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  • Slum und Smart | freiheit.org
    Kolkata nicht zu übersehen Zu den Auserkorenen zählt auch die südindische Großstadt Chennai mit ihren rund sechs Millionen Einwohnern Das ganze Drama der chaotischen Stadtentwicklung in Indiens Metropolen zeigte sich dort beispielhaft im vergangenen Dezember als die Stadt im Zuge von mehrtägigem Dauerregen buchstäblich im Wasser versank Die Kalamität die über 250 Menschen das Leben kostete wurde auf fehlende Bebauungsvorschriften und mangelnde Kanalisation zurückgeführt Ähnlich desaströs endeten die Überflutungen in der Wirtschaftsmetropole Mumbai im Jahre 2005 und im vergangenen Frühjahr im nordindischen Srinangar Kritiker verweisen dann auch darauf dass die Stadtverwaltungen zunächst ihre Hausaufgaben machen und die konventionelle Infrastruktur herstellen sollten bevor futuristische Konzepte für urbane Enklaven entwickelt werden Die Beratungsfirma Deloitte beziffert die Kosten der Umsetzung der Regierungspläne mit 150 Milliarden US Dollar Im Vergleich zu diesen Projektionen backen die Haushälter in Neu Delhi in Bezug auf das Smart City Vorhaben kleine Brötchen Nach dem nun bekannt gegebenen Plan werden die zwanzig auserkorenen Städte im ersten Jahr mit einem staatlichen Zuschuss von zunächst 29 Millionen US Dollar rechnen können In den drei Folgejahren seien pro anno jeweils weitere 15 Millionen eingeplant Während Kritiker über die vergleichsweise bescheidene Alimentierung des Mega Projektes lästern und meinen diese Summen seien ein Tropfen auf den heißen Stein feiern die Förderer des Projektes und Modi Fans die beabsichtigte Einbindung des privaten Sektors Modis Mantra lautet auch hier Public Private Partnership Der Ministerpräsident setzt auf Großinvestitionen aus dem In und Ausland tatsächlich hat das ehrgeizige Smart City Projekt ohne nennenswerte private Finanzinvestitionen keine Chance Vor allem die Technologie und Kommunikationsbranche steht Gewehr bei Fuß und ist mit Verlautbarungen sie werde das Zukunftsprojekt tatkräftig unterstützen schnell zur Hand Expert talk on Smart Cities had an overwhelming response as it so coincided with the announcement of the Government on Posted by Tfsc Chennai on Freitag 29 Januar 2016 Der Branchendienst Tech in Asia nennt die südasiatische Nation mit ihren 1 3 Milliarde Menschen eine potentielle Goldgrube Nur ein Viertel der Riesenbevölkerung ist heute online Über vier Stunden verbringen die Inder die es sich leisten können im Netz das ist doppelt so lange wie vor dem Fernsehen Fantasien löst vor allem folgende Perspektive aus Über lang oder kurz werde die Mehrheit jener Inder die heute noch nicht online sind immerhin knapp eine Milliarde Menschen das Internet für sich entdecken Diese Zahlen sind der Stoff aus dem Narendra Modi seine Vision eines Digital India schmiedet Hier laufen die Vorstellungen des Politikers und die der Medienkonzerne zusammen Das Smart City Projekt ist eine ideale Plattform den Absichtserklärungen Taten folgen zu lassen Neben der heimischen Industrie die auf vielfache Weise mit internationalen Investoren verbändelt ist sitzen vor allem die globalen Branchen Riesen in den Startlöchern Google ist dabei im Schulterschluss mit der staatlichen indischen Eisenbahngsellschaft an 400 Bahnhöfen des Riesenlandes Hotspots für kostenloses Internet einzurichten Und Facebook plant in einhundert entlegenen Regionen kostenloses Internet zur Verfügung zu stellen Gleichwohl erfährt der Konzern aus Kalifornien gerade wie schwer es ist in Indien mit innovativen Geschäftsideen das große Geld zu machen Der Plan

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/slum-und-smart (2016-02-15)
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  • Hält der EU-US Privacy Shield, was er verspricht? | freiheit.org
    Regierung dass US Behörden nur bei Einhaltung klarer überprüfbarer Bedingungen aus Gründen der nationalen Sicherheit auf Daten europäischer Bürger zugreifen könnten Hierzu zählen Daten mit denen ein einzelner Mensch identifiziert werden kann sei es direkt Name Vorname Foto oder indirekt Sozialversicherungsnummern Kundennummern etc Eine wahllose Massenüberwachung sei so nicht möglich so Justizkommissarin Jourova Auf US amerikanischer Seite erhielten das US Handelsministerium und die Federal Trade Commission FTC eine unabhängig arbeitende Bundesbehörde die für den Verbraucherschutz zuständig ist stärkere Kontroll und Sanktionsbefugnisse Beide Institutionen sollen zukünftig eng mit europäischen Datenschutzbehörden zusammenarbeiten Das Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste James R Clapper und das Weiße Haus hätten schriftlich zugesichert dass der Zugriff von US Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten auf Daten von EU Bürgern strengen Richtlinien unterliegen werde Sähen Europäer ihre persönlichen Daten dennoch in Gefahr könnten sie sich zukünftig mit ihren Beschwerden an einen Ombudsmann richten Dieser Ombudsmann sei unabhängig von Regierung und Geheimdiensten und werde beim US amerikanischen Außenministerium angesiedelt Eine jährlich stattfindende Revision durch US Handelsministerium und EU Kommission soll gewährleisten dass sich beide Parteien an den neuen Vertrag halten Eher zurückhaltend reagierte die liberale Europaabgeordnete Sophie In t Veld Bislang handele es sich nur um Absichtserklärungen die keine Rechtssicherheit böten Die stellvertretende Vorsitzende der ALDE Fraktion bezweifelte auch dass ein Ombudsmann sich gegen die mächtigen US Geheimdienste durchsetzen könne Wenn es nicht zu rechtlichen und tatsächlichen Änderungen im amerikanischen Datenschutzrecht kommt werden die Daten europäischer Bürger nur noch auf Rechnern außerhalb der USA in der EU gespeichert werden dürfen Sabine Leutheusser Schnarrenberger Die US Handelsministerin Penny Pritzker sieht dagegen den EU US Privacy Shield als ein Zeichen für den Zusammenhalt der transatlantischen Partner Wir sind zuversichtlich dass wir den Anforderungen des EuGH Urteils und die verschiedenen Probleme die in den letzten zwei Jahren entstanden sind gerecht werden Die Vorsitzende der FTC Edith Ramirez zeigte sich erleichtert über den Abschluss der Verhandlungen Sie werde die Zusammenarbeit ihrer Behörde mit den europäischen Partnern intensivieren um den transatlantischen Verbraucherdatenschutz zu stärken Wie bedeutsam der transatlantisch Datenverkehr für Unternehmen ist zeigt ein Kommentar von Eric Schmidt Vorsitzender von Alphabet Inc der Mutterfirma von Google und aktuell wertvollstem Unternehmen der Welt Laut Schmidt rette das neue Abkommen eine der größten Errungenschaften der Menschheit Auch die US Handelskammer begrüßt die Einigung Ein Abkommen zwischen den USA und der EU sei nicht nur für sogenannte Internetfirmen von großer Bedeutung sondern für Unternehmen jeder Größe und aller Wirtschaftszweige sowohl in den USA als auch in Europa Zunächst müssten aber die Details vorliegen und dann bräuchten die Unternehmen genügend Zeit um die rechtlichen und technischen Schritte die der EU US Privacy Shield vorschreibe umzusetzen Beobachter warnen jedoch vor zu frühem Jubel Das Schicksal des EU US Privacy Shield läge nicht in den Händen der EU Kommission und des US Handelsministeriums sondern in den Händen von nationalen Aufsichtsbehörden und der europäischen Richter die sich wohl nicht mit einem Quick Fix zufriedengeben würden mahnt Abraham Newmann von der Georgetown University in Washington DC Auch Berin Szoka Chef des US amerikanischen Think

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/halt-der-eu-us-privacy-shield-was-er-verspricht (2016-02-15)
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  • Weltweit | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    Freiheit FNF setzt sich weltweit für Menschenrechte Rechtsstaatlichkeit Demokratie und das Prinzip der freien Marktwirtschaft ein In Ägypten dem Weiterlesen Südost und Osteuropa Albanien Der nach langen Jahren der Selbstisolation der Europäischen Union zustrebende Balkanstaat startete nach 1990 mit schweren Bürden die Plan Wirtschaft war am Ende die alten klientelistischen Weiterlesen Lateinamerika Argentinien Seit mehr als 60 Jahren ist der Peronismus die bestimmende politische Ideologie und Kraft im zweitgrößten Land Lateinamerikas In den letzten beiden Jahren haben sich jedoch neue politische Akteure Weiterlesen Südost und Osteuropa Armenien Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit startete ihre Tätigkeit in Armenien im Jahre 2002 Seit Beginn arbeitet die FNF mit dem Armenischen Nationalen Kongress ANC Mitglied in der ALDE Weiterlesen Südost und Osteuropa Aserbaidschan Aserbaidschan war das erste Land im Südkaukasus in dem die Stiftung für die Freiheit im Jahre 1996 ihre Tätigkeit mit politischen Bildungsveranstaltungen aufnahm Aufgrund aktueller Entwicklungen Weiterlesen Südasien Bangladesch Seit Februar 2012 ist die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit FNF wieder mit einem eigenen Büro in Dhaka Bangladesch präsent Politische und gesellschaftliche Lage aus liberaler Sicht Die Weiterlesen Südost und Osteuropa Belarus Das 2007 eröffnete Kiewer Büro der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit betreut seit 2009 auch die Arbeit der Stiftung zu Belarus Belarus ist eines von sechs Ländern mit denen die Weiterlesen Europäischer und Transatlantischer Dialog ETAD Belgien Aus politisch institutioneller Sicht ist Belgien einzigartig in der Europäischen Union Im Zuge von mittlerweile sechs Staatsreformen wandelte es sich zu einem Bundesstaat in dem die drei Regionen Weiterlesen Südost und Osteuropa Bosnien Herzegowina Kein zweites Land des ehemaligen Jugoslawien ist politisch so herausfordernd wie Bosnien Herzegowina Von einigen Betrachtern liebevoll Klein Jugoslawien genannt erinnert es in seinen Weiterlesen Lateinamerika Brasilien Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit FNF blickt in Brasilien auf eine insgesamt mehr als

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/weltweit (2016-02-15)
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  • Nordkorea: Neue Provokationsstufe gezündet | freiheit.org
    nicht dass es auch bei der Umsetzung konsequent ist Solange es das nicht ist wird sich am Status quo auf der koreanischen Halbinsel nichts ändern Selbst Washington scheint da eher machtlos zu sein Die Appelle in Richtung Peking und Drohungen in Richtung Pjöngjang jedenfalls haben eher rituellen Charakter Umgekehrt schien es zu einer Annäherung zwischen Seoul und Peking gekommen zu sein Das Verhältnis hat längst wieder Schrammen bekommen Südkorea und die USA haben ebenfalls gestern angekündigt nun die Stationierung des amerikanischen Raketenabwehrsystems THAAD Terminal High Altitude Area Defense voranzutreiben Beeindrucken soll diese Ankündigung wahrscheinlich vor allem Peking Ob sich China aber animiert fühlt mit dritten über Nordkorea zu verhandeln darf bezweifelt werden Wie gefährlich sind die nordkoreanischen Langstreckenraketen Atomsprengköpfe mit denen Interkontinentalraketen bestückt werden dürfen nicht zu groß sein Außerdem dürfen die Raketen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre nicht verglühen Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber ob oder wann Nordkorea technisch in der Lage ist solche Sprengköpfe bzw Raketen zu bauen Darüber hinaus muss noch an der Zielgenauigkeit gearbeitet werden Wie geht es jetzt weiter Im März beginnt das alljährliche gemeinsame Manöver von Südkorea und den USA Im April wählt Südkorea ein neues Parlament Im Mai folgt der Parteitag der Partei der Arbeit Koreas in Pjöngjang Bis dahin dürften das Säbelrasseln anschwellen und die Spannungen wachsen Im Grunde das vertraute Muster Oder zynisch formuliert business as usual Zumindest solange alle Seiten die Nerven behalten Was tut die Friedich Naumann Stiftung für die Freiheit Immer und immer wieder für den Dialog werben klar machen dass sonst alle nur verlieren können Die Stiftung ist seit mehr als 10 Jahren in Nordkorea aktiv und engagiert sich für den innerkoreanischen und regionalen Dialog Die Bretter die es dabei zu boren gilt sind besonders dick Man darf nicht aufgeben Das sind wir den Menschen hier schuldig

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/nordkorea-neue-provokationsstufe-gezundet (2016-02-15)
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  • EU-Mitgliedstaaten müssen endlich ihrer Verantwortung in der Flüchtlingskrise gerecht werden | freiheit.org
    Frontex fordert von den Mitgliedstaaten zusätzlich 775 Grenzschützer Die Bundesregierung die zuletzt im Rahmen des EU Innenministertreffens Griechenland mit harschen Worten kritisierte steht bei einem genaueren Blick auf die Zahlen nicht gerade als Musterschüler da Von den 374 geforderten Asylexperten stellt Deutschland ganze 13 von den Grenzschützern immerhin 50 Beamte Alle EU Mitgliedstaaten zusammengenommen decken bislang lediglich die Hälfte des angegebenen Bedarfs ab Geografie und Wirtschaftslage erschweren Schutz der griechischen Außengrenze Der Gordische Knoten im östlichen Mittelmeer hängt unzweifelhaft mit den strukturellen Problemen Griechenlands zusammen Die Hellenische Republik hat 13 700 Kilometer Küstenlinie und somit EU Außengrenze zu schützen dabei sind die Landgrenzen zu den Nicht EU Staaten Albanien und Mazedonien nicht mit einberechnet Das ungleich größere Deutschland besitzt zusammengenommen eine Grenz und Küstenlänge von lediglich 6 010 Kilometern Doch nicht nur die geografische auch die finanzielle Lage Griechenlands lässt eine rasche Lösung der Flüchtlingskrise noch schwieriger erscheinen Seit Beginn der Staatsschuldenkrise ist der griechische Militärhaushalt um ca 40 Prozent zurückgegangen für das Jahr 2016 senkte der griechische Premierminister Tsipras den Etat erneut um 200 Millionen Euro Unter diesem Sparzwang leiden selbstverständlich auch die Marine und Küstenwache Der tief verwurzelte Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei und noch immer bestehende gegenseitige Territorialansprüche führen des Weiteren dazu dass eine militärische Kooperation nahezu ausgeschlossen ist Flüchtlingsboot vor Lesbos Europäische Kommission Schwimmwesten am Strand von Lesbos Europäische Kommission Der Fraktionsvorsitzende der ALDE Guy Verhofstadt Europäisches Parlament Previous Next Auch die Zusammenarbeit zwischen EU Kommission und Griechenland scheint mehr schlecht als recht zu funktionieren das Verhältnis ist geprägt von gegenseitigem Misstrauen Vielleicht spielt hier mit dass EU Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos 2015 als Kandidat seiner damals noch regierenden Nea Dimokratia für das Amt des griechischen Staatspräsidenten ins Spiel gebracht aber von der heute regierenden SYRIZA abgelehnt wurde Die Mängel beim Schutz insbesondere der griechischen Seegrenze sind lange bekannt aber erst durch die Flüchtlingskrise in den Fokus gerückt Ein jüngst geleakter Untersuchungsbericht der Kommission führt die Probleme im Einzelnen auf Die enttäuschten Europaabgeordneten wollen Griechenland daher zwingen gemäß Artikel 78 des Lissabonner Vertrags den Schutz der griechischen Grenze der EU zu übergeben Nur bei einem effektiven Schutz der EU Außengrenzen könne das grenzenlose Schengen Europa bewahrt werden Bei permanenten Kontrollen der Binnengrenzen würde jedoch erheblicher volkswirtschaftlicher Schaden entstehen Experten kalkulieren allein für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um mindestens 0 8 Prozent Misstrauen zwischen EU und Griechen Doch die Übertragung der Grenzkontrolle auf die EU ist innenpolitisch in Griechenland nur schwer zu vermitteln Innerhalb der griechischen Gesellschaft besteht Einigkeit darüber dass die türkische Bedrohung real ist und Griechenland in der Lage sein muss sich zu verteidigen erklärt Thanos Dokos Generaldirektor der Hellenic Foundation for European and Foreign Policy Zugleich wäre ein Ausschluss aus dem Schengen Raum ein deutliches Zeichen europäischen Vertrauensverlustes gegenüber dem langjährigen Partner Griechenland Am 18 Februar tagen die Staats und Regierungschefs der EU wieder in Brüssel Obwohl die niederländische Ratspräsidentschaft das Thema Flüchtlingskrise bei jedem Gipfel aufrufen möchte drohen die Verhandlungen über Sonderrechte für Großbritannien die Tagesordnung zu dominieren Der Fraktionsvorsitzende der ALDE

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/auch-die-aussengrenze-schwedens-liegt-am-mittelmeer (2016-02-15)
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  • TTIP stärkt wirtschaftliches Fundament der transatlantischen Gemeinschaft | freiheit.org
    außen gegenüber Staaten die eklatant die Menschenrechte verletzten sondern auch nach innen in die eigene Gesellschaft hinein Gerade in Zeiten zunehmend konfrontativer politischer Kulturen sei eine feste Werteorientierung so der Vorsitzende der Stiftung für die Freiheit eben nicht allein eine notwendige Bedingung für das transatlantische Bündnis sondern sei für jeden einzelnen politisch denkenden und handelnden Menschen vonnöten Russland weist erhebliche Demokratiedefizite auf Auch auf die Situation in Russland ging Gerhardt ein Das Land habe die überfällige Modernisierung seiner Wirtschaft versäumt und weise erhebliche Demokratiedefizite auf Zudem sei die russische Außenpolitik von imperialer Nostalgie gesteuert Er betonte Deutschland habe zwar ein Interesse an einem stabilen und wirtschaftlich erfolgreichen Russland jedoch könne sich die Politik nicht allein an wishful thinking ausrichten vielmehr sei die politische Realität entscheidend Eine strategische Partnerschaft brauche ein Wertefundament Dies sei angesichts der aktuellen politischen Führung im Kreml nur schwer vorstellbar In Bezug auf die Krise innerhalb der Europäischen Union führte Gerhardt aus dass eine der Ursachen die Unfähigkeit bzw der Unwille politischer und gesellschaftlicher Eliten grundlegende strukturelle Reformen anzugehen sei Die exzessive Schuldenaufnahme verbunden mit einer überbordenden Ausgabenpolitik zwängen Länder wie Griechenland nun dazu sich der Realität zu stellen Deutschlands gegenwärtige Rolle in Europa könne dabei mit der Rolle Amerikas in der Welt verglichen werden wirtschaftlicher Erfolg gepaart mit politischem Gewicht führten offenbar zwangsläufig zu Reibungen Dies habe Amerika erfahren müssen dies müsse nun auch Deutschland erfahren Gerhardt Absurder Diskurs über Transatlantisches Handels und Investionsabkommen TTIP Als absurd bezeichnete Gerhardt den öffentlichen Diskurs in Deutschland über das Transatlantische Handels und Investitionsabkommen TTIP Dabei geriete zwischen der Diskussion über Chlorhühnchen und Antibiotika Puten oft in Vergessenheit dass das Abkommen von politischen und strategischen Erwägungen getragen sei welche Standards für andere Wirtschafträume setzen würden Gerhardt verwies auch in diesem Zusammenhang darauf dass das Abkommen das wirtschaftliche Fundament der transatlantischen

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  • TTIP-Leseraum für liberale Freigeister | freiheit.org
    USA bekommen Sie wollen auch mehr über den aktuellen Stand der Verhandlungen wissen Hier bei freiheit org finden Sie Ihren ganz persönlichen eigenen TTIP Leseraum unsere Themenseite TTIP Themenseite Informieren Sie sich auf unserer Themenseite über Fakten Argumente und Diskussionsveranstaltungen in Deutschland und im Ausland damit Sie vor Ort mitreden und Ihre Meinung einbringen können Hier geht es zu unserer Themenseite Immer auf dem Laufenden bleiben Erhalten Sie immer aktuelle Inhalte zum Thema per Mail News Alert News Alert abonnieren Druckversion Weitere Meldungen zum Thema Meinung 11 02 2016 US Vorwahlen in New Hampshire Mit dem Vorwahlergebnis in New Hampshire ist der Albtraum des politischen Establishments eingetreten Sowohl auf republikanischer als auch demokratischer Seite entschieden sich die Wähler für Meinung 11 02 2016 Strommarktgesetz Zuviel Staat im Markt Auch mit dem neuen Strommarktgesetz ist ein Ende der Dauerkrise am Strommarkt nicht in Sicht Nachricht 11 02 2016 Westsibirisches Wirtschaftsforum auf Behördendruck abgesagt Die 15 Auflage des jährlichen Westsibirischen Wirtschaftsforums Sibirisches Davos musste von den Organisatoren abgesagt werden nachdem offenbar lokale Behörden Druck auf die Betreiber des Previous Next Alle Meldungen Themen Bildung Offene Gesellschaft Soziale Marktwirtschaft Internationale Politik TTIP Freiheit Digital Migration Veranstaltungen Stipendien Bewerbung Förderung Netzwerk Stipendiatenleben Stiftung Geschichte

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/ttip-leseraum-fur-liberale-freigeister (2016-02-15)
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  • U.S. Primaries - Debate the debate | freiheit.org
    mit fachkundigen Experten wurde die Debatte zwischen Hillary Clinton Bernie Sanders und Martin O Malley verfolgt und im Anschluss genau analysiert Welche Themen werden 2016 den US Wahlkampf bestimmen Welche Erwartungen hat Europa an den nächsten Präsidenten der USA Welcher Kandidat hat sich in der TV Debatte am besten geschlagen Letztere Frage stand im Mittelpunkt Denn die Zuschauer konnten die Kandidaten bewerten und ihren persönlichen Gewinner der Debatte ausweisen Bernie Sanders überzeugte die Mehrheit gefolgt von den gleichauf liegenden Kandidaten Clinton und O Malley Zusätzlich wurde Bingo gespielt debate watch bingo US Kandidaten Bingo So haben die Zuschauer in Bonn abgestimmt Anja Bröker vom WDR moderierte die Veranstaltung und leitete Quaide Williams von den Democrats Abroad in Deutschland Hans Stein Direktor des European and Transatlantic Dialogue der Friedrich Naumann Stiftung und Dr Andrew Denison Direktor des Transatlantic Networks durch den Debattenabend Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Amerika Haus NRW Susanne Horn Previous Next Immer auf dem Laufenden bleiben Erhalten Sie immer aktuelle Inhalte zum Thema per Mail News Alert News Alert abonnieren Druckversion Weitere Meldungen zum Thema Nachricht 11 02 2016 Europa die Welt und die Flüchtlingskrise Die Münchner Sicherheitskonferenz findet seit 1963 statt und ist die weltgrößte Tagung von internationalen Sicherheitspolitikern und experten Mehr als 550 Teilnehmer hochrangige Politiker aus der Nachricht 11 02 2016 Was passiert wenn Menschen für ihre Frustration nur 140 Zeichen haben Ronja von Rönne kommt am 15 Februar zur Stiftung nach Hamburg Schon jetzt haben wir mit ihr über Cyber Mobbing und Hatespeech gesprochen Meinung 11 02 2016 US

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