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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2002: 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg - www.aski.org/portal2/
    im Sinne eines Repertoriums sammelte sondern sich vielmehr um die Originale bemühte Diese kamen in großer Zahl und nicht zuletzt dank ungeheurem Bürgerengagement ins Museum das binnen weniger Jahrzehnte auch seinen Anspruch als Nationalmuseum von europäischem Rang durch die Bedeutung seiner Exponate begründen konnte Heute wäre es selbst mit erheblichem Geldaufwand nicht mehr möglich eine Sammlung ähnlicher Qualität zusammenzustellen Beide Direktoren legten außerordentlichen Wert darauf dass nicht die Ereignisgeschichte die im 19 Jahrhundert sonst so sehr interessierte im Mittelpunkt der Sammeltätigkeit stand sondern die materielle Kultur Gemälde Skulpturen und Kunsthandwerk vor und frühgeschichtliches Grabungsgut volkskundliche Objekte und Musikinstrumente Objekte der Zunft der Rechtsaltertümer und des Handels sollten das Leben der Menschen in den vergangenen Epochen dokumentieren Aspekte des Hausbaus und der Architektur blieben dabei natürlich nicht ausgespart Zum Nachfolger Gustav von Bezolds wurde 1920 Ernst Heinrich Zimmermann bestellt bei Amtsantritt erst 33 Jahre alt und damit der jüngste Direktor den das Museum jemals hatte Von der Ausbildung her Kunsthistoriker wandelte er das Konzept der Sammlung stark in diese Richtung ab Sammlungen wie die zum Bereich der Architektur gerieten in der folgenden Zeit ins Hintertreffen Von Bedeutung war aber die Erweiterung des Sammlungskonzeptes um den Barock also bis in die Jahre um 1800 Malerei und Skulptur dieser Zeit sammelte Zimmermann in großem Umfang mangels eines Etats allerdings oft im Tausch mit ihm weniger wichtig erscheinenden gotischen Bildwerken aus Nordwestdeutschland Die dadurch entstandenen Lücken sollen sich erst jetzt nach mehr als 75 Jahren schließen 1936 wurde Heinrich Kohlhausen zum Direktor gewählt Zu seinen Leistungen zählt es das Museum auf einer Gratwanderung durch die Zeit des Nationalsozialismus gebracht zu haben ohne die politischen Machthaber gegen sich aufzubringen aber auch ohne sich zu sehr in ihre Abhängigkeit zu begeben Während Nürnberg zur Stadt der Reichsparteitage erkoren wurde und die verbrecherischen Rassegesetze seither mit dem

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2002: 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg - www.aski.org/portal2/
    in die Gegenwart dokumentiert Gerade durch diesen kulturgeschichtlichen Ansatz des Museums zeichnet sich die Sammlung aus werden hier doch Malerei und Skulptur in direkter Konfrontation mit Gebrauchsgegenständen und Design gezeigt Zudem wird die Sammeltätigkeit nicht auf die Westkunst beschränkt so dass die aktuelle Kunst und Kultur im Germanischen Nationalmuseum das wiedervereinigte Deutschland umfassender repräsentiert als dies in irgendeiner der klassischen Sammlungen zur Moderne geschieht Einen wichtigen Impuls sollte Mitte der sechziger Jahre die Gründung des Archivs für Bildende Kunst geben Das Archiv vereinigt inzwischen mehr als 1200 Nachlässe und schriftliche Aktenbestände zu Künstlern Kunst und Kulturwissenschaftlern sowie wissenschaftlichen Vereinigungen im deutschsprachigen Raum und kann als Gegenstück zur entsprechenden literarischen Sammlung des Deutschen Literaturarchivs in Marbach angesehen werden Galten die 60er und 70er Jahre des Museums unter den Generaldirektoren Erich Steingräber und Arno Schönberger der Vollendung des Wiederaufbaus und der Konsolidierung der Sammlung im eben beschriebenen Sinne so kam es unter Gerhard Bott in den 80er Jahren zu einer bedeutenden baulichen Ergänzung Mit einem neuen glasüberkuppelten Eingangsbau an der Westseite erhielt das Museum einen der größten Erweiterungsbauten der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik gestaltet von der Architektengruppe ME DI UM Störmer Weiß Dieser Bau bezieht die angrenzende Kartäusergasse in das Museumskonzept mit ein durch das wichtigste moderne Kunstwerk des Germanischen Nationalmuseums Die Straße der Menschenrechte von Dani Karavan 1993 In demselben Jahr unter dem Verwaltungsratsvorsitzenden Bundespräsident a D Walter Scheel und Generaldirektor Gerhard Bott eingeweiht konnte der Neubau jedoch erst 1996 vollendet werden Wenn die Depotflächen der Sammlungen heute bereits wieder ausgeschöpft sind liegt dies nicht zuletzt an einer der herausragenden Neuerwerbungen der 80er Jahre Die 1867 gegründete Sammlung der Bayerischen Landesgewerbeanstalt eine der traditionsreichsten kunstgewerblichen Sammlungen des 19 Jahrhunderts und bis in die jüngste Gegenwart fortgeführt gelangte als Dauerleihgabe in das Germanische Nationalmuseum Damit konnte die Sammlung um einen wichtigen Bestand

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2002: Neues Mitglied im AsKI - Blauer Peter und Rote Mauritius: Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation stellt sich vor - www.aski.org/portal2/
    Finanzen obliegt zugleich die Rechtsaufsicht über diese Stiftung Den Vorsitz des Kuratoriums hat Frau Dr Barbara Hendricks parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen inne Während die Museumsstiftung eine vergleichsweise junge Institution ist gehen die Ursprünge ihrer Sammlungen und Museen bis ins 19 Jahrhundert zurück 1872 gründete Heinrich von Stephan in Berlin das weltweit erste Reichspostmuseum Das 1898 in dem Gebäude an der Leipziger Straße in Berlin Mitte eröffnete Haus ist heute Sitz des Museums für Kommunikation Berlin und kann somit auf eine über hundertjährige Tradition zurückblicken Nach der Deutschen Teilung in Folge des Zweiten Weltkriegs baute die damalige Deutsche Bundespost in Frankfurt am Main ein weiteres großes Postmuseum auf das heutige Museum für Kommunikation Frankfurt in das viele Exponate die im Krieg aus Berlin ausgelagert worden waren überführt wurden Das Museum für Kommunikation Nürnberg gehört zusammen mit dem DB Museum der Deutschen Bahn AG im Nürnberger Verkehrsmuseum zu den ältesten technikgeschichtlichen Museen Deutschlands In diesem Jahr kann es seinen 100 Geburtstag feiern Seit 1902 besteht hier eine eigenständige Post und Telegrafenausstellung Und auch das Museum für Kommunikation Hamburg reicht in seinen Anfängen bis ins Jahr 1937 zurück als im Postamt am Dovenhof eine postgeschichtliche Sammlung eröffnet wurde Nach Gründung der Museumsstiftung wurden die bestehenden Museen und Sammlungen neu strukturiert Dieser Prozess mündete in einer Bündelung der Museumsarbeit an den vier schon genannten Museumsstandorten Heute zeigen alle vier Häuser auf sehr eigene Weise die Geschichte der Kommunikation mit eigenen Schwerpunkten und unterschiedlichen Herangehensweisen Damit ergänzen sich die Präsentationen und bieten auf diese Weise der Öffentlichkeit ein größtmögliches Angebot an Informationen und Hintergründen Das Museum für Kommunikation Berlin bringt Vergangenheit und Zukunft unter ein Dach Es macht die Entwicklung der Informationsgesellschaft erleb und begreifbar Im Lichthof des Museums kommunizieren drei einzigartige Roboter mit den BesucherInnen Kommunikationsgalerien Themen und Sammlungssäle führen in zentrale Fragen der Kommunikationsgeschichte ein In seiner Schatzkammer präsentiert das Haus Kostbarkeiten wie die Blaue Mauritius oder das Dosen Telefon von Joseph Beuys Das Museum für Kommunikation Frankfurt setzt Kommunikation kunstvoll in Szene Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau des Architekten Peter Behnisch am Frankfurter Museumsufer erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblick in die Geschichte der Kommunikation von den Anfängen der Nachrichtenübermittlung bis zur modernen Kommunikationsgesellschaft Modelle zum Ausprobieren verdeutlichen die wichtigen technischen Erfindungen ohne die es beispielsweise weder Fernseher noch Telefon gäbe Eine Besonderheit des Museums sind die Kunstsammlung und die Medienwerkstatt in der jeder ob Jung oder Alt allein oder unter Anleitung eines Webscouts im WWW surfen kann Schwerpunkt im Hamburger Museum für Kommunikation ist die Kommunikation über die sieben Weltmeere ob küstennah oder weltweit Themen sind Wattenpost Schiffspost Seefunk und Seekabelverbindungen nach Übersee Neben Hamburger Spezialitäten wie dem Kaffeeproben Briefkasten sind auch Exponate von globaler Bedeutung zu entdecken so die Reproduktion der Bild Ton Platte der Raumkapsel Voyager Das Museum für Kommunikation Nürnberg zeigt die Geschichte von Post und Nachrichtenübermittlung in Bayern vom Mittelalter bis heute Filme Lebensläufe und Inszenierungen erläutern soziale und wirtschaftliche Aspekte Eine besondere Rolle spielt dabei der Bezug zur bayerischen Landesgeschichte schließlich existierte noch bis 1922

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2002: Museumsethik - Anspruch und Aufgaben der Museumsarbeit - Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Nürnberg - www.aski.org/portal2/
    schön sein Bedeutend ist nur noch was gefällt nicht was beunruhigt Ziel ist die Augenlust nicht Aufklärung sondern Verklärung wird gesucht So scheint die offizielle Wahrnehmung in vielen Institutionen zu sein Alles ist stimmungsvolle Kopie Inszenierung Schaustücke werden zu Belegstücken Was ist da noch Original und was Kopie Besucher sind aber Suchende sie suchen das Authentische das Einmalige Rautenbergs Plädoyer Museen könnten Identität stiften Augenblicklich seien es Orte der Kompensation der esoterischen Betrachtung und des Spektakels gebraucht würden jedoch Stätten der Selbstreflexion Orte der Befragung der Welt ein Ort zur Musealisierung der Jetztzeit mit allen Zweifel und Fragen Schließlich seien die Musen Töchter der Erinnerung Der Nestor der Runde Prof Dr Hermann Glaser ehemaliger Kulturdezernent der Stadt Nürnberg knüpfte daran an Er mahnte Zukunft braucht Herkunft über die ästhetische Erziehung des Menschen und den gesellschaftlichen Sinngehalt des Musealen Museum sollte sich dem Sog nach Schnelligkeit dem Speed entziehen und vielmehr Fluchtpunkt sein Letzteres als ein Positivum gemeint im Sinne von Rückzug Zuwendung und Ruhepol Kultur sieht Glaser denn auch als Überlebenschance weg von der trivialen Welt der Spaßkultur Statt des bewusstlosen Glücks sollte das Museum letztlich eher das Gefühl des unglücklichen Bewusstseins erhalten Zwanghafte gute Laune scheint ihm mit dem Verlust von Kindheit in Verbindung zu stehen Kindheit wiederum ist das eigentliche Potenzial einer kreativen Gesellschaft Museen heißt denn auch Musensitz und hat nichts mit mall einem Superkaufhaus gemein Zu den vier Themenschwerpunkten gehörten I Grundlagen der Museumsarbeit Moderation Dr Martin Roth Manus Brinkman Generalsekretär ICOM Paris referierte Chaos oder Dogma Auf dem Weg zu einem globalen Ethik Begriff Rantan Vaswani Professional Development Ethics Adviser Museums Association London war leider verhindert und konnte nicht über Museums Ethik in Großbritannien berichten Mit Professionalität Teamarbeit Ethos beleuchtete Dorothee Dennert Museumspädagogin Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn sehr praxisorientiert Museen und ihren Bildungsauftrag II Ethische Aspekte der Restaurierung und Rekonstruktion Ebenfalls praxisbezogen legten Kornelius Götz Dr Cornelia Weyer Präsident Vizepräsidentin VDR Verband der Restauratoren Bonn ihre Sicht der Restaurierungsethik der gute Wille und die Praxis dar Diese Aspekte sammelte und diskutierte man anschließend auf dem Podium Ein Empfang des neuen Bürgermeisters Dr Ulrich Maly im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände beschloss den zweiten Tag III Museumsethik Sammeln und Ausstellen Moderator Dr Hartwig Lüdtke von der Museumsstiftung Post und Telekommunikation Mitglied des AsKI e V Bonn Dr Franz Sonnenberger Direktor Museen der Stadt Nürnberg stellte das Tagungsthema kritisch in Frage Brauchen wir eine erweiterte Museumsethik wobei er sich auf den ICOM Codex bezog in den diese Idee aufgenommen werden sollte Dr Ute Haug wiss Mitarbeiterin Hamburger Kunsthalle Dr Anette Rein Direktorin Museum der Weltkulturen Frankfurt M sowie Prof Dr Christian Feest Institut für Historische Ethnologie J W Goethe Universität Frankfurt M betrachteten den Tagungsaspekt aus der Sicht der Aufarbeitung der Beutekunst Problematik in den Museen aus ethnologischer Sicht und in Bezug zur Blauen Liste IV Museumsethik und Forschung Moderator Dr Michael Eissenhauer Staatliche Museen Kassel Den Forschungsaspekt verfolgte Prof Dr Dietrich Wegener Vorsitzender des Senatsausschusses Evaluierung Wissenschaftsgemeinschaft G W Leibniz hinsichtlich der Qualitätsstandards an Museen weiter

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2002: Ein neues Element der Kulturförderung: Die Kulturstiftung des Bundes und ihre 30-jährige Vorgeschichte - www.aski.org/portal2/
    der Hauptstadt Berlin hat die Bundesregierung ein Zeichen im Sinne eines kooperativen Kulturföderalismus gesetzt und die besondere nationale Verantwortung gegenüber den neuen Ländern bekräftigt Für Halle hatte sich vor allem Nobelpreisträger Grass engagiert nicht zuletzt unter Hinweis auf die Franckeschen Stiftungen an deren ausstrahlende Wirkung man anknüpfen könne Deren ehemaliger Direktor Prof Dr Paul Raabe hatte dazu einen nicht unbeachtlichen Anstoß gegeben wie er bei der Entgegennahme des Deutschen Stifterpreises auf der Jahrestagung 2001 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verriet Die neue Stiftung fördert laut ihrer Satzung Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes Ein Schwerpunkt ist die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext Die Stiftung soll ein eigenständiges und neuartiges Förderprofil entwickeln und damit so Kulturstaatsminister Nida Rümelin deutliche Akzente in der deutschen Kulturszene setzen Leistungen der Stiftung werden als Projektförderung gewährt Institutionelle Förderungen sind um der Stiftung die notwendige Flexibilität und Handlungsspielräume zu belassen grundsätzlich ausgeschlossen Die Stiftung uterstützt einerseits auf Antrag Initiativen aus Kunst und Kultur Allgemeine Projektförderung andererseits entwickelt sie selbst zu ausgewählten Themen spezielle Förderprogramme Schwerpunktförderung Sie erhebt den Anspruch nur unter Qualitätskriterien und unabhängig von regionalen und sonstigen Rücksichtnamen nach den Maximen Transparenz und Objektivität zu fördern Die Bundesregierung hat sich durch Kabinettsbeschluss gebunden die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszweckes durch jährliche Zuschüsse zu sichern Vorgesehen ist ab 2004 eine jährliche Zuwendung aus dem Haushalt des Kulturbeauftragten von 38 347 Mio In der Aufbauphase stehen in diesem Jahr rund 13 Mio im Jahr 2003 rund 25 Mio zur Verfügung Die Kulturstiftung des Bundes soll allerdings keine rein staatliche Einrichtung sein Bürger die einzelne Projekte fördern möchten können dies über die Kulturstiftung tun Insbesondere können private Zuwendungen mit der Maßgabe eingebracht werden aus diesen Mitteln Sonderfonds oder unselbständige Stiftungen unter dem Dach der Kulturstiftung zu bilden Die Stiftungserrichtung erfolgte ohne Beteiligung der Länder wobei diese allerdings mit drei Mitgliedern neben dem Bund den Kommunen und Persönlichkeiten des Kulturlebens im Stiftungsrat repräsentiert sind Staatsminister Nida Rümelin hatte zwar im Sommer 2001 ein Einvernehmen mit seinen Kultusministerkollegen über die gemeinsame Errichtung einer nationalen Kulturstiftung erzielt Breite Unterstützung hatte dies auch bei Künstlern und Kulturverbänden gefunden vor allem auch durch den Deutschen Kulturrat und eine Unterschriftenaktion der Kulturpolitischen Gesellschaft Die Ministerpräsidenten der Länder wünschen indes vor dem Hintergrund einer von ihnen geführten Grundsatzdebatte über die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern zunächst vor Gründung einer gemeinsamen Stiftung eine Klärung der Förderzuständigkeiten im Kulturbereich Dazu finden Verhandlungen statt Bei einem Gespräch des Bundeskanzlers mit den Regierungschefs der Länder konnte allerdings am 20 12 2001 erstmals Einvernehmen darüber erzielt werden dass der Bund eine Kompetenz zur Errichtung einer eigenen Kulturstiftung besitzt Nach einer Systematisierung der Förderkompetenzen soll über eine Zusammenführung der seit 1988 bestehenden Kulturstiftung der Länder und der Bundeskulturstiftung gesprochen werden Der Bund hat zugesagt dass die neue Stiftung solange die Systematisierungsverhandlungen andauern nur in solchen Bereichen initiativ wird die unstreitig in dessen Kompetenz fallen Der Bund wird sich außerdem bis auf Weiteres wie bisher hälftig an der Finanzierung der Kulturstiftung der Länder beteiligen dies sind

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  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/02 - www.aski.org/portal2/
    KULTURBERICHTE 2 02 Fundsachen für Grass Leser Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin Mit einer Ausstellung unter dem Titel Fundsachen für Grass Leser würdigt die Akademie der Künste den Nobelpreisträger Günter Grass anlässlich seines 75 Geburtstags mehr Kaiser Maximilian I Bewahrer und Reformer Ausstellung im Reichskammergerichtsmuseum Wetzlar Wer ime in seinem Leben kain Gedachtnus macht der hat nach seinem Todt kein Gedächtnus und desselben Menschen wirdt mit dem Glockendon vergessen Kaiser Maximilian I mehr Drei Begräbnisse und ein Todesfall Beethovens Ende und die Erinnerungskultur seiner Zeit Sonderausstellung zum 175 Todestag Beethovens Beethoven Haus Bonn und Museum für Sepulkralkultur Kassel in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis selbständiger Kultur Institute mehr Emotionale Ansprache statt Belehrungsandrohung Internationale Fachtagung in Lorsch sucht nach neuen Wegen in der Museumspädagogik Die Gäste kamen aus ganz Deutschland aus Frankreich und der Russischen Föderation Sie vertraten große und kleine Museen Schulen und Hochschulen Forschungseinrichtungen und Ministerien mehr Wort für Wort Seite für Seite Beispiele aus dem Spannungsfeld von Poesie Typografie und Buchgestaltung Ausstellung der Stiftung Buchkunst in Der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main Die Welt ist eckig wird in der Buchstabenanimation Ist von Nauka Kirschner behauptet Zumindest Bücher sind eckig Meistens mehr Geheime Gesellschaft Weimar und die deutsche

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  • Suchergebnisse: page-3 - Seite 3 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/02 - www.aski.org/portal2/
    1 00 KULTURBERICHTE 2 99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 7 KULTURBERICHTE 2 02 Die Quelle als Inspiration Historisches Wissen in der zeitgenössischen Kunst Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen zu Halle Die Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen im Wissenschaftsjahr 2002 in Halle eröffnet einen Diskurs zwischen dem historischen Wissen zur Zeit des Pietisten August Hermann Francke und der Kunst der Gegenwart mehr 50 Jahre Deutsches Rundfunkarchiv Im Jahre 2002 kann das Deutsche Rundfunkarchiv DRA zwei Jubiläen feiern das 50 jährige Bestehen am Standort Frankfurt am Main und das 10 jährige Bestehen des zweiten Standortes in Potsdam Babelsberg mehr Akademie der Künste hat das literarische Archiv von Christa Wolf erworben Die Stiftung Archiv der Akademie der Künste hat das literarische Archiv der Schriftstellerin Christa Wolf erworben das für die Geschichte der deutschen Literatur seit 1945 insbesondere auch für die Literatur und mehr Vier neue Mitglieder in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Der 1930 in Syrien geborene Philosoph und Lyriker Fuad Rifka der Schweizer Schriftsteller Jürg Laederach sowie der Kritiker und mehr Max Reger in Italien Die Pflege Max Regers ist bislang in

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  • AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/02 - www.aski.org/portal2/
    02 KULTURBERICHTE 3 01 KULTURBERICHTE 2 01 KULTURBERICHTE 1 01 KULTURBERICHTE 2 00 KULTURBERICHTE 1 00 KULTURBERICHTE 2 99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 7 KULTURBERICHTE 2 02 2002 Jubiläen im AsKI Blechtrommeln für Goethe In gemischter Gesellschaft Mit einer Grass Ausstellung feiert die römische Casa di Goethe ihren fünften Geburtstag mehr 2002 Jubiläen im AsKI 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum Nürnberg I Teil I Wie war es zur Gründung des Museums gekommen mehr 2002 Jubiläen im AsKI 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum Nürnberg II Teil II Die Entstehung der Sammlung mehr 2002 Jubiläen im AsKI 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum Nürnberg III Teil III 1945 bis heute mehr Neues Mitglied im AsKI Blauer Peter und Rote Mauritius Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation stellt sich vor Wie funktioniert ein Telefon Seit wann gibt es die Post und war sie immer gelb Was ist Kommunikation mehr Museumsethik Anspruch und Aufgaben der Museumsarbeit Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Nürnberg Im AsKI Mitgliedsinstitut Germanisches Nationalmuseum Nürnberg das in diesem Jahr bekanntlich seinen 150 Geburtstag feiert fand vom 5 bis 8 Mai 2002 die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes

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