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  • Gemeinsame Erklärung: Schule kann gelingen!
    Bildungsforscher zum Erfahrungs und Meinungsaustausch zusammen Die Debatte ging von sechs Leitfragen der Schul und Unterrichtsentwicklung aus und entwickelte sich zu einem intensiven Erfahrungsaustausch über den Ist Zustand der Regelschule in Deutschland sowie über die Merkmale einer zukunftsfähigen Schule die in nachholender Modernisierung eine neue Lernkultur im Anschluss an die Mehrzahl der OECD Länder entwickeln muss Interessierte die sich dieser Erklärung anschließen wollen sind herzlich hierzu eingeladen Sie können auch

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  • Zagreb: Treffen der Europäischen Liberalen
    im Parlament und die Mitwirkung in der nächsten Regierung versprechen Ein weiterer Grund war die Untestützung des Landes bei den EU Beitrittsverhandlungen die sich in einer entscheidenden Phase befinden Und nicht zuletzt waren es die aktuelle Kosovo Debatte und die damit verbundene Stabilisierung der politischen Lage auf dem Balkan die den europäischen Liberalen am Herzen lag Dies zeigte auch die Anwesenheit einiger Spitzenpolitker aus der liberalen Familie darunter des rumänischen Premiers Popescu Tariceanu des stelvertretenden FDP Fraktionsvorsitzenden Werner Hoyer und seines Fraktionskollegen Markus Löning sowie zahlreicher Abgeordneter des EP Eine wichtige Geste war die Teilnahme des kroatischen Staatspräsidenten Stipe Mesić an einer Paneldiskussion über den Beitrittsprozeß Kroatiens zur EU Ein weiterer Höhepunkt des zweiten Veranstaltungstages war ein Roundtable zum künftigen Status von Kosovo und der Haltung von Serbien in dieser Frage Für diese Gelegenheit konnten mehrere Partner der Stiftung aus der Region Westbalkan als Redner gewonnen werden Für die mitveranstaltende Stiftung für die Freiheit war die aktive Beteiligung von Čedomir Jovanović Präsident der LDP an der Diskussion besonders erfreulich Indem er in seinem Beitrag deutlich machte dass Serbien die Haltung gegenüber seinen Nachbarn grundlegend ändern muss unterstrich Jovanović erneut die klare sich von der derzeitigen serbischen Regierung wesentlich unterscheidende Position

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/193 (2016-02-15)
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  • Virtuelle Akademie: Seminar Bürgergeld
    um neue Arbeitsplätze zu schaffen Zur Diskussion wurde erneut das sogenannte Kombilohn Modell 50 plus gebracht Ist dieses Modell wirklich sinnvoll Liberale befürworten das Bürgergeld Modell das ist eine Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und sozialen Leistungen Wie funktioniert Bürgergeld in der Praxis Wie kann das Modell Bürgergeld vor allem älteren Arbeitslosen helfen wieder in eine reguläre Erwerbstätigkeit zu kommen Inhalte Quiz Was weiß ich über Bürgergeld Materialien zu Bürgergeld und Negativer

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/388 (2016-02-15)
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  • Freiheit wird in der Kommune buchstabiert
    die Chancen für eine offene Bürgergesellschaft verbessert werden können die durch Subsidiarität auch immer wieder genügend soziales Kapital schafft das integriert s Stefan Oeter Integration und Subsidiarität im deutschen Bundesstaatsrecht 1998 und Wilhelm Röpke Föderalismus national und international NZZ vom 24 und 27 Mai 1949 In ähnlichem Sinne wie Professor von Arnim zogen Walldorfs früherer Bürgermeister Criegee und Robert Nef Leiter des Zürcher Liberalen Instituts den Anspruch der Zivilgesellschaft im Gegensatz zu Staat und Markt das Allgemeinwohl zu artikulieren in Zweifel Die Grenzen verliefen in dieser Schärfe nicht Einerseits müsse näher hingesehen werden was sich hinter dem altruistischen Geschenke bzw Gemeinwohl Ansatz von Zivilgesellschaften verberge andererseits leiste eine bürgernahe Gemeindeverwaltung in der Zusammenarbeit mit traditionellen und neuen Vereinen oder Bürgerinitiativen viel für das soziale Kapital Robert Nef betonte entsprechend was Tauschbeziehungen offener Märkte unter ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für das soziale Humankapital über nationale Grenzen hinaus leisteten Er teile also auch nicht die marktkritischen Grundströmungen die bei Zivilgesellschaften oft darin zum Ausdruck kämen dass sie sich als Gegenkräfte in der Globalisierung der Märkte verstünden die schafften was die Märkte an sozialem Kapital verbrauchten In seinem Vortrag Mehr Gemeindedemokratie wagen machte Robert Nef den Liberalen Mut vom Experiment Schweiz zu lernen von Schweizer Modell wolle er nicht reden weil das bevormundend klinge und die Schweiz beim Föderalismus in die falsche Richtung laufe wenn auch langsam Er dankte der Stiftung dass sie in seinem Beitrag Lob des Non Zentralismus Adolf Gassers Beitrag zum Thema dieses Karlsruher Verfassungsdialogs in ganz ähnlichen Worten veröffentlicht habe wie sie Jürgen Morlok in seiner Begrüßungsrede von Reinhold Maier zitiert habe die Gemeindeautonomie als den einen freiheitlichen Mutterboden Robert Nef machte den Vorrang des Bürgers danach die Gemeinde dann erst das Bundesland dann dem Bund und am Ende Europa am fiktiven Beispiel deutlich was den Bürgermeister einer Schweizer Gemeinde die EU wohl kosten würde 10 Euro Denn für Anordnungen des Kantons habe der Bürgermeister schon einen Papierkorb einen zweiten Papierkorb für alles was vom Bund komme und für die EU müsse er dann eben noch einen Papierkorb anschaffen Unter den durchweg europatreuen und für Europa engagierten Teilnehmern fand dieses Bild herzlichen Beifall Ja zu Europa aber konsequent aufgebaut nach dem Subsidiaritätsprinzip Immer müsse am Anfang die Rechtfertigung mit Beweislast des Staates stehen wieso er dem Bürger eine Aufgabe nicht zutraue Wo das bewiesen sei komme erst einmal die Gemeinde Robert Nef zeigte sich begeistert dass dies genau so bereits im Karlsruher Entwurf der deutschen Liberalen von 1996 stehe Die Voraussetzungen dafür dass die Freiheit in der bürgernahen Demokratie gedeihen kann konzentrierte Robert Nef auf das hohe Maß an Gemeinde Finanzautonomie in der Schweiz und die vielen Möglichkeiten direkter Demokratie In der Schweizer Gemeinde in einer Schweizer Verfassung des Wettbewerbsföderalismus sei regelmäßig kein Platz für Angst vor Steuerwettbewerb mit race to the bottom In den Schweizer Gemeinden bestimmten die Bürger mit dem Steuersatz die Höhe ihrer Steuerlast selbst wenn sie in gleicher Sitzung den Haushalt beraten Die Schweizer wüssten so besser was sie ihre Wünsche kosteten Und sie würden umso genauer

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/390 (2016-02-15)
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  • Freiheit und Demokratie in der islamischen Welt
    herrscht unter Muslimen die verbreitete Meinung der Islam sei Opfer einer Belagerung nationaler und internationaler Kräfte Diese Hypothese wird gerade auch mit Blick auf säkulare aber autoritäre Regierungen in islamischen Ländern vorgebracht So schreibt sich beispielsweise die muslimische Bruderschaft in Ägypten den Kampf für gute Regierungsführung und offene Märkte auf die Fahnen Der Konflikt besteht insofern nicht zwischen liberalen Werten und dem Islam oder jeglichem anderen Glaubensbekenntnis Er entzündet sich vielmehr an Fragen der Implementierung von Demokratie Menschenrechten und der Marktwirtschaft Da diese zu den Kernzielen der Friedrich Naumann Stiftung gehören bestand der Bedarf an einer Diskussion der jeweiligen Erfahrungen der Stiftungsarbeit in Ägypten Palästina Jordanien Libanon Syrien Irak Marokko Algerien Tunesien Türkei Bosnien Kosovo Aserbaidschan Usbekistan Malaysia Indonesien Bangladesh Indien Pakistan und Afghanistan Die Diskussion wurde unterstützt durch Referate herausragender malaysischer Experten darunter des ehemaligen stellvertretenden Premierministers Datuk Seri Dr Anwar Ibrahim und der Geschäftsführerin von Sisters in Islam Zainah Anwar Programme der Friedrich Naumann Stiftung in islamischen Gesellschaften sind geprägt von den spezifischen politischen Rahmenbedingungen Es wurden generell drei Szenarien unterschieden die den aufkommenden islamischen Extremismus und dessen Ablehnung von Liberalismus und Pluralismus begünstigen Die größten Probleme bestehen in autoritären Regimes die Muslime veranlassen nach alternativen Quellen für Gerechtigkeit und gute Regierungsführung zu suchen Dies geschieht vor allem in den arabischen Staaten aber auch Malaysia gibt hierfür ein Beispiel Das zweite Szenario besteht in post Konflikt Gesellschaften vor allem im ehemaligen Jugoslawien Nach den traumatischen Erfahrungen des Bürgerkriegs suchen muslimische Gruppen in diesen Ländern nach höheren moralischen Werten Hier fällt es Vertretern des saudischen Wahabismus leicht ihre Vision einer asketischen islamischen Lebensführung zu verbreiten Die saudische Regierung unterstützt dies durch die großzügige Finanzierung von Moscheen Religionserziehung und sozialen Fürsorgeprogrammen Schließlich gibt es marginalisierte muslimische Gruppen in demokratischen Gesellschaften wie Frankreich und England Sie schließen sich islamischen Extremisten an

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/395 (2016-02-15)
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  • Hilfe für Afrika?
    Empfängerländern geradezu einen NRO Boom ausgelöst Diese NRO repräsentieren jedoch nur einen geringen Teil der Zivilgesellschaft in Entwicklungsländern Rainer Erkens wies darauf hin dass mit Zivilgesellschaft vor allem bürgergesellschaftliches Engagement gemeint sei also der freiwillige Zusammenschluss von Menschen zur Erbringung von Gemeinschaftsleistungen Beispiele hierfür können lokale Selbsthilfeorganisationen Bürgerinitiativen oder auch der selbstverwaltete Fußballclub sein Von anderer Seite wurde betont dass die Erbringung vieler öffentlicher Leistungen in Afrika nicht durch staatliche Institutionen erfolgt sondern auf der Selbstorganisationsfähigkeit sozialer Gruppen und der besonderen Bedeutung familiärer Gemeinschaften beruht Anhand verschiedener Beispiele wurde deutlich dass diese Merkmale afrikanischer Gesellschaften sowohl wohlfahrtssteigernde Wirkungen haben in bestimmten Kontexten aber auch Klientelismus und Patronage begünstigen können Beeindruckende Beispiele zivilgesellschaftlichen Engagements deutscher Nichtregierungsorganisationen in Afrika konnten die Seminarteilnehmer am Nachmittag dieses Seminartags erfahren Fünf Vereine präsentierten ihre Projekte und zeigten wie bereits mit geringen Mitteln und großem persönlichen Engagement Menschen in Afrika in ganz unterschiedlichen Bereichen geholfen werden kann Dr med Harald Braun und Rainer Weiß stellten den Verein Hilfe für Malawi vor der sich die Verbesserung der Lebensbedingungen in Hinblick auf die ärztliche Versorgung in Malawi zur Aufgabe gemacht hat Im Zentrum der Arbeit des Vereins steht die Unterstützung eines Geburtshilfekrankenhauses im malawischen Distrikt Nkhotakota Dr Braun hatte dieses Krankenhaus im Rahmen eines mehrjährigen Auslandsdienstes geleitet und seine Berichte von den Zuständen der medizinischen Versorgung in Malawi hatten die Bürger seiner Heimatgemeinde dem hessischen Riedstadt zur Gründung des Vereins veranlasst Joachim Schlange präsentierte die Arbeit des Vereins Sahel e V der in Burkina Faso ein Waisenhaus unterstützt das 1995 von der Deutschen Katrin Rohde gegründet wurde Joachim Schlange ist gleichzeitig in dem von der Otto Gruppe ins Leben gerufenen Projekt Cotton made in Africa engagiert das eine Nachfrageallianz unter Handelsunternehmen nach afrikanischer Baumwolle schaffen will die nach hohen sozialen und ökologischen Standards produziert und verarbeitet wird Elisabeth Steegmann und Hermann Depenbrock stellten das Projekt Haus Dogbo vor das sich in dem westafrikanischen Staat Benin um die Absicherung der Schul und Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher bemüht Entwicklungsmaßnahmen ganz anderer Art hat sich der Verein Sonnenenergie für Westafrika zum Ziel gesetzt von dessen Arbeit Dr Bernd Hafner berichtete Der Verein bietet in Westafrika über lokale Partner mehrere für diese Region entwickelte Produkte zur Solarenergienutzung an darunter ein Solarkocher solarbetriebene Beleuchtungsanlagen für Schulen und Solarladestationen für Akkumulatoren die in kleineren Landwirtschaftsmaschinen zum Einsatz kommen Altstipendiat Dr med Surjo Soekadar präsentierte die Arbeit des Vereins Lebenschancen International mit dem Stipendiaten der Stiftung in den Jahren 2002 2004 ein Berufs und Gesundheitszentrum für 10 000 Jugendliche in Paraguay aufgebaut haben Surjo rundete die Projektvorstellungen mit der Präsentation der von ihm mit initiierten Global Marshall Plan Initiative ab die für eine gerechtere Globalisierung eintritt und durch ein weltweites Netzwerk namhafter Persönlichkeiten und öffentlicher sowie privater Organisationen unterstützt wird Die Projektvorstellungen ermöglichten einen ganz anderen Zugang zum Seminarthema als es zuvor im wissenschaftlichen Diskurs der Vorträge und Podiumsdiskussionen der Fall war Aus den Erfahrungsberichten der NRO Vertreter wurde deutlich welche Schwierigkeiten und Chancen die praktische Projektarbeit in Afrika birgt Vor allem aber haben die Projektpräsentationen

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/465 (2016-02-15)
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  • Brasilianische Abgeordnete für mehr Wettbewerbsföderalismus
    Deutschland diskutierten wurden die ersten zum Teil umstrittenen Beschlüsse zur Föderalismusreform gefasst Nach einer sehr illustrativen Einführung zu Aufbau und Kompetenzverteilung in Deutschland durch Manfred Richter Vorstandsmitglied der Stiftung hatten die brasilianischen Politiker Gelegenheit mit FDP Kollegen aus der Fraktion und der Partei u a mit Guido Westerwelle Wolfgang Gerhardt und Werner Hoyer liberale Ansätze und Vorstellungen zur Föderalismusreform zu erörtern Trotz der Unterschiede im Staatsaufbau zwischen Deutschland und Brasilien stellte sich bei den Arbeitsgesprächen heraus dass die Liberalen vergleichbare Vorschläge zur Schaffung von mehr Wettbewerb und Autonomie bei einer solideren Finanzierungsgrundlage der Bundesländer in ihren jeweiligen Ländern erarbeitet haben In Gesprächen mit der Landesvertretung Baden Württembergs in Berlin mit Repräsentanten des Bundesrates der Staatskanzlei und der FDP Fraktion im sächsischen Landtag in Dresden nahmen die Politiker aus Brasilien die Möglichkeit war die Herausforderungen und Chancen des Föderalismus aus der Sicht zweier Bundesländer mit sehr unterschiedlichen finanziellen Voraussetzungen kennen zu lernen Speziell für die beiden Kandidaten für das Gouverneursmandat in den Bundesstaaten Roraima und Rio Grande do Sul war es von besonderem Interesse die Überlegungen und Vorschläge der Länder mit den auf Bundesebene vertretenen Positionen zu vergleichen Abgerundet wurde das Programm durch einen Besuch in Bautzen bei dem die brasilianischen

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/472 (2016-02-15)
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  • Brennpunkt Hauptschule
    An Hauptschulen lebt man gefährlicher Die Gesamtopferrate 25 ist hier doppelt so hoch wie an Gymnasien 26 der Hauptschüler 9 7 Gymnasiasten haben schon selber Gewalt ausgeübt 7 4 sind Mehrfachtäter 1 9 Gymnasiasten Was sind die Ursachen Soziale Chancen werden durch das Elternhaus geprägt Mehr als ein Fünftel der Hauptschüler nur 4 9 Gymnasiasten kommt aus Familien deren Eltern arbeitslos sind hoher Anteil Migrantenfamilien und ein niedriges Bildungsniveau haben Je häufiger Hauptschüler im Elternhaus Gewalt erlebt haben umso gewalttätiger verhalten sie sich Fast jeder Fünfte hat elterliche Partnergewalt beobachtet Mehrfachtäter sind als Kinder auffällig häufig misshandelt worden türkische und arabische Kinder erleben elterliche Züchtigung dreimal häufiger als deutsche Bei Hauptschülern zeigt die Studie die größte Zustimmung zu gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen Machogehabe mit türkischen jugoslawisch albanischen und arabischen Jungen an der Spitze Lösungswege aus dem Dilemma Die bedenkliche Entwicklung an Hauptschulen könne langfristig so Prof Pfeiffer nur durch eine Zusammenlegung von Haupt und Realschulen bekämpft werden wie sie Thüringen mit Einführung der Regelschule bereits erfolgreich praktiziere Bei einem flächendeckenden Angebot an Ganztagsschulen müssten Lehrpläne so entrümpelt werden dass nur vormittags unterrichtet werde und nachmittags Zeit für Kultur Sport und soziales Engagement bleibe Zukunftsinvestition Jugend muss der wichtigste Grundsatz in der Politik werden so die Schlussworte von Prof Pfeiffer Auf dem Podium moderiert von Tissy Bruns Leiterin des Parlamentsbüros des Tagesspiegels fand die Forderung nach Auflösung der Hauptschule wenig Unterstützer Mieke Senftleben MdA bildungspolitische Sprecherin der FDP im Abgeordnetenhaus Berlin bejahte die Einrichtung von mehr Ganztagsschulen uneingeschränkt problematisierte aber die Auflösung der Hauptschule Hier seien Fehler gemacht worden Kinder würden eingeschult ohne genügend Deutsch zu sprechen Statt eines kostenlosen Kita Jahres sollte eine verpflichtende Vorklasse eingeführt werden in der Kinder deutsch lernen um ihnen eine erfolgreichere Schullaufbahn zu ermöglichen Vielmehr müsse die Berliner Bildungsverwaltung entbürokratisiert werden um mehr Eigeninitiativen der Schulen und Lehrer zu ermöglichen Heinz Buschkowsky Bezirkbürgermeister Neukölln unterstützte die Forderung nach einer verpflichtenden Vorschulerziehung Auch müsse der Elternbeitrag im letzten Kindergartenjahr abgeschafft werden Aber so seine Erfahrung alles was Geld koste werde nur schleppend oder gar nicht umgesetzt Das Recht von Kindern auf Bildung und Erziehung müsse man notfalls auch gegen die gegenüber Bildung indifferenten Eltern durchsetzten Die Situation in Neukölln beschrieb er schlaglichtartig Wenn man sozialintegrative Maßnahmen wie Einladungen zu Geburtstagsfeiern zwischen deutschen und Migrantenfamilien fördern will muss man Max und Moritz in Neukölln einfliegen Igor und Mehmet sind längst unter sich Tülay Usta Vorstandsmitglied im Türkischen Elternverein Berlin Brandenburg betonte wie wichtig es den in ihrem Verein organisierten türkischen Eltern sei dass ihre Kinder Deutsch lernen Oftmals wüssten sie aber nicht wie sie den Spracherwerb fördern könnten Hier forderte sie von den Deutschen mehr Integrationsbereitschaft Für den Neuköllner Besitzer der Firma Aktiv Kabel Volker Grünwold ist es unternehmerische Pflicht jungen Menschen die Chance zum Berufseinstieg zu geben Dies sei zugleich ein wichtiger Baustein zur Existenzsicherung klein und mittelständischer Betriebe Er beklagte das defizitäre Wissen von Bewerbern aller Schulformen über Wirtschaftsgeschehnisse und zusammenhänge Die Schule bilde neben Mathematik und Deutsch nicht für das Leben aus Ständig sinkende Schulqualifikation führe

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/403 (2016-02-15)
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