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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2001: Endlich - die Nationalstiftung für Kultur? - www.aski.org/portal2/
    Seitdem der damalige Bundeskanzler Willy Brandt anno 1973 die Absicht verkündete eine deutsche Nationalstiftung zu gründen haben die Länder stets dagegen gehalten Ob die Idee Nida Rümelins und seiner Beamten die Kulturstiftung der Länder in die neue Institution zu integrieren hilfreich sein kann muss sich in diesem Herbst zeigen wenn über das Projekt zwischen Bund und Ländern verhandelt wird Eine bloße Minderheitsbeteiligung wird den Ländern nicht genug sein Dass sie etwa paritätisch oder gar durch Mehrheit mitbestimmen dem Bund aber die Hauptlast der Finanzierung zuschieben kann wiederum diesem nicht recht sein Gutes und baldiges Gelingen ist den Verhandlungen zu wünschen Denn in den auf lange Sicht anhaltenden Zeiten knapper Kassen ist es richtig und nötig dass Bund und Länder nicht wie bisher nebeneinander agieren sondern miteinander Bündelung der Kräfte und zugleich abgestimmte Arbeitsteilung sollten das Ergebnis sein Die bisherigen oft negativen Erfahrungen mit einer Mischfinanzierung bestimmter Aufgaben durch Bund und Länder sprechen dafür vor allem die Arbeitsteilung klar festzulegen Wenn schließlich herauskommt dass die Förderung von Kunst und Kultur in der Bundesrepublik Deutschland nicht nur ein zusätzliches Instrument gewinnt sondern ebenso zusätzliche Mittel dann wäre das ein gutes ein wünschenswertes Ergebnis Käme jedoch heraus dass die neue Stiftung allein die Zahl der fördernden Institutionen vermehrt die verfügbaren Gelder dagegen nur unwesentlich dann wäre nichts gewonnen So betrachtet ist das Startguthaben das der Stiftung im Bundeshaushalt 2002 zur Verfügung gestellt werden soll mit 25 Millionen DM noch viel zu gering Staatsminister Nida Rümelin wollte die dreifache Summe haben das wäre schon besser gewesen Ob der Haushaltsausschuss des Bundestags ein Einsehen haben und kräftig aufstocken wird Es wäre sehr zu begrüßen So oder so die Kulturszene sollte ihre Erwartungen nicht zu hoch schrauben Ohnehin hat sich die Begründung für die Bundesstiftung seit Brandts Zeiten gründlich geändert Damals ging es Günter Grass als

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 2/2001: Schiller-Nationalmuseum Marbach: ‘Sicherheit ist nirgends‘. Eine Ausstellung zum Tagebuch von Arthur Schnitzler - www.aski.org/portal2/
    1 02 KULTURBERICHTE 3 01 KULTURBERICHTE 2 01 KB 2 01 Flipbook KULTURBERICHTE 1 01 KULTURBERICHTE 2 00 KULTURBERICHTE 1 00 KULTURBERICHTE 2 99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 10 KULTURBERICHTE 2 01 Schiller Nationalmuseum Marbach Sicherheit ist nirgends Eine Ausstellung zum Tagebuch von Arthur Schnitzler Arthur Schnitzler hinterließ mit seinem fast 8 000 Manuskriptseiten umfassenden Tagebuch das er von 1879 bis 1931 also über 52 Jahre führte ein beispielloses literatur und kulturgeschichtliches Dokument Es zeigt eindrucksvoll wie eng seine künstlichen Welten und sein alltägliches Leben zusammenhingen und bietet reiches Anschauungsmaterial zu dem was er selbst die Physiologie auch Pathologie des Schaffens nannte Erkennbar wird die Kontinuität einer prinzipiellen Skepsis die sich von Ideologien niemals beirren ließ In diesem Sinn zitiert der Autor im Tagebuch zustimmend die Losung einer seiner Bühnenfiguren Sicherheit ist nirgends Die Ausstellung die im Schiller Nationalmuseum Marbach vom 16 September bis 9 Dezember 2001 zu sehen ist zuvor im Österreichischen Kulturzentrum Palais Palffy in Wien und im Literaturhaus Berlin zeigt und kommentiert anhand repräsentativer Tagebucheinträge Leben und Werk Schnitzlers Die Exponate stammen zum größten Teil aus dem

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  • Suchergebnisse: page-2 - Seite 2 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/01 - www.aski.org/portal2/
    KULTURBERICHTE 2 01 KB 2 01 Flipbook KULTURBERICHTE 1 01 KULTURBERICHTE 2 00 KULTURBERICHTE 1 00 KULTURBERICHTE 2 99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 10 KULTURBERICHTE 2 01 Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Neue Mitglieder Der Schweizer Schriftsteller Markus Werner und der Literaturwissenschaftler Mark H Gelber wurden von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als korrespondierende Mitglieder gewählt mehr Fritz Bauer Institut Philippe Burrin erster Gastprofessor für interdisziplinäre Holocaustforschung an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main Die seit April 2001 an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt eingerichtete Professur für interdisziplinäre Holocaustforschung ist die erste und einzige Professur in Deutschland die ausschließlich der Thematik der Geschichte und Wirkung des Holocaust gewidmet ist mehr Fritz Bauer Institut Arbeitskreis Sinti und Roma Im Januar 2001 konstituierte sich ein nicht mehr nur regionaler sondern bundesweiter Arbeitskreis Sinti und Roma mehr Kunsthalle in Emden Oskar Kokoschka Die Kunsthalle in Emden zeigt Werke aus der Oskar Kokoschka Stiftung im Musée Jenisch CH Vevey mehr Jahrbuch für Kulturpolitik 2000 Kulturstaatsminister Julian Nida Rümelin stellte im April dieses Jahres in Berlin das erstmalig erscheinende

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  • Suchergebnisse: page-3 - Seite 3 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/01 - www.aski.org/portal2/
    KULTURBERICHTE 2 00 KULTURBERICHTE 1 00 KULTURBERICHTE 2 99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 10 KULTURBERICHTE 2 01 AsKI Wanderausstellung 2000 2002 Rückkehr in die Fremde Remigration und Rundfunk in Deutschland 1945 bis 1955 mehr Maecenas Ehrung 2001 an Udo van Meeteren Die Vergabe des Maecenas Preises des AsKI ist entschieden Preisträger ist der 75 jährige Udo van Meeteren ein in Düsseldorf lebender Industrieller der sich vielfältig mäzenatisch betätigt mehr Franckesche Stiftungen Stifterpreis an Paul Raabe Langjähriger Direktor der Franckeschen Stiftungen erhält den Deutschen Stifterpreis mehr Hellmut Seemann neuer Präsident der Stiftung Weimarer Klassik Die Stiftung Weimarer Klassik hat seit dem 1 Juni 2001 einen neuen Präsidenten Hellmut Seemann mehr Maxim Kantor Ödland Ein Atlas Eine Ausstellung der Graphischen Sammlung im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt am Main Eine Premiere Als erste Station zeigt die Graphische Sammlung im Städelschen Kunstinstitut vom 2 September bis zum 28 Oktober 2001 die jüngste Arbeit des russischen Künstlers Maxim Kantor mehr Ein Toast auf den Toaster Eine Ausstellung zu Technikgeschichte und Design der Toaster und zur Geschichte des Toastbrotes im Deutschen Brotmuseum Ulm mehr Searle Searle Eine

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  • Suchergebnisse: page-4 - Seite 4 - AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/01 - www.aski.org/portal2/
    KULTURBERICHTE 1 04 KULTURBERICHTE 3 03 KULTURBERICHTE 2 03 KULTURBERICHTE 1 03 KULTURBERICHTE 3 02 KULTURBERICHTE 2 02 KULTURBERICHTE 1 02 KULTURBERICHTE 3 01 KULTURBERICHTE 2 01 KB 2 01 Flipbook KULTURBERICHTE 1 01 KULTURBERICHTE 2 00 KULTURBERICHTE 1 00 KULTURBERICHTE 2 99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 10 KULTURBERICHTE 2

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  • AsKI e.V. - KULTURBERICHTE 2/01 - www.aski.org/portal2/
    99 KULTURBERICHTE 1 99 KULTURBERICHTE 2 98 Fachtagungen Veranstaltungskalender AsKI Shop Presse Suche Suche Suche Sie sind hier www aski org portal2 10 KULTURBERICHTE 10 10 KULTURBERICHTE 2 01 Neues Mitglied im AsKI Bach Archiv Leipzig Forschungsinstitut Bibliothek Museum Veranstaltungen mehr Freies Deutsches Hochstift Frankfurter Goethe Museum Ausstellung Leuchtendes Zauberschloß aus unvergänglichem Material Hofmannsthal und Goethe Im März 1891 notierte sich der Dichter Arthur Schnitzler in sein Tagebuch Bedeutendes Talent ein 17j Junge Loris v Hofmannsthal Wissen Klarheit und wie es scheint auch echte Künstlerschaft es ist unerhört in dem Alter mehr kunst macht kulturpolitik Kulturpolitischer Bundeskongress in Berlin Das Motto des Kulturpolitischen Bundeskongresses initiiert von der Kulturpolitischen Gesellschaft in Zusammenwirken mit der Bundeszentrale für politische Bildung der Friedrich Ebert Stiftung und der Akademie der Künste hatte geradezu Tagesaktualität mehr ICOM 2001 Barcelona 19 General Konferenz und 20 Generalversammlung des International Council of Museums 1 6 Juli 2001 mehr Daniel Nikolaus Chodowiecki zum 200 Todestag Ausstellung der Reise von Berlin nach Danzig 1773 in Gdansk und Berlin Auf dem 51 Blatt seiner Reise von Berlin nach Danzig beschreibt Daniel Chodowiecki zeichnend einen gesellschaftlichen Höhepunkt seines Aufenthaltes die Einladung in den Garten des Herrn von Rottenburg mehr Endlich die Nationalstiftung für

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2001: Neue Mitglieder im AsKI: Die Franckeschen Stiftungen zu Halle - www.aski.org/portal2/
    die Sanierung und Restaurierung der maroden historischen Gebäude Als fast komplett erhaltenes vorwiegend aus Fachwerk bestehendes Bauensemble aus dem frühen 18 Jahrhundert stellen sie ein einzigartiges Kulturdenkmal dar das inzwischen in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde Als die Stiftungen 1992 wiederhergestellt wurden war es vorrangige Aufgabe des Direktoriums ein Nutzungskonzept zu erarbeiten in dem die künftigen Nutzer der Gebäude nach der Sanierung festgelegt wurden Großen Wert legte man darauf dass die historisch eng mit den Stiftungen verbundenen Disziplinen der Martin Luther Universität Halle Wittenberg hier ihre Heimat finden so der Fachbereich Erziehungswissenschaften und die Theologische Fakultät Mit großem Aufwand wurden unterschiedliche Gebäude auf dem Gelände für diese universitären Einrichtungen saniert Die vier Schulen auf dem Gelände sind nicht mehr Stiftungsschulen wie früher sie wurden bereits zu DDR Zeiten verstaatlicht Heute befinden sich eine Grundschule und eine Sekundarschule in städtischer Trägerschaft sowie eine Grundschule Maria Montessori auf dem Gelände Hinzu kommt das Landesgymnasium Latina eine neunklassige Oberschule mit 960 Schülerinnen und Schülern unter Einschluss eines Musikzweigs Im März dieses Jahres werden zwei Häuser des Langen Gebäudes als Musikhaus mit Wohn und Übungsräumen für Schüler und Schülerinnen des Musikzweigs eingeweiht Der Musikpflege dient von alters her auch der Stadtsingechor dem Knaben der Grundschule der Sekundarschule und vornehmlich der Latina angehören Neben den Bildungseinrichtungen befinden sich auf dem Gelände drei Kindertagesstätten die seit 1998 in die Trägerschaft der Stiftungen übergegangen sind Außerdem engagiert sich in den ehemaligen inzwischen sanierten Wirtschaftsgebäuden der Stiftungen eine Jugendwerkstatt Bauhof für die Beschäftigung Qualifizierung und Ausbildung von arbeitslosen Jugendlichen Die Jugendwerkstatt Bauhof vom evangelischen Kirchenkreis getragen ist ein Beispiel für den Versuch an den ursprünglich christlichen inzwischen säkularisierten Geist der Stiftungen wieder anzuknüpfen Darüber hinaus befinden sich auf dem Stiftungsgelände das sanierte Evangelische Konvikt das 1994 ins Leben gerufene Canstein Bibelzentrum sowie die St Georgs Kapelle und daneben die russisch orthodoxe Hauskirche des Kreuzes und der Auferstehung Christi Die Stiftungen werden seit deren Wiederherstellung als überregionale Kultureinrichtung durch den Bund gefördert Als erste große Baumaßnahme wurde das Historische Waisenhaus mit Freylinghausen Saal einerseits als Museum der Stiftungen andererseits als Kulturzentrum restauriert und eingerichtet Hier werden die Sammlungen der Stiftungen in Form von Dauerausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert Das ist das Francke Kabinett und das Canstein Bibelkabinett das die Geschichte der ältesten Bibelanstalt der Welt dokumentiert In der Mansarde befindet sich die Kunst und Naturalienkammer der älteste erhaltene Museumsraum Deutschlands In dem Freylinghausen Saal dem ehemaligen Bet und Singesaal August Hermann Franckes finden hochkarätige Konzerte statt In der anschließenden Tagungsebene werden Tagungen und Vortragsreihen durchgeführt Es finden jährlich wechselnde Ausstellungen statt in denen bestimmte Aspekte der Stiftungsgeschichte in einen modernen Zusammenhang gestellt werden Nachdem im Goethe Jahr das Thema Separatisten Pietisten Herrnhuter in den Mittelpunkt gestellt wurde fand im vergangenen Jahr eine Ausstellung zum Thema Kind sein kein Kinderspiel Das Jahrhundert des Kindes im Rückblick eine gute Resonanz In diesem Jahr greifen die Stiftungen in einer Ausstellung zur 300 jährigen Geschichte der engen Beziehungen zwischen den Franckeschen Stiftungen und dem preußischen Staat das 300 jährige Krönungsjubiläum

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  • AsKI e.V. | KULTURBERICHTE 1/2001: Neue Mitglieder im AsKI: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora - www.aski.org/portal2/
    Gestaltung ist von der ursprünglichen Funktion des Gebäudes als Magazin bestimmt Schrankartige Stahlregale öffnen sich zu Vitrinen in denen die Zeugnisse der NS Verbre chen ausgestellt sind und Einblick in die Welt eines Lagers geben das inmitten des deutschen Volkes bestehen konnte Gezeigt werden Relikte Bilder Dokumente Biographien von Opfern und Tätern Die Abteilungen der Ausstellung mitten im deutschen Volke Die Organisation des Verbrechens Der Alltag des Verbrechens Das Lager im totalen Krieg Tod und Überleben Wir Auferstandenen Das Konzentrationslager Buchenwald bestand von 1937 bis 1945 Zunächst war es für politische Gegner des Naziregimes so genannte Kriminelle und Asoziale bestimmt diente aber schon ab 1938 auch der Ausgrenzung von rassisch Verfolgten Juden Sinti und Roma außerdem Geisteskranken Homosexuellen Seit 1943 wurde Buchenwald zum Zentrum eines Systems von über 130 Außenlagern in denen Arbeitskräfte aus allen von Deutschland besetzten Ländern in der Rüstungsindustrie ausgebeutet wurden darunter seit Herbst 1944 auch Frauen Obwohl das KZ Buchenwald kein Ort des planmäßigen Völkermords war fanden Massentötungen von Kriegsgefangenen statt kamen viele Häftlinge bei medizinischen Versuchen und durch die Will kür der SS ums Leben Durch Aussonderung von Häftlingen in die Vernichtungslager war Buchenwald in den Vernichtungsapparat des Nationalsozialismus integriert Von insgesamt über 250 000 Inhaftierten starben etwa 56 000 Geschichte des sowjetischen Speziallagers Nr 2 In einem neuen gegenüber dem Gräberfeld des Speziallagers errichteten Gebäude wurde die Ausstellung 1997 eröffnet Sie zeigt auf einer Fläche von 300 qm Dokumente Bilder und Erinnerungsberichte aus der Zeit des Lagers und seines politischen Umfelds Die Abteilungen der Ausstellung Einrichtung der Speziallager in der sowjetischen Besatzungszone Strukturen und Funktion des Speziallagers Nr 2 Die Lebensbedingungen im Speziallager Nr 2 Das Ende der Speziallager Von 1945 bis 1950 richtete der sowjetische Geheimdienst auf einem Teil des ehemaligen Konzentrationslagers ein Internierungslager Speziallager Nr 2 ein Inhaftiert waren vor allem Personen die dem nationalsozialistischen Regime in einer Funktion gedient hatten wirkliche oder vermeintliche Schuldige aber auch will kürlich Verhaftete Von etwa 28 500 Lagerinsassen starben 7 100 an den Folgen von Vernachlässigung und Unterernährung die Toten wurden nördlich des Lagers verscharrt An das sowjetische Speziallager wurde in der DDR Zeit nicht erinnert erst 1989 wurden die Gräber in der Öffentlichkeit bekannt Ständige Kunstausstellung Im restaurierten ehemaligen Desinfektionsgebäude wurde 1998 die Kunstausstellung Überlebensmittel Zeugnis Kunstwerk Bildgedächtnis eröffnet Sie zeigt künstlerische Arbeiten aus dem Konzentrationslager Buchenwald und solche die bis 1995 von Überlebenden oder Nachgeborenen zu dem Thema geschaffen wurden Der Ausstellungsort wurde bewusst gewählt Kunst ist hier der einstigen Nutzung des Gebäudes als Ort tiefster Demütigung entgegengesetzt Kunst präsentiert in den Räumen die dazu gedient haben Menschen zu erniedrigen und ihnen die Identität zu nehmen wird so zum Ausdruck von Würdigung Die Abteilungen der Ausstellung Kunst aus Konzentrationslagern Nach der Befreiung Reminiszenzen Józef Szajna Zeitgenössische Versuche Im Keller befindet sich ein Raum für Sonderausstellungen Dort wurden u a 1999 Goethezeichnungen aus dem Bestand der Stiftung Weimarer Klassik gezeigt Geschichte der Gedenkstätte Buchenwald Ein aus den siebziger Jahren stammendes dem Mahnmal zugeordnetes Gebäude wurde für die Ausstellung umgebaut und erweitert Dokumente Bilder Gegenstände

    Original URL path: http://www.aski.org/portal2/cms-aski-ev--kulturberichte-1986-2004/aski-e.v.-kulturberichte-1-01/askiev-kulturberichte-1-2001-neue-mitglieder-im-aski-stiftung-gedenkstaetten-buchenwald-und-mittelbau-dora.html (2016-02-14)
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