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  • Frauenquote
    ein erster Schritt auf dem noch langen Weg zur Gleichberechtigung von Frau und Mann ist Die Gleichstellung von Frau und Mann ist ein konstituierendes Element der Gründung der Arbeiterwohlfahrt im Jahr 1919 gewesen und wird durch die engagierte Arbeit vieler Frauen in der Arbeiterwohlfahrt dokumentiert Um ihre eigenen verbandlichen Strukturen dahingebend näher zu beleuchten und etwaige Handlungsempfehlungen ableiten zu können wird derzeit ein Gleichstellungsbericht der AWO erarbeitet Das Präsidium der

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  • Gleichstellung zur zentralen Aufgabe der Politik machen
    Männern nur noch wenige Schritte sind kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler aus Anlass des Internationalen Frauentages der seit 1919 jährlich am 08 März begangen wird Ein Blick auf die tatsächliche Verteilung von beispielsweise Geld und Macht zeigt ein anderes Bild 22 Prozent weniger Gehalt und 59 Prozent weniger Rente Frauenrealität in Deutschland Symbolische oder teilweise widersprüchliche Einzelmaßnahmen stehen bisher einer erfolgreichen Gleichstellungspolitik im Weg bemerkt Stadler und ergänzt Auch wenn die Einführung einer Frauenquote ein erster wichtiger Schritt ist benötigen wir endlich eine zentrale Einrichtung im Bereich Gender Mainstreaming die direkt in einem Bundesministerium angesiedelt ist Laut einem Bericht des Europäischen Gleichstellungsinstituts ist Deutschland eines der vier letzten europäischen Staaten mit Estland Polen und Malta ohne nationalen Aktionsplan zur Gleichstellungspolitik und ohne Strukturen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming Bereits 1995 wurde auf der Weltfrauenkonferenz in Peking die Schaffung einzelstaatlicher Einrichtungen gefordert die die Gleichstellungsperspektive in allen Politikbereichen verankern sollen Gender Gaps in den Bereichen Bildung Einkommen und Beteiligung zeigen dass Gleichstellung nur als Querschnittsaufgabe zu realisieren ist Deswegen fordert die AWO die Empfehlungen des Ersten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung endlich umzusetzen Dieser hatte bspw gezeigt dass die Gleichstellung von Frauen im Arbeitsleben eng an Verbesserungen in der Kindertagesbetreuung geknüpft ist

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  • AWO - Pressearchiv
    von 751 21 22 23 24 25 26 27 22 01 2015 Heinrich Albertz Friedenspreis an Franz Müntefering Auszeichnung für die politische Lebensleistung weiter 21 01 2015 Migrationsbericht Deutschland als Einwanderungsland Gute Rahmenbedingungen für alle schaffen weiter 21 01 2015 Mindestlohn AWO fordert Nicht aufweichen und Einhaltung streng kontrollieren weiter 16 01 2015 AWO fordert Rechtsanspruch auf Hilfe für gewaltbetroffene Frauen Schutz und Beratung müssen flächendeckend angeboten werden weiter 15

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  • Asylpolitik
    geplanten Regelungen zur Ausweitung der Inhaftierung Asylsuchender und des Einreise und Aufenthaltsverbots das die geplante Bleiberechtsregelung konterkariert Zudem seien wesentliche Forderungen bisher unberücksichtigt etwa die notwendige Öffnung der Integrationskurse für Asylsuchende und die dringend erforderliche Streichung der Spracherfordernisse beim Ehegattennachzug Drohende Ausweitung von Inhaftierungen Die Organisationen befürchten dass die Neuregelung zu einer erheblichen Ausweitung der Inhaftierung Asylsuchender führt Zudem ist das neu geschaffene Instrument des Ausreisegewahrsams das ermöglicht Abzuschiebende bis zu vier Tage zu inhaftieren inakzeptabel Der Gesetzentwurf schafft die rechtliche Möglichkeit Asylsuchende allein aus dem Grund zu inhaftieren weil sie aus einem anderen EU Staat eingereist sind Künftig soll die Dublin Haft möglich sein wenn der Ausländer einen Mitgliedstaat vor Abschluss eines dort laufenden Verfahrens zur Zuständigkeitsprüfung oder zur Prüfung eines Antrags auf internationalen Schutz verlassen hat Dies würde dazu führen dass die Mehrheit der Asylsuchenden die unter die Dublin Verordnung fallen in Haft genommen werden können Dies ist nicht akzeptabel Flucht ist kein Verbrechen Bleiberechtsregelung droht konterkariert zu werden Die Wohlfahrtsverbände und Pro Asyl begrüßen die Intention endlich eine stichtags und altersunabhängige Bleiberechtsregelung zu schaffen Allerdings besteht die Sorge dass die Regelungen zum Bleiberecht durch die vorgesehene Ausweitung des Einreise und Aufenthaltsverbots faktisch konterkariert werden Gegen wen ein Aufenthaltsverbot erteilt wurde zum Beispiel weil er nicht ausgereist ist obwohl die Pflicht dazu bestand soll vom Bleiberecht ausgeschlossen werden können Der Gesetzgeber ermöglicht damit den Behörden das Bleiberecht nach eigenem Ermessen entweder anzuwenden oder nicht Dies nehme der Bleiberechtsregelung ihre humanitäre Kraft öffnete der Willkür Tür und Tor und dürfe daher keinesfalls Wirklichkeit werden warnen die Organisationen Hinzu kommt Als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingereiste junge Erwachsene werden in der Regel kein Bleiberecht nach dem neuen Gesetz beantragen können selbst wenn sie eine Ausbildung absolvieren oder studieren Denn die meisten von ihnen werden mit 21 Jahren noch keine vier Jahre

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  • Kindergelderhöhung: Familien sind mehr Wert
    paar Euro anzuheben Stadler ergänzt Geld allein ist aber auch nicht die Lösung Wir brauchen ein dichtes Netz von Institutionen die Familien Kindern und Jugendlichen beratend und unterstützend zur Seite stehen Jede Familie die Hilfe benötigt muss diese auch bekommen Jeder Euro der in Kinder investiert wird muss als Investitionen in die Zukunft verstanden werden Die aktuellen Pläne bleiben außerdem weit hinter dem Erforderlichen zurück um Armut wirksam zu bekämpfen

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  • Freihandelsabkommen TTIP
    Rahmenbedingungen für die sozialrechtliche Leistungserbringung durch Dienste der freien Wohlfahrtspflege ausschließen In der gemeinsamen Positionierung ist für die BAGFW entscheidend dass auch in Zukunft nationale Regulierungen nicht zu Schadensersatzansprüchen führen werden Dies muss als großer Erfolg in der Debatte um TTIP in Deutschland gewertet werden Die BAGFW als Bundesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege hat sich intensiv mit den möglichen Folgen der geplanten Freihandelsabkommen mit Nordamerika auseinandergesetzt Grund dafür war die Sorge dass insbesondere TTIP die Arbeitsbedingungen der frei gemeinnützigen Anbieter sozialer Dienstleistungen massiv verschlechtern könne Dies könnte zu einer Gefährdung des deutschen Modells der Versorgung mit sozialen Dienstleistungen führen vgl Kernpositionen der BAGFW zu Freihandelsabkommen vom 17 09 2014 Im Zuge dieser Auseinandersetzung hat die BAGFW auch den Kontakt zum Bundeswirtschaftsministerium als dem in der Bundesregierung für die Abkommen federführenden Ressort gesucht Dort konnten die Bedenken vorgetragen und in einem umfassenden Dialog erörtert werden Das gemeinsame Positionspapier enthält die dabei gefundenen Gemeinsamkeiten Wir danken dem Ministerium und insbesondere auch Minister Gabriel für seine Wertschätzung und Unterstützung der Freien Wohlfahrtspflege und seine Bereitschaft zum Dialog so der Präsident der BAGFW Prof Dr Rolf Rosenbrock heute in Berlin Wir vertrauen auf die Zusagen und werden auf dieser Basis den TTIP Prozess

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  • Zuversicht hängt vom Geldbeutel ab
    bei Menschen mit einem monatlichen Nettohaushaushaltseinkommen von unter 1 500 Euro um einiges geringer ausfällt Diese Gruppe fühlt sich zudem in der Frage nach Absicherung im Leben zu 26 Prozent 15 Prozent der Gesamtbefragten eher nicht bzw ganz und gar nicht abgesichert Sehr viel zuversichtlicher fällt der Blick in die Zukunft bei den Befragten mit einem monatlichen Nettohaushaushaltseinkommen von über 3 000 Euro hier liegt der Anteil der Befragten bei 76 Prozent ebenso fühlen sich auch nur 8 Prozent dieser Gruppe eher nicht bzw ganz und gar nicht abgesichert Auf die Frage wer für die Absicherung des Einzelnen verantwortlich ist antworteten 39 Prozent der Befragten dass der Staat dafür Mittel bereitstellen müsse 41 Prozent dass der Einzelne dies privat zu leisten hätte Haushalte mit weniger als 1 500 Euro erwarten dabei kaum mehr vom Staat als Haushalte mit über 3 000 Euro 49 zu 39 Prozent Es bleibt spekulativ aber vielleicht sind die Menschen inzwischen so durch öffentliche Diskurse über den schlanken Staat sparen bei den Staatsausgaben der schwarzen Null und leere Kassen beeindruckt dass sie von Staatsseite immer weniger Unterstützung erwarten erklärt Wolfgang Stadler In Zukunft werde es vor allem darauf ankommen betont der AWO Bundesvorsitzende allen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen um gute Voraussetzungen für eine berufliche Perspektive zu erhalten Dazu muss viel mehr in den Sozialstaat investiert werden Das kostet Geld aber wir brauchen einen solidarischen Sozialstaat fordert der Bundesvorsitzende Hierzu seien verschiedene Maßnahmen zwingend notwendig Zum einem müsse die Einnahmebasis des Staates verbessert zum anderen mehr Verteilungsgerechtigkeit hergestellt werden Eine Neugestaltung der Vermögensbesteuerung ist ebenso unumgänglich so Stadler weiter Gerade von der Wiedereinführung der Vermögenssteuer die seit 1997 aufgehoben wurde erwartet die AWO eine Verbesserung der Einnahmesituation des Staates Überdies geht es uns um die Umverteilungswirkung die vor allem dann gegeben ist wenn die durch die

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  • Kinderbetreuung
    Ost 52 Prozent Auffällig ist aber dass der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund 19 Prozent die eine Kita besuchen noch recht gering ist im Vergleich zu ihrem Anteil in dieser Altersgruppe insgesamt Stadler sieht eine Ursache in den vielerorts hohen Gebühren Ein Kitabesuch hilft den Kindern bei ihrer sprachlichen Entwicklung Und gute Sprachkenntnisse sind der Schlüssel für einen späteren Bildungserfolg Deshalb fordert die AWO die Abschaffung der Kita Gebühren betont Stadler Als Ursache für die gestiegene Zahl der unter Dreijährigen betreuten Kinder sieht Stadler die Einführung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz im Jahr 2013 Die Zahlen zeigen dass es den Bedarf gibt Genauso wichtig wie die ausreichende Platzzahl sei aber die Qualität der Plätze Vor allem angesichts der Tatsache dass auch bei den ganz Kleinen die Zahl der ganztägig Betreuten kontinuierlich steige 17 5 Prozent Gute Tageseinrichtungen können auch die Entwicklung von Kindern gerade in den ersten Lebensjahren umfassend und nachhaltig fördern allerdings nur dann wenn sie personell und räumlich entsprechend ausgestattet sind Eine qualitativ gute Kita Betreuung beinhaltet vor allem die Möglichkeiten der Förderung der Sprachentwicklung die besonders bei Kindern mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Haushalten eine wichtige Rolle spielt das Entstehen sozialer Bindungen und die Förderung motorischer Fähigkeiten

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