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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: AsKI e.V.: Ein Roboter meißelt das Marmorporträt des Maecenas - www.aski.org/portal2/
    eine Gipskopie zu übertragen Die Höhenstufen wurden dann von erfahrenen Medailleuren ausgefüllt Der Aufwand für den sich eine große Versicherungsgesellschaft als Mäzen zur Verfügung stellte war groß das Ergebnis durchaus befriedigend auch wenn die kraftvolle Reiterstatue des 2 Jahrhunderts n Chr in ihrer Oberflächenwirkung jetzt eher einer modernen Medaille gleicht Deshalb ging man bei weiteren Vorgängen zu einer ungemein kleinteiligen Digitalisierung der zu kopierenden Originale über Diese digitale Aufnahme kann sodann bei Bronzen von einem Roboter exakt in Gips für das als Zwischenstufe notwendige Model nachgebildet werden Bei Steinskulpturen kann die Kopie sogar direkt aus dem jeweiligen Material z B Marmor gehauen werden Das neue Verfahren das auch in Deutschland z B bei der kolossalen Marmorstatue des Kaisers Konstantin aus dem kapitolinischen Konservatorenpalast in Rom für die zur Zeit die Besucher anziehende Ausstellung Konstantin der Große in Trier erfolgreich und im großen Stil angewandt wurde ist in Italien zur Vollendung gebracht worden durch die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Pisaner Technikern der Digitalisierung plastischer Bildwerke im Nationalen Forschungszentrum und einem in der Nähe zwischen Pisa und der Marmorstadt Massa di Carra am Fuß der Apuanischen Alpen in Navacchio gelegenen Betrieb der sich auf Roboternachbildungen verschiedenster Vorbilder spezialisiert hat Die Lage ist günstig weil in Carrara die größten schon von Michelangelo genutzten Marmorsteinbrüche Italiens liegen und dort viele Marmorbetriebe arbeiten Diese beschäftigen geschickte Bildhauer und lagern für deren Arbeiten die verschiedensten Marmorsorten der Welt darunter auch den Marmor von Afyon in Kleinasien in der Mitte des Weges zwischen Istanbul am Marmarameer und Antalya am Mittelmeer Hier liegen die anscheinend unerschöpflichen berühmten Brüche des Dokimeischen Marmors der seit Augustus 61 v Chr 14 n Chr in kaiserlichem Besitz und wegen seiner dem menschlichen Karnat ähnlichen Farbe der beliebteste Marmor römischer Zeit war Diese Erfahrungen waren gefragt als Bundespräsident Köhler spontan einen Wunsch äußerte Am 1 März dieses Jahres hatte er bei einer Veranstaltung für die Sponsoren der Deutschen Akademie in Rom Villa Massimo im Martin Gropius Bau zu Berlin das neu entdeckte antike Marmorporträt des Vorbildes aller Stifter Gaius Cilnius Maecenas 65 9 v Chr kennen gelernt Maecenas stammt aus der etruskischen Königsfamilie der Cilnii von Arezzo und die Stadt seines Ursprungs Arretium hatte ihn um 20 v Chr mit der Aufstellung eines sehr ausdrucksvollen Marmorporträts geehrt Maecenas war während vieler Jahre Stellvertreter des Kaisers Augustus in Rom und leitender Kopf der augusteischen Kultur und Friedenspolitik Das beeindruckende Bildnis dieser bedeutenden Politikerpersönlichkeit war ausnahmsweise für diesen einen Abend aus Arezzo nach Berlin gebracht worden Es gab den Teilnehmern Gelegenheit dem Vorbild aller Mäzene von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten Aus Anlass der Maecenas Ehrung 2007 für Berthold Leibinger beschloss nun der AsKI auf Anregung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann und mit der erneuten Unterstützung seines Hauses eine Kopie des Marmorporträts des Maecenas in Italien anfertigen zu lassen und diese bei der diesjährigen Festveranstaltung in Berlin erstmals öffentlich zu präsentieren Da vor nicht langer Zeit von der italienischen Denkmalbehörde durch Gesetz untersagt wurde antike Bronze und in vielen Fällen auch

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2 07 Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements Das Gesetz enthält zahlreiche Maßnahmen zum Bürokratieabbau z B den förmlichen Zuwendungsnachweis erst ab einer Spende von über

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2007: 7. Oktober - Tag der Schenkung. Eine Initiative deutscher Kunstmuseen zur Würdigung des bürgerlichen Engagements - www.aski.org/portal2/
    Main Wallraf Richartz Museum Fondation Corboud Köln Im Folgenden wird das Programm zum Tag der Schenkung in den drei AsKI Instituten Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Kunsthalle Bremen und Städel Museum Frankfurt am Main kurz vorgestellt Germanisches Nationalmuseum Wer die Jahrbücher des Germanischen Nationalmuseums durchstöbert erkennt schnell dass spektakuläre Ankäufe die groß in den Medien verbreitet werden die Ausnahme sind gegenüber den vielen Neuzugängen die oft durch private Schenkungen ins Haus kommen Es spiegelt sich darin das breite Sammlungsgebiet eines kulturhistorischen Museums Da ist nicht nur von wertvollen Kunstwerken und großen Namen die Rede sondern auch zum Beispiel von zehn Dachziegeln eines Hauses in Ludwigshafen vom Anfang der 1960er Jahre die als Materialdokumente des westdeutschen Wiederaufbaus dienen und dem Museum als Geschenk einer Ludwigshafener Dame zukamen In Zeiten in denen die Ankaufsetats der Museen kaum noch in nennenswerter Höhe vorhanden sind und die Preise auf dem Kunstmarkt in astronomische Höhe schnellen erhalten Schenkungen sei es durch Einzelpersonen Familien oder Institutionen eine immer größere Bedeutung Dabei war die Geschichte des Germanischen Nationalmuseums schon immer vom bürgerschaftlichen Engagement geprägt Ursprünglich finanziert durch freiwillige Beiträge von Privatpersonen Kommunen und Herrscherhäusern in ganz Mitteleuropa von Wien bis in die Niederlande hinein gab es zunächst keinen festen staatlichen Etat Ohne Stifter und Schenker wäre es demnach weder zur Gründung der Institution im Jahr 1852 noch zu dem so reichen und vielfältigen Bestand an rund 1 3 Millionen Objekten gekommen Ihr ideelles und materielles Engagement ist einst wie heute eine der Grundlagen für den Auf und Ausbau des Museums und seiner kunst und kulturgeschichtlichen Sammlungen Die Sammelleidenschaft engagierter Bürger und die Überlassung des Gesammelten sowie die großzügige Förderung bei der Vermehrung des Museumsbestandes durch kunstsinnige Einzelpersonen allen voran der Fördererkreis des Germanischen Nationalmuseums und verschiedene Kulturstiftungen machen das Germanische Nationalmuseum zum größten Museum für deutsche Kunst und Kultur Der Tag der Schenkung am 7 Oktober 2007 war daher eine hervorragende Gelegenheit auf das Engagement all jener Stifter und Schenker aufmerksam zu machen die mit ihrer Großzügigkeit helfen den Sammelauftrag des Museums in Zeiten knapper Etats wahrzunehmen Das Germanische Nationalmuseum bot an diesem Tag Führungen zu Objekten die dem Haus geschenkt worden sind Eine der Führungen widmete sich unter dem viel versprechenden Titel Vom Zauber überbordender Phantasien der reichen Schenkung eines Nürnberger Privatsammlers an zeitgenössischer Buchkunst Sie enthält so klangvolle Namen wie HAP Grieshaber Frans Masereel und Emil Schumacher Ein besonderer Höhepunkt war ein Konzert auf einem äußerst seltenen Instrument einem Doppelflügel der die Musikinstrumentensammlung bereichert Kunsthalle Bremen Am Tag der Schenkung bot die Kunsthalle Bremen ein Programm mit dem die Besucherinnen und Besucher die Geschichte der Stiftungen und Schenkungen an den seit 1823 bestehenden Kunstverein in Bremen erkunden konnten Ein Parcours leitete durch die Sammlungsräume Werke die durch Schenkungen und Stiftungen in die Kunsthalle gelangt sind waren gekennzeichnet und einige mit besonderen Geschichten hervorgehoben Führungen durch vier Epochen von der Gründerzeit bis in die Gegenwart gaben einen eindrucksvollen Einblick in die Sammlungsgeschichte In einem speziellen Rundgang für Kinder konnten auch die Jüngeren etwas über die Kunst des Schenkens

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  • Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI | KULTUR lebendig 2/2007: Kunsthalle Bremen - Paula in Paris. Paula Modersohn-Becker und die Kunst in Paris um 1900 - Von Cézanne bis Picasso - www.aski.org/portal2/
    Künstlern wie Cézanne Gauguin und Van Gogh den Nabis sowie Picasso und Matisse Sehnsucht nach der Weltstadt Paris war ein Fixpunkt im Leben von Paula Modersohn Becker 1876 1907 Bereits 1898 kurz nach ihrer Ankunft in der ländlich abgeschiedenen Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen verspürte sie den Wunsch Europas pulsierende Kunstmetropole zu besuchen und reiste in der Neujahrsnacht 1900 zum ersten Mal dorthin Begeistert tauchte sie ein in die jüngste Kunstszene besuchte Museen und Galerien und nahm Zeichen und Malunterricht Weitere Aufenthalte folgten in den Jahren 1903 1905 und 1906 07 In einem Brief an ihre Mutter beschrieb die Künstlerin 1905 wie dieses Untertauchen in eine fremde Stadt mit ihren tausend Schwingungen ihr ungefähr Lebensbedürfnis werde Leuchtende Farben vereinfachte Formen In Paris sah Paula Modersohn Becker in Ausstellungen und bei Kunsthändlern die Werke bedeutender Künstler wie Cézanne oder Gauguin Zeitgenossen wie Rodin und Maillol lernte sie persönlich kennen Wie die Ausstellung in Bremen verdeutlicht fühlte sich die junge Malerin durch ihre Pariser Kunsterlebnisse in ihrer höchst modernen Kunstauffassung bestätigt und auf ihrer Suche nach neuen Ausdrucksformen inspiriert Konsequent und eigenständig entwickelte sie nun ihre eigene Bildsprache jenseits von Naturalismus und Impressionismus weiter Sie verwendete zunehmend leuchtende flächig aufgetragene Farben und kam zu einer ausdrucksstarken Formensprache von großer Einfachheit Entscheidenden Einfluss auf Paula Modersohn Beckers Entwicklung hatte vor allem Cézanne Am 21 Oktober 1907 kurz vor ihrem Tod schrieb sie ihrer Freundin Clara Rilke Westhoff Ich denke und dachte diese Tage stark an Cézanne und wie das einer von den drei oder vier Malerkräften ist der auf mich gewirkt hat wie ein Gewitter und ein großes Ereignis Radikal moderne Stillleben und Figurenbilder Tagebücher und Briefe dokumentieren wie wichtig die Erlebnisse in Paris für die Künstlerin waren Doch mit welchen Kunstrichtungen kam sie ganz konkret in Berührung Wo zeigen ihre Arbeiten auch motivische

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2007: Städel Museum und Frankfurter Allgemeine Zeitung: Welches ist Ihr Lieblingsbild im Städel? - www.aski.org/portal2/
    lebendig 1 11 KULTUR lebendig 2 10 KULTUR lebendig 1 10 KULTUR lebendig 2 09 KULTUR lebendig 1 09 KULTUR lebendig 2 08 KULTUR lebendig 1 08 KULTUR lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2 07 Städel Museum und Frankfurter Allgemeine Zeitung Welches ist Ihr Lieblingsbild im Städel Wie bereits in Ausgabe 1 2007 des AsKI Newsletter berichtet stellte das Städel Museum von November 2006 bis März 2007 vierzig ausgewählte Meisterwerke seiner Sammlung als Online Bildergalerie vor Zeitgleich wurden diese acht Kategorien Ideale Frauen Kinder Männer Tiere Gottesglanz Natur Inszenierung zugeordneten Werke in einer umfassenden Artikelreihe der FAZ mit vielen interessanten Hintergrundinformationen präsentiert In einer Online Abstimmung konnte dann aus jeder Kategorie das Lieblingsbild gewählt werden Knapp 13 000 Besucher beteiligten sich an dieser Wahl bei der es u a Ausstellungskataloge Art after work Karten Jahresmitgliedschaften im Städelclub oder Städelschen Museums Verein e V zu gewinnen gab aber

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    KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2 07 Casa di Goethe Rom 10 jähriges Jubiläum in dieser Hauptstadt der Welt Kulturstaatsminister Bernd Neumann in der Casa di Goethe Rom mehr Casa di Goethe Rom Sammlung der Casa di Goethe Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens präsentiert die Casa di Goethe einen zentralen Teil ihrer Sammlung in zwei Ausstellungen mehr AsKI Veranstaltungsreihe zum Geburtstag der Casa di Goethe 2007 Das Jahr 2007 ist auch für den Arbeitskreis selbständiger Kultur Institute AsKI e V Träger der Casa di Goethe ein Jubiläumsjahr Gegründet wurde er 1967 als ein Zusammenschluss von privaten rechtlich selbständigen und gemeinnützigen Stiftungen und Vereinen in Deutschland mehr Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Georg Büchner Preis 2007 an Martin Mosebach Freud und Merck Preis für Josef H Reichholf und Günther Rühle Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 40 000 Euro dotierten Georg Büchner Preis in diesem Jahr dem Schriftsteller Martin Mosebach mehr AsKI e V Das Museum als Integrationsort Best Practice Projekte in Kultureinrichtungen

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 2/07 - www.aski.org/portal2/
    lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 17 KULTUR lebendig 2 07 EDITORIAL Generation Praktikum Folgendes mag veranschaulichen vor welche Probleme kulturelle Institutionen im Zusammenhang mit Praktikanten seit einigen Jahren gestellt sind mehr AsKI e V ein begnadeter Sammler und Bettler Maecenas Ehrung 2007 an Berthold Leibinger Zum zehnten Mal verlieh der AsKI in diesem Jahr seine Maecenas Ehrung mit der er herausragende Verdienste um das kulturelle Leben in Deutschland würdigt mehr AsKI e V Ein Roboter meißelt das Marmorporträt des Maecenas In Pisa der Stadt Galileis unterhält die italienische Regierung in einem ausgedehnten Gelände ihr Nationales Forschungszentrum CNR vergleichbar der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn mehr Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements Das Gesetz enthält zahlreiche Maßnahmen zum Bürokratieabbau z B den förmlichen Zuwendungsnachweis erst ab einer Spende von über 200 Euro und weitere steuerliche Vorteile für Bürger die sich für die Kultur engagieren mehr 7 Oktober Tag der Schenkung Eine Initiative deutscher Kunstmuseen zur Würdigung des bürgerlichen Engagements Die Geschichte der deutschen Museen ist auch eine Geschichte der Schenkungen Nicht nur die ehemals höfischen Bestände prägen die Sammlungen der Museen immer waren

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