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  • Migrationskonferenz 2014
    Naika Foroutan das Migrationsgeschehen des letzten Jahrzehnts bilanziert Einig war sie sich mit den Gästen dass mit dem Zuwanderungsgesetz ein neuer Ruck auf dem Gebiet der Migrations und Integrationspolitik durch das Land ging gleichwohl gerade heute vor dem Hintergrund eines Erstarkens rechtsextremer und rechtspopulistischer Lager unverändert Aufklärungsarbeit geleistet werden und Vorurteile aufgebrochen müssten Sie lobte die AWO für ihre dauerhafte Migrationssozialarbeit und bestärkte sie darin auch zukünftig daran festzuhalten Auch der Doyen der Migrationsforschung Prof Dr Klaus Bade bescheinigte dem Verband eine engagierte Vorreiterrolle in der Migrationssozialarbeit Wie wichtig die AWO auch als strategische Partnerin für die Politik sei stellte der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Dr Manfred Schmidt auf dem darauf folgenden prominent besetzten Podium heraus Nicht erst seit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes sei die AWO wichtiger Träger der Migrationsberatung für Erwachsene Sie sei gerade auch vor der aktuellen Lage eine unersetzbare Instanz zur Lösung der Herausforderungen auf diesem Gebiet Hierfür habe das Bundesamt eine Erhöhung des Bundeshaushaltes beantragt weil die Einwanderung in die Bundesrepublik erheblich zugenommen habe Frau Schulte Beckhausen Referatsleiterin im Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend pflichtete ihm bei und bestätigte dass die AWO sowohl im Bereich der Jugendsozialarbeit als auch als Träger der Jugendmigrationsdienste eine wichtige Partnerin für das Familienministerium sei Safter Cinar Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Deutschland lobte die migrationspolitischen Entwicklungen kritisierte jedoch die Ausweisung von jungen Menschen die hier geboren und aufgewachsen sind Dr Holger Kolb vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration sah gute Erfolge in der Migrationspolitik allerdings weise die Integrationspolitik in Deutschland noch deutlichen Verbesserungsbedarf auf Leo Monz vom DGB Bildungswerk pflichtete ihm bei und sah großen Bedarf in die Aus und Weiterbildung von Einwanderern zu investieren Nach der Diskussion zwischen den Experten haben die Teilnehmenden der Tagung in Foren zur Willkommenskultur der Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen und

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  • Bund-Länder-Gipfel zur Qualität früher Bildung
    verstanden nun müssen konkrete Lösungsschritte folgen kommentiert Wolfgang Stadler die heute präsentierten Ergebnisse der Bund Länder Konferenz Qualität früher Bildung Vollkommen richtig wird auf die Bedeutung frühkindlicher Bildung Betreuung und Erziehung hingewiesen Unverbindliche Absichtserklärungen reichen aber nicht aus Frühkindliche Bildung gibt es nicht für umsonst Hier kann sich der Bund nicht aus seiner Verantwortung stehlen Er muss dauerhaft an den laufenden Kosten beteiligt werden Im Gegenzug müssen Länder und Kommunen

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  • Kita-Konferenz – Qualität geht nicht ohne Träger
    Qualität geht nicht ohne Träger Wir erwarten von dem heutigen Treffen das Signal dass sich Bund und Länder auf ein gemeinsames Verfahren zur substantiellen Verbesserung der Qualität in Kitas verständigen kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das heute stattfindende Treffen zum Thema Betreuungsqualität in Kitas kritisiert aber dennoch Es ist enttäuschend dass die Kita Träger nicht an den Gesprächen beteiligt werden Wir sind diejenigen die jeden Tag die Qualität der Betreuung umsetzen und sicherstellen Deshalb erwarten wir ein geregeltes Verfahren an dem alle am Geschehen Beteiligte involviert werden Sonst steht zu befürchten dass die Qualitätsdebatte zu einem Geschachere von Bund und Ländern um Finanzen verkommt Nachdem die vergangenen Jahre geprägt waren durch den quantitativen Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren treffen sich heute die zuständigen Ministerinnen und Minister von Bund und Ländern um über die qualitativen Herausforderungen zu sprechen Die AWO hat gemeinsam mit Caritas und GEW in der vergangenen Woche Eckpunkte für ein Bundesqualitätsgesetz vorgelegt denn Ziel muss es sein bundeseinheitliche Regelungen der zentralen Merkmale wie dem Fachkraft Kind Schlüssel der mittelbaren pädagogischen Arbeitszeit der Leitungsfreistellung der Qualifikation des Personals und der Fachberatung zu definieren Ein Bundesqualitätsgesetz ist nun überfällig Wir appellieren an die Länder dies zu

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  • Flüchtlingsunterkünfte – Keine Abschiebung in Gewerbegebiete
    bringen mit einer Willkommenskultur die auf Respekt und Anerkennung aller neu Angekommenen ausgerichtet sein sollte erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der morgigen Debatte im Bundestag zur Flüchtlingsunterbringung Die Änderung bauplanungsrechtlicher Vorgaben ist keine Lösung für die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Unterbringung von Flüchtlingen Die Debatte zeigt aber dass wir bundesweit verbindliche Standards im Hinblick auf Art und Qualität der Unterkünfte benötigen betont Döcker So müssten die Unterkünfte ausreichend in die lokale Infrastruktur eingebunden sein damit beispielsweise Kinder und Jugendliche Kindertageseinrichtungen und Schulen gut erreichen könnten Menschen die in Deutschland eine neue Heimat suchen haben ein Recht auf Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit Flüchtlinge müssen in einem Umfeld untergebracht werden das Stigmatisierung und Re Traumatisierung vermeidet So sollte Flüchtlingen der Umzug in eigene Wohnungen so früh wie möglich genehmigt werden vorausgesetzt ausreichend soziale Betreuung und Beratung sind gesichert Die dauerhafte Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften könne allenfalls befristet eine Lösung sein Die vielerorts geltende Pflicht für Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften wohnen zu müssen sollte dagegen umgehend aufgehoben werden In punkto Flüchtlingsverteilung erweise sich der bisher praktizierte Königsteiner Schlüssel zusehends als ungeeignet Die AWO setzt sich dafür ein diese strenge Zuweisungsquote die sich an Einwohnerzahl und Steueraufkommen orientiert nur noch als rechnerische Größe für die

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  • Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit
    der Langzeitarbeitslosigkeit vorstellen deren Kern ein Programm mit EU Förderung beinhaltet dass Langzeitarbeitslose in Betriebe vermitteln soll Die AWO begrüßt dieses Programm grundsätzlich sieht die Umsetzung allerdings kritisch Zum einen darf bezweifelt werden dass genügend Betriebe gefunden und zum Zweiten dass die besonders harten Fälle angesprochen und motiviert werden können stellt Stadler klar Grundsätzlich ist die Zahl von 30 000 Langzeitarbeitslosen die das Programm zu erreichen hofft angesichts der Tatsache von 200 000 und 400 000 weiteren Personen die auf besondere Unterstützungsangebote angewiesen sind eher ein Tropfen auf den heißen Stein als eine grundsätzliche Unterstützung für Langzeitarbeitslose Die AWO setzt sich seit Jahren für einen Sozialen Arbeitsmarkt ein bei dem die soziale Teilhabe der Menschen im Mittelpunkt steht Das von Bundesministerin Nahles angekündigte weitere Programm das sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit 100 prozentigen Lohnzuschüssen in Aussicht stellt wird von der AWO sehr begrüßt Jedoch ist bei der Ausgestaltung des Programms darauf zu achten dass die Tätigkeiten möglichst arbeitsmarktnah sind Nur so können Betroffene mittelfristig eine Brücke in die Arbeitswelt schlagen Die AWO setzt sich in diesem Zusammenhang für einen so genannten Passiv Aktiv Transfer ein der auch von der SPD und Teilen der CDU Arbeitnehmergruppe gefordert wird Hier werden passive Leistungen der

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  • Immer mehr arme alte Menschen
    Menschen die von ihrer Rente nicht leben können und die so genannte Grundsicherung benötigen Nach den heute vorgestellten Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg die Empfängerzahl um 7 4 Prozent wobei nicht vergessen werden darf dass viele Menschen aus Unkenntnis oder Scham die ihnen zustehende Leistung gar nicht beantragen Um zu verhindern dass es immer mehr ältere Menschen gibt deren Rente zum Leben nicht ausreicht muss der Niedriglohnsektor eingedämmt und ein weiteres Absinken des Rentenniveaus vermieden werden fordert Stadler Die AWO spricht sich seit Langem für eine soziale Rentenpolitik aus denn viele ältere Menschen profitieren von den Rentenreformen der Bundesregierung nicht Neben wirksamen Reformen am Arbeitsmarkt wie der Eindämmung des Niedriglohnsektors müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden Vermieden werden muss zum einen ein weiteres Absenken des Rentenniveaus das beispielsweise durch eine Streichung der Dämpfungsfaktoren aus der Rentenanpassungsformel erreicht werden könnte Ehrlich diskutieren müssen wir auch die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung Zudem muss sich private Vorsorge mehr lohnen Nur auf diese Weise kann die Gerechtigkeitslücke geschlossen und sichergestellt werden dass alle die lange Jahre gearbeitet haben im Alter über Einkünfte oberhalb des Grundsicherungsniveaus verfügen bekräftigt Stadler Der Statistik zufolge bezogen zum Stichtag 31 Dezember 2013 in Deutschland knapp eine halbe

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  • Bundesqualitätsgesetz für Kindertagesbetreuung
    Die Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen Kita Platz für unter Dreijährige und die Bewältigung des regional sehr unterschiedlichen Fachkräftemangels haben die Qualitätsdiskussion in den letzten Jahren in den Hintergrund treten lassen Aus Sicht von AWO DCV und GEW ist die Qualität in der Kindertagesbetreuung jedoch die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre So brauchen Kinder und pädagogische Fachkräfte gute Bedingungen um die ersten Lebensjahre zu erfolgreichen Bildungsjahren werden zu lassen Entscheidend ist dass es gelingt das Recht des Kindes auf eine angemessene Bildung Erziehung und Betreuung unabhängig von seinem Wohnort und Herkunft sicherzustellen betont Caritas Generalsekretär Georg Cremer AWO DCV und GEW fordern in einem Bundesqualitätsgesetz strukturelle Standards für die Kindertagesbetreuung festzulegen die länderübergreifend von öffentlichen und freien Trägern umgesetzt werden müssen Eine bessere Fachkraft Kind Relation ausreichend Vor und Nachbereitungszeit für pädagogische Fachkräfte hinreichende Freistellung von Kita Leitungen für Führungsaufgaben sowie genügend Zeit für Fort und Weiterbildungen sollten Kernpunkte des Bundesqualitätsgesetzes sein Eine hochwertige Bildung Erziehung und Betreuung von Kindern ist von gesamtgesellschaftlichem Interesse und sollte nicht an länderspezifische Regelungen gebunden sein Die Qualität der Kinderbetreuung darf nicht von der aktuellen Kassenlage einer Kommune abhängen so Wolfgang Stadler Bundesvorsitzender der AWO Kinder brauchen pädagogische Fachkräfte die durch bessere Rahmenbedingungen entlastet

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  • Armutsrisiko bleibt zu hoch
    hoch Fast jede sechste Person war 2013 in Deutschland armutsgefährdet Das sind definitiv zu viele Menschen die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fordert Es muss mehr in den Sozialstaat investiert werden So müssten zum Beispiel die Bildungs und Betreuungsangebote verbessert werden denn gerade Menschen mit niedrigem Bildungsstandard sind gravierend von Armut gefährdet Zudem wäre eine Neuermittlung der Regelbedarfe im SGB II dringend notwendig ist denn fast 70 Prozent der Armutsgefährdeten sind arbeitslos Es müssen endlich die richtigen Schritte unternommen und der Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung ernst genommen werden appelliert Stadler Der Anteil der Personen die über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung 979 Monat verfügen ist im Vergleich zum Jahr 2012 gleich geblieben Dies bestätigen die Ergebnisse der Studie Leben in Europa des Statistischen Bundesamtes in Europa Zentral wird sein den Menschen zu ermöglichen aus der Armutsfalle zu gelangen denn momentan gilt wer einmal arm ist bleibt arm sagt der Bundesvorsitzende Diese Problematik gilt es in einem solidarischen Sozialstaat aufzulösen für den die AWO vehement einsteht Besonders betroffen bleiben laut der Studie weiterhin Frauen und Alleinerziehende Frauen im Allgemeinen 17 7 Prozent aber insbesondere Alleinerziehende Über

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