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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: Der Bereich der Stiftung Bach-Archiv Leipzig - www.aski.org/portal2/
    und Studierende der Fachrichtung Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig finden hier ein Podium Die Reihe Bachpreisträger musizieren zum Beispiel bietet Preisträgern des vom Bach Archiv ausgerichteten Internationalen Johann Sebastian Bach Wettbewerbs regelmäßig die Möglichkeit ihr Können dem Publikum vorzustellen und auf diese Weise einen Weg ins Konzertleben zu finden Thematische Reihen wie Die Musikstile Europas um 1700 Musik auf historischen Tasteninstrumenten Sinfoniekonzert im Sommersaal mit seltenen Bearbeitungen sinfonischer Werke für Kammerbesetzungen Wort Musikprogramme sowie Konzerte zu Ausstellungseröffnungen oder zu vom Kirchenjahr bestimmten Anlässen wie Ostern Reformationstag und Advent ergänzen das Gesamtprogramm Rund ein Dutzend Mal pro Jahr ächzt der hölzerne Treppenaufgang zum Sommersaal in der zweiten Etage unter der munter beweglichen Last mehrerer Schulklassen An der Konzeption und Durchführung von Schülerkonzerten für unterschiedliche Altersgruppen sind Mitarbeiter des Bach Archivs maßgeblich beteiligt Flankiert werden die wöchentlichen Kammerkonzerte von zwei Großveranstaltungen Bachfest Leipzig und Bach Wettbewerb Letzterer war ursprünglich als singuläres Ereignis und Bestandteil des Bachfestes von 1950 konzipiert und wurde in den Fächern Klavier Orgel Gesang Violine und Cembalo ausgerichtet Zu den Preisträgern gehörten viele junge Künstler die später international bekannt wurden darunter die Pianisten Tatjana Nikolajewa und Jörg Demus die Organisten Karl Richter und Diethard Hellmann und die Geiger Igor Besrodny und Michail Waiman Der Gedanke einen zyklisch wiederkehrenden Wettbewerb zu etablieren reifte trotz des überraschenden Erfolges von 1950 erst in den sechziger Jahren heran Infolgedessen fand der zweite Bach Wettbewerb veranstaltet vom Bach Komitee der DDR 1964 statt Der Internationale Johann Sebastian Bach Wettbewerb ist seit 1965 Mitglied der WORLD FEDERATION OF INTERNATIONAL MUSIC COMPETITIONS Genf Dem 1957 ins Leben gerufenen Dachverband gehören heute weltweit etwa einhundert Musikwettbewerbe an Gemein sam werden Probleme diskutiert wie zum Beispiel die Beurteilungskriterien für künstlerische Leistungen Anzahl und Höhe der Preisgelder und organisatorische Fragen Die internationale

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: Rückblick nach vorn - 75 Jahre Beethoven-Archiv, Bonn - www.aski.org/portal2/
    allenthalben zum Ausdruck Foto Beethoven Archiv im Beethoven Haus Bonn Prof Dr Ludwig Schiedermair Gründer und erster Direktor des Beethoven Archivs 1927 1945 Der Verzicht auf eine nähere Bestimmung der Forschungsziele in den Statuten des Beethoven Archivs erscheint zunächst als ein Reflex auf den Führungsanspruch des designierten Archiv Direktors Ludwig Schiedermair Ordinarius am noch jungen musikwissenschaftlichen Seminar der Friedrich Wilhelms Universität zu Bonn und treibende Kraft bei der Gründung des Beethoven Archivs Doch was sich in mancher Hinsicht als Manko der Statuten ausnimmt hat sich im Laufe der Jahrzehnte als Vorteil erwiesen Das Archiv blieb in seiner wissenschaftlichen Zielsetzung flexibel und konnte sich neuen Fragestellungen und Methoden anpassen Die ersten zwanzig Jahre des Bestehens des so hoffnungsvoll begründeten Instituts sind eher als eine Durststrecke zu begreifen Nachdem die wohlwollende Anschubfinanzierung versiegt war brachen ab 1932 magere Zeiten an Die öffentlichen Zuschüsse Reich Preußen rheinische Provinzialverwaltung Stadt Bonn wurden drastisch gekürzt so dass die Weiterführung des Betriebes in Frage gestellt war Die schon 1920 von Schiedermair begründete Reihe Veröffentlichungen des Beethoven Hauses die wohl das wissenschaftliche Hauptorgan des Archivs werden sollte wurde 1934 mit Band 10 eingestellt 1935 erschien nur noch der Handschriften Katalog von Joseph Schmidt Görg dem seit 1927 angestellten wissenschaftlichen Assistenten des Archivs und Privatdozenten an der Universität Foto Beethoven Archiv im Beethoven Haus Bonn Ludwig van Beethoven Autograph op 75 3 Flohlied Ausschnitt Nach dem II Weltkrieg griff Schmidt Görg Nachfolger Schiedermairs in Archiv wie Universität einige der Pläne wieder auf die schon in den 1920er Jahren diskutiert worden waren Er gründete die Neue Folge der Veröffentlichungen des Beethoven Hauses mit vier Reihen Skizzenausgabe Beethoven Jahrbuch Faksimile Edition und Schriften zur Beethoven Forschung In späteren Jahren kamen die Gesamtausgaben der Briefe und der Werke Beethovens hinzu Mit diesen Projekten waren dem Archiv Ziele vorgegeben welche die wissenschaftliche Arbeit bis heute bestimmen Weitere Aufgaben kamen mit der Eröffnung des Kammermusiksaales 1989 und der Erweiterung des musealen Betriebes hinzu Das neueste Vorhaben das Digitale Beethoven Haus kehrt mit seinem Kernstück dem Digitalen Archiv gewissermaßen zu den Anfängen von 1927 zurück Es sammelt und ordnet freilich mit modernen Mitteln die Dokumente zu Beethovens Leben Werk und Wirkungsgeschichte und macht sie einer breiteren Öffentlichkeit als bisher zugänglich Die wissenschaftliche oder bildungspolitische Auswertung des zusammengetragenen Materials wird nicht festgelegt sondern ist jenen aufgetragen die das neue Medium beherrschen und über zündende Ideen verfügen Mit Hilfe dieser elektronischen Kommunikations und Publikationstechniken welche direkte Zugriffs und Nutzungsmöglichkeiten für die in Museen Archiven oder Bibliotheken aufbewahrten Dokumente bieten lassen sich die Arbeitsgrundlagen der text und quellenbasierten Wissenschaften verbessern indem mehr Material bearbeitet werden kann aktuelle Fragestellungen entwickelt werden können und sich zugleich eine bessere Nachvollziehbarkeit empirischer Befunde ergibt Die Bereitstellung und Nutzung von Primärquellen in digitaler Form über Kommunikationsnetze hat gleichzeitig auch Auswirkungen auf die musealen Aufgaben der Kulturbewahrung und vermittlung Über multimediale Objekt und Archiv Datenbanken können unabhängig von Vorgaben des realen Museums virtuelle Ausstellungen präsentiert werden die das Bildungs und Unterhaltungs Angebot des Museums inhaltlich methodisch und kontextuell erweitern Nicht zuletzt kann eine

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: Max Reger-Werkverzeichnis - auf den Spuren eines - www.aski.org/portal2/
    Erbe zu hinterlassen hier unterscheidet er sich grundlegend von seinen langlebigeren Zeitgenossen Arnold Schönberg Richard Strauss und vom jüngeren Paul Hindemith von denen der Erste seine Noten selbst einband der Zweite die Bände seiner sorgsam aufgebauten Bibliothek signierte und der Dritte seine Konzertprogramme lückenlos durchnummerierte Ein Werkverzeichnis für einen Komponisten von geradezu zwanghafter Produktivität zu erstellen der oft mehrere Notenverlage gleichzeitig beschäftigte zugleich aber wie leider auch seine ihn um 35 Jahre überlebende Witwe keinerlei archivarische Ambitionen kannte der bis zu seinem Opus 100 nicht einmal seine Autographen vom Verleger zurückforderte und Briefe nach ihrer Beantwortung vernichtete ist eine große Herausforderung der sich das Max Reger Institut MRI in den kommenden Jahren vorrangig widmen wird Zu berichten ist also nicht von einem Event etwa einem spektakulären Kauf einer aktuellen Ausstellung oder Konzertreihe sondern von der alltäglichen Arbeit eines Komponisteninstituts Dieses wurde zwar bereits 1947 als schöne Vision der Witwe gegründet konnte aber die ersten Jahrzehnte ohne ausreichende Mittel auf überwiegend ehrenamtlicher Basis nur mit entsprechender Verzögerung seiner vordringlichen Aufgabe nachkommen die in alle Welt verstreuten Quellen wieder aufzuspüren und aus dem Nichts eine Sammlung aufzubauen die heute die Grundlage der Reger Forschung bildet Erst auf der gesicherten Basis der institutionellen Förderung durch das Land Baden Württemberg und die Stadt Karlsruhe und in großzügigen von der Energie Baden Württemberg AG gesponsorten Räumlichkeiten sind heute die finanziellen und technischen Voraussetzungen gegeben um mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Standardwerk zu schaffen das Wissenschaftler Künstler und interessierte Laien ebenso wie Konzertagenten und Plattenproduzenten mit den wichtigsten Informationen zu jedem Werk Max Regers versorgen soll Im intensiven Austausch untereinander und mit dem G Henle Verlag München der die Herausgabe betreut arbeiten alle Institutsmitarbeiter an einer riesigen Datenbank die auf vielen Vorleistungen aufbauen kann Da sind zunächst die Handschriften der gedruckten und ungedruckten Werke und Fragmente Skizzen und Reinschriften die so weit als möglich erworben andere von Staatsbibliotheken und Archiven als Kopien herangezogen wurden Doch was ist mit den Manuskripten in unzugänglichem Privatbesitz was mit den trotz umfassender Recherchen des MRI noch immer verschollenen Werken Überraschende Funde der letzten Jahre lassen hier hoffen dass erneute Rundschreiben und Aufrufe Ergebnisse bringen und Privatbesitzer großzügiger stimmen werden Von der Entstehung der großen Werke nach Reger der Herzblutwerke lässt sich aus den vom MRI edierten oder zumindest erfassten Briefen oft jeder Schritt belegen was aber ist mit den Nebenprodukten die buchstäblich parallel entstanden und plötzlich einfach da sind und zu denen teilweise nicht einmal die Verlagskorrespondenz erhalten ist Hier ist zu hoffen dass die neben Standort und Provenienzerfassung vorgesehene knappe Manuskriptbeschreibung ein Novum in der Reger Forschung mit Erkenntnissen über Papiersorten und Beschriftungsmaterial neue Erkenntnisse bringt Als Quellen gelten auch die Erstdrucke der Werke Da Reger während des Korrekturprozesses noch tiefe Eingriffe in seine Werke vornahm geben sie unbeschadet der Änderungsgründe den Willen des Autors wieder Als das MRI in den 50er Jahren mit seiner Sammeltätigkeit begann musste es das Angebot einer nahezu vollständigen Sammlung der Erstdrucke für 3 000 DM ablehnen bei einem Jahresetat von 5 000

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: 25 Jahre Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg - www.aski.org/portal2/
    die auf Widerruf gestundete Zeit wird sichtbar am Horizont Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand er steigt um ihr wehendes Haar er fällt ihr ins Wort er befiehlt ihr zu schweigen er findet sie sterblich und willig dem Abschied nach jeder Umarmung Sieh dich nicht um Schnür deinen Schuh Jag die Hunde zurück Wirf die Fische ins Meer Lösch die Lupinen Es kommen härtere Tage Es kommen härtere Tage Die auf Widerruf gestundete Zeit wird sichtbar am Horizont Bald mußt du den Schuh schnüren und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe Denn die Eingeweide der Fische sind kalt geworden im Wind Ärmlich brennt das Licht der Lupinen Dein Blick spurt im Nebel die auf Widerruf gestundete Zeit wird sichtbar am Horizont Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand er steigt um ihr wehendes Haar er fällt ihr ins Wort er befiehlt ihr zu schweigen er findet sie sterblich und willig dem Abschied nach jeder Umarmung Sieh dich nicht um Schnür deinen Schuh Jag die Hunde zurück Wirf die Fische ins Meer Lösch die Lupinen Es kommen härtere Tage Ingeborg Bachmann In Ingeborg Bachmann Werke Bd I Gedichte Hörspiele Libretti Übersetzungen Piper Verlag 1978 Neuausgabe 1993 Chronik Spiegel Poesie Literatur als Mitschrift der Zeit Unter diesem Thema werden am Wochenende des 6 7 Juli 2002 Eva Demski die auch schon bei der Gründung des Literaturarchivs dabei war und die Autoren Marcel Beyer Durs Grünbein Michael Hofmann und Thomas Lehr zu Lesungen und einem gemeinsamen Gespräch ins Literaturarchiv kommen Die Romane von Eva Demski geb 1944 können auch als Chroniken der Bundesrepublik gelesen werden Afra 1992 greift die unmittelbare Nachkriegszeit auf Scheintod 1984 setzt sich mit der RAF Zeit auseinander Marcel Beyer geb 1965 führt in seinem Roman Flughunde 1995 das Dritte Reich als akustischen Alptraum vor und beleuchtet mit Spione 2000 das Ende der 70er Jahre Beyers neuer Lyrikband Erdkunde 2002 spiegelt dagegen seine unmittelbar gegenwärtigen Erfahrungen im Osten Europas Der Lyriker Michael Hofmann geb 1957 Sohn des Schriftstellers Gert Hofmann schreibt seine Texte in englischer Sprache Beyer hat sie ins Deutsche übertragen Hofmanns Feineinstellungen so der Titel des 2001 erschienenen Gedichtbandes schärfen die täglichen Wahrnehmungen Hochauflösende Visionen moderner Wirklichkeit nannte Joseph Brodsky die so entstandenen Gedichte Michael Hofmanns Thomas Lehr geb 1957 ist vor allem mit dem Roman Nabokovs Katze 1999 bekannt geworden der auch als Mentalitätsgeschichte der Nach 68er Generation gelesen werden kann Der Büchnerpreisträger Durs Grünbein geb 1962 hat in seinem Prosaband Das erste Jahr 2001 auf sehr persönliche Weise auf den Jahrtausendwechsel reagiert In seinem neuen Lyrikband Erklärte Nacht 2002 erkundet er die Möglichkeiten des Individuums innerhalb der Grenzen seiner eigenen Lebenszeit In Prosa und Lyrik werden die Autoren ihre ganz unterschiedlichen Mitschriften der Zeit vorstellen Dabei wird es auch um die Frage des Selbstverständnisses der Autoren gehen und um den Ort der Literatur zwischen kritischem Engagement und Lesevergnügen Marieluise Fleißer Ausstellung In die Enge geht alles In die Enge geht alles Marieluise Fleißers Schreiben in schwierigen Zeiten lautet der Titel einer Sonderausstellung die im Literaturarchiv

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: Schätze heben - neue Wege und Möglichkeiten zum Wirksammachen von Kulturgut - Erschließung und Nutzung von Sammlungen und Archiven dokumentarischer Art - www.aski.org/portal2/
    dem westdeutschen DRA Ein besonderer Dank gilt der Initiative Fortbildung für wiss Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e V für die fachliche Unterstützung der Tagung Die Geschäftsführerin Evelin Morgenstern hatte mit großem Engagement zum Gelingen der Tagung beigetragen Dr Hans Zotter MAS Leiter der Abteilung für Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz entwickelte unter der Überschrift Das Roden des Dornbusches vor dem Kuss Chancen Orientierungen neues Selbstverständnis für Unikaten Sammlungen ein Szenario das er im Jahr 2440 ansiedelte in dem Krämerseelen renditesüchtige Betriebswirte Bücher verbrennen Bibliotheken wie die Bibliothèque Royale auf Kabinettgröße schrumpfen weil der rationale Mensch auf alle überflüssigen Informationen verzichte Es gehe aber gerade um die Erinnerung und das Wissen das Wissen als bewältigte Information Es gehe um den Umgang mit Originalen und deren Inhalte aber auch um deren Gebrauchsspuren Vielerorts seien Bibliotheken Horte vergrabener Schätze schwer zugänglicher Pfründe die durch die Digitalisierung erstmals nicht nur publik sondern auch populär und damit bearbeitbar würden Hans Zotter erläuterte das Gebäude das die unterschiedlichen Informationsebenen Bild Schrift materieller Bestand historische Spuren Bibliotheksambiente u Ä ergibt Digitalisierte Handschriften seien ein ideales Nutzmedium und weniger ein Archivmedium Eine ganz wesentliche Bereicherung der Forschung ist das Nutzbarmachen von Beständen durch Digitalisierung denn nur ein Bruchteil ist bisher bekannt und damit verfügbar Praktische Hinweise aus langer Erfahrung auf dem Gebiet der Digitalisierung gerade von mittelalterlichen Handschriften flankierten den Vortrag Ob TIFF BITMAP Dateien oder CD ROMs für komprimierte Bilddateien die Nutzung sei vorsorglich vertraglich zu regeln Angaben ab wann man mit CD ROMs dieser Art in die Gewinnzone rückt gehörten ebenso dazu wie Hinweise zu handschriftengerechten Kamera Tischen in Graz und Göttingen Er verwies auch auf den Umstand dass eine digitale Dokumentation dynamisch ist d h dass Neuerungen schnell integrierbar sind um für die Forschung immer hoch aktuell zu sein Genau das aber liege meist im Argen so Zotter da die Projektarbeit innerhalb derer die Digitalisierung geleistet wird nach Beendigung zumeist ohne kontinuierliche Weiterbetreuung und somit nachhaltige Konzepte bleibe Das Bewusstsein der Eventkulturorientierten Entscheidungsträger gelte es für Grundlagenarbeit dieser Art zu sensibilisieren Vieles von diesen Ausführungen konnte Dr Maria Effinger aus ihrer Erfahrung als Fachreferentin für das Sammelgebiet Kunstgeschichte an der Universitätsbibliothek Heidelberg bestätigen Unter dem Titel Wie kommt die tobende Minne ins Internet Zur Digitalisierung spätmittelalterlicher Bilderhandschriften aus der Bibliotheca Palatina einem DFG geförderten und von Frau Effinger geleiteten Projekt berichtete sie über ihre Erfahrungen und Schwierigkeiten sowie die Erfolge gerade hinsichtlich einer verstärkten Wahrnehmung ihrer Arbeit seit der Präsentation ihrer Projektergebnisse Sie erläuterte die Präsentation in der Handschriftendatenbank In 2001 begann die Universitätsbibliothek Heidelberg mit der Digitalisierung von 27 ihrer 848 deutschsprachigen Handschriften Ziel des auf zwei Jahre befristeten Unternehmens ist es der Forschung sowohl die Digitalisate der Texte und Bilder der Manuskripte als auch die dazugehörigen kodikologischen und kunsthistorischen Informationen kostenlos zur Verfügung stellen zu können Für die Präsentation der Handschriftendatenbank wird die Eingabe der Katalogisate in das speziell für diese Datenbank entwickelte Programm HiDA3 inklusive der Kodierung der Bildthemen und Motive mit Notationen in ICON CLASS verwendet Am darauf folgenden Tag hielten sich

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: Katharina Sieverding - Metamorphosen der Evolution - www.aski.org/portal2/
    September 2001 endgültig niemand mehr die Augen verschließen kann vor der bitteren Erkenntnis der elementaren Gefährdung allen menschlichen Lebens durch menschenverachtenden Terror Krieg und Bioterrorismus Die Idee für dieses Ausstellungsprojekt in der Casa di Goethe entstand vor fast zwei Jahren Cornelia Lauf und Ludovico Pratesi die beiden Kuratoren der Ausstellung haben die international bekannte Künstlerin Katharina Sieverding eingeladen aus der gut 50 000 Objekte umfassenden Privatsammlung Johann Wolfgang Goethes in Weimar signifikante Stücke auszuwählen in Goethes ehemaliger römischer Wohnung am Corso zu installieren und mit einer eigenen künstlerischen Arbeit zu verbinden Die 1944 in Prag geborene Künstlerin hat sich für den naturwissenschaftlichen Bestand Goethes entschieden und nach mehreren Besuchen in den Archiven der Stiftung Weimarer Klassik ca 150 Objekte ausgewählt die die vier Naturreiche repräsentieren Mineralien Pflanzen Tiere und schließlich den Menschen Den Auftakt bildete eine kleine Auswahl aus Goethes reichhaltiger Mineraliensammlung der im zweiten Raum Gelenk und Schädelknochen von Tieren und Menschen folgten sparsam inszeniert in hohen wie eigenständige ästhetische Körper wirkenden Glasvitrinen In diesem Teil der Ausstellung wurden die Fensterläden zum Innenhof geöffnet damit Tageslicht und Sonne diese Räume erhellen Innen und Außen sich durchdringen konnten Für den dritten völlig abgedunkelten Raum hat Katharina Sieverding einige Originalzeichnungen Goethes ausgewählt die die belebte Natur und das Verhältnis von Mensch Tier und Pflanze thematisieren Diesen Objekten aus den Anfängen der modernen Biologie stellte Katharina Sieverding eine eigens für diese Ausstellung entwickelte neue Arbeit gegenüber Die großformatige Beamer Projektion ein Medien Kunstwerk als Resultat ihrer Auseinandersetzung mit Goethes grundlegenden naturwissenschaftlichen Überzeugungen thematisiert die Metamorphose sowohl technisch als auch inhaltlich Die Künstlerin verwendet dabei u a technisch wissenschaftliches aus dem medizinischen Kontext stammendes Bildmaterial wie Blutgerinnungsbilder oder Sequenzausschnitte der Genforschung aber auch mit dem Computer bearbeitete Fotografien Flüchtlings und Kriegsbilder und immer wieder Selbstportraitaufnahmen Bilder die in einem langsamen aber steten Farb

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2002: DaimlerChrysler-Stipendium der Casa di Goethe in Rom - www.aski.org/portal2/
    10 8 KULTURBERICHTE 1 02 DaimlerChrysler Stipendium der Casa di Goethe in Rom Auf Goethes Spuren Sie sind Literat in Publizist in Wissenschaftler in oder Künstler in die Casa di Goethe bietet Ihnen die Möglichkeit zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit an einem historischen Ort in der ehemaligen Wohnung von Goethe Tischbein und anderen Heute sind diese Räume ein Zentrum des deutsch italienischen Kulturdialoges Ein Museum und zahlreiche Veranstaltungen erinnern an den berühmten Gast und die Tradition der Italienreisen Was wir uns wünschen Ihre Arbeit soll sich dem Kulturaustausch zwischen Italien und Deutschland widmen innovativ und auf hohem Niveau dabei ist ein Bezug zu Goethe wünschenswert aber nicht Voraussetzung Gefördert werden Projekte für deren Realisierung ein Rom Aufenthalt notwendig ist Die Casa di Goethe beabsichtigt die Arbeiten der Stipendiaten in geeigneter Form zu präsentieren Das Stipendium Wir unterstützen Sie für 3 6 Monate in Ausnahmen für maximal ein Jahr Die monatliche Förderung beträgt 1600 Ihnen steht während der Öffnungs und Arbeitszeiten der Casa di Goethe ein fester Arbeitsplatz in der Museumsetage kein Atelier mit Telefon Fax und Internetanschluss zur Verfügung Eine Unterkunft in Rom wird nicht angeboten Italienischkenntnisse sind Voraussetzung Ihre formlose Bewerbung Ihrem Stipendienantrag fügen Sie bitte bei eine ausführliche

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  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 1/02 - www.aski.org/portal2/
    hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 8 KULTURBERICHTE 1 02 Deutsch im vielsprachigen Europa Wissenschaftliche Fachkonferenz in Brüssel Zum Ausgang des Europäischen Jahres der Sprache hat die Gesellschaft für deutsche Sprache GfdS einen viel beachteten Schlussakzent gesetzt mehr Montessori Lehrmaterialien Möbel und Architektur 1913 1935 Eine Ausstellung im Bauhaus Archiv Berlin mehr Zwischen Reliquienkult und Reizüberflutung Tagung der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten mehr Jahresausstellung Katz Hund literarisch

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