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  • Geflüchtete in den Arbeitsmarkt
    diese bald in größerer Zahl Hartz IV Leistungen beziehen würden Wenn die Asylverfahren greifen werden bis Ende 2016 ca 350 000 Menschen das SGB II erreichen Diesen Menschen stehen dann Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration offen und sie haben Anspruch auf Betreuung und Vermittlung durch die Jobcenter Die Mittelaufstockungen die die Arbeitsverwaltung erhält um diese Mammutaufgabe zu bewältigen begrüßt Stadler im Grundsatz Er ist aber skeptisch dass die Ressourcen die momentan verhandelt werden ausreichen Man müsse bedenken dass es sich hier um eine heterogene Gruppe mit ausgesprochen komplexen Hintergründen zu tun habe erklärte Stadler Voraussetzung für eine Integration in den Arbeitsmarkt sind Spracherwerb und Qualifikationsaneignungen Genauso wichtig seien aber die Bewältigung von Traumata und die Klärung zum Teil äußerst komplizierter Aufenthaltsregeln Stadler appelliert an alle Akteure am Arbeitsmarkt Wir müssen jetzt gemeinsam Perspektiven schaffen Gleichzeitig macht er klar dass andere Gruppen wie zum Beispiel Langzeitarbeitslose nicht aus dem Blick geraten dürften Wir fordern seit langem einen Sozialen Arbeitsmarkt der Menschen die derzeit wenig Jobchancen haben wieder an den Arbeitsmarkt heranführt Ein solcher Weg würde allen zu Gute kommen Auch der soziale Sektor in dem die AWO tätig ist ist gefordert geflüchteten Menschen Jobperspektiven zu verschaffen Auf der Tagung von AWO und den

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  • Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
    Partner Bewohnende oder Personal Für Stadler ist deshalb klar In allen Flüchtlingsunterkünften muss es Schutzräume für Frauen geben Gewalt gegen Frauen ist ein generelles Problem Sie findet in allen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten statt Bisher erschweren aufenthalts und asylrechtliche Regelungen einen effektiven Gewaltschutz für geflüchtete Frauen Beispielsweise ist der Zugang zu Schutz und Unterstützung im Frauenhaus so gut wie unmöglich für Asylbewerberinnen und Frauen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus Denn häufig ist die Aufnahme in ein Frauenhaus an eine Finanzierungszusage des Sozialamts geknüpft Diese wird geflüchteten Frauen aufgrund sich überschneidender behördlicher Zuständigkeiten häufig verweigert Das Gewaltschutzgesetz muss auch in Flüchtlingsunterkünften gelten fordert Stadler und ergänzt Zudem müssen geflüchtete Frauen Schutz und Unterstützung im Frauenhaus erhalten und sich auf schnelle unbürokratische Hilfe verlassen können In diesem Sinne müssten die Verfahren von Polizei Ausländer und Sozialbehörden an die kurzfristigen Schutzbedarfe der Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt angepasst werden Bund Länder und Kommunen stehen damit in der Pflicht zügig geeignete Maßnahmen umzusetzen und zu finanzieren damit geflüchtete Frauen die von Gewalt betroffen sind Unterstützung erfahren Deutschland ist rechtlich verpflichtet auch geflüchteten Frauen wirksamen Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt zu gewährleisten unabhängig davon ob die Frauen in privaten Wohnungen kleinen Gemeinschaftsunterkünften oder großen Erstaufnahmeeinrichtungen leben betont der AWO

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  • Geflüchete und BFD
    Möglichkeiten eines Bundesfreiwilligendienstes nutzen können erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler Ab dem 1 Dezember stellt das Bundesfamilienministerium dafür zusätzliche Plätze zur Verfügung Das Programm hat zwei Komponenten zum einen können geflüchtete Menschen einen Bundesfreiwilligendienst BFD leisten zum anderen wird ein BFD Einsatz in der Flüchtlingshilfe für die vielen einheimischen Engagierten ermöglicht Ein Freiwilligendienst hat großes Potential geflüchteten Menschen Begegnungen Erfahrungen und eine sinnstiftende Beschäftigung zu ermöglichen und sie so bei der Integration in Deutschland zu unterstützen Die Arbeiterwohlfahrt wird dafür fast fünfhundert Plätze schaffen zeigt sich Stadler erfreut Kritikpunkte bestehen dennoch So bedauert es die AWO dass die Initiative der Bundesregierung auf den BFD beschränkt ist obwohl das Freiwillige Soziale Jahr FSJ ebenso große Chancen und zusätzliche Einsatzstellen bietet Ebenso abgelehnt wird dass Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten der Bundesfreiwilligendienst verwehrt wird Damit werden viele Menschen ausgeschlossen die hier gern etwas Sinnvolles tun möchten Eine große Herausforderung wird nun darin bestehen das Angebot unter geflüchteten Menschen bekannt zu machen Die AWO setzt darauf die Strukturen der Flüchtlingshilfe zu informieren Erstaufnahmeeinrichtungen Jugendmigrationsdienste Beratungsstellen alle die im direkten Kontakt mit Flüchtlingen stehen sollten die Information weitergeben können Der AWO ist eine gute Begleitung der Freiwilligen enorm wichtig Sie wird durch die

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  • Menschen sehen rechte Gewalt mit großer Sorge!
    der Befragten sehen in dieser Entwicklung eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland Eine große Mehrheit der Menschen nimmt mit Sorge zur Kenntnis dass beinahe täglich gewalttätige Übergriffe auf Menschen oder Feuerangriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten verübt werden so AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler Bis in den November 2015 gab es laut offizieller Datenlage über 450 Angriffe auf Unterkünfte für Geflüchtete darunter waren circa 100 Brandanschläge In Deutschland brennen wieder Unterkünfte für Menschen anderer Herkunft Das ist bedrückend und darf nicht schweigend zur Kenntnis genommen werden appelliert der AWO Bundesvorsitzende Es mag eine kleine Gruppe von Rechtsextremisten sein die diese menschenverachtenden Taten begehen Doch klar ist dass die Gewalttäter sich immer wieder ermutigt fühlen wenn sie das Gefühl haben im Namen einer schweigenden Mehrheit zu handeln betont Stadler Das zeigen auch andere langfristig angelegte Studien Die im Sozialbarometer befragten Bürgerinnen und Bürger fordern eine konsequente strafrechtliche Verfolgung 88 Prozent dieser Taten und der Hetze 87 Prozent Es ist ein Unding dass jeden Montag auf den Pegida Demonstrationen gegen Geflüchtete Politiker Ehrenämtler und Journalisten gehetzt wird und Tausende dies auch noch bejubeln können Es ist und bleibt unverantwortlich wenn politische Akteure aus den etablierten Parteien mit populistischen Parolen und Maßnahmen auf

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  • Nobel Women's Initiative besuchen Einrichtung für ‪Geflüchtete‬ in Berlin
    und Kinder besonders schutzbedürftig Das unterstreichen auch Ergebnisse der Befragungen der Nobel Women s Initiative die aktuell mit einer dreiköpfigen internationalen Delegation in Ländern des Balkans unterwegs waren um sich von der Situation geflüchteter Frauen und deren Kindern selbst ein Bild zu machen Die drei Nobelpreisträgerinnen Tawakkol Karman Yemen Shirin Ebadi Iran and Jody Williams USA kamen nun in Deutschland an und besuchten heute eine Flüchtlingseinrichtung der Arbeiterwohlfahrt In der Einrichtung der AWO trafen sie heute AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker zum Gespräch über deren Einschätzung der Flüchtlingssituation mit besonderem Augenmerk auf die Situation von flüchtenden Frauen und Mädchen Gemeinsam besuchten sie eine Flüchtlingseinrichtung der AWO im Norden Berlins um mit Flüchtlingsfrauen aus verschiedenen Ländern zu sprechen Die meisten der Frauen haben auf ihrer lebensgefährlichen Flucht Schreckliches erleben müssen Was die Frauen wollen ist so schnell wie möglich wieder ein normales Leben führen zu können und dabei versuchen wir sie bestmöglich zu unterstützen Frauen und Kinder müssen immer im Fokus der humanitären Hilfe stehen das gilt besonders auf der Flucht da weitgehend die Basis Sicherheit und Straftatverfolgung nicht gewährleistet werden kann Das Flüchtlingsprojekt von AWO das die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Kindern auf der Flucht fokussiert ist ein richtiger und

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  • Rentenbericht
    sichern soll sondern mit Hilfe der Säulen Betriebsrente und Riesterrente Der Gesetzgeber plante Anfang der 2000er Jahre dass diese drei Säulen gemeinsam den Rückgang im Rentenniveau auffangen sollten Dieser Plan ging nicht ganz auf kritisiert Stadler und beruft sich dabei auch auf die Zahlen des aktuellen Rentenberichts der Bundesregierung Demnach ist das Sicherungsniveau vor Steuern von 48 0 Prozent im Jahr 2014 auf 44 4 Prozent im Jahr 2028 gesunken Dieser Wert drückt die Entwicklung der Renten im Verhältnis zur Lohnentwicklung aus Nach allen vorliegenden Informationen kann die Lücke durch Riester und Betriebsrenten kaum geschlossen werden Die Riesterrente erreicht gerade die nicht die besonders profitieren sollten kritisiert Stadler Zudem sei die Riesterrentenausbeute zumindest fragwürdig Auch die heutigen Betriebsrenten helfen zu wenigen Menschen denn sie nützen vor allem Beschäftigte in stabilen Arbeitsverhältnissen in tarifgebunden Unternehmen Wer aber wie immer häufiger Realität oft seinen Job wechselt Lücken in der Erwerbsbiografie aufweist oder in Branchen mit geringer Tarifbindung arbeitet profitiere kaum Das System der Betriebsrenten müsste so verändert werden dass sehr viel mehr Beschäftige davon profitieren können Wird das Rentensystem nicht reformiert werden viele Menschen die lange gearbeitet haben im Alter zum Sozialamt müssen ist Stadler überzeugt Für die AWO ist diese Entwicklung

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  • Zweites Pflegestärkungsgesetz
    der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden wird Dieser hebt die nachteilige Behandlung von beispielsweise Demenzkranken auf Doch der dringend benötigte große Wurf ist diese Reform nicht Die Änderungen durch das Zweite Pflegestärkungsgesetz stellen alle Betroffenen vor große Herausforderungen das betrifft vor allem die Umsetzung der neuen Begutachtungsrichtlinie und die Schulungen der Gutachter der Medizinischen Dienste Aber auch die Einrichtungen müssen sich nun entsprechend um und einstellen auf das neue System bei dem zukünftig fünf Pflegegrade statt wie bisher drei Pflegestufen die Grundlage der Versorgung bilden werden Diese und weitere Änderungen wie die Absenkung der Leistungen für die stationäre Pflege in den niedrigen Pflegegraden werden in der Umstellungsphase insbesondere die Pflegeheime vor große Herausforderungen stellen Es ist durchaus möglich dass diese Reform zu einem Strukturwandel der Heime hin zu Spezialeinrichtungen für schwerstpflegebedürftige und sterbende Menschen sowie Menschen mit schwerer Demenz führt Das jetzige zweite Pflegestärkungsgesetz ändert vorerst auch nichts an der unzureichenden Personalsituation Ziel muss eine bessere Personalausstattung in den Pflegeeinrichtungen sein Derzeit ist lediglich ein wissenschaftlicher Auftrag zur Personalbedarfsmessung vorgesehen Das ist zu wenig Dass wir mehr Personal benötigen wissen wir schon jetzt Mit den Ergebnissen der Bedarfsmessung wird erst 2020 gerechnet Damit können wir nicht zufrieden sein Im Endeffekt bleiben

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  • Flüchtlingspolitik
    Familienennachzuges und zur Wiedereinführung des Dublin Verfahrens Die AWO lehnt eine Trennung von Familien gegen ihren Willen grundsätzlich ab Der grundgesetzliche Schutz der Familie ist ein hohes Gut und darf für Geflüchtete nicht ausgesetzt werden Das Vorhaben des Innenministeriums den Familiennachzug aussetzen zu wollen kritisiert die AWO deshalb auf das Schärfste Abgesehen davon dass es keinen Sinn macht dem geflüchteten Familienvater aufgrund einer Gefährdung einen Schutzstatus zu gewähren aber seiner zurückgebliebenen Familie diesen zu verwehren ist eine Trennung von Familien alles andere als integrationsförderlich Zudem steht zu befürchten dass nun verstärkt Kinder und Babys auf den lebensgefährlichen Fluchtweg geschickt werden denn viele Familien werden den Fluchtversuch einer mehrjährigen Trennung vorziehen Eine Trennung von Familien durch Flucht muss unter allen Umständen verhindert werden Das Dublin Verfahren ist an der Realität gescheitert deshalb wurde es ausgesetzt Es zum jetzigen Zeitpunkt wieder einzuführen kann nur als völlig realitätsfern bezeichnet werden Das Dublin Verfahren wurde 2003 eingeführt um die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Verantwortung zu ziehen und den Asylsuchenden ein gerechtes Verfahren zu garantieren Doch die europäischen Grenzstaaten und auch die Bundesrepublik sind derzeit nicht annähernd in der Lage allen Schutzsuchenden ein faires Verfahren zu gewährleisten Deshalb wirkt das Vorhaben Dublin wieder einzuführen

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