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  • Indonesien: Aufmerksamkeit für Klimawandel
    Anlass gibt In diesem Jahr sorgten Brände in den Regelwäldern der Inseln Sumatra und Borneo für Aufsehen Dort zünden Firmen nach Abholzung des wertvollen Holzes die Reste an um Böden auf die Schaffung von Palmölplantagen vorzubereiten Die Dimension ist gigantisch Im September und Oktober brannte es auf einer Fläche die zwei Millionen Fußballfeldern entspricht In den beiden Monaten lagen Indonesiens tägliche CO2 Emissionen durch Brände über den täglichen Emissionen der gesamten Wirtschaft der USA Indonesiens systematisch gelegte Waldbrände brachten zudem Haze einen fiesen Qualm der Teile Indonesiens sowie die Nachbarstaaten Singapur und Malaysia vernebelte Mehr als 40 Millionen Menschen waren betroffen 500 000 ließen sich wegen akuter Atemwegserkrankungen behandeln 19 starben Auch jenseits solcher Katastrophen Aufmerksamkeit für Umwelt und Klimathemen zu schaffen war Ziel des FNF Seminars in Bandung Während die TV Journalisten eingeladen waren mussten sich alle anderen Teilnehmer durch das Verfassen von Online Blogs mit Artikeln zu Klimawandel bewerben Von 50 Bewerbern wurden 28 ausgewählt und zu dem Seminar eingeladen die die besten und die meistbeachtesten Artikel veröffentlicht hatten In Bandung eine Großstadt die etwa vier Autostunden von Indonesiens Hauptstadt Jakarta entfern ist wurden Ursachen und Folgen von Klimawandel dargelegt und diskutiert Zudem ging es darum wie man Berichte zu Umweltthemen aussagekräftig interessant und glaubwürdig verfasst Am zweiten Tag des Seminars befragten die Teilnehmer Passanten auf der größten Einkaufsstraße Bandungs zu ihren Klimaschutz Ansichten Aus den Antworten die oft wenig Kenntnis und Anteilnahme wiederspiegelten wurden Artikel verfasst die über die Facebook und Twitter Accounts der Autoren verbreitet wurden Bewusstsein für Klimawandel zu schaffen ist ein wichtiger Schritt in Indonesien wo Regierungs und Oppositionsparteien Umweltpolitik selten Beachtung schenken Vor der Klimakonferenz in Paris hat Indonesiens Regierung angekündigt dass im Jahr 2030 die CO2 Emissionen des Landes 29 unter business as usual liegen sollen also unter dem Wert der in

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6256 (2016-02-15)
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  • Verschenktes Potential: Wasserkraft in Südasien
    Hauptstadt Nepals hat Stromausfälle und geplante Stromabschaltungen load shedding zwischen zwölf und 16 Stunden am Tag Andere Gebiete der Region stehen vor ähnlichen Situationen Da alle Länder der Region einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierungsprozess durchlaufen wird die Nachfrage nach Strom weiter wachsen Die bestehende Stromerzeugung basierend auf fossilen Brennstoffen ist nicht nur in der Kapazität beschränkt sondern hat schwerwiegende umweltschädliche Auswirkungen Aufgrund von Engpässen in der Stromversorgung nutzen private Haushalte und Unternehmen zudem oft entweder kerosinbasierte Energie oder Dieselgeneratoren Beide tragen wesentlich zu einer erhöhten Luftverschmutzung bei Neu Delhi hat mittlerweile den zweifelhaften Ruf die Hauptstadt mit der schlimmsten Luftverschmutzung der Welt zu sein Mit reichlich zur Verfügung stehenden Wasserreserven in der Region vor allem in Nepal und Bhutan bietet Wasserkraft eine attraktive Option um die Stromversorgung der gesamten Region zu revolutionieren sowie Umweltschäden zu verringern Südasien hat trotz großer Reserven eine schlechte Bilanz bei der Nutzung von Wasserkraft Stiftung für die Freiheit Das Potential für Energie aus Wasserkraft in Südasien liegt laut Schätzungen bei 305 GW GigaWatt wird aber nicht einmal ansatzweise abgerufen Nepal zum Beispiel hat eine generative Kapazität von 83 GW erzeugt derzeit aber nur 620 MW MegaWatt Sowohl Nepal als auch Bhutan haben aufgrund der geographischen Lage ein enormes Potenzial diese natürlichen Ressourcen zu nutzen Allerdings führen riesige Infrastrukturkosten und die politische Dynamik in der Region dazu dass nicht genügend Projekte realisiert werden Indien und Bhutan haben zwar ein Übereinkommen wobei Indien Staudämme baut und finanziert und im Gegenzug vergünstigten Strom aus Bhutan kauft Die Replikation von solchen Projekten bleibt allerdings oft aus oder wird nur schrecklich langsam vorangetrieben Notwendig für eine konstante Energieversorgung in Südasien ist die Erlaubnis für grenzüberschreitenden Stromhandel und die Öffnung für den Privatsektor um die Infrastrukturkosten zu schultern Zur Verbesserung der Energieversorgung organisiert FNF zusammen mit der SAARC Chamber of Commerce

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6272 (2016-02-15)
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  • Südafrika in der Wasserkrise
    Misswirtschaft vor allem als Folge der Vetternwirtschaft des regierenden African National Congress ANC als einen der Hauptfaktoren für die Wasserkrise Südafrikas Die Partei weigert sich schlichtweg den desaströsen Zustand ihres Wassermanagements anzuerkennen So entladen lokale Gemeinden jeden Tag rund 4 Milliarden Liter unbehandeltes oder nur teilweise behandeltes Abwasser in die Flüsse und Dämme des Landes Wasserhähne laufen trocken Die marode Wasserinfrastruktur ist schon seit Jahren nicht mehr gewartet worden Die Konsequenz ist dass nicht nur die Wasserversorgung gefährdet sondern auch die öffentliche Gesundheit bedroht ist Reformen sind dringend nötig und durchaus möglich aber es fehlt der politische Wille Am Beispiel einiger Gemeinden die vom politischen Partner der Stiftung für die Freiheit der liberalen Oppositionspartei Democratic Alliance DA regiert werden kann allerdings ein vorbildlicher Umgang mit der Ressource Wasser aufgezeigt werden Diese best practices hat die FNF in Broschüren festgehalten Eine dieser best practices ist der Managementansatz zu Wasserverlust der DA regierten Drakenstein Gemeinde Im Jahr 2000 verlor diese Gemeinde rund 35 ihres Wassers in Südafrika liegt der nationale Durchschnitt bei 37 vor allem durch undichte Wasserrohre Durch konsequentes Handeln und innovative Strategien hat die Gemeinde diese Zahl auf 14 im Jahr 2015 reduziert obwohl die Bevölkerung ständig wächst und somit

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6279 (2016-02-15)
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  • Anschlag in Ouagadougou | freiheit.org
    bleiben Dass Burkina Faso angegriffen wurde bedeutet dass wir nirgendwo auf der Welt mehr sicher sind Burkina Faso Karte der politischen Gliederung Wikimedia Commons Damit ist jetzt auch Burkina Faso ins Visier der Terroristen gerückt Das Land hatte im Februar 2014 zusammen mit Mali Mauritanien Niger und Tschad die Gruppe G5 Sahel gegründet eine Organisation die bei der Bekämpfung des Terrors im Maghreb zusammenarbeitet Burkina Faso ist Teil der Sahelzone und gehört zu dem Gebiet in dem sich extrem religiöse Gruppierungen bewegen Die burkinischen Behörden waren sich der Gefahr eines Terrorakts durch islamistische Kreise bewusst Es war schon im Vorfeld des Anschlags letzten Freitag vereinzelt zu Angriffen im Norden und Osten des Landes nahe der Grenze zu Mali gekommen Am Freitagabend wurden zudem ein australischer Arzt und seine Frau in dem Ort Djibo im Norden des Landes entführt Die Bedrohung ist eine Hypothek für das Land das erst im September letzten Jahres durch eine friedliche Revolution den langjährigen Präsidenten Campaore zu Fall brachte der durch eine Verfassungsänderung seine erneute Kandidatur nach 27 Jahren im Amt erzwingen wollte Die zunächst für den 18 Oktober 2015 angesetzten Wahlen mussten aufgrund eines Putsches verschoben werden der erst durch Vermittlung des Präsidenten der westafrikanischen Staatengemeinschaft dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall beendet werden konnte Der am 29 November 2015 neu gewählte Präsident Roch Christian Kaboré hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen Es herrscht nun die Befürchtung dass die Terroristen keine Einzeltäter waren dass sie nur Teil einer oder mehrerer Terrorzellen waren die versuchen nun neben Mali auch Burkina Faso zu destabilisieren Burkina Faso mit einer Bevölkerung von insgesamt 17 Millionen Menschen hat einen Anteil von 60 Muslimen Mit einem Bruttosoizalprodukt von nur 790 USD pro Person und Jahr zählt es zu einem der ärmsten Länder der Welt Die friedliche Revolution die zur Absetzung von Präsident Campaoré

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/anschlag-ouagadougou (2016-02-15)
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  • Im Dialog gegen den Klimawandel
    das Endstadium der internationalen Klimaverhandlungen markiert sondern Ausgangspunkt für weitere Anstrengungen sein muss Bis zur nächsten Jahrhundertwende darüber ist sich die Mehrheit der Experten einig muss die vollständige Dekarbonisierung der Wirtschaft erreicht sein Im Hinblick auf die Unterzeichnung des Pariser Abkommens ist man sehr optimistisch der politische Wille ist in weit höherem Maße gegeben als in früheren Jahren da viele Staaten inzwischen von den Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen sind Auch wurde die Verhandlungslogik entscheidend verändert während das Kyoto Protokoll das Ergebnis eines Top Down Ansatzes war und entsprechend auf Widerstand stieß ist es mit den INDCs gelungen einen Button up Prozess in Gang zu setzen Die Länder waren jetzt frei unter Berücksichtigung ihrer eigenen Interessen und Möglichkeiten ihre Ziele zu formulieren Dies geschah in den meisten Fällen im Rahmen eines breit angelegten Konsultationsprozesses mit der Zivilgesellschaft Das macht die Stärke der INDCs aus Ihre politische Verbindlichkeit dürfte aus diesem Grund höher sein als die Verpflichtungen unter dem Kyoto Protokoll auch wenn sie nicht rechtlich bindend sind Und auch die Rahmenbedingungen sind günstiger als in früheren Jahren die Preise für Technologien im Bereich erneuerbare Energien sind signifikant gesunken und Unternehmer wie Kapitalmärkte haben inzwischen verstanden dass Investitionen in diesen Bereich sehr attraktiv sein können Im Dialog gegen den Klimawandel Video of Im Dialog gegen den Klimawandel Im Dialog gegen den Klimawandel Für einen Erfolg in Paris sind jedoch drei Aspekte wichtig Erstens muss es gelingen die INDCs in das Pariser Abkommen zu integrieren um sie damit verbindlich zu machen Zweitens müssen sie einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden Einheitliche Messverfahren Transparenz und Rechenschaftsplicht sind hierbei unverzichtbar Ferner müssen die Anstrengungen bei der Anpassung an den Klimawandel in Zukunft verstärkt werden was eine entsprechende finanzielle Unterstützung an die am meisten betroffenen Länder voraussetzt Das gemeinsame Plädoyer der liberalen Gäste aus dem Ausland

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6293 (2016-02-15)
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  • Im Dialog gegen den Klimawandel | freiheit.org
    Klimawandel Im Dialog gegen den Klimawandel Themen Bildung Offene Gesellschaft Soziale Marktwirtschaft Internationale Politik TTIP Freiheit Digital Migration Veranstaltungen Stipendien Bewerbung Förderung Netzwerk Stipendiatenleben Stiftung Geschichte Aufgaben Struktur Standorte Jobs Themen Bildung Offene Gesellschaft Soziale Marktwirtschaft Internationale Politik TTIP Freiheit Digital Migration Veranstaltungen Stipendien Bewerbung Förderung Netzwerk Stipendiatenleben Stiftung Geschichte Aufgaben Struktur Standorte Jobs liberal Das Magazin Mediathek Newsletter Presse Kontakt EN Die Freiheit der Bürger in der digitalen Welt

    Original URL path: https://www.freiheit.org/file/im-dialog-gegen-den-klimawandel (2016-02-15)
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  • In unserer globalen Welt expandieren die Städte
    Jahren zum Hidden Champion also zum Marktführer im Bereich SMS und Cloud Dienste für Geldinstitute gemausert An argumentativen Beispielen mangelt es auch auf dem westlichen Balkan nicht Der richtige Mix ist entscheidend Die Stiftung setzt in ihrer Arbeit auf verschiedene Zielgruppen Dazu gehören u a kommunale Entscheidungsträger Politiker und Unternehmer aber auch Studenten und Schüler Für letztere ist die Frage der individuellen Verantwortung wichtig Die FNF bietet nicht nur Know how in einer Vielzahl an Disziplinen an sondern sie versucht vor allem Brücken zwischen den Zielgruppen zu bauen So tauschen sich die verschiedenen Zielgruppen regelmäßig zu konkreten Themen untereinander aus Dies geschieht grenzübergreifend sowie auf europäischer Ebene Verständnis fördern und Netzwerke aufbauen Co creation und Collaboration mit diesen Begriffen wird man oft konfrontiert In der Theorie klingt es so einleuchtend doch einfach ist das Zusammenspiel von unterschiedlichen Akteuren in der Realität nie Dabei liegt es meist nicht so sehr am fehlenden Willen gemeinsam an einem Strang zu ziehen sondern an der grundlegenden Verschiedenheit der Akteure und deren Prioritäten Unternehmer und kommunale Entscheidungsträger teilen zwar ein gemeinsames Interesse die Steigerung der Attraktivität der Kommune als Wirtschaftsstandort jedoch redet man oft aneinander vorbei da sich die Positionen zu sehr voneinander unterschieden oder weil die Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden Die Stiftung hilft dabei gemeinsame Interessen zu erkennen und zeigt Kooperationsmöglichkeiten auf Smart Cities next generation Städte für Flüchtlinge Das Thema Smart Cities wächst an den aktuellen Herausforderungen der Zeit erneut wird die Frage relevant wie eine Kommune Flüchtlinge integriert Was für die Länder entlang der Westbalkanroute noch Zukunftsmusik ist ist für Deutschland unmittelbar Beispiele aus der Geschichte von den Salzburger Emigranten die in Ostpreußen angesiedelt wurden den Hugenotten die u a in Brandenburg Aufnahme fanden bis hin zu den rund 12 Millionen deutschen Vertriebenen die in einer enormen Kraftanstrengung aller Beteiligten integriert wurden

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6298 (2016-02-15)
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  • Henryk M. Broder in Potsdam
    Hurra wir kapitulieren Von der Lust am Einknicken In sieben Kapiteln und vielen Beispielen beschreibt Broder wie der Westen im vorauseilenden Gehorsam einen Kotau vor der islamischen Welt macht und er fragt sich ob Respekt Rücksichtnahme und Toleranz die richtigen Mittel im Umgang mit Kulturen sind die sich ihrerseits respektlos rücksichtslos und intolerant gegenüber allem verhalten das sie für dekadent provokativ und minderwertig halten Auf eine Frage des Moderators Hannes Stein DIE WELT nach möglichen Updates seines Buches antwortete Broder dass er über eine Loseblattsammlung nachgedacht habe Hetzreden und Drohgebärden von Islamisten gegen Juden hörten nicht auf Darüber hinaus empörte sich Broder über die gescheiterte Islamkonferenz in der es um ein Bekenntnis zu den Grundrechten und zum Grundgesetz ging Bei der Diskussion zum Thema Wertekonsens und freiheitliche Ordnung hätten die muslimischen Verbänden keinen Konsens erzielt Die Medien hätten dies fast unkommentiert hingenommen meinte Broder Letztlich sprach Broder davon dass er mehr Fragen als Antworten habe Jedoch wolle er aufrütteln zum kritischen Nachdenken anspornen Geschichte ist unvorhersehbar sie macht sich Ob sich Europa zu einem EurAsia oder zu einem EurAbia entwickeln würde sei spekulativ Aus Sicht Broders habe Europa keine Chance der Islam werde sich mit seinen negativen und unfreien Einflüssen

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/174 (2016-02-15)
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