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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2012: Klassik Stiftung Weimar: Lebensfluten – Tatensturm. Neue Dauerausstellung im Goethe-Nationalmuseum - www.aski.org/portal2/
    hatte schrieb wohl an die 20 000 Briefe von denen mehr als 15 000 erhalten sind an etwa 1 500 Adressaten hinterließ 2 100 eigene Zeichnungen sammelte über 26 000 Kunstwerke denen noch einmal gut 23 000 Naturalien zur Seite stehen hatte einen Sprachschatz von 80 000 Wörtern das Goethe Wörterbuch seit 1978 erscheinend ist gerade beim Buchstaben K Band 5 Lieferung 6 Körperbau krüppelhaft angekommen Goethe las zeitlebens bestückte seine Bibliothek von über 7 000 Bänden und führte fortwährend Gespräche die bloß die Spitze eines Worteisberges auf 5 368 Seiten dokumentiert sind Wie kann dieser wahrhaft gigantische Nachlass das Goethe Massiv in Szene gesetzt werden Lebensfluten Tatensturm ist nicht die erste Ausstellung ihrer Art Überall in Deutschland und vielfach in der Welt wurde immer wieder versucht Goethe auszustellen Weimar allerdings hat die wohl längste seit 1885 andauernde Tradition Nachdem in jenem Jahr Goethes letzter Enkel gestorben war ging man unverzüglich daran das Haus am Frauenplan als ein Museum zu inszenieren Viele Ausstellungen folgten Das Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar für das Jahr 2012 unternimmt unter dem Titel Literatur ausstellen den Versuch einige dieser Inszenierungen zu dokumentieren Als Rettung im eigentlich Unmöglichen erschien den Kuratoren die in dieser langen Ausstellungsgeschichte aufeinander folgten wie die Jahrzehnte im Jahrhundert immer erneut dem Kosmos Goethe mit der Errichtung eines Monuments Herr zu werden DAS Genie DER Humanist DER Deutsche DIE Persönlichkeit stand dann jeweils auf dem Sockel in ehernen Lettern zu lesen Keine erfolgversprechende Strategie wie wir heute meinen Die immer wieder hypostasierte Persönlichkeit Goethes sollte viel eher als ein riesiges sich fortwährend vergrößerndes Netz verstanden werden das durch die Epochenfluten jener Sattelzeit vor und nach 1800 gezogen wurde als die Grundlagen und Widersprüche der Moderne sichtbar wurden Heute im digitalen Zeitalter mit seinen Netzen und Schwärmen fällt es uns vielleicht leichter uns einer solchen Metaphorik des Fließend Unfassbaren anzuvertrauen Und wir erfahren beglückt dass Goethe dieses Herangehen nicht nur zulässt sondern programmatisch vorwegnimmt Wissenschaft und Kunst schreibt Goethe in seiner Zeitschrift Propyläen gehören wie alles Gute der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden in steter Rücksicht auf das was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist gefördert werden Die Klassik Stiftung rückt ihre Inszenierung Goethes getrost auf die Bühne dieses großen Spiels die allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden das Goethe antizipierte und das gerade eben beginnt unsere Lebensrealität zu werden Jeder Besucher der Ausstellung beteiligt sich an dieser allseitigen Wechselwirkung und fördert sie dadurch als ihr Mitspieler Er ist eingeladen die Ausstellung in den viel größeren Erfahrungsraum des Kosmos Weimar einzuordnen zunächst in die unmittelbare Nachbarschaft von Goethes Garten und seines Wohnhauses dann in die reiche Kulturlandschaft Weimars mit ihren Dichterhäusern Schlössern Parks und Museen und schließlich in die helle und dunkle Geschichte dieses einzigartigen deutschen Erinnerungsortes Gar nicht ausgeschlossen ist es dass dieser Mitspieler am Ende besser versteht was Goethe mit seiner Regieanweisung Mach s einer nach und breche nicht den Hals eigentlich gemeint hat Die Leitbegriffe Genie Gewalt Welt Liebe Kunst Natur

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 2/12 - www.aski.org/portal2/
    08 KULTUR lebendig 1 08 KULTUR lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 7 KULTUR lebendig 2 12 Klassik Stiftung Weimar Weimarpedia

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2012: Klassik Stiftung Weimar: Weimarpedia – Smartphones, Tablets und Goethe - www.aski.org/portal2/
    aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 7 KULTUR lebendig 2 12 Klassik Stiftung Weimar Weimarpedia Smartphones Tablets und Goethe Mit Tablet PCs ausgestattet starten die Schülerinnen und Schüler des Luisengymnasiums Düsseldorf und ihrer Partnerschule aus Straßburg eine Erkundungstour durch Weimar Ihre Aufgabe sich auf die Spuren von Goethe Schiller Anna Amalia und des Bauhauses zu begeben und dazu kleine Geschichten zu entwickeln Die Jugendlichen sind Teilnehmer an dem Bildungsprojekt Weimarpedia der Klassik Stiftung Weimar welches bis einschließlich Sommer dieses Jahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und dem Thüringer Ministerium für Bildung Wissenschaft und Kultur TMBWK gefördert wurde In Kooperation mit der Bauhaus Universität Weimar wurde ein Modell für mehrtägige Exkursionen entwickelt das es Schülerinnen und Schülern ab der 8 Klasse ermöglicht die Welterbestätten Weimars selbstständig zu entdecken und partizipatorisch an der Gestaltung der dazugehörigen Homepage mitzuwirken www weimarpedia de Während ihres Aufenthalts recherchierten die Düsseldorfer und Straßburger Schülerinnen und Schüler an den historischen Orten Themen die sie selbst gewählt hatten Sie verfassten Lexikoneinträge zu Objekten Häusern oder Personen die ihnen als Wissensgrundlage für die weitere Arbeit zum Thema dienten In einem nächsten Schritt wurden die Jugendlichen selbst kreativ und setzten ihre gesammelten Ideen in einem Hörspiel einem Film oder einer Foto Story um Eine Gruppe der Düsseldorfer und Straßburger Jugendlichen befasste sich mit den Gerüchten um Goethe die in Weimar kursierten Sie besuchten Goethes Wohnhaus und erschlossen sich weitere Orte wie sein Gartenhaus das Nationaltheater oder das Haus seiner guten Freundin Charlotte von Stein Sie nahmen mit den Tablet PCs die ihnen im Projekt zur Verfügung gestellt wurden Fotos auf und entwickelten mit der passenden Software eine kleine Foto Story Die Ergebnisse der Schüler sind über die Homepage weimarpedia de abrufbar So können zukünftig auch andere Schüler über internetfähige Geräte eine mobile Version der Homepage vor Ort

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 2/12 - www.aski.org/portal2/
    lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 7 KULTUR lebendig 2 12 Frankfurter Goethe Haus Freies Deutsches Hochstift Goethe und das Geld

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2012: Frankfurter Goethe-Haus - Freies Deutsches Hochstift : Goethe und das Geld. Der Dichter und die moderne Wirtschaft - Sonderausstellung - www.aski.org/portal2/
    in der Praxis als Geschäftsmann und Finanzminister als auch in der Rezeption aktueller Wirtschafts und Gesellschaftstheorien und ihrer Reflexion in seinen Werken und an seinem Beispiel dem spannungsreichen Verhältnis von Geld und Geist Kunst und Kommerz nachspürt In der Darstellung seines ökonomischen Denkens und Handelns als Frankfurter Bürgersohn und Weimarer Hausvater als geschickt taktierender Geschäftsmann Minister und natürlich als Autor vermittelt die Ausstellung darüber hinaus einen Eindruck von der turbulenten Zeit der frühen Industrialisierung die nicht nur den Hintergrund für berühmte Werke wie den Wilhelm Meister bildete sondern auch die Grundlagen für unsere heutige Wirtschafts und Gesellschaftsordnung schuf Ein zentrales Ziel der Ausstellung ist es die erstaunliche Aktualität Goethes gerade in Zeiten globaler Finanz und Wirtschaftskrisen aufzuzeigen Acht Kapitel beleuchten Goethes Beziehung zu Geld und Ökonomie aus unterschiedlicher Perspektive Neben dem über Generationen aufgebauten Vermögen des bürgerlichen Elternhauses in Frankfurt den engen Beziehungen zu Frankfurter Bankiersfamilien und Goethes geschicktem Taktieren mit seinen Verlegern gilt das Interesse seinen vielfältigen Tätigkeiten am Weimarer Hof und seiner Haltung gegenüber der beginnenden Industrialisierung Ein Jahrzehnt beschäftigte sich Goethe als Leiter der Finanzverwaltung intensiv mit wirtschafts und finanzpolitischen Problemstellungen wirkte an der Reform des Steuerwesens mit kümmerte sich um den Chausseebau und bemühte sich um die Wiederbelebung des Silberbergbaus in Ilmenau Dabei setzte er sich intensiv mit den wichtigsten zeitgenössischen Wirtschafts und Gesellschaftstheorien auseinander von den französischen Physiokraten über die deutschen Anhänger der Lehre Adam Smiths bis hin zu den frühsozialistischen Schriften der Pariser Saint Simonisten Im Zentrum der Ausstellung steht die These dass Goethes ökonomisches Denken und Handeln in einer Epoche des Übergangs von der vormodernen zur kapitalistischen Wirtschaft die zeittypischen Gegensätze in charakteristischer Weise reflektiert Als Bürgersohn aufgewachsen diente er dem Adel und setzte sich zugleich für das Wohl des gemeinen Volkes ein Von hausväterlichen und ständischen Vorstellungen geprägt wandte er sich suchend

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 2/12 - www.aski.org/portal2/
    2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 7 KULTUR lebendig 2 12 AsKI e V Maecenas Ehrung 2012 an Sylvia und Friedrich von

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2012: AsKI e.V. - Maecenas-Ehrung 2012 an Sylvia und Friedrich von Metzler - www.aski.org/portal2/
    3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 7 KULTUR lebendig 2 12 AsKI e V Maecenas Ehrung 2012 an Sylvia und Friedrich von Metzler Die Maecenas Ehrung 2012 geht in diesem Jahr an Sylvia und Friedrich von Metzler für ihre beispielgebenden Verdienste um die Förderung des kulturellen und sozialen Lebens in der Stadt Frankfurt am Main Nach Auffassung der Jury verkörpert das Ehepaar in vorbildlicher Weise die Tradition des Mäzenatentums in Deutschland Sylvia und Friedrich von Metzler engagieren sich für ganz unterschiedliche Institutionen in Frankfurt am Main vor allem im Bereich von Kunst und Kultur Das Städel und die Familie Metzler sind bereits seit der Gründung des Museums Anfang des 19 Jahrhunderts eng miteinander verbunden Seit 2006 ist Sylvia von Metzler Vorsitzende des Städelschen Museums Vereins e V Unter ihrem Vorsitz hat der Verein zahlreiche Neuerwerbungen für die Sammlung des Museums ermöglicht die Mitgliederzahl gesteigert und viele Initiativen angestoßen u a die Gründung des Städelkomitee 21 Jahrhundert das sich für den Ausbau des Sammlungsbereichs Gegenwartskunst des Museums einsetzt dessen Erweiterungsbau das Ehepaar von Metzler maßgeblich gefördert hat Sylvia von Metzler engagiert sich außerdem im Vorstand des Literaturhauses Frankfurt im Kuratorium der Stiftung der Evangelischen Kirche Hessen Nassau und sitzt im Beirat der Eintracht Frankfurt Seit mehr als drei Jahrzehnten ist der Frankfurter Ehrenbürger Friedrich von Metzler Mitglied im Verwaltungsausschuss des Freien Deutschen Hochstiftes in dem auch schon sein Vater Albert von Metzler entscheidend mitwirkte Daneben engagiert er sich u a in den Kuratorien und Vorständen des Frankfurter Bürgerhospitals der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung oder dem Kunstgewerbeverein dem Freundeskreis des Museums für angewandte Kunst 1998 gründete

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2012: Kunsthalle Emden : KÜNSTLERKINDER von Runge bis Richter, von Dix bis Picasso - www.aski.org/portal2/
    von Familienmitgliedern KÜNSTLERKINDER will jene Bildnisse beleuchten in denen sich die Künstler mit ihrem eigenen Nachwuchs auseinandersetzen Zu allen Zeiten haben Künstler Kinder dargestellt als Putten auf antiken Sarkophagen ebenso wie als Engel Moses oder Jesusknaben in Gemälden der Renaissance oder des Barock Nicht selten werden die eigenen Kinder hierfür Modell gestanden haben Mit Ausnahme von Adelsportraits finden sich eigenständige Bildnisse welche die Dargestellten explizit benennen vermehrt seit Aufklärung und Romantik Von Jean Jacques Rousseau stammt eine der ersten pädagogischen Schriften Hier wie in den einfühlsamen Bildnissen eines Philipp Otto Runge dokumentiert sich ein wachsendes Interesse an der Persönlichkeit und Individualität von Kindern die vornehmlich in ihrer häuslichen Umgebung dargestellt werden Der Entwicklung von Kinder und Familienporträts ist bereits in einigen früheren Ausstellungen und Publikationen nachgegangen worden Die Kunsthalle Emden will sich nun erstmals auf die eigenen Kinder der Künstler konzentrieren Ausgehend von zwei Werken der Sammlung Max Pechsteins Hängematte I und August Mackes Porträt Walter Macke mit Häschen wird das Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten und Fragestellungen beleuchtet Welchen Stellenwert haben die Bildnisse im Œuvre der Künstler Handelt es sich bei ihnen um eher private Zeugnisse eines Künstlerhaushaltes oder dokumentieren die Maler Bildhauer und Fotografen vielmehr ihre gesellschaftliche Stellung und ihr Selbstverständnis als Künstler Was sagen die Bildnisse über die Porträtierten aus und was über die Künstler Die Ausstellung setzt mit einigen ausgewählten Werken des frühen und mittleren 19 Jahrhunderts ein um ausführlicher die Entwicklung von den 1880er Jahren bis in die Gegenwart nachzuzeichnen Bedeutende Beispiele finden sich insbesondere in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts etwa von Lovis Corinth Otto Dix Conrad Felixmueller oder Pablo Picasso Während der Nachkriegsabstraktion nimmt das Sujet naturgemäß ab um mit dem Wiederaufleben der Figuration erneut zum Thema zu werden Doch hat sich der Fokus merklich verändert Wie Gerhard Richter oder Annelies Štrba ihre Kinder zeigen befremdet auf den ersten Blick Waren frühere Bildnisse nicht selten lieblich und berückend vermitteln die Kinderbilder nun eher Momente der Verletzlichkeit und des Ausgeliefertseins Der gesellschaftliche Blick auf Kindheit und Jugend wird in den Bildnissen der KÜNSTLERKINDER durchbrochen von einer familiären Nähe zwischen Künstler und Modell Aus dieser Dualität erwächst eine Spannung die mit zur besonderen Ausstrahlung dieser Werke beiträgt In den besten Bildnissen amalgamiert die individuelle Sicht auf die eigenen Kinder mit dem sozio kulturellen Hintergrund der jeweiligen Periode zu eindringlichen und bemerkenswerten Gesellschafts und Zeitbildern Die versammelten 125 Werke aus bedeutenden deutschen europäischen und internationalen Museen und Sammlungen geben einen Einblick in ein bislang nur am Rande wahrgenommenes Thema KÜNSTLERKINDER spannt einen Bogen von Philipp Otto Runge bis Pipilotti Rist und will so die Entwicklung des Motivs des Künstler Kinderbildnisses durch mehrere Epochen nachvollziehen Die Reihe der rund 60 beteiligten Künstler erlaubt zudem einen Gang durch die Kunst des 20 und 21 Jahrhunderts In KÜNSTLERKINDER begegnen dem Besucher unter anderem Max Beckmann Marc Chagall Lovis Corinth Otto Dix Marlene Dumas Conrad Felixmüller Franz Gertsch K H Hödicke Alexej Jawlensky Alex Katz Käthe Kollwitz August Macke Paula Modersohn Becker Arnulf Rainer Pipilotti Rist Max Pechstein Pablo Picasso

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