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  • Öffentlichkeitsarbeit | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine einen hohen Stellenwert Die beiden wichtigsten Bausteine sind hier die zweimonatlich erscheinende Verbands und Abonnentenzeitschrift BAUKULTUR aber auch dieser Internetauftritt Der Verband will aktuell informieren politische Entscheidungen im Sinne seiner Mitglieder aufmerksam und kritisch begleiten sowie umgekehrt Architekten und Ingenieure aus seinen eigenen Reihen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen Das alles geschieht vor dem Hintergrund allen Beteiligten und Interessenten am Planen und Bauen in Deutschland eine Kommunikationsplattform zu bieten Aktuelle Beiträge Alejandro Aravena erhält Pritzker Preis 2016 Meldungen Als weltweit wichtigste Auszeichnung für Architektur wird der Pritzker Preis seit 1979 jährlich vergeben In diesem Jahr erhält der chilenische Architekt Alejandro Aravena den mit 100 000 Dollar dotierten Preis Am 4 4 2016 Weiterlesen BAUKULTUR 2 2016 Editorial BAUKULTUR aktuelle Beiträge Reiner Nagel Bundesstiftung Baukultur Vorstandsvorsitzender in BAUKULTUR 2 2016 S 3 Weiterlesen Mitgliederversammlung des DAI bestätigt Präsident Baumgart einstimmig im Amt Presse v l Alexander v Canal Arnold Ernst Marion Uhrig Lammersen Christian Baumgart Gerd Schnitzspahn Foto c Udo Sonnenberg Berlin Hannover Die Mitgliederversammlung des DAI Verband Deutscher Architekten Weiterlesen Deutscher Preis für Denkmalschutz 2016 ausgelobt Meldungen Der Deutsche Preis für Denkmalschutz wird jährlich vom Präsidium des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz vergeben und ist die höchste

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  • Zeitschrift BAUKULTUR | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    DAI Organe und Aufbau Ehrenpräsidenten Positionen Kontakt Mitgliederbereich Impressum Satzung Kontakt Wonach suchen Sie Suchen BAUKULTUR Aktuelle Beiträge Abonnement Redaktion Mediadaten Archiv der Beiträge Archiv der Zeitschriften Meldungen Preise und Ehrungen Presse Newsletter Zeitschrift BAUKULTUR Ausgabe 2 2016 klimaBAUKULTUR Rubriken Editorial Reiner Nagel Nachrichten Kolumne Bundesstiftung Baukultur Wirtschaft Recht DAI aktuell Aus dem Präsidium DAI regional OAIV Freiburg Herbstreise nach Franken AIV KölnBonn AIV Plakette für Kaspar Kraemer Schwerpunkte Energiesparendes Bauen Bauen mit Holz Unikat der Vielfalt Projekt VIER in Hannover Effizienzhaus Plus Wohnhaus in Frankfurt Aktiv Stadthaus Wohnhaus in Frankfurt Pavillon aus Holz und Glas Schulmensa in Stuttgart Auf Holz gebaut Stadtwerke in Lübeck Ressourcenschonender Weiterbau Umbau in Weikersheim Energieautark wohnen auf dem Wasser Schwimmendes Haus in der Lausitz Advertorials Anzeigen Poppensieker Derix GmbH Co KG Höher weiter filigraner IVPU Nicht dicker sondern besser dämmen Caparol GmbH Naturnah gebaut ökologisch gedämmt Novelis Deutschland GmbH Grünes Wahrzeichen Rudolf Hensel GmbH Nachhaltiger Brandschutz für Stahlkonstruktionen KLB Klimaleichtblock GmbH Leistungsstarke Gebäudehülle Schlagmann Poroton GmbH Co KG Ziegel Haus der Zukunft Schindler Deutschland AG Co KG Erste Solaraufzüge in Deutschland Autoren Vorschau Impressum RSS abonnieren BAUKULTUR DAI Tweets von BAUKULTUR Informiert bleiben Partner finden Baukultur erleben Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine e V

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  • Geradlinig und in Sichtbeton | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Büro realisierte mit zweischaliger Betonbauweise und innenliegender Dämmung ein Bauwerk das sowohl an der Fassade als auch an den Innenwänden die authentische Struktur des gegossenen Betons insbesondere die feine Maserung der gehobelten Schalplatten zeigt Das Schalungsbild und der Verlauf der Fugen sind bis ins Detail aufeinander abgestimmt Die Architekten entschieden die Lage der Ankerlöcher so zu gestalten dass sie innen wie außen ein harmonisches Bild ergeben Selbst Leuchten sind auf das vorgegebene Raster ausgelegt die Anordnung und Art der Möblierung bereits im Vorfeld mit bedacht Im Zusammenspiel mit dem naturgrauen Beton wirken die eingebauten Teakmöbel nicht nur als farblicher Kontrapunkt sie spiegeln zugleich Maserung und Struktur des Sichtbetons wider Alle Detailanschlüsse etwa für Vorhangschienen Einbauten Aussparungen für Türklinken oder LED Anschlüsse wurden bereits im Rohbau eingeplant Die Laufschienen und Rahmen der Schiebefenster verlaufen flächenbündig in der Betonkonstruktion die Flächenheizung verbirgt sich unter dem geschliffenen und polierten Betonestrich Beton hat in diesem Haus Vorrang vor allen anderen Materialien Kein Fenster oder Attikablech keine Sockelkante stört das skulpturale Erscheinungsbild Selbst die Rinnen im Garagendach wurden aus Ortbeton gegossen Die Betonoberflächen wirken samtig und gemütlich Foto InformationsZentrum Beton Intelligente Betonbauweise Der Stahlbetonbau ist fugenlos geplant und komplett in Ortbeton ausgeführt So konnten ausführungstechnisch schwierige und das homogene Erscheinungsbild störende Wartungsfugen vermieden werden Die Ausführung der Betonwände in wasserundurchlässiger WU Bauweise ermöglichte auf eine Sockelabdichtung zu verzichten In einer besonderen nicht ohne Tragwerksplaner zu realisierenden Weise liegt die prominente sichtbare Betondecke im Erdgeschoss wie eine aufgelegte Tischplatte auf der inneren Tragschale auf So ließ sich auch die Zwangsbeanspruchung für die Außenwände reduzieren da die Decke keine Verformungsbehinderung für die Außenwand darstellt Als gezielte Begleiterscheinung konnten so kostspielige Isokorb Anschlüsse vermieden und die Fassade ohne sichtbare Deckenkante ausgebildet werden Samtige Oberflächen Der Oberflächenbeschaffenheit des Betons in Sichtbetonklasse 3 galt besonderes Augenmerk Bei Ortbeton fallen Farbschattierungen

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  • Testturm aus Stahlbeton | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    30 m tief ausgebildet sodass insgesamt eine Schachthöhe von 276 m hergestellt wurde und für die Aufzugstests eine maximale Fahrstrecke von ca 230 m zur Verfügung steht Die oberste Ebene wird als öffentlich zugängliche Besucherplattform ausgebildet und mit 232 m die höchstgelegene Aussichtsplattform Deutschlands sein Die Fassade aus PTFE Membran wird als leichte semitransparente Konstruktion in aufsteigender Spiralform den Betonschaft umhüllen die neben der gestalterischen Funktion auch eine Schutzfunktion der Betonkonstruktion vor intensiver Sonneneinstrahlung und Wind und damit vor Überhitzung oder starker Auskühlung bietet Baufortschritt Nach nur knapp 10 Monaten Bauzeit wurde im Juli 2015 Richtfest gefeiert Unter Einhaltung des Zeit und Kostenplans wurden im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr in 245 Tagen die 30 m tiefe Grube ausgehoben die Bodenplatte gegossen und in Gleitschalungsbauweise der Turm gebaut An Spitzentagen wuchs der Bau um bis zu 4 m in die Höhe Mit dem Bau des gläsernen letzten Stockwerks und dem Abschluss der Aufzugsschächte hat der Turm eine Höhe von 244 m erreicht Die letzten beiden Meter bis zur finalen Höhe von 246 m folgen mit der Fertigstellung der Fassade Mitte August begann der Innenausbau Im ersten Schritt wurden die einzelnen Stockwerksdecken eingezogen denn mit Hilfe der Gleitschalungstechnik bei der die Arbeitsplattform kontinuierlich mit dem Turm nach oben wächst ist zunächst eine Betonröhre mitsamt Aufzugsschächten und Wänden entstanden Im Herbst begann der Einbau der Gebäude und Aufzugstechnik und im März 2016 folgen die Arbeiten an der Außenmembran Die Inbetriebnahme ist für Ende 2016 geplant Das Turminnere wird insgesamt 12 Testschächte beherbergen Foto Ed Züblin AG Innovationszentrum Für thyssenkrupp Elevator wird der Testturm in Rottweil künftig eine Schlüsselfunktion bei der Umsetzung der globalen Innovationsstrategie spielen Gemeinsam mit dem Aufzugswerk in Neuhausen auf den Fildern und als Teil des Forschungs und Entwicklungsstandorts in Pliezhausen bildet der Testturm das Innovationszentrum für Aufzugstechnologien in Deutschland

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  • AIV Schweinfurt: Theodor-Fischer-Preis 2015 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    in BAUKULTUR 1 2016 S 17 Zum Wettbewerb eingereicht wurden 14 Beiträge von 12 Bewerbern Ausgezeichnet wurde der Neubau eines Büro und Betriebsgebäudes errichtet von Schlicht Lamprecht Architekten Schweinfurt auf dem Gelände eines Rohstoffhandels im Schweinfurter Hafen Neues Betriebsgebäude des Georg Lesch Rohstoffhandels in Schweinfurt Foto Stefan Meyer Preisträger Der kompakte Baukörper wird strukturiert durch einen schmalen eingeschnittenen Innenhof Von außen ist das Gebäude eingehüllt in eine auf den Ort und den Rohstoffhandel Bezug nehmende Fassade aus Corten Stahl Das Projekt weist eine bemerkenswert hohe Durcharbeitungsqualität auf von der städtebaulichen Setzung auf dem Grundstück über die Baukörperfigur die innere Strukturierung die Fassadengestaltung und gliederung bis hin zu den Details des Innenausbaus Entstanden sind atmosphärisch dichte Räume die die unwirtlich erscheinende Umgebung aus Schrottmaterial Betriebsverkehr und Betriebsmaschinen zu verwandeln vermögen Nach außen wird ein Zeichen über die Bedeutung guter Formgebung in der Arbeitswelt gesetzt Nach innen entstehen gut strukturierte transparente Raumfolgen mit ruhigen Büroräumen und Rückzugsflächen die einen Gegenpol zu Hektik und Lärm der Arbeitsumgebung anbieten Das Engagement des Bauherrn Georg Lech Rohstoffhandel zur hochwertigen Bauinvestition ist besonders herauszustreichen Lobende Anerkennung Neben der Vergabe des Theodor Fischer Preises erhielt der Umbau des Pfarrzentrums Christkönig in Schweinfurt aufgrund besonderer Qualität eine lobende

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  • DAI Literaturpreis 2015 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    danach mit den Schwestern gefrühstückt Dann wurde ich Sozialist Eine Jugend im Göttingen der sechziger Jahre wie muss man sich die vorstellen Der Teenager verbrachte seine Zeit gerne im Kenter einem kleinen Jazzclub mit anhängender Galerie wie man Center richtig ausspricht wussten sie damals nicht Hier sass der junge Steidl abends an der Bar trank Florida Boys und begann die Appetithemmer Tabletten die er als Kind bekommen hatte und von denen er noch ein paar Grosspackungen im Schrank liegen hatte an die örtlichen Junkies zu verticken Ein bisschen Geld für die erste eigene kleine Werkstatt in der heimischen Garage Irgendwie muss man ja anfangen Als nach dem Abitur alle seine Freunde in die DKP eintraten oder Maoisten waren Salonrevoluzzer aus Büchern und Überzeugung heraus wollte der junge Steidl selbst wissen was los ist vor Ort und reiste auf eigene Faust mit seinem VW Käfer in die Sowjetunion Als er in Moskau ein kleines Zelt aufschlug war er der einzige Ausländer weit und breit und lernte Schriftsteller und Dissidenten kennen Später dann ging er mit Lew Kopelew auf Lesereise und reiste mit Heinrich Böll in die Sowjetunion Politik Kunst Literatur Und das Bedrucken von Papier in seiner kleinen Siebdruck Werkstatt Das waren also die Fixsterne seiner noch jungen Existenz in diesen Jahren Mit Anfang zwanzig da war er auch gerade in die SPD eingetreten der er bis heute übrigens die Treue hält begann er für Joseph Beuys zu arbeiten den Grosskünstler er löcherte ihn mit Fragen und erfuhr von ihm alles über Goethes Farbenlehre Gemeinsam waren sie unablässig auf der Suche nach neuen Druckverfahren und tüftelten ständig mit Materialien herum Bis zu dessen Tod 1986 druckte er die Multiples und Druckgrafiken von Beuys Beuys war meine Universität sagte Steidl einmal Beuys und sicher auch Klaus Staeck dessen bissige Polit Poster er ab 1970 zu drucken begann Andy Warhol den Köinig der Pop Art hatte er kurz zuvor auf einer Ausstellung in Köln voller Begeisterung einfach darauf angesprochen dass dessen Siebdrucke ja immer so perfekt tiefschwarz gelängen und wie er das denn mache Worauf der Meister ihn prompt in die Factory nach New York einlud Der wissbegierige Jungdrucker dürfte auch dort ein paar Tricks gelernt haben So ging es also los vor bald fünfzig Jahren Multiples politische Literatur auch Gebrauchsware wie die Tarifvereinbarungen der IG Metall die der Verlag bis heute druckt dann die Belletristik seit 1990 hält er auch die weltweiten Rechte am Werk von Günter Grass und immer wieder gelingen kleine wunderbare Entdeckungen wie etwa die der lange vergessenen New Yorker Autorin Maeve Brennan und andere Trouvaillen mehr Erst viele viele Jahre später nachdem Gerhard Steidl immer unzufrieden mit der Druckqualität dessen was der Markt an Fotokunst Bänden hergab im Verborgenen seiner Werkstatt unendlich viele Experimente und Versuche gemacht hatte um die bestmöglichen Druckverfahren mit den unterschiedlichsten Papieren auszutüfteln wagte er sich an ein eigenes Fotobuch Programm Erst als er seine Fertigkeiten soweit verfeinert hatte dass sie seinen eigenen Ansprüchen genügten begann er 1996 auch die Bücher zu machen für die heute die grössten lebenden Fotokünstler der Welt nach Göttingen reisen und Schlange stehen an seiner Roland 700 Steidlville haben seine Künstler das auf Anhieb kaum zu durchschauende Gebäudeareal in der Düsteren Strasse getauft Hier müssen alle hin die mit Gerhard Steidl ein Buch machen wollen Joel Sternfeld Robert Polidori Jason Schmidt David Bailey Mitch Epstein William Eggleston Richard Serra Roni Horn und unzählige andere Meister ihres Fachs Der Verleger hat schlicht keine Lust auf komplizierte Arbeitszeit raubende Abstimmungsprozesse und endlose Wiederholungsschleifen Die Künstler verschwinden mit Gerhard Steidl der seinen Verlag gern auch mal als Uboot bezeichnet mit dem er morgens abtaucht und erst Abends wieder an die Oberfläche kommt jeweils ein paar Tage in die Tiefe von Steidlville diesem Kosmos aus ineinander wuchernden Häusern Treppen Gängen Hühnerleitern Höfen Arbeitskammern Farb und Papierlagern Bibliothek Küche Esszimmer G ästeaparments von den Künstlern liebevoll Halftone Hotel genannt und natürlich der Druckerei im Erdgeschoss Hinter einer Tür im Hof verbirgt sich sogar eine kleine Atelierwohnung die sich der New Yorker Künstler Jim Dine und seine Frau einegrichtet haben Die beiden kommen regelmässig und lieben es unerkannt mit dem Fahrrad in der Stadt herum zu cruisen Alles ist einzig und allein auf den Arbeitsprozess hin optimiert der oben unterm Dach in der Bibliothek beginnt Hier sichtet der Verleger der ganz bewusst ohne jeden vorgefertigten Plan an ein neues Buchprojekt heran geht zusammen mit dem Künstler dessen Bilder ausgebreitet an einem langen Tisch Wer Gerhard Steidl kennt und schon einmal im Verlag besucht hat kennt dieses Gefühl das einen manchmal beschleicht wenn der Verleger dann in seinem weissen Arbeitskittel vor einem steht hoch konzentriert auf die nächste Aufgabe fokussiert Ehrfurchtgebietend ist er durchaus in diesen Momenten eine unruhige fast vibrierende Gespanntheit geht von ihm aus die manche auch für etwas ruppig halten könnten Man möchte ihm der morgens um 4 30 aufsteht und meist rund 18 Stunden am Tag arbeitet einfach nicht die Zeit stehlen Bevor Sie allerdings jetzt in allzu viel Ehrfurcht verfallen möchte ich an dieser Stelle erwähnen dass Arno Schmidt um diese Uhrzeit meist schon locker ein bis zwei Stunden am Schreibtisch gesessen hatte Wer Gerhard Steidl je im Zusammenspiel mit seinen Künstlern gesehen hat weiss wo der innere Sturm des Energiewunders zur Ruhe zu kommen scheint Wenn er mit seinen Fotografen Bilder auswählt Ich habe das einmal mit Robert Polidori erleben dürfen Es ist eine Freude Gerhard Steidl beim Schauen zuzuschauen kostbar als würde man einem Maler beim Malen zusehen Der Moment der Kreation Dann zieht das Tempo wieder an und der Verleger schlüpft aus der Tür vielleicht hinunter auf die beiden Mitteletagen wo gescannt wird gesetzt gelayoutet und korrigiert Oder er hastet bereits weitere Treppen hinab in die Druckerei im Erdgeschoss um an den Maschinen nach dem Rechten zu sehen wo gerade vielleicht die ersten Bögen von William Egglestons neuem Buch durchlaufen Schnell noch einen Blick in die Gänge zum Hof wo die kostbaren Papiere lagern wie die Goldbarren in Fort Knox dann flugs hoch zurück in sein Büro wenn

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1497-dai-literaturpreis-2015 (2016-02-13)
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  • BAUKULTUR 1_2016: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Frage Was kann ich ganz konkret tun Unser Beitrag als Verbandsorganisation ist eine WillkommensBaukultur die zunächst und in erster Linie den aus Not zu uns kommenden Menschen zugutekommt Sie muss darüber hinaus aber auch denjenigen eine Willkommensbotschaft zurück in unsere Gesellschaft bieten die sich aus welchen Gründen auch immer derzeit in ihr nicht wiederfinden und zunehmend an den Rand gedrängt werden Wissenschaftlich untermauerte Schätzungen belegen dass in den nächsten 5 bis 6 Jahren in Deutschland schon allein strukturell rund 400 000 Wohnungen pro Jahr fehlen werden Hinzu kommt nun eine große Zahl von Schutzsuchenden die ebenfalls ein Anrecht auf menschenwürdigen Wohnraum haben und nicht Zuwanderer in Zelten oder Containern sein und bleiben dürfen Hier ist es unsere Pflicht den Integrationsaspekt von Anfang an mitzudenken Dies setzt beim Planen und Bauen grundsätzliches Umdenken und klare Prioritätensetzungen voraus Bestandsbauten unterschiedlichster Art nutzen und aufwerten innerstädtisch angemessen verdichten Aufstockungsmöglichkeiten wo immer möglich mit innovativen Leichtbauweisen nutzen und schließlich auch Neubau in den Peripherien Ich bin mir sicher dass die Planenden und Bauschaffenden im Land dies in konzertierter Aktion schaffen können wenn nicht wir wer dann Die bewährte Zusammenarbeit des DAI mit der Bundesstiftung Baukultur hat sich weiter vertieft es gibt einen regen Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden sowie den Gremien der Stiftung Die Kolumne in dieser Zeitschrift erfreut sich großer Beliebtheit und bleibt fester Bestandteil Es freut uns sehr dass die Stiftung für 2016 erneut einen Aufwuchs sowohl personell als auch finanziell hat durchsetzen können Nach dem erstmalig durch den Bundestag verabschiedeten Entschließungsantrag angesichts des Baukulturberichts 2014 15 arbeiten die Stiftung und ihre Gremien unterstützt durch die Verbände am Bericht 2016 17 der sich mit dem Planen und Bauen außerhalb der städtischen Ballungszentren befasst Baukultur ist eben nicht nur Leuchtturm sondern findet täglich und überall statt oder eben auch nicht Kein Jahresbeginn ohne auf

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  • BAUKULTUR - Archiv der Beiträge | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Über den DAI Organe und Aufbau Ehrenpräsidenten Positionen Kontakt Mitgliederbereich Impressum Satzung Kontakt Wonach suchen Sie Suchen BAUKULTUR Aktuelle Beiträge Abonnement Redaktion Mediadaten Archiv der Beiträge Archiv der Zeitschriften Meldungen Preise und Ehrungen Presse Newsletter BAUKULTUR Archiv der Beiträge Filter Anzeige 5 10 15 20 25 30 50 100 Alle Beitragstitel Datum Autor Schnittpunkt der Architekturgeschichte 13 10 2015 Frauke Stromann Der schafft Kultur der mehr als sie erstrebt 13 10 2015 www wagnermuseum de Mit Tradition in die Zukunft 13 10 2015 Dirk Lüderwaldt OAIV Freiburg Schaufenster der Handwerkskultur 13 10 2015 Renigard Baron BAUKULTUR 6 2015 Editorial 13 10 2015 Prof Christian Baumgart Historisches Museum Am Hohen Ufer in Hannover 13 08 2015 Maria Többen Klinikum Siloah Oststadt Heidehaus in Hannover 13 08 2015 sander hofrichter architekten Das Gelände der Expo 2000 in Hannover 13 08 2015 Josina Kelz AIV Wetterau Fachexkursion nach Kopenhagen 13 08 2015 Lothar Schmidt BAUKULTUR 5 2015 Editorial 13 08 2015 Martin Pfeiffer Seite 2 von 26 Start Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter Ende RSS abonnieren BAUKULTUR DAI Informiert bleiben Partner finden Baukultur erleben Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine e V Mitglied werden Mitgliederzeitschrift Verband Vorstand

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