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  • Verborgenes will entdeckt werden | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    eher abschreckend als einladend wirkten und vom Nutzer ein hohes Maß an Improvisation erforderten Die Haustechnik war veraltet Oberflächen wirkten abgewirtschaftet und unansehnlich ein Brandschutzkonzept fehlte Sehenswerte Bereiche waren durch Lagerhaltung den Besuchern verborgen Nach ausführlichen Diskussionen wurde gemeinsam mit der Staatlichen Hofkellerei und der Schlösser und Seenverwaltung die grundsätzliche Entscheidung gefasst der historischen Umgebung respektvoll aber mit deutlichen zeitgemäßen Mitteln zu begegnen Dies zeigt sich in den verwendeten Grundmaterialen die zum einen dem im Keller vorgefundenen Bestand entsprechen Stein Eisen Eiche und zum anderen mit neuen Mitteln ergänzt wurden Glas Grafik und Licht Zur Verbesserung der betriebsinternen Abläufe und zur Steigerung der Besucherfreundlichkeit wurden die vorgefundenen Funktionen neu definiert und geordnet Vinothek und Schatzkammer Die beiden Räume sind das Herzstück für den eigentlichen Verkauf Stilistisch gestalten sich diese beiden Räume als eine Weiterentwicklung im Sinne moderner Weinkultur In der Vinothek kann der Besucher Weine kosten und kaufen ebenso werden wertvolle Weinaccessoires Weinliteratur und Informationen über den Weinbau in Franken angeboten Anstatt der in der in den 1960er Jahren eingerichteten versteckten Schatzkammer werden jetzt in einem leuchtenden Schrein besondere Jahrgänge als das Wertvollste des Würzburger Hofkellers deutlich sichtbar präsentiert Die Schätze heben sich aus der Masse ab und werden erst durch die Bewegung der Schatzsucher sichtbar Möglich wurde dies durch den Einsatz spezieller Folien die den Durchblick erst ab einem bestimmtem Blickwinkel freigeben Hofkeller Der 63m lange Wirtschaftsgang aus den 1960er Jahren der den Nord und Südflügel der Keller verbindet ist als Zeitstrahl inszeniert Direkt auf die Betonwand aufgesprüht werden die Höhen und Tiefen von 900 Jahren Weinbau plakativ dargestellt und im provozierend hinterleuchteten Farbverlauf von Weinblattgrün bis Bordeauxrot grafisch interpretiert Mit jedem vierten Schritt passiert der Besucher eine Bodenmarke von 50 Jahren Barriquekeller Eine verborgene und erst mit der Zeit zu entdeckende Lichtachse zwischen Decke und Boden weist im

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/194-verborgenes-will-entdeckt-werden (2016-02-13)
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  • Architekturbüro in Hanglage | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    erforderte jedoch außergewöhnliche Betonzusammensetzungen die in Deutschland über ein eigenes Regelwerk abgesichert werden mussten DAfStb Richtlinie Selbstverdichtender Beton Selbstverdichtende Betone sind gekennzeichnet durch ein selbstverdichtendes Fließvermögen das keine Verdichtungsenergie erfordert Hierdurch kann der baubetriebliche Aufwand der Betonarbeiten vermindert und die Qualität der Bauteiloberflächen verbessert werden Gegen diese Aufwands und Qualitätsvorteile sind die höheren Stoffkosten zu beachten Bei der Tragwerksbemessung wird Selbstverdichtender Beton gem wie Normalbeton DIN 1045 Teil 1 behandelt die Bezeichnung Selbstverdichtender Beton bezieht sich also allein auf den Frischbeton Angesichts der bautechnischen Vorteile von Selbstverdichtendem Beton entschloss sich das Würzburger Architekturbüro Ruhl Albert GmbH Architekten und Ingenieure diese Technologie bei einem aktuellen Bauvorhaben einzusetzen Geplant war die Errichtung eines selbst genutzten Bürogebäudes um nach siebenjährigem Bestehen dem gewachsenen Raumbedarf gerecht zu werden und eine repräsentative Neugestaltung vorzunehmen Das gewählte Grundstück befindet sich in einer auf den ersten Blick ungünstigen Hanglage Zwischen zwei Brücken gelegen stellte sich zudem die Frage nach einer möglichst günstigen Ausrichtung des Gebäudes zu den Verkehrswegen Ein großer Teil des Gebäudevolumens wurde tief in den Hang eingeschoben In Richtung der Autobahntrasse wurden geschlossene Betonscheiben als Fassaden vorgesehen Die offenen Glasflächen wenden sich vor allem in Richtung eines auf der gegenüberliegenden Talseite befindlichen Landschaftsschutzgebietes Bestehender Baumbewuchs wurde weitestgehend erhalten Die Hauptkonstruktion ist eine Kombination aus Sichtbetonwandscheiben und Stahlstützen Die Deckenkonstruktion wurde in einer Verbundbauweise aus Holzleimbindern und Beton geplant und ausgeführt Die Betondecke über dem Erdgeschoss wurde maschinell geglättet und erhielt keinen weiteren Bodenaufbau Die Glasfassade besteht aus Stufenverglasungen die in die tragende Rahmenkonstruktion aus Sichtbetonriegeln und Stahlstützen eingebaut sind Als Lüftungsflügel wurden geschlossene Holzelemente mit Dreh und Kippfunktion vorgesehen Die Betonelemente der Hauptkonstruktion werden über das Prinzip der Betonkernaktivierung zur thermischen Regulierung des Gebäudes genutzt Die Betonkernaktivierung wird durch eine Luftwärmepumpe betrieben Auf diese Weise ist auch die Kühlung des Gebäudes möglich Die Steuerung des

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/191-architekturbuero-in-hanglage (2016-02-13)
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  • Bekommt der Lehrter Bahnhof eine Kathedraldecke? | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    sind auch Werke der Baukunst geschützte Werke nach 2 Urheberrechtsgesetz UrhG wo es heißt 1 Zu den geschützten Werken der Literatur Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere 4 Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke Wann aber wird Planung und Gebäude nun tatsächlich ein schützenswertes Urheberrecht zugebilligt Natürlich ist das nicht bei jedem 08 15 Gebäude der Fall sondern nur ab einer gewissen Gestaltungshöhe Es muss sich also um mehr als eine bloße ordentliche Lösung einer fach und zweckgebundenen Aufgabe durch Anwendung bautechnischer und architektonischer Lösungsmittel handeln Nach herrschender Meinung genießt ein Werk der Baukunst urheberrechtlichen Schutz jedenfalls dann wenn sein ästhetischer Gehalt einen solchen Grad erreicht dass nach Auffassung der für Kunst empfänglichen und mit Kunstanschauungen einigermaßen vertrauten Verkehrskreise nicht Fachleute sondern mit Kunstdingen einigermaßen vertraute Menschen von einer Leistung gesprochen werden kann die sich deutlich vom durchschnittlichen Architektenschaffen abhebt vgl LG Nürnberg Fürth Urteil v 30 04 2003 AZ 3 O 861 99 m w N Wenn nach diesen Kriterien für ein Bauwerk oder auch für die bloße Planung da bereits diese geschützt ist der Urheberrechtsschutz bejaht wird steht dem Planer eine Vielzahl von Ansprüchen zu Dies beginnt mit dem Recht die Vervielfältigung des Bauwerks durch Lichtbilder oder Film ohne seine Zustimmung zu verbieten Nach 59 UrhG ist ohne Zustimmung nur eine Abbildung des Teils des Gebäudes zulässig die von der Straße und von einem dem Publikum allgemein zugänglichen Ort aus hergestellt wird nicht aber die Abbildung mit einer besonderen Perspektive So wurde eine Postkarte des Hundertwasser Hauses in Wien das von einem oberen Stockwerk des gegenüber liegenden Hauses fotografiert wurde vom Bundesgerichtshof wegen Verletzung des Urheberrechts untersagt BGH Urteil v 5 6 2003 I ZR 192 00 Bei zulässiger Verwendung von Lichtbildern hat der Planer auf jeden Fall Anspruch auf Nennung als Urheber Während die vorstehenden Dinge kaum Grund für Auseinandersetzungen bieten sollten geht es bei den wirklich streitigen Fällen zumeist um Eingriffe in Planung und Bauwerk selbst wie auch in dem jetzt beim LG Berlin entschiedenen Fall Dabei bietet 97 UrhG dem Urheber eine scharfe Waffe wenn sein Werk erst einmal als geschütztes Werk anerkannt ist Denn dann kann er Beseitigung oder Unterlassen unberechtigter Eingriffe verlangen oder Schadensersatzansprüche Ausgleich für unberechtigte Nutzung seiner Planung Schadensersatz für die Verletzung seines Persönlichkeitsrechts geltend machen Änderungen und andere Eingriffe sind jedenfalls grundsätzlich nicht zulässig Eine Ausnahme billigt die Rechtsprechung dem Eigentümer nur dann zu wenn Änderungen oder Erweiterungen unter Abwägung der Interessen des Urhebers und des Eigentümers für den Urheber noch als zumutbar erscheinen und keine Entstellung des Werkes bedeuten Starre Richtlinien für die Abwägung zwischen Nutzungsinteressen des Eigentümers und den persönlichkeitsrechtlichen Belangen des Urhebers gibt es nicht sondern alles ist Einzelfallentscheidung Verallgemeinernd kann man aber wohl sagen dass für die Nutzung notwendige Sanierungen oder Erweiterungen eher zumutbar sind als bloße Änderungen zur Kostenersparnis und dass andererseits das Recht des Urhebers desto höher angesiedelt ist je mehr es sich um ein klassisches Referenzobjekt in zentraler Lage handelt So wäre dies

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/185-bekommt-der-lehrter-bahnhof-eine-kathedraldecke (2016-02-13)
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  • DAI Zeitschrift: 25 Jahre „Baukultur - Ein Rückblick | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Freizeit und Spiel Theater und Bühne Friedhof und Denkmal bis zu Verkehrsbauten Ingenieur und Brückenbauten sowie von Ausbildung über die ästhetische Bildung bis hin zur Elitebildung Mit der Ausgabe 5 1975 ging die DAI Zeitschrift an den deutschen Consulting Verlag in Wuppertal Die Redaktion übernahm Paulgerd Jesberg zusammen mit dem vom Verlag bestellten Redakteur Wolfgang Laudage Jetzt kamen zur gebotenen Themenvielfalt DAI Texte als Sonderausgaben hinzu 1975 Neues Bauen in alten Städten Münster 1977 Trulli Fera Gestalt und Konstruktion der Trulli auf der Margia in Apulien von Prof Dr Ing Martin Graßnick Kaiserslautern 1979 geriet die DAI Zeitschrift in Turbulenzen Sie ging an den Girardet Verlag Wuppertal der nur wenige Ausgaben herausgab bis er mit Ausgabe 6 1979 Verlag und Druck ganz einstellte jedoch den Titel Deutsche Architekten und Ingenieur Zeitschrift behielt der formal nicht Eigentum des DAI war DAI Nachrichten überbrückten die Vorbereitungszeit bis im November die Erstausgabe der Baukultur erscheinen konnte der jeweils sechs Ausgaben im Jahr im Architekten und Ingenieur Verlag Niederhausen Ts folgen sollten Die Baukultur schlug bereits mit dem Untertitel Technik Wissenschaft Kunst Umwelt einen neuen Ton an der die Breite des beabsichtigten Spektrums umriss und führte sich mit dem Thema genius loci ein mit dem Hermann Sörgel 1904 die Beseelung der Örtlichkeit aus dem Gesamtstimmungscharakter und dessen Beziehungen auf Architektur und zum menschlichen Leben benannte Die Autoren junge Namen zu dieser Zeit Paul von Naredi Rainer Vittorio Magnago Lampugnami Bruno Reichlin und Fabio Reinhart antworteten darauf während M Mislin und Ernst Weber historischen wie gegenwärtigen Brückenbau aus den aktuellen Umweltbedingungen heraus entwickelten Die nächsten Themen waren u a Flexibilität und Variabilität Energie Architekturwende oder Komplexität des Einfachen die zum Wesentlichen der Architektur vordrangen Zum Redaktionsteam gehörten damals der Bauingenieur und Hochschullehrer Prof Dipl Ing Günter Ehrenberg AIV Mainz der Bauingenieur Dr Ing Heinrich Wolf Bundesverband Zement AIV Köln und der Architekt Dipl Ing Hans August Heymanns AIV Frankfurt der leider 1983 zu früh verstarb Parallel zur Baukultur kreierte Ulrich Conrads 1981 im Verlag Bertelsmann Fachzeitschriften Berlin die zweisprachige Zeitschrift Daidalos die mit einer Schar illustrer Autoren und im Buchumfang von 130 Seiten viermal im Jahr erschien Die Zielsetzung war identisch mit der Baukultur nämlich dem viel beklagten Verlust von Qualität der Architektur entgegenzuwirken und neue Maßstäbe zu setzen 1981 jährte sich der 200 Geburtstag von Karl Friedrich Schinkel der an der Wiege der Architekten und Ingenieur Vereine stand Ihm galten zwei große Ausstellungen in West und Ostberlin Damit öffneten sich das Alte Museum und die Wege nach Potsdam zum Charlottenhof und den Römischen Bädern ebenso Schloss Glienicke Ort romantischer Verzauberung und der Ausbau des Schlösschens Tegel mit Park in dem das Denken eines Wilhelm von Humboldt bauliche Gestalt annimmt Die Baukultur ließ breiten Raum für Dr Werner Gabler Berlin der über Schinkels Visionen Schinkels Sendungsbewusstsein und dessen Lehrgebäude berichtete Dr Helmut Börsch Supan fragte Können wir noch mit gutem Gewissen Schinkel feiern Die Antworten darauf boten in jeder Ausgabe die Dokumentation von Bauten der Gegenwart und deren Hintergründe Wettbewerbe und erste Bauten zur Internationalen

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/151-DAI-Zeitschrift-25-Jahre-Baukultur-Ein-Rueckblick (2016-02-13)
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  • Büroforum Würzburg | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    einfaches Gewerbeobjekt mit wenigen Mitteln und sorgfältiger Detaillierung zu einem architektonischen Ereignis werden kann Geplant und umgesetzt vom Architekturbüro Gründel Kurz und Partner in Würzburg entstand ein Bau mit insgesamt 1000 Quadratmeter Nutzfläche Naturmaterialien Tageslicht von allen Seiten und natürliche Belüftung tragen dazu bei daß sich Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen wohl fühlen Qualität in allen Bereichen sei es bei Material Hersteller Ausführung oder Service ist oberstes Prinzip der Firma Büroforum Wir verkaufen nicht nur sondern leben auch selbst unsere Philosophie betont Geschäftsführer Jochen Bähr und so waren wir auch bei unserem Neubau unserem Grundsatz verpflichtet und haben auf hochwertige Architektur und gutes Design gesetzt Funktionalität und gutes Design zu verbinden ist ein großes Anliegen der Firma als Büro und Objekteinrichter Dies wurde von der Stadt Würzburg mit der Verleihung des Antonio Petrini Preises 2004 honoriert Der Antonio Petrini Preis der Stadt Würzburg wird als Bauherren und Architekturpreis seit 1996 alle 2 Jahre ausgelobt Es werden unabhängig von Größe und finanziellem Aufwand sehr gute architektonische Leistungen bewertet Einstimmig würdigte das Preisgericht den Entwurf vom Architekturbüro Gründel Kurz und Partner als beste architektonische Leistung der letzten 2 Jahre und damit auch das unternehmerische Engagement von Geschäftsführer Jochen Bähr Auf den 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche des Gebäudes sind Beispiele von gelungener Büro und Objekteinrichtung zu sehen ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Lieferprogramm der Firma Büroforum Deren Leistungsspektrum umfaßt nicht nur die Planung und Einrichtung von Büros sondern auch von Verwaltungsgebäuden Kindergärten Kantinen Krankenhäuser Altenheimen und Arztpraxen Viele Kunden von Büroforum wollen sich aber nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch im Wohnbereich mit Möbeln von gutem Design und hochwertiger Qualität umgeben Deshalb hat die Firma unter dem Namen Büroforum plus auch Möbel für den Wohn Eß und Schlafbereich in ihr Sortiment aufgenommen Seit Oktober 2005 ist die Firma Partner von B B Italia Cassina

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/baukultur/beitraege/134-Bueroforum-Wuerzburg (2016-02-13)
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  • Architekturfotograph Harald Müller-Wünsche | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    der Nachbearbeitungs Möglichkeiten am Computer Von solchen Manipulationen hält der in Würzburg lebende Harald Müller Wünsche nichts Der Lichtbildner Jahrgang 1947 war ursprünglich in einem Ingenieurbüro tätig ehe er sich 1970 als Autodidakt der Architekturfotografie zuzuwenden begann Das nötige Rüstzeug um alsbald professionell Honoraraufträge und die Publikation seiner Arbeiten in der Fachliteratur in Maga zinen oder Präsentationsbroschüren für sich verbuchen zu können erwarb er bei Workshops der renommierten Kamerabauer Hasselblad und Linhof Wichtiger als bits und bytes ist ihm das denkende Auge Das Bild ist im Kopf bereits fertig ehe er den Auslöser drückt Im Klartext bedeutet dies zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein die Seele der Architektur begriffen zu haben zu wissen wie es um das Licht steht um die rechte Atmosphäre Denn es bleibt einem manchmal nur ein flüchtiger Eindruck des gewünschten Effekts wenn das Sonnenlicht die Ober fläche eines Gebäudes streift oder sich die Sonne für einen kleinen Augenblick hinter einer gro ßen schwarzen Wolke hervorwagt Damit erweist sich Müller Wünsche gewissermaßen als Nachfahre der Impressionisten die das gleiche Ziel nämlich das Festhalten flüchtiger Eindrücke verfolgten und im Übrigen einen engen Bezug zur Fotografie ihrer Zeitgenossen pflegten Die Bildsprache die Kompositionstechnik des Lichtbildners Müller Wünsche ist jedoch eine ganz moderne zeitgenössische Sein Formwille bewegt sich am Rande der Abstraktion die Archi tektur gibt ihm Kubisches vor liefert prismatische und kristalline Formen und so manche Arbeit gemahnt an die Konkrete Kunst Seine Optik möchte den Betrachter in die Darstellung hinein ziehen Ihm liegt daran auch mal von der gewohnten Wirklichkeit abzugehen und ihr eine neue Konzeption entgegenzusetzen Das vorgegebene Motiv wird durch Licht Farbe und Komposi tion von Harald Müller Wünsche der Realität entrissen und einem gewandelten Dasein im Bild zugeführt Müller Wünsche seit 2001 freischaffend und immer interessiert an neuen Auftragsarbeiten pflegt parallel zur professionellen

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  • Wahlprüfsteine 2005 der planenden Berufe in Deutschland | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    DAI Veranstaltungen Archiv AIV Exkursionen Vorträge Archiv Weitere Termine Ausstellungen Der Verband Partner Premiumpartner Förderpartner Kooperationspartner Netzwerkpartner Mitgliedsvereine Wettbewerbe Vereine nicht im DAI Mitgliedschaft Über den DAI Organe und Aufbau Ehrenpräsidenten Positionen Kontakt Mitgliederbereich Impressum Satzung Kontakt Wonach suchen Sie Suchen BAUKULTUR Aktuelle Beiträge Abonnement Redaktion Mediadaten Archiv der Beiträge Archiv der Zeitschriften Meldungen Preise und Ehrungen Presse Newsletter Wahlprüfsteine 2005 der planenden Berufe in Deutschland Politische Forderungen der Verbände und Kammern anläßlich der bevorstehenden Bundestagswahlen im September 2005 Wie schon 2002 so gibt es auch 2005 wieder die Wahlprüfsteine der Verbände und Kammern Die dort aufgeführten Positionen sind ein gemeinsamer Nenner und spiegeln die Allgemeinpositionen der unterstützenden Institutionen wieder Sie können den Flyer unter Weitere Informationen herunterladen und ausdrucken Aus Kostengründen bietet der DAI keine gedruckten Exemplare an Diese können ggf bei der Bundesarchitektenkammer angefordert werden Siehe auch die Pressemitteilung über die Wahlprüfsteine Geschrieben von Administrator BAUKULTUR DAI Tweets von BAUKULTUR Informiert bleiben Partner finden Baukultur erleben Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine e V Mitglied werden Mitgliederzeitschrift Verband Vorstand Datenschutz Vereinslogin Satzung Beim DAI publizieren Impressum Sitemap DAI Newsletter Name E Mail Zum DAI Newsletter Archiv Der DAI bietet auch einen Presseverteiler an Geschäftsstelle kontakt dai org Telefon 030

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  • Sehen – Denken – Bauen | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    die in der Gründung der Stiftung Baukultur münden soll Beide Begriffe sind in ihren Definitionen häufig umstritten Architektur ist schon im ursprünglichen antiken Wortsinn ein umfassender und vielschichtiger Begriff Von seinen zwei altgriechischen Wortwurzeln bezeichnet die eine arch das Anfangen Anführen und Unternehmen die andere tekton das Erfinden Hervorbringen Verfestigen Bilden und Bauen Im Begriff Architektur vereinigt sich folglich eine ganze Summe schöpferischer Tätigkeiten die speziell in einem Objekt ihren Niederschlag finden müssen In der Geschichte vor dem 19 Jahrhundert war das Planen und Bauen vor allem geprägt von vorangegangenen Erfahrungen sowohl in der Stadt als auch in der Gebäudegestaltung Die vorhandenen Materialien und technischen Möglichkeiten im Rahmen der Naturgesetze setzten die Grenzen in denen sich die historischen Baumeister zu bewegen hatten Der evolutionäre Fortschritt des Bauens ging sowohl was den Verbrauch der Landschaft und der Verschmutzung als auch den Zugewinn an neuen Erkenntnissen betraf nur leicht linear ansteigend aufwärts Als Störung des Lebensumfeldes wurde die Entwicklung nicht empfunden Seit der industriellen Revolution mit Beginn des 19 Jahrhunderts die mit einem sprunghaften Anstieg von Produktion und Bevölkerung einherging sind die Dimensionen gewaltig gewachsen Neue Bautechniken das rasche Fortschreiten der Mobilität und neuer Produktionsprozesse haben die Kurve der Entwicklung und des Bauvolumens exponential nach oben steigen lassen Die Expansion der Städte und Industriereviere führte zur Überbauung und Zersiedelung ganzer Landschaften insbesondere in den traditionellen Industrieländern zu denen auch Deutschland gehört Der früher noch als geradezu unermesslich angesehene Freiraum auf unserem Planeten ist inzwischen stark eingeengt und wir nehmen diesen Umstand bewusst als unangenehm wahr Ansonsten hätte eine Partei wie die Grünen in Deutschland keine Chance gehabt Unter diesen Aspekten mit schwindenden Ressourcen in allen Bereichen muss die Schaffung von Architektur durch Planen und Bauen eines der Mittel sein um den mensch lichen Lebensraum vom einzelnen Wohnhaus bis zu ganzen Regionen in

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