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  • Professionelle Betonkosmetik | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    als einem aufhübschenden Nebengewerk Kellerabgang vor links und nach rechts der betonkosmetischen Behandlung Fotos www betonretusche eu Reinigungsmethoden Rost oder andere Farbflecke an Untersichten Rostfahnen oder die übliche diffuse Grundverschmutzung von Sichtbetonflächen am Ende des Innenausbaus werden durch eine so genannte Schleifreinigung weitestgehend in manchen Fällen auch ganz behoben Unter einer Schleifreinigung versteht man die manuelle oder maschinelle Bearbeitung einer Betonoberfläche mit Kunststoff Schleifvliesen Zur manuellen Bearbeitung werden handliche Vlies Pads eingesetzt Schleifvliese egal ob für eine manuelle oder eine maschinelle Bearbeitung gibt es in verschiedenen Härtegraden Es ist für das Ergebnis außerordentlich wichtig in Vorversuchen zu ermitteln welcher Härtegrad für die vorliegenden Verhältnisse der günstigste ist Dies richtet sich nach der Art der Bearbeitung der Art der vorwiegenden Verschmutzung sowie nach der Oberflächenfestigkeit der Betonfläche Wenn das Vlies zu weich ist verliert es nach kurzer Zeit seine Schleifwirkung und es werden nicht alle Verschmutzungen entfernt oder verbessert Ist das Vlies hingegen zu hart kann es zu sichtbaren Kratzern und Oberflächenabträgen kommen Die Sichtbetonfläche wäre damit zerstört Das Verfahren eignet sich auch zur partiellen Reinigung von Flächen Je deutlicher jedoch der Effekt der Reinigung ist desto notwendiger wird es sein zusammenhängende Bauwerksbereiche Räume Treppenhäuser Flure oder Bauteilkategorien Wände Decken im Ganzen zu überarbeiten Das Verfahren ist recht unaufwändig und zumindest bei maschineller Bearbeitung nahezu staubfrei Zur maschinellen Bearbeitung eignen sich so genannte Trockenbauschleifer Schleifgiraffen eine Kombination aus rotierendem Tellerschleifer und Industriestaubsauger Treppenuntersicht vor links und nach rechts der betonkosmetischen Behandlung Foto www betonretusche eu Nachbildungen Alle Abweichungen die nicht durch Schleifreinigung verbessert werden können verlangen in der Regel die Bearbeitung durch einen qualifizierten Fachbetrieb Dies ist insbesondere dann der Fall wenn an den abweichenden Stellen eine klar definierte Flächenqualität herzustellen ist wie z B bei farblichen Abweichungen bei der Nachbesserung ausgelaufener Schalhautstöße sowie der Reparatur von Abplatzungen und Flächenversätzen aller Art Im Allgemeinen ist die gewünschte Flächenqualität in benachbarten Teilbereichen des Bauteils vorhanden Es kann also fast immer eine Teilfläche bestimmt werden die den Vorstellungen des Bauherrn entspricht damit zur Zielvorlage wird und gleichzeitig das abweichende Aussehen der nachzubessernden Teilfläche belegt Die Nachbesserung ist also eine Nachbildung Sie soll keine Kopie des bestimmten Bereichs sein sondern soll der Natur nach und in unauffälliger Weise so aussehen Zum Aussehen gehören Oberflächentextur Farbigkeit Optische Effekte wie Glanz Aussehen bei wechselnder Oberflächenfeuchtigkeit etc Variation von Textur und Farbe in der Fläche Das erfordert eine künstlerisch geschulte oder erfahrene Hand ein sehr gutes Farb und Texturgefühl sowie genaue Kenntnisse in der Anwendung der Tauglichkeit und der Dauerhaftigkeit der eingesetzten Materialien Die Arbeiten beginnen im Allgemeinen mit der Schleif Reinigung Bei flächigen Verfärbungen die nicht durch Schleifen gebessert werden konnten wie z B Dunkelfleckigkeit durch kalt feuchte Witterung entfällt ein Materialabtrag mit nachfolgendem Wiederaufbau Die Fläche wird leicht angeraut und farbig lasiert Zur Anpassung an benachbarte gute Teilflächen werden mehrere Lasurlagen mit leicht variierender Färbung neben und übereinander aufgebracht Bereiche mit abweichender Porigkeit werden durch Schließen auffälliger oder durch Aufmalen fehlender Poren egalisiert Muss Material ergänzt werden erfolgen Spachtelaufträge bei mechanischen Beschädigungen von Flächen oder

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1269-professionelle-betonkosmetik (2016-02-13)
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  • Foyer zur Steinzeit | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    nun in unmittelbarer Näher des Grabungsortes ausgestellt Dem klugen Entwurfs und Ausstellungskonzept ist zu verdanken dass der Kulturschatz am Ort seiner Entstehung nicht nur besichtigt werden sondern auch zum nachhaltigen Verständnis der Eiszeit und dem Wirken der ersten anatomisch modernen Menschen beitragen kann Hierfür entwickelten die Münchner Architekten gemeinsam mit den Ausstellungsmachern Lutzenberger Lutzenberger einen sanft in einen Hügel eingebetteten Bau der halb eingegraben in der Talsenke Anfang und Endpunkt eines Rundweges bildet Dieser führt um 5 eiszeitliche Feuerstellen herum mit jeweils dort angeordneten Themenplätzen Im zentralen Besucherzentrum befinden sich die Ausstellungsflächen mit den Schaukästen für die Exponate medial aufbereitete Erläuterungen sowie Café und Restauration Der eigentliche Höhepunkt die Vogelherdhöhle liegt 200 m entfernt erhöht in der Landschaft So schweift der Blick aus der Gegenwart stets über den zentralen Platz hinüber zum Originalschauplatz steinzeitlicher Relikte Außen und Innenwände sind vollständig in Sichtbeton Klasse SB 2 ausgeführt Foto Brigida González Adäquate Architektur Anspruch der Architektur war nur geringfügig in die Auenlandschaft einzugreifen wohl jenen frühen Menschen Respekt gezollt die in der Steinzeit nur rudimentäre Zeugnisse ihres Wirkens hinterlassen haben Von Osten her ist der Neubau in einen Grashügel eingebettet Nach Westen öffnet er sich verglast zum zentralen Platz mit Feuerstelle Sichtbeton ein Material ohne Oberflächenbehandlung kommt einer Steinwand am nächsten erläutert Architekt Kilian Jockisch die Entscheidung für die Betonbauweise die auch das Innere des Ausstellungsgebäudes charakterisiert Die Betoneinbauten selbst der Sichtestrich als Bodenbelag und der fast nahtlose Übergang der unverputzten Innenbereiche hin zum kargen schotterbelegten Außenraum vermitteln dem Besucher eine Ahnung vom Leben in einer Landschaft die sich hier vor 30 000 Jahren in der Eiszeit als Tundra mit Wacholdern Flechten und Moosen erstreckte Eine leicht geneigte Rampe führt in den abgedunkelten höhlenartigen Ausstellungsraum Foto Brigida González Sichtbeton Stein der Gegenwart Aufgrund des sehr knappen Budgets wurde nur Sichtbeton Klasse SB

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  • AIV KölnBonn: Studienreise nach Turin | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    und Stadtentwicklung Turins Es folgte eine Führung durch die Altstadt Eine weitere Besonderheit Turins sind die Arkadengänge die sich in einer Länge von 18 km durch die Stadt ziehen Ansonsten wird das centro storico vor allem durch schöne Plätze Barockpaläste und Alleen geprägt wo man noch immer den vornehmen Geist der Savoyer verspürt Blick auf Turin mit der Syn agoge der so g Mole An to nel liana Am nächsten Tag stand die moderne Architektur Turins im Mittelpunkt Ziel war zunächst Santo Volto ein Kirchenkomplex des Schweizer Architekten Mario Botta aus dem Jahr 2006 Inmitten der ehemaligen Fiat Stahlwerke im Nordwesten Turins zeigt sich der Sakralbau aus rotem Veroneser Naturstein höchst beeindruckend Aus einem sternförmigen Grundriss erheben sich die 35 m hohen Türme die an ein Zelt erinnern Im Inneren besticht die Kirche durch ihre schlichte Gestalt Die mit Holzpaneelen aus Ahorn verkleideten Wände und Decken verleihen dem Raum einen warmen spirituellen Glanz Campus Einaudi von Norman Foster Die Handschrift von Sir Norman Foster findet sich im Campus Einaudi Der Campus umfasst die juristischen und politikwissenschaftlichen Fakultäten der Universität Turin für 5 000 Studenten errichtet auf dem Gelände eines früheren Gaswerks im Stadtteil Borgo Rossini Mit diesem Hochschulbau den Foster als Kraftwerk der Bildung bezeichnet soll das Industriegebiet wieder näher an die Stadt herangeführt werden Eine textile Membran als Dachbespannung wird zum identitätsstiftenden einigenden Symbol des Komplexes Das Eataly Gourmetzentrum im Lingottoviertel zeigt dass Slow Food in Italien immer mehr an Bedeutung gewinnt Von dort war es nicht weit zum Lingotto Komplex dem ehemaligen Fabrikgelände von Fiat das Ende der 1980er Jahre von Renzo Piano umgebaut und einer neuen Funktion zugeführt wurde Auf 300 000 m² befinden sich heute die Pinakothek Agnelli Büros Geschäfte zwei Hotels ein Kongresszentrum und 11 Kinosäle Besucher der Pinakothek dürfen die alte Fiat Teststrecke auf

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1267-2014-12-08-12-29-54 (2016-02-13)
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  • BAUKULTUR 1_2015: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    ganz am Ende seines Namens Was jedoch die Wahrnehmung der Stimme und der Bedeutung unserer Berufsstände angeht gibt es fraglos erheblichen Verbesserungsbedarf Aktuelle Fragen unserer Berufsstände hat der DAI Tag 2014 in Augsburg diskutiert die Ausbildung unseres Nachwuchses Der DAI hat dazu eine Augsburger Erklärung verfasst und veröffentlicht Sie finden den Wortlaut ebenso in dieser Ausgabe der BAUKULTUR wie die Laudatio von Wolfgang Bachmann auf den diesjährigen Träger unseres Großen DAI Preises für Baukultur Architekt Gerhard Wittfeld Weitere Details wie auch Bilder vom Augsburger DAI Tag sind im Internet unter www dai org eingestellt Die bewährte Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur hat sich weiter verfestigt So gibt es einen regen Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden Reiner Nagel und den Gremien der Stiftung Die Kolumne in dieser Zeitschrift erfreut sich großer Beliebtheit und bleibt fester Bestandteil Die enge Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur wurde auch deutlich auf dem letzten Verbändegespräch in Berlin das am 18 11 2014 auf Einladung des DAI stattfand Unter anderem wurde der Baukulturbericht 2014 15 erstmalig den Verbänden vorgestellt ein Bericht der der Baukultur den ihr angemessenen Stellenwert verleiht Die diskutierten Themen die Fragen um unsere Berufe und die gebaute Umwelt insgesamt heben das Planen und Bauen als kulturbegründende Tätigkeit auf eine neue öffentlichkeitswirksame Ebene Natürlich hat das DAI Präsidium auch für 2015 wieder ein umfangreiches Programm aufgelegt Auftakt wird ein Besuch der BAU 2015 in München sein wo wir traditionell in Zusammenarbeit mit unseren Partnern der BetonMarketing Gesellschaften das Thema Bauen mit Beton vertiefen werden Welche Möglichkeiten sich bieten und wie vielfältig einsetzbar der Werk und Baustoff Beton ist können Sie dieser BAUKULTUR entnehmen Natürlich werden wir unsere Regionaltreffen beibehalten Auftakt wird in der Region West bereits im Januar sein hier in Verbindung mit dem 150 jährigen Bestehen des AIV KölnBonn ein erster herzlicher Glückwunsch sei schon

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1266-baukultur-12015-editorial (2016-02-13)
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  • Baukultur auf der Tagesordnung | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    aufgezeigt Abgeleitet aus einer Analyse der aktuellen Schwerpunktthemen des Planen und Bauens in Deutschland werden Lösungen und Handlungsempfehlungen für Politik und die verschiedenen Akteure in der Bau und Immobilienwirtschaft gegeben Der Baukulturbericht 2014 15 ist nicht hinter verschlossenen Türen oder in Einzelautorenschaft entstanden sondern das Ergebnis eines umfassenden Arbeitsprozesses In drei offenen Baukulturwerkstätten haben eine Vielzahl praxiserfahrener Beteiligter ihre Positionen eingebracht Kammern Verbände hier zu nennen der DAI und Interessenvertretungen sind ebenso eingebunden worden wie das fundierte Wissen eines Begleitkreises des Stiftungsbeirates und des Stiftungsrats Hört sich irgendwie nach kleinstem gemeinsamen Nenner an ist es aber nicht Vielmehr ist der Versuch unternommen worden dem häufig selbstreferentiell benutzten Begriff Baukultur gerade gegenüber Politik und allgemeiner Öffentlichkeit mehr Bedeutung und Relevanz zu geben Und es ist ein Referenzrahmen entstanden der aus dem Blickwinkel der Baukultur die Themen Probleme und Potenziale guten Planen und Bauens anspricht als Steilvorlage für die öffentliche Debatte Sobald Kabinett und Parlament den Bericht noch im Oktober und November behandelt haben ist eine Veröffentlichung und breite Diskussion vorgesehen Beim Konvent der Baukultur 2014 vom 16 17 11 2014 in Potsdam steht das Thema Baukulturbericht und dessen Konsequenzen auf der Tagesordnung Aber nicht nur da In allen Verbänden Gremien oder Fachkreisen kann dem Thema Baukultur auf dieser Grundlage neue Konjunktur verliehen werden Diese Möglichkeit stellt gleichzeitig aber auch eine Notwendigkeit dar Versierte Kenner des parlamentarischen Umfeldes prophezeien der Stiftung nämlich schon heute Ihr werdet auf geballtes Desinteresse stoßen Weil das eine zutreffende Einschätzung sein könnte muss es uns gelingen das Thema guten Planes Gestaltens und Bauens von verschiedenen Seiten aus anzusprechen Gerade angesichts des tagespolitischen Problemdrucks kann das Thema Baukultur mit seinen integrativen Lösungspotenzialen dann eher Gehör finden Es ist ja vergleichsweise leicht machbar bevorstehende Fehlentscheidungen zu späteren Bausünden zu vermeiden oder die Qualität gebauter Lebensräume durch eine anhaltende Umbaukultur

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1206-baukultur-auf-der-tagesordnung (2016-02-13)
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  • Energiewende kontra Denkmalschutz? | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    79 ha und liegt 3 km von der Kernzone und 1 km von der Pufferzone des Gartenreichs Dessau Wörlitz entfernt Laut Beschluss zum Sachlichen Teilplan Windenergienutzung in der Planungsregion Anhalt Bitterfeld Wittenberg sind negative Auswirkungen auf die Sichtbeziehungen zum und vom Gartenreich zu vermeiden zumal das Gartenreich als das bedeutendste Alleinstellungsmerkmal der Region gilt und als Vorbehaltsgebiet für Kultur und Denkmalpflege raumordnerisch gesichert ist Entsprechend wurden im Windpark Coswig Nord auch nur Windenergieanlagen mit einer Gesamtbauhöhe von max 100 m zugelassen Nun ist im 5 km entfernten Luko ein weiterer Windpark geplant für Windräder mit einer Gesamtbauhöhe von bis zu 200 m Die Gemarkung Luko ist ebenfalls Windkraftvorranggebiet nur anders als in Coswig Nord sind durch die dortigen Windräder im direkten Umfeld keine erheblichen Beeinträchtigungen vorhandener Schutzgüter zu erwarten In ihrer Funktion einer Unteren Denkmalschutzbehörde kritisiert die Kulturstiftung Dessau Wörlitz die Planung der neuen Anlagen dennoch aufs Schärfste Würden die 200 m hohen Windräder errichtet müsste man mit Sicherheit nicht mehr das Belvedere oder Kirchtürme erklimmen um auf ihre Präsenz hinzuweisen Sie wäre dann auch auf Straßen und Spazierwegen offensichtlich und die historische Kulturlandschaft nachhaltig gestört Schlimmstenfalls hätte dies die Aberkennung des Weltkulturerbestatus zur Folge Appell der Kunsthistoriker Die Bedrohung historischer Kulturlandschaften durch Windparks oder auch großflächige Photovoltaikanlagen veranlasste den Verband Deutscher Kunsthistoriker 2013 den Greifswalder Appell zu verabschieden Die Unterzeichner rechnen mit einer massiven Verdichtung von Windkraftanlagen wie sie seit der 2011 beschlossenen Energiewende zu beobachten ist Sie fordern daher das vollständige Freihalten wertvoller historischer Kulturlandschaften von Anlagen zum Ausbau erneuerbarer Energien die Einhaltung von Mindestabständen zwischen Windrädern und Denkmalen und die Einbeziehung der Denkmalpflege im Vorfeld aller Planungsverfahren Vor rund 6 800 Jahren diente die Kreisgrabenanlage in Goseck Rekonstruktion als Sonnenobservatorium Durch die drei Tore waren vom Mittelpunkt aus die Zeitpunkte der Sonnenwenden auszumachen heute blickt man auf Windenergieanlagen Sensibilisierung der Entscheider So rigoros diese Forderungen klingen mögen Sie sind notwendig um die Entscheider zu sensibilisieren im Hinblick auf den Erhalt unserer Kulturgüter ebenso wie auf die Notwendigkeiten für eine Energiewende Denn natürlich gibt es auch von Seiten der zuständigen Regionalplaner rigorosere Konzepte die genehmigt sind und nur wenig Spielraum lassen Der Bundesverband WindEnergie hat zur Umsetzung der Energiewende Vorschläge unterbreitet den Windenergieausbau in Deutschland zu beschleunigen und fordert die generelle Beseitigung von Höhenbegrenzungen oder auch die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren Dies macht deutlich wie unterschiedlich die Interessenlagen sind und dass gerade in der Kombination Entscheidungsfindungen einem sehr demokratischen Prozess unterliegen müssen Es geht darum auszutarieren wieviel Denkmalpflege wir uns leisten können und wieviel Energieeinsparung wir uns leisten müssen Fakt ist dass die Denkmalpflege sich keineswegs gegen Windenergieanlagen ausspricht Ihre Standorte müssen jedoch immer wieder aufs Neue und im Einzelfall abgestimmt werden Bei Einzeldenkmalen sieht die Betrachtung nämlich ganz anders aus Stehen eine Kirche oder eine Kultstätte unter Denkmalschutz ist zu überlegen ob Windenergieanlagen nicht im gemeinsamen Blickfeld mit ihnen stehen dürfen oder ob der Ausblick in die Umgebung frei von Windrädern bleiben muss Wo beginnt der Wirkungsraum eines Denkmals und wo hört er auf Akzeptanz der Bevölkerung Eine

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1205-energiewende-kontra-denkmalschutz (2016-02-13)
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  • Energiepark Hirschaid | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Veranstaltungszentrum ein energetisches Gesamtkonzept mit dem Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien sowie die Integration einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsphilosophie form follows sustainability Um diesem Anspruch gerecht zu werden wurde ein Portfolio von Architekten Planern und Technoliepartnern zusammengestellt um die Nachhaltigkeitsstrategie des Energiepark Hirschaid sowie das Energiekonzept konsequent zu entwickeln und phasenweise einzuführen Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Architekten Georg Scheicher Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit nachhaltiger Architektur und hat bereits in seiner Studienzeit an der Domus Academy in Mailand die Erkenntnis erlangt dass das Gestalten neben der Funktionalität und Form auch ressourceneffizient sein muss Im Rahmen der Klimaschutzinitiative klima aktiv vergab das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft Umwelt und Wasserwirtschaft Georg Scheicher im Jahr 2006 erstmals den österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit Horizontale Holzlamellen prägen den 8 m hohen Eventbereich im Obergeschoss Foto Oliver Heinl Energieautarkie Die Entwicklung des Energiekonzepts verfolgte das Ziel funktionsfähige Innovationen in unterschiedlichen Segmenten zu finden und diese heterogenen erneuerbaren Energietechnologien im Sinne einer Smart Grid Philosophie auszurichten Über die Installation verschiedener Photovoltaik Technologien Windanlagen Speichertechnologien und intelligenter Lichtkonzepte werden bereits jetzt Überschüsse an Stromleistung erzielt Eine Grundwasser Wärme Pumpe ein Blockheizkraftwerk Pufferspeicher sowie effiziente Lüftungsanlagen sind für das Wärme und Klimakonzept zuständig Zukunftsorientiert sollen nicht nur weitere Innovationen mit geeigneten Technologiepartnern bewertet und installiert sondern auch Projekte in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten in der Metropolregion Nürnberg bearbeitet werden um so den Grad der Energieautarkie stufenweise zu erhöhen Imposante Raumwirkungen Die Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien und ökologischen Werkstoffen zeigt dass auch mit Bestandsgebäuden völlig neue und effiziente Nutzungskonzepte möglich sind 12 m hohe Silos standen noch vor kurzem im Erd geschoss in dem heute eine beeindruckende Flaniertreppe aus Massivholz in Eiche mit mehreren Podesten und 28 Stufen schwebt Die wiederverwendeten Fensterelemente der ehemaligen Fabrik sind Teil des Re Use Konzepts und schaffen als LED

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1204-energiepark-hirschaid (2016-02-13)
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  • Rhythmisch bewegte Silhouette | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    So ist gute Orientierung gewährleistet und dank der offenen Fugen zwischen den Baukörpern auch natürliche Belichtung wichtige Komponenten guter Arbeits und Aufenthaltsqualität sowie effizienter Abläufe Darüber hinaus ist eine hohe Flexibilität in der Flächenbelegung und optionalen Erweiterbarkeit durch die Verlängerung einzelner Hallen geboten In die Zwischenräume der Hallen aus vorgefertigten Stahlbetonelementen fügen sich schmale in Ortbetonbauweise erstellte Mittelbauten die sich im Zentrum um den Innenhof zusammenschließen Sie enthalten Büros mit unmittelbarem räumlichem Anschluss an die Produktionsbereiche sowie im Obergeschoss Besprechungsräume und die Kantine mit Außenterrassen von denen sich weite Blicke in die Landschaft bis in die Alpen eröffnen Der nördliche Mittelbau schiebt sich bis über die Hallenkante hinaus nach außen wo er einen Kopfbau für die repräsentative Eingangs Lobby und die Büroräume der Werksleitung bildet Durch monolithische Bauweise und niedrigere Raumhöhen entsteht in den Mittelbauten ein zur Nutzung passendes anderes Raumgefühl als in den bis zu 8 m hohen Produktionshallen Sie nehmen zusätzlich ein von den Fahrwegen getrenntes Gehwegsystem auf das als räumlicher Puffer zwischen den beiden Nutzungsbereichen dient und gleichzeitig Besuchern schnelle Orientierung bietet Ein von den Fahrwegen getrenntes Gehwegsystem dient als räumlicher Puffer zwischen Bürobereich und Produktion Foto David Franck Baukonstruktion und Energiekonzept Die Konstruktion zielt auf maximale Flexibilität und Wirtschaftlichkeit des Hallenkomplexes ab Sowohl die weit spannende Tragstruktur aus Stahlbeton wie auch die tragenden Sandwichelemente aus Stahlblech zur Dacheindeckung wurden vorgefertigt was eine kurze Bauzeit ermöglichte Besonderheiten im Tragwerk sind die ebenengleiche Fügung an den Knotenpunkten sowie abgerundete Aussparungen in den Bindern zur Führung der offen verlegten Leitungen So lassen sich durch die Verzahnung der Leitungsebenen für Elektro Belüftung und Beleuchtung die Produktionsmaschinen flexibel auf und umstellen Die vorgefertigten Elemente der Sheddächer sind in den Produktionsbereichen mit hoher Lärmemission unterseitig als Akustikdecken ausgeführt Ihre Ausrichtung mit Fenstern zur Nordseite und Dachschrägen zur Südseite verhindert Wärmeeintrag und sorgt

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1203-rhythmisch-bewegte-silhouette (2016-02-13)
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