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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 3/2005: Ernst Busch und der Rundfunk - CD-Veröffentlichung des Deutschen Rundfunkarchivs anlässlich des 25. Todestages - www.aski.org/portal2/
    06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 23 KULTUR lebendig 3 05 Ernst Busch und der Rundfunk CD Veröffentlichung des Deutschen Rundfunkarchivs anlässlich des 25 Todestages Er war bereits zu Lebzeiten eine Legende als Barrikaden Tauber ebenso geschmäht wie gerühmt der Sänger und Schauspieler Ernst Busch Dass sich in diesem Jahr sein Todestag zum 25 Mal jährt hat das Deutsche Rundfunkarchiv zum Anlass genommen diesen bedeutenden und prägnanten Künstler des 20 Jahrhunderts in ausgewählten historischen Tondokumenten vorzustellen und sein Wirken für den Rundfunk zu beschreiben Ernst Busch geboren in Kiel im Jahr 1900 wirkte bereits im Rundfunk der Weimarer Republik in Hörspielen in Wort wie Musiksendungen mit Im Nationalsozialismus zur Flucht gezwungen war er in den 30er Jahren in den Niederlanden in Belgien Spanien und der Sowjetunion mit seinen Liedern im Radio zu hören Nach Exil und nationalsozialistischer Haft lebte er bis zu seinem Tod 1980 in der DDR wo ihn mit dem dortigen Rundfunk eine Jahrzehnte währende innige Feindschaft verband Die Tondokumente zeigen dass Ernst Busch eben nicht nur der Sänger der Kampflieder

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 3/2005: Fritz Bauer Institut und Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau: Digitale Dokumentation des Frankfurter Auschwitz-Prozesses auf DVD-ROM - www.aski.org/portal2/
    Institut und Staatliches Museum Auschwitz Birkenau Digitale Dokumentation des Frankfurter Auschwitz Prozesses auf DVD ROM Der 1 Frankfurter Auschwitz Prozess 1963 1965 ist eines der bedeutendsten Beispiele für den justiziellen Umgang mit NS Gewaltverbrechen in der Bundesrepublik Deutschland 21 Angehörige des SS Personals aus allen Abteilungen des Lagers und ein so genannter Funktionshäftling mussten sich in Frankfurt am Main für ihre Mitwirkung an den Verbrechen im Konzentrations und Vernichtungslager Auschwitz verantworten 360 Zeugen wurden im Rahmen der Beweisaufnahme rund zwanzig Jahre nach dem Tatgeschehen vernommen darunter waren 211 Auschwitz Überlebende Die Vernehmung der Zeugen hat das Schwurgericht auf Tonband aufgenommen Der Mitschnitt sollte zur Stützung des Gedächtnisses des Gerichts dienen er sollte z B in den Beratungen der drei Berufsrichter und der sechs Geschworenen herangezogen werden können Auf Drängen des Auschwitz Überlebenden und Chronisten des Prozesses Hermann Langbein ist durch Erlass des hessisches Ministers der Justiz der 430 stündige Tonbandmitschnitt erhalten geblieben Das einzigartige historische Dokument bildet zusammen mit der Mitschrift des beisitzenden Richters und Berichterstatters das Kernstück der DVD ROM Publikation über den Prozess Der Mitschnitt wurde verschriftet redaktionell bearbeitet mit einem umfangreichen Anmerkungsapparat versehen und detailliert indexiert Neben den Aussagen von über 300 Zeugen enthalten die Tonbandaufzeichnungen Plädoyers von Staatsanwaltschaft Verteidigern und Nebenklagevertretung die Schlussworte der Angeklagten sowie die elfeinhalbstündige mündliche Urteilsbegründung Umfangreiche Begleitmaterialien dokumentieren die Vorgeschichte des Verfahrens die mit einer Anzeige gegen einen Auschwitz Täter durch einen ehemaligen Häftling im März 1958 beginnt ebenso seine Nachgeschichte die mit dem Freispruch des Angeklagten Dr Franz Lucas in der Neuverhandlung vor dem LG Frankfurt am Main im Oktober 1970 endet Dokumentiert auf der DVD ROM sind zum Beispiel alle Vernehmungsprotokolle der Angeklagten aus dem Vorverfahren 1958 1962 die Anklageschrift das schriftliche Urteil die Revisionsbegründungen der Verfahrensbeteiligten das Revisionsurteil des BGH historische Dokumente aus dem Archiv des Staatlichen Museums

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  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTUR lebendig 3/05 - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 23 KULTUR lebendig 3 05 Hildegard Knef Eine Künstlerin aus Deutschland Sonderausstellung des Filmmuseums Berlin Stiftung Kinemathek Sie war die erste deutsche Nachkriegsschauspielerin die Sünderin der bejubelte Broadwaystar die geschmähte Emigrantin und gefeierte Rückkehrerin mehr Peter Paul Kubitz Programmdirektor Fernsehen in der Deutschen Kinemathek Peter Paul Kubitz 53 hat im September 2005 die Stelle des Programmdirektors Fernsehen in der Stiftung Deutsche Kinemathek Berlin angetreten mehr KINDER ZUM OLYMP Lernen aus der Praxis Europäischer Kongress zur kulturellen Bildung 60 der zukünftigen Jobs existieren noch gar nicht Um sich darauf einstellen zu können benötigen die Jugendlichen als wesentliche Hilfe die Kunst Musik Bildende und Darstellende Kunst Diese wecken ihre Phantasie und Kreativität Paul Collard Direktor für kreative Partnerschaften des Britischen Kulturrats mehr Preisgekröntes Engagement für Kinder Kunsthalle in Emden Preisträger des Zukunftspreises Jugendkultur der PwC Stiftung Jugend Bildung Kultur Die Kunsthalle in Emden erhielt im Rahmen des europäischen Kongresses KINDER ZUM OLYMP im September 2005 in Hamburg als einer von fünf Preisträgern den insgesamt mit 50

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  • Suchergebnisse: page-3 - Seite 3 - AsKI e.V. - KULTUR lebendig 3/05 - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 23 KULTUR lebendig 3 05 Heinrich e Thomas Mann in Italia Heinrich und Thomas Mann in Italien Ausstellung des Buddenbrookhauses und der Casa di Goethe in Rom Das Lübecker Heinrich und Thomas Mann Zentrum präsentiert in Rom noch bis zum 19 März 2006 gemeinsam mit der Casa di Goethe die Ausstellung Heinrich und Thomas Mann in Italien mehr Klassik Stiftung Weimar Eröffnung Wielandgut Oßmannstedt Seit dem 28 Juni 2005 ist das Wieland Museum in Oßmannstedt für die Besucher geöffnet mehr 25 000 Zeichnungen der Klassik Stiftung Weimar ziehen ins Tiefmagazin Mit rund 25 000 Handzeichnungen verlagert die Klassik Stiftung Weimar seit Oktober die wertvollsten Stücke ihrer grafischen Sammlung vom Schlossmuseum ins Tiefmagazin der Herzogin Anna Amalia Bibliothek mehr Goethe Museum Düsseldorf feiert 256 Geburtstag Goethes Pünktlich zum 256 Geburtstag Goethes zelebrierte man im Goethe Museum Düsseldorf das obligate Sommerfest bei einem nicht einfach nur Kaiser sondern Goethe Wetter mehr Schillerjahr 2005 Autorentagung Schiller Vorbild Gegenbild Provokation

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  • Suchergebnisse: page-4 - Seite 4 - AsKI e.V. - KULTUR lebendig 3/05 - www.aski.org/portal2/
    KULTUR lebendig 2 10 KULTUR lebendig 1 10 KULTUR lebendig 2 09 KULTUR lebendig 1 09 KULTUR lebendig 2 08 KULTUR lebendig 1 08 KULTUR lebendig 2 07 KULTUR lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 23 KULTUR lebendig 3 05 Zweihundert Briefe aus dem Nachlass von Franz Marc als Geschenk an das Germanische Nationalmuseum Das Germanische Nationalmuseum hat für sein Archiv für Bildende Kunst den restlichen schriftlichen Nachlass des Malers Franz Marc 1880 1916 erhalten mehr Herzenspein und Nasenschmerz Komische Katastrophen bei Wilhelm Busch und anderen Ausstellung im Wilhelm Busch Museum Hannover Deutsches Museum für Karikatur und kritische Grafik Unter dem Titel Herzenspein und Nasenschmerz einem Zitat aus Wilhelm Buschs 1867 veröffentlichter Paraphrase auf Die Entführung aus dem Serail lädt die neue Sammlungspräsentation des Wilhelm Busch Museums zu einem vergnüglichen und gleichermaßen informativen Rundgang durch zehn Ausstellungskabinette ein bis zum 30 Juli 2006 mehr Dr Dettloff Schwerdtfeger vom Stiftungsrat des Bach Archivs zum Geschäftsführer und

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  • AsKI e.V. - KULTUR lebendig 3/05 - www.aski.org/portal2/
    06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 23 KULTUR lebendig 3 05 EDITORIAL Erneuerte Bildungsidee Zu dem frischen Wind den die Ergebnisse der Pisa Studien in viele Debatten gebracht haben gehört die Frage ob das paradigmatische Lernen nicht de facto zu einer Reduktion des Geschichtsbewusstseins geführt hat mehr Mäzenatische Zeichen setzen Verleihung der Maecenas Ehrung 2005 des AsKI an Prinz Michael von Sachsen Weimar Eisenach In zweijährigem Rhythmus verleiht der AsKI diese undotierte Auszeichnung an Persönlichkeiten für ihr herausragendes Engagement für Kunst und Kultur Der AsKI will damit der privaten Kulturförderung Rechnung tragen der ein Großteil der AsKI Mitgliedsinstitute ihre Entstehung verdanken mehr Kunsthalle Bremen Monet und Camille Frauenportraits im Impressionismus Das großformatige aufwändig restaurierte Portrait einer jungen Frau steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung bis 26 2 2006 der Kunsthalle Bremen Camille Modell Geliebte und spätere Ehefrau Claude Monets mehr Kunsthalle Bremen Unbekanntes Gemälde von Edvard Munch entdeckt Die Bremer Kunsthalle hat im Juni das Geheimnis um ein bisher unbekanntes Ölgemälde des norwegischen Malers Edvard Munch

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/index.php?var1=cms-askiev-kultur-lebendig&var2=aski-ev---kultur-lebendig-305&var3=&print=ok (2016-02-14)
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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2005: Editorial - Die neue beßre Freiheit - www.aski.org/portal2/
    lebendig 1 07 KULTUR lebendig 4 06 KULTUR lebendig 3 06 KULTUR lebendig 2 06 KULTUR lebendig 1 06 KULTUR lebendig 3 05 KULTUR lebendig 2 05 KULTUR lebendig 1 05 KULTURBERICHTE Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 9 KULTUR lebendig 9 24 KULTUR lebendig 2 05 EDITORIAL Die neue beßre Freiheit Volkmar Hansen Vorsitzender des AsKI In Schillers Wilhelm Tell gibt es zwei Szenen die als der intellektuelle Kern betrachtet werden müssen die Rütli Szene II 2 und die Szene in deren Zentrum Attinghausens Tod steht IV 2 Die erste begründet den Bund des Volks der Schweizer Ur Kantone gegen Fremd und Gewaltherrschaft die zweite lässt der historischen Bedeutung des Adels Gerechtigkeit widerfahren deutet zugleich dessen Aufgehen im demokratischen Prozess an In den Worten des sterbenden Attinghausen der das Herrliche der Menschheit nicht mehr allein im Adel verkörpert sieht wird das Entstehen der neuen beßren Freiheit der Demokratie begrüßt ebenso wie in der Gestalt des Erben Rudenz der eine wechselseitige Hilfe im gemeinsamen Ziel der Förderung des Vaterlandes einfordert Das Jubiläumsjahr 2005 trägt durch vielfältige Aktivitäten auch wichtige Ausstellungen dazu bei solche prägenden Prinzipien deutscher Tradition wieder bewusst zu machen

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  • AsKI e.V. | KULTUR lebendig 2/2005: Das zweite Leben – Thomas Mann 1955-2005. Sonderausstellung des Buddenbrookhauses in der Lübecker Katharinenkirche - www.aski.org/portal2/
    Werk sondern genauso von seinen Lesern Ihre Zahl wächst 50 Jahre nach Thomas Manns Tod weiter Fundament dieses anhaltenden Interesses an Thomas Mann ist ganz sicher das Werk das im Laufe der Jahrzehnte nicht aus dem Blick geraten ist Doch anderes kam hinzu Tagebuchveröffentlichungen entfachten die Neugier eben nicht nur der Literaturwissenschaftler auf Intimes Äußerungen Thomas Manns werden zu aktuellen Fragen der Politik zitiert seine Werke flimmern in populären wie umstrittenen Verfilmungen über den Bildschirm die Familie Mann wurde zum medial inszenierten Mythos In dieser anderen Jubiläumsausstellung wird nicht schlicht mit einem abermaligen Blick auf Leben und Werk Thomas Manns gedacht sondern erstmalig das Gedenken die Wahrnehmung des Autors selbst zum Thema gemacht Damit kommen die Leser ins Blickfeld die Literaturkritiker die Filmemacher die Politiker die Schriftstellerkollegen die Sensationsjournalisten Das zweite Leben Thomas Manns erzählen sie Die Ausstellung lässt sie vor dem Hintergrund der Aussagen Thomas Manns über sich selbst zu Wort kommen Die wechselvolle Wirkungsgeschichte Thomas Manns zeigt sich über diese Zeugnisse auch als ein Stück deutscher Kulturgeschichte der letzten 50 Jahre Bewusst gewählt ist der Ort die Lübecker Katharinenkirche aus zweierlei Gründen Thomas Mann war Schüler des benachbarten Katharineums Die Rückschau auf sein Nachleben kehrt damit zum einen an den Ort seiner Anfänge zurück Zum anderen bietet der sakrale Raum einen atmosphärischen Hintergrund zu dem die Ausstellungsgestaltung einen Kontrapunkt setzt Das zweite Leben ist als eine moderne Installation aus Text und Ton Bild und Film in diesen Raum eingebettet Im Mittelschiff wird die Wahrnehmung Thomas Manns in den ersten zwanzig Jahren nach seinem Tod erlebbar Über den Köpfen der Besucher schweben Hörduschen die Stimmen etwa von Katia Mann und Theodor W Adorno über Thomas Mann vernehmen lassen Auf den Bänken dokumentieren stilisierte Zeitungen die Affirmation der Selbstzeugnisse Thomas Manns die dem Besucher auf großformatigen Fahnen gespannt zwischen den gotischen Bogen zu den Seiten begegnen Thomas Mann wie er gesehen werden wollte repräsentativer Großschriftsteller in der Nachfolge Goethes ironischer Erzähler Leistungsethiker und Bürgerkünstler Im Bereich der Kanzel zeigt eine Vitrine Exponate zum Jubiläumsjahr 1975 sowie den Versuch eines Denkmalsturzes durch polemische Thesen contra Thomas Mann die an der Kanzel präsentiert werden Thomas Mann als neurotischer Möchtegernrepräsentant und Schöpfer eines maskulinen Werkes Der Altarbereich markiert die Zäsur in der Wirkungsgeschichte des Autors Er ist den Tagebuchveröffentlichungen und der Diskussion um den Thomas Mann gewidmet der sich hier in seiner ganzen Widersprüchlichkeit offenbart als Familienpatriarch mit homoerotischen Neigungen als Egozentriker und verunsicherter Hypochonder Gezeigt wird der Stein des Anstoßes auf dem Altar selbst ein Tagebuch Thomas Manns mit dem letzten Eintrag wenige Tage vor seinem Tod Im unteren Chor sind Filme nach Thomas Manns Werken auf Flachbildschirmen zu sehen Klassiker wie der Tod in Venedig ebenso wie weniger populäre Produktionen Thomas Mann in dieser Perspektive als künstlerische Inspirationsquelle oder Ideenlieferant für ein stoffhungriges Kommerzkino Das Interesse der Medien an der Familie Mann wird über Dia Projektionen vermittelt Die Windsors der Deutschen ist die Station überschrieben die zeigt wie Forschung und Boulevard gleichermaßen die faszinierende Familie und ihr Mythospotenzial entdeckten Am Ende

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