archive-org.com » ORG » A » ASKI.ORG

Total: 1348

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2012: Kunsthalle Bremen: Albrecht Dürer - Zeichnungen und Aquarelle - www.aski.org/portal2/
    9 8 KULTUR lebendig 1 12 Kunsthalle Bremen Albrecht Dürer Zeichnungen und Aquarelle Bis zum Zweiten Weltkrieg besaß die Kunsthalle Bremen eine der bedeutendsten Sammlungen von Zeichnungen und Wasserfarbenblättern Albrecht Dürers 1471 1528 Erstmals rekonstruiert das Museum die spannende Geschichte rund um die wertvollen Arbeiten und zeigt bis zum 13 Mai 2012 in der Ausstellung Dürer Zeit Die Geschichte der Dürer Sammlung in der Kunsthalle Bremen rund 50 zum Teil erhaltene zum Teil verschollene aber gut dokumentierte Werke des vielseitigen Künstlers Den Grundstein der Dürer Sammlung legte in den 1820er Jahren Bremens Bürgermeister und Kunstverein Gründer Hieronymus Klugkist Neben mehreren Tafelbildern überließ er dem Museum knapp fünfzig Aquarelle und Zeichnungen sowie eine fast vollständige Kollektion aus Dürers druckgrafischem Werk Viele dieser Arbeiten gingen durch die Kriegsauslagerung im Jahr 1945 verloren Gerade deswegen können wir von großem Glück sprechen dass die ehemaligen Kunsthallendirektoren Gustav Pauli und Emil Waldmann das Bremer Archiv so gut pflegten berichtet Dr Anne Röver Kann Kuratorin der Ausstellung Nur so können wir die historische Sammlung rekonstruieren und ihrer Entstehung in der Frühzeit der europaweiten Dürer Verehrung nachspüren Zudem kamen nach dem Kriege und gerade noch in jüngster Zeit insgesamt zwölf Originalzeichnungen auf zum Teil abenteuerlichen Wegen zur Kunsthalle zurück Neben den zwölf Originalzeichnungen werden die noch vermissten Werke in hervorragenden Lichtdruck Reproduktionen ausgestellt Diese Faksimiles die in der Ausstellung als solche gekennzeichnet sind wurden zwischen 1914 und 1919 die sog Prestel und Marées Mappen hergestellt Darunter die Federzeichnung Gesellschaft zu Pferde von 1489 Auf dieser ältesten Arbeit aus dem Bestand der Kunsthalle wird bereits die Bandbreite an Sujets deutlich mit denen sich Dürer zeitlebens befasste Die Bildinhalte in seinen Werken reichen von religiösen und historischen Themen über Tier und Pflanzenstudien bis hin zu Selbstbildnis und Landschaftsdarstellungen als seinerzeit neuartige Bildgattungen Ausgeführt sind die Kunstwerke in allen von

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/aski-ev---kultur-lebendig-1-12/askiev-kultur-lebendig-1-2012-kunsthalle-bremen-albrecht-duerer---zeichnungen-und-aquarelle.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive


  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2012: AsKI-Gemeinschaftsprojekt 2011/2012 - Special Delivery - von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern Teil II - www.aski.org/portal2/
    ein Werkverzeichnis der Gemälde mit einer Monographie des Künstlers 1980 und eines der Druckgraphik 1996 Kurz nach dem Tode von Annalise Tappert wird der Nachlass ihres Mannes ursprünglich sollte er Amai Wietek vermacht werden in die seit 2003 rechtsfähige Georg Tappert Stiftung im Schloss Gottorf eingebracht mehr als 200 Gemälde fast das ganze druckgraphische Werk ca 5 000 Zeichnungen deren Inventarisierung und wissenschaftliche Erschließung die Autorin des Beitrags Gesa Bartholomeyczik von 2000 2006 besorgt sowie Negative seines fotografischen Werkes In der Schausammlung der Klassischen Moderne von Schloss Gottorf befinden sich die Arbeiten von Georg Tappert laut Wietek einer der Wegbereiter der Moderne jetzt in der Gesellschaft seiner Weggenossen der Künstler der Brücke In seinem Beitrag beschreibt Arie Hartog den Weg des Gerhard Marcks Hauses von einem Einkünstlermuseum hin zu einem Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei in dem heutzutage nicht nur Klassiker wie Barlach Maillol Giacometti und der Namensgeber gezeigt werden sondern auch jüngere Künstler vertreten sind Seit den frühen 1930er Jahren gilt Gerhard Marcks 1889 1981 als bedeutender deutscher Bildhauer dessen Werk jedoch lange keine Würdigung in einer wissenschaftlichen Publikation findet Erst 1969 wird in Bremen die Gerhard Marcks Stiftung gegründet vo rangetrieben durch den Kunsthändler Rudolf Hoffmann der bei der Vermarktung von Marcks Werk eine wesentliche Rolle gespielt hat die Freie Hansestadt Bremen verpflichtet sich die Stiftung finanziell zu tragen Zwei Jahre später wird das Gerhard Marcks Haus in der ehemaligen Ostertorwache eröffnet als direkter Nachbar der Kunsthalle Bremen Der Schwerpunkt liegt in den ersten Jahren auf der Herausgabe des Werkverzeichnisses es erscheint 1977 verfasst von der Kustodin Martina Rudloff und mit einer Einführung von Günter Busch der in Personalunion zugleich Direktor des Marcks Hauses und der Kunsthalle ist Ab 1977 wird die Fokussierung auf einen einzigen Bildhauer aufgegeben Künstler deren Schaffen in direktem Bezug zu Gerhard Marcks stehen ergänzen von nun an das Ausstellungsprogramm Seit 1981 verwaltet das Gerhard Marcks Haus einen Teil des umfangreichen künstlerischen Nachlasses von Marcks Mit 13 000 Zeichnungen gehört das Museum zu den größten Einkünstlersammlungen weltweit In den 80er Jahren löst sich das Haus organisatorisch von der Kunsthalle Bremen und erhält im folgenden Jahrzehnt eine eigene Direktorenstelle Der Stiftungszweck wird erweitert Der wissenschaftliche Auftrag des Museums ist nun die Erforschung der Bildhauerei im 20 Jahrhundert und die Verortung von Gerhard Marcks darin Die Öffnung des Museums für andere Künstler schlägt sich auch in weiteren Nachlässen nieder Waldemar Grzimek Gerhard Schreiter Hanna Koschinsky die das Gerhard Marcks Haus als wesentliche Erweiterung für ihre Sammlung erhielt eine Wertschätzung des Hauses als Zentrum für die Erforschung der Geschichte der Bildhauerei in Deutschland Über eine Nachlassverwalterin in eigener Sache berichtet Sybille Hoiman in ihrem Beitrag über die Bauhausfotografin Lucia Moholy 1894 1989 deren Nachlass eines der größten und bedeutendsten Konvolute der fotografischen Sammlung im Bauhaus Archiv bildet Zeit seines Bestehens pflegte das Bauhaus Archiv engen Kontakt zu Lucia Moholy und ihrem Testamentsvollstrecker Friedrich Karsten der für die Verwertung ihres Erbes Sorge zu tragen hatte Lucia Moholy hatte verfügt dass die Erträge aus ihrem Nachlass karitativen Organisationen

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/aski-ev---kultur-lebendig-1-12/aski-gemeinschaftsprojekt-2011-2012---special-delivery-von-kuenstlernachlaessen-und-ihren-verwaltern-teil-2.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 1/2012: Neues Mitglied im AsKI: Richard Wagner Museum, Haus Wahnfried, Bayreuth - www.aski.org/portal2/
    als Wohnhaus und war damit auch Zentrum Neu Bayreuths mit dem Wieland und sein Bruder Wolfgang Wagner das während des Dritten Reichs sehr diskreditierte Werk ihres Großvaters und die Festspiele rehabilitierten Nach Wieland Wagners allzu frühem Tod 1966 und der Gründung der Richard Wagner Stiftung 1973 ging das von 1974 1976 originalgetreu wieder aufgebaute Haus Wahnfried als Schenkung in das Eigentum der Stadt Bayreuth über die es der Stiftung zusammen mit der bereits bestehenden Sammlung ihrer Richard Wagner Gedenkstätte als Dauerleihgabe für Museumszwecke überließ Das Richard Wagner Museum im Haus Wahnfried wurde zum 100 jährigen Jubiläum der Festspiele 1976 eröffnet und zog mit seiner Dauerausstellung zu Leben und Werk Richard Wagners und zur Geschichte der Bayreuther Festspiele mit Sonder und Wechselausstellungen sowie Konzertveranstaltungen im Schnitt 35 000 Besucher an Insbesondere während der Festspielzeit im Sommer gehört ein Besuch für die meisten Festspielgäste zum festen Programmbestandteil ihres Aufenthalts Im Nationalarchiv der Richard Wagner Stiftung werden vor allem die handschriftlichen Briefe Manuskripte und Partituren Richard Wagners sowie der Nachlass Cosima Wagners und ihrer Nachkommen aufbewahrt Die Forschungsstätte ist Hauptanlaufstelle für Wissenschaftler und Publizisten aus aller Welt die zum Thema arbeiten und veröffentlichen Neben seinen bedeutenden Autographen Sammlungen unterhält das Museum ein umfangreiches Bild und Schallarchiv das Archiv der Festspielverwaltung von 1876 1945 sowie eine umfassende Fach und Spezialbibliothek und wird fortlaufend durch Neuerwerbungen und Zustiftungen erweitert Es ist also gewiss nicht übertrieben Bayreuth mit seinen Festspielen und dem Haus Wahnfried als das Epizentrum einer weltweiten Wagner Begeisterung zu bezeichnen Ebenso wie auch das Festspielhaus ist Wahnfried mit seiner so bedeutenden wie wechselvollen Geschichte ein besonderer deutscher Kulturort an dem nicht nur die Aura des genius loci eines der größten deutschen Künstler auf besondere authentische Weise spürbar wird sondern es ist zugleich ein beredtes Symbol deutscher Geistes und Kulturgeschichte der letzten 150 Jahre

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/aski-ev---kultur-lebendig-1-12/askiev-kultur-lebendig-1-2012-neues-mitglied-im-aski--richard-wagner-museum-haus-wahnfried-bayreuth.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTUR lebendig 1/12 - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 2 08 KULTUR lebendig 1 08 KULTUR lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 8 KULTUR lebendig 1 12 Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal 20 Jahre Museum für Sepulkralkultur in Kassel Blickt man auf die letzten 20 Jahre zurück so haben sich in dieser Spanne die Welt im Großen und die Bestattungskultur im Kleinen stark verändert Das Museum für Sepulkralkultur war natürlich nicht der Auslöser für diesen Wandel auch nicht in der Bestattungskultur aber es hat sich ebenfalls sehr verändert mehr Städel Museum Frankfurt am Main Eröffnung des Erweiterungsbaus für Gegenwartskunst Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus für die Präsentation der Gegenwartskunst hat das Frankfurter Städel Museum die größte inhaltliche und architektonische Erweiterung seiner knapp 200 jährigen Geschichte vollendet mehr Bauhaus Archiv Museum für Gestaltung Berlin 55 Fotografien von Ishimoto Yasuhiro als Schenkung Der von der japanischen Regierung zur Person of Cultural Merit ernannte und vor kurzem im Alter von 91 Jahren

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/aski-ev---kultur-lebendig-1-12/page-2.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 1/12 - www.aski.org/portal2/
    05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 8 KULTUR lebendig 1 12 EDITORIAL Angstmachen Mutmachen Vier Autoren die sich beruflich mit Kulturförderung befassen haben sich unter einem wirkungsvollen Schlagwort zu einer Polemik zusammengetan die sich gegen die Verantwortungslosigkeit des wirtschaftlich uninteressierten institutionellen Kulturbetriebs wendet mehr AsKI e V Auf solchem Bürgersinn baut unser Gemeinwesen auf Verleihung der Maecenas Ehrung 2011 an Karin und Uwe Hollweg Karin und Uwe Hollweg fördern mit der 1996 gegründeten Karin und Uwe Hollweg Stiftung in bester hanseatischer Tradition nicht nur die Kunsthalle Bremen das Gerhard Marcks Haus und andere Institutionen in Bremen sondern unterstützen auch auf unbürokratische Weise die dortige Kunstszene mehr Germanisches Nationalmuseum Der frühe Dürer Albrecht Dürer war der erste deutsche Künstler der schon zu Lebzeiten europaweites Ansehen genoss Zum ersten Mal überhaupt widmet sich eine große Ausstellung dem frühen Werk Dürers und den Lebensumständen des jungen Malers die sein einzigartiges Werk erst möglich machten mehr 33 Internationaler Kunsthistoriker Kongress des CIHA ausgerichtet vom Germanischen Nationalmuseum Unter dem Titel Dürers Leben und Werk Das Objekt als Schlüssel zum Subjekt bildet die Tagungssektion 14 den Link

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/index.php?var1=cms-askiev-kultur-lebendig&var2=aski-ev---kultur-lebendig-1-12&var3=&print=ok (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2011: Editorial - Landesbühne - www.aski.org/portal2/
    des AsKI Nach dem sensationellen Erfolg von Schweigeminute der Mitgefühl hervorrufenden Schilderung einer tödlich endenden Liebe zwischen einem Schüler und seiner Lehrerin zeichnet die jüngste Erzählung von Siegfried Lenz mit dem Titel Landesbühne mit grotesken satirischen und ironischen Mitteln ein kulturpolitisches Zeitbild auf der Ebene der Kommunen und der Länder ab Bei einem hervorragenden Autor dem wir 14 Romane über 100 Erzählungen 5 Bühnenstücke verdanken darunter die Deutschstunde ist dessen Sichtweise eine Herausforderung Einem Dutzend Gefängnisinsassen gelingt mit dem Bus einer Theatertruppe die an verschiedenen Spielorten Gastspiele gibt die Flucht angeführt von dem Kleinkriminellen Hannes der auch seinen Zellengenossen den Germanistik Professor Clemens mitnimmt In einem fiktiven idyllisch spießbürgerlich gezeichneten Ort Grünau werden sie für die Theatergruppe selbst gehalten in das Kulturleben integriert das sie mit Unterstützung des Bürgermeisters aktiv und mit großer Resonanz umgestalten Der Ortsname selbst evoziert den Psalm Davids 23 DER HERR ist mein Hirte Mir wird nichts mangeln Er weidet mich auff einer grünen Awen Vnd füret mich zum frisschen Wasser Luther 1545 und greift zudem auf Eichendorffs Wem Gott will rechte Gunst erweisen zurück Hannes wird der Direktor eines Heimatmuseums in dem er ein Sammelsurium an Alltagszeugnissen zusammenträgt und im pseudo urzeitlichem Kostüm mit großem Erfolg witzig erläutert Die Fallhöhe wird deutlich wenn man an den Roman Heimatmuseum 1978 erinnert in dem wunderbare masurische Binnenerzählungen in den Handlungsrahmen eines Siegmund Rogalla gesteckt werden der sein Heimatmuseum trotz authentischer Objekte anzündet um einen revanchistischen Gebrauch zu verhindern wohl wissend Verkriemelt sich das Original verkriemelt sich auch das Jewesene Zum politisch gewollten Profil trägt auch Professor Clemens bei der eine Vortragsreihe hochstaplerisch als Volkshochschule deklariert präsentiert in der er vom Sturm und Drang spricht einem Versuch die Menschen zu befreien Eine Journalistin deren Vorname Isolde Assoziationen hoher Liebe wachruft berichtet positiv darüber obwohl sie seine wahre Identität

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/kultur-lebendig-2-11/askiev-kultur-lebendig-2-2011-editorial-landesbuehne.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2011: AsKI-Gemeinschaftsprojekt 2011/2012 - Special Delivery - von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern - www.aski.org/portal2/
    Erfolgsgeschichte dieser Einrichtung schildert Susanne Popp in ihrem Beitrag Wie es in den folgenden Jahrzehnten gelingt den entgangenen Künstlernachlass aufzuspüren vieles aus den Tantiemen seit 1951 und bis 1986 ist die Stiftung alleiniger Erbe des Urheberrechts für die Sammlung anzukaufen weitere Ankäufe werden danach aus Sondermitteln von Bund und Ländern sowie durch Mäzene ermöglicht und wie die Sammlung des Max Reger Instituts zur weltweit größten ihrer Art und Grundlage vielfältiger Forschung geworden ist In erster Linie sind es natürlich die engsten Verwandten die beim Thema Nachlass in den Fokus der Betrachtung rücken Im Fall der Dichterin Mascha Kalékos 1907 1975 aber ist es die Rezitatorin Gisela Zoch Westphal die in einzigartiger Weise zur Nachlassverwalterin Editorin Biografin und PR Mangerin der Werke Kalékos wurde wie Gunilla Eschenbach vom Deutschen Literaturarchiv Marbach in ihrem Beitrag betont Die beiden Frauen hatten sich kennen gelernt als Mascha Kaléko ihren einzigen Sohn verloren hatte und sich außerstande sah Lesungen abzuhalten Sie lernte Gisela Zoch Westphal auf eine Weise zu schätzen dass sie ihr ihren Nachlass anvertraute Diese Aufgabe übernahm Zoch Westphal so engagiert und vielseitig dass die nahezu vergessene Mascha Kaléko heute zum literarischen Kanon gehört Bei Felix Hartlaub 1913 1945 ist es der ehrgeizige Vater und vor allem die auch selbst künstlerisch tätige Schwester Geno die Felix Hartlaub vor dem Vergessen bewahrt haben so Nikola Herweg vom Deutschen Literaturarchiv Geno Hartlaub stellt sich ganz in den Dienst des in den letzten Kriegstagen verschollenen Bruders und bereitet seine hinterlassenen Schriften für die Veröffentlichung vor die für eine beachtliche Hartlaub Begeisterung sorgte Daneben geht sie ihrem eigenen Werk nach ist Mitglied der Gruppe 47 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des deutschen P E N Clubs Beider Nachlässe insbesondere die über das Werk hinausgehenden privaten Aufzeichnungen geben einen höchst aufschlussreichen Einblick in das Innenleben dieser Familie Der enge Familienzusammenhalt der vier Corinther sorgte auch im Fall von Lovis Corinth 1858 1925 dafür dass sein Werk nicht in Vergessenheit geriet Birgit Jooss vom Deutschen Kunstarchiv und Anke Matelowski vom Archiv der Akademie der Künste zeigen in ihren Beiträgen auf wie sehr die Familie sich dem künstlerischen Erbe verpflichtet fühlte Zunächst ist es die Witwe Charlotte Behrend Corinth die mit aller Macht die Erinnerung an ihren Mann wachhält Sie erstellt ein Werkverzeichnis redigiert seine Lebensbeschreibung schreibt ihre Erinnerungen und sorgt immer wieder dafür dass Corinth ausgestellt wird Nach Emigration und Tod von Charlotte Behrend Corinth verwaltet vor allem Sohn Thomas das väterliche Erbe wobei er sich als äußerst geschäftstüchtig erweist Immer wieder bietet er dem Deutschen Kunstarchiv in Nürnberg und dem Archiv der Akademie der Künste in Berlin Teile des Nachlasses zum Verkauf an ohne jemals eine vollständige Liste der vorhandenen Objekte vorzulegen So kommt es ständig zu neuen Forderungen und langwierigen Verhandlungen zwischen den Beteiligten aber auch den Geldgebern da es zu dieser Zeit unüblich war Nachlässe zu veräußern Nach dem Tod Thomas Corinths kümmert sich seine Schwester um die noch vorhandenen Objekte und hält mit ihren eigenen veröffentlichten Erinnerungen das Gedenken an ihre Eltern

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/kultur-lebendig-2-11/aski-gemeinschaftsprojekt-2011-2012---special-delivery-von-kuenstlernachlaessen-und-ihren-verwaltern.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive

  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2011: Kunsthalle Bremen : Ein neuer Direktor und Edvard Munch im Herbst/Winter 2011 - www.aski.org/portal2/
    van Gogh bis hin zu Werken von Beckmann Cage und Paik begeistern das Publikum in ihrer Vielfältigkeit Schwerpunkte bilden dabei die französische und deutsche Malerei des 19 und 20 Jahrhunderts und die Medienkunst des Hauses Insgesamt umfasst die Sammlung über 2000 Gemälde und Skulpturen sowie 230 000 Werke auf Papier Außerdem ist seit der Wiedereröffnung die speziell für die Kunsthalle erdachte Lichtinstallation Above Between Below des amerikanischen Künstlers James Turell zu sehen Ebenfalls mit dem Bau verbunden sind Arbeiten von Joachim Manz und Wolfgang Hainke die den Besucher zur Interaktion auffordern Im Herbst steht nach dem Umbau die nächste große Veränderung für die Kunsthalle an Prof Dr Wulf Herzogenrath verabschiedet sich nach 17 Jahren als Direktor des Hauses in den Ruhestand Zugunsten der Vollendung des Erweiterungsbaus hatte er diesen bereits um zwei Jahre verschoben Seit September 1994 war Herzogenrath Direktor der Kunsthalle Bremen seit Herbst 1995 zudem Professor an der Hochschule für Künste Bremen An der Kunsthalle organisierte er in den letzten Jahren erfolgreiche Sonderausstellungen wie Der Blaue Reiter 2000 Van Gogh Felder 2002 03 Monet und Camille Frauenportraits im Impressionismus 2005 06 oder zuletzt Paula in Paris 2007 08 aber auch die Retrospektive des Videokunst Pioniers Nam June Paik im Jahr 1999 Im September wurde Wulf Herzogenrath mit der Bremischen Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet Mit der Auszeichnung werden die großen Verdienste gewürdigt die sich Herzogenrath als Kunsthistoriker und Kurator um die Kunsthalle und um die Kultur in Bremen erworben hat Er gilt zudem als einer der führenden Fachleute für Videokunst und Videoinstallationen Als prägende Persönlichkeit der Freien Hansestadt Bremen hat Herzogenrath weit über die Landesgrenzen hinaus einen Ruf erworben Am 1 November 2011 tritt Dr Christoph Grunenberg die Nachfolge von Prof Dr Wulf Herzogenrath als Direktor der Kunsthalle Bremen an Direkt von der Tate Liverpool kehrt der

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-askiev-kultur-lebendig/kultur-lebendig-2-11/askiev-kunsthalle-bremen--ein-neuer-direktor-und-edvard-munch-im-herbst-winter-2011.html (2016-02-14)
    Open archived version from archive



  •