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  • Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
    schleunigst von den Ländern neue Kompetenzzentren geschaffen bzw die Kommunen unterstützt werden eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gut betreuen zu können erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler nach der Verabschiedung des Regierungsentwurfes zur Verteilung minderjährig unbegleiteter Flüchtlinge Stadler kritisiert aber dass keine konkreten und verbindlicheren Qualitätskriterien für Jugendämter in das Gesetz aufgenommen wurden Es müssen länderübergreifende Standards vereinbart werden die Jugendämter erfüllen müssen bevor sie Kinder und Jugendliche betreuen dürfen Diese haben sich ausschließlich am Kindeswohl zu orientieren Konkret bedeutet das dass eine angemessene medizinische psychologische und pädagogische Versorgung sichergestellt entsprechende Unterbringungsplätze und qualifiziertes Personal vorhanden sowie eine rechtliche Vertretung und eine Sprachvermittlung durch Dolmetscher gewährleistet sein müssen Einige wenige Kommunen sind derzeit vollkommen überfordert mit dem Zustrom minderjähriger Flüchtlinge viele andere haben keine entsprechenden Einrichtungen Dienste und nicht die notwendigen Kompetenzen um die häufig traumatisierten Kinder und Jugendlichen angemessen unterbringen und versorgen zu können Hier besteht großer Handlungsbedarf Bezüglich des Gesetzentwurfes begrüßt es die AWO dass in dem nun verabschiedeten Entwurf einige Konkretisierungen und Nachbesserungen vorgenommen wurden wie die Verkürzung von Fristen und die stärkere Berücksichtigung von familiären Kontakten bei der Verteilung sowie das Verbot Geschwisterkinder zu trennen Ob das Gesetz mehr ist als eine quantitative

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  • AWO - Pressearchiv
    13 Juni 2015 weiter 05 06 2015 Flüchtlingspolitik AWO Präsident benennt Anforderungen für eine zukunftsgerechte Flüchtlingspolitik weiter 05 06 2015 Neuer Vorstand für Solidar Europäisches Netzwerk für soziale Gerechtigkeit Auf der gestrigen Vollversammlung von Solidar dem europäischen Netzwerk für soziale Gerechtigkeit haben seine 60 Mitgliederorganisationen aus 27 Ländern einen neuen Vorstand gewählt Die AWO wird nun von Dr Joß Steinke vertreten der mit großer Mehrheit in den 10 köpfigen Vorstand

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  • Reform des Vergaberechts
    Vergaberechts nicht aus dem Blick verlieren kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker das heute im Bundeskabinett zum Beschluss stehende Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts und führt aus Ziel des Gesetzes muss es sein die einseitige Dominanz des Preiskriteriums im Sozialbereich zu vermeiden und damit den Qualitätswettbewerb zu fördern In der Gesamtsumme der Vergabeverfahren nehmen die Ausschreibungen von sozialen Dienstleistungen zwar nur einen geringen Anteil ein In ihrem Anwendungsbereich so insbesondere bei den Arbeitsmarktdienstleistungen nach dem SGB II und III sind die Auswirkungen auf die Bieter jedoch erheblich Gerade der Vorrang des offenen Verfahrens im gegenwärtigen Vergaberecht führt zu einem weitgehend vom Auftraggeber gesteuerten Kommunikationsvorgang der praktisch keinen Raum für Initiativen des Bieters lässt Wir begrüßen deshalb ausdrücklich dass das neue Gesetz bei der Ausschreibung von sozialen und anderen Dienstleistungen künftig eine weitgehende Freistellung der Auswahl der Verfahrensarten vorsieht was insbesondere auch den wettbewerblichen Dialog und die Innovationspartnerschaft einschließt erläutert Döcker Um den Besonderheiten sozialer Dienstleistungen umfassend Rechnung zu tragen und Qualität im Vergabeverfahren abzubilden reicht das allein jedoch nicht aus so Döcker Wünschenswert wäre zum einen eine Klarstellung bei der Definition des für die Anwendung des Vergaberechts ausschlaggebenden Auftrags dahingehend dass die klassische Organisationsform der sozialrechtlichen Leistungserbringung im Dreiecksverhältnis in keiner Weise dem Vergaberecht unterliegt Was wir außerdem brauchen ist eine Verankerung der drei Qualitätsdimensionen Struktur Prozess und Ergebnisqualität im Gesetz um diese bereits bei Zuschlag umfassend berücksichtigen zu können erläutert Döcker abschließend Hintergrundinformationen Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung des Vergaberechts kurz Vergaberechtsmodernisierungsgesetz VergModG setzt die wesentlichen Regelungen der EU Vergaberichtlinien 2014 in nationales Recht um Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt entsprechend der Eckpunkte der Bundesregierung zur Modernisierung des Vergaberechts vom 7 Januar 2015 auf gesetzlicher Ebene im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB Sie wird zum Anlass genommen den bisherigen Vierten Teil des GWB umfassend zu überarbeiten und neu zu

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  • Kinderbetreuung
    nur in Ausnahmefällen geben erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt Hierzu könnte zum Beispiel eine Kindertagespflegeperson gefördert werden die eine Betreuung zu Hause im gewohnten Umfeld des Kindes ermöglicht Grundsätzlich begrüßt die AWO die Initiative von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig die Zeitphasen außerhalb der üblichen Betreuungszeiten in den Blick zu nehmen In jedem Fall ist immer in erster Linie das Wohl des Kindes zu berücksichtigen Ziel muss es sein dass sich die Arbeitswelt auf die Bedürfnisse von Eltern und ihren Kindern einlässt und nicht anders herum Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist unverändert eine der großen politischen Herausforderungen So lassen viele Kitas durch ihre sehr begrenzten Öffnungs und vielen Schließzeiten keine Vollbeschäftigung von Eltern zu Auf der anderen Seite lässt sich die vom Arbeitsmarkt an die Berufstätigen gestellte Anforderung flexibel mobil und verfügbar zu sein zunehmend schwerer mit Fürsorgeaufgaben vereinbaren An dieser Stelle sieht die AWO dringenden Handlungsbedarf Familien brauchen Zeit und Gestaltungsspielraum sie brauchen gemeinsame Zeit am gleichen Ort erklärt Stadler Ein wichtiger Schritt wäre es für die Kindertagespflege bundesweit vergleichbare rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen zu entwickeln damit diese quantitativ und qualitativ ausgebaut und weiterentwickelt werden kann So zum Beispiel stellt sich auch die Frage der Arbeitsbedingungen

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  • Frauenhäuser
    Skandal konstatiert AWO Vorstand Brigitte Döcker anlässlich der heute zu Ende gehenden 25 Konferenz der Gleichstellungs und Frauenministerinnen und Minister der Länder in Berlin Wie jedes Jahr beschäftigen sich die Politikerinnen und Politiker unter anderem mit der Situation der Frauenhäuser Frauenhäuser und Fachberatungsstellen leisten seit 39 Jahren unverzichtbare Arbeit bei der Überwindung gewaltgeprägter Lebensverhältnisse deshalb benötigen wir endlich einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe Nur damit erhalten Unterstützungseinrichtungen die notwendige finanzielle Planungssicherheit erklärt Döcker Studien des Bundesfamilienministeriums BMFSFJ und der europäischen Grundrechteagentur belegen dass jede vierte Frau in Deutschland im Alter von 16 85 Jahren im Laufe ihres Lebens einmal körperliche Gewalt in einer Beziehung erlebt Darunter wird Stoßen Ohrfeigen Schläge mit der Faust Stiche und Schüsse verstanden Diese Frauen und ihre Kinder können Schutz und Hilfe in einer Unterstützungseinrichtung zum Beispiel in einem Frauenhaus erhalten Diese sind chronisch unterfinanziert Es existiert ein länderuneinheitlicher kaum zu durchschauender Flickenteppich an Finanzierungsregelungen Dies führt zu unsinnigen bürokratischen Hemmnissen bis hin zu Rechtsstreitigkeiten über die Kostenerstattungen Einrichtungen sind permanent von Kürzungen und sogar Schließungen bedroht Weiterhin müssen Frauen ohne Anspruch auf Sozialleistungen wie etwa Studentinnen die Kosten ihres Aufenthaltes selber tragen Auch gering verdienende Frauen müssen die Kosten mindestens zu einem Teil selbst

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  • Flüchtlingspolitik
    Döcker die gestern durch den Bundesinnenminister Thomas de Maizíere vorgestellten Zahlen Vor allem der enorme Anstieg rassistischer Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte zeugt von einem gesellschaftlichen Klima dem entschieden begegnet werden muss zeigt sich Döcker bestürzt Aus dem Bericht geht zum Beispiel hervor dass sich die Zahlen der Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte im Jahr 2014 mit 150 registrierten Angriffen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 55 Fällen fast verdreifacht haben Auch die weitere Entwicklung der aktuellen Zahlen ist erschreckend So wurden im ersten Halbjahr 2015 bereits mehr als 170 rassistische Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte verübt Es ist eine Schande dass Menschen die bei uns Schutz und Zuflucht suchen zunehmend solchen feigen Angriffen ausgesetzt sind kritisiert Döcker Auf der anderen Seite dürfe aber das gestiegene Engagement der Zivilgesellschaft wie zum Beispiel im Sächsischen Freital wo sich in den vergangenen Tagen Menschen schützend vor eine neu eingerichtete Unterkunft für Asylsuchende stellten nicht unerwähnt bleiben Die Unterkunft wurde für Tage von einer Gruppe rassistisch motivierter Menschen belagert Döcker mahnt in diesem Zusammenhang die Verantwortung an die gerade politische Eliten in der Asyldebatte haben Jeder der sich mit aggressiven und herablassenden Worten zur aktuellen Situation von Asylsuchenden äußert arbeitet Rechtsextremisten direkt in die Hände So habe der

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  • AWO - Pressearchiv
    10 11 12 13 14 15 16 22 05 2015 Kinderbetreuung AWO fordert Bekenntnis des Bundes für mehr Qualität in Kitas weiter 22 05 2015 Wohngelderhöhung Reform geht AWO nicht weit genug weiter 21 05 2015 Höhere Mittel für Jugend Migrationsdienste AWO begrüßt die heute vom Bundestag beschlossene Erhöhung der Haushaltsmittel weiter 21 05 2015 Verstärkung von Prävention und Beratung AWO zum Drogen und Suchtbericht der Bundesregierung 2015 weiter 21

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  • Fachtagung - Keine Bildungsoffensive ohne sie!
    der Fachtagung Keine Bildungsoffensive ohne sie Mehr Anerkennung für Erzieherinnen und Erzieher in Bildung Erziehung und Betreuung die gestern in Berlin stattfand Nach dem erfolgreichen quantitativen Ausbau müssen wir jetzt in die Qualität der Kinderbetreuung investieren erklärte Maria Loheide Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker ergänzte Wir kommen nur dann voran wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und zwar auf jeder Ebene der föderalen Struktur Aus der Perspektive der Erzieherinnen und Erzieher der Eltern der Träger und der Ausbildungsstätten wurde beleuchtet was gute Bildung heute braucht Der enorme Zuwachs an pädagogischem Personal um mehr als 50 Prozent in den letzten acht Jahren verdeutlicht dass der Beruf der Erzieherin beziehungsweise Erziehers enorme Attraktivität besitzt Gleichzeitig machten Vortragende wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf aufmerksam dass die derzeitigen strukturellen Rahmenbedingungen die Mitarbeitenden auch gesundheitlich erheblich belasten Ein zu geringer Personalschlüssel fehlende Zeit für Vor und Nachbereitung sowie eine hohe Lärmbelastung waren nur einige der Punkte die als dringend verbesserungsbedürftig herausgestellt wurden Die Veranstaltung fand auf Initiative der Diakonie Deutschland des Bundesverbands der Arbeiterwohlfahrt und der evangelischen Fachverbände Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten BeA und Bundesvereinigung evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder BETA statt Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um eine verbesserte

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