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  • BAUKULTUR 6_2014: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Jahre 1909 Im selben Jahr schuf Peter Behrens für die AEG in Berlin seine berühmte Turbinenhalle die heute als paradigmatischer Bau der modernen Industriearchitektur K Wilhelm gilt weil ihr Entwerfer es verstand die Gebäudegestalt aus ihrem inneren Organismus heraus zu entwickeln Die rein sachlich funktional begründete zweckgebundene Form und der Verzicht auf ornamentales Beiwerk wurden fortan ausgehend vom Fabrikbau welcher der offiziellen Baukunst lange als unwichtig erschien zur allgemeinen künstlerisch architektonischen Richtschnur Daher zeigen die besten modernen Industriebauten ein klares einfaches nüchternes fast hartes Bild und verzichten bewusst auf jede Schönung H Poelzig 1930 So erstaunlich zeitgemäß und zutreffend uns diese Äußerungen im Kern doch immer noch erscheinen mögen steht doch 100 Jahre später zu fragen was Industriebaukultur heute über diese formalästhetischen Kriterien hinaus unserem heutigen ganzheitlicheren Verständnis entsprechend bedeutet Wurden bei der Planung von Industriebauten bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts durchaus bereits soziale Erwägungen in Betracht gezogen wie etwa die Schaffung menschenwürdigerer Arbeitsstätten so spielte zum Beispiel die Beeinträchtigung der Umwelt doch noch kaum eine Rolle Heute sind die formellen Anforderungen an die Planer speziell auf diesem Gebiet schon aufgrund einer Vielzahl rechtlicher Bestimmungen ungemein größer Zu den bestehenden Umwelt und Sicherheitsauflagen kommen ständig weitere hinzu Darüber hinaus gewinnen Gesichtspunkte wie Nachhaltigkeit Energieeffizienz Klima und Ressourcenschutz usw erheblich an Bedeutung und verlangen innovative bauliche Lösungen gerade im industriellen bzw gewerblichen Sektor Ungeachtet der Fortschritte auf diesem Gebiet lässt sich ein anhaltend hoher Flächenbedarf für Verkehrs Energie und Gewerbeinfrastruktur gerade im Außenbereich konstatieren deren landschaftsgerechte Einordnung Stichwort Windkraftanlagen häufig zu wünschen übrig lässt und deren Ausbau die weitere Zersiedlung begünstigt Auch in Zusammenhang mit der energetischen Ertüchtigung von historischen Bestandsbauten stellt sich vielfach die Frage inwieweit diese an sich positive Entwicklung nicht zulasten der überkommenen kulturlandschaftlichen ökologischen und denkmalpflegerischen Werte geht Ökonomische Zwänge restriktive gesetzliche Bestimmungen und mangelndes besseres Wissen

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1202-baukultur-62014-editorial (2016-02-13)
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  • „projekt augsburg city" | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    das eigene Handeln erklären und sich mit dem NIMBY Phänomen Not In My Backyard nicht auf meinem Grundstück sowie mit den abweichenden Ideen von Laien Experten auseinandersetzen Und das in einem Klima von wachsender Skepsis gegenüber Großbauprojekten durch Skandalisierung und Negativ Erfahrungen mit z B Stuttgart 21 Flughafen Berlin Elbphilharmonie usw Die kommunikative Herausforderung besteht also zuerst darin dass Entscheider in Kommunen Planer und Ausführende überhaupt akzeptieren dass Großbauprojekte nicht nur für sie selbst Stress bedeuten Großbauprojekte bedeuten Stress für die Menschen in einer Stadt In der Anfangsphase Entscheidungsstress Soll ich das als Bürger gut oder schlecht finden in der Bauphase Rechtfertigungsstress Stehen dieser Lärm die Kosten die widrigen Umstände noch im Verhältnis zu den Vorteilen Stress und Ablehnung entstehen wenn Bürger uninformiert sind Und für diese Informationen sind die Bürger in keiner Holschuld Die Stadt ist in der Bringschuld über die ganze Zeit des Bauvorhabens hinweg Bürgerbeteiligung ist hier wichtig spricht aber nur sehr betroffene Zielgruppen an Die große Herausforderung ist daher die schweigende Mehrheit für ein Projekt zu gewinnen Deswegen müssen Kommunen die Betroffenheit von verschiedenen Bevölkerungsgruppen identifizieren und ernst nehmen projekt augsburg city wird deutschlandweit als erfolgreiches Kommunikationsmodell diskutiert Wie lautet die Formel Jedes Großbauprojekt muss kommunikativ genauso selbstverständlich neu aufgesetzt werden wie planerisch Bei projekt augsburg city bündelten wir knapp 20 Teilprojekte vom Neubau des ÖPNV Knotenpunkts der Revitalisierung der Fußgängerzonen bis zum Umbau des Hauptbahnhofs unter einen vereinenden Gedanken einer zukunftsorientierten modernen Stadt Grundsätzlich geht es um zwei Arten von Botschaften Rationale Kopf Kommunikation also was müssen Betroffene über das Projekt wissen und emotionale Bauch Kommunikation also welche visionären Aspekte lösen Stolz und Vorfreude aus und imprägnieren dadurch das Projekt vor möglichen Widerständen Kurzum emotional ansprechen umfassend erklären Dabei hängt die Informationstiefe vom Involvierungsgrad der Zielgruppen ab One size fits all funktioniert also in der

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  • Augsburg nachhaltigste Großstadt Deutschlands | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    integriertes Nachhaltigkeitsmanagement Oberbürgermeister Dr Kurt Gribl 3 v l nahm den Preis entgegen Foto Steffen Höft Netzwerkarbeit Viele Projekte wurden entwickelt neue Strukturen geschaffen immer mehr Menschen zur Mitarbeit im Netzwerk gewonnen Bei der Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ging es nicht um Leuchtturmprojekte sondern um die stabile immer intensiver werdende konstruktive Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen in den 25 Agendaforen mit ihren rund 150 Aktiven Vertretern der 20 Institutionen im Nachhaltigkeitsbeirat Akteuren aus Stadtverwaltung und Politik und besonders natürlich um das Hineintragen der Themen und Projekte in die Augsburger Stadtgesellschaft Auf diesen Weg der nun prämiert wurde haben sich die Augsburger seit 1996 gemacht Die Arbeit fußt auf der Agenda von Rio aus dem Jahr 1992 in der den Kommunen eine entscheidende Rolle bei der Information und Aktivierung der Öffentlichkeit zugesprochen wird Nachhaltigkeitsmonitoring Im Jahr 2010 hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung die Oberbürgermeister engagierter deutscher Städte zu einem Dialog eingeladen darunter auch den Augsburger Oberbürgermeister Dr Kurt Gribl Die Stadtchefs haben 4 Punkte als entscheidend angesehen Nachhaltigkeit muss als politische Leitlinie und kommunale Querschnittsaufgabe begriffen und umgesetzt werden Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Finanzen ist ein transparentes zielgerichtetes und gemeinschaftliches Handeln notwendig Kommunen sollen die Teilhabe von Zivilgesellschaft und Wirtschaft ermöglichen sowie Mitwirkung und Verantwortungsübernahme einfordern Benötigt werden ein Monitoring und die Abstimmung mit dem Umland Ein Nachhaltigkeitsmonitoring ist in Augsburg seit 1998 schrittweise aufgebaut worden Den Anfang machten 21 Leitlinien für ein zukunftsfähiges Augsburg die zwei Jahre später mit Nachhaltigkeitsindikatoren ergänzt wurden Ein Qualitätssprung war die Ausarbeitung zum Handlungsprogramm Nachhaltigkeit ab 2002 und dessen einstimmiger Beschluss im Stadtrat 2004 Nachhaltigkeitsbericht Mitbeschlossen wurde eine Berichterstattung zum Stand der Umsetzung die zunächst 2006 in diskursiver Form als Bilanz und Entwicklungskonferenz erfolgte und 2011 in einen gedruckten Nachhaltigkeitsbericht mündete Seit 2012 können die fortlaufend aktualisierten Indikatoren online unter www nachhaltigkeit

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1181-2014-08-12-10-41-47 (2016-02-13)
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  • Großer DAI Preis für Baukultur 2014 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    32 Team im Mittelpunkt Das Büro kadawittfeldarchitektur steht für weit mehr als architektonisches Gestalten allein Die Verknüpfung von Architektur Innenarchitektur und Design zum einen und städtebaulicher Planung zum anderen spiegelt die Bandbreite des kreativen interdisziplinären Ansatzes Im Mittelpunkt steht immer das Team Bürophilosophie Der Austausch in über und mittels Architektur prägt die Wahrnehmung gebauter Umwelt Architektur schafft Orte des Miteinanders ist Thema der öffentlichen Diskussion Als Gebautes ist sie selbst immer auch Kommunikation im Stadtraum Weniger deutlich ist dass angesichts sich wandelnder Lebens und Arbeitsbedürfnisse sowie wachsender technologischer Komplexität kommunikative Aspekte heute ebenso wichtig für das umsichtige Planen und Bauen selbst sind Maßgeblich für Erfolg und Akzeptanz eines Projekts ist selten die Architektur allein sondern ein besonderer Mehrwert und der Ausgleich widerstreitender Interessen Neben konkreten Planungsaufgaben hat der Architekt immer auch solche als Vermittler Dies schließt nicht nur den Dialog mit Bauherren und Nutzern bürointerne Prozesse die enge Kooperation mit vielfältigen Partnern und den Austausch mit der Öffentlichkeit ein Sondern es bedeutet im Verständnis von kadawittfeldarchitektur dass diese Bereiche unmittelbar verbundene Teile einer Gesamthaltung sind Dialogische Arbeitsprozesse Im Zentrum steht hier dass sich die Autorenschaft nicht an einem Einzelnen festmacht sondern an einem Team das über das Büro hinausreicht an der Verknüpfung ausgewiesener Kompetenzen innerhalb eines dialogischen Arbeitsprozesses Bürointern verbindet kadawittfeldarchitektur verlässliche Ansprechpartner mit einer Struktur in Planungspools die durch Projektkoordinatoren betreut werden Diese Pools bearbeiten mehrere Vorhaben gleichzeitig und können so auf wechselnde Anforderungsspitzen reagieren Zugleich wird damit ein wichtiger Wissenstransfer sichergestellt horizontal zwischen verschiedenen Projekten sowie vertikal etwa zwischen den verschiedenen Planungsphasen zwischen Konzeption ingenieurtechnischem Know how und Grundlagenforschungen Gemeinsame Veranstaltungen unterstützen diesen Prozess der über die Vielzahl der Mitarbeiter zusätzliche Impulse bekommt und über das Büro hinaus abstrahlt Dynamische Strukturen Dynamische Strukturen bilden den Rahmen für Projektkooperationen in die neben Fachingenieuren auch Künstler Wissenschaftler und andere Architekturbüros

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1180-2014-08-12-10-18-18 (2016-02-13)
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  • Denkmal und Schule | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    sein können den Schülern in zwei Unterrichtsstunden Beispiele aus der Erhaltungspraxis von Denkmälern aufgezeigt im Büro auf der Baustelle oder in der Klasse und Fragen zum Berufsalltag von Architekten Ingenieuren Restauratoren und Handwerkern in der Denkmalpflege beantwortet Die Lehrerin Bettina Haugg mit ihren Schülern vor dem Unteren Schlösschen in Bobingen Aufbauende Projektarbeit Im weiteren Verlauf brachten die Lehrer dann häufig eigene Ideen ein die sie dann zum Teil auch ohne die Architekten realisierten So entstanden z B ein Denkmalkalender für Simbach am Inn oder eine bebilderte Karte der Denkmäler in Stettfeld in Augsburg Pfersee und weiteren Orten oder zur Stadtbefestigung in Sulzfeld In anderen Schulprojekten haben die Schüler ein Memory mit Motiven von Denkmälern aus Weisingen entworfen einen Museumsrundgang in Landshut entwickelt oder einen Denkmalführer zu den Jurahäusern in Titting aufgelegt Die Schüler haben sich mit städtischen und ländlichen Wohnbauten mit Kirchen mit öffentlichen Bauten mit Burgen und Schlössern mit Bauten der Technik und des Verkehrs mit Gartendenkmälern und mit Ensembles beschäftigt Eine über 200 Seiten starke Publikation mit dem Titel Erlebnis Denkmal Kastner Verlag ist entstanden und 2010 an alle 2 800 bayerischen Grundschulen verteilt worden Darin werden 14 Projekte ausführlich dargestellt und Unterrichtsmaterialien vorgestellt ein Stationentraining kann unter www denkmalschulen de heruntergeladen werden Insgesamt 36 Projektbeispiele aus den Jahren 2011 13 stehen als Download zur Verfügung sie können auch als Plakate bei der Bayerischen Architektenkammer für Ausstellungszwecke ausgeliehen werden Der Link lautet www byak de start architektur architektur fur kinder erlebnis denkmal DAI Tag 2014 in Augsburg Während des DAI Tages 2014 in Augsburg können die Teilnehmer sich über das Projekt Denkmal und Schule informieren um in ihren Städten und Bundesländern ähnliche Projekte anregen und initiieren zu können Geplant ist dass man sich ergänzend auch über Projekte der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Architektur und Schule informieren kann ebenfalls als Anregung

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1179-denkmal-und-schule (2016-02-13)
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  • BAUKULTUR 5_2014: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    immer nach Augsburg zu kommen und besonders heuer zum DAI Tag 2014 Ein großer Stadtumbau ist in vollem Gange und jeder Bauinteressierte kann noch live die Umgestaltung miterleben Baumaßnahmen mitten im Herzen einer City sind immer spannend Die Entwicklungen und Ergebnisse werden von den Bürgern hier hautnah kommentiert Augsburg hat ca 280 000 Einwohner und ein nahes Einzugsgebiet von mehr als 300 000 Bewohnern Ein Umbau der Mobilitätssysteme für eine Stadt mit Zukunft hat erste Priorität und ist ein Thema beim Augsburger DAI Tag Ein zweites Thema ist der Weiterbau der Stadt an sich Konversionsflächen wie z B alte Militärareale der Amerikaner aufgelassene Fabrikflächen aus der ehemaligen Textilindustrie und Bahnareale werden im rasanten Tempo neu entwickelt und verbaut Mit der Sheridan Kaserne und dem AKS Gelände sind u a interessante Bereiche entstanden welche die ganze Palette einer integrierten Stadtentwicklung aufzeigen Hier wird Altes mit Neuem vermischt sowie Gewerbe und Wohnen mit Öffentlichkeit Enge und Weite werden demonstriert mit verdichtetem Wohnen und großzügigen Grünparks Gleichwohl wird auch die Geschichte der Stadt im dritten Thema Wasser erzählt Augsburg ist eine 2 000 Jahre alte Römerstadt und wird von zwei Flüssen zahlreichen Bächen und Kanälen durchquert und dient somit als Musterbeispiel für die Wasserversorgung Die römischen Militärlager schufen das Grundwissen für hygienische Wasserversorgung sowie im Transportsystem Stadtgräben und Wallanlagen waren wichtig für eine Festungsstadt ln der Blüte der Textilherstellung war Wasser für die Färber von großer Bedeutung und im Industriezeitalter für die Energiegewinnung Besonders sehenswerte Beispiele sind heute noch die Wassertürme Zur Zeit bewirbt sich die Stadt Augsburg gerade um die Aufnahme zum UNESCO Weltkulturerbe Augsburg ist neben Puppenkiste Fuggerei prächtigem Rathaus und einer weltbekannten Kaisermeile ein so genanntes Musterbild einer historisch gewachsenen europäischen Stadt der Wandel und der Umbau in eine weitere Zukunftstauglichkeit sind hier zur Zeit überall erlebbar Unser Tagungsort für

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  • Haariges Haus | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Haus Intelligente Gebäudehülle in BAUKULTUR 4 2014 S 23 Mutige Vision Neidvoll betrachtet der kahlköpfige Professor das haarige Haus Näher betrachtet handelt es sich um unzählige spitze Fahnen die an der Fassade beweglich befestigt sind Die Mähne weht im Wind der Hansestadt Hamburg und erzeugt dabei Energie Das Projekt ist die Masterarbeit der Erfurter Architekturstudentin Sabine Dreisilker Herausgegeben wurde es von den Professoren Jutta Bechtholt Ulf Hestermann und Philipp Krebs Zu beplanen war ein Wassergrundstück auf der Hamburger Schlossinsel im Rahmen der dortigen Internationalen Bauausstellung Bestandteile des Raumprogramms waren neben Ausstellungsflächen und Veranstaltungsräumen ein Verwaltungstrakt eine Forschungsabteilung Werkstätten und ein Café Im Rahmen des bundesweiten Egon Eiermann Wettbewerbs wurde das Projekt mit einer Anerkennung prämiert Gesucht waren mutige Visionen für die energieeffiziente Gebäudehülle der Zukunft als integrierter Bestandteil eines innovativen Entwurfskonzepts Mini Windgeneratoren bilden die Fassadenhülle Foto FHE Prof Deckert Intelligente Gebäudehülle Die thermische Hülle des Gebäudes besteht aus einer vorgehängten verglasten Pfosten Riegel Konstruktion die ausreichend Licht in die Tiefe des Raumes bringt Die äußere Hülle bildet ein Vlies aus stromerzeugenden Mini Windgeneratoren Die beiden Eingänge werden markiert von Einschnitten in den kontinuierlichen Vlies der Windgeneratoren Die Obergeschosse kragen bis zur Wasserkante bündig aus Zwei geschosshoch verglaste Lichtschächte nach

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1146-haariges-haus (2016-02-13)
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  • Gebäudehülle in Chamäleon-Qualität | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    u a auch auf energetische Dazu nutzt es dehnbare Farbzellen die Chromatophoren Helle Tönungen reflektieren bei großer Hitze die Wärmestrahlung dunkle Töne nehmen Wärmeenergie auf Vergleichbare Eigenschaften wären auch für eine Gebäudehülle sinnvoll Die erweiterte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der Fakultät Architektur sollte zur Schaffung eines funktionstüchtigen Prototyps führen Prototyp der Chamäleon Wand aus 30 Extender Modulen und 500 künstlichen Farbzellen Umsetzung Die Umsetzung der Konzeptidee gelang indem der Farbzellenaufbau der Chamäleonhaut in ein vereinfachtes Modell übertragen und dann in ein modulares bionisches System umgewandelt wurde Künstliche Farbzellen aus elastischem Kunststoff imitieren dabei die dehnbaren Farbzellen aus der Haut des Reptils Sie werden im Modell als Extender bezeichnet Eine 50 x 50 cm große Modulbox aus glasfaserverstärktem Kunststoff bildet die transluzente Schutzschicht und gleichzeitig den Rahmen für die Extender Sensorische Qualität erlangt das System durch Dehnstoff arbeitselemente die im Modul verbaut werden auf Temperaturveränderungen reagieren und als Auslöser für die Ausdehnung der Extender dienen Modularer Aufbau Der Aufbau entspricht einem Baukasten Kleinste Einheit sind einfarbige miteinander kombinierbare Extender aus denen komplexere Komponenten entstehen die in Farbzusammenstellung und Ausdehnung variieren können In einer Modulbox werden 3x3 4x4 oder 5x5 Komponenten untergebracht Diese Extender Module lassen sich dann flexibel zu Wänden Decken etc addieren Zwei Funktionen Die Module können sowohl die Lichtdurchlässigkeit als auch die Farbintensität je nach Stärke der Sonneneinstrahlung und Temperatur anpassen Die Verschattung findet zeitlich und lokal dort statt wo notwendig und ist damit energetisch sinnvoll So würde Räumen die hinter einer Chamäleonwand liegen nicht unnötig Licht verloren gehen Über die gleichzeitige Veränderung der Farbigkeit kann mit dem Betrachter kommuniziert werden was vielfältige gestalterische Möglichkeiten eröffnet Wird das Dehnstoffelement erwärmt dehnt sich das Paraffin im Inneren aus und drückt einen kleinen Kolben aus dem Gehäuse Technik Das Dehnstoffarbeitselement ein zylindrisches Gehäuse das mit Wachs oder Öl Paraffin gefüllt ist

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1145-2014-06-20-08-08-46 (2016-02-13)
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