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  • Nordkoreas weiter Weg zum internationalen Handel
    nordkoreanischen Bildungsministerium eröffneten die Veranstaltung Der deutsche Botschafter in der DVR Korea Friedrich Löhr sicherte in seiner Begrüßungsrede Unterstützung für die Fortbildungsseminare der Stiftung in Nordkorea zu und betonte dass diese nicht nur der Weiterbildung dienten sondern auch vertrauensbildende Maßnahmen seien Freihandel und Protektionismus An den beiden ersten Seminartagen referierte Koopmann über klassische und moderne Handelstheorien sowie wichtige Rahmenbedingungen für Direktinvestitionen aus dem Ausland Anlehnend an die bekannten Wirtschaftswissenschaftler Krugman und Obstfeld betonte er die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis der internationalen Ökonomie Handel ist gewinnbringend Wenn alle Länder Güter und Dienstleistungen verkauften sei dieser Austausch für alle Beteiligten so gut wie immer von gegenseitigem Nutzen Im Gegensatz zu dem was die Wirtschaftstheorie vorhersagt habe die Vergangenheit jedoch gezeigt dass nicht Freihandel sondern vielmehr Protektionismus die Handelspolitik dominiert Im Allgemeinen spiegelten die Fragen der Teilnehmer ihre guten Kenntnisse der internationalen Ökonomie wieder sie indizierten aber auch welche Bedeutung bestimmte Themenschwerpunkte für die nordkoreanische Seite haben Beispielsweise erkundigten sie sich nach den konkreten Vorteilen und dem Nutzen einer Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation für die Entwicklungsländer Sie zeigten auch Interesse an der Frage warum Russland seit mehr als zehn Jahren und bislang erfolglos über eine Aufnahme in die WTO verhandelt Koopmann sprach auch über die Regionalisierung des internationalen Handels und seine Auswirkungen auf das multilaterale Handelssystem Mit der Ausnahme der Mongolei seien viele WTO Mitgliedstaaten auch in mindestens ein präferenzielles Handelsabkommen eingebunden Derartige vielfache Mitgliedschaften würden in den nächsten Jahren stark zunehmen denn es bestehe riesiges Potenzial Wenn jedes der derzeit 150 WTO Mitglieder mit jedem anderen Mitglied ein solches Abkommen schließe wäre die Welt durch mehr als 11 000 bilaterale Abkommen vernetzt Derzeit bestehen zweihundert solcher Handelsvereinbarungen Zum Zeitpunkt des Seminars in Nordkorea brachten die Vereinigten Staaten und Südkorea die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zum erfolgreichen Abschluss Wachstumsmotor Außenhandel Der Referent aus dem

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/179 (2016-02-15)
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  • Kultur- und Kreativwirtschaft: Europas Zukunft?
    Professionalisierung der Kulturwirtschaft Warschau Kulturwirtschaft in Polen aktuelle Herausforderungen und London Von den Creative Industries zur Ökonomie der Kultur Herausforderungen für politische Entscheidungsträger Eine Einordnung der Kreativwirtschaft im Kontext des globalen Wettbewerbs nahmen sodann der Vorsitzende des Deutsch Französischen Kulturrats Jaques Toubon und Abteilungsleiter Wissenschafts Kultur und Kommunikationsstatistik der UNESCO vor Toubon betonte dabei den Anteil der Politik an der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung des Kulturbetriebs wie er sich etwa im inzwischen auf etwa 30 Prozent gestiegenen Anteil deutscher Filme in deutschen Kinos zeige Er betonte die Notwendigkeit einer den Mitgliedstaaten neutralen EU Kulturpolitik die sich erst kürzlich in der Einstellung des Verfahrens zur Finanzierung des öffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland manifestiert habe Dann änderte sich die Perspektive des Kongresses mit der Frage welche Rolle Europas Kreativwirtschaft in der Welt spielt Exemplarisch stellten Vertreter verschiedener Kulturzweige ihre Position im Weltmarkt dar Gilles Tinayre aus Paris nannte Eckdaten für den Bereich der Filmmusik Lorraine Fannin Ko Gründerin von Edinburgh UNESCO City of Literature für das Verlagswesen Stefan Arndt X Filme Berlin für die Filmproduktion The ArtNewspaper Turin für den Bereich Printmedien Presse und Catherine Hickley von Bloomberg News für den Kunstmarkt Die Bereiche Musik Design und TV Industrie analysierten Freibank GmbH Hamburg Henrik Otto Elektrolux Stockholm und die ARD Generalsekretärin Dr Verena Wiedemann ab Stefan Jaeckel von Stage Entertainment schließlich steuerte Zahlen aus der subventionsfreien und gewinnträchtigen Musicalbranche bei Dass sich die Kongressteilnehmer inspiriert zum abendlichen Get together in der Berliner Villa Elisabeth zusammen finden konnten lag nicht zuletzt an dem anregenden Zwiegespräch das zum Abschluss des ersten Kongresstages Bernd Fesel vom Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft und der Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission Dr Roland Bernecker führten Ganz im Sinne des eingangs erwähnten Einstein Zitats Nicht alles was gezählt werden kann zählt nicht alles was zählt kann gezählt werden wurde Kultur

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/181 (2016-02-15)
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  • „Der Freiheit verpflichtet“ – Festveranstaltung für Otto Graf Lambsdorff
    Lambsdorff aufmerksam gemacht doch noch bevor er ihn kennen gelernt habe sei er der Kölner SPD eingetreten Wer weiß welches Unglück Sie vielleicht hätten verhindern können merkte von Dohnanyi zum Vergnügen der Gäste an Er lobte den liberalen Streiter für seine gerade Haltung Lambsdorff habe eisern Stand gehalten als es hieß eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik gegen die tradierte deutschen Gemeinschaftsideologien und gegen die neuen romantischen Gesellschaftsträume zu vertreten Hauptaugenmerk des Laudatoren lag aber darauf was aus dem Vermächtnis Lambsdorffs erwachsen könne Von Dohnanyi hob in diesem Zusammenhang das Engagement des ehemaligen Bundesministers in Sachen Föderalismusreform hervor Dies sei eben das zentrale Thema der Freiheit Lambsdorff habe hier mit seinem nach vorne gerichtetem Denken wichtige Impulse gegeben Mit Blick auf die Globalisierung und deren Folgen wies von Dohnanyi auf Lambsdorffs wichtige Rolle in unseren Beziehungen zu den USA hin und betonte Ihr Gewicht könnte uns helfen die europäischen Interessen zu erklären Der ehemalige Bundesminister dankte dem FDP Ehrenvorsitzenden dafür dass Sie so wirksam der Freiheit für und in unserem Land eine Gasse bereitet und diese dann offen gehalten haben Auch der Dalai Lama übermittelte seine Glückwünsche Er schrieb dem früheren Vorsitzenden des Vorstands der Friedrich Naumann Stiftung der sich seit Jahren für verfolgte Tibeter einsetzt unter anderem Ich halte die warmherzige Freundschaft in Ehren die ich mit Ihnen teilen durfte und ich erinnere mich zuvörderst und mit tiefempfundener Dankbarkeit Ihrer entschiedenen und unerschütterlichen Unterstützung für die gerechte Sache Tibets Ihr prinzipientreues Eintreten für Freiheit Gerechtigkeit Menschenrechte und Demokratie ist eine großartige Quelle der Inspiration nicht nur für das Volk Tibets sondern für alle die jene grundlegenden Rechte schätzen Sie haben sich mit Ihrem konsequenten Einsatz für mehr Freiheit und Menschrechte in Deutschland und international großen Respekt erworben würdigte auch FDP Partei und Fraktionschef Guido Westerwelle den Jubilar Sie sind ein Politiker der

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/249 (2016-02-15)
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  • Lambsdorff: Mehr Beteiligungskapital – Mehr Marktwirtschaft
    Humankapital Mitarbeiterbeteiligung gehört dazu Der rechte Ort für mehr Mitarbeiterbeteiligung ist weder die Mottenkiste wohin es Sybille Haas in der Süddeutschen Zeitung vom 23 11 2006 platziert noch die Wundertüte aus der mehr Innovation gezaubert wird mehr Eigenkapital für den Mittelstand und mehr Risikokapital im Standortwettbewerb Mitarbeiterbeteiligung stammt auch nicht aus der Mottenkiste der Sozialisten Mehr Teilhabe durch mehr Mitarbeiterbeteiligung ist fundamentaler Bestandteil einer Marktwirtschaft wie sie die Gründerväter Walter

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/251 (2016-02-15)
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  • Vor 80 Jahren: Nobelpreis für Stresemann
    Friedensstifter Seine Verdienste um den Erhalt der Demokratie in den Krisenjahren 1923 24 als er für kurze aber entscheidende Zeit auch Reichskanzler war sind heute unstrittig Vor allem aber war er in seiner Funktion als Außenminister 1923 29 der Architekt einer auf friedlichen Ausgleich gerichteten Politik mit dem Westen die in den Locarno Verträgen 1926 und Deutschlands Beitritt zum Völkerbund 1926 ihren Gipfel erreichte Im selben Jahr erhielt er gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand den Friedensnobelpreis Er war der Anwalt für kontinentale Stabilität und den engeren Zusammenschluss der europäischen Staaten Hans Dietrich Genscher beschreibt in seinen Erinnerungen wie er als Außenminister in seiner ersten Rede vor der UN Vollversammlung im September 1974 an bestimmten Forderungen seines großen Vorgängers im Auswärtigen Amt und großen deutschen Liberalen anknüpfen konnte Stresemanns Plädoyer etwa für neue Formen der internationalen Kooperation und die innere Verpflichtung der Staaten zu gemeinsamem friedlichen Zusammenwirken hätten noch 50 Jahre später die deutsche UNO Politik beeinflusst Die Festveranstaltung am kommenden Samstag in Weimar anlässlich des 80 Jahrestages der Verleihung des Friedensnobelpreises würdigt das Lebenswerk Stresemanns fragt nach den Traditionslinien seiner Außenpolitik und setzt aktuelle liberale Impulse für die Weiterentwicklung der europäischen Integration Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/256 (2016-02-15)
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  • Schulkongress: Viele Wege von Pisa nach Rom
    Da beginnt dann die Schummelei meint Stoll Stefan Diese Auffassung teilten auch Kirstin Erb und Peter Lammel von der Montessori Schule Wiesbaden Sie beschrieben wie die Montessori Schule Begabungen des einzelnen Kindes ganz individuell fördern ganz im Sinne einer Pädagogik nach der Kinder am besten in ihrem eigenen Rhythmus und in ihrer eigenen Art lernen Der Schulleiter des Hansenberg Gymnasiums Rheingau Wolfgang Herbst erläuterte das Konzept seiner Schule die sich an Schüler wendet die keine 3er im Zeugnis haben einen IQ Test bestehen und die Experten in Auswahlgesprächen als Persönlichkeiten herausfiltern Anders als andere Internate wende sich seine staatlich mitfinanzierte Schule ausschließlich an Hochbegabte und nicht an die Kinder reicher Eltern Als Internat sei es eine Rund um die Uhr Schule Daher entwickelten die Schüler einen besonderen Zusammenhalt Überhaupt waren sich fast alle Experten einig dass Ganztagsbetreuung state oft the art sei Das Ziel jedem Kind gerecht zu werden sei nur in einer Ganztagsschule zu erreichen postulierte etwa Beste und Henzler forderte eine gebundene Ganztagsschule für alle Dabei müsse es sich aber um ein echtes Ganztagesangebot handeln Dazu gehöre Die Schüler kommen am späten Nachmittag nach Hause und haben ihre Hausaufgaben gemacht Die FDP Politikerin sah darin auch einen familienpolitischen Aspekt Das bedeutet auch eine Entlastung der Familien so Henzler Angesichts großer Einigkeit in der Richtung blieb es der Vorsitzenden des Bundeselternrates Anja Ziegon überlassen zu mahnen die vermurkste Föderalismusreform durch eine nationale Bildungsstrategie auszugleichen und zu appellieren sowohl an staatlichen als auch an privaten Schulen an die sozial Schwachen zu denken Der Vorstandsvorsitzende der Friedrich Naumann Stiftung Dr Wolfgang Gerhardt vertraut auch da auf die Kräfte der Freiheit und des Wettbewerbs So gelinge es amerikanischen Universitäten über Stipendienvergaben auch für eine soziale Mischung zu sorgen Warum soll dies an deutschen Schulen nicht funktionieren Dies fördere auch das Interesse der

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/220 (2016-02-15)
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  • Liberaler Europaabgeordneter besucht Türkei
    viele Professoren anwesend waren standen diesmal neben dem tiefen Staat die Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit des Verhandlungsprozesses im Vordergrund Chatzimarkakis musste die ernsthaften Sorgen und Zweifel der Zuhörer die EU würde die Türkei selbst bei Erfüllung der Kopenhagener Kriterien nicht als EU Mitgied aufnehmen oder akzeptieren zerstreuen Überzeugend und engagiert zugleich verwies er anhand der Beispiele der bisherigen neuen Mitgliedsstaaten auf die Verbindlichkeit der EU Politik hin Unabhängig von unterschiedlichen Interpretation der EU Politik waren sich beide Seiten jedoch einig dass sich der Beitrittsprozess noch über viele Jahre hinstrecken werde in denen sich auch die EU verändere und daher auch die Türkei zumindest die theoretische Option habe über einen EU Beitritt neu zu befinden Am letzten Tag seines Besuches standen zunächst Gespräche mit liberal denkenden und weltoffenen führenden Politikern der AKP und CHP Partei In Gesprächen mit Ahmed Yakis AKP und Mehmet Tomanbay CHP waren sich alle Beteiligten einig dass auch das Wahlsystem der Türkei starke Defizite aufweise Wenn Parteigremien über mehrere Jahre nicht tagen und die Delegierten wie Kandidaten vom jeweiligen Parteivorsitzenden aufgrund des türkischen Parteiengesetzes allein ernannt werden könnten dann sei hier ein ebenso dringender Bedarf und unmittelbarer Ansatzpunkt für demokratische Reformen zu sehen wie auch in der Absenkung

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/225 (2016-02-15)
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  • klarer kopf: Hinschauen statt wegschauen!
    ist hier in besonderer Weise herausgefordert Die Frage ist auch Was kann der die einzelne dagegen tun Mit dem Schülerwettbewerb 2006 klarer kopf Argumentieren gegen rechte Parolen hat die Friedrich Naumann Stiftung Schülerinnen und Schüler aufgerufen sich mit dem Thema Rechtsextremismus inhaltlich auseinander zu setzen Insgesamt sind etwa 230 Schülerinnen und Schüler unserem Aufruf gefolgt mit teils bemerkenswerten Beiträgen Nicht alle konnten gewinnen Sehen Sie mit uns am 27 Februar

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/232 (2016-02-15)
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