archive-org.com » ORG » D » DAI.ORG

Total: 817

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • "Einen Maulkorb oder politische Vorgaben sehe ich nicht..." | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    sowie politische Entscheider zu um nicht nur einen Kreis von potentiell 140 000 Ansprechpartnern sondern rund drei Millionen die mit Baukultur beruflich befasst sind zu erreichen neben einer breiteren Öffentlichkeit die ebenfalls für Fragen der Baukultur sensibilisiert werden soll Dazu sind so Nagel niedrigschwellige Angebote unerlässlich die überdies intensiv kommuniziert werden müssen und dafür haben wir bislang nur eine Stelle Zum Vergleich In der Hafencity in Hamburg arbeiten etwa ein Dutzend Mitarbeiter im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmarketing Und diesem Punkt wird Nagel ungewöhnlich offen und selbstkritisch Wir brauchen niederschwellige Angebote weil sich die Bundesstiftung mit ihrem gelegentlich elitären Anspruch immer wieder auch selbst im Weg steht Wir benutzen etwa ein Vokabular das schwierig vermittelbar ist Das muss sich ändern Zeitgleich sollte und soll zukünftig verstärkt der Förderverein aktiviert werden der im Vorjahr magere 712 Mitglieder hatte Um politisch einflussreich zu werden muss die Zahl so Nagel vier besser noch fünfstellig werden Unterstützung aus den Medien kann da nur hilfreich sein Aber während die Feuilletons allenthalben gekürzt werden während sich überdies auch die Architekturkritik bei Chefredakteuren nicht eben großer Beliebtheit erfreut und in der Defensive befindet sieht Nagel gleichwohl Chancen für eine stärkere Wahrnehmung des Metiers Sicher braucht es für die Spitzenleistungen der Baukunst eine kompetente Architekturkritik und sie kann die Wahrnehmung von Baukultur insgesamt fördern Aber Baukunst so Nagel muss funktionieren muss Räume schaffen und gliedern und dazu benötigt es eines auch journalistischen Zugriffs und der fehlt auf weiter Strecke Bedenken Sie In Deutschland bezifferte sich das Bauvolumen 2012 auf 310 Milliarden Euro so groß wie der Etat der Bundesregieung Für Neuwagen wurde im gleichen Jahr nur rund ein Viertel davon ausgegeben aber in der Öffentlichkeit wird mehr über Auto als über Bau Kultur diskutiert Übrigens Der größte Teil der Bau Investitionen hierzulande fließt in den Wohnungsbau viel weniger in

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1144-reiner-nagel-ein-jahr-vorstandsvorsitzender-der-bundesstiftung-baukultur (2016-02-13)
    Open archived version from archive


  • BAUKULTUR 4_2014: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Wand die Decke das Dach Aus diesem Blickwinkel ist natürlich auch die Fassade fundamentales Element der Architektur Sie stellt die äußere Verkleidung eines Gebäudes dar schützt und umhüllt es und verleiht ihm dadurch erst Charakter Die Fassade leistet einen essenziellen Beitrag zum Erscheinungsbild unserer gebauten Umgebung ihre Funktionen sind mittlerweile jedoch sehr vielfältig Speziell im Fokus steht die Konzeption nachhaltiger energieeffizienter Fassadensysteme die heutzutage in immer mehr Neubauten aber auch bei Sanierungen und Umgestaltungen im Bestand Berücksichtigung finden Seitens des DAI freuen wir uns dass diese Ausgabe unserer BAUKULTUR maßgeblich in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner dem Fachverband für Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden FVHF möglich war Der Verband und sein gleichlautendes Fachportal liefern viele eindrucksvolle Beispiele für technisch machbare und ästhetisch hochwertige Lösungen in der zeitgemäßen Architektur Ein weiteres bevorstehendes Großereignis ist zumindest indirekt mit unserem Titelthema verbunden Im Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien einem wunderbaren Land voller Gegensätze und durchaus nicht ohne Probleme wie wir leider aktuell täglich aus den Nachrichten erfahren Im vergangenen Jahr führte die internationale Fachexkursion des DAI zu architektonischen Höhepunkten des Landes Während sich damals die Weltmeisterschafts Spielstätten noch in der Bauphase befanden bieten Rio de Janeiro Sao Paolo oder Salvador heute imposante Stadien mit jeweils eigenständiger Architektursprache Damit wird in Brasilien eine lange Tradition fortgeführt nicht zuletzt begründet durch den Ende 2012 verstorbenen großen Architekten Oscar Niemeyer Er war Wegbereiter der modernen brasilianischen Architektur seine Gebäudeentwürfe für die Hauptstadt Brasilia wurden 1987 durch die Aufnahme der Stadt ins UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet Ebenfalls in dieser BAUKULTUR finden Sie Programm und Anmeldemöglichkeit zum diesjährigen DAI Tag der vom 26 28 9 2014 in Augsburg stattfinden wird Bitte nutzen Sie schon heute die Gelegenheit sich zu dieser wichtigen Veranstaltung anzumelden Die Kollegen des SAIV Augsburg mit dem Vorsitzenden Eberhard Wunderle an der Spitze haben

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1143-bk-42014-editorial (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • AIV Würzburg: Neuer Vorstand gewählt | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    BAUKULTUR Aktuelle Beiträge Abonnement Redaktion Mediadaten Archiv der Beiträge Archiv der Zeitschriften Meldungen Preise und Ehrungen Presse Newsletter AIV Würzburg Neuer Vorstand gewählt DAI regional AIV Würzburg in BAUKULTUR 3 2014 S 12 Yvonne Beck heißt die neue Vorsitzende des Architekten und Ingenieurvereins Würzburg Die Architektin die seit 2005 Mitglied im AIV Würzburg ist wurde auf der Hauptversammlung des AIV von den Vereinsmitgliedern einstimmig zur neuen Vorsitzenden für 4 Jahre gewählt In ihren Antrittsworten machte sie ihre Schwerpunkte für die künftige Vereinsarbeit deutlich Der AIV Würzburg wird als lebendiger Verein auch künftig die Interessen von Architekten und Ingenieuren gleichrangig vertreten die Nachwuchsförderung wie auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und eine aktive Rolle im Reigen der technisch orientierten Vereinigungen der Region einnehmen Yvonne Beck tritt die Nachfolge von Prof Christian Baumgart an der seit 1998 über 4 Wahlperioden den Verein als Vorsitzender geführt hat Baumgart dankte den Vereinsmitgliedern für das langjährige Vertrauen und betonte sich auch künftig aktiv in die Vorstands und Vereinsarbeit einbringen zu wollen Aber so Baumgart Ein Verein mit deutlich über 200 Mitgliedern muss sich nicht nur aktiv um die Nachwuchsarbeit kümmern sondern auch durch eine junge Führungsstruktur klare Zeichen setzen Auch er betonte in seiner Rückschau die Bedeutung des AIV für die planenden und bauenden Berufe in und um Würzburg sowie die Wichtigkeit einer intensiven Generationen übergreifenden Zusammenarbeit zwischen Architekten und Ingenieuren unterschiedlichster Fachrichtungen sowie einer intensiven Zusammenarbeit mit den Hochschulen und der Nachwuchsförderung Den AIV führen als neuer Vorstand neben Yvonne Beck die Architekten Frank Zumkeller und Barbara Bauner als stellvertretende Vorsitzende Ingenieur Bernd Starz als Kassenverwalter sowie als weitere Vorstandsmitglieder die Architekten Jens Geisendörfer und Thomas Oechsner Ingenieurin Elisabeth Balk und Prof Christian Baumgart Kassenprüfer sind Stephan van Aaken und Claus Fischer Geschrieben von Yvonne Beck BAUKULTUR DAI Tweets von BAUKULTUR Informiert bleiben Partner finden

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1086-2014-04-10-11-03-49 (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Laube Liebe Hoffnung | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    wurde von Franken Architekten entworfen und von Tilman Lange Braun Schlockermann Architekten ausgeführt Restaurant Laube Liebe Hoffnung in Frankfurt am Main Foto Eibe Sönnecken Aurelis Real Estate GmbH Co KG Skulpturale Faltung Die markante raumbildende Gestalt des Pavillons entwickelt sich aus einer kontinuierlichen skulpturalen Faltung die sich über drei Gebäudeflügel spannt Der erste Flügel liegt parallel zur Promenade und damit zur Baustelle der Untertunnelung des Europagartens Er beherbergt das Laubenesszimmer mit zweiseitiger Verglasung durch die man einen schönen Blick auf das wachsende Quartier und die Außenterrasse hat die sich an die Promenade anschließt Im zweiten Flügel befindet sich das Laubenwohnzimmer das als Besprechungsraum dient Es liegt quer zur Hauptachse und kragt dramatisch über die Baustelle aus Hier öffnet sich der Blick nach Osten bis zur Skyline und nach Westen auf die Baustelle Beide Flügel begleitend kragt außerdem ein Balkon nach Südwesten aus Nach Abschluss der Baustelle kann hier eine weitere geschützte zum Park orientierte Terrasse entstehen Am Schnittpunkt beider sich zu den Spitzen verjüngenden Flügel faltet sich der dritte Flügel in die Vertikale und bildet so den 14 m hohen Turm Er markiert den Pavillon als sichtbares Zeichen und definiert den Haupteingang Von seiner begehbaren Plattform aus bietet sich ein spektakulärer Rundumblick über das Europaviertel Die offene Küche bildet das Herz des Gebäudes Foto Eibe Sönnecken Aurelis Real Estate GmbH Co KG Anmutung einer Gartenlaube Betritt man das Gebäude öffnet sich der Blick in die Stadtlandschaft durch ein Horizontalfenster genau im Schnittpunkt der Flügel Die Bar liegt direkt vor diesem Fenster Die offene Küche im Esszimmer bildet das Herz des Gebäudes Als Feuerstelle steht sie symbolisch für Wärme Licht Essen und Gemeinschaft Das Wohnzimmer ist mit moderner Verdunkelungs und Präsentationstechnik als Veranstaltungsraum professionell nutzbar Die Struktur des Gebäudes ist eine Holzständerkonstruktion mit Lärchenholzfassade die inszenatorisch mit der Interpretation einer modernen

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1084-laube-liebe-hoffnung (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Nachhaltig Bauen für die Zukunft | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    für Bestandsimmobilien orientieren sich jeweils an der Systematik für Neubauten jedoch modifiziert und ergänzt Für öffentliche Neu und Bestandsbauten steht neben dem bewährten aber kostenpflichtigen DGNB Zertifizierungssystem auch das offene Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen BNB zur Verfügung bei dem alle Informationen Instrumente und Bewertungsgrundlagen frei zugänglich sind In dem ergebnisorientierten Verfahren werden keine Einzelmaßnahmen bewertet sondern ihre nachweisbare Wirkung im Gesamtkonzept Die Anwendung erfolgt planungsbegleitend und dient damit gleichzeitig der Optimierung des Gebäudes sowie der Qualitätssicherung Anhand des Erfüllungsgrades 50 100 wird eine Note zugeordnet den Qualitätsstufen Bronze Silber oder Gold vergeben Der Bauherr erhält nach Abschluss des Verfahrens eine Plakette und eine Urkunde in der die Ergebnisse der Bewertung dargestellt werden Kosten der Zertifizierung Die Kosten der Nachhaltigkeitszertifizierung für Neubauten und Bestandsgebäude müssen wegen der unterschiedlichen Systeme differenziert betrachtet werden Obwohl das Nachhaltige Bauen zunächst die Kosten von Planung und Bauinvestition erhöhen kann führt es bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes in der Regel zu niedrigeren Baunutzungskosten Eine aktuelle Auswertung von gewerblichen Neubauprojekten ergab dass in Abhängigkeit von den jeweiligen Herstellungskosten die Mehrkosten für eine Nachhaltigkeitszertifizierung bei 1 5 liegen können Der finanzielle Aufwand für die Zertifizierung von Bestandsgebäuden ist abhängig vom Zustand des Objekts Liegt bereits eine verwertbare Bestandsdokumentation vor und werden lediglich die vorhandenen Qualitäten dokumentiert ist der finanzielle Aufwand gering Sind jedoch zum Nachweis umfangreiche Planungen notwendig und muss auch noch der Gebäudebetrieb optimiert werden so können die Zertifizierungskosten erheblich ansteigen Die Kosten für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Bestandsgebäuden können sich je nach Aufwand und Zertifizierungssystem zwischen 30 000 und 200 000 Euro bewegen Die Kosten für die BNB Bewertung öffentlicher Neu oder Bestandsbauten sind noch nicht veröffentlicht worden Gültigkeit der Zertifizierung Um die Werthaltigkeit zertifizierter Bestandsgebäude aber auch ganzer Stadtquartiere langfristig nachhaltig zu sichern sind regelmäßige Rezertifizierungen notwendig Die marktrelevanten Nachhaltigkeitszertifikate für Bestandsgebäude haben alle nur begrenzt Gültigkeit weil sich besonders die betrieblichen Anforderungen kurzfristig ändern können Das DGNB Zertifikat fordert zwar keine Rezertifizierung es verliert aber seine Gültigkeit nach 5 Jahren und die LEED Zertifizierung behält nur dann ihre Gültigkeit wenn alle 5 Jahre eine Rezertifizierung durchgeführt wird Die einjährige Gültigkeit des BREEN DE Zertifikats kann mit Kontrollbegehungen oder einer Bestätigung dass keine Änderungen erfolgten weiter verlängert werden Wird jedoch eine Abweichung von mehr als 5 gegenüber der Beurteilung des gültigen Zertifikats festgestellt ist auch hier eine neue Bestandszertifizierung notwendig Neben den etablierten Zertifizierungssys temen werden sich in Zukunft noch weitere Verfahren wie z B das Green Rating aber auch länderspezifische Systeme in der Immobilienwirtschaft weiter durchsetzen Die Gültigkeitsdauer der BNB Bewertung für Bestandsbauten des Bundes ist bisher noch nicht festgelegt worden Nachhaltige Entwicklung von Bestandbauten Die nachlassende Neubautätigkeit in Deutschland führt zu größerer Bedeutung der Bestandsbauten Wichtig für das Nachhaltige Bauen ist dass bei Bestandsbauten ein großer Teil des Gesamtenergieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen entfallen weil etwa zwei Drittel der Bestandsgebäude vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 realisiert und seither nicht vollständig energetisch verbessert wurden Darüber hinaus stellen diese Bauten auch einen beträchtlichen ökologischen und ökonomischen Wert dar Neben der energetischen Verbesserung von Bestandsbauten nach dem

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1083-2014-04-10-09-42-19 (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Schinkel-Wettbewerb 2014 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    in der Fachsparte Landschaftsarchitektur Henning Holk Julia Müller Philipp Rösner und Janina Thieme Sie erhielten auch das von der Hans Joachim Pysall Stiftung gestiftete Schinkel Italienreise Stipendium Henning Holk Julia Müller Philipp Rösner und Janina Thieme von der TU Berlin erhielten den Schinkelpreis 2014 in der Fachsparte Landschaftsarchitektur Aufgabenstellung Aus gesamtstädtischer Perspektive waren die Eigenständigkeit und Erkennbarkeit des Stadtkerns von Spandau zu stärken als Ort des Wohnens und Arbeitens der Wirtschaft wie auch als Anziehungspunkt für Freizeit Kunst und Kultur Spandaus Lage am Wasser bietet eine besondere Chance Landschaft und Stadt zu verknüpfen Der Wettbewerb näherte sich dem Ort aus unterschiedlichen Blickwinkeln Die Potenziale der Kernstadt sollten näher untersucht und ihre Qualitäten geschärft werden Erwartet wurden u a Lösungen zur Überwindung der verkehrsbedingten Einschnürung der Altstadt zur Neuordnung der Verbindung zwischen Bahnhof und Stadteingang sowie zur Qualifizierung des Innenstadtbereichs beidseitig der Havel Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkte sollte ein breites Spektrum an Lösungsansätzen aufgezeigt werden Neben der Annäherung aus fachdisziplinären Perspektiven war dabei insbesondere das Potenzial interdisziplinärer Ansätze auszuloten Schinkelpreis Der mit dem Schinkelpreis ausgezeichnete Entwurf überzeugte die Jury durch einen gut in vorhandene Strukturen eingefügten Uferweg einschließlich der Brückenschläge über Havel und Spree Neben einem durchgängig asphaltierten Band wechseln ortsspezifische Materialien sich ab und betonen einzelne Abschnitte Begründung der Jury Die Arbeit Promenadenring Neue Wege am Wasser stellt den Flussraum von Spree und Havel ins Zentrum einer künftigen Entwicklung Spandaus zur Stadt am Wasser Der Heterogenität von 5 Sequenzen Stadträumen am Wasser wird konzeptionell mit einem Promenadenring begegnet Zwei durch Wasserachsen verbundene Rundwege gliedern den Uferraum Der erste führt barrierefrei entlang der Freiräume und Uferkanten von Spree und Havel Der zweite orientiert sich an bestehenden räumlichen Strukturen der angrenzenden Quartiere und verbindet deren Zentren miteinander macht vorhandene und neugestaltete Qualitäten sichtbar und erlebbar Entsprechend ihres Charakters und ihrer Potenziale

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1082-schinkel-wettbewerb-2014 (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • BAUKULTUR 3_2014: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Windräder Solarkollektoren der Biomasseanbau und Hochleistungsnetze sind dabei relevante Gestaltungsfaktoren Unsichtbar soviel ist klar werden die Elemente des neuen energetischen Zeitalters nicht bleiben Die Bekämpfung des Klimawandels ist daher auch eine enorme Herausforderung an die Gestaltung unserer gebauten Umwelt Unsere Landschaften und Städte sind per se einem ständigen Wandel unterworfen Wir müssen uns klarmachen Energetische Ressourcen zu gewinnen der Energietransport und verbrauch wie auch der Klimawandel drücken dem Gebäudebestand den städtebaulichen Strukturen und den Kulturlandschaften ihren Stempel auf In den nächsten Jahrzehnten werden wir als Gesellschaft diesen Wandel in einer neuen Dimension zu gestalten haben Wir kennen die Kritik an überdimensionierten Anlagen die Sorge vor Eingriffen in Natur und Kulturlandschaft oder einen bedenklichen Umgang mit der historischen Bausubstanz unter den Vorzeichen des Klimaschutzes und der Energieeinsparung Bislang gibt es keinen Umbaustil keinen eigenständigen und allseits akzeptierten Ausdruck abgesehen von der Dämmwolle von der wohl niemand will dass sie zur ästhetischen Dominante unserer Stadtbilder wird Trotzdem kann es kein Kokettieren mit dieser Herausforderung kein Verdrängen des Themas kein Verschieben auf andere Standorte Städte oder nachfolgende Generationen geben Die Energiewende und der Klimaschutz sind Aufgaben die wir heute lösen müssen Der Klimawandel ist real er ist ein globales Problem und wir können in Deutschland zeigen dass es Möglichkeiten gibt dem zu begegnen und damit positiv umzugehen Der Schlüssel für die neuen Anforderungen liegt in einem intelligenten und behutsamen Umgang mit dem Bestand kombiniert mit einer integrierten Stadtentwicklungsplanung Klimaschutzziele sind auf der Ebene der Gesamtstadt zu formulieren und auf der Quartiers und Gebäudeebene umzusetzen Wir brauchen eine neue Sprache des Umbauens die sich aus einer veränderten Wahrnehmung unserer gebauten Umwelt mit Blick auf die einzelne Bauaufgabe und ihren städtebaulichen und landschaftlichen Zusammenhang ergibt Wir brauchen einen grundsätzlichen Denk Planungs und Handlungsansatz nach dem ökologische Standards wirtschaftliche Machbarkeit soziale Folgen und Baukulturanspruch für Stadt

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1081-baukultur-32014-editorial (2016-02-13)
    Open archived version from archive

  • Neuer DAI Mitgliedsverein | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    2 2014 S 10 Zu Jahresbeginn 2014 wurde der Freiburger Traditionsverein OAIV Oberrheinischer Architekten und Ingenieurverein Mitglied im DAI Bereits im Jahr 1869 hatte sich der Badische Architecten und Ingenieur Verein gegründet der 1937 im Nationalsozialistischen Bund Deutscher Technik aufging Im Jahr 1952 kam es zu einer Neugründung und Ende 2012 konnte der OAIV sein 60 jähriges Bestehen feiern Anlässlich dieses Jubiläums hat der Verein eine Festschrift herausgegeben die das Vereinsgeschehen seit der Neugründung 1952 anschaulich dokumentiert Das Jubiläum war auch Anlass über die weitere Zukunft des Vereins nachzudenken Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und der Informationen an die Mitglieder wurde eine Homepage gestaltet die es allen am Bau und Planungsgeschehen Interessierten ermöglicht sich über das Programm Veranstaltungen Exkursionen oder Fachvorträge des OAIV zu informieren www oaiv freiburg de Wie für manch anderen Verein ist es auch für den OAIV eine Daueraufgabe Neumitglieder zu werben um die befruchtende Mischung aktiver und bereits aus dem Berufsleben ausgeschiedener Architekten und Ingenieure zu erhalten Dementsprechend vielfältig ist das jährliche Programm Den Blick über den eigenen Tellerrand schärften in den vergangenen Jahren mehrtägige Exkursionen in die neuen Bundesländer oder auch nach Hamburg München Lyon oder Rotterdam expandierende Städte in denen mit neu entwickelten Wohn und Stadtquartieren den Wohn und Arbeitsplatzproblemen begegnet wird Neben den fachlich orientierten Zielen stellt sich der OAIV aber auch den gesellschaftlichen Aufgaben und Anliegen seiner Mitglieder Das Angebot an Veranstaltungen und Bildungsreisen ermöglicht es denjenigen Kollegen die bereits aus dem Berufsleben ausgeschieden sind weiterhin am aktuellen Architektur und Baugeschehen teilzunehmen Und mit dem Beitritt zum Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine e V geht der OAIV nun noch einen Schritt weiter zur Verbesserung des fachwissenschaftlichen und praktischen Gedanken und Erfahrungsaustauschs Mit dem regelmäßigen Bezug der BAUKULTUR der Fach und Verbandszeitschrift des DAI erhalten die Mitglieder des OAIV aktuelle Informationen zur Verbandsarbeit sowie

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1035-neuer-dai-mitgliedesverein (2016-02-13)
    Open archived version from archive



  •