archive-org.com » ORG » A » AWO.ORG

Total: 900

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • 20 Jahre Pflegeversicherung: Es ist weiter viel zu tun
    heute die Pflegeversicherung ihren 20 Jahrestag begeht ist es wichtig zu betonen dass die Arbeiterwohlfahrt ein deutliches Engagement im Bereich der Pflege von der Politik einfordert Denn die demografische Entwicklung sowie die Veränderungen im privaten Bereich der Menschen erfordern eine entschiedene und zukunftsfähige Pflegepolitik Der Bedarf an Pflege ist heutzutage immens da ist es wichtig dass trotz steigender Anzahl an Pflegebedürftigen nicht der Blick für den einzelnen Menschen verloren geht Die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs ist deshalb umso dringlicher unterstreicht das Vorstandsmitglied Dieser sieht vor dass realistische und gerechte individuelle Pflegebedarfe ermittelt werden die dann mit entsprechenden Leistungen zu hinterlegen sind Dabei ist verständlicherweise die Finanzierung der Pflegeversicherung ein wichtiger Baustein Die AWO fordert die Einführung eines nachhaltigen solidarischen und generationengerechten Finanzierungssystems für die Pflege Das ist nur mit der Pflege Bürgerversicherung zu haben hebt Döcker hervor Die rigide Trennung zwischen gesetzlicher und privater Kranken und Pflegeversicherung ist einmalig in Europa und durch keine sachlichen Kriterien zu rechtfertigen Eine Bürgerversicherung ist gerechter als die derzeitige Beitragsfinanzierung weil sie die Finanzierung von Kranken und Pflegeversicherung konsequent am Grundsatz der Leistungsfähigkeit eines jeden Bürgers orientiert Wenn die Zukunft der Pflege solidarisch und gerecht gestaltet werden soll ist die Einführung der Pflege Bürgerversicherung

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=784&cHash=d4f64d4158291f2a147a59b25a937725 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • AWO Wahlprüfsteine zur Europawahl
    gewaltigen Herausforderungen richtungsweisend erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler Auf einer extra eingerichteten Internetseite des Bundesverbandes sind nun die Antworten der Parteien zu den AWO Wahlprüfsteinen zu finden Wir wollen die derzeitige Debatte versachlichen und die Möglichkeit bieten sich über die politischen Alternativen zu informieren Für die AWO steht die soziale Zukunft Europas im Zentrum unterstreicht Stadler Hierzu hat die Arbeiterwohlfahrt 39 zentrale europapolitische Fragen an sechs Parteien Bündnis 90 Die Grünen CDU CSU Die Linke FDP AfD SPD verschickt Wir wollen der derzeit vor allem populistischen öffentlichen Auseinandersetzung mit der Europawahl die wichtigen Fachthemen entgegenstellen so Stadler Damit Europa an Akzeptanz und Legitimation gewinnt müssen sich alle Initiativen Gesetzgebungen und Strategien der EU am Ziel eines sozialen Europas orientieren Deshalb erwarten wir vom Europäischen Parlament Impulse die sich der zu starken technokratischen und marktliberalen Politik der Europäischen Kommission entgegenstellen ergänzt der Vorstandsvorsitzende Wir brauchen einen Gegenentwurf zur aktuellen Sparpolitik der EU Angesichts einer steigenden Zahl von arbeitslosen Jugendlichen in Europa müssen wir diese Politik beenden und das Wachstum in diesen Ländern fördern Europa muss ein Kontinent der Perspektiven nicht der Ernüchterung sein hebt Stadler hervor Die zweifellos vorhandenen Herausforderungen für Europa dürfen keinesfalls zu einem Politikverdruss führen Denn jede

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=783&cHash=069d73dc45ee0c3e87b89a855ed644c5 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Unmenschlichkeit in Flüchtlingsheimen beenden!
    ein Armutszeugnis Das ist ein unfassbares Maß an Unmenschlichkeit erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler Der Fall Leonardo im Aufnahmelager Zirndorf muss jetzt endlich dazu führen dass die Politik die absurden Regelungen des Asylbewerberleistungsgesetzes aufhebt Es ist ein Alptraum für alle Eltern das eigene Kind erkrankt so schwer dass sie um sein Leben fürchten müssen Und dieser Alptraum vervielfacht sich wenn die Eltern in einem Flüchtlingsheim leben in dem Hilfe und Rettung von der Heimordnung den Pförtnern und anderen Mitarbeitern abhängig ist zeigt sich Stadler erschrocken Das Amtsgericht in Fürth hatte gestern drei Mitarbeiter des Aufnahmelagers Zirndorf wegen unterlassener Hilfeleistung zu Geldstrafen verurteilt Sie hatten sich geweigert den fiebernden Jungen der sich mit Menningokokken infiziert hatte in ein Krankenhaus zu bringen Die Absurdität ist kaum in Worte zu fassen Um in einem Flüchtlingsheim behandelt zu werden muss man sich erst einmal ein Krankenschein beschaffen Wenn jedoch das Büro in dem diese ausgestellt werden geschlossen ist müssen schwer kranke Kinder warten Hier muss jetzt gehandelt werden unterstreicht Stadler Es ist diese schwer aushaltbare Mischung aus Gleichgültigkeit Heimordnung und Rassismus die die Menschlichkeit in den Flüchtlingsunterkünften vernichtet Das Asylbewerberleistungsgesetz unterstützt solches Fehlverhalten Denn das Gesetz besagt dass Asylbewerber lediglich Anspruch auf Behandlung

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=782&cHash=edf16b43da9996a4e22c2fb05fc8b329 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Mehr Zeit für den Menschen
    Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation durchgeführt Das Ergebnis führt nun dazu dass sich die Vertreter von Pflegekassen und Pflegeanbietern auf eine neue praxisnahe Dokumentation verständigt haben Ohne Abstriche bei der Aussagekraft zu machen konnten hier gute Ergebnisse für die Pflege erzielt werden Die Arbeiterwohlfahrt hat von Beginn das Projekt tatkräftig unterstützt Denn für uns ist es entscheidend dass die Beschäftigten sich auf die Pflege der Menschen konzentrieren können unterstreicht Stadler In den einzelnen Modellregionen und Einrichtungen wurde in vier Monaten ein Strukturmodell für die Pflegedokumentation entwickelt das sich auf das Wesentliche konzentriert Entscheidende Arbeitsschritte wie die einmalige Erhebung von Personendaten und Informationen zum gesundheits und Pflegezustand bei Aufnahme die Identifizierung der zentralen Pflegeprobleme auf Basis dieser Daten sowie die Planung von Maßnahmen zu diesen Problemen bleiben erhalten Natürlich muss Pflege ausreichend vermerkt werden aber die aufwändigen Durchführungsnachweise mit Handzeichen der Pflegenden zu jedem einzelnen Handgriff in jeder Schicht waren geradezu praxisfremd so der Vorstandsvorsitzende Erfreulicherweise waren die Erfahrungen der teilnehmenden Projekteinrichtungen sehr positiv und die Anwendbarkeit des neuen Strukturmodells konnte nachweislich erhöht werden Für die Arbeiterwohlfahrt ist entscheidend dass die neue Dokumentation auch von den Pflegekräften gut angenommen wird Sie fühlen sich in ihrer Fachlichkeit wieder ernstgenommen und

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=781&cHash=3bd9f342a6c04f1479c2fd69bf30a17c (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • AWO - Pressearchiv
    Viel Arbeit für die Regierung Stellungnahme des AWO Präsidiums zum Koalitionsvertrag der schwarz roten Bundesregierung weiter 13 03 2014 Europa sozial gestalten Podiumsdiskussion der AWO zur sozialen Krise in Europa und deren Folgekosten Europawahlen im Mai von großer Bedeutung weiter 10 03 2014 Gleiche Wertschätzung und Chancen für Alleinerziehende Umfassende Reformen die Alleinerziehende materiell absichern und Kindern faire Bildungschancen bieten sind notwendig weiter 07 03 2014 Gleichstellung von Frauen bleibt

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/?tx_ttnews%5Byear%5D=2014&tx_ttnews%5Bpointer%5D=23&cHash=632bc33e97849a78cd78dea0622c0026 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Arbeit schafft Teilhabe
    müssen entschiedene Schritte gegen diese Entwicklung eingeleitet werden Über 50 Prozent der arbeitslosen SGB II Bezieher fühlen sich der Gesellschaft nicht zugehörig Hingegen fühlt sich wer auch wenig Einkommen hat aber keine Leistungen bezieht viel stärker als Teil der Gesellschaft Die neue AWO ISS Studie ist den sozialen Folgen des Bezugs von SGB II Leistungen in Verbindung mit Arbeitslosigkeit noch tiefer auf den Grund gegangen Nur 18 Prozent der arbeitslosen Hartz IV Empfänger sind in Vereinen oder Organisationen aktiv Hingegen liegt der Wert bei Menschen in gesicherter Einkommenssituation bei 55 Prozent Darüber hinaus haben arbeitslose Leistungsempfänger in hohem Maße Freunde die ebenfalls arbeitslos sind Was besonders besorgniserregend ist dass die Prägung des Freundeskreises durch gleichzeitige Arbeitslosigkeit und SGB II Leistungen besonders junge Menschen beeinflusst kommentiert der Vorstandsvorsitzende die Ergebnisse der Studie Zudem hat das Forschungsteam erarbeitet dass sowohl das Teilhabeempfinden als auch die Lebenszufriedenheit durch den Bezug von Hartz IV Leistungen sinken Durch den dauerhaften Leistungsbezug verfestigen sich zudem deutlich eher prekäre Lebenslagen Denn die Einbindung in soziale Netzwerke und psychische Gesundheit sind auch auf dem Arbeitsmarkt wichtige Ressourcen Es besteht das Risiko eines Teufelskreises aus niedrigen Einkommen Ausgrenzung und Arbeitslosigkeit der durch den Leistungsbezug verstärkt wird hebt Stadler hervor Umgekehrt zeigt die Studie dass in erster Linie Erwerbsarbeit die Menschen aus ihrer Situation befreit Wer einen Job hat der bekommt wieder Zugang zur Gesellschaft neue Kontakte und mehr soziale Zugehörigkeit Das alles sind Voraussetzungen dafür auch weitere Entwicklungen zu nehmen An dieser Stelle setzt die AWO seit langem an Unsere Bundeskonferenz hat schon in 2012 ein umfangreiches Konzept verabschiedet das Menschen über einen durchlässigen und zielgenauen sozialen Arbeitsmarkt Teilhabe ermöglicht erklärt Stadler und kritisiert die aktuellen Pläne der Bundesregierung Denn es wird sinnvolle öffentlich geförderte Beschäftigung benötigt die langfristige Perspektiven und eine professionelle Begleitung für die Betroffenen schaffen Hierfür

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=780&cHash=1d64c197f74734a0c528c40462b4df3a (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Sukzessivadoption: Es geht um das Kindeswohl, nicht um Politik
    der Bundesregierung ist grundsätzlich zu begrüßen denn die vorgesehene Gleichstellung zwischen adoptierten Kindern aus homo und heterosexuellen Familien ist dringend nötig erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler Das bisherige Verbot der Sukzessivadoption stellt einen verfassungswidrigen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz dar Das entschied das Bundesverfassungsgericht im Februar 2013 Familie entsteht dort wo Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen unabhängig von ihrer sexuellen Identität und gewählten Lebensform Daher sind jetzt alle bestehenden Ungleichheiten im Adoptionsrecht aufzuheben so Stadler Eingetragenen Lebenspartnerschaften die von einer gleichen Verantwortungsübernahme wie eine Ehe geprägt sind darf die völlige rechtliche Gleichstellung nicht verwehrt werden Kindern aus diesen Beziehungen werden nach der geltenden Rechtslage gleiche Rechte abgesprochen Die Sukzessivadoption ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung allerdings wird die völlige Gleichbehandlung von lesbischen und schwulen Familien auch nach diesem Gesetzentwurf nicht erreicht Die derzeitige Regelung würde unverständlicherweise dazu führen dass gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften nur einzeln und nacheinander nicht aber gemeinsam ein Kind adoptieren können unterstreicht der Vorstandsvorsitzende Die Arbeiterwohlfahrt ist überzeugt dass nicht das Familienformat sondern die Qualität der gelebten Beziehung für das Kind entscheidend ist Das unterstreichen immer wieder auch wissenschaftliche Studien wie die zur Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften der Universität Bamberg Die gemeinschaftliche Adoption führt zu

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=779&cHash=17164c741b49f09f3e42ceccd5585c55 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Der Pflege helfen nur Taten
    2014 Der Pflege helfen nur Taten Es ist erfreulich dass die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff umsetzen will Doch klar ist auch dass bereits Gutachten von zwei Expertenbeiräten sowie weitere wissenschaftliche Expertisen vorliegen Die nun eingeführte Modellphase darf nicht die Umsetzung unnötigerweise verzögern erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler Gestern hatte Bundesminister Hermann Gröhe eine Erprobungsphase des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs angekündigt Demnach soll auf Basis zwei neuer Modellprojekte ein neues Gutachten Anfang 2015 veröffentlicht werden Die Arbeiterwohlfahrt hat in den letzten Jahren für eine Umsetzung gekämpft denn der mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff verbundene Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung ist dringend notwendig Für die zahlreichen pflegebedürftigen Menschen werden immer neue Gutachten und Modelle jedoch keine Veränderung bewirken Am Ende braucht es politischen Willen auch Taten folgen zu lassen Jede Verzögerung bei der Umsetzung dieser Politik ist unerfreulich denn gepflegt wird ja nicht in der Zukunft sondern heute jeden Tag Wirklich helfen würde es wenn man das vor sieben Jahren entwickelte Konzept des neuen Pflegebedürftigkeitskonzepts umsetzt unterstreicht Stadler Zudem sind die neuen Bedarfsgrade mit entsprechenden Leistungen zu hinterlegen Der Beitrag der Pflegeversicherung wird zum ersten Januar 2015 in einem ersten Schritt um 0 3 Prozent angehoben Ob es förderlich ist davon 0 1

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=778&cHash=7c0cfab00f914180e98dfecb591cb1f7 (2016-02-17)
    Open archived version from archive



  •