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  • netplanet - Zugang ins Internet - Lokale kabelgebundene Netzwerke
    zu den größten und aktivsten Projekten des IEEE und ist seit den Anfängen des Projektes ständig in Unterprojekten und Arbeitsgruppen in der Entwicklung und Standardisierung tätig Einbettung von IEEE 802 in das OSI Schichtenmodell Die Idee die hinter dem Projekt 802 steht ist zum einen die logische Trennung zwischen physikalischem Übertragungsmedium beispielsweise Ethernet Token Ring oder WLAN und dem Übertragungsprotokoll Media Access Control und Logical Link Control und zum anderen ein Rahmenwerk das beschreibt wie diese beiden Schichten miteinander zusammenarbeiten Internetworking Diese Trennung ist die Grundlage dafür dass sehr effektiv neue Übertragungsmedien entwickelt und an bestehende Netzwerke gekoppelt werden können Wie in vielen anderen IEEE Projekten auch sind die einzelnen Projekte in Unterprojekte und Arbeitsgruppen unterteilt Dies zum einen um große Aufgaben in kleinere handlichere Aufgaben zu unterteilen und zum anderen auch als Grundlage für spätere Entwicklungen um diese sinnvoll als Weiterentwicklung betrachten zu können Viele spätere Standards konnten beispielsweise erst entstehen als gewisse Vorarbeiten in vorherigen Projekten erledigt wurden Genau dies ist beispielsweise sehr deutlich im Projekt 802 zu sehen in dem viele Projektelemente bereits Jahrzehnte alt sind jedoch die Projektstruktur bestens darauf vorbereitet ist auch Übertragungsmedien zu unterstützen die vielleicht noch gar nicht entwickelt sind Übersicht über Unterprojekte des Projekt 802 Viele heute gängige Standards in der Netzwerkwelt sind Ergebnisse von 802 Unterprojekten Das Projekt 802 hat jedoch nicht nur konkrete Standards entwickelt sondern auch viel begleitende Arbeit getan Beispielsweise werden im Rahmen von Projekt 802 nicht nur Protokolle standardisiert sondern auch Lösungsvorschläge in Unterprojekten gemacht die die Zusammenarbeit von Protokollen in verschiedenen Schichtenmodellschichten betreffen Nicht zuletzt werden auch visionäre Themen in neuen Untergruppen behandelt die oftmals nicht zu einem greifbaren Ergebnis führen also keinen Standard als Ergebnis haben dennoch für zukünftige Unterprojekte die ideelle Basis sein können In dieser kleinen und sicherlich nicht vollständigen Übersicht über Unterprojekte des Projekt 802 werden Sie sicherlich einige Bekannte finden Standard Beschreibung 802 1 Internetworking 802 2 Logical Link Control LLC 802 3 CSMA CD Systeme Ethernet 802 4 Token Bus Zugriffsverfahren 802 5 Token Ring Zugriffsverfahren 802 6 Metropolitan Area Network MAN 802 7 Breitbandübertragungstechnologie 802 8 Glasfaserübertragungstechnologie 802 9 Integrierte Sprach und Datendienste 802 10 Netzwerksicherheit 802 11 Drahtlose Netzwerke WLAN siehe hierzu auch Drahtlose lokale Netzwerke 802 12 Demand Priority Verfahren 100 MBit s Ethernet 802 14 Breitband Cable TV CATV 802 15 Wireless Personal Area Network WPAN WiMAX 802 16 Broadband Wireless Access BWA 802 17 Resilient Packet Ring RPR 802 18 Radio Regulatory Technical Advisory Group RRTAG 802 19 Coexistence TAG 802 20 Drahtlose Breitbandnetze Die Erfolgsstory der kostengünstigen lokalen Netzwerke basiert fast ausschließlich auf einem Netzwerkprotokoll das die Netzwerkwelt revolutionierte und das berühmteste Kind des Projekt 802 ist Ethernet Ethernet wurde Mitte der siebziger Jahre des 20 Jahrhunderts in den USA am kalifornischen Xerox Palo Alto Research Center PARC von Bob Metcalfe und seinem Assistenten David Boggs entwickelt und 1976 veröffentlicht Die Idee die hinter Ethernet stand ist einfach und kam von einem alten Bekannten dem ALOHANet siehe auch Die Anfänge des Internet Ein Netzwerk

    Original URL path: http://www.netplanet.org/zugang/lanman.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Zugang ins Internet - Drahtlose lokale Netzwerke, Teil 1: WLAN
    Projekt es ist also auch weiterhin mit Entwicklungen und neuen Arbeitsgruppen zu rechnen Die Wi Fi Alliance als herstellerübergreifende Organisation Im Jahre 1999 wurde von WLAN Ausrüstungsherstellern die herstellerunabhängige Wi Fi Alliance gegründet Sie ist eine Organisation die dafür steht dass die WLAN Netzwerkgeräte der teilnehmenden Hersteller interoperabel zueinander sind und miteinander arbeiten können Dazu hat die Wi Fi Alliance ein eigenes Logo dass die Hersteller nach erfolgter Interoperabilitätsprüfung auf ihre Gerätschaften übernehmen dürfen Ein fehlendes Wi Fi Logo muss jedoch kein Zeichen dafür sein dass das entsprechende WLAN Netzwerkgerät nicht kompatibel zu anderen WLAN Gerätschaften ist denn die Herstellung von WLAN kompatiblen Netzwerkgeräten ist nicht unbedingt an eine Teilnahme an der Wi Fi Alliance gekoppelt Andererseits ist die Wi Fi Alliance dadurch dass sie eben eine Organisation ist die sich nur mit der Entwicklung von WLAN beschäftigt erheblich flexibler bei der Entwicklung von Verbesserungen und Neuerungen innerhalb der WLAN Technologie Viele Entwicklungen im 802 11 Unterprojekt werden von der Wi Fi Alliance angestoßen und vorangetrieben und können in vielen Fällen vor einer endgültigen Standardisierung durch das IEEE auch nur von Wi Fi Alliance Mitgliedern lizenziert werden Grundsätzlicher WLAN Aufbau Ein Hauptaugenmerk auf den bei WLAN gelegt werden muss ist der Umstand dass die genutzten Frequenzbereiche von mehreren WLAN Netzwerkgeräten gleichzeitig genutzt werden könnten Und nicht nur das Gerade im ISM Frequenzband zwischen 2 4 und 2 5 GHz einem der drei ISM Frequenzbänder senden lizenzfrei die verschiedensten Geräte beispielsweise Türöffner Funkkopfhörer Bluetooth Geräte Funketiketten etc Zudem arbeiten auch Mikrowellenöfen mit Frequenzen im Bereich von 2 4 GHz da in diesem Bereich der Resonanzbereich von Wassermolekülen liegt Dies führt auch gleichzeitig zum hauptsächlichen Grund weshalb der Frequenzbereich von 2 4 GHz recht unbeliebt in der Nachrichtentechnik ist denn je mehr Wassermoleküle im Empfangsbereich vorhanden sind desto mehr Sendeenergie geht hier verloren weil die Strahlung Wassermoleküle anregt WLAN zumindest mit den Standards 802 11b und 802 11g nutzt den Frequenzbereich zwischen 2 4 und 2 5 GHz in folgendem Kanalraster Auffallend hierbei ist dass sich die Frequenzbänder der einzelnen Kanäle gegenüber den Nachbarkanälen überschneiden mit Ausnahme von Kanal 14 der jedoch nur in Japan genutzt werden darf Kanal Frequenzbereich Mittelpunkt Anmerkungen 1 2 401 2 423 GHz 2 412 GHz Europa Japan restl Welt 2 2 406 2 428 GHz 2 417 GHz Europa Japan restl Welt 3 2 411 2 433 GHz 2 422 GHz Europa Japan restl Welt 4 2 416 2 438 GHz 2 427 GHz Europa Japan Israel restl Welt 5 2 421 2 443 GHz 2 432 GHz Europa Japan Israel restl Welt 6 2 426 2 448 GHz 2 437 GHz Europa Japan Israel restl Welt 7 2 431 2 453 GHz 2 442 GHz Europa Japan Israel restl Welt 8 2 436 2 458 GHz 2 447 GHz Europa Japan Israel restl Welt 9 2 441 2 463 GHz 2 452 GHz Europa Japan restl Welt 10 2 446 2 468 GHz 2 457 GHz Europa Frankreich Japan restl Welt 11 2 451 2

    Original URL path: http://www.netplanet.org/zugang/wlan.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Zugang ins Internet - Drahtlose lokale Netzwerke, Teil 2: WiMAX
    davon ausgegangen wird dass beide Welten früher oder später zusammenwachsen Eine Reminiszenz an die Mobilfunktechnik ist auch der zellenartige Aufbau von WiMAX Netzwerken und die Möglichkeit des Zellenwechsels innerhalb eines Netzwerkes Die Basisstationen der einzelnen Zellen kommunizieren untereinander um diesen Aufbau und die entsprechenden Zellenwechsel zu ermöglichen WiMAX Technik Protokollaufbau Wie fast alle Netzwerkstandards der aus dem IEEE Projekt 802 befasst sich WiMAX mit den beiden untersten Schichten des OSI Schichtenmodells der Sicherungsschicht und der untersten Bitübertragungsschicht siehe hierzu auch Schichtenmodelle WiMAX bringt hier jedoch eine kleine Spezialität mit denn die Sicherungsschicht auch oft MAC Schicht genannt besteht im WiMAX Standard aus drei einzelnen Schichten um Nutzdatenverkehr und Verwaltungsdatenverkehr voneinander zu trennen Zudem ist mit einer eigenen Schicht eine Verschlüsselungsebene integriert so dass von Hause aus eine Datenverschlüsselung schon auf unterster Ebene möglich ist Ein wichtiger Aspekt wenn nicht gar der wichtigste Aspekt ist das so genannte Quality of Service QoS der Zusicherung einer Dienstegüte Mit QoS können bestimmte Übertragungsinhalte gegenüber anderen Inhalten priorisiert werden können Dies ist zum Beispiel notwendig bei Funkschnittstelle und Übertragungsbandbreiten Für die Funkschnittstelle wird als Übertragungsverfahren das so genannten Orthogonal Frequency Division Multiplex OFDM genutzt Bei diesem Verfahren wird die zu übertragende Datenmenge aufgeteilt und auf unterschiedlichen Frequenzen die untereinander orthogonal in Beziehung stehen gleichzeitig übertragen Die Frequenzbereich der einzelnen Träger überschneidet sich dabei leicht Dies ist jedoch kein größeres Problem da die einzelnen Träger untereinander leicht unterschieden werden können Dieses Übertragungsverfahren hat den Vorteil dass ein Kanal nicht mit einem starken Signal belegt ist und dementsprechend störanfällig ist wenn auf dem Kanal externe Störungen vorhanden sind sondern das ein Kanal aus mehreren Subkanälen mit eigenen Trägerfrequenzen besteht und Störungen für gewöhnlich nur auf einigen Subkanälen auftauchen Die Übertragungsbandbreite die in WiMAX Spezifikationen festgelegt ist beläuft sich bei einer nutzbaren Frequenzbandbreite von 20 Megahertz auf 75 Megabit pro Sekunde Frequenzbereiche Bei WiMAX wird sowohl darauf gesetzt lizenzfreie und auch lizenzpflichtige Frequenzbereiche zu nutzen Lizenzpflichtige Frequenzbereiche haben für Anbieter den Vorteil dass diese ihnen exklusiv zur Verfügung stehen und nicht durch Unbefugte also von Nutzern und Anbietern ohne gültige Lizenz genutzt werden dürfen Zudem gilt für solche lizenzpflichtigen Frequenzbereiche nicht grundsätzlich die maximale Sendeleistung von 0 1 Watt wie auf den ISM Bändern Im ursprünglichen Standard IEEE 802 16 der im Dezember 2001 verabschiedet wurde wurde der Frequenzbereich zwischen 10 und 66 GHz definiert Dies war jedoch von Anfang an nicht praxisorientiert da bei höheren Frequenzen zwar größere Reichweiten möglich sind jedoch eine Sichtverbindung und eine sehr genaue Ausrichtung der Sendeanlagen notwendig ist In späteren Unterprojekten der 802 16 Arbeitsgruppe wurde deshalb der Frequenzbereich auf 2 bis 11 GHz festgelegt ein neuerer Standard namens 802 16e definiert einen Frequenzbereich von 0 7 bis 6 GHz In der Praxis ist dies jedoch nicht ganz einfach denn anmelde und lizenzfrei sind nur Funkanlagen die in den ISM Bändern senden Diese Frequenzbänder dürfen jedoch nur mit sehr geringen Sendeleistungen genutzt werden und sind durch viele andere Funkanwendungen stark verschmutzt weshalb in vielen Ländern durch nationale Behörden oder Regulierungsbehörden gesonderte

    Original URL path: http://www.netplanet.org/zugang/wimax.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Zugang ins Internet - Drahtlose lokale Netzwerke, Teil 3: Bluetooth, ZigBee
    eines Schlüssels das jeweilige Gerät als vertrauenswürdig eingestuft wird mit dem dann Daten ausgetauscht werden können Dieser Autorisationsschlüssel ist dann gleichzeitig auch der Schlüssel für die Verschlüsselung Auch wenn Bluetooth den gleichen Frequenzbereich wie WLAN nutzt konkurrieren beide Verfahren nicht direkt miteinander sondern ergänzen sich durch ihre Zielsetzung Während WLAN eher dazu gedacht ist das Netzwerkkabel abzulösen ersetzt Bluetooth in erster Linie Kabel für EDV und Telefonzubehör Also vornehmlich in Umgebungen in denen nicht sehr viele Anschlussoptionen notwendig sind sondern es hauptsächlich wichtig ist dass Daten zuverlässig von einem zum anderen Gerät übertragen werden können Um diese Anforderung zu erfüllen gibt es die so genannten Bluetooth Profile Das sind standardisierte Kommunikationsschnittstellen die allesamt Bluetooth als Übertragungsmedium nutzen und in die Bluetooth Bausteine eingebaut sind und jegliches Vorhandensein oder Nachinstallieren von gesonderten Treibern unnötig macht Profilname Bezeichnung A2DP Advanced Audio Distribution Profile Übermittlung von Stereo Audiosignalen HSP Headset Profile Anbindung eines Headsets OPP Object Push Profile Austausch von Visitenkarten PAN Personal Area Networking Profile Netzwerkverbindung über Bluetooth SAP SIM Access Profil Zugriff auf die SIM Karte eines Mobiltelefons SPP Serial Port Profile Bereitstellung einer seriellen Schnittstelle Auswahl einiger Bluetooth Profile Werden zwei Bluetooth Geräte miteinander durch ein Pairing verbunden tauschen diese zunächst gegenseitig ihre Liste der lokal verfügbaren Bluetooth Profile aus Anhand dieser verfügbaren Profile kann dann eine Datenkommunikation etabliert werden Wird beispielsweise via Bluetooth ein Headset geräteunabhängige Ohrhörer Mikrofon Kombination an ein Mobiltelefon gekoppelt wird beim Pairing der beiden Geräte auf dem Mobiltelefon erkannt dass das Headset HSP zur Headset Anbindung unterstützt und spricht das Headset fortan mit HSP an Abgrenzung von Bluetooth zu WLAN Zwar sendet auch WLAN im ISM Band zwischen 2 4 und 2 5 GHz dennoch handelt es sich bei beiden Technologien und grundverschiedene Protokolle die miteinander nicht kompatibel sind und auch völlig unterschiedliche Zielausrichtungen haben Bluetooth WLAN Schneller Datenaustausch zwischen mobilen Geräten untereinander oder zu stationären Geräten Ausrichtung Drahtloser Netzwerkzugang vornehmlich stationär Personal Area Networks Netzwerke in unmittelbarer Umgebung des Benutzers Zielgruppe Local Area Networks Netzwerke in lokaler Umgebung beispielsweise Haushalt oder Büro 1 MBit s brutto effektiv ca 720 KBit s in Version 2 0 bis zu 2 1 MBit s Bandbreite Übertragung 11 MBit s 802 11b bzw 54 MBit s 802 11a und g Eher gering ausgerichtet auf mobile Geräte Stromverbrauch Mäßig Schlüssellänge 128 Bit Schlüsselvergabe im Autorisierungsvorgang Pairing integriert Verschlüsselung Unterschiedliche Verfahren mit WEP und WPA und unterschiedlichen Schlüssellängen Unverschlüsselte Übertragung möglich und oft auch voreingestellt Sehr robust da mit Frequenzsprungverfahren Störungen im Funkbereich kompensiert werden können Fehleranfälligkeit Eher empfindlich da Kanäle zugeordnet sind und im Störungsfall die Bandbreite heruntergefahren und im Zweifelsfall ein neuer freier Kanal gesucht werden muss ZigBee ZigBee ist eine weitere Funktechnologie für Netzwerke die hauptsächlich zur Vernetzung von Haushaltsgeräten und komponenten entwickelt wurden Die Aktivitäten begannen 1998 mit einer Arbeitgruppe des niederländischen Unternehmens Philips Electronics die einen ersten Entwurf für eine derartige Funklösung unter dem Namen HomeRF Lite vorstellte Im Jahre 2001 wurde die IEEE Arbeitsgruppe 802 15 4 gebildet die fortan die Entwicklungen unter dem

    Original URL path: http://www.netplanet.org/zugang/funk.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Zugang ins Internet - Internet via Mobilfunk
    zu einer Verbindung üblich um so immerhin eine Bandbreite von 57 6 Kilobit pro Sekunde zu erreichen Ein Nachteil von HSCSD wird aber sofort deutlich HSCSD Verbindungen belegen gleich mehrere Nutzkanäle und je mehr Nutzkanäle einer Mobilfunkstation gebraucht werden desto weniger freie Kapazität steht zur Verfügung Ein Mobilfunkbetreiber kann diesem Phänomen entgegenwirken in dem er sein Mobilfunknetz engmaschiger gestaltet so dass zum Beispiel in Städten einzelne Mobilfunkzellen mitunter nur ganz kleine Bereiche versorgen teilweise nur einzelne Straßenzüge oder Plätze General Packet Radio Service GPRS als Zwischenschritt zu UMTS GPRS ist eine weitere Erweiterung im GSM Standard und gleichzeitig ein bedeutender Paradigmenwechsel in der Telefoniewelt Während bisher die Kommissionierung von Telefonressourcen traditionell leitungsorientiert vorgenommen und demnach nach Zeit abgerechnet wurde ist GPRS ein vollständig paketorientierter Dienst Die Idee die hinter GPRS steckt sind permanent bestehende virtuelle Verbindungen zu einer Gegenstelle So eine Verbindung besteht also zwischen Mobiltelefon und Netz dauerhaft es werden jedoch nur dann Übertragungskapazitäten im Mobilfunknetz benötigt und angefordert wenn auch tatsächlich Daten übertragen werden sollen Dies ist insofern nützlich für Mobilfunkanbieter und seine Kunden da bei paketorientierten Netzwerken wie beispielsweise dem Internet nicht ständig Daten übertragen werden oder die volle Bandbreite benötigt wird sondern jeweils nur bei Bedarf Auf diese Weise können im gleichen Netz und in der gleichen Mobilfunkzelle eine Vielzahl von Mobiltelefonen gleichzeitig eingebucht und auch eine aktive Internet Verbindung haben Zwar ist auch bei GPRS dynamisch die Bündelung mehrerer Nutzkanäle bei Bedarf möglich dennoch leidet auch GPRS unter den beschränkten Übertragungskapazitäten des GSM Standards und ist an öffentlichen Plätzen während Großveranstaltungen etc meist hoffnungslos überfordert Enhanced Data Rates for GSM Evolution EDGE als weitere GSM Entwicklungsstufe Mit der offiziellen GSM Erweiterung namens EDGE wird eine weitere Zwischenstufe von GSM hin zu den Datenübertragungsbandbreiten von UMTS geschaffen Dazu wird innerhalb eines Nutzkanals ein anderes Modulationsverfahren genutzt mit dem eine erheblich größere Übertragungsbandbreite von bis zu 48 Kilobit pro Sekunde möglich ist mit Bündelung von mehreren Nutzkanälen sogar bis zu 384 Kilobit pro Sekunde bei der maximal möglichen Zahl von acht gebündelten Kanälen Für die Nutzung von EDGE ist eine teilweise Umrüstung der Funktechnik auf Seiten des Mobilfunkanbieters notwendig außerdem benötigt der Benutzer ein EDGE fähiges Endgerät Durch die Abwärtskompatibilität ist jedoch gewährleistet dass EDGE innerhalb von normalen GSM Netzen funktioniert und keine anderen Geräte und Verbindungen stört Einsetzbar ist EDGE sowohl mit dem leitungsorientierten Verfahren HSCSD das nennt sich dann ECSD für Enhanced Circuit Switched Data aber auch mit dem paketorientierten GPRS das nennt sich dann E GPRS auch hier steht das E für Enhanced Da EDGE in der Fachtermini oft als Zwischenschritt zu UMTS angesehen wird und bei GSM von der zweiten Mobilfunkgeneration 2G und bei UMTS von der dritten Mobilfunkgeneration 3G gesprochen wird wird EDGE häufig als Mobilfunkgeneration 2 5 2 5G oder 2 G bezeichnet auch wenn EDGE eigentlich kein eigenständiges Mobilfunksystem darstellt und eine Erweiterung von GSM ist Universal Mobile Telecommunications System UMTS UMTS wird als der zukünftige Nachfolger des GSM Standards angesehen und wird deshalb als Mobilfunk der dritten Generation 3G

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  • netplanet - Büchertipps - Allgemeine Bücher über das Internet
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  • netplanet - Büchertipps - Büchertipps zur Adressierung im Internet
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  • netplanet - Büchertipps - Büchertipps zum Aufbau des Internet
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