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  • netplanet - Digital Living - Internet in der Handfläche: Mobile Computing
    allem gegen Microsoft das seit 1996 für Kleinrechner ein Betriebssystem Baukasten namens Windows CE pflegt und das wiederum in erste Geräte von Drittherstellern eingesetzt wurde Man verfolgte hierbei unter anderem die Idee des Pocket PC also dem Ansatz dass mobile Rechner durchaus selbstständig funktionieren dennoch aber immer ein Mini PC bleiben sollten der regelmäßig mit einem normalen PC synchronisiert würde Das Konzept entwickelte sich nach und nach weiter und elektronische Organizer wurden eine Gerätegattung die um das Jahr 2005 in die damals neu aufkommenden Smartphones einfloß Mobiltelefon und Organizer in einem Smartphones verbanden nicht nur technisch zwei Welten sondern auch aus Sicht der Internet Nutzung Mitte der 2000er Jahre befand sich die Art wie Konsumenten das Internet nutzten im Wandel Das betraf vor allem das World Wide Web für dessen Nutzung eine Neudefinition in die Richtung entworfen wurde dass jeder Konsument im Web auch gleichzeitig Publizist von Information sein kann die Idee des Web 2 0 wurde geboren Und Menschen die senden wollen wollen dies nicht nur von zu Hause aus sondern auch unterwegs Und das möglichst einfach ohne große Anmeldeprozeduren und ohne aufwendige Installation von Programmen Das wiederum wollen Entwickler vermeiden brauchen hierzu aber eine Entwicklungsplattform die dies erst ermöglichen konnte Zunächst kam Windows Mobile das als Basis Windows CE trug als Betriebssystem ins Spiel und ermöglichte das Entwickeln auf einer einheitlichen Plattform die freilich von Smartphone Herstellern allen voran dem taiwanesischen Unternehmen HTC gehörig mit eigener Software aufgebohrt werden musste um halbwegs den Anforderungen gerecht zu werden Dennoch gab es in den Jahren 2005 und 2006 eine ganze Reihe von Smartphones auf Basis von Windows Mobile die für ihre Zeit Maßstäbe setzten Deren anfängliche Erfolge wurden sicherlich auch mit dem zu diesem Zeitpunkt aufkommenden neuen Mobilfunkstandard UMTS der dritte Mobilfunkgeneration untermauert Der moderne Mensch lechzt nach schnell zu erreichende Information und ständiger Erreichbarkeit beides wird heutzutage vor allem durch Smartphones und durch schnelle Mobilfunknetze ermöglicht Der Markt der Smartphones wird heute vor allem durch vier große Geräte und Betriebssystemfamilien geprägt Blackberry Messenger aus dem Hause RIM die schon ab dem Jahr 2002 erhältlich waren zunächst aber vor allem für die geschäftliche Nutzung als mobile E Mail Kommunikationsgeräte gedacht sind Dennoch schaffte RIM es anfangs sehr vortrefflich Nutzer durch eigene Geräte und einer eigenen Software zum mobilen Messaging an sich zu binden während andere Wettbewerber die heute den Smartphone Markt dominieren zu diesem Zeitpunkt teilweise noch in den Kinderschuhen steckten Im Jahre 2007 stellte Apple mit dem iPhone das erste Gerät vor das die Gattung der Smartphones erst so begründete wie wir es heute kennen Im Gegensatz zu vorherigen Geräten stellte Apple mit seinem Betriebssystem iOS eine Plattform vor die von Entwicklern verhältnismäßig einfach für eigene Anwendungen genutzt werden konnte So programmierte Anwendungen im Smartphone Umfeld Apps genannt können ausschließlich über den iPhone eigenen AppStore angeboten werden der jedoch direkt im iPhone integriert ist iPhone Benutzer sind so in der Lage sofort am Smartphone Apps herunterzuladen und zu bezahlen ebenso eine riesige Auswahl an herunterladbarer Musik Büchern Filmen und Zeitschriften Apple hat es also geschafft mit seinem eigenen AppStore gleichzeitig auch der einzige Lieferant auf seinen Geräten zu werden und damit einen Großteil seiner Erlöse durch Verkaufsprovisionen zu bestreiten Auf den Zug der Smartphones sprang auch der Suchmaschinenbetreiber Google auf Ein Jahr später stellte Google in Zusammenarbeit mit Smartphone Herstellern eine eigene Betriebssystemplattform namens Android vor die zuvor von Google durch eine Unternehmensübernahme eingekauft wurde Der Vermarktungsansatz von Android ist im Prinzip derselbe wie bei Apple allerdings stellt Google keine eigenen Smartphones her sondern versteht sich als Hauptentwickler von Android das in der grundlegenden Form frei genutzt und installiert werden darf Smartphone Hersteller und Google betreiben hierzu die so genannte Open Handset Alliance die den Lizenznehmern eine erweiterte Android Unterstützung zusichert Microsoft versuchte ab dem Jahr 2011 mit dem Betriebssystem Windows Phone einen Neustart nachdem mit dem Aufkommen von iOS und Android die Marktposition von Windows Mobile fast vollständig zusammenbrach Im Gegensatz zu Apple baute aber Microsoft weiterhin keine eigenen Geräte und im Gegensatz zu Google fehlte bei Windows Phone von Anfang an eine breite Unterstützung von Seiten der Gerätehersteller Auch nach Jahren ist Windows Phone nicht mehr als eine Nische trotz gewaltigen Bemühungen von Microsoft Smartphones haben innerhalb weniger Jahre regelrecht irrwitzige Paradigmenwechsel ausgelöst Heutzutage werden mehr Smartphones als herkömmliche Mobiltelefone verkauft und das Geschäft mit herunterladbaren Apps und Musik ist längst ein internationales Multi Milliardengeschäft geworden das vornehmlich über das Internet abgewickelt wird Die gängigen Verkaufsplattformen beschränken sich dabei keineswegs nur auf Apps und Musik mehr schon längst werden auch eBooks elektronische Bücher angeboten ebenso Filme Zeitungen und Zeitschriften Auch im alltäglichen Leben verändern vor allem Smartphones viele althergebrachte Vorgänge Eine unzählige Vielzahl von Apps darunter sehr viele kostenlose oder werbefinanzierte und ein sehr einfacher Internet Zugriff ermöglichen Computeranwendungen an praktisch jeder Stelle für die unterschiedlichsten Aufgaben Bisher umständliche und langwierige Preisvergleiche können schnell am Smartphone durchgeführt werden das Smartphone versteht sich als Wissensdatenbank Routenplaner Reiseführer Restaurantguide Spielgerät Musikplayer Kamera Aufnahmegerät Informationskiosk und vieles mehr Der Konsum von Information und auch die Produktion von Information in Form von Bildern Videos und Texten haben sich fundamental verändert und verändern sich weiter Vom tragbaren Handheld Videospiel bis zur mobilen Handheld Spielekonsole Videospiele haben schon sehr früh die Akzeptanz und die Nachfrage von und nach Computertechnik beflügelt auch wenn das Charakteristikum von Videospielen ist dass sie nicht auf einem normalen Computer laufen sondern auf speziell für das Spielen konstruierte Hardware Was anfänglich mit Arcade Spielen in Spielhallen als elektronische Ergänzung zu mechanischen Spielen wie Flipperautomaten begann führte schon nach wenigen Jahren zu Videospiel Konsolen und später auch zu tragbaren Geräten Sehr beliebt waren einst kleine Videospielkonsolen mit eingebautem LCD Schirm und Steuerungsmöglichkeiten meist ausgestattet mit einem einzigen Geschicklichkeitsspiel und produziert als billige Fernost Massenware Diese Geräte sind der Ausgangspunkt aller später erschienenen Handheld Videospielekonsolen wie zum Beispiel dem Nintendo Game Boy der 1989 erstmals vorgestellt wurde Dieser war anfangs ausgestattet mit einem damals recht hoch aufgelösten Monochrom Bildschirm mit 160 mal 144 Pixel einer hohen Batterielaufzeit und vor allem mit

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  • netplanet - Digital Living - Internet für Ort und Stelle: Location Based Services
    Computern konnten auf diese Weise Geräte mit GPS Empfängern die genaue Position ermitteln und diese mit als Software vorliegendem Kartenmaterial kombinieren Das Planen und Abfahren von Routen wurde so möglich und tatsächlich revolutionierte die satellitengestützte Navigation innerhalb weniger Jahre die Automobilwelt Ergänzt wurde das Kartenmaterial im Laufe der Zeit mit so genannten Point of Interests POI von denen es eine ganze Reihe von offiziellen und inoffiziellen Bibliotheken gab und gibt So sind POI in Form von Tankstellen und Werkstätten für Navigationslösungen im Auto auch in offiziellen Kartenpaketen heutzutage völlig normal während schon sehr früh Unternehmen erkannt haben ein eigenes Filialnetz ebenfalls als POI Datensatz zu sammeln und zur Verfügung zu stellen So konnten in Navigationslösungen im Laufe der Zeit auch zusätzlich Restaurants Fastfood Ketten Apotheken und viele andere POI abgerufen werden Eifrige Datensammler betätigten sich zusätzlich auch mit dem Sammeln von etwas anderen POI wie zum Beispiel Radarfallen und erstellten entsprechende Listen die in Navigationslösungen dann während der Fahrt sozusagen prophylaktisch vor Radarfallen auf der Strecke warnen konnten Eines hatten praktisch alle Navigationslösungen lange Zeit nicht eine Anbindung an das Internet Das Kartenmaterial entsprach immer einem bestimmten Zeitpunkt und musste wenn das überhaupt möglich war aktualisiert werden meist in Form von relativ teuren Kartenaktualisierungen Da auch heute noch das Kartenmaterial aller größeren Anbieter durch regelmäßige Streckenabfahrten aktualisiert und ergänzt wird ist der Preisfaktor nicht zu unterschätzen Um das Jahr 2005 herum kamen die ersten Mobiltelefone auf die mit dem damals neuen Mobilfunkstandard UMTS arbeiten und im Gegensatz zum GSM Standard erheblich größere Datenmengen übertragen konnten Das wiederum ermöglichte es den Herstellern von Mobiltelefonen ihre Geräte mit weiteren Diensten auszustatten die über das Telefonieren hinausgingen beispielsweise einem Terminkalender aber auch einem Webbrowser und einem E Mail Client Die ersten Hersteller die auch einen für den Nutzer einsetzbaren GPS Empfänger in ihre Mobiltelefone einbauten waren Motorola mit dem A1000 und Siemens beziehungsweise später BenQ Siemens mit dem SXG75 Beide Geräte hatten Navigationslösungen an Bord die bei einer Routenplanung das räumlich erforderliche Kartenmaterial dynamisch bei Bedarf über das Mobilfunknetz aus dem Internet nachluden Der Siegeszug von Location Based Services Mit leistungsfähiger mobiler Hardware und schnellen Mobilfunknetzen waren nun schon zwei Säulen vorhanden die zum Siegeszug von Location Based Services erforderlich waren Eine dritte Säule war der Bedarf und die Akzeptanz des Konsumenten Smartphones mit höherer Rechenleistung größeren Displays und GPS Empfängern waren nicht mehr nur für Geschäftsleute und Nerds interessant sondern auch für immer mehr Normalnutzer die das Internet immer häufiger für ihre persönliche Kommunikation nutzten und auch immer stärker das Bedürftnis entwickelten dass dies jederzeit und von überall aus möglich sein sollte Eine Kernentwicklung war hier die Weiterentwicklung der Nutzung des World Wide Web hin zu einer Neudefinition in die Richtung dass jeder Konsument im Web auch gleichzeitig Publizist von Information sein kann die Idee des Web 2 0 fand immer mehr Anhänger Deren Veröffentlichungsbewusstsein endete immer häufiger nicht mehr an den Grenzen der eigenen vier Wände sondern wurde mit dem Smartphone buchstäblich grenzenlos Was jetzt noch als vierte Säule für den

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  • netplanet - Adressierung im Internet - IP-Adressierung
    vergebenen Adresse musste in jedem angeschlossenen Gerät des Netzwerkes manuell eingetragen werden Daraus ergab sich eine ziemlich umständliche Verwaltungsarbeit da jede Änderung im Netzwerk einen riesigen Konfigurationsaufwand bedeutete Deshalb wurde bei der Entwicklung des Internet Protokolls eine hierarchische Verwaltung implementiert die es ermöglichte ganze Blöcke von IP Adressen an eine Verwaltungseinheit zu vergeben die dann ihrerseits aus diesem Block kleinere Blöcke an untergebende Verwaltungseinheiten vergeben kann Aus diesem Grund vergab das InterNIC Anfang der 90er Jahre das bis dato den IP Adressraum alleinig verwaltete die Verwaltung für bestimmte Kontinente an eigenständige Institutionen und wies darüber hinaus damaligen Großunternehmungen eigene IP Adressräume zu So konnten diese Institutionen und Großunternehmungen ihre zugewiesenen IP Adressräume autark vom InterNIC verwalten Um IP Adressräume dezentral verwalten zu können wurde eine logische Aufteilung des IP Adressraums notwendig um bei jeder IP Adresse feststellen zu können in welchem Zuständigkeitsbereich sie lag Diese logische Aufteilung wurde mit den so genannten Netzwerkklassen realisiert mit denen auf diese Weise verschieden große Netzwerk gebildet wurden Die Vergabe von IP Adressen erfolgt hierarchisch und blockweise Die oberste Instanz stellt die IANA dar die über den gesamten IP Adressraum waltet Sie verwaltet zum einen die IP Adressblöcke von Besitzern kompletter Class A Netzwerke die in der Frühzeit der IP Adressen an große Unternehmen vergeben wurden zum anderen vergibt sie IP Adressblöcke an regionale Vergabestellen für IP Adressen den so genannten Regional Internet Registries RIR die für die IP Adressvergabe in bestimmten Kontinenten und Regionen zuständig sind Bereich Regional Internet Registry Nordamerika Antarktis ARIN Europa Naher Osten RIPE Südamerika LACNIC Mittlerer und Ferner Osten Pazifik APNIC Afrika AfriNIC Bei den Regional Internet Registries können nun entsprechend qualifizierte Internet Provider in den entsprechenden Regionen eigene IP Adressblöcke beantragen sofern sie die technischen und administrativen Bedingungen erfüllen und einen Bedarf nachweisen können Diese Provider bezeichnet man als Local Internet Registry LIR In einigen Ländern existieren zusätzlich eigene nationale Registries die eine zwischengeschaltete Vergabestelle für Provider im Lande darstellen Local Internet Registries sind berechtigt den ihnen zugeteilten Adressbereich weitgehend autonom zu verwalten dennoch ist die Vergabe von IP Adressen von diesen Autoritäten an andere Provider und Kunden an umfangreiche Bedingungen geknüpft Die Beantragung von notwendigen IP Adressen muss genau geplant und begründet werden und der Provider muss Sorge dafür tragen dass über die interne Weitergabe von IP Adressen genau Buch geführt wird Gerade diese beiden Bedingungen erzeugen bei Providern enormen Verwaltungsaufwand auch wenn die eigentliche Vergabe von IP Adressen von den Autoritäten traditionell kostenlos ist Dennoch ist diese Dokumentation der IP Adressvergabe wichtig damit jederzeit festgestellt werden kann welchem Provider beziehungsweise Nutzer ein bestimmter Adressblock zugeordnet ist und damit der zukünftige Bedarf abgeschätzt werden kann Diese dokumentierten Einträge können auch jederzeit bei den Regional Internet Registries in den dortigen Whois Datenbanken recherchiert werden Kann man bei IP Adressen den geografischen Standort herauslesen Grundsätzlich Nein Die Vergabe von IP Adressen und Adressblöcken wird quantitativ geregelt und ist völlig unabhängig von geografischen Standortmerkmalen Dass in Europa beispielsweise sehr viele IP Adressen mit den Zahlen 80 192 193 194 auftauchen

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  • netplanet - Adressierung im Internet - IP-Subnetting
    werden so dass keine mehr übrigbliebe ist das Präfix 32 sehr häufig im Einsatz nämlich in Umgebungen in denen nur eine IP Adresse vergeben wird in Netzwerken die für Einwahlzugänge genutzt werden Durch das IP Adressübersetzungsverfahren NAT siehe hierzu auch Network Address Translation ist es in modernen Netzwerken problemlos möglich dass ein Router nach außen hin nur eine IP Adresse nutzt während hinter dem Router mit so genannten privaten IP Adressen das lokale Netzwerk adressiert wird Der Router fungiert dann als Übersetzer zwischen diesen lokalen Netzwerken und dem Internet Die Idee des Subnetting war zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung dennoch hatte sie eine Schwäche die sich im Laufe der Zeit zeigte Wurde eine Subnetzmaske für ein Netz festgelegt so galt sie für das gesamte zugeteilte Netz und konnte nicht variabel für einzelne Netzsegmente angegeben werden Dieser Umstand war Quelle der nächsten Entwicklung Variable Length Subnet Masks VLSM Im Jahr 1987 wurden im RFC 1009 die Variable Length Subnet Masks Variabel lange Subnetzmasken eingeführt Dieses neue Verfahren behob den Missstand dass innerhalb eines Netzes nur eine Subnetzmaske verwendet werden konnte und ermöglichte die individuelle Aufteilung von zugeteilten Netzen VLSM bezieht sich hierbei wiederum nur auf die organisationsinterne Verwaltung im globalen Routing spielen diese verfeinerten Subnetzaufteilungen keine Rolle Umso mehr erleichtert und verbessert VLSM die Nutzung des zugeteilten Adressbereichs innerhalb der Organisation da Subnetze effizienter gestaltet werden konnten und darüber hinaus Routing Informationen organisationsintern auf Unternetze delegiert werden konnten VLSM verbesserte somit die Ausnutzung zugeteilter Subnetze enorm Trotz VLSM stieg der Bedarf nach freien IP Adressen und Subnetzen immer stärker an nicht zuletzt auch durch den Erfolg des World Wide Web und der aufkommenden Beliebtheit des Internet Die schlagartig aufkommende Zahl von Webservern und Einwahlzugängen ließen so den Bedarf an IP Adressen explosionsartig steigen und es wurde befürchtet dass der gesamte IP Adressraum schon in wenigen Jahren erschöpft sein könnte Neben diesem Problem kämpften Provider zusätzlich mit den immer größer werdenden Routing Tabellen Diese Entwicklungen führten dazu dass 1992 die Teilnehmer der IETF die Internet Engineering Task Force siehe hierzu auch Standardisierung im Internet entsprechende Überlegungen anstellten wie diese Probleme mittel und langfristig gelöst werden könnten Als langfristiges Ziel wurde die Entwicklung eines neuen Internetprotokolls forciert dem Internet Protocol Version 6 oder kurz IPv6 Mittelfristiges Ziel war das Überbordwerfen von Altlasten beim aktuellen Internetprotokoll nämlich den Klassen Classless Inter Domain Routing CIDR Das Classless Inter Domain Routing Klassenloses übergreifendes Routing wurde im September 1993 in den RFC 1517 bis 1520 dokumentiert Diese Entwicklung erfolgte dabei in einer wahren Rekordzeit da allgemein befürchtet wurde dass die ersten Schwierigkeiten mit dem bisherigen Subnetzsystem bereits 1994 oder 1995 auftreten würden CIDR besitzt zwei grundlegende Eigenschaften Das Klassenschema also einer der Grundpfeiler der ursprünglichen Definition des Internetprotokolls wurde komplett und ersatzlos über Bord geworfen so dass nun auch bisherige Class A Netzwerke auch innerhalb des Internet und außerhalb von Organisationen in kleinere Subnetze aufteilt werden konnten Das Zusammenfassen von einzelnen Routen zu einem einzigen Routing Eintrag um auf diese Weise die globalen Routing

    Original URL path: http://www.netplanet.org/adressierung/subnetting.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Adressierung im Internet - Uniform Resource Identifiers (URI)
    Arbeitsplatz User Passwort enthalten wie unschwer zu erraten ist Benutzername und Passwort Beide Werte sind optional können also bei Ressourcen die keine Authentifizierung benötigen weggelassen werden dann wird auch der nachfolgende Klammeraffe weggelassen Wird eine Authentifizierung benötigt und keine angegeben wird dies mit einer Fehlermeldung quittiert Moderne Webbrowser kaschieren dies übrigens elegant Wird eine zugangsgeschützte Ressource ohne Authentifizierung angesprochen liefert der Webbrowser nicht sofort eine Fehlermeldung sondern fordert den Benutzer mit einem Eingabefenster zur Eingabe von Benutzername und Passwort auf Die Ressource wird dann nochmals aufgerufen nun mit diesen Benutzerdaten Es kann im URL Schema übrigens auch nur ein Benutzername angegeben werden im obigen Schemabeispiel also nur User Diese Syntax führt nämlich dann zur Schreibweise von E Mail Adressen denn hier ist der vordere Teil also vor dem Klammeraffen der benutzerspezifische Teil Will man also beispielsweise das obige Beispielschema auf E Mail Adressen anwenden würde dies wie folgt aussehen mailto User Host Domain TLD Der Fairness halber muss jedoch an dieser Stelle gesagt werden dass der Aufbau der E Mail Adresse also die Nutzung des Klammeraffen zur Trennung zwischen Benutzer und Domain schon lange vor der Entwicklung des URL Schemas eingeführt wurde Die Entwickler des URL Schemas betteten demnach die Idee mit dem Klammeraffen in ihr Konzept ein und nicht umgekehrt Host Domain TLD enthält die Adresse des Rechners der angesprochen werden soll und die gewünschte Ressource enthält Dies kann beispielsweise www netplanet org sein aber beispielsweise auch eine IP Adresse Port steht für die Adresse des TCP oder UDP Ports mit dem eine Verbindung zur davor angegebenen Adresse des Rechners aufgebaut werden soll Ist kein solcher Port angegeben wird für gewöhnlich vom Programm das diese Abfrage sendet der Standard Port verwendet der für den Ressourcentyp reserviert ist Wird beispielsweise in einem Webbrowser eine HTTP Anfrage gesendet wird diese falls kein gesonderter Port angegeben wird auf dem für HTTP reservierten TCP Port 80 gesendet Pfad Datei wird schließlich für die Ressourcenangabe lokal auf dem Zielrechner genutzt enthält also Verzeichnis und Dateiangaben Parameter enthält Daten die zur Beeinflussung der gewünschten Ressource dienen Dies können Inhalte von Variablen sein die beispielsweise mit dem URL http www netplanet org index shtml variable variableninhalt übergeben werden variable ist hierbei die Bezeichnung für die Variable und variableninhalt deren Inhalt Bei Parametern gilt jedoch dass die Verarbeitung abhängig vom Ressourcentyp also dem zu verarbeitenden Internet Protokoll ist Während beispielsweise HTTP eine Vielzahl von Parametern kennt beispielsweise das obige Schema oder das Gatter zur Angabe eines HTML Ankers gibt es bei FTP keine solchen Parameter die zu übergeben wären Uniform Resource Names URN Ein weiteres URI Schema sind die Uniform Resource Names URN das federführend von der IETF entwickelt wird siehe hierzu auch Standardisierung im Internet Im Gegensatz zu den Uniform Resource Locators to locate bedeutet übersetzt zeigen bezeichnen die Uniform Resource Names direkt Objekte in einem bestimmten Informationsraum Ein URN gibt also keine Auskunft über den genauen Standort oder den Inhalt einer Ressource sondern bezeichnet sie lediglich eindeutig und unverwechselbar Beispiele für solche Informationsräume gibt es

    Original URL path: http://www.netplanet.org/adressierung/uri.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Adressierung im Internet - Domain Name System (DNS)
    oder weniger kosmetischer Natur im Gegensatz zu Top Level Domains bei denen eine Registrierung nur nach vorheriger Prüfung des Antragstellers möglich ist Der zweite Teil also netplanet ist die so genannte Second Level Domain also die zweite sichtbare DNS Hierarchieebene Im Falle der Top Level Domain org können Domain Namen direkt unter der Top Level Domain registriert werden was nicht bei allen Top Level Domains möglich ist Beispielsweise gibt es innerhalb einiger anderer Top Level Domains eine weitere Hierarchieebene die die Kategorie kennzeichnet So können beispielsweise in Großbritannien keine Domain Namen direkt unter der nationalen Top Level Domain uk registriert werden sondern es gibt weitere Hierarchieebenen beispielsweise co uk für kommerzielle Adressen ne uk für netzspezifische Adressen ac uk für akademische etc Gibt es so eine weitere Hierarchieebene so ist diese zweite Hierarchieebene die Second Level Domain also beispielsweise co in co uk und der eigentliche Domain Name die Third Level Domain also die dritte Hierarchieebene Alles was nun links hinter dem eigentlichen Domainnamen folgt im Beispiel also www hinter netplanet org liegt im Verantwortungsbereich desjenigen der den Domain Namen registriert hat und kann für einzelne Rechner genutzt werden In der Zonendatei für netplanet org ist also für den Namen www ein Eintrag in der Form angelegt der dafür sorgt dass bei Nachfrage nach www netplanet org mit der IP Adresse des Webserver geantwortet wird auf dem netplanet liegt Weitergehende Informationen zu DNS Einträgen finden Sie im Artikel nebenan Das Domain Name System im Detail Namensauflösung Nameserver haben im DNS zwei Aufgaben Einerseits können sie für bestimmte Domains autoritativ zuständig sein und Zoneninformationen im Internet bereithalten andererseits werden sie aber auch für die Namensauflösung benötigt Domain Namen müssen dann aufgelöst werden wenn ein Nutzer beispielsweise einen Domain Namen in seinen Webbrowser eingegeben hat und der Browser zunächst die IP Adresse des Zielrechners benötigt um mit ihm Kontakt aufnehmen zu können Die Namensauflösung erfolgt im Internet ebenfalls auf hierarchisch gegliedertem Weg An dieser Stelle sei eine beispielhafte Namensauflösung an dem Domain Namen www netplanet org skizziert Im einleitenden Schritt einer Namensauflösung fragt ein Client der die IP Adresse eines bestimmten Ressource im Internet benötigt den für ihn zuständigen Nameserver an Um die Adresse des Nameservers braucht sich der Nutzer in der Regel nicht zu kümmern da diese Daten meist mit den Zugangsparametern des Internet Zugangs mitgeliefert werden Hat der Nameserver bereits vor kurzem eine entsprechende Namensauflösung für den gleichen Domain Namen vorgenommen liefert er sofort die gesuchte IP Adresse zurück Ansonsten wird er die folgenden Schritte ausführen um eine Antwort liefern zu können Der Nameserver wird den Domainnamen von rechts nach links auflösen Zunächst wird er also ermitteln welcher Nameserver für die Top Level Domain org zuständig ist Für die Informationen über die Top Level Domains sind die Root Server zuständig der Nameserver wird also einen entsprechenden Root Server kontaktieren und nachfragen ob er weiß auf welche IP Adresse www netplanet org zeigt Dieser ist nicht autoritativ für www netplanet org zuständig und wird ihm gemäß der DNS Hierarchie mit der

    Original URL path: http://www.netplanet.org/adressierung/dns.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Adressierung im Internet - Das Domain Name System im Detail
    sind Die hier angegebenen Nameserver führen synchron die gleiche Zonendatei wobei ein Nameserver als primärer Nameserver fungiert der das Original der Zonendatei bereithält der die weiteren Nameserver als sekundäre Nameserver arbeiten die sich die Zonendatei gemäß den Zeitfaktoren im SOA Eintrag kopieren MX Mail Exchange Die MX Einträge dienen zur Angabe der Mailserver die für die Domain zuständig sein sollen Dazu wird jeder Mailserver mit so einem MX Eintrag einzeln angeführt Eine Prioritätsnummer die vor der Adresse des Mailservers steht gibt an welche Priorität der Mailserver hat Je niedriger diese Zahl ist desto höher ist die Priorität des Mailservers A Address A Einträge werden im DNS verwendet um einzelne Adressen innerhalb einer Domain festzulegen In der Zonendatei von netplanet org werden insgesamt zwei Adressen definiert Der erste A Eintrag definiert die Adresse www netplanet org und lässt diese auf die IP Adresse 80 245 65 1 zeigen Der zweite A Eintrag definiert die Adresse netplanet org und lässt diese Adresse ebenfalls auf die obige IP Adresse zeigen Damit wird dafür gesorgt dass netplanet auch unter der Adresse http netplanet org erreichbar ist CNAME Canonical Name CNAME Einträge ähneln A Einträgen und führen zu einem Host allerdings nicht direkt sondern in Form einer Weiterleitung zu einem anderen DNS Eintrag Dies ist zum Beispiel dann erforderlich wenn man eine Adresse unter vielen Domain Namen eintragen muss aber nicht jeden einzelnen Eintrag auf eine IP Adresse zeigen lassen möchte Denn würde sich diese IP Adresse irgendwann einmal ändern müssten auch alle entsprechenden DNS Einträge geändert werden Wird aber nur in einem Eintrag ein A Eintrag vorgenommen und lässt in allen anderen Domains dann den dortige Eintrag mit einem CNAME Eintrag auf den ersten A Eintrag zeigen wird viel an Administrationsarbeit für den Fall der Fälle eingespart TXT TXT Resource TXT Einträge haben einen rein informellen Charakter und dienen zum Hinterlegen von Informationen beispielsweise Informationen zu einem bestimmten DNS Eintrag Wichtig zu wissen ist hierbei dass TXT Einträge grundsätzlich öffentlich sind auch wenn sie nicht jeder sofort sieht Oftmals werden TXT Einträge auch von Internet Diensten im Hintergrund verwendet beispielsweise von Spam Filtersystemen Weitere DNS Eintragstypen Im Domain Name System existiert noch eine Vielzahl an weiteren Eintragstypen für viele Spezialfälle die auch zu einem Teil erst lange nach der ursprünglichen Protokolldefinition des DNS eingeführt wurden um auch in zukünftigen Technologien wie IPv6 das Domain Name System zu implementieren In diesem Artikel sind nur einige wenige Eintragstypen aufgeführt eine sehr umfangreiche Übersicht gibt es unter anderem in der Wikipedia siehe Link unten Die Root Zone Damit ein Nameserver zur Adressauflösung verwendet werden kann muss er die Adressen der Nameserver kennen die in der Hierarchie des Domain Name System zentral oben stehen Diese Root Zone enthält alle Adressen der Root Server also der Server die die Informationen aller Top Level Domains enthalten Da ein Nameserver beim Start die aktuelle DNS Hierarchie nicht kennt die kann er ja nicht kennen wenn er nicht die Adressen der Nameserver der obersten Hierarchie kennt muss er zunächst einmal in den

    Original URL path: http://www.netplanet.org/adressierung/dnsdetail.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Adressierung im Internet - ENUM - Telefonnummern im Domain Name System
    Telefonnummer Mit diesem Aufbau ist nun die herkömmliche Telefonnummer adäquat im Domain Name System integriert und kann auch mit den gleichen hierarchischen Mechanismen genutzt werden Da DNS Adressen hierarchisch aufgebaut sind und von der Top Level Domain aus gelesen werden in unserer bekannten Schreibweise also von rechts nach links kann nun in der ENUM Schreibweise auch eine Telefonnummer einheitlich abgebildet werden Aufbau einer ENUM Adresse Wie funktioniert ENUM im Detail DNS Einträge für ENUM Um ENUM Einträge in das bestehende Domain Name System zu integrieren wird ein besonderer Eintragstyp verwendet der so genannte NAPTR Eintrag N aming A uthority P oin t e r NAPTR Einträge werden dazu genutzt um eine DNS Adresse zu einem anderen Adresstyp umzuschreiben Im Falle von ENUM wird ein NAPTR Eintrag dazu verwendet eine Telefonnummer in ENUM Schreibweise zu einer Adresse umzuwandeln die zu einem Rechner zeigt auf dem eine Telefonieanwendung läuft So ein NAPTR Eintrag kann folgendermaßen aussehen 0 9 3 1 3 2 7 9 4 e164 arpa IN NAPTR 100 10 u E2U sip sip test test com Ein NAPTR Eintrag entspricht genau den Richtlinien für DNS Einträge siehe auch Das Domain Name System im Detail Domain Klasse Typ Eintrag Die einleitende Spalte enthält die Telefonnummer in vollständiger ENUM Schreibweise inklusive der e164 arpa Suffix Die nächsten beiden Spalten IN und NAPTR enthalten die Klasse IN für Internet respektive den DNS Eintragstyp NAPTR für Naming Authority Pointer Die nächsten beiden Spalten sind numerische Felder und stehen für Order Reihenfolge und Preference Präferenz Das Order Feld gibt an in welcher Reihenfolge Einträge abgearbeitet werden sollen wenn es mehrere Einträge für eine gleiche Adresse gibt begonnen wird dann jeweils mit dem Eintrag mit dem kleinsten Wert Ähnliche Funktion besitzt das Preference Feld auch hier gilt dass je niedriger der Wert ist desto höher die Präferenz Die Möglichkeit zur Angabe von Wertigkeiten für ein und dieselbe Telefonnummer ist beispielsweise interessant wenn verschiedene Telefoniedienste siehe nächster Absatz angeboten werden und ein bestimmter Dienst bevorzugt werden soll Die nächsten beiden Spalten stehen für das so genannte Flag Kennzeichnung und Dienst Für die Kennzeichnung gibt es derzeit lediglich u das für URL steht die einzige Kennzeichnungsform Bei der Angabe des Dienstes gibt es mehrere Optionen je nach dem welcher Dienst am Zielrechner angeboten wird Für den Voice over IP Dienst SIP lautet die Dienstkennzeichnung beispielsweise E2U sip Der Teil E2U steht hierbei als Abkürzung für ENUM to URL Der letzte Teil eines NAPTR Eintrages ist schließlich der spannendste er enthält nämlich die eigentliche Adressen auf die der NAPTR Eintrag zeigt Im obigen Beispiel zeigt die ENUM Rufnummer mit einer sip Protokollbezeichnung auf die Adresse test test com Die Zeichenfolge vor dieser Adresse und dem Ausrufezeichen also hier die Zeichenfolge ist ein so genannter regulärer Ausdruck Hier sorgt dieser Ausdruck dafür dass die ursprüngliche ENUM Zeichenfolge vollständig durch sip test test com ersetzt wird Andere Möglichkeiten zur Verwendung von regulären Ausdrücken an dieser Stelle gäbe es beispielsweise in dem die übergebene Rufnummer umgewandelt an eine Zieladresse angehängt wird um

    Original URL path: http://www.netplanet.org/adressierung/enum.shtml (2016-02-15)
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