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  • Mexiko: Scholtyseck erster Theodor-Heuss-Gastprofessor
    auf den Historikerstreit die Walser Bubis Debatte die Diskussion um das Holocaust Mahnmal sowie die jüngste Feuilletonposse um Tom Cruises Filminterpretation des Widerstandskämpfers von Stauffenberg ein Für Scholtyseck bleibt die akribische Vergangenheitsbewältigung eine politisch notwendige Aufgabe Um das vorhandende Interesse an Deutschland zu vertiefen und dabei liberale Gesichtspunkte in den Vordergrund zu stellen hat sich die Stiftung für die Freiheit mit den zwei Bildungseinrichtungen zusammengeschlossen um einen Lehrstuhl ins Leben zu rufen Einmal im Jahr sind Professoren aus den Bereichen Geschichte Politikwissenschaft und Wirtschaft zu einem dreiwöchigen Seminar mit mexikanischen Studenten eingeladen In Erinnerung an den Aufbau eines demokratischen Deutschlands und dem bürgerlichen Liberalismus nach der Nazi Diktatur ist der Lehrstuhl nach dem ersten Bundespräsidenten benannt Im Rahmen des Besuchs von Prof Scholtyseck stellte das CIDE auch seine jüngste Ausgabe der geschichtswissenschaftlichen Zeitschrift istor vor Die Ausgabe beschäftigt sich mit der aktuellen Erinnerung über Deutschland Unter anderem steuerte Thomas Hertfelder der Direktor der Theodor Heuss Stiftung in Stuttgart einen Artikel über Theodor Heuss bei Für ihn ist die Renaissance von Bürgerlichkeit auch heutzutage noch aktuell Das gilt auch für das sich transformierende Mexiko wo sich die Zivilgesellschaft im Aufbau nach über 70 Jahren autoritärer Herrschaft befindet Daher ist Theodor Heuss Wirken durchaus ein gutes Beispiel für heutige mexikanische Politik Im Rahmen seines dreiwöchigen Seminars am ITAM lehrte der Zeithistoriker den 30 Studenten die Ursachen für das Zeitalter der Extreme Scholtysecks Schwerpunkte sind das Dritte Reich hierbei vor allem der Vergleich des Nationalsozialismus mit dem italienischen Faschismus und der Widerstand gegen Hitler sowie der Kalte Krieg die DDR und der Terror der RAF in der Bundesrepublik Ebenso referierte der Professor über die deutsche Wiedervereinigung in einem Vortrag am CIDE Obwohl viele Studenten außerordentlich gut informiert über die europäische Geschichte sind ist deutsche Geschichte oder Politik immer nur ein Randthema im Unterricht

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/100 (2016-02-15)
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  • Gerhardt: "Markt oder Staat - Ein kleiner Kompass"
    der kulturellen Identität der Bundesrepublik Deutschland Schon bevor sich das ereignet habe was wir jetzt als Finanzmarktkrise bezeichnen habe die Marktwirtschaft hierzulande an Boden verloren und sei der Wettbewerb fast schon zu einem kontaminierten Wort geworden Die aktuelle Krise habe diesen Trend nur beschleunigt Jetzt sei es an der Zeit endlich wieder sachliche Töne anzuschlagen Eine dauerhafte Akzeptanz der freien Marktwirtschaft könne allerdings nur dann gelingen wenn den Akteuren am

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/105 (2016-02-15)
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  • Philipp: „Politiker sollten mehr und öfter zurücktreten“
    Landes und Bundespolitikern hat Philipp unter die Lupe genommen und stellte seine Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltungsreihe Medienpolitische Diskurse der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit in Frankfurt am Main vor Einige Politiker haben explizit die Medien für ihren Rücktritt verantwortlich gemacht erklärte Philipp und gab zu dass es oft einen engen zeitlichen Zusammenhang zwischen Medienberichten und dem Rücktritt gäbe So rief er den Zuhören den Rücktritt des damaligen Bundesinnenministers Rudolf Seiters in Erinnerung der sogar schon angesichts der Ankündigung eines entsprechenden Artikels im Nachrichtenmagazin Der Spiegel zurückgetreten sei Einen Tag vor Erscheinen des Beitrags hatte Seiters im Juli 1993 Zuge der RAF Festnahme in Bad Kleinen sein Amt zur Verfügung gestellt Die Medien sind ein ganz zentraler Faktor in diesem Ablauf der Rücktritte gab Philipp zu Bei der Berichterstattung von Rücktritten für die er alle wesentlichen Tageszeitungen untersucht hatte machte der Historiker fünf Kategorien aus Da gäbe es die Demontage die aus fiesen niederschreibenden Artikeln bestehe Beispielsweise sei das beim ehemaligen SPD Bundesvorsitzenden Kurt Beck im Frühjahr zu beobachten gewesen Auch der ehemalige Bundesinnenminister Werner Maihofer der im Nachrichtenmagazin Der Spiegel 1978 als Null in der Kabinettsrechnung bezeichnet worden war sei ein Spitzenbeispiel fürs Niederschreiben gewesen Hochspielen und dramatisieren Die zweite Kategorie sei die Instrumentalisierung durch Parteifreunde die den Amtsinhaber durch gezielte Indiskretionen schwächen Das sei bei Günther Beckstein aber auch beim spektakulären Rücktritt von Oskar Lafontaine 1999 der Fall gewesen Damals waren viele überrascht aber wenn man sich aus der zeitlichen Distanz die Zeitungsberichte noch einmal ansieht ist es gar nicht so überraschend erklärte Philipp Die dritte Kategorie der Berichterstattung umfasse die Skandalisierung das klassische Hochspielen eines Ereignisses das zu einem Skandal nicht wirklich tauge Am häufigsten sei allerdings die Enthüllung eines Sachverhalts der bewusst verheimlicht wurde Dazu zähle beispielsweise der Rücktritt des Bundestagspräsidenten Rainer Barzel der 1984

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/124 (2016-02-15)
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  • Verletzung der Menschenrechte in Kuba muss überwacht werden
    häufig Opfer von Verletzungen Ein klarer Beweis den das Gremium unbeachtet gelassen hat sind die alarmierenden Umstände in denen die politischen Häftlinge der Castro Diktatur leben Beweise die wieder einmal von diesem hohen internationalen Organ unberücksichtigt gelassen wurden Relial nach zu urteilen diskreditiert sich das UN Gremium für Menschenrechte mit dieser Entscheidung nur ein Jahr nach seiner Gründung selbst und ermutigt und belohnt so auch die Straflosigkeit derer die die Menschenrechte anderer in Kuba verletzen In der Tat hat die zuständige Referentin während der fünf Jahre in denen die UN eine spezielle Überwachung Kubas veranlasst hat nicht mit der Zusammenarbeit der kubanischen Regierung rechnen können Diese nicht vorhandene Mitarbeit seitens der Regierung liefert den unumstößlichen Beweis dass die Verletzung von Menschenrechten auf der Insel eine Tatsache ist Die Entscheidung des UN Gremiums für Menschenrechte ist eine beschämende Missachtung der kubanischen Opfer und Demokraten und bedeutet außerdem eine offensichtliche Unterstützung der Castro Diktatur Die Entscheidung zeigt auch dass das Gremium für Menschenrechte riskiert sich in eine schützende Entität jener Länder zu verwandeln die die Menschenrechte verletzen Beweis hierfür sind die Anstrengungen der chinesichen Regierung zukünftige Überwachungen in diesem Bereich zu erschweren Schließlich erkennt RELIAL sowie hunderte anderer internationaler Persönlichkeiten und Organisationen

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/143 (2016-02-15)
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  • Neue Publikation: Einwanderungsland Deutschland
    12 09 2008 Thomas Straubhaar analysiert in einer neuen Publikation des Liberalen Instituts Herausforderungen an das Einwanderungsland Deutschland und schlägt ein Punktesystem vor Quell URL https www freiheit org content

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/54 (2016-02-15)
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  • Jetzt downloaden oder bestellen: Das neue Programm-Magazin
    Sie können ihn ganz einfach aus der Heftmitte heraustrennen Auch das neue übersichtlichere Layout wird Ihnen gefallen Im Magazin Teil finden Sie Beiträge zum Thema Freiheit und Rechtsstaat unter anderem von Wolfgang Sofsky Max Stadler Wolfgang Bosbach Sabine Leutheusser Schnarrenberger und Ingo Wolf außerdem ein Interview mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar sowie einen Bericht vom ersten Freiheitskongress der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Das neue Programmmagazin können Sie hier

    Original URL path: https://www.freiheit.org/print/59 (2016-02-15)
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  • Henryk M. Broder in Potsdam | freiheit.org
    Henryk M Broder und seinem von der Kritik heftig umstrittenen Buch Hurra wir kapitulieren Von der Lust am Einknicken In sieben Kapiteln und vielen Beispielen beschreibt Broder wie der Westen im vorauseilenden Gehorsam einen Kotau vor der islamischen Welt macht und er fragt sich ob Respekt Rücksichtnahme und Toleranz die richtigen Mittel im Umgang mit Kulturen sind die sich ihrerseits respektlos rücksichtslos und intolerant gegenüber allem verhalten das sie für dekadent provokativ und minderwertig halten Auf eine Frage des Moderators Hannes Stein DIE WELT nach möglichen Updates seines Buches antwortete Broder dass er über eine Loseblattsammlung nachgedacht habe Hetzreden und Drohgebärden von Islamisten gegen Juden hörten nicht auf Darüber hinaus empörte sich Broder über die gescheiterte Islamkonferenz in der es um ein Bekenntnis zu den Grundrechten und zum Grundgesetz ging Bei der Diskussion zum Thema Wertekonsens und freiheitliche Ordnung hätten die muslimischen Verbänden keinen Konsens erzielt Die Medien hätten dies fast unkommentiert hingenommen meinte Broder Letztlich sprach Broder davon dass er mehr Fragen als Antworten habe Jedoch wolle er aufrütteln zum kritischen Nachdenken anspornen Geschichte ist unvorhersehbar sie macht sich Ob sich Europa zu einem EurAsia oder zu einem EurAbia entwickeln würde sei spekulativ Aus Sicht Broders habe Europa keine Chance der Islam werde sich mit seinen negativen und unfreien Einflüssen ausbreiten Das Publikum diskutierte nach der Lesung angeregt zuweilen hitzig über diese und andere Thesen Broders Michael Gold Büro Berlin Brandenburg Die Lesung mit Henry M Broder wurde freundlicherweise von der Deutsch Israelischen Gesellschaft DIG unterstützt Im Herbst setzt das Regionalbüro Berlin Brandenburg die Reihe mit Bräunigs Arbeiterroman Rummelplatz 30 10 2007 und Templins Sachbuch Farbenspiele die Ukraine nach der Revolution in Orange 15 11 2007 fort Zur Webseite von Henryk M Broder Immer auf dem Laufenden bleiben Erhalten Sie immer aktuelle Inhalte zum Thema per Mail News Alert

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/henryk-m-broder-potsdam (2016-02-15)
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  • Nordkoreas weiter Weg zum internationalen Handel | freiheit.org
    vertrauensbildende Maßnahmen seien Freihandel und Protektionismus An den beiden ersten Seminartagen referierte Koopmann über klassische und moderne Handelstheorien sowie wichtige Rahmenbedingungen für Direktinvestitionen aus dem Ausland Anlehnend an die bekannten Wirtschaftswissenschaftler Krugman und Obstfeld betonte er die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis der internationalen Ökonomie Handel ist gewinnbringend Wenn alle Länder Güter und Dienstleistungen verkauften sei dieser Austausch für alle Beteiligten so gut wie immer von gegenseitigem Nutzen Im Gegensatz zu dem was die Wirtschaftstheorie vorhersagt habe die Vergangenheit jedoch gezeigt dass nicht Freihandel sondern vielmehr Protektionismus die Handelspolitik dominiert Im Allgemeinen spiegelten die Fragen der Teilnehmer ihre guten Kenntnisse der internationalen Ökonomie wieder sie indizierten aber auch welche Bedeutung bestimmte Themenschwerpunkte für die nordkoreanische Seite haben Beispielsweise erkundigten sie sich nach den konkreten Vorteilen und dem Nutzen einer Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation für die Entwicklungsländer Sie zeigten auch Interesse an der Frage warum Russland seit mehr als zehn Jahren und bislang erfolglos über eine Aufnahme in die WTO verhandelt Koopmann sprach auch über die Regionalisierung des internationalen Handels und seine Auswirkungen auf das multilaterale Handelssystem Mit der Ausnahme der Mongolei seien viele WTO Mitgliedstaaten auch in mindestens ein präferenzielles Handelsabkommen eingebunden Derartige vielfache Mitgliedschaften würden in den nächsten Jahren stark zunehmen denn es bestehe riesiges Potenzial Wenn jedes der derzeit 150 WTO Mitglieder mit jedem anderen Mitglied ein solches Abkommen schließe wäre die Welt durch mehr als 11 000 bilaterale Abkommen vernetzt Derzeit bestehen zweihundert solcher Handelsvereinbarungen Zum Zeitpunkt des Seminars in Nordkorea brachten die Vereinigten Staaten und Südkorea die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zum erfolgreichen Abschluss Wachstumsmotor Außenhandel Der Referent aus dem Bundeswirtschaftsministerium Dr Werner referierte über praktische Fragen des internationalen Handels insbesondere Außenwirtschaftspolitik und rechtliche Rahmenbedingungen des Außenhandels der Europäischen Union und Deutschlands Er betonte dass globaler Handel und grenzüberschreitende Investitionen die grundlegenden Voraussetzungen für stetiges Wachstum Beschäftigung und

    Original URL path: https://www.freiheit.org/content/nordkoreas-weiter-weg-zum-internationalen-handel (2016-02-15)
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