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  • DEUBAU-Preis 2014 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    wird alle zwei Jahre an Projekte verliehen die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft übernehmen und sich für eine menschenwürdige Umwelt einsetzen Er ist mit 15 000 Euro dotiert In diesem Jahr wird der DEUBAU Preis bereits zum 25 Mal verliehen Beteiligt hatten sich 50 Teilnehmer mit Projekten im In und Ausland Die Bebauung des Zürcher Hunzikerareals reagiert mit klaren Raumkanten auf den städtebaulichen Kontext und wirkt ins Quartiersinnere hinein mit vielgestaltigen Raumsequenzen und Platzbildungen Keine Siedlung sondern ein Stück Stadt Der DEUBAU Preis 2014 geht an Anne Kaestle und Dan Schürch Duplex Architekten AG Zürich Düsseldorf in Arbeitsgemeinschaft mit Sabine Frei und Kornelia Gysel Futurafrosch GmbH Die Preisträger entwickelten für das Zürcher Hunzikerareal die Industriebrache eines ehemaligen Betonwerks insgesamt 450 Wohnungen Läden Restaurants Arbeits und Künstlerateliers eine Kinderkrippe eine Schule und eine Gästepension Das Ziel des Projekts Keine Siedlung sondern ein Stück Stadt Mit dem Grundtypus des Villenblocks einer stadtvillenartigen Bebauung wird durch Gegenüberstellungen Versätze und geometrische Sonderformen eine Neuinterpretation urbaner Raumsequenzen erreicht die vom öffentlichen Außenraum über die gemeinschaftlichen Räume bis in die privaten Wohnungen hinein reicht Das Vorhaben wird seit Juni 2013 realisiert und soll bis spätestens 2015 fertiggestellt sein Die 14 köpfige Fachjury hierunter DAI Präsident Prof Christian Baumgart und DAI Vizepräsident Gerd Schnitzspahn überzeugte das Projekt weil es mit innovativen Baukörpern Stadtraum und baulichen Kontext zugleich entwickelt und einen komplexen Ort entstehen lässt der zum Identitätsträger für einen wachsenden und sich verändernden Stadtteil werden kann Zwei Anerkennungen Die Jury sprach zwei weiteren Finalisten ihre ausdrückliche Anerkennung aus Franz Reschke Franz Reschke Landschaftsarchitektur Berlin für Orte der jüdischen Geschichte Synagogenplatz in Lviv Ukraine und Dominikus Stark Dominikus Stark Architekten München für Education Center Nyanza in Nyanza Ruanda Preisverleihung und Ausstellung Verliehen wird der DEUBAU Preis 2014 am 16 10 2013 in Essen Die Arbeiten aller 14 DEUBAU Preis

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  • Editorial Ausgabe 4-2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    ästhetischen Wahrnehmung geht es auch um die technischen Aspekte Wie bietet ein Gebäude Schutz Komfort und Behaglichkeit Welche Wechselwirkungen entfalten Hülle oder Fassade mit ihrer Umgebung was wird aus der Umwelt aufgenommen was wieder dorthin abgegeben In Ausgabe 2 2013 hatten wir uns ausführlicher mit den Zusammenhängen befasst Wichtig ist aber auch die städte bauliche Wirkung die Einbindung ins Orts oder Stadtbild Mit Stadtentwicklungspolitik befasst sich der DAI seit geraumer Zeit intensiv Hier geht es um öffentliche Förderprogramme und ihre Finanzausstattung in den kommenden Jahren beginnend beim Stadtumbau über Fragen der Städtebauförderung und der Nachbesserungen bis hin zur sozialen Stadt Im Juni fand der 7 Bundeskongress nationaler Stadtentwicklung in Mannheim und Ludwigshafen statt Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Editorials lässt sich nicht auf die Ergebnisse vorgreifen Wichtig wird auch künftig einer der Diskussionspunkte sein Wer treibt die Stadtentwicklung voran Sind es eher privatwirtschaftlich orientierte Akteure oder ehemals öffentliche oder halböffentliche Konzerne sind es große Wohnungsbaugesellschaften oder bleibt die Entwicklungs und Planungskompetenz auch weiterhin konsequent bei den Trägern einer demokratischen Planungshoheit gebündelt Seit geraumer Zeit bezieht der DAI immer wieder Stellung gegen den Abbau von Fachkompetenz in der öffentlichen Bauverwaltung Letzten Endes geht es auch um die Frage der kommunalpolitischen Kontrolle und Selbstverwaltung ein hohes Gut in der Systematik unseres Staates Hier kann die weitere Entwicklung die planenden und bauenden Berufe nicht kalt lassen Davon können Städte wie Stuttgart Berlin oder Hamburg ein Lied singen in denen Großprojekte massiv in die Kritik geraten sind Stets sind die ersten Tatverdächtigen dort die Planer und Architekten denen schnell und umfassend die Schuld zugeschoben wird Dabei liegt die Ursache der Fehlentwicklungen doch wohl offenkundig in erster Linie in der Komplexität solcher Vorhaben Zu viele planende Einheiten zu viele ausführende Gewerke zu komplizierte technische Zusammenhänge müssen koordiniert und aufeinander abgestimmt werden unter unklaren finanziellen Rahmenbedingungen

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  • Münchener AIV: Studienpreis 2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Stefan Winter und Prof Hermann Kaufmann im Fach Holzbau Thema Holzbau Der Wettbewerb erfreut sich steigender Beliebtheit und damit wachsender Teilnehmerzahlen Im Wettbewerb 2013 wurden daher zwei völlig verschiedene Aufgaben gestellt mit denen die gesamte Bandbreite des Holzbaus abgebildet werden sollte Der MAIV trug dieser Entwicklung Rechnung indem er das Preisgeld nochmals um 50 auf 4 500 Euro aufgestockt hat Jede Aufgabe wurde von 9 interdisziplinären Teams von je zwei Architektur und Bauingenieurstudenten im Rahmen eines Semesterentwurfs bearbeitet sodass insgesamt über 70 Studenten am Wettbewerb beteiligt waren Prototyp für eine Schule in Sambia Der Siegerentwurf wird in Lusaka von den Studenten selbst realisiert Prototyp einer Schule für Sambia In Sambia besteht ein riesiger Bedarf an funktionierenden den örtlichen Anforderungen angepassten Schulgebäuden die einen angemessenen Schulbetrieb ermöglichen Die Studenten haben auf unterschiedlichste Art auf die gestellte Aufgabe geantwortet einen Prototyp für ein modular zu einem gesamten Schulcampus erweiterbares Schulgebäude zu planen Dabei waren vor Ort im ganzen Land verfügbare Materialien und Konstruktionen zu verwenden und die klimatischen Besonderheiten des Landes zu berücksichtigen Im folgenden Semester werden die Studenten den Siegerentwurf bis zur Ausführungsreife weiter vertiefen und auf einem bereits festgelegten Schulgrundstück in der sambischen Hauptstadt Lusaka mit eigenen Händen bauen Das Preisgeld des MAIV ist dabei eine willkommen Unterstützung bei den Kosten für Reise und Aufenthalt der Studenten Der mit dem 1 Preis ausgezeichnete Entwurf für eine Eissporthalle in München Pasing Eissporthalle in Pasing Die zweite Aufgabe bestand in der Planung einer Eissporthalle für 4 000 Zuschauer im Münchener Stadtteil Pasing Hier war ein komplexes Raumprogramm an einem städtebaulich anspruchsvollen Ort umzusetzen Weit gespannte Holztragwerke die Tribüne die Eisfläche und eine Vielzahl von weiteren Nutzungen waren zu entwerfen und umsetzbar darzustellen Jurysitzung und Preisverleihung Die Jury bestehend aus den Professoren Dr Stefan Winter und Hermann Kaufmann den MAIV Vorstandsmitgliedern Petra Schober

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/824-muenchener-aiv-studienpreis-2013 (2016-02-13)
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  • Ein Haus für Kinder | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    mit jeweils einem Baum zugeordnet Eine beschattete Holzterrasse ermöglicht das Spiel im Freien zu jeder Jahreszeit Davor liegt der eigentliche Garten der Kinder Essbare Pflanzen Obst sowie Vogelnähr und Nistgehölze bieten genauso wie die benachbarte Kuhweide die Möglichkeit Naturerfahrungen zu sammeln Gebäudekonzeption Die Fassade des Kinderhauses ist aus einheimischer Lärche in unterschiedlichen Breiten gegliedert was bei aller Lebendigkeit ein klares und ruhiges Gesamtbild erzeugt Der Logik des Materials Holz folgt der Grundriss mit klar strukturierten Räumen die sich entlang einer Spielflurzone als Hauptstraße aufreihen Am Schnittpunkt von äußerer Erschließung und innerer Straße liegt der Marktplatz ein sich hell abzeichnender Oberlichtraum von dem aus Kinderkrippe und Kindergarten zugänglich sind Tageslicht gelangt auch durch zwei Innenhöfe in die Tiefe des Raumes Beide Innenhöfe sind mit Holzbelag und eingelassenen amorphen Pflanzflächen mit duftenden Stauden und Gräsern ausgestattet Sitzwürfel aus Holz laden zum Verweilen ein Transparenz nach allen Seiten verbindet das Innen mit dem Außen was besonders im Winter von großer Attraktion ist Jeder Gruppenraum bietet Zugang auf die Terrassen Das Außenspieldeck aus gedämpften einheimischen Hölzern wird gegliedert von Boxen in denen die Spielgeräte lagern Über diese optischen Grenzen hinweg ist die Nutzung auf der ganzen Länge des Kinderhauses möglich Im Westen an die Hauptstraße angegliedert sind Verwaltung Besprechung und Mensa Ein Wirtschaftshof mit Nebengebäude trennt die Abläufe des Kinderhauses vom Alltag Energiekonzeption Ziel des Entwurfes war ein Haus in dem die Kinder den sorgsamen Umgang mit Energie erfahren können und das qualitätvolle Architektur mit Ingenieurwissen selbstverständlich im Alltag verbindet Die für das Passivhauslabel geforderte Dämmstoffdicke wurde zwar nicht eingesetzt dem Aspekt der Nachhaltigkeit wurde aber durch die wirtschaftliche Verwendung der Materialien und einer differenzierten Konstruktion größte Wichtigkeit eingeräumt Sommerlichen Wärmeschutz der raumhohen und raumbreiten Fenster sichern ausfahrbare textile Sonnensegel vor den Gruppenräumen Im Bereich der Schlaf und Sonderräume ist ein starrer Sonnenschutz aus

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  • Einfach komplex: Konstruieren mit Holz | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    genau aufeinander abgestimmt sein Auch das Nutzerverhalten spielt eine Rolle Wieviele Personen benutzen wann und wie das Haus Und schließlich auch die Lage des Hauses gerade für die Ausbildung des flachen Daches kann die Besonnung von immenser Wichtigkeit für eine dauerhafte Dachkonstruktion sein Gründung Um der zunehmend gewünschten Barrierefreiheit Rechnung zu tragen ist es sinnvoll den Holzbau aus dem erdnahen Bereich zu heben und auf eine Betonaufkantung zu stellen Diese muss außenseitig gedämmt werden Die Dämmung gegen Erdreich kann dann weil kostengünstig auf der Bodenplatte erfolgen Auf einen Keller wird üblicherweise verzichtet Wandaufbau Der klassische Holzrahmenbau mit KVH Ständern und einer aussteifenden Beplankung hat sich mittlerweile zu einem sehr guten Standard entwickelt Sinnvoll ist der nach außen diffussionsoffene Aufbau mit einer etwas stärkeren äußeren Weichfaserplatte zur Überdämmung der Balken Die innere Beplankung ist z B eine aussteifende OSB Platte Sparsam ist eine Aussteifung mit Gipsfaserplatten als fertige Oberfläche Diese muss jedoch mit einer Dampfsperre unterlegt werden Die Steckdosen in der Außenwand sollten dann minimiert und winddicht ausgeführt werden Die Ausbildung einer Installationsebene auf der Rauminnenseite ist dieser Sparlösung vorzuziehen da die winddichte Ebene nicht durchstoßen wird und zusätzlich nochmals bis zu 6 cm gedämmt werden kann Dachaufbau Der flachen Dachkonstruktion ist im Holzbau besondere Aufmerksamkeit zu widmen Prinzipiell sind zwei Konstruktionsarten sinnvoll Die Dämmung über der Balkenlage oder die Vollsparrendämmung Bei der ersten Variante wird über der Tragkonstruktion und der oberseitigen Schalung eine Dampfsperre vollflächig aufgebracht Auf dieser liegt die Gefälledämmung mit der Abdichtung und dem Kies oder der Begrünung Diese Kon struktion führt zu einem relativ hohen Dachaufbau bzw zu einer hohen Attika ist jedoch bauphysikalisch unbedenklich Die zweite Möglichkeit die Vollsparrendämmung bedarf genauerer Betrachtung Die Abdichtung liegt hier gewöhnlicherweise auf der OSB Platte über der Balken und damit Dämmebene Da die Abdichtung dampfdiffussionsdicht ist empfiehlt sich eine so

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/822-einfach-komplex-konstruieren-mit-holz (2016-02-13)
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  • DAI Mitglied im Blickpunkt: Frank Lattke | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    mit Holz Wege in die Zukunft in H Kaufmann W Nerdinger et al Neues Bauen im Bestand 2011 Mitgliedschaften Vorsitzender und Mitglied im Beirat des Treffpunkts Architektur Schwaben der Bayerischen Architektenkammer Mitglied im Bund Deutscher Architekten BDA Mitglied im Werkbund Bayern Mitglied im Netzwerk Holzbau der A³ Regio Augsburg Wirtschaft GmbH Mitglied im Vorstand des Informationsvereins HOLZ e V Druckerei Typografica in Friedberg Foto Eckart Matthäus Druckerei in Friedberg Die Druckerei Typografica in Friedberg steht selbstbewusst am Rand eines neuen Gewerbegebietes Die Bekleidung aus senkrechten Lärchenhölzern spielt mit dem Blick des Betrachters und gewährt je nach Standort Einblicke auf die Produktion im Erdgeschoss und die Bürolandschaft im Obergeschoss Der breite abgehängte Balkon im Süden dient den Mitarbeitern als großzügige Aufenthaltszone und schützt gleichzeitig vor zu starker Sonneneinstrahlung Der Drucksaal braucht ein konstantes Innenraumklima mit minimalen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit Der technische Betrieb basiert auf einem robusten thermisch aktivierten Betonkern mit Grundwasserkühlung und einer hochwertigen feuchtegesteuerten Lüftungsanlage Die offene lichtdurchflutete Aufteilung der Bürowelt der dunkle Walnussboden die helle hölzerne Akustikdecke und die Möblierung in funktionalem Design unterstützen die kreative Haltung des Unternehmens Das Projekt Typografica ist mit dem thomaswechspreis 2012 ausgezeichnet worden Modernisierung der Peter Schweizer Schule in Gundelfingen Foto Eckart Matthäus Peter Schweizer Schule in Gundelfingen Die Modernisierung der städtischen Grundschule in Gundelfingen beinhaltete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zur Raumklimaoptimierung und zur Verbesserung des Brandschutzes Die vorhandene Stahl Glas Fassade wurde komplett abgebaut und gegen eine vorgefertigte Hülle ersetzt Die Struktur und Oberfläche der Faserzementtafeln nehmen die Größe und die Farbigkeit des Bestandes auf und vermitteln zwischen alter und neuer Bausubstanz Das TES Element besteht aus einer statisch wirksamen Ständerstruktur die auf das Stützenraster der Hauptkonstruktion abgestimmt ist Die hochwärmegedämmte neue Hülle mit einem außenliegenden Sonnenschutz und Isolierverglasung erhöht den sommerlichen Wärmeschutz Die Oberlichtpyramide über dem Treppenhaus wurde

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/821-dai-mitglied-im-blickpunkt-frank-lattke (2016-02-13)
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  • Editorial Ausgabe 3-2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    sodass wir uns heute schon auf informative Stellungnahmen freuen Natürlich werden wir in der täglichen Arbeit unseres Verbandes auch weiterhin die für unsere Berufsstände der Architekten und Ingenieure entscheidenden Themen im Fokus behalten sei es für die Aus und Fortbildung in unseren Berufen Fragen der Honorarordnung oder die finanzielle Ausstattung der für uns relevanten Bundesprogramme Erfreulich aus Sicht des DAI das Präsidium hat sich hierzu auch in einer Pressemitteilung geäußert ist die Entscheidung der Bundesregierung eine Reformkommission Bau Großprojekte einzurichten Angesichts der anhaltenden massiven Kritik an und Skepsis gegenüber nahezu allen größeren Bauprojekten könnte dies ein Schritt in die richtige Richtung sein Unverzichtbar ist hier allerdings die Einbindung der am Planen und Bauen beteiligten Praktiker was der DAI wie auch andere Verbände nachhaltig angemahnt haben Nach Veröffentlichung des Referentenentwurfs der HOAI Novelle im März gab es weitere Gespräche und Anhörungstermine es besteht die Hoffnung dass die Novelle noch vor der Sommerpause im Bundestag auf den Weg gebracht wird Damit könnte die novellierte Fassung im Sommer in Kraft treten die intensive und umfangreiche Arbeit von Verbänden und Kammern hätte Erfolg gebracht Dank gebührt hier für die Federführung der Bundesarchitektenkammer der Bundesingenieurkammer und dem AHO Erfreuliche Nachrichten gibt es auch aus unserem Verband Auf Seite 10 dieser BAUKULTUR finden Sie die Meldung über ein neues Mitglied im Verband der Deutschen Architekten und Ingenieurvereine Der Dortmunder Architekten und Ingenieurverein DAIV hat sich nach jahrelanger Inaktivität runderneuert Unter Federführung von Dipl Ing Barbara Breitenbach ist es gelungen den AIV in der Ruhrmetropole neu zu begründen Die aktive Vorstandsriege des DAIV hat parallel zur Neugründung auch die Mitgliedschaft im DAI beschlossen voraussichtlich im Mai werden wir Gelegenheit zu einer ersten gemeinsamen Tagung mit den Kollegen in Dortmund haben Zuwachs gibt es auch bei den Förderpartnern unseres Verbandes die Bayer MaterialScience AG ist mit ihrem Netzwerk

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/820-editorial-ausgabe-3-2013 (2016-02-13)
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  • Im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    auf der Verlängerung des Vorplatzes schaffen Gleichzeitig nutzt dieser Versatz die topographische Neuordnung des Areals die das Geländeniveau nach Norden zum Flussdamm und nach Westen zur Wohnbebauung hin anhebt um den tiefer liegenden Betriebshof in sich aufzunehmen Die Gebäudestruktur erinnert an Vierkanter traditionelle Gutshöfe die besonders in der Region Linz Wels Steyr Amstetten verbreitet sind Atrien und senkrecht dazu angeordnete vorgelagerte Magistralen fördern die Kommunikation unter den Mitarbeitern Foto Kirsten Bucher Innenraumplanung Auf der unteren Ebene befinden sich die Labore im Obergeschoss liegen die Büroräume Atrien und senkrecht dazu angeordnete vorgelagerte Magistralen fördern die Kommunikation unter den Mitarbeitern An den schmalen Enden des Komplexes sind die Gemeinschaftsbereiche wie das Mitarbeiterrestaurant und allgemeine Treffpunkte Energy Points genannt untergebracht die direkt mit dem Außenbereich verbunden die Natur in den Arbeitsalltag integrieren Die Architektur bringt die Werte des Unternehmens angemessen zum Ausdruck Klarheit und Einfachheit in der Anordnung der Baukörper offene und flexible Büro und Laborstrukturen mit sehr guter Orientierung angemessene Materialien und eine ruhige Farbgebung Innovatives Fassadenkonzept Auch die Fassade greift die Firmenphilosophie auf Die intelligente Hülle interpretiert das traditionelle Konstruktionsprinzip des Kastenfensters neu und ergänzt es mit einem speziell entwickelten Trommelelement um einen innovativen Teil Die Konstruktion besteht aus Fensterbändern die mit rückseitig emaillierten Glasscheiben verkleidet sind Transparente und opake Fassadenelemente alternieren Die inneren Fassadenelemente teilen sich in ein transparentes fest verglastes Seitenfeld und einen opaken einachsig zu öffnenden Drehflügel mit Lüftungstrommel Die Konstruktion wird dem Wunsch der Nutzer nach natürlicher Belüftung und viel Tageslicht gerecht und leistet zugleich mit ihren zeitgemäßen Dämmwerten einen positiven Beitrag zur Energie Bilanz des Gebäudes Einerseits überwindet die Fassade die Trennung von Innen und Außen durch Ausblicke ins Grüne Andererseits bildet sie die physikalisch technische Haut für ein komplexes Inneres und schützt die Mitarbeiter Apparaturen und Ideen des Bauherrn vor Einblicken Dabei widersteht sie mit

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/774-im-spannungsfeld-zwischen-tradition-und-moderne (2016-02-13)
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