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  • Pflegemindestlohn ist nur ein erster Schritt
    Wolfgang Stadler Dennoch Aus Sicht der Arbeiterwohlfahrt braucht es für den gesamten sozialen Bereich neue klare Regelungen Darüber darf auch der heutige Pflegemindestlohn nicht hinweg täuschen Wir brauchen einen flächendeckenden Entgelttarifvertrag Soziales der alle Bereiche der Sozialen Arbeit umfasst Nur so können gute Rahmenbedingungen für die Beschäftigten geschaffen werden Klar ist doch Soziale Arbeit schafft die Basis für eine funktionierende Gesellschaft Das muss sich auch bei den Löhnen widerspiegeln hebt

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  • Handlungsdruck bei U3 Kinderbetreuung steigt
    Dreijährigen in der Kindertagesbetreuung zwischen März 2013 und März 2014 um 64 500 gestiegen Nachdem im August 2013 der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege in Kraft trat war der Eindruck erweckt worden das Ziel des quantitativen Betreuungsausbaus sei erreicht Als Indiz hierfür wurde die ausgebliebene Klagewelle von Eltern gewertet Dass dies jedoch der Fall ist darf vor dem Hintergrund der Fakten bezweifelt werden hebt Stadler hervor Diese zeigen an dass es noch ein weiter Weg ist bis der Betreuungsbedarf gedeckt ist Mit der heute ebenfalls veröffentlichten bundesweiten Betreuungsquote von 32 3 Prozent liegt die Anzahl der Plätze noch immer knapp 10 Prozent unter den 41 7 Prozent die von der Bundesregierung als bedarfsdeckend angenommenen wurden Diese Differenz ist es die der Bundesregierung einen eindeutigen Handlungsbedarf anzeigen sollte ist Stadler überzeugt und sagt weiter Dabei reicht es jetzt nicht nur über Quantität zu reden sondern wir müssen qualitative Standards beachten Die Arbeiterwohlfahrt betont dass ebenso dringend qualitative Verbesserungen vereinbart werden müssen Diese dürfen nicht hinter dem Fokus auf den Strukturausbau zurückfallen Die Dringlichkeit über die Qualität der Kinderbetreuung zu sprechen zeigen die enormen Belastungen vieler Erzieherinnen und Erzieher an Deshalb müssen nun klare Regelungen beispielsweise

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  • AWO - Pressearchiv
    16 16 07 2014 Lage der U 3 Kinderbetreuung hat sich nicht entspannt AWO fordert entsprechendes Umdenken seitens der Bundesregierung weiter 15 07 2014 OECD unterfüttert AWO Forderungen Aktueller Bericht belegt dass ein funktionierender Sozialstaat auch der Wirtschaft nutzt weiter 11 07 2014 EuGH setzt richtiges Zeichen für deutsche Einreisepolitik AWO begrüßt Urteil das die verbindlichen Deutschtests nachziehender Eheleute für unzulässig erklärt weiter 04 07 2014 Pflegestärkungsgesetz zur ersten Beratung

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  • Vorurteile gegenüber Sinti und Roma aufbrechen
    als eine Form von Rassismus in Deutschland weit verbreitet ist Die Ergebnisse der Studie sind auch ein klares Signal an die Politik dass immer wieder aufkommenden Vorurteilen mit Blick auf Sinti und Roma entschieden zu widersprechen ist Das Gegenteil wird aber getan wenn über die sogenannte Armutszuwanderung gesprochen wird unterstreicht Döcker Erschreckend ist dass Sinti und Roma die seit Jahrhunderten am Rande der Gesellschaft leben müssen und struktureller Diskriminierung und Marginalisierung ausgesetzt sind auch heute noch im Vergleich zu anderen Minderheiten die geringste Sympathie entgegengebracht wird Diese Haltung wird durch hiesige Zuwanderungsdebatten oft verstärkt Dabei beweisen Zahlen Daten und Fakten in regelmäßigen Abständen dass Sinti und Roma beispielsweise keinesfalls überdurchschnittlich oft soziale Transferleistungen erhalten Das zeigt dass es alte Vorurteile sind die hier immer wieder reaktiviert werden Diesen muss sich jeder Einzelne entschieden widersetzen hebt das Vorstandsmitglied hervor Vor dem Hintergrund dass 50 Prozent der Menschen denken dass Sinti und Roma durch ihr Verhalten Feindseligkeiten in der Bevölkerung hervorrufen müssen vor allem Begegnungsmöglichkeiten und Berührungspunkte geschaffen und Wissen vermittelt werden Durch Begegnungen und Erfahrungen werden Klischees überwunden Die AWO macht sich stark dafür dass durch Empowerment Mobilisierung und Partizipation die Ressourcen und Fähigkeiten von Sinti und Roma unterstützt werden Wir

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  • Deutsch-Schwedischer Dialog zur Altenhilfe
    Die uns bevorstehenden demografischen Herausforderungen machen es notwendiger denn je sich auch über die Grenzen hinweg auszutauschen So können best practice Beispiele ausfindig gemacht und Erfahrungen erörtert werden mit dem Ziel gute Erfahrungen zu übertragen erklärt Döcker Der Austausch zu Herausforderungen und Lösungsansätzen in der Altenpflege ist eine Kooperation von Business Sweden mit der Schwedischen Botschaft und der Arbeiterwohlfahrt Es sprechen unter anderem Eva Nilsson Bågenholm Nationale Altenpflegekoordinatorin im schwedischen

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  • Unübersichtliche Familienpolitik
    Schwesig präsentierten Abschlussbericht zur Gesamtevaluation der ehe und familienbezogenen Leistungen Darin wurden verschiedene Unterstützungsleistungen für Familien auf ihre Wirkungen im Hinblick auf fünf übergreifende familienpolitische Ziele überprüft Die aktuellen Kinderarmutszahlen im Armuts und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeichnen ein deutliches Bild Derzeit gelten 2 5 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland als armutsgefährdet Aus Sicht des Bündnisses KINDERGRUNDSICHERUNG muss daher die nachhaltige Bekämpfung der Kinderarmut oberstes politisches Ziel sein In der Evaluation finden sich dazu leider wenig konkrete Aussagen Der Kinderzuschlag wird allerdings als wirksames zielgruppenspezifisches Instrument zur Armutsvermeidung eingeschätzt Das sehen wir differenzierter Aus unserer Sicht muss der Kinderzuschlag dringend vereinfacht werden Als ersten Schritt hin zu einer Kindergrundsicherung sollte er dann mit dem Kindergeld verknüpft werden fordert Christiane Reckmann Vorsitzende des Zukunftsforum Familie ZFF Perspektivisch fordert das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG eine sozial gerechte Kindergrundsicherung von 536 Euro pro Monat die eine Vielzahl an Leistungen zusammenfasst sich am steuerlichen Existenzminimum orientiert und am Einkommen der Eltern bemessen wird Durch die Besteuerung schmilzt die Kindergrundsicherung je nach Höhe des Einkommens der Eltern langsam ab Familien mit keinem oder nur geringem Einkommen erhalten so mehr Geld das für die Versorgung der Kinder nötig ist Familien mit hohem Einkommen werden dagegen wie bisher entlastet

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  • Gegen eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen
    Brigitte Döcker Zunächst ist das Recht auf Asyl und damit auf ein rechtsstaatlich faires und individuelles Verfahren aufgrund internationaler und europäischer Regelungen unveränderbar Klar ist Wer nach Europa gelangt kann dieses Recht in Anspruch nehmen Glücklicherweise geht es hierbei nicht um eine gefühlte Aufnahmekapazität Einzelner sondern es handelt sich um einen Rechtsanspruch der auf humanitären Grundsätzen fußt hebt Döcker hervor Neben einem individuellen Asylantrag in den Ländern der europäischen Union besteht auf deutscher und europäischer Ebene die Möglichkeit Menschen aus Krisengebieten als Resettlement Flüchtlinge und in Kontingenten als humanitäre Maßnahme aufzunehmen Von Beginn erhalten diese Menschen dann einen Schutzstatus mit annähernd gleichen Rechten wie anerkannte Asylberechtigte Diese Kontingente werden gemeinsam durch die Landesinnenminister und den Bundesminister des Inneren festgelegt Sie sollten auch zukünftig in einem demokratischen Prozess festgelegt werden sagt das Vorstandsmitglied Vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden Lage im Irak fordert die AWO von der Bundesregierung Verantwortung für Flüchtlinge zu übernehmen und ein Aufnahmekontingent für irakische Flüchtlinge zu beschließen Das Ausspielen von Flüchtlingsgruppen untereinander wie es derzeit auch Politiker vornehmen ist gänzlich abzulehnen Das Leid Einzelner für eine Grundsatzdebatte zur Einführung einer Obergrenze zu nutzen ist weder redlich noch zielführend unterstreicht Döcker Über das Recht auf Asyl wird in

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  • Anwerbung ausländischer Pflegefachkräfte keine Patentlösung
    mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege dafür ein dass jegliche Bemühungen der Anwerbung auf ethische Grundsätze hin geprüft werden Hierzu wurden wesentliche Kriterien zur fairen Mobilität zusammengefasst Eine Anwerbung ist human auf Menschenrechten basierend und verantwortungsbewusst zu gestalten Es liegt beispielsweise auf der Hand dass es eine intensive sprachliche und kulturelle Vorbereitung der Fachkräfte braucht Das kann jedoch nicht durch einen kurzen Sprachkurs geleistet werden sondern braucht ausreichend Zeit hebt Döcker hervor Genauso entscheidend ist für die AWO dass nicht nur eine Willkommenskultur unter Einbezug aller Beteiligten erarbeitet wird sondern auch eine entsprechende Bleibekultur Wir müssen aus den Fehlern vorangegangener Anwerbephasen in Deutschland lernen und für die Angeworbenen und ihre Familienangehörigen verlässliche Arbeitsbedingungen schaffen Das bedeutet auch dass die Angeworbenen das Recht haben müssen dauerhaft mit ihrer Familie hierbleiben zu können so das Vorstandsmitglied Darüber hinaus darf Anwerbung nicht dazu missbraucht werden den problematischen Status Quo in der Pflege zu zementieren Wir müssen den Pflegeberuf insgesamt wieder attraktiver gestalten unter anderem indem wir Pflegekräften mehr Zeit für ihre Pflegetätigkeiten geben das heißt bessere Rahmenbedingungen schaffen Ansonsten wechseln auch angeworbene Fachkräfte in attraktivere Arbeitsfelder Genauso sind die vorhandenen Arbeitskräfte Potenziale hier vor Ort zu heben die bisher keinesfalls gänzlich genutzt werden

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