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  • 75 000 lärmen gegen Rassismus!
    Arbeiterwohlfahrt vertreten Angefangen von den Kindertagestätten über Beratungseinrichtungen bis hin zu Pflegeeinrichtungen haben viele Beschäftigte lautstark ihre Ablehnung gegen jede Form von Rassismus demonstriert Auch viele Kreis und Bezirksverbände haben Veranstaltungen ausgerichtet und damit ein Zeichen gesetzt 5 vor 12 versinnbildlicht dabei den dringenden Handlungsbedarfs im Kampf gegen Rassismus Die große Resonanz steht für die Ernsthaftigkeit des Engagements der Arbeiterwohlfahrt im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus Es ist immer leicht mit dem Finger auf andere zu zeigen und Forderungen zu stellen Die AWO aber zeigt hier Gesicht und stellt sich öffentlich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung unterstreicht Schmidt Zahlreiche Menschen mit ausländischen Wurzeln arbeiten in Einrichtungen und Diensten der AWO und sind ein fester Bestandteil der Arbeiterwohlfahrt Mit dieser Aktion wird auch nach außen gezeigt dass eine gleiche Behandlung aller Menschen im Alltag als auch im Beruf für die Gesellschaft das Ziel sein muss Die Zeit des Wir und die sollte endgültig vergangen sein auch in den Köpfen Wir müssen gemeinsam versteckten Rassismus im Alltag sichtbar machen Wenn jemand im Betrieb abfällige Äußerungen über Menschen mit einer anderen Hautfarbe macht oder Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft pauschal bestimmte Eigenschaften zuschreibt müssen wir uns dagegen entschieden positionieren Nur so können wir eine offene

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  • Ungleiche Bezahlung von Frauen ist inakzeptabel
    zu erhalten Das lange geforderte Umdenken bei den Unternehmen kommt offensichtlich nicht von allein deshalb sind gesetzliche Regelungen vonnöten Ein verbindliches Entgeltgleichheitsgesetz ist ebenso ein Muss wie eine verbindliche Quotenregelung um eine echte Gleichstellung zu erreichen ist Stadler überzeugt Genauso sind die steuerlichen Fehlanreize zu beseitigen die ein altes Rollenmodell stärken Vor allem das Ehegattensplitting macht eine Berufstätigkeit von Frauen weniger attraktiv Dadurch nehmen Frauen häufig Minijobs ohne eigene soziale Absicherung an Die Sonderregelungen für Minijobs haben schwerwiegende Nebenwirkungen Schnell verkehren sich hier die scheinbaren Vorteile ins Gegenteil Die Arbeiterwohlfahrt will die Minijobs endlich reformieren Nur selten erfüllen sie die erhoffte Brückenfunktion in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bemängelt Stadler Klar ist Arbeit muss vor Armut schützen Minijobs sind weitestgehend abzuschaffen denn sie verschieben die Probleme nur in die Zukunft Wer heute kein ausreichendes Einkommen hat entscheidet sich tendenziell eher gegen eine eigene Familien und er wird auch keine Rente erhalten die zum Leben reicht Besser ist es sozial abgesicherte Teilzeitarbeit zu stärken Geringfügige Beschäftigung ist auch im Bereich der Sozialen Arbeit weit verbreitet Es ist auch unsere Verantwortung dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gute Löhne erhalten Dazu benötigt es aber einen entsprechend gesetzlichen Rahmen unterstreicht der AWO Vorstandsvorsitzende Mit dem Aufruf eine nachhaltige Reform des Minijobs einzuführen ist die AWO nicht alleine Angeleitet vom DGB wird er von Gewerkschaften Wissenschaftlern und anderen Verbänden getragen Für Kleinstarbeitsverhältnisse darf kein gesondertes Recht gelten Alle Arbeitsplätze müssen gleich behandelt gleich bezahlt und gleich versichert sein Es darf keine steuerlichen Anreize für Arbeitgeber zum Lohndumping geben und keine Anreize für Zuverdienste die vor allem Frauen dazu bewegen aus dem Arbeitsmarkt auszusteigen oder nach der Familienphase nur mini wieder einzusteigen so Stadler Davon würden nicht nur die Beschäftigten sondern der gesamte Arbeitsmarkt profitieren Die Beschäftigten haben so die Chance auf ein höheres Einkommen und die soziale

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  • Neufeststellung von Ghetto-Renten ist dringend geboten
    Auszahlung von Ghetto Renten eine längst überfällige Änderung enthält die den Geschädigten hilft erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler Heute wurde der Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigung in einem Ghetto im Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgestellt Das Gesetz war vom Deutschen Bundestag im Jahr 2002 beschlossen worden Demnach sollten Menschen die während des nationalsozialistischen Regimes in einem Ghetto gezwungen wurden zu arbeiten Rentenansprüche anerkannt bekommen Anträge konnten für eine rückwirkende Zahlung ab dem 1 Juli 1997 gestellt werden In der Praxis konnten viele Betroffene ihren Rentenanspruch jedoch nicht geltend machen Leider wurde der Großteil der Anträge abgelehnt da die Merkmale der entgeltlichen Beschäftigung und des freien Willensentschlusses auf die besondere Situation in einem Ghetto nicht übertragbar waren erklärt Stadler Gleichwohl das Bundessozialgericht im Juni 2009 die Auslegung des Gesetzes in einigen Punkten entscheidend veränderte blieb ein zentrales Problem bestehen Infolge der vierjährigen Rückwirkungsfrist des 44 SGB X konnte eine Korrektur der zu Unrecht ablehnenden Bescheide nur für die letzten vier Jahre bis 2005 vorgenommen werden Unverständlicherweise scheiterten alle Vorstöße der Fraktionen in der letzten Legislaturperiode diese Regelung zu verändern verdeutlicht Stadler Mehr als überfällig war deshalb dass die Große Koalition nun die historische Verantwortung

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  • Viel Arbeit für die Regierung
    zur Regierung Grundlage für die Gespräche ist der Koalitionsvertrag Dabei haben die Abteilungen des Bundesverbandes dezidiert zu verbandsrelevanten Themen Stellung bezogen erklärt der Vorstandsvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler Von der Jugend über die Migrations und Arbeitsmarkt bis zur Pflegepolitik hat die AWO die anvisierten Ziele des Koalitionsvertrages Deutschlands Zukunft gestalten bewertet Angesichts der zugespitzten sozialen Lage in der Bundesrepublik steht die Große Koalition vor gewaltigen Herausforderungen Wir sind gesprächsbereit und stehen zur engen Zusammenarbeit zur Verfügung Klar ist aber auch dass wir deutlich sagen werden wenn die falsche Richtung eingeschlagen wird unterstreicht Stadler Grundsätzlich begrüßt die AWO das Vorhaben die soziale Marktwirtschaft zu stärken und den Weg zu einer solidarischen Gesellschaft zu ebnen Dazu muss jedoch die finanzielle Handlungsfähigkeit von Bund Ländern und Kommunen sowie der sozialen Sicherungssysteme verbessert werden Genauso erfordert die Herstellung von Verteilungs und Steuergerechtigkeit weitere Maßnahmen wie beispielsweise die Einführung einer Vermögenssteuer sowie eine stärkere Besteuerung von Spitzeneinkommen Einer der ersten Schritte muss es sein die Armut in diesem Land zielgerichtet zu bekämpfen Hier fehlt dem Koalitionsvertrag ganz klar eine Gesamtstrategie ergänzt Stadler Der Dreh und Angelpunkt wird nach Einschätzung der AWO am Ende die Finanzierbarkeit sein Das ist wenig überraschend allerdings verwundert es dass die

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  • Europa sozial gestalten
    Charakter haben müssen als die bisherigen Ansätze Die Errungenschaften im sozialen Bereich für die wir lange gekämpft haben dürfen nicht infrage gestellt werden erklärte der AWO Präsident Wilhelm Schmidt Er begrüßte am gestrigen Abend die zahlreichen Gäste zur Podiumsdiskussion Die soziale Krise in der EU Wer trägt die Kosten Die Arbeiterwohlfahrt setzte mit dieser Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung und dem Sozialverband Deutschland vor der Europawahl die zentrale Frage nach der sozialen Zukunft Europas auf die Agenda Die Europäische Union befindet sich nicht nur in einer wirtschafts und währungspolitischen Krise sondern auch in einer sozialen Krise Davon zeugen dramatisch steigende Jugend Arbeitslosigkeit wachsende Armutsgefährdung sowie der Abbau regulärer Beschäftigungsverhältnisse und Tarifbindungen kommentiert AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler die aktuelle Lage Die Arbeiterwohlfahrt bekennt sich in ihrer Tradition zu einer europäischen Integration in internationaler Solidarität Allerdings widersprechen die aktuellen Trends oft ihren sozialpolitischen Vorstellungen Aus Sicht der AWO muss es vor allem gelingen dem Projekt der europäischen Integration wieder eine soziale Dimension zu verleihen um die Bürgerinnen und Bürger Europas stärker von der europäischen Idee zu überzeugen betont Stadler Gemeinsam mit dem AWO Präsidenten Schmidt wirbt er für eine breite Beteiligung an der kommenden Europawahl am 25 Mai 2014

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  • Gleiche Wertschätzung und Chancen für Alleinerziehende
    bekannt Die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung unterstreicht mit ihren erschreckenden Zahlen die Ergebnisse des vierten Armuts und Reichtumsberichts Dabei ist die Liste der Fehlentwicklungen lang Wer in Deutschland alleine Kinder erzieht bildet und betreut dem wird weder eine angemessene Wertschätzung für die Bewältigung dieser Leistungen entgegengebracht noch wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders unterstützt stellt Stadler klar Die steuerrechtlichen Regelungen benachteiligen systematisch die Familienform Darüber hinaus erschweren das Unterhaltsrecht die Regelungen zum Barunterhalt des Kindes sowie zum Unterhaltsvorschuss die finanzielle Situation weiter Die geforderte staatliche Unterstützung von Alleinerziehenden ist zugleich eine wirksame Strategie die Kinderarmut in Deutschland zu bekämpfen Denn gerade die Kinder aus Ein Eltern Familien sind armutsgefährdet hebt der Vorstandsvorsitzende hervor Dabei sind die Armutsrisiken eng mit den Vorschriften des SGB II verbunden Die heutigen Unterstützungssysteme sind viel zu kompliziert und Anrechnungsmodalitäten für die Betroffenen kaum nachvollziehbar ergänzt Stadler Heute gibt es ein Viertel mehr Alleinerziehende als 1996 Nicht nur der Anstieg dieser Zahl sollte die Politik zum schnellen Handeln bewegen Es ist auch eine Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz und der Anerkennung dieser Familien Oft ist es keine geplante Entscheidung die Verantwortung für Kinder allein zu übernehmen sagt der Vorstandsvorsitzende Im Koalitionsvertrag der Regierung wird

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  • Gleichstellung von Frauen bleibt unverwirklicht
    Einführung des Wahlrechts für Frauen erreicht ist bleiben auch heute die Forderungen nach einem selbstbestimmten und ökonomisch abgesicherten Leben ohne Gewalt bestehen erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker Seit 1911 steht der 8 März für den Kampf von Frauen zur Durchsetzung von Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen Trotz weitreichender rechtlicher Gleichstellung sind zentrale Ressourcen wie Zeit Macht und Geld in Deutschland zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt hebt Döcker hervor So leisten Frauen den Löwenanteil unbezahlter Fürsorgearbeit im Bereich Erziehung und Pflege Zudem können sie vielfach durch schlecht entlohnte Teilzeitarbeit und Minijobs keinen ausreichenden Lebensunterhalt erwirtschaften was sich dann auch negativ auf die Altersrente auswirkt Darüber hinaus verschlechtert sich in Abhängigkeit von anderen Faktoren wie Alter Religion sexueller Identität sozialer und ethnischer Herkunft und Behinderung ihre konkrete Lebenssituation Auch eine stärkere Einbeziehung von Frauen in die Arbeitswelt führt nicht automatisch zu mehr Gleichberechtigung Das gilt solange der Bereich der Pflege und Erziehung als privat und somit als nicht gesellschaftspolitisch relevant gedeutet wird führt das Vorstandsmitglied aus Maßnahmen müssen an den spezifischen Lebensverhältnissen von Frauen ansetzen und gleichzeitig als Querschnittsaufgabe für alle Politikbereiche verstanden werden Nur dann sind diese wirksam Menschen sind in jedem Moment ihres Lebens auf andere angewiesen Die Sorge füreinander ist

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  • Syrische Flüchtlinge müssen Europa sicher erreichen
    in Syrien ist zur humanitären Katastrophe erwachsen Europa muss nun dringend handeln erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker Mehr als 130 000 Männer Frauen und Kinder sind seit dem Ausbruch der Syrienkrise im März 2011 ums Leben gekommen Derzeit fliehen 2 4 Millionen vor dem anhaltenden Bürgerkrieg Schätzungen gehen bis Ende 2014 von vier Millionen registrierten Flüchtlingen aus Nach Angaben der Grenzschutzagentur Frontex versucht die Mehrzahl der Schutzsuchenden über den gefährlichen Seeweg Europa zu erreichen Die vorläufigen Asylbewerberzahlen für das Jahr 2013 zeigen dass die meisten Asylanträge von Syrerinnen und Syrern stammen Dabei liegt die Schutzquote in der Europäischen Union praktisch bei 100 Prozent Umso unverständlicher ist es dass die EU nicht mehr für den sicheren Weg und den Zugang zu einem fairen Verfahren unternimmt Die AWO unterstützt deshalb die Aktion Europa muss handeln Europe act now sagt Döcker Denn bisher haben nur circa 77 000 Flüchtlinge in Europa Schutz gesucht Dies entspricht gerade einmal drei Prozent der Menschen die tatsächlich Schutz brauchen Die Aktion Europa muss handeln Europe act now der sich über 100 Organisationen aus 34 Ländern angeschlossen haben bittet weltweit Menschen darum ihre Stimme den Überlebenden der Syrienkrise auf Twitter Facebook oder anderen Kommunikationswegen zu geben Dabei ist

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