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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2015: Klassik Stiftung Weimar: Cranach in Weimar - www.aski.org/portal2/
    der Uffizien in der Ausstellung zu sehen ist Das würdevolle Porträt des betagten Hofmalers entstand sicherlich nicht zufällig im Jahr 1550 dem Jahr das einen Wendepunkt im Leben Cranachs d Ä markierte Nach beinahe fünf Jahrzehnten des Lebens und Arbeitens in Wittenberg folgte er der Bitte des entmachteten Kurfürsten von Sachsen Johann Friedrich ihm in die Gefangenschaft nachzukommen Bereits 1547 nach der Niederlage in der Schlacht bei Mühlberg hatte Johann Friedrich seinen ehemaligen Hofmaler Cranach d Ä gebeten ihm nachzureisen Damals hatte sich der Künstler mit Krankheit entschuldigt Dass er 1550 tatsächlich Johann Friedrich nach Augsburg folgte hatte vermutlich weniger mit Loyalität und Freundschaft wie eine der vielen Cranach Legenden des 19 Jahrhunderts lautet als mit praktischen Erwägungen zu tun Durch die veränderten Machtverhältnisse hatte auch die Cranach Werkstatt mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen Cranach d Ä hatte seinen Status als Hofmaler mit festen Bezügen und einer sicheren Auftragslage verloren Briefe belegen dass sich Johann Friedrich von Cranach d Ä eine große Geldsumme geliehen hatte um deren Rückgabe sich der Maler nun auch Sorgen machen musste Schließlich befand sich Wittenberg und damit die Cranach Werkstatt nicht mehr im Zentrum kursächsischer Macht sondern seitdem die Albertiner mit Hauptsitz in Dresden die Kurwürde erhalten hatten am Rand des neuen Herrschaftsgebiets All dies war vermutlich entscheidend für den Entschluss Cranachs d Ä die Leitung seiner erfolgreichen und überaus produktiven Werkstatt an seinen 34 jährigen Sohn Lucas Cranach d J zu übergeben und nach Augsburg zu ziehen wo er im Juli 1550 eintraf Die ihm verbleibende Lebens und Schaffenszeit war nur noch kurz aber ereignisreich und produktiv Im Hoflager Kaiser Karls V begegneten ihm wichtige Persönlichkeiten wie der kaiserliche Hofmaler Tizian Von Johann Friedrich erhielt er zahlreiche Aufträge für Werke die als fürstliche Geschenke oder für die Ausstattung der verbliebenen ernestinischen Residenzen gedacht waren Im September 1552 schließlich zog er mit seinem Dienstherrn in die neue Hauptresidenz Weimar wo er am 16 Oktober 1553 als 81 jähriger verstarb und auf dem Jakobsfriedhof beigesetzt wurde Berühmt wurde die Inschrift der steinernen Grabplatte die ihn für seine Schnelligkeit und als Künstler rühmt der von drei Kurfürsten und Herzögen von Sachsen geschätzt wurde Von der engen persönlichen wie beruflichen Bindung des alten Cranach an das ernestinische Fürstenhaus legt auch sein Porträt auf der Mitteltafel des Altarretabels der Stadtkirche Zeugnis ab Für Aussage und Botschaft des Altargemäldes wurde Cranach d Ä von den ernestinischen Auftraggebern eine wichtige Rolle zugewiesen als Jedermann und Zeitgenosse des Betrachters im 16 Jahrhundert dem der erlösende Blutstrahl der Gnade zuteil wird Innerhalb des Bildprogramms das der ernestinischen Selbstbehauptung als Beschützer des wahren Glaubens dient steht Cranach d Ä jedoch sicherlich auch für den Künstler der mit seinen Werken maßgeblich dazu beigetragen hat die lutherische Lehre im Bild zu verbreiten Dem Motiv Gesetz und Gnade als Verbildlichung des Kernthemas der Erlösungstheologie Luthers kommt hier eine besondere Rolle zu Die Entwicklung des Motivs in der Cranach Werkstatt findet auf der Mitteltafel des Altars 1555 ihren monumentalen Höhepunkt Zwei Jahre nach dem Tod Cranachs d Ä

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2015: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha: Bild und Botschaft. Cranach im Dienst von Hof und Reformation - www.aski.org/portal2/
    Konfessionalisierung und den Konflikt zwischen dem Machtanspruch des Kaisers und den Hegemonialbestrebungen der Fürsten bestimm t In beeindruckender Weise spiegeln dabei die Werke Cranachs jene unruhige Zeit des Um und Aufbruchs wide r Die gezeigten Kunstwerke helfen somi t Vergangenes medial zu greife n Zugleich aber wird deutlic h dass der bewusste Gebrauch von Bildern im religiösen und politischen Disput nicht als singuläre Erscheinung des 2 0 Jahrhunderts zu werten is t Die Tradition der Gothaer Sammlungen Mit der Herkunft aus kursächsischem Besitz kommt den Kunstsammlungen in Gotha eine hohe historische Authentizität z u Bemerkenswert ist dabe i dass der sehr umfangreiche Gothaer Cranach Bestan d von dem nur ein Teil in die Ausstellung miteinbezogen wir d besonders gut dokumentiert ist und sich über Weimar und Altenburg auf die alte sächsische Sammlung der Kurfürsten in Wittenberg zurückführen läss t Mit annähernd 150 Blättern bietet darüber hinaus das Kupferstichkabinett einen breiten Querschnitt durch das grafische Werk der Künstlerfamili e Die gleichfalls in der Sammlung befindliche umfangreiche Flugblattsammlung erlaubt zude m die reformatorische Publizistik der Cranachwerkstatt in ihrem medialen Umfeld darzustelle n Besonderes Augenmerk ist auch auf die Medaillenkunst zu richte n zu der Cranach mehrere Ent würfe beisteuert e Die reiche numismatische Sammlung auf Schloss Friedenstein gestattet e s diese Kunstgattung ihrer eminenten Bedeutung entsprechend vorzustelle n Diese Werke werden durch Frühdrucke aus den Beständen der Universitäts und Forschungsbibliothek Gotha ergänz t Auf dieser Grundlage bildet Gotha den geeigneten Ort für eine Ausstellun g die Cranach und dessen Werkstatt in ihren Mittelpunkt stell t Unter Bezugnahme verschiedenster Medien werden dabei die Kunstwerke in einen breiten historischen Kontext gestell t Unterstützt wird die Ausstellung durch zahlreiche Museen des In und Auslande s stellvertretend sind hier die Nationalgalerie in Pra g das Museum of Art in Toledo U S A und das Statens Museum for Kunst in Kopenhagen zu nenne n Ausstellungskonzeption Die Gliederung der Ausstellung löst sich dabei von einer rein chronologischen Erzählweise und setzt stattdessen bewusst inhaltliche Schwer punkt e So folgt nach einer Einführung und dem Kapitel der Vorreformation der zentrale Komplex Die Propaganda der fliegenden Blätter welcher protestantisch e katholische und fürstliche Beispiele im Medium der Druckgrafik zusammenstell t Anschließend wird Cranachs Tätigkeit für die Reformation und den Hof anhand herausragender Werke wie den Gesetz und Gnade Tafeln aus Prag und Gotha betrachte t Diese gelten als Hauptwerke der reformatorischen Ikonographi e die erstmals seit 30 Jahren in einer Ausstellung wieder gegenübergestellt werde n Mit den abschließenden Bereichen zum Schmalkaldischen Bund und der katastrophalen Niederlage der Protestanten bei Mühlberg wird Cranachs Fähigkei t aktuelle politische Botschaften zu vermittel n noch einmal besonders deutlic h Vor allem in den 1540er und 1550er Jahren erreichte die politische Propaganda einen neuen Höhepunkt und wurde geschickt in den Dienst des Wittenberger Hofs gestell t Cranach war dabei auch direkt in das militärische Vorgehen des Schmalkaldischen Bundes involvier t So wurde er vor dem Feldzug gegen Wolfenbüttel mit der Fertigung mehrerer tausend hessischer und kursächsischer Wappen betrau t die wohl dazu diente n das

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2015: Wartburg-Stiftung, Eisenach : Privileg und Monopol – Die Lutherporträts der Cranach-Werkstatt - www.aski.org/portal2/
    1502 gegründet und ihr seine Schlosskirche auch als deren Gotteshaus zugebilligt Der Kurfürst nutzte die Aufbruchstimmung im Reich und im nicht viel mehr als 2 000 Menschen zählenden Wittenberg um seine Territorialmacht gegen kaiserliche Zentralgewalt und Papsttum auszubauen Gerade so ist seine Aufgeschlossenheit gegenüber den gesellschaftlichen Umbrüchen der folgenden Jahre zu verstehen die ihren Anfang an der Theologischen Fakultät nahmen an der Martin Luther 1508 studierte und seit 1512 die Bibelauslegung lehrte Wann genau Cranach d Ä in diesem Spannungsfeld eine aktive Position einnahm ist unbekannt Eindeutiger Beleg für die Partnerschaft der beiden Männer die zur engen Freundschaft wurde ist nicht erst das reformatorische Bildprogramm das sie gemeinsam ab Ende der 1520er Jahre entwickelten Spätestens mit dem ersten Lutherbildnis das nicht etwa im Auftrag des zu Porträtierenden sondern auf Veranlassung des Kurfürsten entstand setzte Cranach Luther in Szene musste er wissen welche Botschaften mit diesen Bildern zu verknüpfen waren Bis zum Tod des Reformators besaßen nur er und seine Söhne dieses Privileg Luthers biografischen Werdegang im Porträt festzuhalten und zu verbreiten Anfang der 1930er Jahre hatte der Hallenser Kirchenhistoriker Johannes Ficker eine Lutherbildnisausstellung im heutigen Museum für Vor und Frühgeschichte organisiert und bei deren Vorbereitung die bekannten Bildnisse Luthers aus der Cranach Werkstatt und ihrem Umkreis erfasst Er trug knapp 500 Porträts zusammen die er in sieben Typen zwischen 1520 und 1546 schied Dieser Systematisierung wird auch heute im Wesentlichen noch gefolgt Das erste authentische Porträt des Augustiner Eremiten der sogenannte kleine Luther entstand 1520 in der Cranach Werkstatt als Kupferstich Bei seitenverkehrter Ansicht ergibt sich die größte realistische Nähe Seine Bekanntmachung fiel der Zensur des kursächsischen Hofes zum Opfer Sein erstes verbreitetes Bildnis ist das Nischenporträt aus demselben Jahr das als frühestes Beispiel einer Luther Inszenierung gelten kann Der sogenannte große Luther das Bildnis mit dem Doktorhut wurde 1521 ebenfalls noch vor dem Reichstag in zwei Varianten vor zuerst hellem dann dunklem Hintergrund geschaffen Die Darstellung als Doktor der Theologie diente dem Nachweis der Wissenschaftlichkeit seiner Lehre Mit den Porträts als Junker Jörg 1522 setzte auch das gemalte Bildnis Luthers ein Zeitgleich entstanden sowohl das Gemälde in Weimar und dessen Nachfolger als auch der große Holzschnitt sowie weitere Bildnisse Luthers ohne Bart Ehebildnisse von Martin und Katharina Luther gehörten zum bevorzugten Programm der Cranach Werkstatt zwischen 1525 und 1529 Sie lassen sich in vier aufeinanderfolgende Gruppen gliedern dienten der Dokumentation der Priesterehe und richteten sich gegen Zölibat und Konkubinat der Geistlichen Der Typus des Reformators oder Kirchenvaters Luther im fünften Lebensjahrzehnt setzte in der Malerei 1532 ein Dabei wurde das Pendant der Katharina aufgegeben und bei den Doppelbildnissen oder Freundschaftsbildern durch Philipp Melanchthon ersetzt Vermutlich hat der älteste Sohn Hans Cranach bis zu seinem Tod 1537 den größten Teil der Bilder dieses Typus geschaffen Druckgrafische Entsprechungen der Diptychen zu Luthers Lebzeiten gibt es nicht Seit 1539 wurde er als gealterter Mann barhäuptig mit Mantel weißem Hemd und roter Weste porträtiert Vermutlich geht diese Darstellung allein auf Lucas Cranach d J zurück Die Totenbildnisse schließlich lassen sich in drei Gruppen

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2015: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg: Zwischen Venus und Luther: Cranachs Medien der Verführung - www.aski.org/portal2/
    von Bora Mit der anhaltenden Legendenbildung um den außergewöhnlichen Kirchenmann und seiner wachsenden Verehrung entstanden immer neue Bildnistypen Luthers Leben wurde wie das eines Heiligen in Szene gesetzt seine Bildnisse verkauften sich gut Viele wollten wissen wie der berühmte umstrittene verehrte und verachtete Mann aussah den der Papst zum Ketzer erklärt und über den der Kaiser 1521 die Reichsacht verhängt hatte Die Macht der Verführung Neben Luther zählt die nackte und verführerische Venus zu den bekanntesten Cranach Motiven Gleich zwei Versionen von Venus mit Amor als Honigdieb besitzt das Germanische Nationalmuseum mehr als zwanzig Fassungen sind weltweit erhalten Sie zeigen die antike Göttin der Liebe mit ihrem Sohn dem ungezügelten und schalkhaften kleinen Amor Venus erscheint als grazile nahezu mädchenhafte Schönheit mit makellos weißer Haut Der dünne ihren Körper umspielende Schleier enthüllt mehr als er verbirgt Neben ihr steht Amor oder Cupido der mit seinen Pfeilen jene unwiderstehliche Liebe zu wecken vermag von der es heißt sie besiege alles Amor vincit omnia In seiner Hand hält der kleine Liebesgott eine Bienenwabe die er aus einem hohlen Baum genommen hat Mit schmerzverzerrtem Gesicht blickt er zu seiner Mutter auf Ein lateinischer Text am oberen Bildrand erklärt den Kontext Während Amor den Honig stahl stach ihn eine Biene Der Text erklärt weiter dass uns in gleicher Weise die kurze vergängliche Wollust verletzt auch sie ist mit herbem Schmerz verbunden Die Moral ist deutlich dass wir uns nicht auf die kurzen Freuden der Lust sondern auf die wahre Liebe einlassen sollen Gleiches verkünden die vielen weiteren Gemälde aus dem Kontext der Weibermacht wie beispielsweise Das ungleiche Paar oder Der Mund der Wahrheit die anhand verschiedener antiker wie biblischer Beispiele vor sinnlicher Versuchung warnen Der Frau fiel dabei die Rolle der gefährlichen Verführerin zu die selbst besonnene Herrscher und weise Philosophen um den Verstand bringt Mit seinen überlangen schlanken Venusdarstellungen hatte sich Cranach weit vom klassisch antiken Schönheitsideal entfernt Sein Idealbild ging weder aus dem Studium der Natur noch aus den Proportionslehren der Antike hervor Vielmehr beschwört Cranach ein Stilideal wie es um die Mitte des 15 Jahrhunderts verbreitet war Bilder dieser Art ermahnten zu Tugend und warnten davor sich verführen zu lassen Andernfalls mache man sich zum Gespött der Öffentlichkeit oder man denke an die Geschichte von Judith und Holofernes riskiere gar sein Leben Führungen und Vorträge für Erwachsene Kinder und Schulklassen vermitteln ab dem 21 Mai 2015 Cranachs Kunst anschaulich und zielgruppenorientiert Eine neue Führungsreihe bringt Kunsthistoriker und Theologen zusammen die sich gemeinsam einzelnen Werken widmen und die Bildthemen kontrovers diskutieren Wer lieber unabhängig von festen Veranstaltungsterminen in die Zeit der Reformation eintauchen möchte der kann jederzeit den neuen Cranach Audioguide an der Kasse ausleihen Spott und Hohn gegenüber Papst und Kirche Ergänzend zeigt eine Studioausstellung rund 40 druckgrafische Blätter und Zeichnungen Provokante Flugschriften und denunzierende Spott und Satirebilder sind darunter die einst zu Propagandazwecken verbreitet wurden Heftige Kritik äußerte Luther am Mönchtum Die Mönchsgelübde verstießen seiner Ansicht nach nicht nur gegen die menschliche Freiheit und das Gebot der Nächstenliebe sondern liefen

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2015: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin: Bigger Than Life. Ken Adam‘s Film Design - www.aski.org/portal2/
    Beweis stellte Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen darunter zwei Oscars für Barry Lyndon GB USA 1975 Regie Stanley Kubrick und The Madness of King George GB USA 1994 Regie Nicholas Hytner Seine Arbeit für sieben James Bond Filme von Dr No GB USA 1962 Regie Terence Young bis Moonraker GB FR 1979 Regie Lewis Gilbert machte Ken Adam zur Design und Architekturikone Im Jahr 2012 hat Ken Adam sein künstlerisches Werk der Deutschen Kinemathek übergeben über 5 000 Zeichnungen zu Filmen aus allen Schaffensperioden dazu Fotografien und Filme biografische Zeugnisse und zahlreiche Ehrungen darunter die beiden Oscars Es ist faszinierend und beglückend die Entwicklung von Ken Adams einzigartigem Production Design mit einer derartigen Fülle an Objekten von der ersten visuellen Idee bis zum vollständig ausgearbeiteten Entwurf nachvollziehen zu können Sir Kens Handschrift ist unverkennbar sein Einfluss auf Kollegen kaum zu überschätzen Ich bin sicher sein Archiv wird auch in Zukunft zu den meist nachgefragten Schätzen der Deutschen Kinemathek gehören kommentiert der Künstlerische Direktor des Museums für Film und Fernsehen Dr Rainer Rother Das Museum für Film und Fernsehen wird zum ersten Museum das nicht nur eine umfassende Retrospektive zu Adams Œuvre zeigt sondern dabei einen neuen Blick auf ein Ausnahmetalent des Production Designs richten kann Es werden zahlreiche unveröffentlichte Zeichnungen Briefe und Fotografien präsentiert gerahmt von szenografischen Räumen die Ken Adams bisheriges Leben und wichtige künstlerische Einflüsse zeigen Seine Berliner Herkunft und die Flucht ins Londoner Exil auch seine revolutionäre Arbeitsweise und die Wirkung auf eine jüngere Generation von Production Designern und Architekten werden in der Ausstellung thematisiert Sie fächert Ken Adams kreativen Gestaltungsprozess auf und macht das Handwerk des Production Designers vielschichtig erlebbar 250 ausdrucksstarke wie dynamische Zeichnungen aus dem Ken Adam Archiv zeigen Orte höchster Intensität und beschreiben die Entstehung filmischer Bildwelten Lines in Flow eine spektakulär inszenierte Medieninstallation von Boris Hars Tschachotin öffnet Ken Adams immersiven Denkraum und macht den Vorgang des Zeichnens Entwerfens und Gestaltens sinnlich erfahrbar Die Bandbreite seiner Arbeit wird in Form motivischer Cluster verdeutlicht Gezeigt werden Gadgets sowie Amphibienfahrzeuge Schnellboote oder laserbestückte Satelliten beeindruckende Machtzentralen Gefängnisverliese gigantische Abschussrampen und elegante Luxusinterieurs Eigens für die Ausstellung gebaute Modelle übertragen Adams Zeichnungen ins Dreidimensionale Seine zumeist im Atelier gebauten Filmsets schufen einen neuen Stil der als Adam Style in die Filmgeschichte einging und die Sehgewohnheiten des Zuschauers bis heute nachhaltig prägt Anfang Dezember 2014 eröffnete Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Ausstellung in der Deutschen Kinemathek in Berlin Nach einem Rundgang durch die Ausstellung betonte Frau Grütters vor zahlreichen Gästen Die Ausstellung Bigger Than Life von Sir Ken Adam ist ein Glanzlicht für die traditionsreiche Filmstadt Berlin Wir erleben die Rückkehr eines großen Künstlers in seine einstige Heimatstadt aus der er mit seiner Familie in den 1930er Jahren vor der nationalsozialistischen Terrorherrschaft fliehen musste Es ist ein großer Glücksfall für Berlin dass Ken Adam sein gesamtes künstlerisches Vermächtnis der Kinemathek überlassen hat Die 1963 gegründete Stiftung Deutsche Kinemathek ist zugleich Archiv Museum und Institut für Filmforschung deren Sammlungen seit mehr als 50 Jahren weltweit akquiriert

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  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTUR lebendig 1/15 - www.aski.org/portal2/
    lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 2 KULTUR lebendig 1 15 Kunsthalle Bremen Emile Bernard am Puls der Moderne In Kooperation mit den Musées d Orsay et de l Orangerie in Paris präsentiert die Kunsthalle Bremen eine große Retrospektive des französischen Künstlers Emile Bernard 1868 1941 die erstmals auch sein kaum bekanntes Spätwerk einbezieht mehr Kunsthalle Bremen Digitale Erschließung des Kupferstichkabinetts Die Kunsthalle Bremen beginnt ein umfassendes Projekt zur digitalen Erschließung des gesamten Bestands des Kupferstichkabinetts mit rund 200 000 Handzeichnungen und Druckgrafiken mehr Max Reger Institut Karlsruhe Neue Schätze Erwerb von 15 Manuskripten aus dem Schott Archiv Zum Weihnachtsfest des Jahres 1911 erhielt Max Reger von seinem engen Freund Hans von Ohlendorff ein illustres Geschenk einen Vitrinenschrank mehr Max Reger Institut Karlsruhe Ausstellung und Interdisziplinäre Tagung zu Max Regers Liedern und Chören Max Reger ein Liederkomponist Ein Liederkomponist von Profil gar Dies ist eine Vorstellung die auch Musikkenner bislang kaum nachvollziehen können mehr Kunsthalle Emden Ungeahnter Erfolg Schuldenfrei

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    08 KULTUR lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 2 KULTUR lebendig 1 15 Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt Neil MacGregor und Anne Birkenhauer Preisverleihungen in London Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 15 000 Euro dotierten Friedrich Gundolf Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland Neil MacGregor Kunsthistoriker und Direktor des British Museum mehr Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg Stefan Moses Lovis Corinth Preis 2014 Stefan Moses ist Träger des Lovis Corinth Preises 2014 Mit ihm wird einer der wichtigsten deutschen Fotografen aus der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts ausgezeichnet mehr Deutsches Literaturarchiv Marbach Erwerb des Archivs von Hans Magnus Enzensberger Er ist ein herausragender Schriftsteller und Intellektueller der das Literatur und Geistesleben seit Jahrzehnten in Bewegung hält Hans Magnus Enzensberger gehört zu den wenigen international hoch geschätzten deutschen Autoren und den stilbildenden Klassikern der Moderne mehr Beethoven Haus Bonn Originalhandschriften Beethovens vermittelt von Stefan

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 1/15 - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 2 KULTUR lebendig 1 15 EDITORIAL Bilder und Botschaft Cranachs Das Cranach Jubliäum 2015 bietet unseren Mitgliedsinstituten die Möglichkeit ihre auserlesenen Schätze der Öffentlichkeit zu präsentieren 500 Jahre nach seiner Geburt in Wittenberg ist Lucas Cranach d J mit seiner eigenen bildgewaltigen Formensprache die die Themen der Reformationszeit in beeindruckende Kunstwerke fasste neu zu entdecken mehr AsKI e V Maecenas Ehrung 2014 für Dr Wilhelm Winterstein Im Rahmen eines Festaktes verlieh der AsKI am 24 November 2014 in Weimar zum siebzehnten Mal seine Maecenas Ehrung mehr Klassik Stiftung Weimar Schiller Museum Cranach in Weimar In Weimar werden Biografie Werk und Wirkung beider Cranachs auf einzigartige Weise nachvollziehbar Dies zu zeigen hat sich die Ausstellung Cranach in Weimar der Klassik Stiftung Weimar im Schiller Museum 3 April bis 14 Juni 2015 zum Ziel gemacht mehr Stiftung Schloss Friedenstein Gotha Bild und Botschaft Cranach im Dienst von Hof und Reformation Bild und Botschaf t Cranach im Dienst von Hof und Reformation so der Titel der Ausstel lun g die die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha vom 2 9 März

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