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  • Ersetzung von "Büroreferenzen" durch "Mitarbeiterreferenzen"? | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    beiden weiteren Referenzen verwies dieses Büro darauf dass das konkret vorgesehene Projektteam von fünf Personen zuvor bei einem anderen Architekturbüro tätig gewesen sei Dort hätten diejenigen Personen die jetzt im Projektteam tätig seien zwei vergleichbare Leistungen erbracht sodass insgesamt drei vergleichbare Büroreferenzen vorhanden seien Der AG folgte dieser Argumentation und rechnete die beiden Referenzen des Projektteams dem Bewerber zu Ein konkurrierendes Architekturbüro monierte dies und beantragte Nachprüfungsverfahren Die VK Südbayern gibt hier dem AG recht Auch wenn Referenzen in der Form von Büroreferenzen gefordert würden seien Referenzen in erster Linie personengebunden Es sei daher grundsätzlich nicht zu beanstanden sich auf Referenzen zu berufen die für einen früheren Arbeitgeber erbracht wurden Dies habe im besonderen für das VOF Verfahren zu gelten bei dem die Leistung einen ganz persönlichen Charakter aufwiesen Entscheidend sei immer welchen Beitrag der jeweilige Mitarbeiter im Rahmen der Erarbeitung einer Referenz erbracht und welche Phase des entsprechenden Projekts dieser begleitet habe Ein Bieter der durch Neugründung aus einem Unternehmen hervorgegangen sei die gleichen Personen beschäftige über das bisher vorhandene Know how verfüge und mit im Wesentlichen denselben Anlagen und Werkzeugen arbeite könne auch auf Arbeiten als Referenz verweisen die dieselben Mitarbeiter in der früheren Firma erbracht hätten Allerdings könnten diese Büroreferenzen des bisherigen Unternehmens nur berücksichtigt werden soweit eine weitgehende Identität zwischen den Personen die für die Referenzaufträge zuständig waren und den Mitarbeitern im neugegründeten Unternehmen festgestellt werden könne Denn nur bei einer derartigen Fallkonstellation könne der Auftraggeber sicher sein dass das neugegründete Unternehmen Gewähr dafür biete dass die bisherigen Leistungen des vorigen Unternehmens und des Referenzgebers auch weiterhin in vergleichbarer Qualität erbracht würden Entscheidend sei deshalb ob der hier für den Zuschlag vorgesehene Bieter den ausgeschriebenen Auftrag vollständig oder zumindest zu einem ganz überwiegenden Teil durch das Personal des in den Referenzen genannten Unternehmens durchführen werde Dies

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  • Folienfassade für Hollywood: Trailer | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Veranstaltungen DAI Veranstaltungen Archiv AIV Exkursionen Vorträge Archiv Weitere Termine Ausstellungen Der Verband Partner Premiumpartner Förderpartner Kooperationspartner Netzwerkpartner Mitgliedsvereine Wettbewerbe Vereine nicht im DAI Mitgliedschaft Über den DAI Organe und Aufbau Ehrenpräsidenten Positionen Kontakt Mitgliederbereich Impressum Satzung Kontakt Wonach suchen Sie Suchen BAUKULTUR Meldungen Verbandsmeldungen Literaturhinweise Produktmeldungen Meldungen aus den AIVen Preise und Ehrungen Presse Newsletter Folienfassade für Hollywood Trailer Referenzen auf der Homepage des Konfektionärs Planex Technik in Textil GmbH gaben den Anstoß für ein Set Design des Hollywood Film SELF LESS Bei der Umsetzung wurde das Unternehmen durch Dr Lars Meeß Olsohn vom Atelier leichtbaukunst planerisch beraten Er ist Mitglied im Ruhrländischen AIV zu Essen Kinostart 10 7 2015 in den USA 20 8 2015 in Deutschland Filmtrailer www youtube com Vgl auch den redaktionellen Beitrag in der BAUKULTUR 4 2015 Folienfassade für Hollywood Samstag den 13 Juni 2015 um 11 42 Uhr Fachexkursionen DAI Jahresprogramm und Veranstaltungen der DAI Mitglieder sowie weitere Termine Informiert bleiben Partner finden Baukultur erleben Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine e V Mitglied werden Mitgliederzeitschrift Verband Vorstand Datenschutz Vereinslogin Satzung Beim DAI publizieren Impressum Sitemap DAI Newsletter Name E Mail Zum DAI Newsletter Archiv Der DAI bietet auch einen Presseverteiler an Geschäftsstelle kontakt

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  • DAI Literaturpreis 2015 | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Wonach suchen Sie Suchen BAUKULTUR Meldungen Verbandsmeldungen Literaturhinweise Produktmeldungen Meldungen aus den AIVen Preise und Ehrungen Presse Newsletter DAI Literaturpreis 2015 Der DAI Literaturpreis 2015 geht an den Göttinger Verleger Gerhard Steidl Der Preis wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Großen DAI Preis für Baukultur verliehen Die feierliche Preisverleihung findet am 26 9 2015 im Rahmen des DAI Tages 2015 in Schloss Herrenhausen in Hannover statt Bekannt wurde Gerhard Steidl in den 1970er Jahren zunächst durch seine Plakatdrucke für Klaus Staeck und Joseph Beuys In den 1980er Jahren folgten literarische Bände sowie Kunst und Fotografiebände Seit 1993 hält der Steidl Verlag die Weltrechte am Gesamtwerk von Günter Grass Im Steidl Verlag wird das Buch zum Kunstwerk erhoben Mit jeder Publikation entsteht ein neues künstlerisches Werk So werden sämtliche Produktionsschritte persönlich betreut d h Layout und Druck werden in enger Zusammenarbeit mit den Autoren bzw Künstlern abgestimmt und es kommen nur ausgewähltes Papier und Leinen zum Einsatz Aufgrund der hohen künstlerischen Qualität genießt der Steidl Verlag inzwischen international Weltgeltung Weitere Informationen www steidl de Freitag den 15 Mai 2015 um 09 03 Uhr Fachexkursionen DAI Jahresprogramm und Veranstaltungen der DAI Mitglieder sowie weitere Termine Informiert bleiben Partner finden Baukultur

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  • Aufhebung der Ausschreibung wegen falscher Kostenschätzung? | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Betrieb auszuführen Im folgenden hob der AG das Vergabeverfahren auf weil die Angebotssummen sämtlicher Angebote weit über den veranschlagten Haushaltsmitteln lagen und kündigte eine Neuausschreibung der Leistungen an später schrieb er diese Leistungen erneut aus und erteilte auch den Zuschlag A forderte darauf den Ersatz seines positiven Interesses mit der Auffassung dass die Aufhebung der Ausschreibung rechtswidrig erfolgt sei hilfsweise macht er den Ersatz des negativen Interesses geltend Das OLG sieht den Anspruch auf Ersatz des positiven Interesses als unbegründet den auf Ersatz des negativen als begründet an Der AG habe hier die Ausschreibung rechtswidrig aufgehoben und insoweit eine schuldhafte Pflichtverletzung im Sinne von 280 Abs 1 i V m 311 Abs 2 Nr 1 241 Abs 2 BGB begangen er habe seinen Pflichten aus 2 Abs 5 und 17 Abs 1 VOB A nicht genügt Nach 17 Abs 1 Nr 3 VOB A dürfe eine Ausschreibung nur dann aufgehoben werden wenn andere schwerwiegende Gründe bestünden also Gründe die in ihrer Bedeutung mit denen in Abs 1 Nr 1 und Nr 2 vergleichbar seien Ein solch schwerwiegender Grund könne zwar grundsätzlich auch darin liegen dass ausreichende Haushaltsmittel nicht zur Verfügung stünden Hierfür genüge jedoch die objektive Überschreitung der Ansätze der eigenen Kostenschätzung und Kostenplanung alleine nicht Denn nach 2 Abs 5 VOB A dürfe ein AG Bauleistungen nur ausschreiben wenn er berechtigt davon ausgehen dürfe dass er die Leistungen auch bezahlen könne Dies erfordere regelmäßig eine pflichtgemäße Ermittlung der voraussichtlichen Kosten sowie eine Prüfung dass ihm die erforderlichen Haushaltsmittel hierfür zur Verfügung stünden Nach ständiger Rechtsprechung des BGH komme eine sanktionslose Aufhebung einer Ausschreibung nur dann in Betracht wenn der schwerwiegende Aufhebungsgrund erst nach Beginn der Ausschreibung eingetreten sei oder dem Ausschreibenden zuvor jedenfalls nicht bekannt sein konnte Das schließe es aus dass der AG die Aufhebung der Ausschreibung erfolgreich auf eine Kostenschätzung und die Überschreitung der darin ermittelten Kostensätze stützen könne wenn seine Kostenschätzung nicht ordnungsgemäß zustande gekommen sei Diese schuldhafte Pflichtverletzung einer Aufhebung der Ausschreibung ohne einen Aufhebungsgrund im Sinne von 17 Abs 1 VOB A sei hier für den von A geltend gemachten Schaden jedoch nicht ursächlich gewesen weil sein Angebot auszuschließen gewesen wäre Grund hierfür sei dass er im Angebot erklärt habe alle angebotenen Leistungen vollständig im eigenen Betrieb auszuführen während er im Aufklärungsgespräch mit dem AG erklärt habe ein Nachunternehmen einzusetzen Damit sei seine Angabe im Angebot objektiv unwahr gewesen Sein Angebot sei somit nicht zuschlagsfähig gewesen Allerdings hätten die Bieter dem Grunde nach einen Ersatzanspruch ihres negativen Interesses bezüglich der rechtswidrigen Aufhebung der Ausschreibung nach 280 Abs 1 311 Abs 2 Nr 1 und 241 Abs 2 BGB Denn hätte der AG eine ordnungsgemäße Kostenschätzung vorgenommen und hätte diese zu dem Ergebnis geführt dass mit Kosten der Größenordnung der im Submissionstermin formulierten Angebotsendsumme zu rechnen sei hätte er entweder für eine entsprechende Bereitstellung von Haushaltsmitteln Sorge getragen oder auf die Ausschreibung in dieser Form verzichtet In beiden Fällen wäre es nicht zu einer kostenpflichtigen Teilnahme der Bieter am Vergabeverfahren gekommen Diese hypothetische Betrachtung rechtfertige

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  • Der Baukulturbericht im Bundestag | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Weitere Termine Ausstellungen Der Verband Partner Premiumpartner Förderpartner Kooperationspartner Netzwerkpartner Mitgliedsvereine Wettbewerbe Vereine nicht im DAI Mitgliedschaft Über den DAI Organe und Aufbau Ehrenpräsidenten Positionen Kontakt Mitgliederbereich Impressum Satzung Kontakt Wonach suchen Sie Suchen BAUKULTUR Meldungen Verbandsmeldungen Literaturhinweise Produktmeldungen Meldungen aus den AIVen Preise und Ehrungen Presse Newsletter Der Baukulturbericht im Bundestag Im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs besprach am 25 3 2015 der Ausschuss für Umwelt Naturschutz Bauen und Reaktorsicherheit den Baukulturbericht 2014 15 Zum ersten Mal konnte die Bundesstiftung Baukultur damit direkt ihre Bestandsaufnahme des Planens und Bauens in Deutschland mit den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen in die Bundespolitik einbringen Im Bewusstsein dieser besonderen Situation umriss der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Reiner Nagel die Grundgedanken des Baukulturberichts mit seinen Schwerpunktthemen Wohnen in gemischten Quartieren Infrastruktur und öffentliche Räume sowie Planungskultur und Prozessqualität und fasste die wichtigsten Empfehlungen zusammen Weitere Informationen www bundesstiftung baukultur de Dienstag den 14 April 2015 um 16 03 Uhr Fachexkursionen DAI Jahresprogramm und Veranstaltungen der DAI Mitglieder sowie weitere Termine Informiert bleiben Partner finden Baukultur erleben Verband Deutscher Architekten und Ingenieurvereine e V Mitglied werden Mitgliederzeitschrift Verband Vorstand Datenschutz Vereinslogin Satzung Beim DAI publizieren Impressum Sitemap DAI Newsletter Name E Mail Zum DAI Newsletter Archiv Der DAI

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  • Gewinner eines Architektenwettbewerbs muss nicht den Auftrag erhalten! | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Das Ergebnis des Wettbewerbs sollte zu 35 in die Wertung eingehen weitere 35 sollten auf das Honorar entfallen jeweils 10 der Punkte sollten auf die projektbezogene Präsentation die Projektorganisation sowie die Methoden zur Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine entfallen Bieter A der Wettbewerbssieger rügte darauf diese Zuschlagskriterien mit der Auffassung dass das Resultat des Architektenwettbewerbs eine deutlich höhere Gewichtung für die Zuschlagsentscheidung haben müsse z B etwa 80 Die VK Südbayern ist hier anderer Ansicht 3 Abs 4 Ziff b VOF bestimme dass Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben werden könnten wenn der Auftrag an den Gewinner oder einen Preisträger des Wettbewerbs vergeben werde Im letzteren Falle müssten alle Preisträger des Wettbewerbs zur Teilnahme an den Verhandlungen aufgefordert werden Der Auftraggeber sei somit nicht verpflichtet den Auftrag an den Wettbewerbssieger zu erteilen Außerdem spreche 17 Abs 1 VOF davon dass einer oder mehrere der Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen nach Maßgabe der in 15 Abs 2 VOF genannten einheitlichen Richtlinien zu beauftragen seien Damit werde in 17 Abs 1 VOF gerade nicht festgelegt dass zwingend der erste Preis mit der Ausführung zu beauftragen sei sondern es werde im Gegenteil auf die Gesamtheit der Preisträger abgestellt Damit seien einem oder mehreren der Preisträger die weiteren Planungsleistungen zu übertragen Auch dies gelte im Übrigen nur im Regelfall denkbar sei und dies sei auch ausdrücklich vorgesehen dass keiner der Preisträger in Frage komme weil keine einwandfreie Ausführung zu erwarten sei oder ein sonstiger wichtiger Grund entgegenstehe In der Entscheidung des Preisgerichts sei somit regelmäßig ein Zulaufen der Ausführung auf einen Architekten aus dem Kreis der Preisträger angelegt Es werde jedoch nicht determiniert welcher Preisträger zu beauftragen sei und auch die Möglichkeit offen gelassen dass gar kein Preisträger beauftragt werde Eine definitive und abschließende Festlegung bereits in der Wettbewerbsbekanntmachung auf den ersten

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  • Umdeutung eines Nebenangebotes in ein Hauptangebot ? | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    der Wertung nicht berücksichtigt worden Bei dem weiteren Angebot handele es sich in der Sache um ein Nebenangebot und nicht wie von A vorgetragen um ein weiteres Hauptangebot Ein Hauptangebot liege immer dann vor wenn der Bieter das LV bedienen wolle oder soweit zugelassen eine gleichwertige Lösung anbieten wolle Nebenangebote dagegen offerierten die Leistungen anders als in der Leistungsbeschreibung nachgefragt Ein Nebenangebot liege dann vor wenn Gegenstand des Angebotes ein von der geforderten Leistung abweichender Bietervorschlag sei Auch inhaltlich sei es ein Nebenangebot weil es in zwei Punkten vom LV abweiche ohne dass dies im Hauptangebot zulässig wäre Zum einen biete hier der Antragsteller A einen Stein an der das LV hinsichtlich des geforderten Herkunftsortes nicht erfülle Der AG habe die Möglichkeit der Angabe eines abweichenden Herkunftsortes auch nicht explizit mittels der Formulierung oder gleichwertig eröffnet Da dies vom A nicht rechtzeitig gerügt worden sei sei das ungerügte LV von den Bietern so zu bedienen wie es formuliert worden sei Der Zusatz oder gleichwertig sei auch nicht in das LV hinzulesen Dem stehe schon entgegen dass 7 EG Abs 8 Satz 1 VOB A in bestimmten Fällen den Verweis auf eine bestimmte Herkunft ohne den Zusatz oder gleichwertig zulasse nämlich dann wenn es durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigt sei Dies entspreche vorliegend auch dem Willen des AG der schon in den fertiggestellten Bauabschnitten einen Stein verlegt habe und deswegen auch im vorliegenden dritten Abschnitt diesen Stein zum Einsatz bringen wolle Darüber hinaus habe der A in seinem Nebenangebot abweichend vom LV nicht die geforderte Plattenstärke angeboten Unabhängig davon sei das weitere Angebot als Nebenangebot nicht wertbar gewesen Da der AG als Zuschlagskriterium ausschließlich den niedrigsten Pries gewählt habe seien in diesen Fällen Nebenangebote selbst dann nicht wertbar wenn sie ausdrücklich zugelassen seien Dies ergebe sich aus dem Wettbewerbsgrundsatz aus 97 Abs

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  • Festlegung des Angebotes mit Vorlage von Produktblättern? | DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V., Berlin
    Preis Nach Eröffnungstermin forderte der AG den A als Bestbieter auf das angebotene Produkt für die Dachabdichtung verbindlich mitzuteilen und die Eigenschaften mit Produktdatenblättern nachzuweisen A legte das Produktdatenblatt des Herstellers F vor und erklärte dass dieses seiner Kalkulation zugrunde liege Darauf forderte der AG Angaben dazu inwieweit eine dauerhaft wirksame Verschweißbarkeit mit der Dachabdichtung möglich sei A legte darauf ein weiteres Datenblatt für das nicht den Anforderungen des LV entsprechenden Alternativprodukt W vor Der AG monierte die Abweichung des Produktes W worauf A erklärte er werde das Produkt S einsetzen Darauf schloß der AG das Angebot wegen unzulässiger Änderung an den Vergabeunterlagen aus wogegen sich A wandte Nach seiner Ansicht seien Fabrikate und Typen im Angebot nicht abgefragt worden Objektiv könne sein Angebot daher nur so verstanden werden dass er ausschreibungskonforme Produkte anbiete Außerdem habe er sich nicht auf ein bestimmtes Produkt festgelegt solange die Aufklärung andauere könne auch ein Produktwechsel stattfinden Die VK gibt dem AG recht Das Angebot des A sei auszuschließen Gestalte ein AG die Ausschreibung produktneutral und ohne Abfrage von Fabrikaten könne er im Rahmen der Aufklärung zur Konkretisierung des Angebotes die entsprechenden Produktdatenblätter anfordern Es sei zwar unschädlich wenn ein Bieter bei der Aufklärungsverhandlung ein nicht konformes Produkt nenne solange er sich nicht hierauf festlege Sofern der AG jedoch die Fabrikate und Typen der angebotenen Produkte abfrage und der Bieter die entsprechenden Produktblätter vorlege lege er sein Angebot auf diese Fabrikate und Produkte fest Grundsätzlich handele es sich bei dieser Konkretisierung nicht um eine unverbindliche Darstellung wie der Bieter die Leistung beispielsweise erbringen wolle sondern um eine verbindliche Festlegung seines insoweit noch nicht konkretisierten Angebotes Dies ergebe sich aus Sinn und Zweck der Aufklärung die der Ermittlung des Angebotsinhaltes und nicht einer beispielhaften Darstellung der Leistungserbringung diene Im Rahmen der Aufklärung könne ein Angebot

    Original URL path: http://www.dai.org/oeffentlichkeitsarbeit/nachrichten/meldungen/1312-2015-02-16-15-03-38 (2016-02-13)
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