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  • Schüler brauchen mehr
    vor gewaltigen Herausforderungen denen sie alleine nicht mehr gewachsen sind erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler Schule kann ihren erweiterten Bildungsauftrag nur mit Unterstützung weiterer Partner erfolgreich verwirklichen Die Schulsozialarbeit ist eine professionelle und bewährte Partnerin von Schule die endlich flächendeckend und mit ausreichend Personal ausgestattet werden muss Das fordert die AWO vor dem Hintergrund des jüngsten zweiten Bundeskongresses Schulsozialarbeit und den aktuellen Herausforderungen der Schule Damit Schulen ihrem Anspruch auf eine erfolgreiche Verknüpfung von Bildung Erziehung und Betreuung gerecht werden können muss die Politik nun handeln Die Experten verzeichnen gestiegene Erwartungen von Eltern und Arbeitgebern an die Bildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler bei einem zugleich hohen Anteil bildungsgefährdeter junger Menschen Hinzu kommt die sozialpädagogische Unterstützung der nach Deutschland geflüchteten Kinder und Jugendlichen Dabei sind die Angebote der Schulsozialarbeit entscheidende Hilfen für eine Integration in die Gesellschaft Schulsozialarbeit hat sich in der Praxis als eine besonders intensive und wirksame Form der Kooperation von Jugendhilfe und Schule bewährt Die AWO fordert für 150 Schülerinnen und Schüler mindestens eine Vollzeitstelle zur Verfügung zu stellen Bundesweit braucht es folglich rund 62 000 neue Stellen Die zusätzlichen Kosten für diesen Ausbau beziffert die AWO gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden des Kooperationsverbunds Schulsozialarbeit auf etwa 3 6

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  • Gewalt gegen Geflüchtete
    2015 Gewalt gegen Geflüchtete Angesichts der dramatisch angestiegenen Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte ruft die AWO zum entschlossenen Kampf gegen rassistisch motivierte Gewalt auf Die gesamte Gesellschaft ist gefordert um dieser erschreckenden und beschämenden Entwicklung etwas entgegen zu setzen Jeder Einzelne kann etwas tun ist AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker überzeugt Laut einer aufwendigen Recherche der Wochenzeitung DIE ZEIT gab es in diesem Jahr bereits 222 schwere Angriffe auf Unterkünfte von geflüchteten Menschen in 104 Fällen wurden Menschen dabei verletzt Insgesamt gab es bis November dieses Jahres bereits 747 Straftaten dazu gehören auch Schmierereien gegen Flüchtlingsunterkünfte Genauso erschreckend sind die geradezu lächerlichen Aufklärungsquoten So wurden bei den 222 schweren Angriffen erst zwölf Fälle zur Anklage gebracht Das wirkt wie eine Bankrotterklärung des Staates Alle Menschen in Deutschland haben ein Recht auf Schutz des Staates Das gilt erst recht für die Menschen die bei uns Schutz suchen kritisiert Döcker Polizei und Staatsanwaltschaften müssen entschlossen die entsprechenden Maßnahmen ergreifen um Menschen und Wohnhäuser zu beschützen Dazu zählen Sicherheitsmaßnahmen wie Objektschutz und Überwachungskameras Darüber hinaus ist die Zivilgesellschaft gefordert wachsam zu sein und vor Ort deutlich zu machen dass sie Gewalt gegen Menschen nicht duldet Alle müssen sich fragen wie sie dazu beitragen können Wenn Hetzreden

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  • Bundesteilhabegesetz einführen
    Kontakt zurück 03 12 2015 Bundesteilhabegesetz einführen Wir brauchen ein Bundesteilhabegesetz noch in dieser Legislaturperiode fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen Wer auf Unterstützungsleistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen angewiesen ist lebt häufig nahe der Armutsgrenze Benötigt man zum Beispiel Assistenz beim Wohnen kann kaum für die Altersversorge gespart werden Die Leistungen des Bundesteilhabegesetzes müssen einkommens und vermögensunabhängig gestaltet werden fordert deshalb Döcker Mit Blick auf den wichtigen Lebensbereich Arbeit fordert Döcker im neuen Bundesteilhabegesetz gesetzliche Regelungen für ein sogenanntes Budget für Arbeit zu verankern Es muss bundesweit möglich sein die Unterstützungsleistungen der Werkstatt für behinderte Menschen dauerhaft als Geldbudget auf einen Arbeitsplatz bei einem privaten oder öffentlichen Arbeitgeber mitzunehmen um vor Ort Assistenzleistungen einkaufen zu können die genau zum Arbeitsplatz passen Dass gesetzliche Regelungen etwas für Menschen mit Behinderungen positiv verändern können habe jüngst das Versorgungsstärkungsgesetz gezeigt Das im Juli in Kraft getretene Gesetz ermöglicht die Errichtung von medizinischen Behandlungszentren für Menschen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen Diese Behandlungszentren ermöglichen den Betroffenen zwar eine angemessene Behandlung muten ihnen aber zum Teil zu weite Wege zu Deshalb fordert Döcker Die Gesundheitszentren können nur eine Übergangslösung darstellen Ziel muss es sein alle

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  • AWO fordert breite Integrationsdebatte
    Die AWO fordert eine Integration von Anfang an Bildung und Arbeit müssen im Fokus aller Bemühungen stehen Schon heute sind Familien mit Migrationshintergrund etwa doppelt so häufig armutsgefährdet wie Familien ohne Migrationshintergrund Neben finanzieller Sicherheit bietet Arbeit eine ideale gesellschaftliche Integrationsmöglichkeit Die AWO begrüßt ausdrücklich die bisherigen Bemühungen möglichst vielen Geflüchteten Zugänge in den Arbeitsmarkt zu verschaffen Teilhabe am Arbeitsmarkt bietet die besten Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe betont Stadler Ein Arbeitsmarktprogramm das sich insbesondere an geflüchtete Menschen wendet hält Stadler für richtig allerdings müssten die entsprechenden Grundlagen stimmen Dazu gehört ein bundesweit geregeltes und flächendeckendes Angebot zum Erlernen der deutschen Sprache Dies setzt eine Refinanzierung voraus die einen entsprechend qualifizierten Unterricht ermöglicht Auch ein Qualifikationserwerb bzw anpassung und die Unterstützung bei der Orientierung auf dem hiesigem Arbeitsmarkt sind unabdingbare Voraussetzungen für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegrationen Eine weitere Grundvoraussetzung für die berufliche Integration von geflüchteten Frauen und Männern ist eine gute und verlässliche Kinderbetreuung mit Hilfe von Kitas und der Kindertagespflege Eine alltagsintegrierte Sprachförderung ist besser als jeder Sprachkurs ist Stadler überzeugt Vor diesem Hintergrund ist neben der Schaffung neuer Kitaplätze die Frage der Betreuungsqualität wichtiger denn je Dementsprechend fordert der AWO Bundesvorsitzende Erzieherinnen und Erzieher brauchen bei der Bewältigung dieser neuen Herausforderung Unterstützung in Form von Fort und Weiterbildung Therapeuten und Zugang zu Dolmetschern um die notwendig Zusammenarbeit auch mit Eltern gut erfüllen zu können 20 000 zusätzliche Stellen wie in dem Integrationspapier gefordert wären da ein großer Schritt in die richtige Richtung werden aber kaum ausreichen Kurzfristig müsse es darum gehen den Kindern und ihren Familien bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen Angebote zu machen und Informationen zur Verfügung zu stellen Wir dürfen die Familien nicht monatelang allein lassen Eltern Kind Gruppen Spielgruppen therapeutische Angebote können helfen den Übergang in regelhafte Angebote gut zu begleiten so Stadler Auch Schulen benötigen Unterstützung bei

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  • AWO unterstützt „Forum gegen Rassismus“
    mehr ausschließlich als Phänomen des organisierten Rechtsextremismus verortet Die AWO setzt sich schon lange dafür ein Rassismus und rassistische Diskriminierung als gesellschaftliche Realität anzuerkennen und mit allen rechtstaatlichen Mitteln zu bekämpfen erklärt Döcker warum die AWO das Forum gegen Rassismus unterstützt Das Forum gegen Rassismus FgR in dem die AWO Mitglied ist ist ein nationales Gremium das beim Bundesministerium des Innern angesiedelt ist Gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen will man rassistische Diskriminierung

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  • Klimakonferenz Paris 2015
    zu treffen Der fortschreitende Klimawandel ist von Menschen gemacht und führt zu immer mehr ökologischen und humanitären Katastrophen begründet AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die Forderung Gelingt es nicht das angestrebte Ziel von maximal 2 C Erderwärmung zu erreichen so wird dies weiter viele Millionen Menschen in Not und Elend stürzen Neben Extremwetterphänomenen und Überschwemmungen sind u a der Rückgang von Niederschlägen sowie die damit verbundenen Ernteausfälle große Gefahren des Klimawandels Wissenschaftliche Prognosen gehen davon aus dass bis 2050 rund 200 Millionen Menschen aufgrund des Klimawandels ihre Heimat verlassen müssen Diese möglichen Flüchtlingszahlen zeigen dass wir endlich handeln und die Ursachen bekämpfen müssen so Döcker Die Auswirkungen des Klimawandels treffen vornehmlich Menschen aus ärmeren Ländern welche selber kaum zum weltweiten CO2 Ausstoß beitragen sagt Ingrid Lebherz Geschäftsführerin von AWO International Lebherz sieht in diesem Zusammenhang eine besondere Verantwortung für die Bundesrepublik Deutschland muss als Industrienation eine Vorreiterrolle einnehmen und mit einem beeindruckenden messbaren sowie verbindlichen Bekenntnis zum Klimaschutz ein Zeichen setzen Die im Vorfeld der Konferenz gemachten Zusagen lassen zwar hoffen reichen jedoch bei weitem nicht aus um die Erderwärmung auf 2 C zu begrenzen Nach den enttäuschenden Ergebnissen der vergangenen Konferenzen sei es daher umso nötiger durch eine Vorreiterrolle andere

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  • Reform der Pflegeberufe
    vorliegenden Referentenentwurfs des Bundesgesundheitsministeriums Döcker erklärt weiter Die fachgerechte Versorgung älterer Menschen muss auch in Zukunft ohne Qualitätsverlust sichergestellt werden Auf die besondere Bedeutung der geriatrischen und gerontologischen Kompetenzen in vielen Bereichen der Pflege weist der Entwurf weiterhin nicht hin Die bisherige kritisch konstruktive Zusammenarbeit an dem Gesetz mit den beiden Bundesministerien begrüßt die AWO So sind deutliche Verbesserungen und praktikablere Übergangsregelungen im Referentenentwurf gegenüber den vorherigen Überlegungen aus den Ministerien zu finden Auch begrüßt die AWO dass die wohnortnahe Ausbildung erhalten bleiben soll Auch wenn der Referentenentwurf eine eigenständige Finanzierung der Pflegeschulen vorsieht bleibt die Sonderstellung der Pflegeschulen erhalten Dies lehnt die AWO ab und fordert stattdessen die Verankerung der Schulen im Schulrecht Die bisherige Sonderstellung würde eine mittelbare Diskriminierung von sogenannten tradierten Frauenberufen bedeuten und fortsetzen Die AWO begrüßt dass es eine eigenständige Finanzierung der Schulen geben soll und dass der Beruf der Pflegefachkraft auch für Hauptschüler mit dem Abschluss der 10 Klasse zugänglich gemacht werden soll Da die Hälfte der praktischen Ausbildung in einem Betrieb absolviert werden kann kann es gelingen darüber zukünftige Fachkräfte zu gewinnen Die Auszubildenden werden so auch eine berufliche Identifikation in ihrem Vertiefungsgebiet aufbauen können Allerdings ist weiterhin nicht bekannt wie Inhalte der

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  • Kinderschutz und Jugendhilfe ausbauen
    Zwei Drittel der Empfänger unter denen viele Alleinerziehende sind beziehen neben HzE noch weitere Sozialleistungen Immer mehr kommen auch geflüchtete Kinder und Jugendlichen in die Einrichtungen der HzE die dringend zu versorgen und zu integrieren sind Das System der Hilfen zur Erziehung wird einer Belastungsprobe ausgesetzt die oft nicht mit den bisherigen Mitteln zu meistern ist betont Stadler und ergänzt Nur ein gut aufgestelltes Hilfesystem ist in der Lage unerwartete gesellschaftliche und pädagogische Herausforderungen erfolgreich zu stemmen Da muss manches nicht nur mit Blick auf die Geflüchteten bedarfsgerechter gestaltet werde Auf Hilfe zur Erziehung HzE haben Erziehungsberechtigte und Kinder Anspruch wenn die für das Kindswohl erforderliche Erziehung nicht bzw nicht mehr gewährleistet ist Dies gilt für alle Kinder die sich in Deutschland aufhalten gleichermaßen und wird durch entsprechende EU Richtlinien unterstrichen Gegenwärtig kann der Mindestbedarf an Schutz und Versorgung für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen die durchweg als traumatisiert gelten müssen nicht immer ausreichend gedeckt werden weil die Kapazitäten fehlen Kindernot dazu gehört auch die seelische Not toleriert keinen Aufschub betont der AWO Bundesvorsitzende Deshalb fordert die AWO u a den sofortigen Ausbau von kindgerechter Unterbringung von unbegleiteten Minderjährigen von Beginn an außerhalb von massenhaften Erstaufnahmeeinrichtungen die Sicherstellung von Gewaltschutz für Mädchen und junge Frauen ausreichende und geschlechtergetrennte hygienische Einrichtungen die sprachliche Fürsorge und eine behutsame rund um die Uhr erfolgende Betreuung die für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ebenso unverzichtbar ist wie für deutsche Kinder die in Obhut genommen werden HzE erfüllen neben der individuellen unverzichtbaren Unterstützungsfunktion einen entscheidenden Betrag zum Erhalt der gesellschaftlichen Stabilität Deshalb müssen vorrangig die Ursachen für die Hilfebedarfe in den Blick genommen und fachlich bewertet werden Ein grundlegendes Problem sieht Stadler allerdings im Fachkräftemangel Personelle Übergangshilfen sind keine wirkliche Lösung Sie müssen umgehend durch Fachpersonal ersetzt werden Hier ist auch an berufs bzw tätigkeitsbegleitende Qualifizierungsmöglichkeiten zu

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