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  • Für den zweiten Blick | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Idee seine Kunst und Zeitgenossenschaft auf dem Fleck darstellen zu wollen noch würde er die Stelle so übermalen als hätte es den Schaden nie gegeben Vielleicht würde er das fehlende Stück in der Art anlegen dass die Sache auf den ersten Blick gar nicht ins Auge springt und erst auf den zweiten Blick nämlich bei genauerem Hinsehen die Ergänzung zu lesen ist Die Frage in welcher Zeit das Haus entstanden sein mag oder wer dessen Architekten waren wäre obsolet Es gab schon immer Architekten die sich mit diesem Problem auseinandergesetzt haben oder besser gesagt die Häuser für den zweiten Blick gebaut haben Ihre Bauten zeugen von bestechenden handwerklichen Qualitäten vertrauten Materialien schönen Fügungen gut funktionierenden Grundrissen Ausstellungsraum im Dachgeschoss Die Ziegelschalen sind weiß geschlämmt auf Anstriche wurde aus ökologischen Gründen weitgehend verzichtet Foto Roland Halbe Architektonisches Konzept Das einfache räumliche Konzept mit Eingangshof rechteckigen und neutralen Ausstellungsräumen die von den Erschließungselementen in die Mitte genommen sind wird nach außen durch eine Schale aus Recyclingziegeln gemauert Für die Planung wichtig war die Frage woher die eingesetzten Baustoffe kommen und wie viel Energie für ihre Herstellung verbraucht wird So stammen die Steine von unterschiedlichen Abbruchhäusern und sind lediglich grob verfugt Zudem wurde weitgehend auf Innenanstriche verzichtet da jeder Anstrich eine ökologische Belastung darstellt Das Dach ist aus Ziegelschalen gebildet die innenseitig weiß geschlämmt sind und als Gewölbekonstruktion den Raum frei überspannen Fenster finden sich so wenig wie möglich lediglich an einer Stelle eine Verglasung wie ein Bild das den Blick auf den benachbartern Wehrturm den Mehlsack frei gibt Energiekonzept Ein Museum in Passivhausbauweise zu errichten stellt die Beteiligten vor hohe Anforderungen Vor allem in der Tatsache dass ein Kunstmuseum mit einem Minimum an Fenstern auskommen muss und die Gemälde durch künstliches Licht optimal in Szene gesetzt werden dokumentiert sich die Herausforderung Bei

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/773-fuer-den-zweiten-blick (2016-02-13)
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  • Begrünte Dächer | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    könne Untersuchungen u a von Kolb 1988 Köhler 2006 und Minke 2009 haben dagegen gezeigt dass begrünte Dächer durchaus nennenswerte Wärmedämm und Hitzeschutzeigenschaften besitzen Nachhaltiges Bauen Nachhaltiges Bauen heißt Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen zu berücksichtigen Im Baubereich wird im Rahmen einer Lebenszyklusbetrachtung die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren eines Gebäudes von der Rohstoffgewinnung über die Errichtung bis zum Rückbau angestrebt Ziel ist eine hohe Gebäudequalität mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt Die Beurteilungs bzw Bewertungsmaßstäbe der Nachhaltigkeit von Gebäuden beziehen sich auf die drei vorrangigen Schutzziele Ökonomie Ökologie sowie Soziales und Kulturelles Ökonomie Hier geht es um die Frage nach der Rentabilität einer Dachbegrünung Die bisher durchgeführten Kosten Nutzen Analysen von Hämmerle 1995 und 2002 Kolb 1997 Manschek 1997 Lietcke 1998 Hoffmann 1999 Krupka 2001 und Mann 2003 lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen Richtungweisend war die Veröffentlichung von Hämmerle 1995 der als Erster eine ausführliche Analyse erstellte die vielen Autoren als Leitfaden diente In einem Punkt sind sich alle einig begrünte Dächer rechnen sich früher oder später Mögliche Punkte der Kosteneinsparung Schutz der Dachabdichtung vor Extrembeanspruchung bei Spitzentemperaturen im Sommer und Winter und vor Wind und Witterungseinflüssen wie Sturm Hagel UV Strahlung damit verlängerte Lebensdauer gegenüber der unbegrünten Variante Fachleute sprechen von einer doppelt so langen Zeit ohne Reparaturen oder Komplettsanierungen Wärmedämmleistungen im Winter und Hitzeschild im Sommer und damit ein Beitrag zur Energieeinsparung auch wenn noch nicht mit Zahlen anrechenbar Erhöhung des Wirkungsgrades von Photovoltaikanlagen Die Dachbegrünung schützt die Dachabdichtung sodass die geplante Nutzungsdauer der Dachfläche von 20 25 Jahren ohne zwischenzeitliche Reparatur bzw Sanierungsarbeiten erreicht wird Die Dachbegrünung bildet die Auflast der Solarmodule sodass Durchdringungen in die Dachabdichtung vermieden werden können Die Dachbegrünung verbessert die Leistung der Photovoltaikanlage um etwa 4 5 durch Kühlung der Solarmodule und trägt damit zur schnellen Rentabilität bei Wasserrückhaltung je nach Begrünungsart jährlich 30 99 des Niederschlags und Minderung der Spitzenabflüsse je nach Begrünungsart bis zu 100 damit Entlastung der Kanalisation mit den verbundenen Einsparpotenzialen bei Rohr und Kanaldimensionierung Einsparung von Regenrückhaltebecken und mögliche Gebührenminderung bei Städten mit gesplitteter Abwassersatzung Ökologie Ökologische Ausgleichsflächen und Ersatz Lebensräume für Tiere Anerkannte Minderungsmaßnahme bei der Eingriffs Ausgleichsregelung Je nach Begrünungsart und Vegetationsform sind dauerhafte Lebensräume mit hoher Artenvielfalt in Flora und Fauna möglich Mann 1998 bzw temporäre Rückzugsbiotope für Wildbienen Schmetterlinge usw Ausgewählte Gründachsysteme mit ausgeglichener Ökobilanz Produkte natürlichen Ursprungs bzw aus Recyclingmaterial und einem dezentralen Substratkonzept um Transportwege zu minimieren Begrünte Dachterrassen können als zusätzlicher Wohn und Pausenraum genutzt werden auflastgehaltene Geländersysteme wie hier das SkyGard bieten die entsprechende Sicherheit Foto Optigrün Soziale Aspekte Lebensqualität ist durch das Begrünen von Dächern direkt und indirekt beeinflussbar Verbesserung des Umgebungsklimas durch Verdunstung des gespeicherten Wassers Verbesserung der Luftschalldämmung aufgrund der größeren Schwingungsträgheit der Gesamtfläche und gute Schalladsorption wegen der Struktur der Vegetation Filterung von Luftschadstoffen und Feinstaub und Minderung von Elektro Smog Verbesserung des Arbeits und Wohnumfeldes für die Menschen insbesondere bei einseh bzw begehbaren Dachbegrünungen zusätzliche Wohn und Nutzflächen Die Tendenz zu nutzbaren Intensivbegrünungen mit Freizeit und Verkehrsflächen ist spürbar Auf Dächern entstehen nicht

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/772-begruente-daecher (2016-02-13)
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  • DAI Mitglied im Blickpunkt: Angeli Büttner | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Berlin Pankow Vorstand Verein zur Förderung des Wasserwesens links Denkmalgeschützte Grundschule in Berlin Friedrichshain rechts Gymnasium Berlin Lichtenberg Von Grün und Gestaltung Noch unter den Argusaugen des Staates bei Pflanz und Begrünungsaktionen am Prenzlauer Berg in Berlin und direkt nach der Wende mit viel Engagement bei Hofbegrünungen war die Zielrichtung klar Grün und Wohlgefühl in die betonierte Stadt zu bringen Die sich teilweise gegenseitig ablehnenden Disziplinen Gartenbau und Landschaftsarchitektur zusammenzubringen war der Ansporn gestalterische Lösungen sowohl im urbanen als auch im Siedlungsbereich zu entwickeln die der Natur der Dinge und dem Geist des Ortes entsprachen So entstanden schon früh innerstädtische begrünte Höfe und Schulhöfe mit hoher Aufenthaltsqualität und biologischer Vielfalt über Grün und Wasser Bereits 1996 wurde mit dem Büro Büttner Garten und Landschaftsplanung im Rahmen des EU Modellprojekts Musterhofbegrünung mit Beratungsstelle eine innerstädtische Oase im Hof des Landesverbandes der Grünen Liga Berlin unter Nutzung von Regenwasser geschaffen Es bestand der Anspruch nicht nur Grün Spiel und Infrastruktur ökologisch umzusetzen sondern auch die Bewässerung mit Regenwasser statt wie bisher mit Trinkwasser durchzuführen Daher wurde die erste Zisterne geplant und gebaut ein Schritt in Richtung gebäudeintegrierten Regenwassermanagements Die Zeit dafür war allerdings noch nicht reif der ökologische Gedanke noch sehr in den Schubladen der Fachgebiete befangen bei den Landschaftsgestaltern mit der Verwendung von Rindenmulch und geschälter Robinie und bei den Hochbauern mit dem Einsatz von baubiologisch unbedenklichen Baustoffen wenn überhaupt Die Notwendigkeit interdisziplinären Denkens und Handelns war weder erkannt noch angewandt Der Durchbruch kam durch die Einführung des Niederschlagswasserentgelts in Berlin mit ihrem immensen Einfluss auf die Kosten Jetzt konnten immer mehr Aufträge im Bereich Grün und Wasser geplant und umgesetzt werden Alle Leistungsphasen der HOAI inkl TGA wurden ausgeführt Die Planung von Regenwasserzisternen Rigolen Pumpentechnik Rohrleitungsdimensionierung Regensimulation und berechnung war eine große Herausforderung auch bei der Bauleitung Diese Leistungsstärke und

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/771-dai-mitglied-im-blickpunkt-angeli-buettner (2016-02-13)
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  • Editorial Ausgabe 2-2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    unterschiedlichster Größenordnung Dabei wird es für die planenden und bauenden Berufe nicht zuletzt darum gehen sich endlich und deutlich von den wenigen in Schieflage geratenen strauchelnden Großprojekten abzugrenzen auch wenn diese lustvoll und schlagzeilenträchtig weiterhin ausgebreitet werden Durch diese wenigen Renommiervorhaben so ärgerlich sie auch sein mögen kann nicht die gesamte Debatte um das Planen und Bauen um die Baukultur geprägt werden Geplant und gebaut wird in der breiten Masse und in allererster Linie regional und lokal Dort werden in der großen Zahl der Projekte und Baumaßnahmen die Prüfsteine gesetzt Hier beweist sich die Qualität unserer Berufsgruppen hier sind die Umsetzung der Energiewende und das Erreichen dringend erforderlicher Klimaschutzziele angesiedelt Verbandspolitisch wird der DAI auch im Jahr 2013 auf den wesentlichen Feldern der Diskussion einer der maßgeblichen Akteure sein Neben den bekannten Dauerthemen werden wir uns weiterhin hartnäckig für eine finanziell angemessene Ausstattung der Städtebauförderungsprogramme einsetzen insbesondere im Bereich der sozialen Stadt wo bekanntermaßen nicht nur fachlich und qualitativ Maßstäbe gesetzt werden können sondern auch maßgebliche wirtschaftliche Impulse Wir werden aber auch und verstärkt darauf achten wie es um die Förderung unseres Nachwuchses bestellt ist wie die Personalausstattung im öffentlichen Dienst sich entwickelt ob unsere Berufsgruppen angemessen gestärkt werden oder es zu weiterem Personalabbau und schwer zu revidierenden Kürzungen kommt Gemeinsam mit den Kammern und anderen Verbänden unterstützt der DAI ein Thesen und Forderungspapier als Anregung für die Politik und Vorlage für Wahlprüfsteine bei der bevorstehenden Bundestagswahl In der Präambel heißt es hier u a Die deutsche Bauwirtschaft und mit ihr die planenden und bauenden Berufe stehen wegen der aktuell eher flach verlaufenden Konjunktur und der strukturellen Veränderungen aufgrund von Demographie Klimawandel und technischem Fortschritt vor gewaltigen Aufgaben Angesichts der großen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Planungs und Bausektors müssen die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Architekten Ingenieure und Stadtplaner verbessert werden

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/770-baukultur-22013-editorial (2016-02-13)
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  • Editorial Ausgabe 1-2013 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    in die Waagschale werfen um an den entscheidenden Stellen Gehör zu finden auf Missstände hinzuweisen und aktiv Verbesserungsvorschläge einzubringen Die Zusammenarbeit zwischen dem DAI und der Bundesstiftung Baukultur konnte erfreulicherweise weiter gefestigt werden durch meine erneute Berufung in den Konvent der Baukultur und meine Wahl in den Beirat der Bundesstiftung werden wir unsere Aktivitäten intensivieren und kontinuierlich ausweiten können Neben unseren Dauerthemen Aus und Weiterbildung sowie Förderung des Nachwuchses unserer Berufsstände haben wir in den letzten Monaten das Thema Hochschulbau in Nordrhein Westfalen aktiv begleitet zur Veranstaltung an der Ruhruniversität Bochum vom 26 10 2012 finden Sie einen Bericht in dieser Ausgabe An dieser Stelle ergeht ein herzlicher Dank an alle unsere Förder und Kooperationspartner ohne deren Engagement die ehrenamtliche Arbeit des Präsidiums so nicht möglich wäre Im September waren wir mit dem DAI Tag 2012 beim AIV Stuttgart zu Gast Berichte hierzu konnten Sie bereits der letzten Ausgabe der BAUKULTUR entnehmen Die in diesem Heft gekürzt wiedergegebene Laudatio von Prof Volkwin Marg auf unseren Preisträger Prof Dr Dr Jörg Schlaich ist in vollständiger Länge auf der DAI Web Seite veröffentlicht Viele weitere Bilder und Eindrücke zum DAI Tag 2012 finden Sie bei www facebook com baukultur Natürlich ist das Präsidium im DAI intensiv mit den Planungen für das Jahr 2013 befasst unsere internationale Fachexkursion wird uns im Herbst nach Brasilien führen dem Gastgeber der FIFA Weltmeisterschaft 2014 Erste Details zur Reise finden Sie auf unserer Internetseite www dai org wo Sie sich auch bereits anmelden können Das Programm inkl Anmeldeformular wird in der nächsten Ausgabe unserer BAUKULTUR erscheinen In Schwerpunktveranstaltungen während des Jahres wollen wir uns mit dem Thema der Planungskultur im Lande auseinander setzen unser DAI Tag in Koblenz ist für den 27 29 9 2013 terminiert bitte merken Sie sich diesen Termin bereits verbindlich vor Erfreulicherweise wächst

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/754-baukultur-12013-editorial (2016-02-13)
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  • Dialog zwischen Architektur und Landschaft | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    waren Lehrende und Studierende auf 9 Standorte in der Stadt Würzburg verteilt Nachdem schließlich in der Nähe der Universität Würzburg ein Grundstück für einen Neubau gefunden werden konnte fand 2004 ein europaweiter Architektenwettbewerb mit über 500 Teilnehmern statt Das Büro Gerber Architekten aus Dortmund gewann mit Abstand vor drei drittplatzierten Büros Bei der Betonherstellung wurde als regionale Referenz ockerfarbener Mainsand als Zuschlag verwendet Foto Dieter Leistner Entwurfskonzept Der Neubau der beiden Fakultäten liegt in unmittelbarer Nähe zu den Universitätsgebäuden am Hubland Die schöne landschaftliche Situation des Grundstücks in seiner Hanglage war Ausgangspunkt für den Dialog zwischen Architektur und Landschaft und bildet den wesentlichen Ansatz für das Entwurfskonzept Das Gebäudeensemble gliedert sich in zwei L förmige Baukörper die über einem 2 geschossigen Sockel in die Hanglandschaft eingebettet sind Durch Aufständerung des südlichen Gebäudewinkels bietet sich ein Blick über den südlich gelegenen Talkessel in die Weite der Landschaft Die Topographie erlaubt eine offene Garagenebene unter dem Gebäude sodass die Einheit von Bauten und Landschaft nicht durch parkende Autos gestört wird Raum für Lehre Forschung und Kreativität Die L förmigen Baukörper sind gegenüber gestellt und schaffen so einen Freiraum der sich für die übergreifende fußläufige Erschließung des Campus öffnet Unterschiedlichste Raumangebote mit vielfältigen Verknüpfungen zwischen innen und außen tragen zum intensiven Kommunizieren bei sodass ein attraktiver Ort für Lehre Forschung und Kreativität entstanden ist Der aufgeständerte Baukörper beherbergt die Hörsäle während der 4 geschossige Trakt mit seiner kleinteiligen Struktur Übungs und Seminarräume sowie die Büros der Professoren aufnimmt Im Hofgeschoss sind beide Gebäude barrierefrei miteinander verbunden Das weit über das Seminargebäude hinausragende Dach markiert mit seinen über drei Geschosse reichenden Stützen den Haupteingang Die schöne landschaftliche Situation des Grundstücks bildete den wesentlichen Ansatz für das Entwurfskonzept Foto Christian Richters Gebäudegestalt und Materialien Die Gebäudegestalt ist in Form eines gefalteten geschlossenen Bandes entwickelt Die

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/753-dialog-zwischen-architektur-und-landschaft (2016-02-13)
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  • Bauen mit Stampfbeton | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    entspricht der Beton der typischen Farbe des oberpfälzer Juragesteins Folgerichtig liegen jetzt auch die beim Aushub freigelegen Kalksteinbrocken als Natursteinboden im Innenraum Ein Baum der am Standort gefällt werden musste lieferte das Holz für die Eingangstür die geradlinig in der Form mit bewusst derber Oberfläche ausgeführt wurde Das Waschbecken ist eine antike Viehtränke und entstammt einem Bauernhaus des Areals So fügen sich Materialien und zeitgeschichtliche Dokumente des Ortes zu modernen Sanitärobjekten und rahmenlosen Glasflächen und ergeben gemeinsam ein bemerkenswertes Zusammenspiel Die Materialien sind auf das wesentliche reduziert Stampfbeton Holz und verspiegeltes Glas das die Natur reflektiert Foto Erich Spahn BetonBild Für die Baustoffe und Einrichtungsgegenstände konnte der Golfclub Lauterhofen als Bauherr Sponsoren gewinnen Durch freiwillig geleistete Arbeitsstunden wurde der kleine Betonbau kostenneutral realisiert Die traditionelle Stampfbetontechnik erfordert keine Armierung Die Standfestigkeit der Wände ergibt sich durch die stete Verdichtung der einzelnen Betonschichten Sie erfolgt mittels Stampfen das die Golfer in Variation zur historischen Bauweise unter Zuhilfenahme ihrer Driver bewerkstelligten Eher symbolisch denn als Bewehrung wurden einige der alten Schläger in die Wandflächen einbetoniert Die einzelnen Betonierabschnitte und der Abdruck der Brettschalung sind gut ablesbar und verstärken den archaischen Charakter Im Vorfeld waren zwecks Festigkeit und Betonrezeptur Probewürfel gefertigt worden Ohne Fließmittel oder Verfestiger wurde der natürliche Beton vor Ort mit relativ grober Gesteinskörnung in den von der Mannschaft jeweils zu bewältigenden Chargen gemischt Größere Bauten aus Stampfbeton lassen sich hingegen natürlich auch mit Transportbeton ausführen Hierfür werden von Betontechnologen spezielle Betonrezepturen konzipiert die entsprechende Fließmittel eventuell Farbpigmente sowie Verzögerer integrieren So kann die gewünschte Stampfbetontechnik auch durch eine versierte Rohbaufirma professionell ausgeführt werden Die Verdichtung der einzelnen Betonschichten erfolgte mittels Stampfen das die Golfer in Variation zur historischen Bauweise unter Zuhilfenahme ihrer Driver bewerkstelligten Foto Erich Spahn BetonBild Insgesamt erforderte der Bau in Lauterhofen 5 Arbeitsgänge die einzelnen Betonlagen konnten

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  • DAI Mitglied im Blickpunkt: Arne Rüdenauer | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    seit 2009 Fachpreisrichter der Architektenkammer Baden Württemberg seit 2011 Mitglied im Vorstand des AIV Stuttgart Wettbewerbe Auszeichnungen 1995 AIV Förderpreis Großsporthalle Superdome Stuttgart 1 Preis 1996 Dr Karl Josef Krettner Preis Anerkennung Hebel Studentenwettbewerb Verdichteter Wohnungsbau Ankauf Joseph von Egle Preis der Stadt Stuttgart 2004 Auszeichnung Architekturforum Zwickau August Horch Bau der WSH Zwickau 2004 Auszeichnung BDA Preis Sachsen Seminar und Laborgebäude der WSH Zwickau 2011 Auszeichnung Beispielhaftes Bauen Stadt Stuttgart Speisepavillon Degerloch 2011 2012 BDA Preis KG Esslingen Göppingen Auszeichnung Beispielhaftes Bauen Kreis Esslingen Neubau Körperwerk Kirchheim u Teck 2012 Auszeichnung Architekturforum Zwickau Lehrgebäude der WSH Zwickau links Seminar und Laborgebäude der WSH Zwickau rechts Speisepavillon der Fritz Leonhardt Realschule in Stuttgart Degerloch Neubau Seminar und Laborgebäude der WSH Zwickau Im bestehenden Hochschulcampus Zwickau der Westsächsischen Hochschule FH ist ein Laborgebäude für den Studiengang Kfz Technik sowie Versorgungs und Umwelttechnik realisiert Laborhallen Seminarräume Büroräume und verschiedene Sonderräume gruppieren sich um zwei begrünte Innenhöfe Die freigestellte Umwelthalle markiert eine kleine Piazza in Ost West Richtung die eine neue Mitte im Gesamtcampus ist die einzelnen Lehrbereiche verbindet und das Hochschulgebiet neu gliedert Die Detailgestaltung und verwendeten Materialien kennzeichnen den Charakter des Laborgebäudes für Kraftfahrzeugtechnik Auf vordergründig aufgesetzte Kosmetik ist zugunsten einer werkgerechten Bearbeitung verzichtet worden Neubau Körperwerk in Kirchheim u Teck Das Körperwerk in Kirchheim u Teck wollte sich räumlich verändern und erweitern Das geforderte Raumprogramm ist auf dem 650 m² großen Grundstück in einem 3 geschossigen Baukörper organisiert Im Erdgeschoss befinden sich die Empfangs und Therapieflächen im Obergeschoss der Trainingsbereich im Dachgeschoss Wohnungen die auch als Praxen genutzt werden können Der Baukörper ist so gegliedert dass er sich harmonisch in die Nachbarschaft einfügen kann Für die Wohnungen entstanden großzügige Terrassen Unterschiedliche Eingangssituationen markieren den Zugang ins Körperwerk bzw zu den Wohnungen und Praxen Neubau Speisepavillon in Stuttgart Degerloch Der Neubau

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