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  • Editorial Ausgabe 1-2014 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    haben die Räder mehr oder weniger stillgestanden Mit Blick auf das gesellschaftspolitische Großprojekt Energiewende fehlt nach wie vor der Durchbruch Zu vieles läuft augenscheinlich unkoordiniert Zwar wurde mit der Verabschiedung der Energieeinsparverordnung Anfang Oktober ein weiterer Schritt in Richtung Energieeffizienz getan Ohne Einbindung in eine Gesamtstrategie greifen einige der Maßnahmen aber schlicht zu kurz oder gar nicht Beim DAI Tag in Koblenz haben wir zu diesen und anderen Themen intensiv diskutiert Sie haben einige Eindrücke in der vergangenen Ausgabe der BAUKULTUR mitnehmen können und finden auch in dieser Ausgabe weitere Hinweise dazu so die Laudatio von Reinhard Hübsch auf den diesjährigen DAI Literaturpreisträger Gerhard Matzig Darüber hinaus haben wir eine Bilderreihe auf der Web Seite unter www dai org eingestellt Bei der Bundesstiftung Baukultur hat es im vergangenen Frühjahr einen Führungswechsel gegeben Dipl Ing Reiner Nagel ist der neue Vorstandsvorsitzende mit dem wir uns regelmäßig austauschen Die Kolumne in dieser Zeitschrift die unter seinem Vorgänger etabliert wurde bleibt fester Bestandteil und Ausdruck der engen Kooperation zwischen Stiftung und unserem Verband Dass der DAI ein dynamisches Netzwerk ist wissen Sie Auch im ablaufenden Jahr hat es Veränderungen bei den Mitgliedern gegeben Der Oberrheinische AIV Freiburg hat beschlossen ab dem 1 1 2014 dem DAI beizutreten Das freut uns sehr Bedauerlicherweise hat sich der AIV Mecklenburg Strelitz aufgelöst Damit bleibt es bei einer Mitgliederzahl von 32 Vereinen Allerdings konnten wir 2013 drei weitere Förderpartner für unsere Arbeit gewinnen Das ECB Netzwerk der Firma BayerMaterial Science AG die Anwalts und Wirtschaftskanzlei Zirngibl Langwieser sowie das Unternehmen Schindler Deutschland AG Co KG Das ist mehr als erfreulich Gemeinsam mit dem ECB Netzwerk konnten wir Ende November eine gute Veranstaltung unter aktiver Mitwirkung der AIVe in Hamburg und Pinneberg in der Hamburger Kunsthalle durchführen Im DAI Präsidium besprechen wir dieser Tage auch die Planungen für

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  • Von der Vielfalt des Mörtels | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    der Sanierung der Festung Ehrenbreitstein besonders vielfältig Dieses Mammutprojekt das durch das Land Rheinland Pfalz mit einem Gesamtaufwand von ca 40 Mio Euro durchgeführt wurde war wenn auch mit deren Hauptattraktion keine Baumaßnahme der Bundesgartenschau wurde jedoch durch deren Terminierung bestimmt umfassend und massiv vorangetrieben Hier fanden sich Unmengen an Mauerwerksbauten deren konstruktive Restaurierung Abdichtung und Gestaltung durchzuführen waren um ihre ursprüngliche imposante Attraktivität zu zeigen Dies galt gleichermaßen für Bereiche die schon vorher der Öffentlichkeit zugänglich waren wie für Abschnitte der Festung deren Charme und kulturhistorische Anschaulichkeit ein viel umfassenderes Bild dessen bieten was sich in der aktiven Zeit der Anlage hier abspielte Festung Ehrenbreitstein Kasemattenbau Lange Linie Korrekte Substanzerhaltung Dabei wurde konsequent die denkmalpflegerisch korrekte Substanzerhaltung berücksichtigt zumal überwiegend nicht die Erneuerung sondern die Reparatur und Ergänzung der Bauteile das Zusammenspiel von ursprünglichen Baustoffen mit neuen Ersatzkomponenten einer dauerhaften Symbiose bedürfen um vor den äußeren Einflüssen von Witterung und belasteter Luft zu bestehen Die historische Vorgabe und damit Pflicht lautete bei allen Anwendungen auf den Einsatz von Zement sofern möglich zu verzichten Eine natürliche Bindemittel Basis natürlich hydraulischer Kalk NHL wurde eingesetzt Putzmörtel mit historisch korrekten Einfärbungen Kornaufbau und Bestandteilen waren dabei für die Fassadengestaltungen ebenso zu komponieren wie abdichtende Mörtelschichten mit denen Dachflächen Mauerkronen Zinnen und ähnliches die mit fließenden und stehenden Wässern belastet werden vor deren Einflüssen zu schützen Die darunter liegenden zum Teil maroden oder gar schon verfallenen Grundaufbauten wurden zuvor mit zum Bestand kompatiblen Materialien in großem Umfang neu aufgebaut Stützende und verfestigende Mörtelkompositionen waren erforderlich um die abdeckenden Schieferplattenverbände nachhaltig zu stabilisieren und zu sichern Herausforderung Fugen Die Verfugung der umfangreichen Mauerwerksflächen aus Bruchstein und Ziegeln war eine große Herausforderung Allein der Flächenumfang machte es unumgänglich diese Arbeiten in einer modernen maschinellen Art und Weise durchzuführen Es wurde das im historischen Bereich seltener

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  • Umgebaut und erweitert | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    die neue Halle im Rahmen der BUGA 2011 fertig zu stellen Dieser ambitionierte Zeitplan scheiterte an dem historisch harten Winter 2010 2011 und an einer Vielzahl erst im Rückbau erkannter Baumängel an der Substanz So wurde die neue Rhein Mosel Halle 2012 nach 29 Monaten Bauzeit und knapp 30 Mio Euro Baukosten der Bevölkerung übergeben Entwurfsidee Das Ergebnis gleicht einem Neubau Dennoch bedeutete es keine Einschränkung der Aufgabenstellung statt einem Neubau einen Umbau mit Anbauten herzustellen Die alte Rhein Mosel Halle war ein typischer Vertreter einer sehr demokratischen Architektur der Nachkriegszeit und in ihrer klaren Form ein dankbarer Baukörper neue Elemente anzufügen So stand schon in der ersten Machbarkeitsstudie die Idee einer vertikalen Erschließungshalle die transparent alle Ebenen verbindet Der im Süden angefügte Tagungsbaukörper ist dagegen gestaffelt um dem benachbarten Wohngebiet in Höhe und Maßstäblichkeit Rechnung zu tragen Die Auseinandersetzung mit dem Wohngebiet war eine Herausforderung im Sinne des Schallschutzes die zu einer unterirdischen Lösung für LKW und Busse führte Die neue Rhein Mosel Halle wurde 2012 nach 29 Monaten Bauzeit der Bevölkerung übergeben Foto Frey Raumkonzept Nach Umbau und Erweiterung stehen 16 Veranstaltungsräume mit Flächen von 35 m² bis zu 1 300 m² sowie eine Ausstellungsfläche von rund 1 600 m² zur Verfügung Das flexible Raumkonzept erlaubt Veranstaltungen mit einer Bestuhlung für 10 bis 1 400 Personen Der größte Veranstaltungssaal hat eine akustische Besonderheit Die Rückkopplung der Saalinnenwände kann dem Klangcharakter angepasst werden Rock und Popkonzerte sind ebenso wie die Konzerte der Rheinischen Philharmonie in diesem Raum optimiert anzuhören Auch alle anderen Räume sind mit modernster Veranstaltungs und Klimatechnik ausgestattet Jegliche Licht Kommunikations und Bühnentechnik kann problemlos installiert werden Außergewöhnlich sind dagegen die Glasfaser Direktanbindung sowie das Energiekonzept der Halle denn über 85 des Energiebedarfs für Heizung Klimatisierung und Lüftung werden nun durch regenerative Energiequellen abgedeckt Fassaden Im UNESCO

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  • DAI Literaturpreis 2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Vielleicht war das mein gedachter Jungbrunnen Heute lebt Gerhard Matzig mit seiner Frau und seinen drei Kindern kompakt urban und grün am Stadtrand von München Das konnte er sich nie vorstellen doch seine Frau wollte einen Garten und er gab schließlich nach Gerhard Matzig erhält den DAI Literaturpreis 2013 Foto Peter von Felbert Seit 1997 ist Gerhard Matzig Redakteur beim Feuilleton der Süddeutschen Zeitung seit Mai 2013 ist er leitender Redakteur dort Er gilt als bekannter Architekturkritiker schreibt eloquent locker und humorvoll Über seinen Fachbereich hinaus bringt er Architektur und Technik zusammen mit der Soziologie der Stadt und zeigt dabei ein großartiges Gefühl für den Geist der Zeit Gebäude werden für ihn erst interessant wenn sie etwas über die Gesellschaft zu erzählen haben Er versteht sich als Paartherapeut der vermittelt wenn die Rezeption von Architektur in der Öffentlichkeit wieder einmal anders ist als die innerhalb der Architektenschaft Seine Veröffentlichungen haben ihm unter einigen anderen bereits zweimal den Kritikerpreis der Bundesarchitektenkammer eingebracht Der Autor beschränkt sich nicht auf das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung auch mehrere Bücher von ihm sind erschienen In seinem neuesten Werk Einfach nur dagegen Wie wir unseren Kindern die Zukunft verbauen drückt er seinen Unmut über den Wutbürger der nicht an Fortschritt interessiert ist aus Das amüsante Werk Meine Frau will einen Garten handelt von anderen Belangen Auf seine erfrischende Art erzählt er darin von seinen Erfahrungen aus der Altbauwohnung in der Stadtmitte in ein Haus mit Garten an den Stadtrand zu ziehen Ein Haus das mit 4 80 m Außenmaß ungewöhnlich schmal ist schwarz ist und kein Wohnzimmer hat weil die Familie das nicht brauche In einem Interview reflektiert er im Nachhinein dass wohl genau da die Zukunft der Architekten liegt Durch die Verdichtung in den Städten entstehen immer mehr problematische Grundstücke und besondere Wünsche der Bauherrn

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/893-dai-literaturpreis-2013-gerhard-matzig-eine-biografische-annaeherung (2016-02-13)
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  • Editorial Ausgabe 5-2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    geführt Mit der erfolgreichen Bewerbung zur BUGA 2011 war der erste Schritt zum dringend notwendigen Masterplan in dieser Stadt gemacht Von 2007 bis 2011 war der Großteil der Innenstadt eine Baustelle Über 500 Mio Euro wurden hier allein verbaut Entwicklung findet Stadt ist daher das Motto unseres Jahrestreffens Die einst größte Garnisonstadt Europas konvertierte kontinuierlich zu einer attraktiven Metropole zwischen Bonn und Mainz und ist heute Universitätsstadt medizinisches Großzentrum zentrale Einkaufsstadt und nicht zuletzt ein touristisches Highlight am nördlichen Tor zum Weltkulturerbe Mittelrheintal Dabei ist es gelungen die Spuren einer weit über 2000 Jahre alten Stadt zu konservieren und erlebbar zu machen und gleichzeitig zeitgemäße und behutsame Eingriffe in das Stadtbild umzusetzen Die in dieser Ausgabe der BAUKULTUR dokumentierten Projekte sind nur eine kleine Auswahl aus einer Fülle neuer Baumaßnahmen Die BUGA 2011 als Motor war mit 3 5 Mio Besuchern bislang die erfolgreichste aller Zeiten und unsere Kolleginnen und Kollegen des AIV Koblenz sind stolz darauf in unterschiedlichster Weise hierzu beigetragen zu haben Unser Tagungsort liegt im Herzen der Verwandlung in der erweiterten sanierten und modernisierten Rhein Mosel Halle vgl Beitrag Seite 18 in unmittelbarer Nähe zum Schloss und den Rheinanlagen mit der Seilbahn auf die Festung Ehrenbreitstein Nur 10 Gehminuten entfernt liegt der neue Zentralplatz mit dem von Benthem Crouwel entworfenen Forum Confluentes in dem die Stadtbibliothek das Mittelrheinmuseum und das Romantikum untergebracht sind Alle diese neuen Orte sind Teil unseres Tagungsprogramms Der DAI Tag sollte für uns Architekten und Ingenieure ein willkommener Anlass sein uns kritisch mit der Entwicklung den Sorgen aber auch dem Miteinander des Berufsstandes auseinander zu setzen Erfolgreiche Beispiele sollten jeden von uns ermutigen weiter für mehr Qualität und Akzeptanz zu kämpfen Ich persönlich fühle mich darin auch durch unser DAI Präsidium angeführt durch unseren Präsidenten Prof Dipl Ing Christian Baumgart unterstützt und egal

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/892-baukultur-12013-editorial (2016-02-13)
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  • Geschwungenes Glas | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    an optisch schwer zugänglichen Stellen frühzeitig erkennt Glasfassade Die Fassade besteht aus 800 m² weißopaken zylindrisch und asphärisch gebogenen Gläsern sowie aus 2 600 m² planen Gläsern Die asphärischen Formen mit Biegeradien von teils 250 mm wurden prinzipiell mit Floatglas realisiert Für die plane Verglasung hingegen kam im Überkopfbereich und im betretbaren Bereich ein Verbundsicherheitsglas VSG aus teilvorgespanntem Glas TVG zum Einsatz Für die Vertikalverglasung wurde ein monolithisches Einscheibensicherheitsglas ESG gewählt Die Glasabmessungen betragen im gebogenen bzw horizontalen Bereich bis zu 1 5 m x 2 6 m und im vertikalen Bereich bis zu 1 5 m x 3 7 m Die Fassade besteht aus 800 m² weißopaken zylindrisch und asphärisch gebogenen Gläsern sowie aus 2 600 m² planen Gläsern Foto K Heyer für Fraunhofer ISC Glasbeschichtung Die unterschiedlichen Scheibenaufbauten bedingten verschiedene Beschichtungsverfahren die in ihrem optischen Erscheinungsbild aufeinander abgestimmt wurden Die planen teilvorgespannten Gläser und die Einscheibensicherheitsgläser wurden klassisch im keramischen Siebdruckverfahren beschichtet Die asphärisch gebogenen Floatgläser sind mit einer opaken Folie laminiert Um hier einen gleichmäßigen Farbeindruck zu erreichen beträgt die Glasstärke vor der farbgebenden Schicht gleichmäßige 10 mm Da bei den gebogenen Einfachgläsern weder ein keramischer Siebdruck noch eine Folie verwendet werden konnte bestand hier die Lösung in einer Flüssigkunststoffbeschichtung auf Polyurethanharzbasis Voraussetzung dafür waren sehr gute Haftungseigenschaften opake Farbeigenschaften Verträglichkeit zu den mit der Beschichtung in Kontakt kommenden unterschiedlichen Materialien und das Splitterschutzverhalten bei Bruch der Verglasung Glasbefestigung Die Gläser sind mittels rückseitig tragend aufgeklebter Adapterrahmen an der zum Teil gebogenen Unterkonstruktion angeschlossen und mit dem Rohbau verbunden Die Glas oberfläche ist dabei als wasserführende Schicht konzipiert und somit komplett flächenbündig und ohne sichtbare äußere Befestigung am gesamten Gebäude ausgeführt Die Nachweise für die nicht geregelten Glasprodukte und deren tragende Verklebungen wurden im Rahmen einer Zustimmung im Einzelfall ZiE erbracht Die Dimensionierung der Glasdicken der Klebstofftiefen

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/856-geschwungenes-glas (2016-02-13)
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  • Nicht nur nette Farben an der Wand | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Tönen wie Blutadern die Kraft Energie und die Kreativität der Stadt widerspiegeln Das Wohngebäude in der Frankfurter Allee in Berlin Lichtenberg wurde 2012 durch den Fassadenkünstler Christian Awe künstlerisch umgestaltet Foto Dombrowski Warum lassen Sie die Bewohner an Ihren Projekten mitwirken Ich will den Menschen nicht nur etwas vor die Nase setzen In Berlin integrierte ich sie indem ich eine offene Werkstatt vor Ort eingerichtet und die Nachbarschaft zum Mitmachen eingeladen habe Nicht direkt an der Wand das ging natürlich aus Sicherheitsgründen nicht sondern ich habe mit ihnen Schablonen gemalt geschnitten und die besten Schablonen an der Wand integriert So konnte ich den Leuten nachher sagen hör zu deine Schablone hängt 10 m hoch 3 m nach rechts Und somit hat das Bild auch unglaubliche Akzeptanz in der Nachbarschaft erreicht Es war so wunderbar einer gewissen Skepsis am Anfang gegenüber zu stehen und dann den unglaublichen Stolz der Hausbewohner auf ihr Bild zu erleben Ich fand es einfach schön etwas für die Gesellschaft dort zu tun Wie reagieren Sie wenn man Sie als Sprüher oder Kleckser bezeichnet Ich reagiere etwas allergisch wenn man mich als Graffiti Sprüher oder Streetart Künstler bezeichnet Auch wenn es mein Ursprung ist Ich habe mit 11 Jahren angefangen auf Berliner Wänden zu malen illegal habe aber sehr schnell gemerkt dass ich mir mehr Zeit wünsche mich künstlerisch damit auseinanderzusetzen Deshalb habe ich auch Kunst studiert Ich sehe mich als Künstler der vermehrt auf der Straße arbeitet weil Kunst und Kultur nichts Elitäres sind Ich versuche Kunst aus den Galerien heraus zu holen und damit vielleicht eine Hemmschwelle zu brechen Ich versuche die Kultur an die Haustür der Menschen zu bringen Wie haltbar ist ein Kunstwerk an der Fassade Das hängt von verschiedenen Faktoren ab Befindet sich die Malerei auf der Sonnenseite bleicht sie schneller aus Liegt sie auf der Regenseite oder an einer befahrenen Straße setzt sich Schmutz ab Ich schätze dass meine Fassadenkunst zwischen 10 und 15 Jahre hält Das liegt auch an einer neu entwickelten Farbe mit bestmöglichen Pigmenten Ich möchte leuchtende und glänzende Farben haben Gold und Silbertöne das gab es bisher nicht Christian Awe bei der Gestaltung der Pädagogischen Universität in Perm Foto Gushchin Muss die Fassade vor dem Farbauftrag verputzt werden Das ist pauschal nicht zu beurteilen Kunst sollte zur Umgebung passen oder gerade nicht Bei einer ungedämmten Brandmauer kann es schön sein die Ziegelstruktur zu erhalten und vielleicht temporäre Lösungen zu finden Beklebungen oder Bemalungen um vielleicht auch die Narben der Stadt zu zeigen Kunst kann etwas erhöhen Kunst kann etwas umgestalten oder neu definieren charakterisieren Aber im Idealfall stärkt sie einfach das was da ist Bevorzugen Sie kleine oder große Flächen Ich male gerne groß 2 x 4 m ist ein wunderbares Format für eine Leinwand Draußen zu arbeiten ist natürlich etwas anderes Ich habe angefangen dort erst zu sprühen dann wurden die Bilder größer im letzten Jahr waren es 150 m² ca 11 x 14 m In der russischen Stadt Perm habe ich den Preis des Bürgermeisters

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/855-nicht-nur-nette-farben-an-der-wand (2016-02-13)
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  • DAI Mitglied im Blickpunkt: Dr. Jürgen Fissler | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    and Planning des University College London Promotion zum Dr Ing an der Technischen Universität Berlin 1989 Partnerschaft mit Dipl Ing Architekt Hans Christof Ernst Bürogründung FISSLER ERNST ARCHITEKTEN 1989 1993 1 Vorsitzender des AIV zu Berlin 1993 Professur an der TU Berlin Fachgebiete Technischer Ausbau und Entwerfen 1995 1998 DAI Präsident in Bonn Berlin 1998 2002 Vorstandsmitglied im Deutschen Architekturzentrum DAZ 2003 Gründung der FEA Consult Gesellschaft von Architekten und Ingenieuren mbH Zum Büro Mitarbeiter zur Zeit 10 Personen Qualitätssicherung Projektleiter Struktur mit Benennung eines erfahrenen Projektleiters für die gesamte Projektbearbeitung Regelmäßige Teilnahme an Schulungen Seminaren und Fachmessen Abonnements aktueller Fachzeitschriften bzw Baufachliteratur Abonnements von Aktualisierungen für Normen Gesetze technische Regeln Technische Ausstattung EDV CAD Netzwerk Anlage mit insgesamt 20 Bildschirmarbeitsplätzen Software z B CAD Software Nemetschek Allplan Adobe Photoshop Indesign Illustrator MS Office Programme S F Werbeagentur in Berlin Medienzentrum Johannishof in Berlin Robert Reinick Grundschule in Berlin v l n r In jeder neuen Aufgabe liegt eine neue Herausforderung Das erste Büro wurde 1979 von Jürgen Fissler gegründet und wird seit 1989 in Partnerschaft mit Hans Christof Ernst weitergeführt Die strukturelle Organisation des Büros unterlag nach der Wiedervereinigung einem starken Wandel und orientiert sich heute an der Verbindung von Erfahrung Persönlichkeit und Prozessorientierung um den jeweiligen Bauherrn zeitgemäße kreative Lösungen anzubieten Das Büroprofil zeichnet sich vor allem durch Vielfältigkeit in den Gestaltungs Planungs oder Bauaufgaben in der sowohl theoretischen planerischen als auch baulichen Umsetzung aus Innerhalb des Werkverzeichnisses finden sich in dieser Konsequenz Arbeiten aus dem Bereich des Produkt und Industriedesigns oder der Innenraumgestaltung bis hin zu umfangreichen Neubaumaßnahmen sowohl in aber auch außerhalb Berlins als auch zum Teil im Ausland Die Nutzungsvielfalt insbesondere der Neubauplanungen reicht von Wohnungsbauten über Büro und Ladengebäude Bauten im Sozialbereich wie Kindertagesstätten einer Feuerwehrleitzentrale oder kirchlichen Einrichtungen bis hin zu Bauten des

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/854-dai-mitglied-im-blickpunkt-juergen-fissler (2016-02-13)
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