Bemühungen um eine institutionelle Pflege des Gedenkens Erfolg hatten liegt zugleich in der Aktualität der Winckelmann Rezeption der Zeit begründet In den 20er bis 40er Jahren vollzog sich in Deutschland vor dem Hintergrund der verstärkten Hinwendung zur griechisch römischen Kultur und Kunst eine Winckelmann Renaissance die Winckelmann primär als Protagonisten der deutschen Klassik sah und die an seiner Ästhetik als sichtbare Perpetuierung des klassischen Antike Ideals festhielt Nach Ende des Krieges und Wiederzulassung von Gesellschaften und Vereinen betrieb der Stendaler Dr Rudolph Grosse unterstützt vom Präsidenten des Deutschen Archäologischen Instituts Carl Weickert maßgeblich die Neugründung der Winckelmann Gesellschaft In den folgenden Jahren hatte die Winckelmann Gesellschaft unter dem Vorsitz von Dr Arthur Schulz 1949 1963 die internationalen Kontakte vor allen nach Italien und Frankreich rasch neu geknüpft und ausgebaut Im Zusammenwirken mit seinem Nachfolger Dr Gerhard Richter 1963 1968 gelang 1955 die Gründung des Winckelmann Museums Unter der Präsidentschaft von Prof Johannes Irmscher 1968 1990 und der Geschäftsführung von Dr Max Kunze der 1990 das Amt des Präsidenten antrat begann die Winckelmann Gesellschaft ihre Öffentlichkeitswirkung beträchtlich zu erweitern Neben der Jahreshauptversammlung fanden seit 1972 jährlich zwei Kolloquien statt Parallel dazu wuchs die Publikationstätigkeit der Gesellschaft die inzwischen über mehrere Publikationsreihen verfügt Dank einer geschickten und weitsichtigen Geschäftsführung konnte die Winckelmann Gesellschaft ihren internationalen Charakter bewahren und sich einer Vereinnahmung durch den Staat entziehen Seit 1990 boten sich für die Arbeit der Winckelmann Gesellschaft neue Möglichkeiten für wissenschaftliche Tagungen Ausstellungen und Forschungsprojekte Von ihrer Gründung an hat sich die Gesellschaft um die internationale Winckelmann

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-mitgliedsinstitute/aski-mitgliedsinstitut-in-stendal/winckelmann-gesellschaft-mit-winckelmann-museum.html (2016-02-13)
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  • AsKI e.V. : Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg - Literaturhaus Oberpfalz - www.aski.org/portal2/
    geschlossen Mitgliedsbeiträge Einzelpersonen 25 Firmen und Körperschaften 150 Sie sind hier www aski org portal2 3 Mitgliedsinstitute 3 23 Sulzbach Rosenberg Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg Literaturhaus Oberpfalz Das Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg ist ein Literaturhaus für die Region Ostbayern Seit seiner Gründung 1977 befindet es sich im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude von Sulzbach Rosenberg einem Neurenaissancebau aus dem Jahr 1905 Das Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg wurde von Walter Höllerer Autor Mitglied der Gruppe 47 Herausgeber der Literaturzeitschriften Akzente und Sprache im technischen Zeitalter Literaturkritiker und wissenschaftler gegründet Walter Höllerer 1922 2003 war gebürtiger Sulzbacher und entschloss sich obwohl zu dieser Zeit seit langem in Berlin lebend seine Sammlungen der Heimatstadt als Schenkung zu übergeben In dem großzügigen Amtsgerichtsgebäude fand das Archiv mit zunächst über 35 000 Autorenbriefen der Akzente Redaktionskorrespondenz seinen Platz Nach Höllerers Tod im Jahr 2003 folgte sein gesamter Nachlass mit weiteren Dokumenten zur Literatur in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts darunter auch Ton und Filmdokumente Zum Bestand gehört außerdem die Sammlung Günter Grass mit Dokumenten zu dessen Roman Die Blechtrommel der Vorlass der Autorin Ruth Rehmann die Nachlässe von Eugen Oker und Gerty Spies sowie zahlreiche kleinere Sammlungen und Autographen Das Literaturarchiv Sulzbach Rosenberg präsentiert aus seinen Beständen eine Dauerausstellung die

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-mitgliedsinstitute/aski-mitgliedsinstitut-in-sulzbach-rosenberg/literaturarchiv-sulzbach-rosenberg--literaturhaus-oberpfalz.html (2016-02-13)
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  • AsKI e.V. : Museum der Brotkultur - Vater und Sohn Eiselen-Stiftung, Ulm - www.aski.org/portal2/
    geschlossen Bibliotheksbesuch nach Voranmeldung Veröffentlichungen Ausstellungskataloge Einzelpublikationen Faltblätter Videofilm Der lange Weg zum Brot Sie sind hier www aski org portal2 3 Mitgliedsinstitute 3 24 Ulm Museum der Brotkultur Vater und Sohn Eiselen Stiftung Ulm Getreide und Brot haben das Leben der Menschen in umfassender Weise geprägt ihre Arbeit ihr Wohlbefinden aber auch ihr Leid Ackerbautreibenden Völkern gilt Brot als heilig Grabbeigaben aus der Hochkultur Ägyptens wie in der Sammlung des Museums der Brotkultur vorhanden verdeutlichen die Verehrung die Getreide und Brot entgegengebracht wurde In dem Bewusstsein dass die Geschichte des Brotes ein elementarer Teil der Menschheitsgeschichte ist sammelten der Ulmer Unternehmer Dr h c Willy Eiselen 1891 1980 und sein Sohn Dr Dr h c Hermann Eiselen 1926 2009 seit 1952 alles zum Thema Brot Im Jahre 1955 entstand das erste Brotmuseum weltweit als Deutsches Brotmuseum Im Jahr 2002 wurde es umbenannt in Museum der Brotkultur um seiner Dauerausstellung und Sammlung gerecht zu werden Denn es ist kein Brotmuseum wie der frühere Titel suggerierte sondern es zeigt das Brot umfassend in seinem historischen kunst und kulturgeschichtlichen handwerklichen sozialpolitischen und technikgeschichtlichen Bezug 1991 übernahm die bereits seit 1978 bestehende private Vater und Sohn Eiselen Stiftung die Trägerschaft des Museums Heute umfasst die Sammlung des Museums 18 000 Stücke aus den verschiedensten Kulturen und vielen Teilen der Welt darunter 200 Gemälde 3 000 Blätter Grafik 300 politische Plakate sowie eine Vielzahl dreidimensionaler Objekte Darüber hinaus verfügt das Museum über eine Spezialbibliothek mit über 7 000 Büchern 700 zumeist höchst wertvolle Exponate sind dauerhaft in drei Stockwerken des Ulmer Salzstadels auf 1 150 m2 ausgestellt Dokumentiert werden die Bedeutung und Geschichte des Getreides die Technikgeschichte des Mahlens und Backens der Einfluss der Zünfte auf das Bäcker und Müllerhandwerk sowie die Beziehung zwischen Brot und Glaubensvorstellungen in verschiedenen Kulturen Die Dokumentation des Mangels

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  • AsKI e.V . - AsKI-Mitgliedsinstitute in Weimar - www.aski.org/portal2/
    di Goethe Maecenas Ehrung Projektförderung Lutherdekade AsKI Ausstellungen KULTUR lebendig KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 3 Mitgliedsinstitute 3 25 Weimar Klassik Stiftung Weimar Zur Klassik Stiftung Weimar gehören neben dem Goethe Nationalmuseum mit dem Wohnhaus Goethes dem Schiller Haus dem Liszt Haus dem Nietzsche Archiv und 16 weiteren Schlössern und Erinnerungsstätten die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und das Goethe

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  • AsKI e.V. : Reichskammergerichtsmuseum - Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V., Wetzlar - www.aski.org/portal2/
    und 14 17 Uhr Mo geschlossen Forschungsstelle Rosengasse 16 Leiterin Prof Dr Anette Baumann Telefon 49 0 6441 99 41 61 Fax 49 0 6441 99 41 64 E Mail Veröffentlichungen Schriftenreihe der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung 1985ff Nr 1 ff Sie sind hier www aski org portal2 3 Mitgliedsinstitute 3 26 Wetzlar Reichskammergerichtsmuseum Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e V Wetzlar Preis für Forschungen zur Justizgeschichte 2016 Im Zuge der Reichsreform und Aufrichtung des Ewigen Landfriedens wurde im Jahre 1495 unter Maximilian I das Reichskammergericht als oberstes Gericht des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation gegründet Es hatte die Aufgabe anstelle von Fehde Gewalt und Lösegelderpressung ein geregeltes Streitverfahren vor Gericht zu entwickeln und damit Rechtskonflikte in friedliche Bahnen zu lenken Nach Aufenthalten in verschiedenen süd und südwestdeutschen Städten war es ab 1527 in Speyer und nach dessen Zerstörung von 1689 bis zum Ende des Alten Reichs 1806 in Wetzlar ansässig Die Entwicklung des 19 Jahrhunderts ließ die Bedeutung des Gerichts weitgehend in Vergessenheit geraten Dies hat sich seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts entscheidend geändert Im Jahre 1985 gründeten interessierte Persönlichkeiten aus Justiz Forschung und Kommunalpolitik die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e V in Wetzlar die sich die Einrichtung eines Museums und einer Forschungsstelle zur Aufgabe gestellt hat Die Arbeit wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt Das Museum konnte bereits im Jahre 1987 eröffnet werden Es nutzt ein vom Kammergerichtsassessor Franz von Papius erbautes dreistöckiges Kameralenpalais das sich vorzüglich für die museale Präsentation eignet Als historisches Spezialmuseum greift es auf einen beträchtlichen Eigenbesitz und auf Dauerleihgaben zurück Aufbau Arbeitsweise Schwierigkeiten und Behinderungen doch auch Leistungen und Wirkungen des Reichskammergerichts während der gesamten Zeit seiner Tätigkeit seine Rolle im Zusammenleben der Reichsorgane und seine Bedeutung für die Entwicklung der Rechtsliteratur und der Sozial und Mentalitätsgeschichte werden im Museum dargestellt Dazu werden originale Bildwerke

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-mitgliedsinstitute/aski-ev----aski-mitgliedsinstitut-in-wetzlar/reichskammergerichtsmuseum-gesellschaft-fuer-reichskammergerichtsforschung-ev.html (2016-02-13)
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  • AsKI e.V. : Forschungsstätte für Frühromantik und Novalis-Museum, Schloß Oberwiederstedt - Novalis-Gesellschaft und Novalis-Stiftung - www.aski.org/portal2/
    einer der hervorragendsten Dichter dieses Kreises zugleich vereinte er ein vorzügliches juristisches und philosophisches Wissen sowie Spezialkenntnisse der Bergwissenschaften und des Salinenwesens die er an Europas renommierter Bergakademie in Freiberg Sachsen erworben hatte Das Geburtshaus Friedrich von Hardenbergs ist Schloss Oberwiederstedt Sachsen Anhalt Dieses Gebäude war in den achtziger Jahren durch eine Bürgerinitiative vor dem totalen Abriss bewahrt worden Die Internationale Novalis Gesellschaft ING wurde am 2 Mai 1992 aus Anlass des 220 Geburtstages gegründet die sich die Förderung der wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Werk und der Persönlichkeit Friedrich von Hardenbergs Novalis zum Ziel setzte Mittlerweile gehören der Literaturgesellschaft die mit allen ihren Initiativen auch das Interesse einer breiten Öffentlichkeit an Novalis wach halten und stärken will weit über 400 Mitglieder in 21 Ländern und vier Kontinenten an Im Rahmen ihrer Möglichkeiten fördert sie die Erforschung des Werkes und der Biographie sowie die Sammlung von Novalis Dokumenten in der Forschungsstätte für Frühromantik vorrangig die Sammlung der Imaginäre Novalis Bibliothek Mit der Gründung der Novalis Stiftung Wege wagen mit Novalis am 25 März 2001 dem 200 Todestag des Novalis wurde dessen Geburtshaus samt den inzwischen darin beheimateten Institutionen und der Gesellschaft gleichsam ein zweites Mal gerettet Gemeinsam mit dem Landkreis sorgt die Stiftung für die Sicherung der gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitsfähigkeit von Forschungsstätte und Museum Das Land Sachsen Anhalt die Kulturstiftung der Länder und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung haben zusammen mit der Novalis Stiftung sowohl das Gutsarchiv Oberwiederstedt Familienarchiv der Freiherren von Hardenberg für die öffentliche Nutzung erhalten als auch 15 Gemälde der Familiengalerie nach Oberwiederstedt zurückgeführt Der Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur Wissenschaft und Forschung sowie der soziokulturellen und soziopädagogischen Bildung auf der Grundlage des Menschen und Weltbildes von Novalis Dieser Zweck wird nicht nur durch den Unterhalt von Forschungsstätte und Museum und die

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-mitgliedsinstitute/aski-ev----aski-mitgliedsinstitut-in-wiederstedt/forschungsstaette-fuer-fruehromantik-und-novalis-museum-schloss-oberwiederstedt---novalis-gesellschaft-und-novalis-stiftung-wege-wagen-mit-novalis.html (2016-02-13)
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  • AsKI e.V. : Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. (GfdS), Wiesbaden - www.aski.org/portal2/
    Blick Eine Sprache ist kein statisches unveränderliches Gebilde sondern sie wächst und verändert sich im Lauf der Zeit Auch heute macht die deutsche Sprache vielfältige Wandlungen durch Die audiovisuelle Revolution die sich mit unser aller Billigung binnen weniger Jahrzehnte vollzogen hat bewirkt erst in Ansätzen absehbare Veränderungen in der Welt des Gesprächs Der internationale Austausch findet ebenso seinen Niederschlag in der Gegenwartssprache wie die zunehmend in die Gemeinsprache eindringenden Fachsprachen Die Sprache der Politik und die Behörden Gesetzes und Amtssprache sind durch den beschleunigten Wandel des gesellschaftlichen Bewusstseins vor große Herausforderungen gestellt Zunehmend wird das Individuum von der Sprachindustrie der Massenmedien in die Rolle passiver Konsumenten verwiesen Die 1947 gegründete Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden GfdS hat sich zum Ziel gesetzt unter Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Einsichten Entwicklungen im Bereich der Sprache aufmerksam und kritisch zu beobachten und daraus Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch abzuleiten Vor allem ist sie bemüht in der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Bedeutung die Leistung und die Möglichkeiten der eigenen Sprache zu wecken und zu vertiefen Insbesondere versucht die Gesellschaft auf die Mediensprache und die damit verbundenen Sprachformen z B Wort Bild Sprache des Fernsehens einzuwirken In Vorträgen Podiumsdiskussionen durch Autorenabende und eine kritische Medienberatung setzt sie sich weltweit dafür ein unsere Sprache auch im technischen Zeitalter menschlich zu gestalten und lebendig zu erhalten So verleiht die GfdS den Medienpreis für Sprachkultur und den Alexander RhombergPreis einen Förderpreis für Nachwuchsjournalistinnen und journalisten Breiten Raum nimmt in der Arbeit der GfdS die Beratung von Privatpersonen Behörden öffentlichen Institutionen und Firmen ein die mit Fragen und Bitten um Auskünfte oder Sprachgutachten an die Gesellschaft herantreten Jede und jeder kann Texte in sprachlicher Hinsicht von der Gesellschaft bearbeiten lassen Im Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag in Berlin werden Gesetzentwürfe und Verordnungen auf Sprachangemessenheit und Verständlichkeit überprüft Die Bibliothek der

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-mitgliedsinstitute/aski-ev----aski-mitgliedsinstitut-in-wiesbaden/gesellschaft-fuer-deutsche-sprache-ev-gfds.html (2016-02-13)
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  • AsKI e.V. : Richard Wagner Museum, Haus Wahnfried, Bayreuth - www.aski.org/portal2/
    Richard Wagner Museum Haus Wahnfried Bayreuth Richard Wagner bewohnte sein Bayreuther Haus Wahnfried von 1874 bis zu seinem Tod 1883 Hier vollendete er mit der Götterdämmerung den Ring des Nibelungen von hier aus leitete er den Bau des Festspielhauses und die ersten Festspiele mit der Ring Uraufführung 1876 hier komponierte er große Teile des Bühnenweihfestspiels Parsifal das 1882 im Festspielhaus uraufgeführt wurde Nach Wagners Tod machte seine Witwe Cosima mit dem Bayreuther Kreis Festspielhaus und Wahnfried zum Zentrum einer kultischen Wagner Verehrung setzte aber auch die Institutionalisierung der Bayreuther Festspiele durch Seit den Zwanziger Jahren war Wahnfried aber auch Ort der freundschaftlichen persönlichen Begegnungen Winifred Wagners mit Adolf Hitler die zusätzlich zur propagandistischen Indienstnahme Wagners und der Festspiele als schwere Bürde auf dem Erbe Richard Wagners und der Stadt Bayreuth lasten Symbolträchtig am 5 April 1945 durch einen Bombentreffer schwer zerstört diente das notdürftig für Wohnzwecke wiederhergestellte Wahnfried dem Enkel Wieland Wagner und dessen Familie nach dem Krieg als Wohnhaus und war damit auch Zentrum Neu Bayreuths mit dem Wieland und sein Bruder Wolfgang Wagner das während des Dritten Reichs schwer diskreditierte Werk ihres Großvaters und die Festspiele rehabilitierten Nach Wieland Wagners allzu frühem Tod 1966 und der Gründung der Richard Wagner Stiftung 1973 ging das von 1974 1976 originalgetreu wieder aufgebaute Haus Wahnfried als Schenkung in das Eigentum der Stadt Bayreuth über die es der Stiftung zusammen mit der bereits bestehenden Sammlung ihrer Richard Wagner Gedenkstätte als Dauerleihgabe für Museumszwecke überließ Das Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried wurde zum 100 jährigen Jubiläum der Festspiele 1976 eröffnet und zog mit seiner Dauerausstellung zu Leben und Werk Richard Wagners und zur Geschichte der Bayreuther Festspiele Sonder und Wechselausstellungen und Konzertveranstaltungen im Schnitt 35 000 Besucher an Insbesondere während der Festspielzeit im Sommer gehört ein Besuch für die meisten Festspielgäste zum

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