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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2008: In memoriam Günther Pflug - www.aski.org/portal2/
    er mit dem AsKI in unmittelbare Berührung Die GfdS gehörte zu den sieben selbständigen Kultur Instituten die 1967 auf Anregung des Ministerialrats Dr Carl Gussone im Bundesministerium des Innern den zunächst so genannten Arbeitskreis selbständiger kultureller Institutionen gründeten selbständige Geisteszellen die der freie Wille die Umsicht und Opferbereitschaft der Bürger ins Dasein rief so Benno Reifenberg bei der ersten öffentlichen Vorstellung des Arbeitskreises Die sehr unterschiedlichen Kulturaufgaben verpflichteten Institute hatten gemeinsam die Unterstützung des Bundes aus Gründen gesamtstaatlicher Repräsentanz Ihr Zusammenschluss war aber zugleich auch eine Notgemeinschaft doch keine abstrakte Gesellschaftsperson sondern die Gesellschaft der Personen wie Heinz Winfried Sabais 1970 auf dem ersten parlamentarischen Abend des AsKI den jungen Marx zitierte hier aber eine Gemeinschaft von Personen die persönlich Kultur im hohen Maße lebten und vermittelten Nach dem plötzlichen Tod des ersten AsKI Vorsitzenden Prof Dr Ernst Holzinger hatte Bernhard Zeller 1972 den Vorsitz übernommen ich war sein Stellvertreter und wurde 1978 zum Vorsitzenden gewählt Kontinuierlich wurden weitere Institute in den AsKI aufgenommen eine eigene Geschäftsstelle mit hauptamtlichem Geschäftsführer konnte in Bonn eingerichtet werden Ausstellungen dort im Wissenschaftszentrum zeigten in der Zusammenarbeit die Einheit in der Vielfalt Wegen des Neubaus des Zentralinstituts und Museums für Sepulkralkultur stellte ich mich 1985 nicht mehr als Vorsitzender zur Wiederwahl Und damit kommen wir wieder zu Günther Pflug Im Vorstand waren wir uns schnell einig ihn für das Amt des AsKI Vorsitzenden zu gewinnen Er war bereit das Amt zu übernehmen und wurde 1985 zum Vorsitzenden gewählt Als Generaldirektor der Deutschen Bibliothek und Honorarprofessor der Philosophie an den Universitäten in Bochum und Frankfurt Main war er prädestiniert für den Vorsitz eines sich schnell erweiternden Zusammenschlusses wahrlich vielfältiger Kulturinstitute Die seiner nunmehrigen Aufgabe im AsKI zugute kommende Fülle seiner Ehrenämter und die Mitarbeit in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien und Kommissionen ist im Vorwort

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 2/07 - www.aski.org/portal2/
    1 09 KULTUR lebendig 2 08 KULTUR lebendig 1 08 KULTUR lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: Editorial - Generation Praktikum - www.aski.org/portal2/
    Vorsitzender des AsKI Folgendes mag veranschaulichen vor welche Probleme kulturelle Institutionen im Zusammenhang mit Praktikanten seit einigen Jahren gestellt sind Das Düsseldorfer Goethe Gymnasium hat in seiner zum Profil gehörenden Theatergruppe ein von Abiturienten selbstentworfenes Stück inszeniert in dem der Schulalltag kaum noch lehrerbezogen zum Ausdruck kommt In einem der chorischen Teile in dynamischer Tanzlinie verwirklicht fällt die Selbstbezeichnung als Generation Praktikum Gemeint ist damit eine Generation die sich nach Abitur und erfolgreichem Abschluss des Studiums zwar nicht auf der Straße aber häufig in einem unbezahlten Praktikum wiederfindet Zum Glück widerspricht der prognostizierten Hoffnungslosigkeit meist das kraftvoll jugendliche Bemühen diese Prophezeiung nicht wahr werden zu lassen Seit einigen Jahren befinden sich die deutschen Universitäten im sog Bologna Prozess in einem Prozess der Angleichung der Studienverhältnisse innerhalb der Europäischen Union Die wegen der befürchteten Qualitätsminderung umstrittene Implantierung ist mit einer stärkeren Praxisorientierung verbunden d h die Studierenden müssen als Teil ihrer Pflichtaufgaben ein Praktikum oder auch mehrere in den Berufsfeldern absolvieren die sich aus ihrer Fächerwahl ergeben Der Wunsch nach einem Praktikum in einer Kultureinrichtung gehört damit nicht länger zum Kennzeichen eines besonders engagierten Studenten der sein großes Interesse am Fach noch weiter spezifizieren möchte sondern zur Alltagsnorm Ein Strom von Studierenden kommt auf uns zu den es in mehrfacher Hinsicht zu kanalisieren gilt Der wichtigste Unterschied zwischen unbezahlten Praktika nach dem Studium und Praktika als Bestandteil des Studiums liegt in der Definition von Letzteren als notwendigem Bestandteil der Studienausbildung Praktika im Studium sollen vor allem nicht im allerletzten Abschnitt der Bachelor und Masterausbildung angesiedelt sein um die Vorbereitung der Abschlussprüfungen nicht zu beeinträchtigen Während früher Praktikanten schon einen guten Wissensfundus mitbrachten ist bei dem neuen Typus von einem relativ hohen Anleitungsbedarf auszugehen Damit stellt sich auch die Frage der Honorierung neu Ließen sich bisher Praktika oft mit kleineren Werkverträgen verbinden

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: AsKI e.V.: Ein Roboter meißelt das Marmorporträt des Maecenas - www.aski.org/portal2/
    in eine Gipskopie zu übertragen Die Höhenstufen wurden dann von erfahrenen Medailleuren ausgefüllt Der Aufwand für den sich eine große Versicherungsgesellschaft als Mäzen zur Verfügung stellte war groß das Ergebnis durchaus befriedigend auch wenn die kraftvolle Reiterstatue des 2 Jahrhunderts n Chr in ihrer Oberflächenwirkung jetzt eher einer modernen Medaille gleicht Deshalb ging man bei weiteren Vorgängen zu einer ungemein kleinteiligen Digitalisierung der zu kopierenden Originale über Diese digitale Aufnahme kann sodann bei Bronzen von einem Roboter exakt in Gips für das als Zwischenstufe notwendige Model nachgebildet werden Bei Steinskulpturen kann die Kopie sogar direkt aus dem jeweiligen Material z B Marmor gehauen werden Das neue Verfahren das auch in Deutschland z B bei der kolossalen Marmorstatue des Kaisers Konstantin aus dem kapitolinischen Konservatorenpalast in Rom für die zur Zeit die Besucher anziehende Ausstellung Konstantin der Große in Trier erfolgreich und im großen Stil angewandt wurde ist in Italien zur Vollendung gebracht worden durch die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Pisaner Technikern der Digitalisierung plastischer Bildwerke im Nationalen Forschungszentrum und einem in der Nähe zwischen Pisa und der Marmorstadt Massa di Carra am Fuß der Apuanischen Alpen in Navacchio gelegenen Betrieb der sich auf Roboternachbildungen verschiedenster Vorbilder spezialisiert hat Die Lage ist günstig weil in Carrara die größten schon von Michelangelo genutzten Marmorsteinbrüche Italiens liegen und dort viele Marmorbetriebe arbeiten Diese beschäftigen geschickte Bildhauer und lagern für deren Arbeiten die verschiedensten Marmorsorten der Welt darunter auch den Marmor von Afyon in Kleinasien in der Mitte des Weges zwischen Istanbul am Marmarameer und Antalya am Mittelmeer Hier liegen die anscheinend unerschöpflichen berühmten Brüche des Dokimeischen Marmors der seit Augustus 61 v Chr 14 n Chr in kaiserlichem Besitz und wegen seiner dem menschlichen Karnat ähnlichen Farbe der beliebteste Marmor römischer Zeit war Diese Erfahrungen waren gefragt als Bundespräsident Köhler spontan einen Wunsch äußerte Am 1 März dieses Jahres hatte er bei einer Veranstaltung für die Sponsoren der Deutschen Akademie in Rom Villa Massimo im Martin Gropius Bau zu Berlin das neu entdeckte antike Marmorporträt des Vorbildes aller Stifter Gaius Cilnius Maecenas 65 9 v Chr kennen gelernt Maecenas stammt aus der etruskischen Königsfamilie der Cilnii von Arezzo und die Stadt seines Ursprungs Arretium hatte ihn um 20 v Chr mit der Aufstellung eines sehr ausdrucksvollen Marmorporträts geehrt Maecenas war während vieler Jahre Stellvertreter des Kaisers Augustus in Rom und leitender Kopf der augusteischen Kultur und Friedenspolitik Das beeindruckende Bildnis dieser bedeutenden Politikerpersönlichkeit war ausnahmsweise für diesen einen Abend aus Arezzo nach Berlin gebracht worden Es gab den Teilnehmern Gelegenheit dem Vorbild aller Mäzene von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten Aus Anlass der Maecenas Ehrung 2007 für Berthold Leibinger beschloss nun der AsKI auf Anregung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann und mit der erneuten Unterstützung seines Hauses eine Kopie des Marmorporträts des Maecenas in Italien anfertigen zu lassen und diese bei der diesjährigen Festveranstaltung in Berlin erstmals öffentlich zu präsentieren Da vor nicht langer Zeit von der italienischen Denkmalbehörde durch Gesetz untersagt wurde antike Bronze und in vielen Fällen

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements - www.aski.org/portal2/
    06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2 07 Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements Das Gesetz enthält zahlreiche Maßnahmen zum Bürokratieabbau z B den förmlichen Zuwendungsnachweis erst ab einer Spende von

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2007: 7. Oktober - Tag der Schenkung. Eine Initiative deutscher Kunstmuseen zur Würdigung des bürgerlichen Engagements - www.aski.org/portal2/
    Main Wallraf Richartz Museum Fondation Corboud Köln Im Folgenden wird das Programm zum Tag der Schenkung in den drei AsKI Instituten Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Kunsthalle Bremen und Städel Museum Frankfurt am Main kurz vorgestellt Germanisches Nationalmuseum Wer die Jahrbücher des Germanischen Nationalmuseums durchstöbert erkennt schnell dass spektakuläre Ankäufe die groß in den Medien verbreitet werden die Ausnahme sind gegenüber den vielen Neuzugängen die oft durch private Schenkungen ins Haus kommen Es spiegelt sich darin das breite Sammlungsgebiet eines kulturhistorischen Museums Da ist nicht nur von wertvollen Kunstwerken und großen Namen die Rede sondern auch zum Beispiel von zehn Dachziegeln eines Hauses in Ludwigshafen vom Anfang der 1960er Jahre die als Materialdokumente des westdeutschen Wiederaufbaus dienen und dem Museum als Geschenk einer Ludwigshafener Dame zukamen In Zeiten in denen die Ankaufsetats der Museen kaum noch in nennenswerter Höhe vorhanden sind und die Preise auf dem Kunstmarkt in astronomische Höhe schnellen erhalten Schenkungen sei es durch Einzelpersonen Familien oder Institutionen eine immer größere Bedeutung Dabei war die Geschichte des Germanischen Nationalmuseums schon immer vom bürgerschaftlichen Engagement geprägt Ursprünglich finanziert durch freiwillige Beiträge von Privatpersonen Kommunen und Herrscherhäusern in ganz Mitteleuropa von Wien bis in die Niederlande hinein gab es zunächst keinen festen staatlichen Etat Ohne Stifter und Schenker wäre es demnach weder zur Gründung der Institution im Jahr 1852 noch zu dem so reichen und vielfältigen Bestand an rund 1 3 Millionen Objekten gekommen Ihr ideelles und materielles Engagement ist einst wie heute eine der Grundlagen für den Auf und Ausbau des Museums und seiner kunst und kulturgeschichtlichen Sammlungen Die Sammelleidenschaft engagierter Bürger und die Überlassung des Gesammelten sowie die großzügige Förderung bei der Vermehrung des Museumsbestandes durch kunstsinnige Einzelpersonen allen voran der Fördererkreis des Germanischen Nationalmuseums und verschiedene Kulturstiftungen machen das Germanische Nationalmuseum zum größten Museum für deutsche Kunst und Kultur Der Tag der Schenkung am 7 Oktober 2007 war daher eine hervorragende Gelegenheit auf das Engagement all jener Stifter und Schenker aufmerksam zu machen die mit ihrer Großzügigkeit helfen den Sammelauftrag des Museums in Zeiten knapper Etats wahrzunehmen Das Germanische Nationalmuseum bot an diesem Tag Führungen zu Objekten die dem Haus geschenkt worden sind Eine der Führungen widmete sich unter dem viel versprechenden Titel Vom Zauber überbordender Phantasien der reichen Schenkung eines Nürnberger Privatsammlers an zeitgenössischer Buchkunst Sie enthält so klangvolle Namen wie HAP Grieshaber Frans Masereel und Emil Schumacher Ein besonderer Höhepunkt war ein Konzert auf einem äußerst seltenen Instrument einem Doppelflügel der die Musikinstrumentensammlung bereichert Kunsthalle Bremen Am Tag der Schenkung bot die Kunsthalle Bremen ein Programm mit dem die Besucherinnen und Besucher die Geschichte der Stiftungen und Schenkungen an den seit 1823 bestehenden Kunstverein in Bremen erkunden konnten Ein Parcours leitete durch die Sammlungsräume Werke die durch Schenkungen und Stiftungen in die Kunsthalle gelangt sind waren gekennzeichnet und einige mit besonderen Geschichten hervorgehoben Führungen durch vier Epochen von der Gründerzeit bis in die Gegenwart gaben einen eindrucksvollen Einblick in die Sammlungsgeschichte In einem speziellen Rundgang für Kinder konnten auch die Jüngeren etwas über die Kunst des Schenkens

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 2/07 - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2 07 Kunsthalle Bremen Paula in Paris Paula Modersohn Becker und die Kunst in Paris um 1900 Von Cézanne

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: Kunsthalle Bremen - Paula in Paris. Paula Modersohn-Becker und die Kunst in Paris um 1900 - Von Cézanne bis Picasso - www.aski.org/portal2/
    Künstlern wie Cézanne Gauguin und Van Gogh den Nabis sowie Picasso und Matisse Sehnsucht nach der Weltstadt Paris war ein Fixpunkt im Leben von Paula Modersohn Becker 1876 1907 Bereits 1898 kurz nach ihrer Ankunft in der ländlich abgeschiedenen Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen verspürte sie den Wunsch Europas pulsierende Kunstmetropole zu besuchen und reiste in der Neujahrsnacht 1900 zum ersten Mal dorthin Begeistert tauchte sie ein in die jüngste Kunstszene besuchte Museen und Galerien und nahm Zeichen und Malunterricht Weitere Aufenthalte folgten in den Jahren 1903 1905 und 1906 07 In einem Brief an ihre Mutter beschrieb die Künstlerin 1905 wie dieses Untertauchen in eine fremde Stadt mit ihren tausend Schwingungen ihr ungefähr Lebensbedürfnis werde Leuchtende Farben vereinfachte Formen In Paris sah Paula Modersohn Becker in Ausstellungen und bei Kunsthändlern die Werke bedeutender Künstler wie Cézanne oder Gauguin Zeitgenossen wie Rodin und Maillol lernte sie persönlich kennen Wie die Ausstellung in Bremen verdeutlicht fühlte sich die junge Malerin durch ihre Pariser Kunsterlebnisse in ihrer höchst modernen Kunstauffassung bestätigt und auf ihrer Suche nach neuen Ausdrucksformen inspiriert Konsequent und eigenständig entwickelte sie nun ihre eigene Bildsprache jenseits von Naturalismus und Impressionismus weiter Sie verwendete zunehmend leuchtende flächig aufgetragene Farben und kam zu einer ausdrucksstarken Formensprache von großer Einfachheit Entscheidenden Einfluss auf Paula Modersohn Beckers Entwicklung hatte vor allem Cézanne Am 21 Oktober 1907 kurz vor ihrem Tod schrieb sie ihrer Freundin Clara Rilke Westhoff Ich denke und dachte diese Tage stark an Cézanne und wie das einer von den drei oder vier Malerkräften ist der auf mich gewirkt hat wie ein Gewitter und ein großes Ereignis Radikal moderne Stillleben und Figurenbilder Tagebücher und Briefe dokumentieren wie wichtig die Erlebnisse in Paris für die Künstlerin waren Doch mit welchen Kunstrichtungen kam sie ganz konkret in Berührung Wo zeigen ihre Arbeiten auch motivische

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