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  • AWO fordert Überschüsse an Bedürftige weiterzugeben
    die Beitragszahler sind gezielte Entlastungen für Geringverdiener fordert Stadler So zum Beispiel ist die Abschaffung der Praxisgebühr die nicht zu einer Reduzierung von Arztbesuchen führte sondern eher zur Verschleppung gesundheitlicher Probleme vor allem bei Geringverdienern ein wichtiger Schritt zum Abbau sozialer und gesundheitlichen Ungleichheit fordert Stadler Auch könne die Vermittlung von Wissen über gesunde Ernährung Bewegung usw also grundlegende Prävention am besten von frühester Kindheit an gesundheitsschädigendes Verhalten reduzieren Diese wissenschaftlich belegte Tatsache könne somit wiederum später Kosten im Gesundheitswesen sparen Der Überschuss der Pflegeversicherung von 300 Millionen für 2011 würde sich sofort auflösen setzte man wie absolut überfällig einen neuen erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriff mit entsprechenden Leistungsausweitungen insbesondere für Demenzkranke um Zudem täusche der aktuelle Überschüsse darüber hinweg das die Pflegeversicherung eigentlich unter einem chronischen Einnahmeproblem leide Nur die Einführung einer Pflege Bürgerversicherung in die alle Beschäftigten Selbständige und Beamte einzahlen kann das Problem dauerhaft lösen erklärt der AWO Bundesvorsitzende Da viele die arbeitslos werden die Anspruchsvoraussetzungen für das Arbeitslosengeld nicht mehr erfüllen ist es nur logisch dass die Arbeitslosenversicherung 2011 weniger Geld ausgegeben hat kritisiert Stadler die Zahlen für die Arbeitslosenversicherung Eine Ursache liege in der Zunahme der so genannten atypischen Beschäftigung Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Arbeitslosengeld sollten

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  • 2014 muss den Wert der Sozialen Arbeit hervorheben
    für die Leistungserbringer seit den neunziger Jahren verschlechtert Das gewünschte Ergebnis durch mehr Wettbewerb effektivere Soziale Arbeit zu gewährleisten und alte Strukturen auf Seiten der Einrichtungen aufzubrechen ist längst eingetreten unterstreicht Stadler Was wir jetzt beobachten müssen ist eine absurde Kostensenkungsstrategie zulasten der Beschäftigten Ein unregulierter Wettbewerb im sozialen Bereich heißt häufig Einsparungen beim Personal das hier 80 Prozent der Kosten ausmacht Diese hochqualifizierten Mitarbeitenden in der Sozialen Arbeit leisten beispielsweise in der Pflege oder in der Erziehung eine wertvolle und anspruchsvolle Arbeit für die Gesellschaft Dafür müssen wir als Gemeinschaft Anerkennung aussprechen und diese auch entsprechend entlohnen Die AWO hat sich in den zurückliegenden Jahren verstärkt gegen diesen Trend gestemmt und Eckpunkte für ein wertegebundenes Unternehmen verabschiedet Zentraler Bestandteil sind dabei Maßnahmen die eine gerechte und solidarische Bezahlung aller Beschäftigten gewährleisten Es liegt heute auf der Hand dass nur ein bundesweiter allgemein verbindlicher Entgelttarifvertrag Soziales den wettbewerbsbedingten Kostensenkungsdruck aushebeln kann hebt der Bundesvorsitzende hervor Hierfür muss sich die gesamte Freie Wohlfahrtspflege in der Bundesrepublik zielgerichtet einsetzen Das in Deutschland einmalige Subsidiaritätsprinzip nach dem eine staatliche Aufgabe soweit wie möglich von der kleineren Einheit wahrzunehmen ist darf nicht zum Kostensenkungsinstrument verkommen in dem der Staat versucht durch eine Konkurrenzsituation Preise

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  • Gesundheitsprävention
    Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention Leider wird der vorliegende Entwurf der Regierungskoalition für ein Präventionsgesetz einem weitreichenden Präventionsverständnis nicht gerecht kritisiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der heute endenden Frist zur Stellungnahme zum Referentenentwurf Auch wenn der Gesetzestext einige gute Einzelmaßnahmen enthält fehlt eine Gesamtstrategie die Prävention als komplexe Querschnittaufgabe aller Politikfelder begreift stellt Döcker fest Einschlägige Statistiken und Forschungsergebnisse zeigten dass soziale Ungleichheit vielfach zu gesundheitlicher Ungleichheit führe Wenn gesundheitliche Chancengleichheit für alle Menschen ermöglicht werden soll muss der Wohlfahrtsstaat hier verantwortungsvoll korrigieren Die im Gesetzentwurf beschriebenen Maßnahmen sind nur wenig geeignet um diese Chancengleichheit zu gewähren moniert Döcker Ziel einer weitreichenden Präventionspolitik müsse es deshalb sein gesundheitsförderliche Ressourcen dort einzusetzen wo die Menschen leben Hierbei sollten vor allem sozial benachteiligte Personengruppen in den Blick genommen werden was sich im Gesetzentwurf leider nicht widerspiegele Die AWO bedauert zudem dass es versäumt wurde die Steuerung und Finanzierung von Gesundheitsförderung und Prävention klar und eindeutig in die Gesamtverantwortung aller Akteure wie Bund Länder Kommunen sowie der weiteren Sozialversicherungsträger und der Privaten Krankenkassen gemeinsam zu legen betont Döcker Eine wirklich zielführende Präventionspolitik die gesundheitliche Ungleichheit vermeiden will muss weit über die Gesundheitspolitik hinausgehen und Gesundheit nicht nur auf den Erhalt der Leistungsfähigkeit

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  • Bürokratische Hemmnisse bleiben bestehen
    der heutigen Bundestags Beschlüsse zum Gesetz zur Gemeinnützigkeitsentbürokratisierung und zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten im Verein Viele bürokratische Hemmnisse bleiben weiterhin bestehen kritisiert Stadler die unzureichenden Gesetzesregelungen und ergänzt Die Erhöhung der Übungsleiterpauschale nutzt nur wohlhabenden Vereinen Ehrenamtliches Engagement beruhe auf Freiwilligkeit und benötige gute Rahmenbedingungen durch Anleitung und Begleitung rechtliche Absicherung und Anerkennungskultur Wie der Gesetzesbegründung zu entnehmen ist versteht die Bundesregierung Engagement als Lückenbüßer für sozialstaatliche Aufgaben kritisiert Stadler und stellt fest Es fehlt eine vernünftige Engagementpolitik So greife das Gesetz im Wesentlichen nur die aktuelle zivil und steuerrechtliche Rechtsprechung auf komme aber beispielsweise dem Handlungsbedarf zur E Bilanz und zum zentralen Meldeverfahren für Spenden nicht nach Auch greife das beschlossene Gesetz zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten im Verein zu kurz da es die Förderung des Ehrenamts allein auf Haftungsfragen reduziere Die Beschränkung der Haftung sei aber sinnvoll Die beschlossene Erhöhung der Übungsleiterpauschale hat mit der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement nicht viel zu tun denn viele Vereine sind finanziell überhaupt nicht in der Lage eine höhere Aufwandspauschale zu bezahlen kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Damit schlagen sich die Vorteile der Neuregelung nur in Bereichen mit ausreichender Finanzierung durch öffentliche Förderung oder mit vielen beitragsstarken Mitgliedern nieder Engagementpolitik über die Einkommenssteuerpolitik zu

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  • Mehr Geld für Kita-Ausbau ist nötig
    Beschluss des Bundestages zusätzlich 580 Millionen Euro in den Ausbau der Kinderbetreuung zu investieren Für die Einhaltung des Rechtsanspruches wird es vielerorts nicht reichen dazu ist die Lücke zwischen Bedarf und Angebot einfach zu groß erklärt Stadler im Hinblick auf den in sechs Monaten in Kraft tretenden Anspruch auf einen Betreuungsplatz und ergänzt Einmalige Investitionen helfen wenig Der Knackpunkt sind die Betriebskosten der Kitas hieran muss sich der Bund dauerhaft beteiligen Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz trägt erheblich zur sozialen Gerechtigkeit bei erklärt Stadler denn von ihm würden besonders Kinder aus bildungsfernen Haushalten profitieren Das unterstreicht auch der gestern dem Bundeskabinett vorgelegte 14 Kinder und Jugendbericht demzufolge Chancengerechtigkeit nur hergestellt werden könne wenn bereits Kleinkinder die gleichen Bedingungen und Möglichkeiten für den Erwerb von Kompetenzen bekämen Deshalb müsste der Bund aber auch die Länder sicherstellen dass es auch in finanzschwachen Kommunen einen bedarfsgerechten Kita Ausbau gibt Der Termin zur Einführung des Rechtsanspruches muss unbedingt eingehalten und er muss ohne Abstriche an der Qualität der Betreuung umgesetzt werden fordert der AWO Bundesvorsitzende Aktuellen Schätzungen zufolge würden noch mindestens 200 000 Betreuungsplätze fehlen Somit müssten im Zeitraum von März 2012 bis August 2013 ebenso viele Plätze geschaffen werden wie in den vergangenen

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  • Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe
    zurück 25 01 2013 Ausgaben für Kinder und Jugendhilfe Eine gute Kita kann Kindern das bieten was sie zu Hause eventuell nicht bekommen können kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Ausgaben der Kinder und Jugendhilfe Diese stiegen 2011 auf 30 5 Milliarden Euro wobei der größte Teil auf die Kindertagesbetreuung entfiel Es gibt einen immensen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen der leider vielerorts noch lange nicht gedeckt ist Das zeigt wie wichtig die Einführung des Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung ab August 2013 ist betont Stadler Eine weitere Kostensteigerung in diesem Bereich sei damit unvermeidlich Der Rechtsanspruch muss eins zu eins und ohne Abstriche an der Qualität der Betreuung umgesetzt werden fordert Stadler Besonders in Westdeutschland fehle es noch immer an Betreuungsangeboten für die Kleinsten Eltern benötigen eine qualitativ gute wohnortnahe und bedarfsgerechte Kinderbetreuung erklärt der AWO Bundesvorsitzende Nur so könne Familienpolitik erfolgreich gestaltet werden Es läge im ureigensten Interesse der Städte und Gemeinden ihr Ausbautempo zu forcieren Die Steigerungsraten im Bereich der Hilfen zur Erziehung sind vorrangig ein Spiegel steigender Armutsbelastungen von Familien aber auch der erhöhten Aufmerksamkeit der Gesellschaft für das Wohlergehen von Kindern ist sich Stadler sicher und fordert Die Zusammenarbeit von

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  • Preis Soziale Stadt 2012 in Berlin vergeben
    gefunden Eine positive und stabile Entwicklung von Städten in der Zukunft setzt eine bürgerorientierte und integrative Stadtentwicklung voraus Bürger und Bürgerinnen müssen dazu als gestaltende Akteure gewonnen werden Alle eingereichten Projekte zum Preis Soziale Stadt 2012 beweisen das Vorhandensein eines bedeutsamen Gestaltungspotenzials erklärte Dr Peter Kurz Verbandsratsvorsitzender vhw e V und Oberbürgermeister der Stadt Mannheim stellvertretend für alle Auslober Wir freuen uns sehr über die breite Beteiligung die ein deutliches Zeichen dafür ist dass sich die Zivilgesellschaft auch weiterhin für den sozialen Zusammenhalt einsetzt und die Gefährdung des sozialen Friedens in den Stadtquartieren nicht widerspruchslos hinnimmt ergänzte Axel Gedaschko Präsident des Mitauslobers GdW Bundesverband deutscher Wohnungs und Immobilienunternehmen Unterstützt wird der Wettbewerb durch das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung BMVBS Die Vielfalt der eingereichten Projekte zeugt von großem Engagement und bemerkenswerter Kreativität vor Ort Der Preis Soziale Stadt bietet Gelegenheit diesen persönlichen und häufig ehrenamtlichen Einsatz anzuerkennen Mit diesem Engagement vor Ort gelingt es genau dort anzusetzen wo die Probleme am größten sind Es ist uns deshalb ein Anliegen möglichst viele Partner für den Einsatz im Quartier zu gewinnen dazu gehört auch unternehmerisches soziales Engagement sagte Rainer Bomba Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung Die ausgezeichneten Projekte belegen eindrucksvoll welch großen Nutzen der strategische Ansatz des Programms Soziale Stadt stiftet baulich investive und soziale Maßnahmen miteinander zu verknüpfen erklärte Gedaschko auf der Pressekonferenz zur Preisverleihung Sie zeigen wie dem sozialen Auseinanderdriften der Lebenslagen der Menschen und der damit einhergehenden sozialen Entmischung und krisenhaften Entwicklung ganzer Wohnquartiere begegnet werden kann Die großen Herausforderungen des klimagerechten Stadtumbaus können nur dann sozialverträglich gestaltet und ganze Stadtquartiere nur dann energetisch saniert werden wenn die dort lebenden Menschen beteiligt werden und sie die Erneuerung tatkräftig unterstützen Für die Motivation der Menschen und lokalen Initiativen zum Mitmachen ist das Programm Soziale Stadt wie

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  • AWO kritisiert Fortschrittsbericht der Bundesregierung
    Alle Förderprogramme und Entwicklungsstrategien für Arbeitssuchende helfen wenig wenn Eltern keinen guten Betreuungsplatz für ihre Kinder bekommen Deshalb darf an der Einführung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr nicht gerüttelt werden Auch dort wo die Bundesregierung vermeintliche Erfolge herausstellt sieht die Realität nach Einschätzung der AWO vielfach ganz anders aus Es ist zwar richtig dass die Frauenerwerbsquote gestiegen sei Aber so führt Stadler aus das ist in erster Linie auf eine Zunahme von Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen sogar um mehr als eine halbe Millionen gesunken Wenn die Regierung es ernst meint mit der Bekämpfung des Fachkräftemangels dann sind echte Reformen gefragt erklärt Stadler und ergänzt Die AWO fordert Entgeltgleichheit und diskriminierungsfreie Tarifverträge sowie eine verbindliche Quotenregelung um einen neuen Weg einzuschlagen Gefragt seien zudem Arbeitszeitmodelle die auch die Ausübung anspruchsvoller Tätigkeiten mit Familienaufgaben in Einklang bringen Das Ehegattensplitting das die geringer Verdienenden beim Steuerabzug schlechter stellt und ein altes Rollenmodell zementiert gehört endlich abgeschafft meint Stadler Im Fortschrittsbericht zum Fachkräftekonzept geht es auch um die so genannte qualifizierte Zuwanderung Die Qualifizierung der hier lebenden Bürger mit Migrationshintergrund darf nicht vernachlässigt werden fordert Stadler Er sieht

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