archive-org.com » ORG » A » AWO.ORG

Total: 900

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Zuwanderungsgesetz muss mehr als Fachkräftesicherung sein
    bereits 2001 durch die Süßmuth Kommission Vorschläge für ein Punktesystem nach dem Vorbild Kanadas Döcker erklärt weiter Ein Punktesystem wird an den tatsächlichen Migrationsströmen nichts ändern Menschen die Schutz vor Vertreibung und Hunger suchen müssen auch Schutz bei uns finden wenn sie den falschen Beruf haben Familienangehörige haben ein Recht auf Familiennachzug Die AWO erwartet von einem neuen Zuwanderungsgesetz dass es mehr als nur Fachkräftesicherung regelt Ein Punktesystem kann durchaus

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=896&cHash=64f1a60c07703800f6b5d2f326884a49 (2016-02-17)
    Open archived version from archive


  • AWO begrüßt Frauenquote und fordert deren Ausweitung
    ist ein Meilenstein in der bundesdeutschen Gleichstellungspolitik Die AWO begrüßt daher das heute im Bundestag zur Abstimmung stehende Gesetz der Bundesfamilienministerin sieht es jedoch nur als einen ersten Schritt an 40 Prozent aller Führungskräfte sollten weiblich sein Dazu muss die Quote auf die gesamte Wirtschaft ausgeweitet werden da von der geplanten Regelung viel zu wenige Frauen profitieren betont Stadler So müsse das Gesetz zügig auf mittelgroße Unternehmen ausgeweitet werden denn eigene Zielvorgaben und auch die Verpflichtung ab 2017 öffentlich darüber zu berichten reiche nicht aus Zudem kritisiert die AWO dass sich die bisher geplante Regelung nur auf Vorstände und Aufsichtsräte beziehe Die Unternehmen müssen zu einer grundsätzlichen Förderung von Frauen verpflichtet werden ist Stadler überzeugt Auch wenn sich in den letzten Jahren die Situation von Frauen etwas verbessert hätte zeigen alle erhobenen Zahlen der letzten Jahre dass eine Quote benötigt würde Nur wenn es ein Gesetz gibt deren Nichteinhaltung sanktioniert wird werden sich die Firmen bemühen mehr Frauen zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht mehr als reines Privatproblem der Beschäftigten abtun ist sich Stadler sicher Die Vergangenheit habe gezeigt dass freiwillige Selbstverpflichtungen wenig bringen So ging bereits im Jahr 2001 die Wirtschaft eine Selbstverpflichtung ein in

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=895&cHash=c1a9fb51741cb5bbb2dcfc0c379a2d6d (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Pflegekosten durch allgemeingültigen Tarifvertrag regeln
    veröffentlichten Studie zu den Löhnen in der Pflege Die grundsätzlichen Ergebnisse der Studie seien hinlänglich bekannt Die Leistungen der ambulanten Pflege sind chronisch unterfinanziert und die Pflegeberufe werden schlechter bezahlt als vergleichbare Berufe Dank der Studie gibt es nun aber belastbare Zahlen Es ist zu hoffen dass dies der Diskussion um Pflegefinanzierung einen neuen Schub gibt erklärt Döcker Durch die von der Politik gewollte Privatisierung vor allem in der Altenpflege ging vielerorts die Tarifbindung verloren Da der Anteil der Personalkosten in der Pflege bei 85 Prozent liegt wird der Wettbewerb vor allem über die Lohnkosten geführt Tarifgebundene Unternehmen geraten dadurch schnell unter Druck Der Gesetzgeber hat mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz PSG I darauf zwar reagiert und zum 1 1 2015 gesetzlich geregelt dass Tariflöhne bei Preisverhandlungen zwischen Pflegeinrichtungen und Kassen sowie Sozialhilfeträgern nicht mehr als unwirtschaftlich abgelehnt werden dürfen Allein wenn frei gemeinnützige tarifgebundene Einrichtungen in einer Region in der Minderheit sind nützt das wenig wenn sie mit den Preisen dann nicht mehr konkurrenzfähig sind Hier hilft nur ein flächendeckender allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für den sich die AWO seit längerem stark macht Nur so läuft der Wettbewerb in der Altenhilfe nicht mehr über den Preis und damit die Löhne sondern über

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=894&cHash=93834914388ca9c81655a23af622d4d1 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe sind notwendige Investition in die Zukunft
    zum Vorjahr um zehn Prozent auf 35 5 Milliarden Euro wobei der größte Teil auf die Kindertagesbetreuung entfiel Hier schlagen die Kosten für den quantitativen Betreuungsausbau zu Buche Jetzt gilt es auch die Qualität der Angebote zu verbessern Wie gut ein Kind betreut wird darf aber nicht von der Finanzlage der Kommune abhängen Deshalb fordern wir von der Bundesregierung die Einführung eines Gesetzes dass eine hohe Betreuungsqualität sicherstellt erklärt Stadler Eine weitere Kostensteigerung in diesem Bereich sei damit unvermeidlich deshalb fordert Stadler eine dauerhafte Beteiligung des Bundes an den Betriebskosten der Kindertagesstätten Verlässliche Aufwendungen für die Kinder und Jugendarbeit seien insgesamt ein unverzichtbarer Bestandteil eines funktionierenden Gemeinwesens Ihre vielfältigen Angebote der außerschulischen Bildung und Förderung sind für junge Menschen wichtig Gerade angesichts der Tatsache dass in der Bundesrepublik Bildungserfolg sehr stark von der Herkunft abhängt kann beispielsweise Jugendarbeit dazu beitragen die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern Jugendarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für Bildungserfolg besonders von benachteiligten Kindern Die Statistik verdeutliche prägnant dass die von der Gesellschaft erwünschte präventive Arbeit durch Angebote der Kinder und Jugendarbeit großen Nachholbedarf hat Diesen Umstand scheinen viele Kommunen vergessen zu haben ansonsten ließe sich die vielfach vorhandene Unterfinanzierung bzw Schließung von Einrichtungen der

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=893&cHash=85c38894f8ae15fc279f664c05214537 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Franz Müntefering
    Anderer geprägt Die Laudatio auf Franz Müntefering hält Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller Das langjährige AWO Mitglied ehrt Müntefering im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin mit den Worten Die AWO vergibt den Heinrich Albertz Friedenspreis an Menschen die Solidarität und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen Für Franz Müntefering gilt dies in besonderer Weise Für ihn geht es um Politik die den Menschen dient die das Leben Schritt für Schritt ein bisschen besser macht Zeit seines politischen Lebens hat sich Franz Müntefering für die Zukunft einer humanen Arbeitsgesellschaft stabile soziale Sicherungssysteme auch in Zeiten des demographischen Wandels und eine starke eine solidarische Bürgergesellschaft und Bürgerinnen und Bürger die sich auf der Grundlage einer fundierten politischen Bildung ein Urteil bilden und damit zum Handeln befähigt werden eingesetzt Und das mit voller Kraft Der AWO Präsident Schmidt erklärt abschließend Franz Müntefering ist ein hervorragender Preisträger da er schon sehr früh in seinem Leben davon überzeugt war dass unser Gemeinwesen nur dann funktioniert wenn sich viele Leute für dessen demokratische Gestaltung engagieren Engagement als Einsatz für ein demokratisches Gemeinwesen diese Vorstellung hat Franz Müntefering gemein mit den Überzeugungen der Arbeiterwohlfahrt und mit denen von Heinrich Albertz Deshalb freuen wir uns

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=892&cHash=d43873ddd99c98c56a34f0d278bcad54 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Migrationsbericht
    Kontakt zurück 21 01 2015 Migrationsbericht Der Bericht verdeutlicht dass die Stimmungsmache gegen Zuwanderer nichts mit der Realität in Deutschland zu tun hat kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den Entwurf des Migrationsberichtes der Bundesregierung Dieser wurde am heutigen Mittwoch im Bundeskabinett beraten Die Menschen kommen um hier zu leben und zu arbeiten Sie kommen nicht um von Sozialleistungen zu leben Allerdings entscheiden sich zwei Drittel von ihnen wieder zu gehen Deutschland muss sich als Einwanderungsland mit einer Willkommenskultur darum bemühen dass die Menschen hier für sich langfristig eine Zukunft sehen betont Döcker Dem Bericht zufolge kommen von den 1 23 Millionen Zugewanderten mehr als 75 Prozent aus europäischen Staaten 800 000 dieser Menschen wandern allerdings auch wieder ab bzw kehren zurück Deutschland muss sich als ein attraktives Land mit gelebter Willkommenskultur zeigen betont Döcker Zur Erinnerung in den Jahren 2008 und 2009 wurde in Deutschland ein negativer Wanderungssaldo registriert d h mehr Menschen wanderten aus als ein Im Januar 2011 vernahm man mit großem Aufatmen dass die Bevölkerung in Deutschland wieder zunehme Es ist eine sehr wichtige Aufgabe der Politik deutlich zu machen dass Einwanderung unserer Gesellschaft gut tut und viele Lebens und Wirtschaftsbereiche ohne eingewanderte Menschen gar nicht mehr

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=891&cHash=de18c923cbeb58737bb451a036d65fe7 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • Mindestlohn
    an Arbeitslosigkeit mit dem Mindestlohn erklären werden um die Löhne weiter zu drücken Die Einführung des Mindestlohns war ein Meilenstein in der bundesdeutschen Sozialpolitik Schon jetzt gibt es zu viele Ausnahmen Der Mindestlohn darf nicht weiter aufgeweicht werden Von der Einführung des Mindestlohns am 1 Januar 2015 profitieren rund 3 7 Mio Beschäftigte Der Mindestlohn ist eine wirksame Maßnahme gegen Armut und die extremen Auswüchse am deutschen Arbeitsmarkt Sachlich fundierte

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=890&cHash=c3a37848c76436508299a6397fbd3152 (2016-02-17)
    Open archived version from archive

  • AWO fordert Rechtsanspruch auf Hilfe für gewaltbetroffene Frauen
    Bundestagsberatung eines entsprechenden Antrags Da die Frauenhausfinanzierung keine gesetzliche Pflicht ist sind die Einrichtungen permanent von Kürzungen oder sogar Schließungen bedroht Es kann nicht angehen dass Kommunen Frauenhäuser mit dem Verweis auf zu niedrige Belegungszahlen schließen Krisen die zu einem Aufenthalt in einem Frauenhaus führen sind nicht planbar erklärt Stadler Schutz und Beratung müssen flächendeckend angeboten werden Darüber hinaus benötigen wir einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe unabhängig von Herkunft Aufenthaltsstatus Einkommen und Gesundheitszustand Nur dieser ermöglicht es betroffenen Frauen und deren Kindern sich so früh wie möglich aus gefährlichen Lebenssituationen zu befreien erklärt der AWO Bundesvorsitzende Zurzeit müssen Personengruppen die keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben wie zum Beispiel Studentinnen alle Kosten für einen Aufenthalt im Frauenhaus selber tragen Auch gering verdienende Frauen müssen die Kosten mindestens zu einem Teil selbst übernehmen In der Praxis führt das dazu dass die Frauen das Schutzangebot gar nicht erst in Anspruch nehmen oder aber in die gewaltbelastete Situation zurückkehren Die Konsequenzen tragen die Frauen und Kinder die Folgekosten die Gesellschaft Hier sind Bund Länder und Kommunen in der Verantwortung endlich tragfähige Lösungen zu finden die nicht zu Lasten der betroffenen Frauen und ihrer Kinder gehen erklärt Stadler abschließend Frauenhäuser dienen dazu Frauen und

    Original URL path: http://www.awo.org/aktuelles-und-presse/presse/pressearchiv/einzelansicht/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=889&cHash=16a8285c6891449fc17b6d533f024248 (2016-02-17)
    Open archived version from archive



  •