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  • Konfliktprävention, Dialog und zivilgesellschaftliches Engagement | freiheit.org
    Rückblick Hatte die Revolution im Januar 2011 noch in einem Klima des Enthusiasmus und der Zuversicht stattgefunden so folgte auf den frühen Erfolg schnell eine ernüchternde drei Jahre währende an der Substanz zehrende Phase für Tunesien die gesellschaftliche Polarisierung zwischen religiös konservativen und progressiven säkularen Kräften nahm rasant zu der politische Prozess stockte hartnäckig Im Schatten diverser politischer Morde zu Hause und mit dem eskalierenden Machtkampf in Ägypten als Warnung vor Augen gelang es dem Quartett die rivalisierenden politischen Akteure zu einem historischen Kompromiss zu verpflichten Von den Tunesiern kaum noch erhofft verabschiedeten die Abgeordneten der tunesischen Verfassunggebenden Versammlung im Januar 2014 in einem Kraftakt die neue tunesische Verfassung und läuteten damit die Kehrtwende in Tunesiens politischer Entwicklung ein Parlaments und Präsidentschaftswahlen sowie die Bildung einer Einheitsregierung folgten Weltpolitisch betrachtet wird das Quartett des nationalen Dialogs dafür ausgezeichnet auf einen Kompromiss zwischen den konservativ islamischen und den säkular progressiven Kräften hingewirkt zu haben Bedeutung des Friedensnobelpreises 2015 Damit ist Tunesien das einzige Land des sogenannten Arabischen Frühlings dem eine positive demokratische Entwicklung und die Etablierung einer pluralistischen Parteienlandschaft bislang gelungen ist allen Widrigkeiten zum Trotz Kein Staatszerfall kein Bürgerkrieg und keine Restauration der Diktatur Der Friedensnobelpreis ist die historische Anerkennung dieser politischen und gesellschaftlichen Leistung Anders als bei manchen Friedensnobelpreisträgern der Vorjahre ist die diesjährige Auszeichnung auch die klare Anerkennung einer bereits erbrachten Leistung verbunden freilich mit der in die Zukunft gerichteten Mahnung an dem eingeschlagenen Weg der konsensualen Politik trotz der damit einhergehenden Frustrationen festzuhalten Dass die Favoriten unter den 273 nominierten Personen und Organisationen darunter Bundeskanzlerin Merkel oder das Flüchtlingshilfswerk UNHCR dieses Jahr leer ausgingen setzt ein wichtiges Zeichen Es ist die Entscheidung für Nobelpreisträger deren Handlungen Frieden bewahrt Flucht und Vertreibung vermieden haben statt die Wahl eines Akteurs der sich in der humanitären Linderung der Auswirkungen von Krieg Flucht und Migration verdient gemacht hat Es ist eine Auszeichnung lokaler nicht internationaler Akteure und es ist eine Auszeichnung der Zivilgesellschaft nicht der Politik Und die Tunesier In den weitverbreiteten Stolz über diese symbolische Auszeichnung mischt sich die Hoffnung auf eine konkrete Friedens nobelpreis Dividende Ich hoffe dass diese Auszeichnung Investoren überzeugen wird wieder an Tunesien zu glauben äußert sich die Abgeordnete Rym Mahjoub Partei Afek Tounes im Gespräch mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Der Nobelpreis müsse sich in zusätzlicher politischer und wirtschaftlicher Unterstützung der internationalen Gemeinschaft niederschlagen um den Erfolg des demokratischen Transformationsprozesses auch in Zukunft zu wahren fordert auch Khaled Fourati Leiter des Stiftungspartners Hannibal Strategic Institute Dass die Wahl des Komitees nicht überall auf freudige Zustimmung stoßen würde hat bei Friedensnobelpreisen freilich Tradition Und so mischen sich in den Stolz der großen Mehrheit auch vereinzelt kritische Stimmen Stimmen einer Minderheit die die Position vertritt Tunesien brauche nicht mehr Konsens sondern die rigorose politische Auseinandersetzung zwischen den vorherrschenden konkurrierenden Gesellschaftsvorstellungen die eben nun mal nicht kompatibel seien Der Friedensnobelpreis ist die Würdigung eines Etappensiegs einer historischen Zwischenleistung und Ansporn für die friedliche Bewältigung der Herausforderungen die Tunesien noch vor sich hat Ein Etappensieg ohne

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  • Ich bin dann mal im Homeoffice… | freiheit.org
    Mitleidenschaft geraten Sicher ist Mit der Technologie verändern sich Arbeitsalltag und Teams Arbeiten 4 0 ist unabhängig von Raum und Zeit Nach dem schnellen und leistungsstarken Internet kamen Cloud Technologien Smartphones und damit Prozesse und Materialien digitalisiert Eine aktuelle Befragung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales BMAS Mobiles und entgrenztes Arbeiten hat ergeben dass Homeoffice insbesondere bei Berufen mit hoher Qualifikation Zeitdruck Autonomie sowie bei Frauen mit Kindern angeboten wird Deutlich wird auch dass dieses Arbeitsmodell weiterhin verstärkt Führungskräften angeboten wird und diese Zahl sich seit 2013 nicht gesteigert hat Dennoch finden viele Beschäftigte die in ihrer Freizeit arbeiten häufig Rollenkonflikte zwischen Arbeits und Privatleben so Schulze Grotkopp Weitere Benefits sind der Wegfall der Anfahrt zum Job mehr Konzentration für manche Aufgaben und die Tendenz geht eher dazu dass mehr und länger gearbeitet wird als am regulären Arbeitsplatz im Büro Christiane Schulze Grotkopp Referentin Public Affairs Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Computer und Videospiele sind ein originär digitales Medium und die Mitarbeiter der Branche sind sehr technikaffin Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Previous Next So stehen also noch Einiges für Führungskräfte und Mitarbeiter auf der Agenda Wie werden unter diesem Vorzeichen dezentrale Teams geführt die sich aktiv beteiligen Prozesse und Tools müssen immer up to date sein Erreichbarkeitszeiten müssen neu definiert und Entscheidungsspielräume erweitert werden Damit alle Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand sind sollte die Maßnahme Mitarbeiterschulung nicht fehlen Ein Beispiel für gelebtes Arbeiten 4 0 ist die Gamesbranche Computer und Videospiele sind ein originär digitales Medium und die Mitarbeiter der Branche sind sehr technikaffin so Schulze Grotkopp Die Teams sind international besetzt und der Vertrieb ist international ausgerichtet Der nationale oder kulturelle Kontext rückt in den Hintergrund Besonders spannend ist hier dass

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  • global & liberal: Freihandel verbindet | freiheit.org
    mit den Streitern für Freihandel und wirtschaftliche Freiheit zusammen In diesem Heft wollen wir ihnen Einblicke in den Stand von Verhandlungen über Freihandelsabkommen in verschiedenen Projektregionen geben Dabei wird klar dass die Widerstände groß sind Doch da die Gewinne die mit der Niederreißung von Handelsschranken verbunden sind für Freiheit und Wohlstand aller gewaltig sind lohnt der Kampf für Freihandel überall auf der Welt Die Publikation ist nur als Download verfügbar Mehr Dowload icon PDF Add to cart Warenkorb Johannes Issmer Tel 49 331 7019 520 E Mail Johannes Issmer freiheit org Immer auf dem Laufenden bleiben Erhalten Sie immer aktuelle Inhalte zum Thema per Mail News Alert News Alert abonnieren Druckversion Weitere Meldungen zum Thema Analyse 12 02 2016 YouTube wieder online Seit dem 23 Januar 2016 ist YouTube zur Freude fast aller Pakistaner wieder nutzbar Ein längst überfälliger Schritt denn auch hochrangigen Staatsdienern war durchaus die ganze Zeit über bewusst Meinung 11 02 2016 US Vorwahlen in New Hampshire Mit dem Vorwahlergebnis in New Hampshire ist der Albtraum des politischen Establishments eingetreten Sowohl auf republikanischer als auch demokratischer Seite entschieden sich die Wähler für Analyse 11 02 2016 Raj kam ohne Regenbogen Indiens LGBT Bewegung schöpft Mut Das Verfassungsgericht

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  • Alle Artikel | freiheit.org
    wenig sachlich Dabei hängen hier sieben Millionen Jobs vom Export außerhalb der EU ab Weiterlesen 07 12 2015 Nachricht Bedroht eine EU Regulierung freie Software Fast alle verfügbaren WLAN Geräte wie z B WLAN Router und Access Points werden über Software gesteuert Nun sollen diese besser kontrolliert werden Weiterlesen 04 12 2015 Nachricht Südafrika in der Wasserkrise Südafrika ist ein wasserarmes Land die Niederschlagsmenge liegt in etwa bei der Hälfte des weltweiten Durchschnitts Umso wichtiger ist es die knappe lebenswichtige Ressource sparsam und Weiterlesen 04 12 2015 Nachricht Orbanisierung Polens Die Regierungsbildung in Warschau gibt Anlass zu Befürchtungen dass Polen vor einer politischen und gesellschaftlichen Wende steht Ähnlich wie nach dem Wahlsieg von Orban in 2011 in Ungarn gibt es Weiterlesen 04 12 2015 Analyse Die Vereinbarungen von Brüssel sind ein zweischneidiges Schwert 3 Fragen 3 Antworten mit unserem Experten Hans Georg Fleck zum Deal zwischen der Türkei und der EU Weiterlesen 04 12 2015 Nachricht Innovation ökologische Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung Blaues Wachstum nennt sich das Konzept das Liberale dem rein ökologisch ausgerichteten grünen Nachhaltigkeitsgedanken und dem Fortschrittspessimismus der Linken entgegenstellen Weiterlesen 04 12 2015 Nachricht Entwicklungsorientierte Konzepte für Migration nach Deutschland Wir können nur so erfolgreich sein weil wir viele Migranten haben die hart bei uns arbeiten urteilt Issiaka Konaté über die gute wirtschaftliche Entwicklung in Côte d Ivoire Deutschland und Weiterlesen 04 12 2015 Nachricht Gerhardt Wir dürfen nicht vor Furcht erstarren Der Stiftungsvorsitzende Dr Wolfgang Gerhardt diskutierte im Frankfurter Presseclub mit dem Journalisten Dr Christoph von Marschall über die Lehren von Paris Weiterlesen 04 12 2015 Nachricht Mehr Freiheit muss unsere Antwort an die Feinde der Demokratie sein ALDE Vizepräsident Markus Löning über die europäische Asylpolitik den Krieg in Syrien und die Herausforderungen für die Liberalen in Europa Weiterlesen left 1 14 15 16 554 right

    Original URL path: https://www.freiheit.org/list/article?page=15 (2016-02-15)
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  • Föderalismus stärkt den Staat
    sei sei stark und identitätsstiftend Diese liberalen Prinzipien würden gut klingen Man müsse jedoch auch den unterschiedlichen Entwicklungsstand einzelner Kommunen in Betracht ziehen entgegnete Ryszard Lawniczak Für Wettbewerb unter den Kommunen müssten zunächst gleiche Bedingungen geschaffen werden Doch wie weit solle die Gleichmacherei gehen Man solle doch die Bürger entscheiden lassen warf Olle Schmidt ein Die wüssten am besten was sie bräuchten Die Konferenz zeigte erneut wie wichtig der Meinungsaustausch zwischen Liberalen auch über so eine Veranstaltung hinaus ist Um dieses zu gewährleisten hatten rund 20 ehemalige Teilnehmer vor der Konferenz das Netzwerk für Kommunalpolitik gegründet Diese Konferenz ist der dritte Teil eines Seminars zur Nachbetreuung ehemaliger Teilnehmer an Stiftungsveranstaltungen Mitte Mai diskutierten rund 25 Teilnehmer in Potsdam über die Themen Kerneuropa und das föderale Modell Deutschlands Dabei wurden die Grundlagen des Liberalismus wie Dezentralisierung Subsidiarität und Bürgergesellschaft unter der Moderation von Stefan Melnik herausgearbeitet Dieses Seminar legte die Grundlage für ein neues Stiftungsprojekt der Region Mittel Südost und Osteuropa Das regionale Alumni Netzwerk für liberale Politik In den darauffolgenden zwei Wochen setzten die Teilnehmer ihre Diskussion virtuell fort Thematisch rankten sich Gruppen um das Prinzip der Subsidiarität die Integration in die EU Vorbedingungen für Wettbewerb oder zur EU Souveränitätsprinzip und die Integration des Nationalstaates die von den ehemaligen Teilnehmern moderiert wurden und in zwei Chats einmündeten Mit dem FDP Bundestagsabgeordneten Rainer Stinner wurden in einer knappen Stunde die vielfältigen Aspekte des Föderalismusthemas angerissen Demgegenüber stand im Chat mit Manfred Richter Mitglied des Vorstandes der Friedrich Naumann Stiftung und ehemaliger Bürgermeister von Bremerhaven das Thema Kerneuropadebatte im Mittelpunkt Über beiden Chats schwebte die Frage Was für ein Europa wollen die Liberalen Chats werden bereits seit einigen Jahren äusserst erfolgreich von der Virtuellen Akademie eingesetzt In einem sehr begrenzten Zeitraum werden dabei Themen angeschnitten die durch einen Moderator und Komoderator gebündelt

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/706 (2016-02-15)
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  • Noch eine Chance für die „Mutter aller Reformen“ ?
    Graf Lambsdorff bereits zu einer weiteren Reformrunde nach der Bundestagswahl 2006 auf Dann solle die Aufgabe einem Konvent aus unabhängigen Experten übertragen werden der von Fragen des Machterhalts unabhängig wäre Professor Dr Gisela Färber Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer wies darauf hin dass die gegenwärtige Struktur der Finanzverfassung die politische Diskussion verzerre Die steuerpolitische Diskussion werde völlig getrennt von der Frage welche öffentlichen Güter der Staat bereitstellen solle Viele Menschen sehen deshalb die staatlichen Leistungen als kostenlos an Am Beispiel der Eigenheimzulage zeigte sie dass neben dem offiziellen Finanzausgleich noch ein intransparenterer zweiter Finanzausgleich im Steuersystem stecke Hinter der Fassade des Steuerrechts wuchern steuerliche Subventionen Diese verteilten sich sehr ungleich auf die einzelnen Länder weshalb beispielsweise die Eigenheimzulage von den Landesregierungen verteidigt werde die davon profitierten Auf die Frage des Moderators Wolfgang Borchert Radio SAW Halle Führen die von Herrn Spotka genannten Tabus nicht dazu dass das Reformziel den Bundestaat zu entflechten verfehlt wird antwortete der SPD Bundestagsabgeordnete Volker Kröning Das ist die Realität Ohne diese Vorab Festlegungen hätte man die Länder nie zu einer Überprüfung der Kompetenzordnung gebracht Kröning verteidigte Zusammensetzung und Arbeit der Bundesstaatskommission Ergebnisse einer Enquete Kommission oder eines Expertenkonvents wären wahrscheinlich nie umgesetzt worden Außerdem sei es gelungen auf Bundesebene die Verfassungsreform zu einer Sache des Parlaments zu machen Er verwahrte sich gegen die Kritik aus den Landesparlamenten Diese seien hochrangig vertreten und könnten sich vollwertig in die Kommissionsarbeit einbringen Außerdem seien Wissenschaftler und kommunale Spitzenverbände beteiligt Mit der Bundesstaatsreform werde ein Anschub für weitere Reformen gegeben Beispielsweise werde durch den geplanten Tausch Kfz Steuer an den Bund Versicherungssteuer an die Länder die Abschaffung der Kfz Steuer und damit ein deutlicher Bürokratieabbau ermöglicht Der finanzpolitische Sprecher der CDU Fraktion im sachsen anhaltinischen Landtag Marco Tullner zeigte sich grundsätzlich überzeugt davon dass mehr Transparenz in der Finanzverfassung und mehr Wettbewerb auch bei der Steuerpolitik nötig sei Derzeit fehlten klare Verantwortlichkeiten Niemand ist so richtig zuständig Allerdings sei ihm als ostdeutscher Finanzpolitiker das Hemd näher als der Rock Angesichts einer Steuerdeckungsquote des Landeshaushalts von 40 könne er einem Steuerwettbewerb zwischen den Ländern nicht zustimmen zumindest nicht ohne Kompensation Wie entscheidend eine Reform der bundesstaatlichen Kompetenzordnung ist machte Professor Dr Jürgen Nitsch deutlich Bei einer klareren Zuweisung der politischen Verantwortung könne der Bildungs und Forschungsstandort Deutschland auch mit dem derzeitigen Mitteleinsatz wesentlich vorangebracht werden Nitsch Leiter einer DFG Forschergruppe an der Universität Magdeburg berichtete aus der Praxis der Forschungsförderung in Deutschland In manchen Fällen lassen es die Gutachten zu Forschungsanträgen an Sachkompetenz fehlen Er machte konkrete Vorschläge wie man die so oft geforderte Exzellenz in Bildung und Forschung voranbringen könne Wichtig seien mehr Autonomie und Wettbewerb der Hochschulen eine stärkere Forschungsförderung für den Mittelstand durch die Länder und eine stärkere internationale Anbindung der Forschungsförderung So könnten auch zukünftig in Deutschlands Forscher genügend gute Ideen produzieren Bei klarer Verantwortung für ausreichende Förderung der Forschung für den Mittelstand gehe es aber um die noch wichtigere Aufgabe aus den guten Ideen der Forscher wettbewerbsfähige Produkte für gutbezahlte Arbeitsplätze zu machen Auf zwei

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/704 (2016-02-15)
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  • Friedrich Naumann – Leben, Werk, Wirkung
    Ausstellung von Walter Momper sprachen Winfried Sühlo stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Werk bundes Berlin und Irmgard Schwaetzer Mitglied des Vorstandes der Friedrich Naumann Stiftung und Bundesministerin a D über das Leben und Schaffen des Namensgebers der Friedrich Naumann Stiftung Friedrich Naumann 1860 1919 Theologe Publizist und liberaler Politiker gehörte 1907 beim Zusammenschluss von Künstlern Handwerkern und Industriellen zum Deutschen Werkbund zu dessen Wegbereitern und Gründungsvätern Vor allem durch die Gestaltung der programmatischen Schrift Deutsche Gewerbekunst im Jahre 1908 hat Friedrich Naumann den Begriff Qualitätsarbeit in seiner wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung für Deutschland neu formuliert und damit das Selbstverständnis des Deutschen Werkbundes und sein internationales Ansehen nachhaltig geprägt Der Werkbund steht seitdem für eine humane Gestaltung der Umwelt in einem umfassenden Verständnis vom Design der Gebrauchsgegenstände im Alltag und der Wohnumgebung in Stadt und Land bis zur Sicherung der biologischen Lebensgrundlagen Mit dem Konzept einer engen Zusammenarbeit zwischen gestaltenden und produzierenden Kräften beeinflusste der Werkbund ganz erheblich und bis heute die Entwicklung industrieller Produktion und ihre Ausrichtung auf den Verbraucher Die Friedrich Naumann Stiftung die im vielseitigen Werk ihres Namensgebers vor allem den großen Erzieher zur Demokratie und Pionier der politischen Bildung in Deutschland ehrt stellt in dieser Ausstellung auf 30

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/705 (2016-02-15)
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  • Theodor Wolff: Journalist - Weltbürger - Demokrat
    Tageblatt das unter seiner Regie eine dezidiert linksliberalen Kurs verfolgte 1918 gehörte Theodor Wolff zu den Gründern der Deutschen Demokratischen Partei die er als große demokratische Partei für das einige Reich entwickeln wollte Er konnte sich aber nie so richtig mit den Strategien Kompromissen und Winkelzügen der Parteipolitik anfreunden und nahm bald wieder Abstand von einer politischen Karriere Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung mußte er ins Exil nach Frankreich ausweichen von

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/2169 (2016-02-15)
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