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  • Alle Kinder verdienen guten Betreuungsplatz
    am 01 August in Kraft tretenden Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung einen ihren Bedürfnissen entsprechenden Kita Platz gefunden haben Eine qualitativ gute Kinderbetreuung darf kein Sechser im Lotto sein sondern muss zum Normalzustand werden erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler Alle Eltern die bisher noch keinen geeigneten Platz gefunden haben ermutigt Stadler am Ball zu bleiben und sich nicht mit dem Betreuungsgeld abspeisen zu lassen Kinder haben nicht nur ein Recht auf einen Betreuungsplatz sondern auch ein Recht auf einen qualitativ guten Betreuungsplatz Hier sieht Stadler die Politik in der Pflicht Im Sinne von Chancengerechtigkeit muss der Bund dauerhaft einen Großteil der Kita Kosten übernehmen Nur so kann er dafür sorgen dass alle Kinder unabhängig von ihrem Wohnort die gleichen Betreuungsmöglichkeiten erhalten Jeder Euro der in die frühe Förderung der Kinder investiert wird zahlt sich später aus Eine frühzeitige Betreuung sei beispielsweise insbesondere für den Spracherwerb wichtig Mittlerweile wird der in einigen Regionen schon jetzt akute Erziehermangel zur größten Herausforderung für den Kita Ausbau Die Erzieher Ausbildung darf jetzt aber nicht durch politischen Aktionismus aufgeweicht werden betont Stadler und ergänzt Schnelle und billige Lösungen sind das grundsätzlich falsche Signal und können nicht die Fehler jahrzehntelanger falscher Ausbildungspolitik wieder gut machen Der Attraktivität

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  • Entwicklung zum Niedriglohnland stoppen
    Berufsausbildung das sind nach einer heute veröffentlichten europäischen Vergleichsstudie des IABs Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung die Hauptkriterien um in Deutschland kein Niedriglohnverdiener zu werden Wenn das die Voraussetzung für gute Bezahlung und sichere Arbeitsbedingungen sind dann schließen wir einen großen Teil unserer Bevölkerung komplett aus kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den Fakt dass rund ein Viertel aller Beschäftigten größtenteils Frauen in Deutschland im Niedriglohnbereich tätig sind und damit weniger als 9 54 Euro brutto pro Stunde verdienen Wir brauchen die notwendigen politischen Rahmenbedingungen damit nicht noch mehr Menschen im Niedriglohnbereich arbeiten müssen erklärt Stadler Dazu gehörten die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen und eine gesetzliche Begrenzung des Niedriglohnbereichs Gründe für die niedrigen Löhne sieht das IAB in der steigenden Zahl der Minijobber der grundsätzlich schlechteren Bezahlung von Frauen der Zunahme befristeter Beschäftigungsverhältnisse und geringer Einstiegsgehälter Da beispielsweise aus einem Minijob nur in den seltensten Fällen eine reguläre Beschäftigung wird zahlen im Alter die Betroffenen denen Rentenansprüche fehlen und die Gesellschaft die für Sozialleistungen aufkommen muss die Zeche moniert Stadler weiter Für Frauen wäre es ein zusätzlicher Nachteil dass sie besonders häufig soziale Berufe ausüben die in der Regel schlechter vergütet werden als eher männlich besetzte Branchen Laut IAB Studie

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  • Aufstocker ohne Chance
    auszukommen betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung nach der sich die meisten der rund 1 3 Millionen Aufstocker kaum Hoffnungen auf einen Ausstieg aus dem SGB II Leistungsbezug machen könnten Schuld daran seien vor allem Dumpinglöhne Für Stadler zeigt sich damit einmal mehr dass Reformen am Arbeitsmarkt überfällig sind Wir können nicht achselzuckend hinnehmen dass eine so große Zahl von berufstätigen Menschen von ihrem Lohn nicht leben können Die AWO mahnt dringende Arbeitsmarktreformen an Neben dem Mindestlohn von 8 50 Euro und der Eindämmung der prekären Beschäftigung sieht der AWO Bundesvorsitzende vor allem in der konsequenten Begrenzung von Minijobs eine Möglichkeit für armutsfeste Löhne Die Politik ist gefordert die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen zu unterstützen und den Niedriglohnbereich stärker zu begrenzen Dies müsste durch eine sinnvolle Familienpolitik flankiert werden die zum Beispiel eine regelmäßige Berufstätigkeit überhaupt erst ermögliche Eine ausreichende und qualitativ hochwertige Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen eine Kernforderung der AWO ist dafür eine wichtige Voraussetzung Zwar verweise der Bericht des Nürnberger Instituts zu Recht auf die Heterogenität der Aufstocker und ihrer Lebensumstände dennoch gebe er einige deutliche Hinweise darauf was geändert werden müsse So erhalte rund die Hälfte der Aufstocker

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  • Pflege-Bürgerversicherung funktioniert
    Zur Umsetzbarkeit einer Bürgerversicherung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Haus der Bundespressekonferenz Nur eine integrierte alle Bürger umfassende gesetzliche Pflegeversicherung und eine Beitragspflicht die alle Einkommen erfasst gewährleisten eine hinreichende Finanzierungsgrundlage erklärt einer der beiden Autoren des Gutachtens Prof Dr Karl Jürgen Bieback von der Universität Hamburg und der zweite Autor Prof Dr Stefan Greß von der Hochschule Fulda ergänzt Das AWO Modell der Pflege Bürgerversicherung ist nach unserer Prüfung sowohl administrativ als auch rechtlich umsetzbar Die rigide Trennung zwischen Gesetzlicher und Privater Kranken und Pflegeversicherung ist einmalig in Europa und durch keine sachlichen Kriterien zu rechtfertigen Besonders vor dem Hintergrund zweier konträrer Entwicklungen einerseits steigende Ausgaben aufgrund der Zunahme von Pflegebedürftigkeit und andererseits abnehmende Einnahmen für die gesetzliche Pflegeversicherung aufgrund geringer werdender Einkommen und prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf der anderen Seite lasse sich die Herausforderung einer zukunftsfesten Pflege nach Meinung der AWO nur über die Einführung einer Pflege Bürgerversicherung lösen Die Nachhaltigkeit die Realisierbarkeit und die Gerechtigkeit dieses Modells hat der AWO Bundesverband durch ein erstes wissenschaftliches Gutachten bereits im Dezember 2011 nachgewiesen Dieses erste Gutachten beweist dass die Einführung einer Pflege Bürgerversicherung finanzierbar wäre Für die Bürger entstehen keine zusätzlichen Kosten keine Notwendigkeit für eine private Zusatzversicherung und auf ein risikobehaftetes kapitalgedecktes System kann verzichtet werden erklärt AWO Vorstandsmitglied Döcker die Vorzüge der Pflege Bürgerversicherung Das heute vorgestellte zweite Gutachten beweise zudem dass weder verfassungsrechtliche Bedenken noch ein nicht zu schulternder Verwaltungsaufwand einer Einführung im Wege stehen betont Döcker Eine Bürgerversicherung ist gerechter als die derzeitige Beitragsfinanzierung weil sie die Finanzierung von Kranken und Pflegeversicherung konsequent am Grundsatz der Leistungsfähigkeit eines jeden Bürgers orientiert erklärt Prof Dr Stefan Greß und Prof Dr Karl Bieback erklärt dass mit einer Pflege Bürgerversicherung auch die Pflege der viele kleinen Solo Selbständigen gesichert würde Kleine Selbständige mit niedrigem Einkommen lassen sich nur in

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  • AWO - Pressearchiv
    Der Niedriglohnbereich ist die Vorstufe zur Altersarmut und muss deshalb stark eingedämmt werden weiter 04 09 2012 AWO Bundesverband erfolgreich zertifiziert Der AWO Bundesverband hat das Zertifikat über die erfolgreiche Durchführung des Audit berufundfamilie erlangt weiter 03 09 2012 Bürger wollen weniger Solidarität mit Europa Zwei Drittel der Bürger wollen laut aktuellem AWO Sozialbarometer weniger deutsche Solidarität mit Europa weiter 03 09 2012 AWO fordert Konzept gegen Altersarmut Die Beitragsfinanzierte

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  • AWO unterstützt Protestmarsch der Flüchtlinge
    Flüchtlingen muss ein menschenwürdiges Leben ermöglicht werden fordert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker angesichts des Flüchtlings Protestmarschs aus Würzburg der heute nach 500 km Fußmarsch Berlin erreicht Flüchtlinge benötigen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung Ausbildung und Arbeitsmarkt betont Döcker nur so könne man ihnen ein Leben in Würde und Menschlichkeit in Deutschland ermöglichen Die Flüchtlinge wollen durch ihren Protestmarsch der sie quer durch Deutschland führte die Abschaffung diskriminierender Maßnahmen wie dem

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  • Fast die Hälfte aller Bürger befürchtet eigene Altersarmut
    die AWO vor genau einem Jahr 1 000 Bürgern die gleiche Frage stellte fürchtete nur jeder Dritte die eigene Armut im Alter Wenn die aktuelle Rentenpolitik weiter fortgeführt wird sorgen sich diese Menschen leider völlig zu Recht kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler die Zahlen und fordert Wer ein Leben lang gearbeitet hat muss sich darauf verlassen können dass seine Rente seinen Lebensstandard sichert Würde die Rente wie geplant ab 2030 auf 43 Prozent des Nettoeinkommens abgesenkt werden müsste eine große Bevölkerungsgruppe zum Sozialamt gehen Um im Alter überhaupt auf das Niveau der Grundsicherung zu kommen muss ein Arbeitnehmer 45 Jahre lang rund 1580 Euro brutto verdienen Die Rente muss armutsfest sein fordert Stadler Die AWO fordert deshalb Festschreibung des Rentenniveaus der Gesetzlichen Rentenversicherung mindestens auf den derzeitigen Stand von 51 Prozent vom Bruttolohn minus Sozialabgaben Stärkung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Bekämpfung des Niedriglohnsektors und der schlechten Bezahlung von Frauen Besserer und abschlagsfreier Zugang zur Erwerbsminderungsrente Konzentration auf die beitragsfinanzierte und solidarische gesetzliche Rentenversicherung Diese muss zur Erwerbstätigenrente werden das heißt sie wird ausgeweitet auf Beamte Selbständige etc Die paritätische Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist beizubehalten bzw auszubauen Private Vorsorge darf nur eine zusätzliche und keine notwendige Option sein Die

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  • Krankenpflegeberuf: Bisherige Zugangsvoraussetzungen erhalten
    Deutschland bestehenden Zugangsvoraussetzung von 10 Jahren zum Gesundheits und Krankenpflegeberuf begrüßt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den Antrag Berufsqualifikation Mobilität erleichtern Qualität sichern der gestern in den Bundestag eingebracht wurde Zudem warnt Döcker davor dass eine Zusammenführung aller drei Pflegeberufe zu einem pflegerischen Ausbildungsberuf Generalistik zu einem erheblichen Verlust von fachlicher Expertise vor allem im Bereich der Altenpflege führen könne Werden die 12 Jahre als Zugangsvoraussetzung auch für die Altenpflege Pflicht würde eine große Anzahl von Interessierten an der Altenpflege Ausbildung ausgeschlossen Die EU Kommission regelt mit der Berufsanerkennungsrichtlinie derzeit nur den Beruf der Krankenpflege um hierdurch die Abschlüsse vergleichbarer zu machen und damit die Chancen für die Mobilität der Arbeitnehmer innerhalb Europas zu verbessern Setzt sich die EU Kommission mit der Anhebung der Zugangsvoraussetzungen zur Krankenpflegeausbildung durch würde ein großer Teil der heutigen Bewerber für eine Ausbildung nicht mehr in Frage kommen warnt Döcker Würde Deutschland nun auch noch wie von der Koalition geplant die Pflegeausbildung generalisieren d h alle drei Pflegeberufe zu einer dreijährigen Basisqualifizierung zusammenlegen würde die EU Regelung automatisch auch für den Bereich der Altenpflege gelten Schätzungen zu Folge wäre damit ein Verlust von ca 85 Prozent der heutigen Bewerber in der Altenpflegeausbildung verbunden Die Bundesregierung muss

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