archive-org.com » ORG » F » FREIHEIT.ORG

Total: 1393

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Ägypten
    Sisi zum Präsidenten gewählt und seit dem 10 Januar 2015 hat Ägypten auch wieder ein Parlament Damit sind die formalen Voraussetzungen für einen demokratischen Neuanfang gerade noch rechtzeitig vor dem fünften Jubiläum des Beginns des Arabischen Frühling geschaffen Verglichen mit der Ausgangssituation vor fünf Jahren hat sich die Lage der Bevölkerung in Ägypten jedoch keineswegs verbessert Neben der Forderung nach einem Sturz des Präsidenten war 2011 vor allem die Parole Aish Horreya adala igtema eya Brot Freiheit soziale Gerechtigkeit zu hören Aber daraus ist nichts geworden Die explodierten Lebensmittelkosten werden von der Regierung auf Weisung des Staatspräsidenten eingedämmt und die zentrale politische Zielsetzung im Ägypten des Jahres 2016 ist keine der Forderungen von 2011 sondern die Herstellung von Sicherheit und Stabilität Um jeden Preis Die Achtung von Rechtsstaatlichkeit bzw von Menschen und Bürgerrechten sowie die Partizipation der Zivilgesellschaft an den politischen Willensbildungs und Entscheidungsprozessen sind diesem Ziel bedingungslos untergeordnet Im Kern ist eine Restauration einer Militärdiktatur zu verzeichnen in denen demokratische Institutionen wieder lediglich die Funktion einer Fassade innehaben Politische Parteien sind marginalisiert und die ägyptische Zivilgesellschaft ist stark polarisiert und in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt Die damaligen Träger der Proteste die verschiedenen Bewegungen speisten sich vor allem aus jungen gut ausgebildeten Ägyptern von denen viele bislang nichts mit Politik zu tun hatten haben sich entweder wieder zurückgezogen sind emigriert sitzen im Gefängnis oder haben sich arrangiert Mit einer fast schon fatalistischen anmutenden Weitsicht umreißt Esraa Abdel Fattah die derzeitige Situation Der Erfolg einer Revolution lässt sich nicht nach fünf Jahren bewerten Revolutionen haben Höhen und Tiefen derzeit befinden wir uns in einem Tief Esraa war die Initiatorin einer Jugendbewegung und für ihre Rolle bei der Mobilisierung zu den Protesten in Ägypten und ihrem Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit für den Friedensnobelpreis nominiert Ihr bekannter Mitbegründer Ahmed Maher sitzt im Gefängnis Ägypten steht

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6402 (2016-02-15)
    Open archived version from archive


  • Jordanien
    einen erweiterten Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürger zu treten um zu einem Konsens über notwendige politische Reformen zu gelangen Durch die Gründung einer Unabhängigen Wahlkommission und die Einsetzung eines Königlichen Ausschusses der die Verfassung und für sie geforderte Änderungen überprüfen sollte konnte die Lage im Land bis auf kleinere aber friedliche Proteste zunächst stabilisiert werden Allerdings kam es im November 2012 nach einer Kürzung der Treibstoffsubventionen erneut zu großen Protesten Da es dabei zu tödlichen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften kam eskalierte die Situation und kulminierte in der Aufforderung zur Abdankung von König Abdullah II und dem Ende der Haschemitischen Monarchie Wieder reagierte das Königshaus schnell Vorgezogene Parlamentswahlen wurden für Januar 2013 angesetzt und die Verfassung dergestalt geändert dass dem Parlament etwas größere Mitbestimmungsrechte z B bei der Wahl des Regierungschefs eingeräumt wurden Als die Muslimbrüder die stärkste Oppositionskraft die Parlamentswahlen boykottierten erklärte König Abdullah II sich selbst im Angesicht der Gefahr einer islamistischen Machtübernahme zum Garanten eines friedlichen Übergangs zur Demokratie Im März 2013 erfolgte nach einer für jordanische Verhältnisse beispiellosen Absprache zwischen König und Parlament die Vereidigung einer neuen Regierung mit Abdullah Ensour als Premierminister der sein Amt bis zum heutigen Tage ausübt Seit dieser Zeit sind eine Reihe von Reformgesetzen verabschiedet worden während andere Reforminitiativen bewusst in die Länge gezogen werden Dieses Vorgehen des Königshauses schafft Ungeduld und Ärger Unter den Jordaniern überwiegt aber die Sorge vor dem größeren Übel der Instabilität und sichert somit den gesellschaftlichen Frieden Sie haben die Situation in ihren Nachbarländern klar vor Augen insbesondere die Bedrohung durch den Islamischen Staat IS Darüber ist die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Unfähigkeit bzw dem Unwillen der Regierung zu lange versprochenen politischen Reformen etwas in den Hintergrund getreten Doch schwelt die Unzufriedenheit kritischer und oppositioneller Kräfte weiter und wird durch Urteile des Staatssicherheitsgerichtes angefacht das in

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6403 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Syrien
    Präsident Assad verlangt dennoch reagierten Sicherheitskräfte gewaltsam und es waren Tote und Verletzte zu beklagen Das Regime Assad sprach früh von einer militärischen Lösung die es anstrebe Am 18 März 2011 dem Freitag der Würde wurden weitere Demonstranten erschossen was eine Kettenreaktion im Land in Gang setzte und den Ruf nach einem Arabischen Frühling in Syrien auslöste Weitere Proteste gab es danach in Banyas Homs wieder in Dar a und in ersten Vororten von Damaskus Dann begann Mitte 2011 die zweite Phase der Konfrontation in welcher diese sich militarisierte und die Demonstrationen in einen bewaffneten Aufstand übergingen Syrische Regierungstruppen belagerten Jisr Al Shughour mit der Begründung dort seien 120 Polizisten und Soldaten von bewaffneten Banden getötet worden Dies löste im Juni 2011 die erste Flüchtlingswelle von 10 000 Menschen in die Türkei aus Gleichzeitig versprach Präsident Assad landesweite Reformen was aber schon damals niemand ernstnahm Der 31 Juli 2011 war der zunächst blutigste Tag des Aufstands in Syrien 150 Zivilisten davon 100 in Hama verloren ihr Leben Präsident Assad hatte den Gouverneur von Hama nach dortigen Massendemonstrationen entlassen danach rückten Regierungstruppen in die Stadt ein und begannen Oppositionelle zu morden Im Oktober 2011 warnte Präsident Assad schließlich vor einer Intervention des Westens die Arabische Liga suspendierte Syriens Mitgliedschaft und es entstand die Freie Syrische Armee als Dachorganisation vieler Rebellengruppen Mehr als 3 500 Menschen starben nach Angaben der Vereinten Nationen VN bereits in jenem ersten Jahr des Aufstandes 2012 begann mit einer Offensive der Regierungstruppen gegen die Rebellenhochburg Homs ausländische Kämpfer begannen nach Syrien zu strömen der bewaffnete Aufstand ging in die dritte Phase einen Bürgerkrieg über 2012 wurde in den Vereinten Nationen über Sanktionen beraten die aber wegen eines Vetos der Sicherheitsratsmitglieder Russland und China im Juli nicht zustande kamen Im April 2013 rief Abu Bakr al Baghdadi schließlich

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6404 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Palästinensische Autonomiegebiete
    Muslimbrüder in Ägypten Libyen Syrien und Jemen erfüllte die sunnitische Widerstandsbewegung Hamas mit Stolz hatte man doch mit der Übernahme des Gaza Streifens im Jahr 2007 nach eigener Lesart den Vorreiter gespielt Ihre Vorstellungen über die Existenz das Leben und die Menschheit sahen sie in der gesamten arabischen Welt auf dem Vormarsch Von Ägypten erwartete man insbesondere in Bezug auf Gaza eine weniger autoritäre und weniger restriktive Politik unter islamischen Glaubensbrüdern Ein neues Zeitalter der Islamisten zeichnete sich am Horizont ab Die Palästinensische Befreiungsfront PLO sah die Entwicklung durchaus skeptischer befürchtete sie doch dass sie durch eine stärkere Zusammenarbeit der Muslimbrüder das Nachsehen haben könnte So rettete sie sich 2012 auf Druck der neuen ägyptischen Militärregierung in eine Einheitsregierung mit der radikal islamischen Hamas und dem islamischen Dschihad Wie tief die Spaltung der politischen palästinensischen Führung in Ramallah jedoch in Wirklichkeit war zeigte sich mit Fortdauer des Syrien Konfliktes Der Islamische Dschihad schlug sich auf die Seite des syrischen Autokraten Assad Hamas ihrerseits kämpfte auf Seiten der sunnitischen Opposition und war gezwungen ihr Hauptquartier von Damaskus nach Doha Katar einem der Hauptsponsoren islamistischer Organisationen zu verlegen Der Geldfluss aus dem Iran versiegte und die soziale Lage verschlechterte sich zusehends Spätestens nach dem Gaza Konflikt im Spätsommer 2014 löste sich die Hoffnung in Luft auf Ägypten in dem die Regierung der Muslimbruderschaft bereits beendet war zerstörte die Mehrzahl der Terrortunnel zum Gaza Streifen Als Anfang April 2015 das Flüchtlingslager Yarmouk bei Damaskus in dem 150 000 200 000 Palästinenser wohnten zwischen die Fronten von ISIS und dem syrischen Militär geriet beschränkten sich die Stellungnahmen der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO obwohl sie für sich einen Alleinvertretungsanspruch für alle Palästinenser geltend macht auf Appelle die UN Einrichtungen nicht zum Schlachtfeld des innersyrischen Konfliktes zu machen Heute ist das Lager weitgehend zerstört Der weit überwiegende

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6405 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Rechtsstaat im Wanken
    zeigten sich Politik Medien und auch die Sicherheitsbehörden schockiert Marc Lürbke MdL Innenpolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Landtag NRW hat sich bereit erklärt das Thema mit uns interessierten und besorgten Bürgern zu diskutieren Herr Lürbke kann man in Deutschland noch unbesorgt vor die Tür gehen Wenn es selbst mit einem aufgrund der Silvesternacht bereits verstärkten Aufgebot an Einsatzkräften der Polizei nicht mehr gelingt Straftaten mit Nachdruck zu unterbinden und Täter unverzüglich festzusetzen gerät unser Rechtsstaat ins Wanken Wenn rund um den Kölner Hauptbahnhof dutzende Frauen hemmungslos begrapscht und angegriffen werden wenn Polizeibeamte ohne Konsequenzen angepöbelt werden wenn Taschendiebstähle Autoaufbrüche und Drogenhandel weitestgehend unbehelligt bleiben haben wir hier in Summe längst einen rechtsfreien Raum erreicht Wie können Städte wie Köln das Land Nordrhein Westfalen und jeder Einzelne von uns auf die Vorfälle reagieren Der Innenminister muss endlich handeln statt die Probleme in unseren Städten und bei der Personalausstattung der Polizei ständig zu verleugnen Marc Lürbke MdL Die richtige Antwort auf die Geschehnisse in Köln muss mehr Rechtsstaatlichkeit lauten Wir brauchen mehr Sicherheit durch mehr Personal bei Polizei und Justiz mehr Fahndungsdruck durch mehr Präsenz und konsequente Strafverfolgung durch z B beschleunigte Verfahren Dies bleibt in NRW jedoch oft mehr Wunsch

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6360 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • LDPD-Forschungsstipendien
    ausgewählt wurden Marlene Miersch am zeithistorischen Institut der Universität Potsdam erforscht die regionale Parteiarbeit der LDPD im Bezirk Erfurt 1961 1990 Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Herunterladen Abstract der Arbeit der Stipendtiatin Marlene Miersch pdf 55 25 KB Franz Josef Hille geht an der Universität Leipzig den Spuren des DDR Justizministeriums unter der Leitung der LDPD Minister Kurt Wünsche und Hans Joachim Heusinger zwischen 1967 und 1990 nach Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Herunterladen Abstract der Arbeit des Stipendiaten Franz Josef Hille pdf 57 35 KB Alexander Koch untersucht an der Technischen Universität in Dresden die Deutschlandpolitik der LDPD zwischen 1961 und 1990 interne Verlinkung Abstract Koch Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Herunterladen Abstract der Arbeit des Stipendiaten Alexander Koch pdf 12 09 KB Kooperation mit dem Archiv des Liberalismus Das gemeinsame Forschungsprojekt wäre ohne das Archiv des Liberalismus nicht möglich Das Archiv stellt die seit 1991 in Gummersbach befindliche Unterlagen des ehemaligen Zentralarchivs der LDPD im Umfang von rund 600 laufenden Metern bereit Außerdem beraten die Archivare und Historiker des ADL die LDPD Forscher bei ihrer Arbeit Im Juni 2015 fand ein erster Workshop zur Geschichte der LDPD in der Theodor Heuss Akademie in Gummersbach statt Hier trafen sich alle sechs Projektbeteiligten mit Zeitzeugen und anderen LDPD Forschern zu einem fruchtbaren Gedankenaustausch Seitdem ist ein LDPD Netzwerk zum Austausch über aktuelle Forschungsfragen ins Leben gerufen worden Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Das Projekt wird durch viele gemeinsame Veranstaltungen Workshops und Seminare begleitet Nachdem im Juni diesen Jahres die Themen der Forschenden diskutiert wurden führt eine Konzeptwerkstatt im Oktober diesen Jahres unsere LDPD Forschungsstipendiaten mit anderen Promotionsstipendiaten zusammen die in thematisch angrenzenden Bereichen arbeiten Dadurch bildet sich ein Themencluster Gemeinsam wird geforscht und diskutiert sowie der aktuelle Arbeitsstand auf den Prüfstand gestellt Mentoren begleiten die Konzeptwerkstatt

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/6182 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Konzeptwerkstatt für Promotionsstipendiaten | freiheit.org
    des Hannah Arendt Instituts zu arbeiten sich untereinander zu vernetzen und damit die Qualität der eigenen Forschungsleistung zu stärken Die Konzeptwerkstatt öffnete sich auch anderen Promotionsstipendiaten der Begabtenförderung die sich thematisch in den Forschungsbereich eingliedern lassen bzw an diesen angrenzen Somit wird nicht nur ein weiterer Schritt in der gemeinsamen Projektarbeit vollzogen sondern auch ein thematischer Cluster gebildet der die Arbeiten der Stipendiatinnen und Stipendiaten transdisziplinär miteinander verknüpfen hilft In mehreren Arbeitsschritten wurden in den sich abwechselnden Phasen von Gruppen und Kleingruppenarbeit Methoden der direkten Begleitung als auch des Peer Teaching angeboten Daneben gab es durch die Mentoren Hilfestellungen und Anregungen bei der Konzeptentwicklung Regelmäßiges Feedback und kollegiale Beratung innerhalb der Gruppe ermöglichten einen vertiefenden Erfahrungsaustausch Somit konnten in gemeinsamer Arbeit die vorhandenen Forschungskonzepte je nach Interesse in Einzelarbeit oder in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe weiterentwickelt werden Klaas de Boer Promotionsstipendiat und Teilnehmer der Werkstatt war sich sicher mit dieser Veranstaltung auch eine thematisch inhaltliche Förderung der Stipendiaten angeboten wurde Anders als bei der Doktorandenakademie oder ähnlichen Veranstaltungen kamen hier nur thematisch verwandt arbeitende Doktoranden zusammen was einen deutlich intensiveren Austausch zur Folge hatte Im Verlaufe der Veranstaltung bildeten sich Mentor Mentee Beziehungen aus die die Arbeiten der Promovierenden während ihrer Förderzeit aber auch darüber hinaus begleiten werden Immer auf dem Laufenden bleiben Erhalten Sie immer aktuelle Inhalte zum Thema per Mail News Alert News Alert abonnieren Druckversion Weitere Meldungen zum Thema Nachricht 28 01 2016 Die Ideen über Freiheit und Entwicklung der Bevölkerung der Stiftung spiegeln meine persönlichen Grundwerte wider Im Gespräch mit unseren palästinensischen Stiftungsstipendiaten Nachricht 10 11 2015 Kreativer und lebhafter VSA Konvent in der Theodor Heuss Akademie Der diesjährige Altstipendiaten Konvent des VSA mit anschließender Mitgliederversammlung fand vom 23 bis 25 Oktober in Gummersbach statt Die Stimmung in der Theodor Heuss Akademie das zweite Nachricht 06 11

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/konzeptwerkstatt-fur-promotionsstipendiaten (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • "Die Ideen über Freiheit und Entwicklung der Bevölkerung der Stiftung spiegeln meine persönlichen Grundwerte wider" | freiheit.org
    sehr zeitaufwändig und anstrengend waren Das Stipendium hat mir hier einiges an Last abgenommen und bietet mir die Möglichkeit mich voll ganz auf das Studium zu konzentrieren Obada Rabayah Im Austausch mit einem Freund der ebenfalls Stipendiat bei der Friedrich Naumann Stiftung ist erfuhr ich von dem Sonderstipendium Daraufhin habe ich mich beworben Zudem möchte ich mich unabhängig von meinen Eltern die sich derzeit in Palästina befinden finanzieren können da es ihnen nur begrenzt möglich ist mich neben meinen Geschwistern zu unterstützen Ich bemühe mich stets um Jobs um meine Ausgaben abzudecken Das nimmt sehr viel Energie und Zeit in Anspruch welche ich lieber in mein Studium investieren möchte Warum die Friedrich Nauman Stiftung Nachdem ich von der Stiftung gehört und ausreichend recherchiert habe fand ich heraus dass ihre Ideen über Freiheit und Entwicklung der Bevölkerung meine persönlichen Grundwerte wiederspiegeln Deshalb bin ich in der Lage diese Grundsätze sowohl zu unterstützen als auch weiterzutragen Seit wann leben Sie in Deutschland und warum haben Sie sich entschieden hier Medizin zu studieren Abdalrahim Jbara Ich bin seit Juli 2012 in Deutschland zum Studium Ich habe Medizin ausgewählt weil ich immer davon geträumt habe Arzt zu werden Diesen Traum habe ich seit meiner Kindheit und ich war immer davon überzeugt dass ich meinen Traum irgendwann realisieren werde Menschen zu helfen und ihre Leiden zu vermindern liegt mir ganz am Herzen Deshalb wollte ich immer etwas machen bei dem ich Gutes für die Menschheit überall in der Welt tun kann So habe ich mich entschieden Medizin zu studieren Ich habe mich dann für Deutschland entschieden weil das Ausbildungssystem hier einen sehr guten Ruf hat und die medizinische Entwicklung fortgeschritten ist Außerdem ist Deutschland ein freies Land und bietet viele Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen Obada Rabayah Ich lebe seit vier Jahren in Deutschland und ich habe mich entschieden Medizin zu studieren weil ich ich immer schon große Freude an der Wissenschaft hatte Besonders reizten mich Fragen rund um medizinische Phänomene Ich liebe das Studium und die Forschung in einem sich immer verändernden und herausfordernden Feld wie das der Medizin Außerdem möchte ich gerne hinzufügen dass ich in Palästina geboren und aufgewachsen bin einem Land in dem es viel Leid gibt Dieses hoffe ich mit meinen medizinischen Kenntnissen lindern zu können Vor allem bei jenen die unter armen und bedürftigen Zuständen leben müssen Ich kann mir nichts Besseres vorstellen als Arzt zu werden um meine persönlichen Ziele zu realisieren In den vier Jahren in denen ich nun in Deutschland studiere habe ich gelernt dass das der Ort ist wo ich meine Ziele verwirklichen kann Sie sind nun Stipendiat der Stiftung für die Freiheit was ist für Sie persönlich Freiheit Abdalrahim Jbara Für mich persönlich ist Freiheit die Möglichkeit zu Handeln und zu Entscheiden ohne von jemandem gezwungen zu sein Freiheit umfasst Religionsfreiheit Meinungsfreiheit Handlungsfreiheit und auch Medienfreiheit Dabei muss man auch die Freiheit anderer respektieren und achten und nie im Namen seiner eigenen Freiheit deren Freiheit schaden Alle Menschen werden frei geboren und keiner hat

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/die-ideen-uber-freiheit-und-entwicklung-der-bevolkerung-der-stiftung-spiegeln-meine (2016-02-15)
    Open archived version from archive



  •