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  • Ungarn | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    von Ministerpräsident und FIDESZ Chef Viktor Orban ist schwer mit den europäischen Werten in Einklang zu bringen Da die schwache parlamentarische Opposition nicht in der Lage ist eine klare Alternative zu Orbans rechtspopulistischer Politik anzubieten sind die Institutionen der Zivilgesellschaft und unabhängige Think Tanks zurzeit die einzigen Hoffnungsträger für die Rückkehr zu mehr Liberalität in Ungarn Zu Beginn des Jahres 2015 konnten diese einen wichtigen politischen Erfolg erzielen Zoltan Kesz Gründer der Free Market Foundation einem langjährigen Partner der FNF und Mitglied im Netzwerk 4 liberty eu gelang es bei einer Nachwahl den hochfavorisierten FIDESZ Kandidaten deutlich zu schlagen als unabhängiger Abgeordneter ins Parlament einzuziehen und die Zweidrittel Mehrheit der FIDESZ Regierung zu brechen Neben der Free Market Foundation ist das Republikon Institut der wichtigste Partner der FNF in Ungarn und ein herausragenden Akteur im 4Liberty eu Netzwerk Dieser Think Tank hat sich zu einer hochwertigen Denkfabrik entwickelt Er schafft es immer wieder liberale Positionen in der stark polarisierten ungarischen Gesellschaft öffentlichkeitswirksam zu präsentieren Die Unterstützung der FNF ist vor allem auf Analysen und Forschungsarbeiten zu politischen Themen in erster Linie mit dem Ziel der Durchsetzung einer effektiven öffentlichen Verwaltung ausgerichtet Auch die aktive Bekämpfung von rassistischen und antisemitischen Strömungen in Ungarn zählt zu den Schwerpunkten der gemeinsamen Arbeit Da die ungarischen Medien zunehmend gleichgeschaltet werden kommt besondere Bedeutung der Nutzung der Social Networks zu die die Aktivitäten proeuropäischer Kräfte wirksam flankieren Weiterhin unterstützt die FNF in Ungarn SZEMA eine eher regional agierende liberale Partei die sich wegen des wachsenden Populismus im Land in einer schwierigen Lage befindet Dank der FNF organisieren ihre Vertreter regelmäßige Diskussionsrunden zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen Unsere Projekte in diesem Land werden durch folgendes Büro betreut Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Tschechien Na Safránce 43 10100 Praha Zum Standort Die Stiftung weltweit Javascript

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  • Lateinamerika | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    the World Network EFN in Lateinamerika und kooperieren bei der Veröffentlichung von Studien zur wirtschaftlichen Freiheit in der Region Damit stoßen die drei Organisationen eine Diskussion über notwendige politische und wirtschaftliche Reformen an die Wohlstand und Selbstbestimmung der Menschen erhöhen Der Index für Institutionelle Qualität den die Stiftung zusammen mit dem Netzwerk RELIAL veröffentlicht misst die Qualität der politischen und wirtschaftlichen Institutionen weltweit Der aktuelle Index ist in Englisch und Spanisch verfügbar Dieser Index zeigt klar und deutlich Die Qualität politischer und wirtschaftlicher Institutionen ist entscheidend für die positive oder negative Entwicklung einer Gesellschaft Rechtsstaat und Menschenrechte Leider haben sich die rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen in vielen Bereichen des Subkontinents in den letzten Jahren wieder verschlechtert Straflosigkeit Korruption und politischen Einflussnahme auf die Justiz erschweren den Alltag der Menschen Für Liberale ist aber gerade der Schutz der persönlichen Freiheitsrechte die Grundlage sowohl für die persönliche Lebensgestaltung jedes Einzelnen als auch für die Entwicklung einer Gesellschaft Deshalb ist der Schutz der Menschen und Bürgerrechte ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit in Lateinamerika Das von der Stiftung unterstützte liberale Netzwerk Relial hat deshalb das Thema Rechtsstaat und Bürgerrechte zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit gemacht Auf seinem Jahreskongress im November 2014 in Panama verabschiedete das Netzwerk Relial eine liberale Charta der Menschenrechte die die Mitglieder des Netzwerkes jetzt aktiv in die politische Diskussion einbringen sowohl national als auch auf internationaler Ebene Informationen in spanischer Sprache Publikationen zum Thema Index of Institutional Quality 2015 The Index enables benchmarking of the institutions in different countries and while it does not provide a means of measuring their quality it does reflect the differences between them In other words it does not constitute a scale for measuring the quality of institutions the best institutions do not score a ten nor do the worst score a zero What it does do however is point out the differences that exist and the reasons for these differences As a result while countries that improve the quality of their institutions can of course rise up the rankings relative to other countries the rating of the top countries can also go up since even they have not yet achieved optimal institutional quality if there is such a thing and if it is even possible to achieve it Mehr Dowload icon PDF Add to cart Warenkorb Publikationen zum Thema Índice de Calidad Institucional 2015 El Índice de Calidad Institucional p ermite un análisis comparativo respecto a la situación relativa de los distintos países en relación a sus instituciones y si bien no establece una medida de esa calidad refleja las diferencias existentes Esto es no presenta una escala contra la que se mide esa calidad ni el que está primero obtiene un diez ni el que está último un cero pero deja en claro que esas diferencias existen y a qué se deben Esto significa que no solamente los países pueden mejorar en términos relativos con respecto a otros si mejoran la calidad de sus instituciones sino que también lo podrían hacer aquellos que están primeros

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  • Argentinien | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    an gut ausgebildeten Menschen und einer aktiven Zivilgesellschaft mit Think Tanks und NGOs Zwei neue liberale Netzwerke die mit Unterstützung und unter Vermittlung der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit im Jahr 2014 gegründet wurden unterstreichen das eindrucksvoll Mit den Jovenes Liberales Argentinos und dem Zusammenschluss von 17 liberalen Think Tanks und NGOs zum Red para la Libertad verfügt das Land am Rio de la Plata erstmals über zwei gut organisierte nationale Dachverbände die sich für eine liberale Demokratie basierend auf Rechtsstaatlichkeit Menschenrechte und Marktwirtschaft erfolgreich einsetzen Komplettiert wird die Netzwerkbildung auf parteipolitischer Ebene durch den von der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit engagiert begleiteten Zusammenschluss heterogener regionaler Parteisegmente zur Union por la Libertad mit der Bürger bei kommenden Wahlen erstmals die Möglichkeit haben für eine national registrierte liberale Partei zu stimmen und damit den Weg zu mehr Demokratie Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft in Argentinien zu ebnen Zum Regionalbüro Lateinamerika Kongress in Buenos Aires Previous Next Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Argentinien Av Rivadavia 1829 9 C1033AAI Buenos Aires Tel 54 11 49531546 E Mail argentina fnst org Zum Standort Die Stiftung weltweit Javascript ist erforderlich um diese Karte anzuzeigen Themen Bildung Offene Gesellschaft Soziale Marktwirtschaft Internationale Politik TTIP

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  • Brasilien | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    und Einfluss im Land haben sollen Zielgruppen sind in erster Linie Führungskräfte und junge Menschen mit Führungspotenzial die die liberale Ausrichtung der FNF teilen liberale Lösungsvorschläge für Brasilien entwicklen und in die gesellschaftspolitische Diskussion des Landes einbringen wollen Das Bildungs und Beratungsangebot der FNF reicht von Seminaren zu Grundlagen des Liberalismus über moderne kommunalpolitische Verwaltung bis hin zur Vermittlung grundlegender politischer Fertigkeiten wie das strategische Planen den Umgang mit Medien und die Kommunikation im digitalen Zeitalter Flankiert wird die Arbeit der Stiftung durch themenspezifische Publikationen Rennomierte brasilianische Partner aus der Zivilgesellschaft setzen sich unermütlich für mehr wirtschaftliche persönliche und politische Freiheit ein Diverse liberale Partnerorganisationen aus der sehr lebendigen Bürgergesellschaft Brasiliens zählen zu den renommiertesten Einrichtungen des Landes darunter Das Freiheitsinstitut Instituto Liberdade aus Porto Alegre Das Liberale Institut Instituto Liberal LI in Rio de Janeiro Das Institut für Unternehmerstudien Instituto de Estudos Empresariais IEE in Porto Alegre und Die Institute für die Ausbildung von Führungskräaften Instituto de Formacao de Líderes IFL in Sao Paulo Belo Horizonte und Vitória Unermütlich treten sie insbesondere für mehr wirtschaftliche unternehmerische und persönliche Freiheit einen schlankeren und effizienteren Staat und die Stärkung des brasilianischen Rechtsstaates ein Auch die kontinuierliche Fortbildung ihres Führungskräftenachwuchses zählt zu ihren Aufgaben Die liberale Hochschulbewegung Studenten für die Freiheit Estudantes pela Liberdade EpL konnte seit ihrer Gründung Anfang 2012 in rasantem Tempo an vielen brasilianischen Universitäten neue Gruppe gründen Dadurch wird es möglich an den traditionell von den Linken dominierten Universitäten nach und nach auch liberale Denker vorzustellen In dem von der Stiftung etablierten internationalem Politikdialog zwischen liberalen Vertretern weltweit nimmt Brasilien eine herausragende Rolle ein Ob es um die Sicherung offener Märkte die Umsetzung marktwirtschaftlicher Instrumente in der Klima und Umweltpolitik oder um regionale Integration geht Brasilien ist als strategischer Partner zur Bewältigung globaler Probleme unverzichtbar geworden Webseite in

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  • Mexiko | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    Land ist Mexiko ein wichtiger Akteur auf der internationalen Bühne Deshalb fördert die Stiftung den Dialog von europäischen und mexikanischen Fach und Führungskräften aus Politik und Wissenschaft um gemeinsam die internationale Agenda in den Bereichen Klimawandel Freihandel und Sicherheit weiterzuentwickeln Mexiko ist ein junges Land Mehr als 50 der Bevölkerung sind jünger als 35 Diese positive demografische Entwicklung bietet die Chance ein Netzwerk künftiger liberaler Führungspersonen zu schaffen Die Stiftung unterstützt deshalb die mexikanischen Students for Liberty mit dem Ziel liberale Ideen in den traditionell von sozialistischem Gedankengut dominierten Universitätsdiskurs einzubringen Im Rahmen der in Mexiko initiierten Reformen fördert die Stiftung die Umsetzung liberaler Politik Konzepte in den Bereichen Bildung Wettbewerb wirtschaftliche Freiheit Transparenz regionale Integration und Rechtstaatlichkeit Gemeinsam mit unseren Partnerinstitutionen UNAM Universidad Nacional Autónoma de México ITAM Instituto Tecnológico Autónomo de México Instituto Mexicano para la Comepetitividad IMCO mexikanisches Wettbewerbsinstitut und Caminos de la Libertad Wege der Freiheit engagieren wir uns für eine Chancen Gesellschaft freier verantwortungsbewusste Bürger Previous Next Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Mexiko Col San Ángel Inn México D F MEX 01060 Tel 52 55 56163325 Zum Standort Die Stiftung weltweit Javascript ist erforderlich um diese Karte anzuzeigen Themen Bildung Offene Gesellschaft Soziale Marktwirtschaft

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  • Zentralamerika | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    jährlich rund 500 Veranstaltungen In Zentralamerika fördert die Stiftung besonders die länderübergreifende politische Jugendarbeit und die politische Integration Zentralamerikas Mit der Förderung von liberalen Parteien und Gruppierungen unterstützt die Stiftung die Festigung demokratischer und rechtsstaatlicher Strukturen Die Freiheit zur eigenen Meinung Eine besondere Zielgruppe in Zentralamerika sind derzeit die Journalisten Wichtig zum einen um der zentralamerikanischen Bevölkerung die sonst kaum Zugang zu verlässlichen Informationen hat politisch neutrale und umfassende Berichterstattung über die Geschehnisse in ihren Ländern zu bieten zum anderen um die Bedeutung einer freien Presse und Meinungsäußerung für eine funktionierende Demokratie zu unterstreichen So bietet die Stiftung Journalisten in ganz Zentralamerika verschiedene Foren und Seminare zur Verbesserung ihrer journalistischen Arbeit aber auch ihres Selbstverständnisses und ihrer Verantwortung gegenüber Bevölkerung und Rechtsstaat an Ohne Eigentum keine Freiheit Ohne Eigentum keine Freiheit und keinen Wohlstand Dieser Themenschwerpunkt wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen akademischen Instituten Wirtschaftsverbänden und den einzelnen Regierungen in Zentralamerika promoviert um dem zentralamerikanischen Bürger die Bedeutung des Privateigentums für seinen eigenes Wohlergehen zu verdeutlichen Previous Next Unsere Projekte in diesen Ländern werden durch folgendes Büro betreut Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Mexiko Col San Ángel Inn México D F MEX 01060 Tel 52 55 56163325 Zum Standort Die

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  • Nordafrika und Mittlerer Osten | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    gehören liberale politische Parteien und Einzelpersönlichkeiten aus Marokko Tunesien Ägypten Libanon Palästina und Jordanien an Die AAFD basiert auf den Prinzipien der Freiheit der Verantwortung des Pluralismus der Toleranz der Marktwirtschaft des zivilen Staates sowie der Trennung von Staat und Religion heißt es in der programmatischen Erklärung der Gruppe Förderung der Vereinigungsfreiheit in ausgewählten arabischen Staaten Demokratische und rechtsstaatliche Reformen in der arabischen Welt sowie vor allem die Verankerung des liberalen Grundrechts der Vereinigungsfreiheit standen im Vordergrund eines langfristig angelegten regionalen Projektes das die Stiftung vom Standort Amman aus und in Kooperation mit der Arabischen Liga in Kairo durchführte An den Maßnahmen nahmen Delegierte aus Ägypten Jordanien Palästina Libanon und Syrien teil sie vertraten nationale Regierungen politische Parteien Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft Bei dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt ging es maßgeblich darum den rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit von NROs politischen Parteien und Gewerkschaften zu stärken und internationalen Standards anzupassen Wirtschaftliche Freiheit in der arabischen Welt Ein dritter regionaler Ansatz der Stiftung in der nahöstlichen Region zielt darauf ab den bekannten Economic Freedom in the World Index in diesem Teil der Welt zu popularisieren Alljährlich erarbeiten unsere Partner an der omanischen International Research Foundation IRF und das kanadische Fraser Institute einen spezifischen Index über den Stand der wirtschaftlichen Freiheit in den Mitgliedsländern der Arabischen Liga Bridging the Gap The Arab European Liberal Dialogue Forum Einmal pro Jahr kommen rund einhundert Mitglieder liberaler Parteien und Think Tanks Wissenschaftler und Publizisten von beiden Seiten des Mittelmeeres für zwei Tage zusammen um über Grundsatzfragen und aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren Der übergreifenden Titel dieser Konferenzreihe ist mit Bedacht gewählt Bridging the Gap Die Kluft im Dialog zu überbrücken ist die Idee die liberale Diskutanten ergründen lässt in welchen Punkten sie übereinstimmen und wo es Differenzen gibt sei es zu liberalen Grundwerte im Wandel der Zeit der Rolle der Religion in den jeweiligen Gesellschaften wirtschaftspolitischer Ordnungsvorstellungen oder möglichen liberalen Antworten auf die Herausforderungen in der globalisierten Welt Links Die Webseite des MENA Regionalbüros der FNF in Kairo Das MENA Regionalbüro der FNF auf Facebook Die Publikationen der Region MENA auf Scribd Länder Nordafrika und Mittlerer Osten Ägypten Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit FNF setzt sich weltweit für Menschenrechte Rechtsstaatlichkeit Demokratie und das Prinzip der freien Marktwirtschaft ein In Ägypten dem Weiterlesen Nordafrika und Mittlerer Osten Irak Die Friedrich Naumann Stiftung war im Irak von 2004 bis Ende 2014 tätig Mit einem Constitution Support Project begleiteten wir 2005 den irakischen Verfassungsgebungsprozess 2006 folgte ein Weiterlesen Nordafrika und Mittlerer Osten Israel Seit 1983 ist die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit in Israel der einzigen stabilen Mehrparteiendemokratie im Nahen Osten tätig Gemäß der Auslandsstrategie der Stiftung besteht ihre Weiterlesen Nordafrika und Mittlerer Osten Jordanien Das Büro der Stiftung in Amman Jordanien existiert seit 1981 Von dort wird auch die Projektarbeit im Libanon und mit syrischen Partnern konzipiert und umgesetzt In Jordanien besteht seit vielen Weiterlesen Nordafrika und Mittlerer Osten Libanon Im Libanon arbeitet die Stiftung mit der Lebanese Economic Association der Lebanese

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  • Irak | Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    der Stiftung im Dezember 2008 die Suche nach gerechten und tragfähigen Machtteilungsregelungen im Hinblick auf eine friedliche und florierende Entwicklung Kirkuks fort Zum Abschluss entwarfen und unterzeichneten die irakischen Teilnehmer der Konferenz in einem bemerkenswerten Akt konstruktiver Zusammenarbeit eine gemeinsame Deklaration in der sie offiziell Ihren Willen bekundeten gemeinsam an den wichtigsten Problemen Kirkuks zu arbeiten darunter die Umsetzung des Prinzips der Machtteilung die Implementierung von Verwaltungs und Wirtschaftsreformen und die Lösung der anhaltenden Besitzstreitigkeiten in der Region Dem ausdrücklichen Wunsch der Vereinten Nationen im Irak folgend die angestoßene Dynamik fortzusetzen und zu vertiefen fand mit Mitteln wiederum des Auswärtigen Amts im April 2009 in Berlin eine dritte Konferenz der Stiftung zur Zukunft Kirkuks statt Mit dem zum Abschluss der Konferenz angenommenen Abkommen einigten sich die Teilnehmer auf ein Arrangement im Bereich Beschäftigung im öffentlichen Sektor Konkret postulierte das Dokument die Verteilung von Führungspositionen in der Provinz vom Gouverneur bis in die Verwaltungsapparate anhand einer von allen Gruppen akzeptierten Formel die die Stärke der verschiedenen Gemeinschaften gerecht abbildet Im Sommer 2010 begann das erste von zwei jeweils überjährigen AA finanzierten Stiftungsprojekten In einem weiterhin bewusst auf Kirkuk konzentrierten Ansatz zielten die Projekte insbesondere darauf ab eine Regierung und Verwaltung etablieren zu helfen die verantwortungsvoll sowie zunehmend effektiv arbeitet und die katastrophale Dienstleistungssituation in der Krisenprovinz in Angriff nahm Vor dem Hintergrund der jüngsten Geschichte Iraks und Kirkuks enthielt das erste Projekt auch eine Konfliktmanagementkomponente Der sichtbarste Fortschritt war die Einrichtung eines multi ethnisch besetzten Sonderausschusses im Provinzrats Kirkuks der sich der Rechtssetzung im Dienstleistungsbereich auf Provinzebene widmen sollte Ein zweites Projekt 2012 13 setzte diese Bemühungen fort und bezog verstärkt irakische Rechtswissenschaftler in die Beratungen ein Eines der greifbaren Projektergebnisse war ein ins Leben gerufener bewusst ethnisch und religiös gemischt besetzter Think Tank an der Universität Kirkuk der projektrelevante Themen

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