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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 3/2003: AUSSCHREIBUNG - DaimlerChrysler-Stipendium der Casa di Goethe in Rom - www.aski.org/portal2/
    Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 3 KULTURBERICHTE 3 03 AUSSCHREIBUNG DaimlerChrysler Stipendium der Casa di Goethe in Rom Auf Goethes Spuren Sie sind Literat in Publizist in Wissenschaftler in Übersetzer in oder Künstler in die Casa di Goethe bietet Ihnen die Möglichkeit zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit an einem historischen Ort in der ehemaligen Wohnung von Goethe Tischbein und anderen Heute sind diese Räume ein Zentrum des deutsch italienischen Kulturdialoges Ein Museum und zahlreiche Veranstaltungen erinnern an den berühmten Gast und die Tradition der Italienreisen Was wir uns wünschen Ihre Arbeit soll sich dem Kulturaustausch zwischen Italien und Deutschland widmen innovativ und auf hohem Niveau dabei ist ein Bezug zu Goethe wünschenswert aber nicht Voraussetzung Gefördert werden Projekte für deren Realisierung ein Rom Aufenthalt notwendig ist Das Stipendium Wir unterstützen Sie für 3 6 Monate Die monatliche Förderung beträgt 1600 Ihnen steht während der Öffnungs und Arbeitszeiten der Casa di Goethe ein fester Arbeitsplatz in der Museumsetage kein Atelier mit Telefon Fax und Internetanschluss zur Verfügung Eine Unterkunft in Rom wird nicht angeboten Italienischkenntnisse sind Voraussetzung Ihre formlose Bewerbung Ihrem Stipendienantrag fügen Sie bitte bei eine ausführliche Projektbeschreibung einen Lebenslauf der die künstlerische oder fachbezogene

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  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 3/03 - www.aski.org/portal2/
    3 03 Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Görings Kreuzgang Rückgabe an den rechtmäßigen Besitzer Im Oktober 2003 erfolgte vom Germanischen Nationalmuseum GNM aus die Rückgabe eines mittelalterlichen Kreuzgangs aus dem Besitz von Hermann Göring an den rechtmäßigen Besitzer mehr Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Verlag des GNM feierte seinen 150 Geburtstag Der älteste Museumsverlag der Welt der Verlag des Germanischen Nationalmuseums ist 150 Jahre alt geworden sein Jubiläum feierte der Verlag auf der Frankfurter Buchmesse mehr Stiftung Archiv der Akademie der Künste Berlin Schadow in Rom 2 Station der Ausstellung im Freien Deutschen Hochstift Frankfurter Goethe Museum Zeichnungen von J G Schadow aus den Jahren 1785 1787 sind in der Ausstellung Schadow in Rom zu sehen erarbeitet von der Stiftung Archiv der Akademie der Künste Berlin aus deren Eigentum die Zeichnungen auch stammen mehr Fritz Bauer Institut Ausstellung Auschwitz Prozeß 4 Ks 2 63 Zwei Kuratoren und zwei wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten seit zwei Jahren an der dokumentarischen und künstlerischen Präsentation der Ausstellung über das Verfahren gegen die Auschwitz Verbrecher vgl AsKI Kulturberichte Kleine Nachrichten 1 2003 mehr Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg Die Ostdeutsche Galerie in Regensburg erweitert ihren Blick gegen Osten Mit der Wiedererlangung der deutschen Einheit und den politischen Umwälzungen im östlichen Mitteleuropa

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  • Suchergebnisse: page-3 - Seite 3 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 3/03 - www.aski.org/portal2/
    Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 3 KULTURBERICHTE 3 03 Filmmuseum Berlin Ausstellung Flügelschlag Engel im Film Das Kino gilt als dem Traum verwandt es bringt Licht in einen dunklen Raum mehr Franckesche Stiftungen Halle an der Saale Publikation Hermann Goltz Die Zarin und der Teufel Europäische Russlandbilder aus vier Jahrhunderten Vor zwei Jahren gelang es der Stiftung der Stadt und Saalkreissparkasse Halle einen russischen Kunstschatz aus dem Strudel der europäischen Geschichte zu retten Sie erwarb eine große Sammlung allerseltenster europäischer Russlandbilder aus dem Nachlass einer russischen Emigrantin mehr Abgestempelt Judenfeindliche Postkarten Wechselausstellung im Museum für Kommunikation Berlin Vom vermeintlich harmlosen Humor bis zum diffamierenden Spott judenfeindliche Motive und Darstellungen trugen dazu bei eine gesamte Bevölkerungsgruppe abzustempeln und zur Zielscheibe von Hohn und Hetze zu machen Wie wurden solche Bilder konstruiert mehr Jubiläum und neuer Start auf der Marbacher Schillerhöhe Seit jeher ist im Marbacher Jahresverlauf der 10 November ein besonderes Datum Der Geburtstag Friedrich Schillers mehr Marcel Reich Ranicki in Marbach Marcel Reich Ranicki hat im Mai 2003 sein persönliches Archiv dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach übergeben mehr Finale Auftakt Zwei weitere Bände der neuen Bach Ausgabe

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  • Suchergebnisse: page-4 - Seite 4 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 3/03 - www.aski.org/portal2/
    Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 3 KULTURBERICHTE 3 03 Verleihung des Preises Soziale Marktwirtschaft der Konrad Adenauer Stiftung an Berthold Leibinger Mehr als 1000 Gäste nahmen am 19 November 2003 in der Paulskirche Frankfurt am Main an der feierlichen Verleihung des Preises an Prof Dr Berthold Leibinger teil mehr Wahl von zwei weiteren Beisitzern für den AsKI Vorstand Erweiterter AsKI

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  • AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 3/03 - www.aski.org/portal2/
    3 KULTURBERICHTE 3 03 EDITORIAL Herausforderung Bildungsauftrag Das Abschneiden Deutschlands in verschiedenen international vergleichenden Studien zur Bildungssituation ist bei allen Unterschieden in den einzelnen Bundesländern insgesamt als unbefriedigend einzuschätzen mehr Homo ludens Der spielende Mensch Eine Gemeinschaftsausstellung des AsKI e V von sechs Museen zeitgleich an fünf Orten Spiel und spielerische Kreativität hat den Menschen in seiner existenziellen Grundlage nicht unwesentlich bestimmt den Menschen allein als Individuum aber auch den Menschen in der Gruppe oder gar im Wettkampf Der Mensch ens sociale zoon politikon spielend und spielerisch mehr Wiederbelebung des Mäzenatentums Verleihung der Maecenas Ehrung 2003 des AsKI an das Ehepaar Waldtraut und Dr Dr h c Günter Braun Das seit 1969 in Berlin lebende Ehepaar wurde für sein herausragendes und vor allem vielseitiges Engagement vorrangig in den Bereichen der Bildenden Kunst der Museumspädagogik der Musik gerade auch hinsichtlich junger Künstler und Besucher sowie für die Wiederbelebung des Mäzenatentums in Berlin geehrt mehr Neue Mitglieder im AsKI Die Villa Romana in Deutschlands auswärtiger Kulturpolitik Die Villa Romana in Florenz wird in der Anlage zu Artikel 3 des deutsch italienischen Kulturabkommens vom 8 Februar 1956 aufgeführt mehr Neue Mitglieder im AsKI Wartburg Stiftung Eisenach Im Dezember 1999 wurde die Wartburg als

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2003: THEMENSCHWERPUNKT Bürgerschaftliches Engagement für AsKI-Institute: Der Arm des Laokoon - www.aski.org/portal2/
    Kongress 1815 überdauert Dem Kunsthändler und Archäologen Ludwig Pollak ist 1905 dann bei einem römischen Steinmetzen ein sensationeller Fund gelungen Er erkannte in dem Armfragment das bis zum Unterarm reicht und das Ellenbogengelenk geknickt zeigt ein Stück des Torso das sich nahtlos einfügen ließ Bei der 1960 abgeschlossenen Restaurierung der Gruppe wurde ihr dieser Armteil hinzugefügt während frühere unbedeutende von Cornacchini stammende Ergänzungen der Arme der Söhne entfernt wurden Was das Kunstwerk an Geschlossenheit verliert hat es seitdem an Authentizität gewonnen Der einzige Weg für uns groß ja wenn es möglich ist unnachahmlich zu werden ist die Nachahmung der Alten das ist der zentrale Satz in Winckelmanns 1755 veröffentlichten Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und der Bildhauerkunst der zum Programm nationalen Aufstiegs wurde und der Interpretationen der Laokoon Gruppe zu einem Schlüsselerlebnis über Ästhetik und Kunstgeschichte hinaus gemacht hat Winckelmann leitet seine Sentenz von der edlen Einfalt und stillen Größe davon ab weist dem Klassizismusverständnis um 1800 den Weg Sein Hinweis auf die allgemeineuropäisch bekannte Aeneis des Vergil führt zwar in die Irre ruft jedoch 1766 Lessings grundlegende Unterscheidung Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie hervor Welche verschiedenartigen Entwicklungen auf dem gemeinsamen Boden der Naturnähe möglich waren ist an den Wegen Goethes und Wilhelm Heinses ablesbar Goethe knüpft in seinem programmatischen Propyläen Beitrag Über Laokoon an die Vorstellung tragischer Idylle an sieht in dem gestalteten Augenblick der die Empfindungsweisen Furcht Schrecken und Mitleid vereinigt eine gewisse Ruhe und Einheit Heinse dagegen in seinem Renaissance Roman Ardinghello und die glückseligen Inseln Das Ganze von Laokoon zeigt einen Menschen der gestraft wird und den endlich der Arm göttlicher Gerechtigkeit erreicht hat er sinkt in die Nacht des Todes unter dem schrecklichen Gerichte und um seine Lippen herum liegt noch Erkenntnis seiner Sünden Über dem rechten Auge und dem weggezuckten Blick aus beiden ist der höchste Ausdruck des Schmerzens Sein ganzer Körper zittert und bebt und brennt schwellend unter dem folternden tötenden Gifte das wie ein Quell sich verbreitet Seine Gesichtsbildung mit dem schönen gekräuselten Barte ist völlig griechisch und aus dem täglichen Umgange von einem tiefschauenden Menschen weggefühlt und drückt einen gescheiten Mann aus der wenig ander Gesetz als seinen Vorteil und sein Vergnügen achtet und der dazu den besten Stand in der bürgerlichen Gesellschaft gewählt hat voll Kraft und Stärke des Leibes und der Seele Die zwei Buben werden mit umgebracht als Sprossen von altem Stamme das ganze Geschlecht von ihm wird vertilgt Es leidet ein mächtiger Feind und Rebell der Gesellschaft und der Götter und man schaudert mit einem frohen Weh bei dem fürchterlichen Untergange des herrlichen Verbrechers Die Schlangen vollziehen den Befehl des Obern feierlich und naturgroß in ihrer Art wie Erdbeben die Länder verwüsten Das Fleisch ist wunderbar lebendig und schön alle Muskeln gehen aus dem Innern hervor wie Wogen im Meere bei einem Sturm Er hat ausgeschrien und ist im Begriffe wieder Atem zu holen Der rechte Sohn ist hin der linke wird derweile festgehalten und die Drachen werden

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2003: THEMENSCHWERPUNKT Bürgerschaftliches Engagement für AsKI-Institute: Beethoven-Haus Bonn - Bürgerschaftliches Engagement bei wichtigen Baumaßnahmen - www.aski.org/portal2/
    und Lambert Orkis das brutto über 270 000 DM einbrachte gab es eine ganze Reihe von Initiativen Am einträglichsten und erfolgreichsten erwiesen sich die Benefizkonzerte mit denen schon Beethoven selbst Bedürftigen seiner Zeit zu helfen bemüht war Eine spontane Zusage des argentinischen Pianisten und ausgezeichneten Beethoven Interpreten Bruno Leonardo Gelber war die Initialzündung zu einer Vielzahl von Konzerten für die sich bedeutende Künstler wie Igor Oistrach Takahiro Sonoda er gab ein Benefizkonzert in der Suntory Hall Tokyo Lars Vogt das Orchester der Beethovenhalle und viele andere bereit erklärten Dem schloss sich auf Initiative des damaligen luxemburgischen Botschafters Dr Adrien Meisch ein Benefizkonzerte Zyklus an dessen Erträge ebenfalls der Restaurierung des Geburtshauses zugute kamen Die dabei entstandene Konzertreihe Beethoven International in der viele Länder ihre Art Beethoven zu interpretieren vorstellen und deren Programme zusätzlich musikalische Zeitgenossen Beethovens oder auch aktuelle Komponisten aus den jeweiligen Ländern einbeziehen die auf Beethovens Musik Bezug nehmen besteht bis auf den heutigen Tag und dient nunmehr der Förderung der Beethoven Pflege im Ausland Unterstützung erhielt das Beethoven Haus damals ferner von zahlreichen Stiftern Patronen und Sponsoren In Japan wurde sogar von dortigen Beethoven Verehrern eine eigene kleine Spendenaktion gestartet Zusätzlich wurden Einnahmen durch eine große Beethoven Ausstellung erzielt die während der Zeit der Schließung des Museums in Nagasaki und Tokyo gezeigt wurde Derzeit sind wir wieder genötigt für die dringende Sanierung des direkt neben dem Beethoven Haus gelegenen Hauses Im Mohren das außerdem das sog Digitale Beethoven Haus aufnehmen soll um Unterstützung zu bitten Mitte 2004 soll die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes abgeschlossen sein Das Digitale Beethoven Haus wendet sich an die Besucher des Beethoven Hauses und online unter www beethoven haus bonn de an die ganze musikalische Welt Es wird die Möglichkeit bieten sich anhand der weltweit größten und vielseitigsten Beethoven Sammlung die in einem digitalen Archiv erfasst und erschlossen ist im Digitalen Salon von Computerterminals aus 5 000 Dokumente und 2 700 Audiodaten in höchster Qualität im Internet in reduzierter Qualität einzusehen und anzuhören und sich auf diese Weise intensiv mit Leben und Werk Beethovens auseinander zu setzen Dabei wird u a auch das music score Verfahren Anwendung finden Zusätzlich wird mittels einer in ein mittelalterliches Kellergewölbe eingebauten Virtuellen Installation Beethovens Musik mit modernster Computertechnik visualisiert dabei werden auch über dreidimensionale Computergrafik und Sound Wiedergabe musiktheoretische dramaturgische und kulturhistorische Strukturen des Werks offen gelegt Die Kosten von insgesamt 4 8 Mio für dieses zukunftsweisende Projekt davon 1 6 Mio für die Baumaßnahme werden hauptsächlich vom Bund und von der Stadt Bonn aus Ausgleichsmitteln nach dem Bonn Berlin Gesetz getragen Um den beträchtlichen Eigenanteil des Beethoven Hauses aufzubringen wurde wiederum eine Benefizkonzert Reihe ins Leben gerufen dank der freundlichen Zusage bedeutender Künstler Das Artemis Quartett das Trio Jean Paul Evgeni Koroliov Matthias Kirschnereit András Schiff Heinrich Schiff und Stefan Vladar stellen sich erneut ohne Honorar zur Verfügung Diese Konzertreihe wird bis Anfang 2005 fortgeführt Der finanzielle Ertrag der in dem architektonisch wunderbaren aber leider nur 199 Personen fassenden Kammermusiksaal H J Abs veranstalteten Konzerte wächst

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2003: THEMENSCHWERPUNKT Bürgerschaftliches Engagement für AsKI-Institute: Kunsthalle Bremen - Unsere jährlichen fünf Thaler haben es erbauet ... - www.aski.org/portal2/
    des heute international bedeutenden Bremer Kupferstichkabinetts Die kontinuierliche Erweiterung der Sammlungen erforderte gegen Ende des 19 Jahrhunderts die bauliche Erweiterung der Kunsthalle Wiederum wurde eine Allianz zwischen Privatpersonen und den öffentlichen Instanzen geschmiedet Die Grundstückserweiterung in den Wallanlagen gab Bremen das Kapital für den Bau stifteten die Kaufleute Carl Schütte Joseph Hachez und Hermann Melchers zusammen 400 000 Taler Die Ausstattung der Fassaden zunächst des Anbaus dann aber auch des Altbaus stiftete allein Carl Schütte der insgesamt damit zwei Drittel der Gesamtbaukosten von 600 000 Talern zur Verfügung stellte Dieser Erweiterungsbau wurde 1904 eröffnet in seinen Ergänzungen 1906 fertig gestellt Zeitgleich zum Beginn der Umbauten wurde der erste wissenschaftliche Leiter der Kunsthalle Bremen bestellt Gustav Pauli Er wurde in seiner Arbeit des Forschens und Erwerbens u a wesentlich unterstützt durch eine Initiative des Generaldirektors des Norddeutschen Lloyd Heinrich Wiegand Er gründete den Galerieverein dessen Mitglieder jährlich 500 bzw 1 000 Mark Beiträge einzahlten die dem Erwerb von Kunstwerken für die Galerie dienten Mit diesem Kapital konnten Hauptwerke von Manet Monet van Gogh und Modersohn Becker erworben werden Die bedeutendste Stiftung in der Geschichte des Kunstvereins in Bremen stammt vom langjährigen Vorsitzer des Vereins von Hermann Henrich Meier 1905 hinterließ er 100 000 Blatt seiner Graphiksammlung was etwa die Hälfte der heutigen Bestände des Kupferstichkabinetts ausmacht In diese Jahre des intensivsten Ausbaus der Kunsthalle zum kunsthistorischen Institut fällt auch das Bemühen die Arbeit durch öffentliche Zuwendungen zu sichern Seit 1903 bewarb sich der Vorstand des Kunstvereins beim Senat der Hansestadt um Förderung damit er im Interesse unserer Bevölkerung nicht nur in dem seiner Mitglieder die ihm anvertrauten Sammlungen dauernd und fruchtbringend allen zugänglich machen vermehren und verwalten könne eine Aufgabe die zu erfüllen ihm aus eigenen Mitteln unmöglich ist Bremen sei der einzige bedeutende Staat in Deutschland in welchem die Förderung der bildenden Kunst der Privattätigkeit eines Vereins allein und ohne Staatshilfe überlassen bleibt Diese Eingabe führte zu dem Beschluss Bremens den Kunstverein finanziell zu unterstützen Zugleich wurden geregelte Öffnungszeiten und die Einstellung eines Beamten der die graphischen Blätter Interessenten vorlegen konnte vereinbart Damit war die Kunsthalle Bremen zu einem öffentlichen Museum geworden das von einem privaten Verein getragen wurde unter der wirtschaftlichen Hilfe der Stadt Spätere Weiterentwicklungen dieses Vertrages nach den Weltkriegen bestätigten das Grundmodell Präzisiert wurde dann dass der Staat einen jährlich anzupassenden Betrag zu den Personal und Betriebskosten leistet der Kunstverein den Kunstbesitz des Staates zu bewahren und zu pflegen hat und dass Bürgerschaftsvertreter in den Vorstand des Kunstvereins entsandt werden Dies ist das bis heute gültige Kooperationsmodell Es konnte gegen verschiedene Initiativen der Verstaatlichung insbesondere während des Nationalsozialismus aber auch in den Jahrzehnten der Bundesrepublik verteidigt werden Der gesamte Wiederaufbau der Kunsthalle nach 1945 die durch einen Bombeneinschlag baulich auf das Schwerste zerstört und zudem durch die Verluste in einem Auslagerungsstandort in Karnzow im Bestand erheblich geschädigt war zog sich über die Jahrzehnte bis in die 90er Jahre hin 1961 konnte das Gebäude jedoch renoviert wieder vollständig in Betrieb genommen werden Günter Busch füllte die schmerzlichen Lücken

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