archive-org.com » ORG » F » FREIHEIT.ORG

Total: 1393

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • „Brüssler Konsens“ zur Bekämpfung von Terrorismus | freiheit.org
    9 September die Weltwirtschaft 80 000 Milliarden US Dollar und haben 11 Millionen Menschen in Entwicklungsländern in Armut gestürzt Amre Moussa Generalsekretär der Arabischen Liga warnte bei seiner Eröffnungsrede in Brüssel davor neue Feindbilder aufzubauen und damit die Muster des 20 Jahrhunderts zu wiederholen Instead of communism there is Islam Instead of conventional world wars there is the war against terrorism Er erinnerte daran dass alle in demselben Boot sitzen und betonte dass Gerechtigkeit im Sinne der VN Prinzipien nicht selektiv eingefordert werden darf Die Abschlusserklärung des Brüssler Rundtisches reflektiert diese Forderung durch das Prinzip dass internationales Vorgehen gegen Terrorismus auf universellen Standards basieren muss Der Brüssler Konsens beinhaltet eine Reihe von Empfehlungen an die Politik Sie basieren auf gemeinsamen Prinzipien Dazu gehört dass terroristische Akte die sich dadurch auszeichnen dass sie auf Zivilisten zielen durch nichts zu rechtfertigen sind Betont wurde auch die Notwendigkeit die Rolle von Religion als Motiv für Terrorismus zu hinterfragen Es wurde festgehalten dass keine Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht werden darf wie es häufig geschieht Basierend auf einer detaillierten Analyse der verschiedenen Motive von Terrorismus werden differenzierte Strategien des Umgangs mit Terrorismus gefordert und Politikempfehlungen ausgesprochen mit denen langfristig der Nährboden für Terrorismus verringert also ein nachhaltiger Frieden geschaffen werden kann Monate vor dem Brüssler Treffen konsultierten die Mitarbeiter der Strategic Foresight Group eine Vielzahl von Staatschefs und hochrangigen Regierungsvertretern Sie sprachen zum Beispiel mit dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan dem kanadischen Premierminister Paul Martin dem indonesischen Außenminister Hasan Wirayuda dem norwegischen Außenminister Jan Petersen dem Außenminister von Oman Yusuf Bin Allawi und dem hohen Repräsentanten der EU Javier Solana Die Stategic Foresight Group legte außerdem großen Wert auf einen engen Kontakt zum Hauptsitz der VN Aus den Gesprächen heraus entwickelte die SFG das Diskussionspapier das die Grundlage für den Brüssler Konsens

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/bruessler-konsens-zur-bekaempfung-von-terrorismus (2016-02-15)
    Open archived version from archive


  • Gesellschaftliche Beteiligung fördern, Demokratie stärken | freiheit.org
    im Hinblick auf ihr neues Auftreten aber auch inhaltlich mit der Präsentation beispielhafter Projektarbeit dem aufmerksamen Fachpublikum vorzustellen Der Vorsitzende der südafrikanischen kommunalpolitischen Vereinigung der liberalen Oppositionspartei Democratic Alliance Herr Fred Nel überzeugte die Teilnehmer durch eine lebendige und auf die besonderen Umstände in Südafrika eingehende Präsentation Er zeigte auf wie die Kooperation mit der Stiftung für die Freiheit einen wichtigen Beitrag zum Capacity Development leistet also jene Handlungskompetenz vermittelt um liberale Lösungen entwickeln und voranzubringen zu können Dadurch gelinge es erst trotz noch großer Differenzierungen seit dem Ende der Apartheid Chancengleichheit als Ziel nicht aus den Augen zu verlieren Die Leiterin des FNSt Regionalbüros Afrika mit Sitz in Johannesburg Frau Eva Maria Köhler Renfordt wies auf die langjährigen Erfahrungen der Stiftung in der Demokratieförderung hin durch die in Ländern wie Südafrika die Grundlagen für eine politische Sozialisierung erst gelegt würden Angeregt durch die Beiträge der Vertreter der Stiftungen aus Südafrika aber auch aus den Philippinen und Palästina fiel es dem Moderator Arnd Henze vom WDR nicht schwer einen interessanten Austausch mit dem Fachpublikum zu initiieren so dass letztlich die Uhr das Ende des Dialogs bestimmen musste Ernst Specht Immer auf dem Laufenden bleiben Erhalten Sie immer aktuelle Inhalte zum

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/gesellschaftliche-beteiligung-foerdern-demokratie-staerken (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Wie liberal ist der israelische Durchschnittsbürger? | freiheit.org
    dass Juden und Araber in getrennten Wohnvierteln leben Zusammenfassend könnte man sagen dass die Umfrageergebnisse einen gewissen Zweckliberalismus erkennen lassen Man ist immer dann besonders liberal wenn es um die eigenen Rechte geht jedoch weit weniger liberal hinsichtlich der Rechte anderer Bevölkerungsgruppen speziell der ethnischen Minderheiten Wie den Umfrageergebnissen belegen besteht allerdings nicht nur eine Diskrepanz zwischen der Befürwortung liberaler und demokratischer Grundwerte einerseits und ihrer praktischen Umsetzung andererseits sondern es gibt auch vielfach Widersprüche in der Einstellung zu diversen liberalen Grundwerten an sich die auf sicherlich nicht nur israelspezifischer mangelnder Kenntnis des Liberalismus beruhen Dies wird besonders deutlich in Wirtschaftsfragen So befürworten z B ca 60 Prozent der Bevölkerung Deregulierung und Privatisierung und ebenso viele Bürger glauben dass die Globalisierung große Chancen für Israels wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung bietet Wettbewerb halten sogar ca 80 Prozent für sehr wichtig bzw wichtig Demgegenüber sind jedoch 60 Prozent der Gesamtbevölkerung der Meinung dass der Staat einen Mindestlohn festlegen sollte anstatt dass Löhne und Gehälter durch die Marktlage bestimmt werden 50 Prozent sind für mehr Sozialstaat gegenüber lediglich 35 Prozent die sich für mehr freien Wettbewerb entscheiden Ein klares Profil des liberalen Israeli lässt sich kaum herausarbeiten Allenfalls kann man die sehr pauschale Aussage treffen dass mit zunehmendem Bildungsstandard auch das Bewusstsein für liberale Werte und die Bereitschaft zu deren Umsetzung steigt Aus liberaler Sicht positiv zu bewerten ist die Tatsache dass das früher wahrnehmbare ausgeprägte Vertrauen in die Autorität des Staates und seiner Institutionen nun langsam einem gesunden Misstrauen weicht 89 Prozent der Gesamtbevölkerung sind der Meinung dass die Korruption eine Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat darstelle dass sie ein Krebsgeschwür ist dass tief in den Institutionen des Staates eingelagert ist wie es Staatskontrolleur Micha Lindenstrauss kürzlich formuliert hat Dieses Ergebnis weist auf die Wichtigkeit hin die eine eindeutige Mehrheit der Bevölkerung

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/wie-liberal-ist-der-israelische-durchschnittsbuerger (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Heuss-Akademie: EUropa vor neuen Herausforderungen | freiheit.org
    Mitglieder Stock betonte Wir leben von der Erweiterung und wies auf stark steigende Exporte hin Bei weitem sei Europa d i e führende Wirtschaftskraft der Welt Von den 101 wirtschaftsstärksten Unternehmen seien 50 in Europa zu finden Negative Auswirkung der Globalisierung wie z B die Verlagerung von Industriearbeitsplätzen in Billiglohnländer habe vor allem die USA Japan und auch Großbritannien getroffen Dort seien 25 30 der entsprechenden Arbeitsplätze abgebaut worden Deutschland und Frankreich seien trotz gegenteiliger Stimmungslage in viel geringerem Maße von diesem Umbruch betroffen Stock wies in seiner anschaulichen Präsentation auf die geostrategische Bedeutung des Alten Kontinents hin Europa sei aber mittlerweile ein Europa der Senioren Das starke Absinken der erwerbstätigen Bevölkerung sei allein durch Migration lösbar Europa eine mentale Landkarte mit unten und oben Die Perspektive eines europäischen Landes das noch immer von Kriegsfolgen und Übergangsproblemen gezeichnet ist stellte Dr Predrag Markovic von der Universität Belgrad in Serbien da Er präsentierte Europa als mentale Landkarte Die Bedeutung einzelner Länder habe sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verschoben Italien kam von unten als armes Land des Südens Heute sei es oben als angesehene Industrienation des Westens Umgekehrt habe sein Land Serbien einen deutlichen Abstieg erleiden müssen Jugoslawien als führende und relativ offene Nation der Blockfreien habe einmal hohes Ansehen genossen und wäre mit Sicherheit heute schon EU Mitglied Nachfolgestaaten wie Serbien stünden ganz unten auf der mentalen Landkarte angeprangert als bis vor kurzem noch kriegslüsterne und korrupte Nation die für das blutige Ende des einst von Tito beherrschten Staats verantwortlich gemacht werde Serbien gehöre zwar geographisch aber nicht mental zu Europa sprich Westeuropa Junge Serben sagen Wir fahren nach Europa wenn Sie Deutschland oder ein anderes westeuropäisches Land meinten Die Europa Abgeordnete Ruth Hieronymi gab z T sehr persönliche und lebhafte Eindrücke ihrer Beziehung zu Europa wieder Ihr politischer Weg habe nicht geradewegs nach Brüssel geführt Zunächst sei sie fest verankert in der Kommunal und Landespolitik gewesen Seit 1999 aber ist Ruth Hieronymi begeistert für Europa und seine Einigung in Brüssel tätig Dabei sei es oft schwierig gewesen auch Kollegen wie Bundestagsabgeordnete von der Bedeutung europäischer Politik zu überzeugen Europa 2007 Was war Was ist Was wird sein Diesen Fragen stellten sich in einer Podiumsdiskussion die ehemalige Europa abgeordnete der FDP Mechthild von Alemann der SPD Europaexperte aus Köln Dr Bert Eichhorn und die ehemalige stellvertretende Leiterin der Vertretung der EU Kommission in Bonn Ingrid Sprengelmeier Schnock Letztere kam 1961 zur Kommission nach Brüssel Sie ging dann nach Rom und Bonn Sie sei wie am ersten Tage begeistert von dieser Union und der Vielfalt die sie tagtäglich biete Frau Sprengelmeier Schnock betonte den Wert der Kultur z B der sprachlichen Vielfalt für die europäische Einigung der nicht minder hoch zu bewerten sei wie die vielfältigen wirtschaftlichen Erfolge Dr Bert Eichhorn verwies auf Errungenschaften wie Gleichberechtigung zwischen großen und kleinen EU Staaten Europa als Wertegemeinschaft und die soziale Absicherung Mechthild von Alemann stellte es als große europäische Errungenschaften heraus dass Krieg zwischen einst verfeindeten Ländern wie Deutschland und Frankreich völlig undenkbar

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/heuss-akademie-europa-vor-neuen-herausforderungen (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Thomas-Dehler-Preis 2007 an Wladimir Ryschkow verliehen | freiheit.org
    Alexander Graf Lambsdorff Er beglückwünschte den Preisträger mit den Worten Herzlichen Glückwunsch lieber Wolodja zum Thomas Dehler Preis 2007 es hätte keinen Besseren treffen können ich weiß wie sehr Du diesen Preis verdient hast Seine Forderungen nach einer Zusammenarbeit der freiheitlichen Staaten stützt sich auf drei Säulen um die Herausforderungen der Staatengemeinschaft im 21 Jahrhundert zu bewältigen Erstens Der Westen muss sich wieder seines gemeinsamen Freiheitskonzeptes bewusst werden Zweitens Dieses Freiheitskonzept muss selbstbewusst nach außen vertreten werden und drittens Die Verbreitung der Freiheit kann nur im Dialog erfolgen Ihre Verteidigung ist keiner Diskussion zugänglich Sein Appell Um Freiheit überall zu verwirklichen sind ein langer Atem viel Geduld Augenmaß und Respekt der Partner untereinander ebenso notwendig wie Festigkeit bei der Verteidigung der eigenen Freiheit Dann könnte vielleicht Kants Ideal vom ewigen Frieden unter den Menschen Wirklichkeit werden In seiner Laudatio beschrieb Dirk Sager den Werdegang Wladimir Ryschkows der in den 90er Jahren beim Aufbau des neuen Russlands dabei sein wollte Er wurde 1993 als jüngster Abgeordneter in die Duma gewählt und blieb Demokrat als viele andere der Lust an den Spielen der Macht und den Verlockungen erschlichenen Reichtums erlagen Bereits zu Beginn der Amtszeit Präsident Putins erkannte er die Gefahr der Wiederentstehung eines zentralen Macht Molochs Bei den Dumawahlen 2003 gewann Wladimir Ryschkow sein Abgeordnetenmandat in direkter Wahl Dies wird bei den diesjährigen Duma Wahlen nicht mehr möglich sein Putin hat das Parteiengesetz zweimal geändert Direktwahlen gibt es nicht mehr Auch die Wahl über die Liste der Republikanischen Partei ist nicht mehr möglich die Anzahl der Parteimitglieder wird von den Behörden nicht anerkannt Deswegen sei es so wichtig dass ein junger Demokrat ausgezeichnet werde dies sei auch eine Botschaft an seine Wähler und überhaupt an jene in Russland für die der Mut des Preisträgers ein Vorbild sei In seinen Dankesworten zeigte

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/thomas-dehler-preis-2007-wladimir-ryschkow-verliehen (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Exzellenzinitiative: Sieger sind wir alle | freiheit.org
    Europa und weltweit ausgezeichnet hat Von vielen Beiträgen zu diesem Thema hebt sich Hinderers Studie ab weil sie von einer Idee der Universität getragen wird die zeitlos ist Das geistige Band der Idee verbindet Hinderers Analyse mit seinem unbestechlichen Blick auf die Tatsachen deutscher Hochschulreformen und amerikanischer Eliteuniversitäten Das ist der Stil des international renommierten Schiller und Goethe Kenners Hinderer als Ausgangspunkt und Orientierung passend zu seinen Versuchen über Schiller Von der Idee des Menschen Die Vorschläge die Hinderer für Erfolg im globalen Wettbewerb der Eliten macht haben ein solides Fundament auf das deutsche Hochschulpolitiker viel zu wenig gebaut haben 40 Jahre Erfahrung in Forschung und Lehre eines Schwaben an amerikanischen Universitäten davon knapp 30 Jahre an der Eliteuniversität Princeton mit ihrem sagenhaften Studenten Lehrer Verhältnis zwischen 1 5 und 1 6 auch mit dem größten Stiftungskapital pro Student Dieser Amerigosuevo Hinderer erläutert mit einer Fülle von Fakten präzise was amerikanische Hochschulen auf dem Wege zu Exzellenz von der deutschen Universität gelernt haben selbst noch zu der Zeit als nach 1914 z B die Stiftungsuniversität Frankfurt reicher war als Harvard Der Leser erfährt auch was die Stiftungsuniversität Göttingen und oder den internationalen Ruf von Heidelberg ausmacht trotz Plätzen in den globalen Rankings die viele als mittelmäßig bewerten zu oberflächlich wie Walter Hinderer im Sinne von Ingo von Münch meint Wir brauchen uns wirklich nicht zu verstecken Parallel dazu stützen sich Hinderers Reformvorschläge auf die Analyse vieler Lösungsansätze in der aktuellen Reformdiskussion Allzu oft werden Elemente der Erfolgsgeschichte amerikanischer Eliteuniversitäten aus ihrem kulturellen Kontext gelöst und eben ohne geistiges Band den deutschen Universitäten aufgepfropft vor allem ohne die Freiheit in Forschung und Lehre die amerikanische Privatuniversitäten im Vergleich zu deutschen Universitäten aber selbst die Universitäten der 50 Bundesstaaten der USA genießen Selbstverständlich gehört zu dieser Freiheit Dostojewskis gemünzte Freiheit also eine Ausstattung deutscher Hochschulen die dem Anspruch gerecht wird Deutschlands Universitäten im Spitzenbereich zu halten oder an die Spitze zu führen Dabei macht Hinderer mit genauem Blick auf internationale Ranglisten deutlich worum es Wolfgang Gerhardt und Ingo von Münch geht Das Potential in Deutschland ist da Je dürftiger aber trotz vollmundiger politischer Ankündigungen die finanzielle Ausstattung der deutschen Hochschulen bei drastisch steigenden Anforderungen an Forschung und Lehre bleibt desto wichtiger wird es für Exzellenz deutscher Universitäten den Ordnungsrahmen föderalen Wettbewerbs von autonomen Hochschulen zu gestalten Hinderer zitiert dazu Wolf Lepenies Wolfgang Gerhardt und Eckhard Behrens Exzellenz und Konkurrenz sind zwei Seiten der gleichen Medaille Ein starker Konkurrenzföderalismus der Wettbewerb zwingend fordert und Wettbewerb angemessen belohnt tut der Wissenschaft am meisten not Die Kultur der amerikanischen Universitäten kann man nicht so einfach auf Deutschland übertragen Aber von der Situation in den USA bei Forschung und Lehre kann man hier lernen wenn man eine Gewichtung bei der Lehre hinzufügt Ein lebendiger Föderalismus hat Freiheit und Mannigfaltigkeit in allen seinen Gliedern zur unabdingbaren Voraussetzung Aber auch das macht Hinderer deutlich Ohne genügend und dauerhaft verlässliches Geld werde den Leuchttürmen der deutschen Exzellenzinitiative das Licht ausgehen Deutschlands Universitäten brauchen auch gemünzte Freiheit Dostojewski Bei Hinderers

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/exzellenzinitiative-sieger-sind-wir-alle (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 2007 | freiheit.org
    eher ein Dogmatiker mit wenig politischem Fortune Sicherlich war sein öffentliches Wirken von einer gewissen Tragik gekennzeichnet wie es der Nachruf von Friedrich Naumann zum Ausdruck brachte Richter hatte das Schicksal das Rückzugsgefecht des deutschen Liberalismus führen zu müssen und konnte dabei wenig wirklich frohe Tage erleben Um Richters politische Bilanz besser einordnen zu können wird sie in den Zusammenhang mit der allgemeinen Entwicklung der liberalen Parteien innerhalb des Deutschen Kaiserreiches und in den großen Nachbarstaaten im Westen und Süden gestellt zudem werden mit Richters Konzept konkurrierende Modelle liberaler Politik u a von Friedrich Naumann und des Sozial sowie Nationalliberalismus analysiert und schließlich auf Richters Bedeutung für die Gegenwart eingegangen Weitere Beiträge gelten den Aufzeichnungen Eugen Schiffers aus dem Zweiten Weltkrieg und der liberalen Kommunalpolitik in Göttingen nach 1945 Abgerundet wird der Band mit der Vorstellung von rund 15 wissenschaftlichen Neuerscheinungen zu Liberalismus und Bürgertum aus dem In und Ausland Jahrbuch zur Liberalismus Forschung 19 Jahrgang 2007 Herausgegeben im Auftrag der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit von Birgit Bublies Godau Monika Fassbender Hans Georg Fleck Jürgen Frölich Hans Heinrich Jansen und Beate Carola Padtberg Nomos Verlag Baden Baden 349 S 34 ISBN 978 3 8329 2943 5 Immer auf

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/jahrbuch-zur-liberalismus-forschung-2007 (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • Wirtschaftliche Freiheit: Stadtluft macht nicht frei... | freiheit.org
    Liberalen Instituts waren bis zu zehn Indikatoren verschiedener wirtschaftlicher Kenngrößen die den staatlichen Einfluss auf die Wirtschaft kennzeichnen Bayern und Baden Württemberg führten in der 2006er Studie die Rangliste der wirtschaftlichen Freiheit der Bundesländer an Die neuen Bundesländer ordneten sich am unteren Ende der Rangliste ein angesichts der unterdurchschnittlichen Wirtschaftsleistung mischt sich der Staat dort vergleichsweise besonders stark in die Wirtschaft ein Berlin lag in beiden Vergleichen am Ende der Skala In den alten Bundesländern war die wirtschaftliche Freiheit im Jahr 1970 am größten Bis zur Mitte der siebziger Jahre verschlechterte sich die wirtschaftliche Freiheit drastisch Bis heute hat sich davon keines der alten Bundesländer richtig erholt Mehr wirtschaftliche Freiheit geht Hand in Hand mit einem höheren Pro Kopf Einkommen mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum und niedrigerer Arbeitslosigkeit Die Stadtstaaten Bremen und Berlin belegen anschaulich dass Stadtluft leider nicht frei macht Die zahlreichen Präsentationen zeigten dass sich die Lage in Osteuropa seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion signifikant verbessert hat Zum Beispiel haben die meisten Staaten in der Region ihre Einkommenssteuersätze gesenkt oder niedrige pauschale Steuersätze übernommen ihre Währungen stabilisiert und ihre Kapitalmärkte geöffnet Am Ende der Konferenz wurde dennoch deutlich dass Osteuropa noch einen weiten Weg zu gehen hat bis eine dynamische and blühende Marktwirtschaft entsteht So hat es leider nur geringe Verbesserungen der Rechtsstaatlichkeit gegeben Ein Land kann niedrige Einkommenssteuersätze und niedrige Zolltarife haben aber ohne ein Mindestmaß an Rechtsstaatlichkeit sind ökonomische Reformen in ihrem Erfolg begrenzt Rechtsstaatlichkeit ist für den Schutz des Eigentums und die Vertragssicherheit fundamental beides sind Eckpfeiler der Marktwirtschaft Wenn die Mächtigen Eigentum stehlen oder Verträge verletzen können kann niemand außer den Mächtigen Unternehmen betreiben Folglich können die Mächtigen der Mehrheit wirtschaftliche Freiheit vorenthalten Es bleibt noch viel zu tun Die Studie können Sie herunterladen Hinweis Die Neuauflage der Studie wird Ende Dezember 2007 veröffentlicht Immer

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/wirtschaftliche-freiheit-stadtluft-macht-nicht-frei (2016-02-15)
    Open archived version from archive



  •