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  • Komposition aus Licht und Schatten | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Kontext zu Tage tritt überwindet das Zentrum für zeitgenössische Kunst die Klischees des Gewöhnlichen und entwickelt einen anderen Charakter Wandelbare Raumqualitäten Die Skepsis der Architekten gegenüber der vermeintlichen Effizienz und Flexibilität der heute so oft entstehenden neutralen und universalen Container führte zum Entwurf eines Gebäudes das eng verbunden ist mit einem Ort und einer Erinnerung Jeder Raum ist individuell geplant und steht in unterschiedlichen Dimensionen für verschiedene Nutzungen mit wandelbaren räumlichen Qualitäten zur Verfügung Ornamentale Motive Die Architekten Nieto Sobejano haben immer die Schlichtheit der geheimen geometrischen Gesetze bewundert nach denen die Baumeister der Vergangenheit die vielfältigen isotropen Räume der Moscheen die facettierten Strukturen von Kuppeln die ornamentalen Motive von Gitterkonstruktionen oder Pflasterbelägen umsetzen konnten ebenso wie die Regeln und Rhythmen der Gedichte und Erzählungen der islamischen Tradition Wabenförmige Öffnungen bündeln und lenken das einfallende Tageslicht Foto Roland Halbe Basis Hexagon Angelehnt an die orientalischen literarischen Strukturen die endlos eine Geschichte mit der anderen verbinden entstand das System gleichartiger geometrischer Module basierend auf einem Hexagon das Räume in drei unterschiedlichen Größen erlaubt 60 90 und 150 m² Die spielerische Kombination dieser drei Dimensionen ermöglicht größtmögliche Flexibilität für Ausstellungen mit unterschiedlichen räumlichen Qualitäten Das Auditorium die black box ist konzipiert als ein Raum für Theater und Filmvorführungen Konferenzen und Ausstellungen Das Museum ist kein zentralisiertes Gebäude das Zentrum wandert von einem Raum zum nächsten es ist quasi überall Sequenzen unterschiedlicher Zonen verbinden sich zu einem öffentlichen Raum einem Ort der Interaktion in dem alle verschiedenen Funktionen des Gebäudes zueinander geführt werden Beton und Fiberglas Die Materialien unterstreichen den Werkstattcharakter der das gesamte Projekt prägt Roher Sichtbeton im Inneren Decken aus Beton und durchgehend betonierte Böden erzeugen eine räumliche Struktur die individuell veränderbar ist Ein Netzwerk elektrischer digitaler audiovisueller und lichttechnischer Infrastruktur durchzieht den Bau Äußerlich unterstreicht ein einziges Material die Präsenz des Gebäudes Vorgefertigte opake Paneele aus Beton und Fiberglas Das industrielle Fertigungskonzept des Systems seine Abdichtung gegen Wasser seine Dämmeigenschaften und seine Leichtigkeit unterstützten die Präzision der Ausführung und waren Teil des kombinatorischen Gesamtkonzepts Natürliches Licht Tagsüber fällt natürliches Licht durch die Durchbrüche an Wänden und Decken ins Innere die den Komplex als dezentralisierten Organismus erfahrbar machen Die Komposition aus Licht und Schatten verändert sich permanent mit dem wechselnden Sonnenlicht Künstliches Licht Die unregelmäßig angeordneten Waben der dreidimensionalen Bienenstock Fassade aus Glasfaserbeton dienen als Reflexionsfläche für die Kunstlichtquellen In der Kombination von neutralweißen Hochleistungs LEDs 2 1W und holografischen Optiken mit ovaler Lichtabstrahlung wird jede Wabe gleichförmig ausgeleuchet Die speziell entwickelten Miniatur Leuchten finden auf 15 cm Wandstärke Platz ein Ergebnis das mit konventioneller Lichttechnik nicht möglich gewesen wäre Innovationen sind auch die präzise Positionierung der Lichtauslässe in den Fassadenmodulen und der gleichmäßige Helligkeitseindruck der über die gesamte Wand entsteht Kommunikative Fassade Die Fassade zum Fluss eine echte Maske ist als Projektionsfläche konzipiert perforiert durch polygonale Öffnungen die mit einfarbigen LED Karten hinterlegt sind Bilder und Texte werden durch computergesteuerte Videosignale erstellt und auf der Oberfläche des Flusses reflektiert was Installationen einer gewaltigen Filmleinwand gleich erlaubt Realisiert wurde die Medienfassade

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  • Spiegelung und Reflexion | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Presse Newsletter Spiegelung und Reflexion Landesgalerie für zeitgenössische Kunst in Krems in BAUKULTUR 2 2014 S 17 Die neue Nutzung der Dominikanerkirche Krems in Niederösterreich als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst erforderte eine umfangreiche Sanierung des Altbestands Auch der Vorplatz und der Klosterhof wurden erneuert Die Planung basiert auf einer Kooperation zwischen den Architekten Lukas Göbl Fritz Göbl und Franz Gschwantner Die vielfältigen Reflexionen im Glas unterstreichen den spannenden Kontrast zwischen historischer und neuer Bausubstanz Foto Lukas Göbl Der Eingangsbereich ist der Angelpunkt der Umgestaltung Als transparenter Pavillon ist er dem Haupteingang innenseitig vorgelagert dient als Foyer und fungiert auch als Verteiler zwischen dem Ausstellungsraum und dem bestehendem Weinstadtmuseum der Stadt Krems Die Konzeption des Pavillons unter der ausschließlichen Verwendung des Werkstoffs Glas umfasst konsequent alle Bauteile Wände Decken Träger Stützen Türen etc Lediglich die Dimensionierung und Oberflächenbeschaffenheit differieren je nach Funktion und Größe Durch diese materielle Forcierung entstand ein durchsichtiger Kubus der unmittelbar die Assoziation mit einem Kristall hervorruft Unterstützt wird dieser optische Eindruck durch die umseitige Freistellung Als autarkes Element dockt der Glaskubus nur an den notwendigen Stellen an bestehende Öffnungen an Die nicht gläsernen Gestaltungselemente weisen eine reduzierte Formensprache auf und sind anthrazit gehalten Gemeinsam mit dem barock ausgemalten Kirchenschiff entstand ein spannender Kontrast von Alt und Neu der wechselseitige Beziehungen vor allem durch faszinierende Reflexionen im Glas evoziert Auch das bestehende Beleuchtungs und Infrastruktursystem wurde den Erfordernissen einer zeitgemäßen Präsentationsstätte für moderne Kunst angepasst Zudem wurde ein Verdunkelungssystem installiert um multimediale Inszenierungen im Kirchenschiff zu ermöglichen Alle neuen Außenportale des Kirchenschiffs weisen eine pixelartig gemusterte Perforierung auf die durch Ausstanzungen der Black Inox beschichteten Stahlbleche entstand Die stellenweise verstärkte Perforierung der Haupteingangstür orientiert sich bewusst an einer durchschnittlichen Augenhöhe Nachdem diese Tür zusätzlich mit einer separat zu öffnenden Glastür hinterlegt ist erlaubt die Lochstruktur bereits Einblicke in

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1032-spiegelung-und-reflexion (2016-02-13)
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  • Ereignishorizonte | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    im November 2013 zu sehen Der Entwurf stammt vom Atelier leichtbaukunst Das Licht unterstützt die plastische Wirkung der aus Stretch konfektionierten Bespannung Foto Atelier leichtbaukunst Ideenkonzept Die Installation mit ihren räumlich gekrümmten Flächen und Lichtringen thematisiert das Sein und den Wandel Die Konturen von Tuch und Licht zitieren astronomische Modelle von der Wechselwirkung von Zeit und Raum Als Ereignishorizont wird in der Physik eine Grenzfläche in der Raumzeit bezeichnet Unsere Wahrnehmung und unser Wissen reichen nur bis zu dieser Grenze Was sich dahinter befindet was die Welt im Innersten zusammenhält entzieht sich prinzipiell unserer Er Kenntnis Wie alle Horizonte trennt der Ereignishorizont Beobachtbares von Unbeobachtbarem Die ortsbezogene Installation spielt mit der Überlagerung und Transformation gleich mehrerer Grenzflächen sie eröffnet Blickbeziehungen und lässt gleichzeitig Raum für die zentralen Fragen und Deutungen Umsetzung Am ehemaligen Stadttor Isinger Tor gelegen nimmt die Markierungsarbeit mit ihren Licht Ringen und der gestalterischen Anleihe von so genannten Moon Gates aus der Landschaftsarchitektur Bezug auf das Stadtwappen der bis 1929 unabhängigen Stadt Steele Seit dem 16 Jahrhundert symbolisieren die sich überlagernden Ringe die Kunstfertigkeit der regionalen Schmiede Ausgehend von einem Würfel wurden mehrere trichterartige Grenzflächen um einen inneren sphärischen Bereich herum gruppiert bei näherer Beschäftigung eröffnen sich im doppelten Sinne neue Perspektiven Das Licht benötigt die textile Fläche um wahrgenommen zu werden und das Licht unterstützt die plastische Wirkung der aus Stretch konfektionierten Bespannungen Daher ist die Wechselwirkung zwischen den LED Leisten als Lichtquelle einerseits und dem reflektierenden Tuch mit seiner speziellen Geometrie andererseits der zentrale Aspekt der Arbeit An den äußeren Bereichen nur diffus und schwach reflektierend nimmt der Widerschein am Tuch zu je näher er dem Zentrum mit den Lichtbändern kommt um dann unvermittelt abzureißen Die DMX gesteuerten LED Stripes 5050RGB Platine 24 V mit 60 Abstrahlung leuchteten mit einem langsamen programmierbaren Farbwechsel und tauchten

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1031-ereignishorizonte-kulturaktion-qsteele-im-lichtq (2016-02-13)
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  • BAUKULTUR 2_2014: Editorial | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Bilanz und Ausblick ihres Schaffens In Demokratien werden nicht die Machtansprüche einzelner in Beton gegossen sondern die Architektur will die Herrschaft des Volkes sichtbar greifbar machen Deshalb strahlen die Gebäude des Deutschen Bundestages auch Transparenz und Zugänglichkeit aus Große Fensterfronten öffentliche Wege rund um alle Gebäude und die gläserne und begehbare Reichstagskuppel zeigen Die Politik ist für das Volk da und nicht umgekehrt Deshalb ragen die Besuchertribünen im Plenarsaal auch weit in den Raum hinein Der Besucher ist mittendrin im politischen Geschehen er kann den Parlamentariern buchstäblich über die Schulter schauen Der Anspruch der Architektur lautet Nichts soll hinter verschlossenen Türen geschehen Als meistbesuchtes Parlamentsgebäude der Welt muss auch dessen Architektur von den Qualitäten der Bundesrepublik Deutschland überzeugen Struktur genauso wie die innere technische Ausstattung Hier war man Ende der 1990er Jahre beim Bau der Bundestagsliegenschaften schon recht fortschrittlich Solarpaneele auf den Dächern Kältespeicherbrunnen die im Sommer als Klimaanlage dienen und eine multifunktionale Kuppel mit Spiegeltrichter die zugleich der Belichtung und Entlüftung dient machen den Bundestag zu einem energetischen Selbstversorger Und auch für diese Wahlperiode wollen wir die mit Bundesbauten verbundene Vorbildfunktion wahrnehmen insbesondere bei Baukultur und Energieeffizienz Mittlerweile ist Energieeffizienz nicht mehr nur Kür für Bundesbauten sondern gesamtgesellschaftliche Pflicht Denn die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen für Politik und Gesellschaft in dieser Wahlperiode Damit Deutschland das ambitionierte Ziel erreichen kann dass bis zum Jahr 2050 insgesamt 80 der Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden müssen alle mitmachen Deshalb gestaltet die große Koalition Deutschlands Zukunft indem wir die energetische Stadtsanierung und die energetische Gebäudesanierung voran treiben Wir werden das energieeffiziente Bauen und Sanieren als entscheidenden Beitrag zur Energiewende weiter fördern und wollen dafür sorgen dass qualitätsvolles energiesparendes Wohnen für alle bezahlbar bleibt Das Wirtschaftlichkeitsgebot Technologieoffenheit und der Verzicht auf Zwangssanierungen bleiben feste Eckpunkte des Energiekonzepts Und so kommen in

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/1030-baukultur-22014-editorial (2016-02-13)
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  • Farbgebung von Sichtbeton | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    CEM III oder CEM II Zemente zu erreichen ist üblich Die Einteilung in Hellgrau Mittelgrau und Dunkelgrau ist rein subjektiv und von den Ausgangsstoffen des Zements abhängig In dieser Reihe kann der Portlandzement CEM I im Allgemeinen als Mittelgrau eingestuft werden Portlandzement mit hohem Sulfatwiderstand CEM I SR erfordert bei der Zementherstellung die Zugabe von mehr Eisenoxid wodurch sich ein dunkelgrauer Farbton ergibt Um einen dunkelgrauen Farbton des Betons zu erzielen muss mit dem Betonlieferanten abgestimmt werden ob die gewünschte Farbtönung möglichweise besser über den Sand oder über Farbpigmente erzielt werden kann Dunkelgraue Farbtönung über Portlandzement mit hohem Sulfatwiderstand zu erreichen ist unüblich Ebenfalls eine dunklere Grautönung haben Portlandschieferzemente CEM II P die aber rohstoffbedingt eher in Südwestdeutschland verfügbar sind Weißer Zement gehört zur Gruppe der Portlandzemente und erfordert praktisch eisenoxidfreie Rohstoffe Er wird häufig im Sichtbetonbereich eingesetzt und ist meist geeignet für eingefärbte Betone da so ein klarerer Farbton erreicht wird Farbgebung durch die Gesteinskörnung Rohstoffbedingt ist die Färbung der Sande unterschiedlich Mit dem Betonlieferanten ist abzustimmen welche Sande in der Region üblich sind und welche Farbigkeit sie aufweisen Einen Sand anderer Farbigkeit einzusetzen sollte aufgrund logistischer und finanzieller Faktoren ebenfalls abgestimmt werden Neben der Farbe des Sandes ist seine Feinheit von technischer Bedeutung Ein Sand mit wenig Feinstanteilen führt beim Beton zur Wasserabsonderung Bluten Das zeigt sich an der fertigen Oberfläche durch Auswaschungen bzw durch ausgelaufene Kanten und Stöße Die grobe Gesteinskörnung zeigt sich zwar nicht direkt an der unbearbeiteten Betonoberfläche sollte aber trotzdem dem gewünschten Farbton angepasst werden So wird bei einem weißen Beton eine grobe dunkle Gesteinskörnung immer etwas durchschimmern Bei bearbeiteten Betonoberflächen ist die Auswahl der Gesteinskörnung noch wichtiger Meist ist eine bestimmte Farbgebung der Betonoberfläche gewünscht sie muss durch die Farbgebung der Gesteinskörnung unterstützt werden Farbgebung durch Pigmente Beton kann durch den Einsatz von

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/974-farbgebung-von-sichtbeton (2016-02-13)
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  • Es ist eine Skulptur... | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    die unordentlich übereinander gestapelt sind Nein Das kann man unterschiedlich sehen Es könnten auch Schubladen sein Aber in der Anordnung der Geschosse zueinander erkennt man erst die Ordnung Und in jedem Geschoss befindet sich ein besonderer Raum und jeder Raum hat eine besondere Ausprägung Kein Raum gleicht dem anderen jeder hat eine besondere Qualität Das wollte ich durch diese Architektur zeigen Können Sie das Gebäude mit einem Wort beschreiben Es ist eine Skulptur Ich wollte auch eine Skulptur schaffen zumal das Grundstück es zugelassen hat Es eröffnete die Möglichkeit eines dreidimensionalen Ausdrucks Es eröffnete die Möglichkeit drei Fassaden zu planen und mit Konsolen zu arbeiten Das gibt nicht jedes Grundstück her Mir war auch wichtig dass es nicht nur bei der Großform bleibt sondern dass die Planung bis in die Details geht bis hin zu den Türklinken Ich fand es wichtig dass man die Zeichenstrukturen auch innen im Gebäude wiederfindet Haben Sie einen Vergleich mit einem anderen Gebäude Vielleicht gibt es das Aber man möchte schon etwas Eigenes schaffen Es ist nicht das Ziel etwas zu kopieren Ich mag geometrische Skulpturen Auch in der Ausstellung findet sich das eine oder andere konstruktivistische Werk von dem ich sagen kann es steht mir nah weil es dem entspricht was mich während meiner Studienzeit geprägt hat Warum haben Sie Beton als Material gewählt Beton ist ein spezielles Baumaterial Es gibt nichts Härteres und nichts schwierigeres zum Verbauen als Beton Also erwartet man eine besondere Qualität Mein Wunsch war es schon über die Außenfassade eine Diskussion über die Art des Zeichnens und die Art des Bauens anzustoßen Man beginnt mit feinen Linien einen Bau zu entwerfen und am Ende muss die Auseinandersetzung mit harten Materialien folgen Diesen Prozess spiegelt die Fassade wider Linien gotische Bögen und Säulen sind in den Beton gegossen Mir war auch wichtig dass wir großflächiges Glas also ein zeitgenössisches effektvolles Baumaterial zusammen mit dem elementaren Beton in Verbindung bringen und über all dies die Sprache der Zeichnung setzen Matrizen mit Zeichnungen sind in die Schalen eingelegt und vor Ort gegossen worden Das war viel Arbeit und hat sich gelohnt Haben Sie zuvor schon mit Beton gebaut Wir haben uns erneut stark mit dem Baumaterial auseinandergesetzt und geschaut welche Möglichkeiten es gibt Wir wollten etwas Modernes schaffen das heute gut aussieht aber gleichzeitig auch gut altert Es gab viele Ausgangskriterien aber in der realisierten Weise habe ich noch nie mit Beton gebaut Normalerweise wird von außen gedämmt Dies bot sich in diesem Fall nicht an weil wir eine Hülle schaffen mussten die auch gegen das Außenklima wirkt Wir mussten an die Zeichnungen denken die eine konstante Luftfeuchtigkeit und Temperatur benötigen Mit dem Beton haben wir quasi eine klimadichte Hülle geschaffen Das Glas ist der Kontrast dazu der Ort in dem wir arbeiten Woher stammen die Zeichnungen die in den Beton gegossen wurden Verwendet wurde u a eine der ersten Zeichnungen aus meiner Sammlung Eine Zeichnung von Pietro di Gottardo Gonzaga die ich bei der Galerie Bassenge in Berlin für damals 1

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/973-es-ist-eine-skulptur (2016-02-13)
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  • DAI Literaturpreis 2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    eine Rolle spielt Vielleicht mutiert sie dabei gelegentlich zum Kunstwerk Vielleicht Viel leichter aber geriert sie sich als Nicht Kunst Und dann zitiert Matzig gern Adolf Loos und sein Verdikt Das Haus hat allen zu gefallen Zum Unterschied vom Kunstwerk das niemandem zu gefallen hat Das Kunstwerk will die Menschen aus ihrer Bequemlichkeit reißen Das Haus hat der Bequemlichkeit zu dienen Zurück zu Matzigs Prosa mit dem Titel Meine Frau will einen Garten da schwärmt er im Planungs und Ehestreit so hinreißend von seiner Pia der Ehefrau der klugen die genau im richtigen Moment einlenkt und zum Essen bei Ikea Achtung Popkultur Architektur Innenarchitektur einlädt wobei man wissen muss sie hasst Köttbullar und all die anderen Schwedenhappen während ihr Gatte die Stufen zum Glück möglicherweise so dekliniert Baumarkt Tchibo Ikea ich weiß lieber Herr Matzig das ist ein wenig ungerecht Aber nur ein wenig Wenn Frau Matzig ihren Mann freiwillig an die Elchtheke begleitet dann muss sie ihn einfach lieben Also eine Liebesgeschichte ist heute zu feiern und wer diese amour architecture gelesen hat der fragt sich und den Verleger Wann kommt bitte schön Teil II Gerhard Matzig ist wahrlich ein Belle trist ein Autor des Belle des Guten ja des sehr Guten Aber er kann auch das Sachliche Das finden wir in schöner Regelmäßigkeit in der Süddeutschen Zeitung und anderswo wo er sich in Lohn und Brot befindet und nebenbei auch in guter Gesellschaft Schauen wir ins Feuilleton in die Architekturkritik der Süddeutschen Zeitung die allemal einen guten Ruf hat Hier also schreibt Gerhard Matzig und seit wann Vor wenigen Tagen bat ich den Preisträger um Auskunft und weil die Antwort Mail so viele Anknüpfungspunkte bietet will ich sie kurz zitieren Eigentlich müsste mir der Süddeutsche Verlag dieser Tage eine Uhr als Präsent überreichen nach Lage im Printwesen eine Swatch denn vor genau 20 Jahren im Jahr 1993 erschien mein erster Artikel Seit dieser Zeit schreibe ich für die SZ erst frei und gegen Zeilenhonorar seit 1994 als Pauschalist eine wunderbare Berufsbezeichnung seit 1997 als Redakteur etc Soweit Matzig dessen rundes Schreibjubiläum wir also hier ebenfalls feiern können und was sich seither durch das Internet in den Medien getan hat auch und gerade in den Printmedien wäre eine eigene Betrachtung wert Die Süddeutsche Zeitung gibt es noch neben der FAZ gehört sie zu den Meinungsführern in Deutschland doch allüberall kämpft man mit rückläufigen Abonnentenzahlen und Werbeeinnahmen also wird gespart gern im Redaktionellen sehr gern bei der Kultur bei der die Architektur und Architekturkritik gewöhnlich ressortiert wo sie die Baukunst aber immer weniger reflektiert wird da wird auch bald der Stand der Baukultur sinken Genug des Menetekels seit 20 Jahren also schreibt Gerhard Matzig für die SZ und ein best of daraus ist unter dem Titel Vorsicht Baustelle vor Jahren in der renommierten Reihe Bauwelt Fundamente erschienen Nun wird Journalismus aus dem Tag für den Tag geschrieben aber Matzig schreibt über den Tag hinaus Und wie er das macht skizziert er im Vorwort Das Was das Wo das Wann das

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/971-dai-literaturpreis-2013 (2016-02-13)
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  • DAI Mitglied im Blickpunkt: Prof. Dr. Irmgard Lochner-Aldinger | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    gesamte Spektrum eines klassischen Ingenieurbüros für Tragwerksplanung ab Die Referenzliste umfasst Brücken Hochbauten Sanierung historischer Bauten Türme und Industriebauten Der Maßstab der Objekte reicht vom Standsicherheitsnachweis für Kunstobjekte bis hin zur Objektplanung großer Industrieanlagen Das Büro hat zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und vielfache Auszeichnungen erhalten Das Büro Peter und Lochner Beratende Ingenieure VBI wurde im Oktober 1965 von den beiden Partnern Jörg Peter und Georg Lochner als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts GbR gegründet Im Januar 1998 wurde die GbR in die Peter und Lochner Beratende Ingenieure für Bauwesen GmbH umgewandelt Seitdem sind die Diplomingenieure Peter Bock Dieter Lippold und Roland Wetzel als Geschäftsführende Gesellschafter sowie die Diplomingenieure FH Martin Hertenstein und Christoph Wentz als Gesellschafter bestellt worden Seit 2009 ist Prof Dr Ing Irmgard Lochner Aldinger Gesellschafterin Projekte Kassenärztliche Vereinigung Bayern KVB in München Die Besonderheit dieses Gebäudes liegt in der Integration von Nutzung Tragwerk und Haustechnik in Verbindung mit dem Kombibüro Konzept Die Kommunikationszone in der Gebäudemitte wird von einer trogförmigen Konstruktion überspannt die gleichzeitig der Ver und Entsorgung dient und eine sehr wirtschaftliche Tragkonstruktion ermöglicht Kassenärztliche Vereinigung Bayern KVB in München Kokon im Innenhof der KVB in München Verzinkte Bewehrungsstäbe sind an den Kreuzungspunkten des Rankgerüsts für Kletterpflanzen mit einfachen Schlauchklemmen miteinander verbunden Bei der Montage spürbar war das Gefüge der zunächst biegeweichen Bewehrungsstäbe zum starren doppelt gekrümmten Flächentragwerk Fuß und Radwegbrücke in Tübingen Als Fahrbahnträger dient ein schlanker Stahlbeton Plattenbalken Dieser wird an den Widerlagern am Pylon und zwei Zugstäben als Abspannungen unterstützt Die Unterstützung am Pylon ist exzentrisch gesetzt um die Torsion aus den Aufhängepunkten am Außenrand der Brücke auszugleichen DFS Tower in Düsseldorf Der DFS Tower am Flughafen Düsseldorf ist mit 90 m Höhe der höchste einer ganzen Turmfamilie die in den vergangenen Jahren an verschiedenen Standorten gebaut wurden Für die Bemessung des Turmschafts aus Stahlbeton

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/970-dai-mitglied-im-blickpunkt-prof-dr-irmgard-lochner-aldinger (2016-02-13)
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