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  • Großer DAI Preis für Baukultur | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Dazu gehört vor allem dass wir sehr früh auch in allen Fragen des Entwerfens und Konstruierens eine gemeinsame Auffassung und Haltung fanden sodass die Frage welcher Entwurf von wem stammt nicht beantwortet werden kann und völlig überflüssig ist Und an anderer Stelle schreibst Du weiter Ebenso wie meine Zusammenarbeit mit Rudolf Bergermann durch die gemeinsame Verantwortung für jedes Projekt gekennzeichnet war sollen hier auch die Einzelverdienste unserer jüngeren Partner zitiert werden Sie dürfen und sollen für sich in Anspruch nehmen dass dies nun ihr Büro ist ihre Verantwortung ihr Erfolg und hoffentlich auch ihre berufliche Erfüllung und Freude Ob sie s wie wir s gerne hörten von uns oder selbst erfahren haben auf jeden Fall freuen wir uns dass auch sie untereinander beherzigen dass in unserem Beruf in höchstem Maße verkörpert durch Rudolf Bergermann Oberflächlichkeit genauso schädlich ist wie Spezialistentum dass man sein Wissen immer erneuern muss aber nie alles selbst wissen kann und deshalb aufeinander angewiesen ist wobei der der offen gibt am meisten bekommt Zuverlässigkeit und absolutes Vertrauen in fachlicher und menschlicher Hinsicht sind das Fundament einer fruchtbaren Zusammenarbeit und eines sinnvollen Werkes Es war auch für mich ein Glücksfall dass ich vor 25 Jahren auf Dich und damit auf Euch getroffen bin Ich hatte ganz dreist vor dem 800 jährigen Stadtjubiläum Hamburgs mit einer unbedachten Skizze für die gläserne Überdachung des Hofes des Museums für Hamburgische Geschichte die hanseatischen Honoratioren animiert alle ihre Spendengelder in Höhe von 3 5 Mio DM für ein Glasdach über dem Baudenkmal herzugeben Nun hatte ich plötzlich das knappe Geld nur 6 Monate Zeit meine Verheißung als simple Skizze aber einen entsetzten Denkmalpfleger der das Schlimmste für sein Kleinod befürchtete Wie die Idee eines schwebenden Glasgewölbes dazu auch noch billig und schnell zustande bringen Konventionelle Lösungen taugten dafür nicht Es musste eine völlig neue Struktur erfunden werden und so wandte ich mich an Jörg Schlaich Er verwandelte prompt meine Not in seine Tugend Eure vorgespannte filigrane Stahl Gitterschale wurde zu einer bestaunten terminlichen und finanziellen Punktlandung Diese Eure Erfindung wurde zugleich zur Mutter unzähliger ähnlicher Glasgewölbe in aller Welt Seither haben wir permanent zusammen entworfen und unser beider Teams auch Türme Brücken weit gespannte Dächer Bahnhöfe Stadien mittels Seilstrukturen Raumtragwerken Holzrautengewölben Membrandächern tensegren Turm oder Kuppelkonstruktionen Viele unserer gemeinsamen Entwurfsideen konnten wir bauen aber so manche Idee ist auf dem Papier geblieben zu unser aller Enttäuschung z B die durchsichtige tensegre Stabnetzkuppel mit fast 400 m Durchmesser federleicht filigran mit transparenten Luftkissen gedeckt als leichtes Dachgewölbe unseres Wettbewerbsentwurfs von 2003 für das Olympiastadion in Peking Anstelle dessen wurde das 45 000 t schwere Vogelnest ausgewählt und gebaut für das sich die Vögel wohl genieren wie Du einmal spöttisch bemerktest Woher kommt Eure Lust am Gestalten im Ganzen wie im Detail Ich möchte auch das Jörg Schlaich selbst beantworten lassen mit nur wenigen Stichworten aus einem Gespräch mit Ingeborg Flagge die ich im Ausstellungskatalog von 2003 ausgewählt habe Was ist für Sie das Faszinierende an Ihrem Beruf Diese unauflösliche Mischung von naturwissenschaftlichem und

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  • Editorial Ausgabe 6-2012 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    noch mehr für eine umfassende baukulturelle Bewusstseinsbildung im Lande sorgen können Einer der zentralen bei dieser Diskussion auftauchenden Punkte war die Planungskultur und ihre öffentliche Wahrnehmung die sich seit geraumer Zeit drastisch zu Lasten der Ingenieure und Architekten verschlechtert hat Musterbeispiel seit langem ist dafür natürlich das Projekt Stuttgart 21 auch diesmal wieder heftig diskutiert Auf allgemeine Fragen der Planungskultur ist der DAI ja bereits in einer Presseerklärung im August diesen Jahres eingegangen ohne Planungskultur keine Baukultur Natürlich ist dies allein nicht ausreichend und daher wurde folgerichtig das DAI Präsidium in Stuttgart erneut aus den Reihen der Mitgliederversammlung gebeten sich im Rahmen eines weiteren Schwerpunktthemas im kommenden Jahr mit den grundsätzlichen Fragen der Planungskultur und des Erscheinungsbildes unserer Berufsstände aber auch unserer Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verstärkt auseinander zu setzen Ansporn dazu gaben uns nicht zuletzt der diesjährige Preisträger des Großen DAI Preises für Baukultur Jörg Schlaich sowie dessen Laudator Volkwin Marg Marg würdigte viele Facetten des Bauschaffens seines Kollegen und Freundes Schlaich und bezeichnete ihn als einen Missionar der Baukunst Dort so die einhellige Meinung im Auditorium müssen wir unsere Berufsstände wieder hinführen Zu einer Baukultur die von den Könnern der Baukunst lebt aber auch zu einer Planungskultur und öffentlichen Betrachtung die diese Könner und ihre Fähigkeiten respektiert und anerkennt Dies scheint glaubt man den Schlagzeilen der vergangenen Monate und Jahre vollständig verloren gegangen Skandale allenthalben neben dem bereits erwähnten Projekt Stuttgart 21 die Elbphilharmonie in Hamburg der Flughafen in Berlin der Landtag in Potsdam oder die Pinakothek in München all überall ist von Bauskandalen von Pfusch am Bau und Schlimmerem die Rede all überall tun Wutbürger ihre Meinungen kund frei nach dem Motto Wer am lautesten schreit hat Recht Gerhard Matzig hat mit Fug und Recht festgestellt Aus Chancen werden im wutbürgerlichen Reich immer Risiken aus dafür immer

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  • Immaterielles Gesamtbild | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    das SIB NL Zwickau hatte dem Stuttgarter Büro Architekten 3P Feuerstein Rüdenauer Partner hierfür den Planungsauftrag erteilt In dem 2011 fertig gestellten Neubau wurde das Pilotprojekt Vakuumspeicher in Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik ILK der Technischen Universität Dresden realisiert Durch die Hinterleuchtung der Fassadenflächen ergibt sich je nach Tagessituation ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild Foto Träupmann Reichenbach Lage und Erschließung Das Grundstück befindet sich auf dem Gelände der Westsächsischen Hochschule Zwickau knapp 2 km nordöstlich des Zwickauer Stadtzentrums Der Erweiterungsbau ist mit einem Abstand von 2 50 m vor der Westseite der bestehenden VUT Halle platziert Eingebettet in ein Grobkiesfeld erhebt sich die neue Halle über einem dezent zurückspringenden Sockel Die Erschließung erfolgt von der Nordseite Gewissermaßen als Steg wird der Weg an das Anliefertor herangeführt Zwischen Bestands und Neubau führt eine offene Stahlaußentreppe als Revisionstreppe auf das Dach Baukonstruktion Die neue Halle misst eine Grundfläche von 11 90 m x 9 50 m und eine Höhe analog der bestehenden VUT Halle von 8 m Die Hauptkonstruktion ist als Stahlbau mit Trapezblecheindeckung und Gefälledämmung ausgeführt Die Außenhülle besteht aus einer doppelschaligen Profilit Gussglasfassade mit transparenter Wärmedämmung im Zwischenraum Die Gründung erfolgte über eine 50 cm starke Bodenplatte sowie Fundamenttieferführungen aufgrund der vorherrschenden Bodenqualität und Gründungsnähe zum Bestand Zur Lüftung sind in der Westfassade Zuluftöffnungen über Lamellenelemente vorgesehen in der Dachfläche befindet sich eine RWA Anlage mit Öffnungen die auch im Tagesbetrieb zur Entlüftung dienen Die technische Versorgung mit HLS ELT erfolgt über einen Technikkanal in den Fassadenflächen Fassaden Die Fassade ist in Anlehnung an die Aufgabenstellung als kristalliner in der Außenhülle glatter homogener Körper realisiert Durch das zweischalige mit transparenter Wärmedämmung und Vlies gefüllte Profilitglas erhält der Neubau sein identitätsstiftendes Erscheinungsbild als markanter Solitär auf dem Campusgelände Durch die Hinterleuchtung der Fassadenflächen ergibt sich je nach Tagessituation ein subtiles

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  • DAI Tag 2012 in Stuttgart | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Newsletter DAI Tag 2012 in Stuttgart Erster Rückblick in BAUKULTUR 6 2012 S 8 Der DAI Tag vom 21 23 9 2012 in Stuttgart hat erneut gezeigt dass es sich lohnt für die Interessen der planenden und bauenden Berufe sowie für die Baukultur als solches einzutreten Neben den alljährlichen DAI Gremiensitzungen gab es in Stuttgart gleich zwei Gründe zu feiern Zum einen wurde turnusgemäß der Große DAI Preis für Baukultur verliehen Diese im Wechsel mit dem DAI Literaturpreis vergebene Auszeichnung ging dieses Jahr an Bauingenieur em Prof Dr Ing Drs h c Jörg Schlaich Eine sehr warmherzige und empathische Laudatio auf Schlaich hat dessen Freund und ebenfalls DAI Preisträger 2006 Prof Dr Ing h c Volkwin Marg gehalten Der Vorsitzende des AIV Stuttgart Gerd Schnitzspahn links übergibt die Staffel für den DAI Tag 2013 an den Vorsitzenden des AIV Koblenz Alexander von Canal rechts Am Abend des selben Tages konnte der AIV Stuttgart auf sein 170 jähriges Bestehen zurück blicken Auch dieses wurde ausgiebig gefeiert Allen Beteiligten insbesondere dem Organsiationsteam um Manfred Lehr und dem Vorsitzenden des AIV Stuttgart Gerd Schnitzspahn sei an dieser Stelle herzlich gedankt Ein ausführlicher Rückblick auf den DAI Tag 2012 wird in der Ausgabe 1

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/735-dai-tag-2012-in-stuttgart (2016-02-13)
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  • Wegebetonende Lichtspuren | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Gelände als auch für die Bebauung um den Stadtbahnhof In ihrer besonderen Positionierung geht die Architektur jedoch weit über die eines Lärmschutzbauwerks hinaus Drei in einem Abstand von ca 3 4 m hintereinander liegende Gabionenwände mit wellenförmigem Höhenverlauf erzeugen eine der Landschaft angepasste gegenläufige Wellen und Talarchitektur Somit schließt die von Flashaar Ingenieure beleuchtete Landschaftsskulptur nicht nur in ihrer Positionierung sondern auch in ihrer Gestaltung das Landesgartenschaugelände ab bzw an die umgestaltete Rheinpromenade an Die Schichtung der Wände erlaubt zudem die Führung des Fuß und Radwegs auf zwei nebeneinander laufenden Spuren die sich abwechselnd voneinander entfernen und wieder treffen Einseitig in die Geländerpfosten integrierte Leuchten erzeugen die Grundbeleuchtung in Form einer deutlich ablesbaren Lichtspur Beleuchtungskonzept Dem Charakter des Bauwerks folgend sollte die Beleuchtung die Passanten nicht nur sicher über Fuß und Radwege führen ohne dabei die Anwohner durch überflüssige Lichtemissionen zu stören Sie sollte ebenfalls ein atmosphärisches Abend bzw Nachtumfeld ähnlich dem eines abendlichen Parkspaziergangs schaffen und den skulpturalen Charakter des Bauwerks auch ohne Tageslicht erfahrbar machen Die einseitig in die Geländerpfosten integrierten und somit nahezu unsichtbaren Leuchten stören den gegenläufigen Wellenverlauf der drei Gabionenwände nicht Sie erzeugen wie selbstverständlich die Grundbeleuchtung zur Verkehrssicherung in Form einer deutlich ablesbaren wegebetonenden Lichtspur Wandanbauleuchten ergänzen die durchgängige Lichtführung in Bereichen ohne Geländer Niedrige Lichtpunkthöhen sowie die warmweiße Lichtfarbe mit für den Straßenverkehr vergleichsweise hoher Farbwiedergabe schaffen eine mit Parkwegen vergleichbare Lichtstimmung Ergänzend zur Grundbeleuchtung akzentuieren Bodeneinbaustrahler die Bäume an den Eingangspunkten des Bauwerks Die den Eingang abschließenden Maximalpunkte der mittleren Wand werden durch Streiflicht aus Geländerfußleuchten erlebbar gemacht Auch die Maximalpunkte des Wellenverlaufs der vordersten Gabionenwand werden durch Streiflicht in ihrer Plastizität und Materialität herausgearbeitet Der Baukörper behält bei Tag und Nacht sowie zu jeder Jahreszeit seine architektonische Identität Energiesparpotenziale Neben der atmosphärischen Ausleuchtung bieten die niedrigen Lichtpunkthöhen eine optimale Basis für

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/734-wegebetonende-lichtspuren (2016-02-13)
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  • Für Vögel sichtbar | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Streuobstwiesen von Wiesbaden Sonnenberg zur Verfügung Seine Idee war einen Andachtsraum zu schaffen und der Öffentlichkeit zugänglich machen Die Planung wird als ein langer Weg der schrittweisen Annäherung beschrieben Priorität hatte der Erhalt der besonderen Situation an der Nahtstelle von Streuobstwiesen und Wald Baubeginn war im Jahr 2010 Der Andachtsraum besteht aus einem speziell beschichteten Isolierglas das UV Licht für Vögel sichtbar macht Zonierung und Materialien Die bauliche Anlage gliedert sich in 4 Elemente Ähnlich einem hortus conclusus ist ein Binnenraum entstanden der von einer Trockenbruchsteinmauer umschlossen ist Sie besteht aus Moselschiefer und einer fein gearbeiteten Abdeckung aus Beton Innerhalb dieses Binnenraums führt ein Weg gleich der via dolorosa zum eigentlichen Andachtsraum aus Stahl und Glas einer Glaskaaba Der Weg ist bewusst uneben gestaltet lenkt somit den Blick auf Stufen und Pflastersteine und zwingt zum aufmerksamen Gehen Der Weg zum Eingang führt unter einer geneigten Kreuzskulptur aus Cortenstahl hindurch einem integralen Bestandteil des Gebäudes Der rostroten Patina verdankt es seine Langlebigkeit Das scheinbar Vergängliche des Rostens soll hier Nachhaltigkeit demonstrieren Im Gegensatz zu der Kreuzfigur die unmittelbar aus dem Boden wächst steht der Glaskubus auf einem schwarzen Granitpostament Er besteht aus einer diagonalen kreuzförmig angeordneten Stahlkonstruktion auf der die Glasplatten mit Senkhaltern montiert sind Auf dem Boden wird diese Kreuzfigur aus eingelegter Baubronze als Fugentrennung wiederholt Glasarchitektur und Vogelschutz Glasscheiben können für Vögel zur tödlichen Falle werden Eingesetzt wurde deshalb ein spezielles Isolierglas das mit einer Beschichtung versehen ist die UV Licht für Vögel sichtbar macht Im Unterschied zu Menschen sind Vögel in der Lage UV Licht zu sehen Den Nachweis dieser Funktion erbrachten Versuche der Vogelwarte Radolfzell die in das Max Planck Institut für Ornithologie integriert ist Testergebnisse haben gezeigt dass 76 der Vögel auf die konventionelle Glasscheibe zugeflogen sind und das neu entwickelte Vogelschutzglas gemieden haben Das verwendete

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/733-fuer-voegel-sichtbar (2016-02-13)
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  • BAUKULTUR - Archiv der Beiträge | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
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    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/archiv-beitraege?start=100 (2016-02-13)
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  • Ein Baum und ein Haus | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    ist zur Hälfte von einer uralten Linde besetzt die ihm als Naturdenkmal seinen einmaligen Charakter verleiht Städtebaulich bildet die Linde den Mittelpunkt eines neu gefassten innerstädtischen Platzes Die Grundrissorganisation des Atelierhauses nimmt Bezug indem alle Aufenthaltsräume nach Osten zum Baum orientiert sind Er sollte nicht als Staffage trivialisiert sondern mehrfach ins Zentrum gerückt werden Abbild und Wirklichkeit Vor allem aber reagiert die Fassade eine Projektion winterlich blattloser Aststrukturen der Linde legt sich als Abwicklung um das ganze Haus herum So wird das Haus zum Baumhaus und gewinnt dabei mehrere Dimensionen Abbild Wirklichkeit Schattenwurf und Spiegelbild überlagern sich zu einer Collage in der Haus und Baum optisch miteinander verschmelzen Die Fassade zieht sich camouflageartig hinter der Linde zurück Diese enge Verbindung von Baum und Haus auf verschiedenen Ebenen ist hier das Thema Es wurde bewusst kein Kontrast gesetzt Aus diesem Grund fügt sich das Haus trotz seiner Modernität so unauffällig in den Zusammenhang ein als hätte es schon immer hier gestanden Fassadenmaterial Die Fassade besteht aus handlaminierten Paneelen aus transluzentem glasfaserverstärktem Kunststoff GFK einem im Fassadenbau bisher kaum verwendeten Material Das Baummotiv ist durchgehend nicht repetitiv auf ein Spezialpapier gedruckt und steckt wie ein Tattoo tief in der GFK Haut Die insgesamt 150 einzelnen Paneele sind mit 8cm Abstand von der Wärmedämmung auf einer Lattenkonstruktion punktförmig montiert Dadurch kann sich im Zwischenraum das Licht gleichmäßig ausbreiten Die grünen Paneele sind fast flach in der Horizontalen mit einer offenen Fuge aneinandergereiht in der Vertikalen geschuppt die Paneele des Dachaufbaus haben eine starke Wölbung die waagrechten Stöße treten als deutliche Profilierung hervor Raumidee Thema im Inneren ist die kontrollierte Unvollkommenheit Die Rohbauästhetik mit unbehandelten Sichtbetonflächen Estrichböden und groben Stahlgeländern zieht sich durch das gesamte Gebäude In der Küche beispielsweise bestehen die Oberflächen der Arbeitsflächen aus orange eingefärbtem Zement Ein Regalsystem aus mdf Platten

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/193-ein-baum-und-ein-haus (2016-02-13)
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