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  • Die Einheit braucht starke Sozialpolitik
    gestiegen ist ergänzt Stadler Genauso stimmt die gestiegene Geburtenrate für die Zukunft zuversichtlich In den nächsten Jahren kommt es darauf an allen Kindern Chancen und Perspektiven zu bieten Dafür brauchen wir auch im Osten eine sozial gerechte Politik unterstreicht der Bundesvorsitzende Weniger zuversichtlich stimmt die wachsende Altersarmut Der Bericht verschweigt dass sich hier in den neuen Bundesländern ein deutlicher Trend abzeichnet fährt Stadler fort Viele der Personen die zu Beginn der Wende und Anfang des neuen Jahrtausends von der hohen Arbeitslosigkeit betroffen waren kommen nun ins Rentenalter Hinzu kommen ein weiter hoher Anteil an Menschen im SGB II Leistungsbezug sowie niedrige Löhne Beim Blick auf die Rentenanwartschaften der künftigen Rentnerinnen und Rentner sehe ich dringenden Handlungsbedarf formuliert der Bundesvorsitzende Die Rentenangleichung Ost muss nach 25 Jahren Einheit endlich umgesetzt werden Mit Blick auf den vorgelegten Koalitionsvertrag der CDU CSU und SPD der eine Rentenangleichung vorsieht sagt Stadler Das ist ein wichtiges Signal Auch im Hinblick auf die so genannte Mütterrente Denn die jetzigen ungleichen Rentenwerte bedeuten dass die Kindererziehung im Osten weniger wertgeschätzt wird als im Westen Für die Erziehung von Kindern die nach 1991 geboren sind erhalten Erziehende im Osten monatlich 7 20 Euro weniger als im Westen Die

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  • Behindertenrechte jetzt umsetzen
    immer Menschen aus betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker Grund diese Forderung zu unterstreichen ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung der morgen am 3 Dezember begangen wird Die Gleichstellung in allen Lebensbereichen für Menschen muss ein Kernanliegen der 18 Legislatur im Bundestag sein ergänzt Döcker So bekräftigt die Behindertenrechtskonvention das Recht auf Gesundheit aller Menschen Dennoch ist das deutsche Gesundheitssystem gekennzeichnet durch zahlreiche Zugangsbarrieren für Menschen mit Behinderungen erklärt das Vorstandsmitglied Nur jede fünfte Allgemeinarztpraxis hat rollstuhlgerechte Praxisräume Ebenso braucht es Praxisinformationen in Leichter und verständlicher Sprache eine Beschilderung mit Brailleschrift und Gebärdensprachendolmetscher Grundlegend ist auch ein stärkeres Bewusstsein bei den Gesundheitsberufen Genauso gibt es Ausgrenzung im Arbeitsleben Wir sind weit entfernt von einem frei zugänglichen Arbeitsmarkt so Döcker weiter Menschen mit Beeinträchtigungen sind fast doppelt so häufig von Erwerbslosigkeit betroffen wie Menschen ohne Beeinträchtigungen Erstens sind Arbeitgeber stärker für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren Zweitens muss die finanzielle Unterstützung derjenigen Arbeitgeber ausgeweitet werden die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf einstellen Doch die Türen sind oft schon nach der Ausbildung verschlossen Die AWO bildet zwar in zahlreichen Werkstätten Menschen mit Behinderungen aus allerdings erkennen die Industrie Handwerks und Handelskammern die Ausbildungsmodule nur schwer an Einen Schlüssel zum

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  • AWO zum Koalitionsvertrag
    die Finanzierung der Umsetzung Im Vertrag steht nur dass die Umsetzung in einem zweiten Schritt geschehen soll und nur 0 2 Prozentpunkte kosten soll Bisherige Berechnungen die versprechen dass niemand weniger bekommt gehen aber von Kosten aus die 0 4 0 5 Prozentpunkte bedeuten würden Das Grundsatzproblem der Pflegeversicherung ihre systembedingte Einnahmeschwäche wird leider nicht gelöst Die Finanzierungslücke wird regelmäßig wieder auf der Agenda stehen und es sind immer höhere Belastungen durch die Erwerbstätigen zu schultern während andere Einnahmen verschont bleiben Kinder Frauen Familie Die Anhebung des steuerlichen Entlastungsbetrags für Alleinerziehende ist zu begrüßen Es ist genauso erfreulich dass der Koalitionsvertrag mit dem Programm Perspektive Wiedereinstieg den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen und Männern regelt Der Koalitionsvertrag enthält leider keine Aussagen zu Kinderfreibeträgen Kinderzuschlag Ehegattensplitting oder Betreuungsgeld hier sehen wir als AWO weiterhin dringenden Handlungsbedarf Beschäftigungspolitik Die Stärkung der Branchenmindestlöhne über das Arbeitnehmerentsendegesetz ist zu begrüßen Dasselbe gilt für den Beschluss dass ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden soll Hier fehlen jedoch weitere Informationen und konkrete Umsetzungsschritte Dasselbe gilt für das geplante Rückkehrrecht aus Teilzeitarbeit in Vollzeitarbeit sowie für die Einschränkungen von Werkverträgen Die AWO dringt auf eine schnelle Umsetzung und weitere Reformen wie etwa eine Eindämmung von Minijobs die im Koalitionsvertrag noch fehlen Arbeitsmarktpolitik Positiv zu bewerten ist dass die Verhandlungspartner eine Erhöhung des Eingliederungstitels in Höhe von 1 4 Mrd Euro vorsehen Gleichwohl können damit die Kürzungen der vergangenen Jahre nicht kompensiert werden Für die Gruppe der rund 400 000 Langzeitarbeitslosen die absehbar keine Chance auf einen Job haben fehlen geeignete Instrumente Zielführend wären Investitionen in Fort Weiterbildung und sozialpädagogische Begleitung Das geplante Programm des Europäischen Sozialfonds mit dem Arbeitgeber durch Lohnkostenzuschüsse angeregt werden sollen Langzeitarbeitslose einzustellen wird bereits getestet und läuft äußerst schleppend Die AWO fordert seit langem einen sozialen Arbeitsmarkt mit sinnvoller Beschäftigung langfristigen Perspektiven und einer

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  • Zweifelhaftes Jobwunder
    der Datenreport 2013 Ein Sozialbericht für Deutschland vom Statistischen Bundesamt der Bundeszentrale für politische Bildung dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Sozioökonomischem Panel veröffentlicht Demnach waren im Jahr 2012 mit 41 5 Millionen so viele Personen erwerbstätig wie nie zuvor Dennoch ist die Zahl der durchschnittlichen Arbeitsstunden das Arbeitsvolumen kontinuierlich gesunken Denn immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeit Erschreckend ist dass 22 Prozent der Personen auf dem deutschen Arbeitsmarkt atypisch beschäftigt sind Besonders häufig trifft es Frauen junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren sowie Menschen ohne Berufsabschluss ergänzt der Bundesvorsitzende Für die AWO stellen die jüngst veröffentlichten Zahlen keine Überraschung dar Ganz gezielt hat sie sich bereits mit 20 Kernforderungen an die nächste Bundesregierung gewandt Wir werden uns auch in der 18 Legislaturperiode für eine sozial gerechte Gesellschaft einsetzen und die politische Arbeit in kritischer Zusammenarbeit begleiten unterstreicht Stadler Besonders im Bereich der Arbeitsmarktpolitik bedarf es Reformen Wir fordern deshalb nicht nur die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von zunächst 8 50 Euro sondern auch die gezielte Begrenzung atypischer Beschäftigung durch klare Rahmenbedingungen insbesondere die Einschränkung von Minijobs Leiharbeit und Werkverträgen bekräftigt Stadler Genauso unverständlich ist das in Deutschland trotz wachsender Beschäftigungszahlen 16 1 Prozent der Menschen als armutsgefährdet

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  • Soziales braucht Mut.
    der Bundesregierung in der 18 Legislaturperiode begleiten macht Stadler deutlich Die 20 zentralen Forderungen der AWO finden Sie online Zu den Kernforderungen gehören 1 Grundlegende Gestaltung des Solidarischen Sozialstaats Wir fordern Investitionen in den Sozialstaat und einen Ausbau der Daseinsvorsorge einschließlich der sozialen Dienstleistungen im allgemeinen Interesse Es braucht eine Ausgestaltung des Beihilfe und Vergaberechts für die nicht nur der Preis sondern auch die Qualität ausschlaggebend ist Wir setzen uns ein für starke Kommunen in einem gerechten Land und fordern eine bessere Ausstattung Finanzausstattung der Kommune Für eine sinnvolle und gesellschaftserhaltende Umverteilung braucht es Maßnahmen zur Erhöhung der staatlichen Einnahmen Dazu gehören die Umsetzung der Finanztransaktionssteuer eine Neugestaltung der Vermögensbesteuerung und die Anhebung der Spitzensteuersätze 2 Gesundheitspolitik neu ausrichten Bürgerversicherungen sind das richtige Finanzierungskonzept in der Gesundheits und Pflegepolitik Wir fordern ein umfangreiches ressortübergreifendes Präventionsgesetz Medizinische Rehabilitation ist als Teilhabeleistung zielgruppensensibel auszugestalten und allen Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen 3 Reformen am Arbeitsmarkt Wir fordern die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von zunächst 8 50 Euro und eine gezielte Begrenzung atypischer Beschäftigung durch klare Rahmenbedingungen insbesondere die Einschränkung von Minijobs Leiharbeit und Werkverträgen 4 Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertige Dienstleistungen Zur Aufrechterhaltung eines qualitativ hochwertigen Regelangebots im Bereich des Sozialen fordern wir Veränderungen

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  • Deutsche Bürokratie verhindert Schutz
    Fotos Kontakt zurück 22 11 2013 Deutsche Bürokratie verhindert Schutz Millionen Menschen fliehen aus dem syrischen Kriegsgebiet und bei uns scheitert die Aufnahme an der deutschen Bürokratie Das ist untragbar betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker Noch im Mai erklärte die Bundesregierung zusätzlich 5000 syrischen Flüchtlingen die Zuflucht zu gewähren Dass bis jetzt nur 986 Personen die Einreise gewährt wurde zeugt von mangelndem politischen Willen erklärt Brigitte Döcker Die Zahlen stammen aus der Antwort einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung Zahlreiche in Deutschland lebende Syrer bangen um ihre Verwandten Wir haben die Pflicht hier möglichst unkomplizierte Verfahren zu schaffen Diese müssen schnell umgesetzt werden Die derzeitigen Auflagen der Behörden beispielsweise bei den Bürgschaften verhindern die Aufnahme ergänzt das AWO Vorstandsmitglied Die AWO hat sich bereits in den vergangenen Monaten für zahlreiche Einzelfälle in ihren Beratungsstellen und grundlegend für unkompliziertere Einreisemodalitäten eingesetzt Währenddessen verschärft sich die Lage in Syrien und den Nachbarstaaten 6 3 Millionen Menschen sind vertrieben oder geflüchtet und 2 1 Millionen Menschen befinden sich in den Nachbarländern Syriens Dabei reißt der Zustrom nicht ab In den Aufnahmeländern leben die Flüchtlinge teilweise unter katastrophalen Bedingungen Es verschärft sich aber auch die Lage an den EU Außengrenzen Die EU muss endlich

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  • NEIN zu Gewalt an Frauen
    zu Gewalt an Frauen Frauen und Mädchen sind in hohem Maße körperlicher Gewalt und struktureller Benachteiligung ausgesetzt sagt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker Deshalb ist es wichtig dass wie jedes Jahr am 25 November der Internationale Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen begangen wird Denn weltweit ist Gewalt gegen Frauen und Kinder die häufigste Form von Gewalt Auch in Deutschland hat jede vierte Frau im Alter von 16 85 Jahren mindestens einmal Gewalt in ihrer Beziehung erlebt Geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind Frauen aller sozialen und ethnischen Gruppen sowie aller Alters und Bildungsgruppen erklärt Brigitte Döcker Besonders Frauen mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen sind betroffen Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Gewalt gegen Frauen als ein globales Gesundheitsproblem mit tiefgreifenden Auswirkungen ein Umso wichtiger ist es dass in den Frauenhäusern und Einrichtungen zur Frauenunterstützung der AWO seit mehr als 30 Jahren gewaltbetroffene Frauen und Kinder Schutz und Hilfe finden ergänzt Brigitte Döcker Hier wird wichtige Betreuung zur Überwindung gewaltgeprägter Lebensverhältnisse geleistet Es steht außer Frage dass gerade diese niedrigschwelligen Einrichtungen unverzichtbare Institutionen zur Bekämpfung von geschlechtsbezogener Gewalt gegen Frauen sind führt das AWO Vorstandsmitglied aus Jedoch drohen diesen Anlaufstellen aufgrund der ungesicherten Finanzierung permanent Kürzungen oder gar die Schließung Deshalb benötigen bedrohte Frauen

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  • Ungleichheit der Einkommen: AWO sieht Handlungsauftrag an die Politik
    dass die höchsten Einkommen überdurchschnittliche reale Einkommenszuwächse erzielen während die unteren Einkommen um bis zu fünf Prozent geschrumpft sind Zweifellos ist die aufklaffende soziale Schere Ergebnis einer unsozialen Politik Während die Tariflöhne in den letzten Jahren hinter der Preissteigerung zurückblieben der Niedriglohnsektor sich weiter ausdehnte steigen erstmals seit der Finanzkrise wieder die Kapitaleinkommen führt Stadler aus Die Zahlen des DIW unterstreichen die Argumentation dass aus der Krise am Finanzmarkt nicht die richtigen Schlüsse gezogen wurden Gerade unter der schwarz gelben Regierung hat die Ungleichheit der DIW Studie zufolge deutlich zugenommen Die alte Regierung hat die soziale Schieflage verstärkt Für Benachteiligte Menschen wurde nichts getan Investitionen ins Soziale blieben aus Stattdessen haben Gewinnentnahmen und Dividenden wieder zugenommen Das DIW rechnet vor dass die tiefe Spaltung von 2005 bis 2011 zumindest nicht weiter gewachsen ist Erst seit 2011 ist wieder ein starkes Anwachsen der Ungleichheit sichtbar Wir brauchen dringend eine Finanztransaktionssteuer sowie eine höhere Besteuerung von Vermögen Nur so sind soziale Investitionen möglich appelliert Stadler an die Politik Die AWO setzt sich seit langem für eine Finanztransaktionssteuer ein die eigentlich längst beschlossene Sache ist Jetzt zaudern heißt unsere Zukunft verspielen so Stadler Denn erschreckend an den Zahlen des DIW ist dass die

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