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  • netplanet - Geschichte des Internet - Das Phänomen World Wide Web
    ich mir nicht vorstellen was das war dachte aber dass es großartig sein muss Legendär deshalb auch seine Worte die er auf das Diskussionspapier schrieb Vague but exciting Vage aber aufregend Im Januar 1990 besuchte Berners Lee auf Weihnachtsurlaub bei seinen zukünftigen Schwiegereltern in den USA einen Workshop über Hypertext in Gaithersburg Maryland der vom National Institute of Standards in Technology NIST veranstaltet wurde Hypertext war ja keine wirklich neue Idee dennoch gab es nicht viele Menschen die sich große Anwendungsgebiete für Hypertext vorstellen konnten Tim Berners Lee konnte dies und hatte auch schon einen Anwendungszweck hatte aber keine Software dafür um Hypertext in Netzwerken anzuwenden Selbst ist der Mann Spätestens nach dem Hypertext Workshop in Gaithersburg erkannte Tim Berners Lee dass er wohl oder übel selbst Hand anlegen musste um eine Software für seine Idee zu bekommen Einen passenden Rechner als Entwicklungsumgebung hatte er sich bereits ausgeschaut Der NeXTcube mit dem Betriebssystem NeXTStep von der US amerikanischen Firma NeXT Computer NeXT Computer der NeXTcube und NeXTStep Die Firma NeXT Computer ist insofern interessant gewesen da sie 1986 von Steven Jobs mitgegründet wurde einer der Mitbegründer der Firma Apple Computer Jobs hatte sich 1985 mit Apple Vorstandskollegen überworfen und daraufhin das Unternehmen verlassen Mit NeXT wollte Jobs neuartige Desktop Rechner schaffen und als weiterer Anbieter auf dem hart umkämpften und zu dieser Zeit recht gesättigten Desktop Markt bestehen was entsprechend Neuartiges erforderte Das erste Produkt von NeXT Computer war der legendäre NeXTcube ein würfelförmiger Desktop Rechner der mit dem Unix artigen Betriebssystem NeXTStep ausgeliefert wurde Im Gegensatz zu bestehenden Unix Derivaten anderer Hersteller besaß NeXTStep jedoch einen Schwerpunkt auf das Graphical User Interface GUI die grafische Benutzeroberfläche dessen Ideen Jobs aus seiner Apple Zeit und seinen Erfahrungen mit dem Apple Macintosh Betriebssystem MacOS mitbrachte Eine wichtige Neuerung war der so genannte Interface Builder mit dem Programmierer sehr einfach grafische Bedienelemente in ihre Programme integrieren konnten ohne solche Dinge wie Menüs und Eingabeformular von Grund auf neu programmieren zu müssen NeXTStep vereinte so die Stabilität und Mächtigkeit von Unix mit einer von der Macintosh Welt angelehnten grafischen Benutzeroberfläche und weckte damit das Interesse vieler Entwickler weltweit wenn auch weitgehend nur in dieser Klientel NeXT Computer konnte nie eine wirklich große Marktposition erreichen und wurde nach rund zehn Jahren von der Firma aufgekauft von der ihr Chef kam Viele Ideen von NeXTStep lebten und leben aber in MacOS weiter NeXT Rechner am CERN und für Tim Berners Lee Die ersten NeXT Computer tauchten im CERN 1989 auf Tim Berners Lee sah so einen Rechner und sah darin das ideale Entwicklungssystem für sein Projekt Im März 1990 bat er Mike Sendall um zwei NeXT Systeme und bekam die Zusage dass Sendall sich bei der CERN Verwaltung darum kümmern wolle Ein halbes Jahr später im September 1990 erhielt Berners Lee die ersehnten NeXT Rechner und machte sich daran einen Server und einen Browser für sein Projekt zu schreiben Zweieinhalb Monate später Mitte November 1990 hatte er die Prototypen bereits am Laufen Auch einen Namen hatte er bereits für sein Projekt und diesen Namen trugen auch die ersten Versionen seines Browsers World Wide Web im ersten Namen noch zusammengeschrieben Sein Browser war im Grunde genommen eine einfache Textverarbeitung mit der Hypertext Dokumente erstellt und angezeigt werden konnten In diese Hypertext Dokumente konnten Links eingebettet werden die zu anderen Hypertext Dokumenten oder Grafiken zeigen konnten letztere wurden in einem eigenen Fenster angezeigt Eine Lesezeichenverwaltung gab es nicht stattdessen konnte der Benutzer ein eigenes Hypertext Dokument anlegen und diese als Startseite als so genannte Homepage einrichten Im Laufe des Dezembers 1990 entwickelte er schließlich die erste rudimentäre Version der Hypertext Auszeichnungssprache HTML mit der Hypertext Dokumente erstellt werden konnten Und Berners Lee hatte nicht zu viel versprochen WorldWideWeb funktionierte nun nicht mehr nur in der Theorie sondern auch in der Praxis der Prototyp des Browser und Server liefen einwand und fehlerfrei Überzeugungsarbeiten Der nächste Schritt war der deutlich schwerere Es musste Überzeugungsarbeit geleistet werden Berners Lees Software funktionierte einwandfrei und anschaulich allerdings dank der Abhängigkeit der betriebssysteminternen Schnittstellen nur auf NeXT Systemen und davon gab es auch im CERN nur wenige geschweige denn im Internet selbst Ein größeres Projekt war also notwendig um auch für andere Plattformen Browser zu schreiben und die Idee zu verbreiten Zu dieser Zeit ergab sich der glückliche Umstand dass ein weiterer Wissenschafter am CERN namens Robert Cailliau ebenfalls auf der Suche nach einem einheitlichen netzwerkfähigen Dokumentationssystem war Cailliau arbeitete bis dato an seinem Apple Macintosh mit einem System namens HyperCard bei dem verschiedene Anwendungen auf virtuelle Karten abgebildet und untereinander verlinkt werden konnten Aber auch hier fehlte die Netzwerkfähigkeit und Cailliau spielte mit dem Gedanken ein ähnliches System mit Netzwerkfähigkeit zu programmieren Als er mit Mike Sendall einen Kaffee trank erzählte Sendall ihm von Tim Berners Lee und Cailliau beschloss Berners Lee einmal zu besuchen Als er ihn traf ließ er praktisch augenblicklich von seiner Idee ab und Tim Berners Lee hatte einen weiteren festen Gefährten in Sachen World Wide Web Beide begannen nun gemeinsam den nächsten Schritt Die Ausarbeitung eines neuen Projektantrages Als Basis verwendeten sie Tim Berners Lees ursprüngliches Diskussionspapier das nun WorldWideWeb Proposal for a HyperText Project hieß und nun nicht mehr so vage war Sie beantragten fünf Mitarbeiter 80 000 Schweizer Franken und gaben einen Zeitraum von sechs Monaten an in denen sie ein universelles System für das Informationsmanagement im CERN auf Basis von Hypertext erstellen wollten Das Echo auf den Projektantrag war spärlich Das CERN steckte Anfang der 90er Jahre inmitten der Entwicklungsarbeiten zum neuen Teilchenbeschleuniger LHC Large Hadron Collider der mittelfristig den LEP Teilchenbeschleuniger ersetzen sollte Die CERN Verwaltung war deshalb bei der Zuteilung von Projektgeldern äußerst vorsichtig da es galt die Mitgliedsstaaten von der milliardenschweren Anschaffung des LHC Teilchenbeschleunigers zu überzeugen Der Projektantrag dümpelte deshalb in der CERN Verwaltung vor sich hin und bewegte sich weder nach vorne noch nach hinten Berners Lee und Cailliau erkannten dass sie ihr Baby selbst weiterpflegen mussten obwohl sie noch nicht mal in einer gemeinsamen Abteilung saßen Untergrundbewegungen Die

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  • netplanet - Digital Living - Home Networking
    nach der CAT5e Kategorie die beste Wahl Mit einer solchen Infrastruktur lassen sich problemlos Gigabit Netzwerke bis zu einer möglichen Bandbreite von einem Gigabit pro Sekunde 1000BASE T ist hierbei die Abkürzung für Gigabit Ethernet aufbauen Wichtig bei Gigabit Verkabelungen ist dass hier tatsächlich alle acht Adern des Kabels benötigt werden während die niedrigeren Ethernet Bandbreiten wie 100BASE T 100 Megabit Ethernet oder 10BASE T 10 Megabit Ethernet mit zwei oder vier Adern arbeiten Hat man den Luxus dass man ganz neu verkabeln darf empfiehlt sich im Privatbereich eine sternförmige Infrastruktur von einem zentralen Punkt aus der sinnigerweise in der Nähe des Telefon bzw Kabelanschlusses liegen sollte Von diesem Punkt aus sollten dann Kabel in alle Räume gelegt werden die verkabelt werden sollen Dort wiederum werden die Enden mit einer Netzwerkdose abgeschlossen Am zentralen Sternpunkt wiederum werden alle Kabelenden auf ein zentrales Patchfeld gelegt ähnlich wie bei Sicherungskästen An die einzelnen Anschlüsse des Patchfeldes lassen sich dann per kurzem Netzwerkkabel der Router oder auch andere Gerätschaften anbinden Über Twisted Pair Kabel lässt sich beispielsweise auch problemlos ein ISDN Anschluss in einen Raum legen Auch eine dedizierte Verkabelung die sicherlich sicherste und stabilste Vernetzung darstellt sollte nicht verheimlicht werden dass in Wohnhäusern selbst in modernen Neubauten in den seltensten Fällen eine eigene Netzwerkverkabelung Standard ist und bestehende Kabelkanäle meist keinen Platz mehr für weitere Kabel bereitstellen Das Neuverlegen von Kabeln mit Fräsen von neuen Kabelführungen ist eine Alternative die jedoch mit sehr viel Aufwand verbunden und deshalb meist auch nicht die wirtschaftlichste Methode ist Drahtlose Netzwerke per Wireless LAN WLAN Eine weitere inzwischen sowohl im geschäftlichen als auch privaten Umfeld weit verbreitete Vernetzungstechnik ist das so genannte Wireless LAN WLAN das heutzutage in allen modernen Laptops Tablet Computern Smartphones Spielekonsolen und immer mehr Unterhaltungsgeräten verfügbar ist siehe hierzu auch Drahtlose lokale Netzwerke Teil 1 WLAN Die Installation ist hierbei mit vielen DSL Routern die mit einem WLAN Modul und einer Antenne ausgestattet sind denkbar einfach da faktisch nur ein Name für das Netzwerk und ein Passwort für die Verschlüsselung des Funknetzes auf Seiten des Routers festgelegt werden müssen Möchte man nun WLAN fähige Geräte in ein WLAN Netzwerk hinzufügen muss am jeweiligen Gerät nur ein Netzwerkscan gestartet werden um alle bestehenden Netzwerke in der Umgebung aufzuzeigen In das gewünschte WLAN Netzwerk kann dann per Knopfdruck verbunden werden das dann nach Eingabe des korrekten Netzwerkpasswortes das Gerät einen Netzwerkzugriff ermöglicht Da bei der Entwicklung der WLAN Technologie viel Wert auf eine möglichst einfache Konfigurationsweise gelegt wurde ist die Einrichtung und die Nutzung von WLAN Netzwerken sehr einfach selbst bei Nutzung mit mehreren Computern gleichzeitig oder bei Vorhandensein von mehreren konkurrierenden WLAN Netzwerken in der Umgebung die durch unterschiedliche Netzwerk und Verschlüsselungsparameter eindeutig und sicher unterschieden werden können WLAN arbeitet mit dem IEEE Standard 802 11 und ist dort in einer Reihe von Unterstandards definiert Die Grundlage hierbei ist dass WLAN auf lizenzfreien Frequenzbereichen arbeitet die international weitgehend frei verwendet werden können Das wiederum ist auch einer der Nachteile denn der hauptsächlich verwendete

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  • netplanet - Geschichte des Internet - Die Anfänge des Internet
    jeder Großrechner eine eigene zu einem anderen System gänzlich inkompatible Sprache besaß Zudem kam die Problematik auf dass immer mehr Forschungseinrichtungen Computerressourcen benötigten Entsprechende Großrechner waren jedoch zu teuer um jeder Forschungseinrichtungen einen zu spendieren und so entsann Taylor die Idee ein Forschungsprojekt durchzusetzen um einen neuartigen Computerverbund zu entwickeln Gleichzeitige Entwicklungen und ein historisches Missverständnis Fast zur gleichen Zeit arbeitete 1964 ein Wissenschaftler namens Paul Baran Mitarbeiter der Firma RAND Corporation für die US Air Force an einer neuartigen Netzwerkstruktur Die Air Force machte sich Gedanken darüber wie sie ihr eigenes Netz an Großrechnern und Terminals die im ganzen Land verteilt waren gegenüber äußeren Einflüssen sichern konnte Die Idee die Paul Baran hatte war ein maschendrahtartiges Gebilde mit redundanten Verbindungen zwischen den einzelnen Knoten Mit Hilfe eines paketorientierten Übertragungsprotokolls siehe hierzu auch Arten von Netzwerken konnten nun Daten zwischen den Knoten im Idealfall auf mehreren Wegen zum Ziel kommen was die Chance erhöhte dass im Ernstfall Knoten auch nach Ausfall mehrerer einzelner Verbindungen erreichbar blieben Dieses dezentrale Netzwerk wurde jedoch nie innerhalb der Air Force umgesetzt da die Entwicklungen im US Verteidigungsministerium auf eine zentrale Lösung für die gesamten US Streitkräfte bestand Barans Entwicklungen wurden deshalb verworfen seine Idee des dezentralen Netzwerks ging jedoch in das neue ARPA Projekt von Bob Taylor ein Das ARPANet Taylors Idee stieß bei der ARPA aufgrund der immensen Sparmöglichkeit auf helle Ohren und erhielt von Anfang an finanzielle Unterstützung Als Leiter des Projektes stellte Taylor nach langen Überredungen Larry Roberts ein Roberts war ein besessenes Computergenie und begann sogleich mit der Planung des Projekts Roberts wollte zunächst vier Forschungsinstitute und Universitäten im Westen der USA miteinander verbinden die allesamt unterschiedliche Großrechner einsetzten Da zur damaligen Zeit so gut wie keine grundsätzlichen Standards zum Datenaustausch zwischen Großrechner existierten waren nicht nur Neuentwicklungen für Netzwerkprotokolle gefragt sondern auch ganze Definitionen für einheitliche Schnittstellen Die ARPA schrieb deshalb das Projekt Ende 1968 aus und schickte die Ausschreibungsunterlagen an 140 Unternehmen in der Computerbranche darunter auch so berühmte Namen wie IBM IBM lehnte übrigens die Teilnahme an der Ausschreibung mit der Begründung ab dass eine Realisierung unwirtschaftlich sei Zur Überraschung vieler ging der Zuschlag an ein kleines Unternehmen namens Bold Beranek Newman BBN das seinen Sitz in Cambridge Massachusetts hatte BBN war ein klassisches Beratungsunternehmen und hatte sich einen Namen im Bereich der Bauakustik gemacht Unter anderem geht die Bauakustik des UN Gebäudes in New York auf das Konto von BBN Im Jahre 1957 stellte Leo Beranek J C R Licklider ein und begründete damit eine Computersparte im Unternehmen ein Zug der sich später als goldrichtig zeigen sollte Licklider brachte also seine Visionen von der Zukunft der Computerwelt schon vor seiner ARPA Karriere in das Unternehmen BBN ein Nach dem Zuschlag des Auftrages an BBN wurde dort eine Projektgruppe um Frank Heart gebildet die bis Dezember 1969 ein funktionsfähiges Netzwerk zwischen den Orten Menlo Park Santa Barbara Los Angeles und Salt Lake City auf die Beine stellen und darüber hinaus vier unterschiedliche Großrechner dazu bringen musste miteinander

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  • netplanet - Geschichte des Internet - Das Internet wird erwachsen
    Rechner die zwei getrennte Nachrichtendatenbanken führten und diese mit dem UUCP Protokoll miteinander synchronisierten Trug ein Usenet Rechner eine neue Nachricht kopierten die anderen Usenet Rechner diese Nachricht nach und nach auch auf das eigene System und verteilten so die Nachricht netzweit SPAN S pace P hysics A nalysis N etwork Das SPAN war ein Forschungsnetzwerk der NASA mit der sie ihre Forschungsstätten miteinander verband FidoNet Das FidoNet wurde 1984 in den USA von Tom Jennings begründet und nach seinem Hund benannt Das FidoNet war einer der ersten weltumspannenden Mailbox Netzwerke die fast vollständig privat betrieben wurden und es Privatnutzern ermöglichte miteinander Nachrichten auszutauschen Der Augenmerk lag hierbei auf die Kostenersparnis Nutzer wählten sich in die nächstgelegene Mailbox ein im Idealfall zum Ortstarif Dort konnten sie Nachrichten abrufen und absenden die dann wiederum von der Mailbox zur nächsten Mailbox weitertransportiert wurden die ebenfalls über eine Wählleitung erreicht wurde Es entstand auf diese Weise ein recht eindrucksvolles Kommunikationsnetzwerk zu einer Zeit in der Datenkommunikation für gewöhnlich ein noch sehr teures Unterfangen war Alle diese Netzwerke wurden äußerst engagiert von ihrer Community betrieben und gepflegt immerhin arbeiteten die meisten Anbindungen mit Bandbreiten die heute von handelsüblichen DSL Anschlüssen bei weitem übertroffen werden und deshalb sorgsam genutzt werden mussten Das NSFNet Die Computertechnik entwickelte sich dank des 1981 vorgestellten Personal Computer und der rasend wachsenden Computerindustrie schlagartig weiter und in immer mehr Bereiche des Lebens wurden Computer ein unentbehrliches Werkzeug Dieser Umstand ging auch an der NSF nicht spurlos vorüber da an US Universitäten immer mehr nicht computerwissenschaftliche Abteilungen ebenfalls immer lauter nach einen Netzzugang riefen Wissenschaftler die nicht an Informatikfakultäten arbeiteten dennoch aber Rechenleistung benötigten beispielsweise Physiker und Astronomen mussten teilweise ins Ausland reisen um dort an Supercomputern arbeiten zu können da die Supercomputer im eigenen Land nur über das CSNet erreichbar waren Die NSF angestachelt durch die guten Erfahrungen mit dem CSNet war zwar bereit federführend an so einem Wissenschaftsnetz mitzuwirken signalisierte jedoch schon frühzeitig dass für den Aufbau eines weiteren Netzwerks keine Finanzmittel bereitstehen würden Der NSF kam hierbei der Umstand zu Hilfe dass 1985 in den USA fünf so genannte Supercomputerzentren eingerichtet wurden Sie erklärte sich bereit diese Zentren miteinander zu verbinden und somit für das neue Netz ein Rückgrat zu bilden das Wort Backbone war in diesem Zusammenhang geboren Die NSF verfolgte beim Aufbau des NSFNet ein Konzept wie es das spätere Internet prägen sollte Anstatt jeder einzelnen Forschungseinrichtung einen Zugang zu bezahlen finanzierte sie lediglich den Aufbau des Backbones und bot akademischen Einrichtungen einer Region an sie an das NSFNet anzuschließen wenn diese ein eigenes Netzwerk untereinander einrichteten Dieses Netzwerk wurde dann an das NSFNet Backbone angeschlossen Auf diese Weise entstanden viele regionale Netzwerke beispielsweise das NYSERNet N ew Y ork S tate E ducational R esearch Net work das Einrichtungen im Norden des US Bundestaates New York verband oder das CERFNet C alifornia E ducational and R esearch F ederal Net work mit dem gleichen Zweck innerhalb Kaliforniens Betrieben und finanziert wurden diese regionalen Netzwerke in

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  • netplanet - Geschichte des Internet - Der Internet-Boom und die Dotcoms
    galt als Motto der neuen Szene Die Jugend war auf dem besten Wege die alteingesessenen Unternehmen dank Kreativität und Ideenreichtum zu übertrumpfen Als einer der ersten großen Unternehmen in der New Economy gilt der Suchmaschinenbetreiber Yahoo Yahoo wurde 1994 von den damaligen Stanford Studenten Jerry Yang und David Filo als privates Projekt gestartet Sie sammelten interessante Hyperlinks im World Wide Web und legten diese hierarchisch auf ihrem Webserver ab Ende 1994 wurde der Risikokapitalgeber Sequoia Capital auf das Projekt aufmerksam und investierte 1 Million US Dollar in Yahoo so dass Yahoo im April 1995 als Unternehmen gegründet werden konnte Bereits ein Jahr später wurde Yahoo an der Börse notiert Diese sagenhafte Karriere beflügelte viele Unternehmer mit ihren Konzepten Risikokapital anzunehmen das plötzlich in Hülle und Fülle bereitstand Es entstanden so schillernde Unternehmen wie 1994 der Buchversender Amazon com 1995 das Online Auktionshaus eBay 1999 das exklusive Online Kaufhaus Boo com und viele mehr Auch in Deutschland entstanden auf diese Weise Unternehmen beispielsweise 1995 der Online Shop Hersteller Intershop 1993 die Multimedia Agentur Kabel New Media In den Boomzeiten ab 1998 bildeten sich innerhalb kürzester Zeit eine Schar von neuen Unternehmen die neben sehr viel Startkapital meist eines nicht hatten Ein tragfähiges Unternehmenskonzept Ein glorreiches Beispiel einer verfehlten Unternehmenskonzeption war beispielsweise das deutsche Startup Unternehmen Snacker de In einer fast schon pompösen Veranstaltung wurde Mitte Mai 2000 das Unternehmenskonzept vorgestellt Eine einheitliche Plattform zur Recherche nach Fast Food Ketten und Imbissstuben Dem nicht genüge Man wollte zudem eine Online Bestellmöglichkeit schaffen damit der Hungerverspürende gleich online bei seiner Lieblingsimbissbude reservieren konnte Dass dieses Konzept fundamental am Bedarf vorbeiging zeigte sich durch die Pleite genau ein Jahr nach der Vorstellung des Unternehmens im Mai 2001 Es bildeten sich Szenen die teilweise an Skurrilität und Albernheit kaum zu überbieten waren Startup Unternehmen wurden von Risikokapitalgebern mit sagenhaft viel Kapital ausgestattet obwohl viele der zugrunde liegenden Unternehmenskonzepte keiner fundierten Analyse standgehalten hätten Neue Mitarbeiter wurden ohne besondere Vorkenntnisse eingestellt Kundenprojekte haarscharf an der Rentabilität kalkuliert Dienstleistungen im Internet kostenlos angeboten ohne reelle Pläne irgendwann mustergültigen Umsatz mit der Dienstleistung zu generieren Stattdessen wurde in viele solcher Startup Unternehmen weiteres Risikokapital gepumpt weil viele an die quietschbunte Branche glaubten und den Rubel vermeintlich rollen sahen Es verbreitete sich eine fast surreal wirkende Leichtgläubigkeit und Unfehlbarkeit die bezeichnend für die gesamte Branche wurde Börsengänge fanden im Wochentakt statt und wurden als triumphale Meilensteine gefeiert Die Börsen honorierten dies mit der Einrichtung von eigenen Technologieindizes beispielsweise dem NEMAX an der Deutschen Börse Der unbeschwerte Glaube an die New Economy führte zu teilweise völlig absurden Entwicklungen in der Börsenwelt Im Jahre 2000 hatte beispielsweise Yahoo mit 2 300 Beschäftigten einen Börsenwert von über 79 Milliarden Euro Zum Vergleich Der Konzern DaimlerChrysler hatte zu diesem Zeitpunkt weltweit 467 900 Beschäftigte und einen Börsenwert von nur 57 Milliarden Euro Fast einer Krönung gleich kam im Jahr 2000 die Fusion zwischen dem Online Dienst AOL und dem Unterhaltungskonzern Time Warner zum neuen Mediengiganten AOL Time Warner Die Branche schwelgte förmlich in

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  • netplanet - Geschichte des Internet - Das Internet in Europa
    zu den US amerikanischen Entwicklungen favorisierten die COSINE Entwickler eine Infrastruktur nach dem OSI Schichtenmodell das erheblich komplexer als das so genannte DoD Schichtenmodell war das im ARPANet und NSFNet verwendet wurde und zu dem in einer ISO Norm festgelegt war Ein entscheidender Schritt war die Protokollfamilie X 25 die Kommunikation zwischen Terminals und paketvermittelnden Netzwerken definiert Als Ergebnis des COSINE Projekts wurde 1993 das akademische Forschungsnetzwerk EuropaNET aufgebaut das auch heute noch existiert Die ersten Querdenker Erheblich früher nämlich schon 1982 gab es die ersten Bewegungen in Europa die das ARPANet Modell für eine eher geeignete Basis eines Computernetzwerks hielten In April 1982 gründeten Teus Hagen Peter Collinson und Keld Simonsen Mitglieder der EUUG European UNIX User s Group ein eigenständiges UUCP Netzwerk namens EUnet European UNIX Network das bald darauf seinen Dienst aufnahm und den angeschlossenen EUnet Mitgliedern den Nachrichtenaustausch per UUCP ermöglichte Als ideelles Vorbild diente hierbei das US amerikanische UUNet Ein weiterer zentraler Meilenstein für die Etablierung des neu entstandenen Internet war 1989 die Geburt des RIPE Réseaux IP Européens in Amsterdam Niederlande Das RIPE verstand sich zunächst als zentrale administrative und technische Koordination für den Betrieb und die Weiterentwicklung eines europäischen IP Netzwerks IP tritt den Siegeszug an Die immer größer werdende Nachfrage nach einem europäischen Netzwerk und die neuartige Entwicklung von LAN Netzwerken leiteten den Siegeszug des Internet Protokolls auch in Europa ein Zwar wurden auch weiterhin Forschungen mit X 25 betrieben das IP Protokoll war aber flexibler und einfacher in zügig aufgebaute Netzwerke einsetzbar Die administrativen Aufgaben des RIPE wie zum Beispiel die Vergabe von IP Adressen und Routing Objekten die bis dato auf freiwilliger Basis von den RIPE Gründern vorgenommen wurden wurden 1992 der RIPE NCC RIPE Network Coordination Center übergeben einer gemeinsamen Institution des RIPE und RARE Die Finanzierung des RIPE

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  • netplanet - Geschichte des Internet - Das Internet in Deutschland
    geschaffen zu dem alle deutschen Provider eigene Standleitungen legen lassen konnten um dort den Datenverkehr zu den angeschlossenen Providern direkt auszutauschen Einwahlkunden wählten sich in der Regel per Telefon bei ihren Internet Providern ein und bezahlten dies zweimal einmal in Form der Gebühr an den Provider und zusätzlich dann die Telefonkosten Diese verteuerten sich drastisch als Anfang 1997 die Deutsche Telekom ein neues Preismodell einführte und besonders Ortsgespräche teurer wurden Zwar war die Liberalisierung der Telefonmarktes in vollem Gange dies betraf jedoch zunächst nicht die Ortszone bei der weiterhin die Deutsche Telekom ein Monopol behielt Zwar wurden ernste Stimmen aus Wirtschaft und Politik laut die die Deutsche Telekom mehr oder weniger offen wegen diesem Gebaren kritisierten dennoch änderte die Deutsche Telekom ihre Tarifänderungen nur minimal Dies brachte Internet Nutzer bundesweit in Rage und eine Gruppe von Online Spielern des Darkbreed Vereins um die Person Tobias von Treichelt organisierte für den 1 November 1998 den so genannten Internet Streik der als Internet Boykott der Deutschen Telekom und der Öffentlichkeit zeigen sollte dass man mit der Preispolitik nicht einverstanden war Diesem Boykott der in einschlägigen Medien in den Wochen davor publik gemacht wurde und es sogar bis in Presse Radio und Fernsehen schaffte folgten an diesem Sonntag erstaunlich viele Internet Nutzer und setzten damit ein deutliches Zeichen dem allerdings von Seiten der Deutschen Telekom keine sichtbaren Ergebnisse folgten Diese so genannte Letzte Meile gilt auch heute noch als eine nahezu unüberbrückbare Hürde wenn ein Anbieter eben nicht selbst eine eigene Infrastruktur zu den einzelnen Haushalten aufbauen will Alternativ können Konkurrenten einzelne Teilnehmeranschlüsse dauerhaft von der Deutschen Telekom übernehmen dann wenn der Kunde zum Konkurrenten wechselt dies ist jedoch verhältnismäßig teuer und erfordert dass der Konkurrent in der Vermittlungsstelle mit eigener Technik präsent ist an die der Teilnehmeranschluss des Kunden angeschlossen ist Andere Anbieter versuchten diese Benachteiligung durch Sonderrufnummern wettzumachen Der Kunde wählte sich also nicht mehr über eine lokale Ortsnetzrufnummer ins Internet ein sondern über eine bundesweit gültige Sonderrufnummer die dann speziell tarifiert werden konnte Dies entzog jedoch den meisten lokalen Internet Providern nach und nach die Kundenbasis Zwischen 1999 und 2000 versuchten viele Internet Provider mit so genannten Flatrates Internet Zugänge per Wählleitung zum monatlichen Festpreis zu verkaufen Diese Angebote rechneten sich jedoch für die Anbieter nicht da diese ihre Flatrates mit Zugängen realisierten die sie selbst nach Minuten einkauften Der immer weiter steigende Bedarf nach breitbandigen Internet Anbindungen beflügelte den Verkauf von DSL Anschlüssen siehe auch Digital Subscriber Line DSL Insbesondere die Deutsche Telekom verkaufte ADSL Anschlüsse unter ihrem Produktnamen T DSL millionenfach kämpfte jedoch in den ersten Jahren mit einem gigantischen Kundenansturm und einer Vielzahl an technischen Problemen Hinzu kam dass die Deutsche Telekom ihr Netz anfänglich massiv gegen Konkurrenten abblockte und den Zugang zu den Anschlüssen für Konkurrenten mit extremen Preisen unattraktiv machte Erst durch eine immer stärkere Regulierung durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post RegTP später umbenannt in die Bundesnetzagentur konnte dieser Markt ebenfalls geöffnet werden wie bereits einige Jahre zuvor mit dem Telefonmarkt Das größte Problem wird jedoch auch weiterhin sein dass viele ländliche Gebiete dank zu großer Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle kurzfristig nicht in den Genuss von DSL Verbindungen kommen werden Diesen Missstand versucht die Deutsche Telekom mit dem Ausbau ihres Telefonnetzes auch in ländlichen Gebieten zu beheben in dem ADSL Technik nicht nur in Vermittlungsstellen installiert wird sondern auch auf Verteilerstellen in ländlichen Räumen die als Zwischenknotenpunkte zwischen den Telefonanschlüssen und den Vermittlungsstellen dienen Da dieser Ausbau jedoch sehr zeit und kostenaufwendig ist ist der Ausbau hier dementsprechend langsamer als in Ballungsräumen Diesen Mangel an breitbandigen Internet Anbindungen in ländlichen Gebieten versuchen andere Anbieter aber auch die Deutsche Telekom selbst mit anderer Technik zu beheben Ein Ansatz ist hierbei die Bereitstellung von Internet Zugängen via Satellit wobei immer noch eine Telefonverbindung zum Internet Provider notwendig ist über die die Daten vom Benutzer ins Internet übertragen werden Über diesen Weg werden beispielsweise Web Seiten abgerufen die dann aber via Satellit ausgesendet und empfangen werden können Diese Technik leidet allerdings darunter dass sie verhältnismäßig teuer ist und aufgrund der langen Signalstrecken nicht für zeitkritische Anwendungen zu gebrauchen ist Ein anderer Ansatz wird mit Landfunknetzen verfolgt die zukünftig vor allem ländliche Gebiete aber auch Ballungsräume versorgen sollen Hier soll ähnlich wie bei Mobilfunknetzen die Möglichkeit geschaffen werden dass Interessenten sich in solche Funknetze gegen Gebühr einklinken und so einen Internet Zugang erhalten können Dies wurde bereits mit der WLAN Technik probiert was jedoch an der viel zu geringen Sendeleistung scheiterte die primär für Funknetze innerhalb von Räumen konzipiert war Zukünftige Technologien wie beispielsweise WiMAX richten sich speziell an solche Anforderungen größere Funknetze aufzubauen um auf diese Weise eine Alternative zur Letzten Meile aufzubauen siehe hierzu auch Drahtlose lokale Netzwerke Teil 2 WiMAX Die DE Domain und das DENIC Die DE Domain wurde am 6 November 1986 offiziell von der IANA delegiert und bis 1988 zunächst in den USA im damaligen CSNET verwaltet Zu den ersten fünf DE Domains gehören dbp de für die damalige Deutsche Bundespost rmi de für das damalige Unternehmen RMI Nachrichtentechnik telenet de für das Unternehmen Telenet uka de Universität Karlsruhe uni dortmund de und uni paderborn de Im Jahre 1988 wechselte die Domainverwaltung und der Betrieb des primären Nameservers an die Universität Dortmund und die dortige Informatik Betriebsgruppe In deren Rechenzentrum entstand erstmalig das DE NIC als Verwaltungsorganisation der DE Domain hier wurde zum einen die technische Verwaltung durch die Stationierung des primären Nameservers der DE Domain abgewickelt als auch die Registrierung von Domain Namen innerhalb der DE Domain Zudem übernahm das DE NIC zunächst auch die Vergabe von IP Adressen an deutsche Firmen und Institutionen Doch schon recht bald erkannte man dass der Betrieb an der Universität Dortmund eine Menge Ressourcen und Geldmittel fraß Da die Registrierung von DE Domains und IP Adressen kostenlos war konnte sich der Dienst nicht refinanzieren während immer mehr Domain Registrierungen und IP Adressvergaben abgewickelt werden mussten Auf Einladung des Münchener Internet Provider ECRC trafen sich deshalb am 6 Dezember 1991 insgesamt 150 Vertreter aus Industrie

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  • netplanet - Geschichte des Internet - Gegenwart und Zukunft
    und immer mehr auch Privathaushalten leistungsfähige Netzwerke Der Internet Zugang von jedem Rechner bleibt immer seltener eine Utopie Immer mehr Neubauten werden schon von Anfang an nicht nur mit Strom und Telefonkabeln geplant zusätzliche Datenkabel für die spätere Vernetzung werden immer öfter gleich mit in den Rohbau gesteckt Von Waschmaschinen die interaktiv werden Die einen werden über die Idee der Vernetzung von Haushaltsgeräten lachen doch warum Ein vernetzter Kühlschrank der selbstständig überwachen kann ob zum Beispiel noch Milch in ihm steckt und ob sie noch frisch ist erleichtert die Haushaltsarbeit Spätestens dann wenn Sie beispielsweise nach Büroschluss noch schnell Einkaufen gehen wollen und online Ihren Kühlschrank abfragen können was Sie noch brauchen Man muss jedoch gar nicht so weit gehen denn auch schon kleine Schritte verkürzen Ausfall und Reparaturzeiten Beispielsweise wäre es nützlich wenn Sie beim Anruf bei der Hotline Ihres Waschmaschinenherstellers dem Mitarbeiter temporär einen Online Zugriff auf Ihre Waschmaschine gestatten könnten So könnte der Techniker direkt technische Parameter auslesen den Fehler lokalisieren entsprechende Ersatzteile ordern und die Instandsetzungszeit genauer planen Es geht aber auch noch simpler Bei unseren Lieblingsprogrammen am Computer sind wir es gewohnt dass es Updates gibt mit denen Fehlerkorrekturen und neue Features geliefert werden Und es dürfte niemanden verwundern dass es auch bei der Software für moderne Haushaltsgeräte regelmäßige Verbesserungen gibt Also warum nicht eine Schnittstelle schaffen über die Haushalts und Unterhaltungsgeräte aus dem Internet Aktualisierungen herunterladen können Elektronische Kommunikation auf allen Wegen Zukünftig wird wohl die E Mail Adresse so zum täglichen Leben dazugehören wie die normale Hausanschrift Permanente elektronische Kommunikation ist schon heute durch das Mobiltelefon gang und gäbe und wird durch die allmähliche Verschmelzung der verschiedenen Kommunikation noch einheitlicher Das Zauberwort nennt sich Unified Messaging Services und steht für Verfahren um alle elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten übergreifend zu nutzen Dazu gehören auch Netzwerke mit weit höheren Bandbreiten wie wir sie heute nutzen Ob zu Draht oder per Mobilfunk Getrennte Einheiten wie Anrufbeantworter Faxgerät Mailserver etc werden nicht mehr als eigenständige Geräte existieren sondern diese Dienste werden von Kommunikationsservern übernommen Ihre Mails können Sie sich vorlesen lassen Ihr Anrufbeantworter legt ankommende Anrufe als elektronische Audiodatei ab und Sie wickeln all diese Dinge nicht mehr mit verschiedenen Geräten und Clients ab sondern nutzen diese einheitlich mit entsprechend ausgestatteten Geräten Ob zu Hause mit dem multimedialen Homecomputer oder unterwegs mit dem handlichen Tablet PC oder gar mit einem Palm Elektronische Kommunikation wird auch salonfähig Schon heute ist es nicht mehr unüblich Bewerbungen auf elektronischem Wege per E Mail zu senden da viele Arbeitgeber die enorme Zeitersparnis bei der hausinternen Auswertung und Weitergabe der Bewerbung nicht mehr missen wollen und auch können Die Digitale Signatur wird zukünftig dafür sorgen dass auch immer häufiger verbindliche Kommunikation wie zum Beispiel Angebote und Rechnungen per E Mail abgewickelt wird Eine stärkere Verbindlichkeit von Einkäufen wird auch das Online Shopping weiter fördern denn Hauptargumente gegen Online Shopping ist häufig immer noch der noch zu unsichere Zahlungsverkehr Jeder ist ein Herausgeber Während Sie Menschen aus fremden Ländern vornehmlich vielleicht im Ausland oder in

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