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  • netplanet - Aufbau des Internet - Virtual Private Networks (VPN) - Virtuelle private Netzwerke
    Über dieses VPN kann nun das lokale Netzwerk des Hauptsitzes erweitert werden ebenso wie es in einem Netzwerk mit herkömmlichen Festverbindungen gemacht werden würde Eine Kostenersparnis ist in der Regel schon bei so einem kleinen VPN wie in unserem fiktiven Beispiel gegeben Während eine Festverbindung über das Telefonnetz auch heute noch in der Regel mehrere hundert Euro monatlich kostet sind die Kosten für die einzelnen Internet Zugänge wie sie für ein VPN benötigt werden erheblich geringer Günstig wirkt sich hierbei noch aus dass nur die Zentrale des VPN eine feste IP Adresse im Internet benötigt da ein VPN technisch so eingerichtet werden kann dass die Niederlassungen automatisch eine VPN Verbindung zum Hauptsitz aufbauen Diese grundsätzlichen Überlegungen können beispielsweise dahin führen dass für den Hauptsitz eines Unternehmens eine Festverbindung zum Internet mit einer höheren Bandbreite installiert wird und die Niederlassungen kostengünstigere Einwahl oder ADSL Zugänge zum Internet bekommen über die diese dann einen VPN Tunnel zum Hauptsitz aufbauen VPN Protokolle Das Internet ist ein öffentliches paketvermittelndes Netzwerk und Daten die darin versendet werden haben im Grundzustand keine Verschlüsselung Während dieser Umstand in vielen Anwendungen beispielsweise dem Abruf einer normalen Website nicht entscheidend ist wird für die Übertragung von sensiblen Daten eine zusätzliche funktionale Verschlüsselung benötigt Zu solchen sensiblen Daten gehören auch die Inhalte die in einem VPN übertragen werden Die VPN Technologie im Internet basiert auf drei unterschiedlichen Protokollen die weitgehend für den VPN Tunnel zuständig sind jedoch selbst keine Definitionen für ein Schlüsselmanagement haben also eher als ein Container angesehen werden sollten in denen für die einzelnen VPN Stadien weitere spezielle Protokolle zum Einsatz kommen Für gewöhnlich unterstützen heutzutage fast alle VPN Lösungen alle drei Protokolle die innerhalb eines VPN für einzelne VPN Tunnel auch variiert werden können PPTP PPTP Point To Point Tunneling Protocol wurde Mitte der 90er Jahre des 20 Jahrhunderts von Microsoft und anderen Unternehmen aus der Netzwerkwelt entwickelt und 1996 von der IETF als Standard vorgeschlagen siehe hierzu auch Standardisierung im Internet In den Grundzügen basiert PPTP auf das etablierte PPP und kapselt genau diese Pakete in IP Pakete Auf diese Weise ist es möglich praktisch alle Pakete per PPTP zu übertragen die sich per PPP übertragen lassen wie es beispielsweise für herkömmliche Einwahlverbindungen genutzt wird PPTP ist im VPN Bereich sehr häufig anzutreffen besitzt jedoch einige architektonische Schwächen Zum einen funktioniert es nur in IP Netzwerken also Netzwerken die das TCP IP Protokoll unterstützen Dies ist zum Beispiel in firmeninternen Netzwerken nicht immer der Fall Zum anderen besitzt PPTP eine potentielle Sicherheitsschwäche bei der Etablierung einer PPTP Verbindung da die Verschlüsselung erst nach dem Aufbau der Verbindung einsetzt Deshalb muss die Authentifizierung des Verbindungsaufbaus gesondert verschlüsselt und zudem sichergestellt werden dass die Inhalte der aufgebauten Verbindung überhaupt verschlüsselt werden Bei unsachgemäß konfigurierten Systemen kann so die Gefahr entstehen dass Nutzdaten möglicherweise unverschlüsselt übertragen werden könnten L2TP L2TP ist ein von Microsoft und Cisco entwickeltes Protokoll dass die Vorteile von Microsofts PPTP und dem von Cisco entwickelten VPN Protokoll L2F vereint und sich nicht sehr stark

    Original URL path: http://www.netplanet.org/aufbau/vpn.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Aufbau des Internet - Network Address Translation (NAT)
    eine IP Adresse besitzt die im lokalen Netzwerk ebenfalls verwendet wird Sie ahnen es dieser Rechner konnte so niemals erreicht werden da die lokalen Netzwerkeinstellungen vorgaben dass sich die die gesuchte IP Adresse angeblich im lokalen Netzwerk befinden musste Solche Anfragen an einen Rechner im Internet verlassen niemals den Router nach außen Im später veröffentlichten RFC 1918 wurden für diesen Zweck so genannte private IP Adressen eingeführt die genau diesen Umstand beheben sollten Private IP Adressen sind spezielle Adressbereiche im normalen IP Adressraum siehe hierzu auch IP Subnetting die speziell für die Nutzung in lokalen Netzwerken vorgesehen sind und im öffentlichen Internet nicht vergeben und verwendet werden und von den allermeisten Routern auch nicht in Richtung des Internet geroutet werden Ein solcher reservierter Adressbereich der sehr häufig für lokale Netzwerke verwendet wird liegt zwischen 192 168 0 0 und 192 168 255 255 Ein Netzwerkadministrator kann nun beispielsweise mit der Subnetzmaske 255 255 255 0 dies würde einem Netz mit 256 IP Adressen entsprechen gefahrlos einen Adressbereich von 192 168 0 0 bis 192 168 0 255 definieren Wird in diesem Netzwerk dann ein Internet Router mit NAT konfiguriert übernimmt dieser die Kommunikation nach außen für alle IP Adressen die sich nicht innerhalb von 192 168 0 0 und 192 168 0 255 befinden Internet Dienste mit NAT und PAT nach außen anbieten Konzeptionell funktioniert NAT hervorragend für Datenübertragungen die vom lokalen Netzwerk initiiert und in der dynamischen NAT Übersetzungstabelle im Router verwaltet werden Wie kann man jedoch einen Dienst der auf einem Rechner im lokalen Netzwerk läuft im Internet zur Verfügung stellen so dass Verbindungen vom Internet aus initiiert werden können Ein Beispiel hierfür wäre ein Mailserver der vom Internet aus erreichbar sein muss damit E Mails empfangen werden können Für diese Zwecke gibt es neben der dynamischen NAT Übersetzungstabelle noch eine statische Port Übersetzungstabelle das Verfahren nennt sich hier Port Adress Translation PAT In dieser Tabelle können statische Port Umleitungen eingetragen werden In so einer Umleitung kann ein bestimmter Port auf dem Router freigeschaltet und auf einen Rechner im lokalen Netzwerk umgeleitet werden Wird beispielsweise der TCP Port 25 der Standard Port für SMTP auf einem NAT Router von außen geöffnet und die eingehende Kommunikation zu einem lokalen Mailserver im Netzwerk umgeleitet antwortet wenn jemand die öffentliche IP Adresse über den TCP Port 25 anspricht der lokale Mailserver Für einen Außenstehenden ist diese interne Umleitung nicht ohne weiteres ersichtlich PAT ist zwar eine gute Möglichkeit um interne Internet Dienste nach außen zu öffnen hat aber auf diese Weise auch ein paar Nachteile Wird so eine Port Umleitung eingetragen fällt die gesamte Kommunikation an den jeweiligen Port beim Zielserver im lokalen Netzwerk an was möglicherweise sicherheitsrelevante Aspekte in einem Netzwerk haben kann Zudem hat PAT die konzeptionelle Schwäche dass von der öffentlichen IP Adresse auf einem Internet Router ein umgeleiteter Port natürlich immer nur an einen internen Rechner weiterleiten kann Will man hier einen Port an mehrere Server verteilen muss dies im lokalen Netzwerk zusätzlich organisiert werden Die Nutzung

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  • netplanet - Aufbau des Internet - Tools zur Netzanalyse
    mit einem Aufruf ohne weitere Attribute oder Kommandos auch im eigenen Befehlsmodus starten in dem so lange DNS Abfragen vorgenommen werden können bis dieser Modus wieder beendet wird whois Die Besitzerauskunft whois ist ein inzwischen altes und sehr bewährtes System zur Besitzerauskunft von IP Adressen und Domain Namen Die Datenbanken der offiziellen Registrierungsstellen haben hierzu eine entsprechende Schnittstelle zu einem Whois Server der über whois Clients abgefragt werden kann und in Echtzeit die entsprechenden Auskünfte erteilen kann Inzwischen gibt es zwar für die meisten whois Abfragen entsprechende Web Abfragen die jedoch meist im Hintergrund auch direkte whois Abfragen ausführen besim gruft ttypo whois h whois ripe net bez ripe This is the RIPE Whois server The objects are in RPSL format Rights restricted by copyright See http www ripe net ripencc pub services db copyright html person Besim Karadeniz address ePlan Internet Service address Hohenzollernstrasse 16 address D 75179 Pforzheim address Germany phone 49 7231 42869 0 fax no 49 7231 42869 50 e mail E Mail Adresse nic hdl BEZ RIPE remarks remarks PGP DH DSS 2 048 1 024 KeyID 0xB02AABEF remarks Fingerprint remarks 4C88 B786 CA56 438A C354 3618 1427 3394 B02A ABEF remarks notify E Mail Adresse mnt by EPLAN NET changed E Mail Adresse 20010730 changed E Mail Adresse 20020319 source RIPE Die Bedienung von whois ist sehr einfach Verschiedene Parameter bieten Möglichkeiten verschiedene vordefinierte Whois Server abzufragen beispielsweise g für den Whois Server für die Top Level Domain gov Der Parameter c und eine darauf folgende Top Level Domain Kennzeichnung leitet die Anfrage zum offiziellen Whois Server der entsprechenden Top Level Domain Beispielsweise führt der Parameter c de die Anfrage an den offiziellen Whois Server des DENIC Der Parameter h ermöglicht die Angabe eines eigenständigen Whois Servers bei dem die danach folgende Angabe abgefragt werden soll Damit ist das obige Beispiel erstellt worden bei dem auf dem Whois Server des RIPE das Handle BEZ RIPE abgefragt wurde finger Die Kundenkartei Mit Finger können Sie auf einem bestimmten Host die eingetragenen und derzeit aktiven Benutzer anzeigen lassen und nähere Informationen über einen bestimmten Benutzer abrufen finger bka www netplanet org Login Name TTY Idle When Bldg Phone bka Besim Karadeniz p4 Sat 00 56 Haus B2 395 Das obige Beispiel enthält eine Finger Simulation auf einen Host auf dem ich in der Simulation aktuell eingeloggt bin Login enthält das Kürzel mit dem ich mich beim Host angemeldet habe Name enthält wie unschwer zu erkennen ist meinen vollständigen Namen TTY zeigt an ob ich entweder direkt auf dem Gerät dann würde hier con stehen oder ein Remote Login also von einem anderen Rechner aus eingeloggt bin In diesem Fall bin ich über Remote Login im Rechner und habe den Port 4 belegt Idle gibt falls vorhanden die Leerlaufzeit an also die Zeit seit der aktuelle Login untätig ist während When angibt seit wann der User eingeloggt ist Die letzten beiden Werte Bldg und Phone enthalten Informationen über das Gebäude wo sich mein Büro befindet und meine

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  • netplanet - Editorial - Werben in netplanet
    werden pro Monat rund 10 bis 20 Artikel überarbeitet zudem werden regelmäßig neue Artikel und auch neue Artikel hinzugefügt Durch eine XML formatierte Sitemap und einem RSS Feed ist gewährleistet dass Aktualisierungen und Ergänzungen schnell von allen gängigen Suchmaschinen und Abonnenten des RSS Feeds wahrgenommen werden Diese Kontinuität ist ein Garant für eine gute Positionierung von netplanet in allen gängigen Suchmaschinen die im deutschsprachigen Raum geläufig sind Beispielsweise erscheint netplanet bei Google bei der Eingabe des Begriffes Subnetting der das Verfahren der Netzaufteilung in IP basierten Netzwerken einführend beschreibt an erster Stelle Ebenso stark positioniert sind essentielle Internet Themen wie die Geschichte des Internet oder Artikel über den grundlegenden Aufbau Zusammen mit dem hohen Verlinkungsgrad von privaten gewerblichen und vor allem akademischen und bildenden Websites beispielsweise die deutschsprachige Wikipedia ergibt sich ein überaus stabiles Verlinkungsbild das von vielen Hyperlinks flankiert wird die teilweise seit Jahren auf netplanet verweisen Fakten zu netplanet auf einen Blick Umfangreiches deutschsprachiges und kostenlos zugängliches Internet Lexikon Existiert seit dem Jahre 1998 und wird regelmäßig gepflegt und ergänzt Erreichbar unter mehreren Domains unter der Adresse www netplanet org seit 1998 Starke interne Verlinkung des Projekts Stabile Standorte der vorhandenen Artikel und Rubriken Große Link Basis vor allem von akademischen und bildenden Websites inklusive der deutschsprachigen Wikipedia Da Deep Links ausdrücklich erwünscht sind beziehen sich viele Hyperlinks auf einzelne Artikel und vertiefen damit die Link Basis Gute Suchmaschinenintegration durch XML basierte Sitemap angemeldet bei allen gängigen Suchmaschinen RSS Feed für Neuigkeiten und bedachte Steuerung der Suchroboter Ein starkes Werbeumfeld für hochwertige Angebote Der technische Hintergrund von netplanet und der lesbare Stil für Nicht Profis stellt vor allem ein Angebot für interessierte Laien dar die nähere Informationen über das Internet selbst suchen und in der Regel dementsprechend aufgeschlossen gegenüber technischen Angeboten sind Sie können von dieser Position partizipieren

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  • netplanet - Dienste im Internet - Archie
    Washington der die Langsamkeit von Archie beklagte Er kombinierte sein eigenes Projekt namens Prospero mit Archie um eine bessere Übersichtlichkeit zu erreichen Prospero kannte keine einzelnen Server sondern ordnete Ressourcen aus verschiedenen FTP Server in eine einheitliche Verzeichnisstruktur die auf diese Weise auf vielen Archie Servern abgebildet werden konnte Auf diese Weise konnte die Recherchelast auf viele Archie Server verteilt werden Emtage und Deutsch waren zunächst von dieser Idee nicht sehr angetan ließen sich dann aber doch davon überzeugen dass Prospero ein richtiger Weg war Archie zu unterstützen Deutsch und Emtage gründeten später ein gemeinsames Unternehmen namens Bunyip Information Systems und entwickelten Archie zu einem kommerziellen Produkt weiter Dennoch wurde Archie auch für nichtkommerzielle Institutionen weiterverwendet und fand vor allem bei Universitäten eine große Beliebtheit obwohl es verhältnismäßig kompliziert zu bedienen war Die Beliebtheit ging so weit dass dem Rektor der Universität von Kollegen zu diesem Dienst herzlich gratuliert wurde Freilich wusste dieser zunächst gar nicht weshalb ihm da gratuliert wurde da ihm die Entwicklungen von Archie gar nicht mitgeteilt wurden Inzwischen spielt Archie im Internet nur noch eine untergeordnete Rolle und ist nur noch sehr selten zu finden Zur Durchsuchung von Datenbeständen auf Serversystemen existieren viele sehr ausgereifte Softwareprodukte die sich über Webinterfaces bequem in einem Webbrowser bedienen lassen die eine reine Stichwortsuche nach Softwaretiteln nicht mehr notwendig machen Technisches Archie basiert vor allem auf Datenbanken die die Inhaltsverzeichnisse der öffentlichen FTP Server enthalten Diese Datenbanken können dann vom Nutzer entsprechend nach einem Befehlssatz siehe unten abgefragt werden Um mit einem Archie Server Verbindung aufzunehmen genügte eine Telnet Verbindung zum Archie Server und die Eingabe entsprechender Kommandos Benutzung Für die Benutzung von Archie Servern wird ein Befehlssatz verwendet der den heutigen WWW Suchmaschinen verblüffend ähnlich sieht Dies hat natürlich den relativ einfach zu verstehenden Hintergrund dass die ersten Programmierer von WWW Suchmaschinen unter anderem auch bei Archie Server Inspirationen gesucht und offensichtlich auch gefunden haben Bei der Suche mit Archie wird zwischen vier Suchoptionen unterschieden Exakte Übereinstimmung mit dem Suchbegriff Teilzeichenkette Teilzeichenkette mit Unterscheidung zwischen Groß und Kleinschreibung Verwendung von regulären Ausdrücken Teilweise werden jedoch nicht von allen Archie Server alle diese vier Suchoptionen gleichzeitig angeboten Exakte Übereinstimmung mit dem Suchbegriff Bei dieser Suchoption wird nach dem kompletten eingegebenen Suchbegriff gesucht Dies ist zum Beispiel bei der Suche nach einem genauen Dateinamen brauchbar Da hier auch zwischen der Groß und Kleinschreibung unterschieden wird ist es unbedingt notwendig auf die genaue Schreibweise zu achten Der Suchbegriff testdatei txt würde beispielsweise alle Dateien auflisten die genau testdatei txt heißen nicht Dateien die Testdatei txt oder Testdatei gif heißen Teilzeichenkette Bei der Suche mit einer Teilzeichenkette wird nach Dateien und Verzeichnissen gesucht die den Suchbegriff enthalten Zwischen Groß und Kleinschreibung wird hier nicht unterschieden Der Suchbegriff test würde beispielsweise die Dateien test datei txt Test datei txt Test datei gif aber auch Ge test etedatei txt finden Teilzeichenkette mit Unterscheidung zwischen Groß und Kleinschreibung Diese Suchform ähnelt der vorherigen Suchform es werden Dateien und Verzeichnisse gesucht die den Suchbegriff enthalten Zusätzlich wird

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  • netplanet - Dienste im Internet - File Transfer Protocol
    reinen Textdateien genutzt da hier eine Umcodierung der Zeilenstruktur des Textes erfolgt Der Binary Mode hingegen überträgt eine Datei byteweise es wird also nur im Binary Mode eine Datei ohne Änderungen übertragen weshalb dieser Modus auch der am häufigsten genutzte ist Die Besonderheit dass die Datenverbindung vom Server aus initiiert wird kann allerdings ein Problem für Clients mit sich bringen die keine direkte Verbindung zum Internet haben also zum Beispiel hinter einer Firewall oder einem Router mit NAT stehen Hier muss der Client auch die Datenverbindung initiieren da ansonsten die eingehende Verbindung abgeblockt würde Dieses grundlegende Verhalten muss am Client eingestellt werden und nennt sich passives FTP Benutzung Für alle internetfähigen Betriebssysteme gibt es mehr oder weniger komfortable FTP Programme Sehr einfache FTP Programme arbeiten auf Kommandozeilenebene modernere mit intuitiven Benutzerführungen Auch die meisten Webbrowser besitzen von Hause aus FTP Funktionalitäten und ermöglichen das Nutzen eines FTP Server ohne die üblichen Befehle da diese vom Browser gemäß den Benutzereingaben ausgeführt werden Vergleichbar wäre dies zum Beispiel mit Dateioperationen auf DOS Ebene und dem Windows Explorer Für den Zugriff auf einen FTP Server beziehungsweise abgelegte Verzeichnisse und Dateien sind grundsätzlich immer Benutzerdaten erforderlich bestehend aus einem Benutzernamen und einem Kennwort Damit können veröffentlichte Ressourcen nur einen bestimmten Kreis von Personen zur Verfügung gestellt werden Wie aber funktionieren dann FTP Server auf denen ohne die Eingabe von Benutzerdaten zugegriffen werden kann Auch wenn Sie für solche öffentlich zugänglichen FTP Server wissentlich keine Benutzerdaten eingeben sind diese erforderlich Jedoch handelt es sich dann meistens um so genannte Anonymous FTP Server die bewusst öffentlich zugänglich gemacht werden sollen und deshalb den Benutzernamen anonymous als berechtigten Benutzer eingetragen haben Dieser Benutzername ist im Internet für diese Zwecke geläufig und als Passwort wird Ihre E Mail Adresse erwartet Viele FTP Programme nehmen diese Anmeldungen standardmäßig vor

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  • netplanet - Dienste im Internet - Gopher
    denn mit dieser Ankündigung stoppten viele Unternehmen ihre eigenen Gopher Entwicklungen und Dienste und beobachteten stattdessen die Entwicklung des World Wide Web Dort gab es seit April 1993 durch die offizielle Zusicherung des CERN auf eine unbeschränkte und kostenlose Verwendung der WWW Technologie eine entsprechende Zukunftssicherheit und vor allem die Möglichkeit die WWW Technologie auch weiterhin kostenlos einsetzen zu können Die Entscheidung für die Lizenzpflicht bei kommerzieller Nutzung nahm die University of Minnesota erst im Jahre 2000 wieder zurück und lizenzierte zu diesem Zeitpunkt ihre Gopher Software unter der GNU GPL als frei verfügbare und nutzungslizenzfreie Software Da jedoch war der Kampf zwischen Gopher und dem World Wide Web schon längst zugunsten des WWW entschieden Für den Begriff Gopher gibt es mehrere Herkunftserklärungen Die plausibelste Erklärung leitet sich aus dem Beinamen des US Bundesstaates Minnesota ab der The Gopher State lautet Gopher ist der englische Begriff für die Tierart der Beutelratte die besonders in Minnesota weit verbreitet ist Eine andere Erklärung leitet den Namen aus dem landläufigen Begriff ab mit dem im angelsächsischen Bereich Botenjungen bezeichnet werden Gofer Wiederum eine andere Definition bezieht sich auf das Motto Go for information der Aufforderung zur Suche nach Information Technisches Das Gopher Protokoll arbeitet auf Basis von TCP IP und standardmäßig auf dem initialen IP Port Nr 70 Das Protokoll wurde bewusst einfach gehalten um möglichst effiziente und schnelle Datenübertragungen zu ermöglichen So war es an sich nicht zwingend notwendig einen gesonderten Gopher Browser zu verwenden da auch schon eine Telnet Sitzung zu einem Gopher Server und dessen Port 70 eine Übertragung initiieren kann Gopher bietet die Navigation durch einen Datenbestand auf einem Gopher Server durch eine baumartige Struktur wie sie von baumartigen Dateiverwaltungen der meisten Betriebssysteme bekannt ist Diese Baumstruktur auf einem Gopher Server nennt man Gopherspace Innerhalb dieser Baumstruktur gibt es entweder weitere Verzeichnisse oder Dateien Wird ein Verzeichnis aufgerufen bedeutet dies ein Sprung in den jeweiligen Ast des Baumes der nicht nur hierarchisch sein kann sondern auch durch einen Link zu einer völlig anderen Stelle des Baumes und auch durchaus auf einem anderen Gopherserver führen kann Wird eine Datei angewählt ist dies ein Dateiaufruf und die gewünschte Datei wird heruntergeladen und angezeigt Im Gegensatz zu Hypertext sind Dokumente im Gopherspace nicht interaktiv sondern in sich geschlossen können also beispielsweise keine multi oder hypermedialen Fähigkeiten besitzen die das Einbinden von Grafiken oder Hyperlinks zu anderen Dokumenten ermöglichen Diese Einschränkung gilt im Nachhinein als einer der größten Nachteile gegenüber dem World Wide Web Gopher Serversoftware gibt es noch für alle Server Betriebssysteme traditionell vor allem für unix basierte Systeme In vielen Linux Distributionen beispielsweise kann Gopher Serversoftware optional installiert und eingesetzt werden Benutzung Für Gopher gab es anfänglich spezielle grafische Gopher Clients mit denen intuitiv auf einem Gopher Server navigiert werden konnte Da der Inhalt auf Gopher Servern in der Regel aus Textdokumenten und Grafikdateien bestand waren die technischen Anforderungen an solche Clients nicht sehr hoch und liefen teilweise selbst auf Kommandozeilenebenen hier dann logischerweise ohne die Möglichkeit zur Anzeige von Bildern

    Original URL path: http://www.netplanet.org/dienste/gopher.shtml (2016-02-15)
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  • netplanet - Dienste im Internet - Instant Messaging
    dem Server des Instant Messaging Systems meldet den Benutzer dort mit seinen Benutzerdaten an und führt den Benutzer fortan im Netzwerk des Instant Messaging Systems als angemeldet auf Möchte der Benutzer nun mit einem anderen Benutzer Nachrichten austauschen wählt er diesen zwar in seinem Instant Messenger an alle zu übertragenden Nachrichten werden jedoch von seinem Instant Messenger zunächst an den Server des Netzwerks übertragen der wiederum die Nachricht dann an den Empfänger leitet Dieser sternförmige Aufbau ist der logischste Weg und wird von den meisten Instant Messaging Systemen eingesetzt In der Regel ist dann auch nicht nur ein Server im Spiel sondern eine Server Kaskade so dass die Last verteilt werden kann Andererseits offenbart dieser sternförmige Aufbau auch gewisse architektonische Gefahren wenn wenn es Störungen im Zentrum des sternförmigen Netzwerks gibt betrifft dies unter Umständen viele oder gar alle Clients Verschiedene Instant Messaging Netzwerke gehen hier deshalb unterschiedliche Wege Beispielsweise gibt es im Skype Netzwerk so genannte Superknoten die die Benutzerdatenbank gemeinsam führen und für die Benutzerauthentifizierung zuständig sind Der Nachrichtenaustausch zwischen Benutzern funktioniert weitgehend auf Peer to Peer Basis es wird also versucht dass Clients möglichst direkt Nachrichten untereinander austauschen oder andere Clients als Relaisstation genutzt werden können Damit wird effektiv die Last der zentralen Server in das Netzwerk selbst verschoben Benutzung Zentrales Element eines Instant Messengers ist die Benutzerliste die im Englischen auch oft als Buddylist bezeichnet wird Der Begriff Buddy steht in der englischen Sprache für Kumpel oder Kamerad Die Buddylist erfüllt eine ähnliche Aufgabe wie ein persönliches Adressbuch sie enthält eine individuelle Zusammenstellung der Kontakte mit denen regelmäßig kommuniziert wird Diese Liste kann vom Benutzer frei ergänzt und auch so konfiguriert werden dass beispielsweise nur mit Kontakten aus dieser Liste kommuniziert werden darf Die Buddyliste ist demnach die zentrale Schaltstelle für alle Interaktionen auch für zusätzliche Kommunikationswerkzeuge beispielsweise die Möglichkeit zum Übertragen einzelner Dateien Telefonie oder auch Videotelefonie Instant Messenger Netzwerke Im Internet existieren mehrere internationale große Instant Messenger Netzwerke ICQ Kunstwort aus der englischen Aussprache von I seek you Ich suche dich ICQ wurde von den israelischen Studenten Amnon Amir Yair Goldfinger Arik Vardi Sefi Vigiser geschrieben und im November 1996 durch ihr israelisches Startup Unternehmen Mirabilis im Internet veröffentlicht Jeder Internet Benutzer konnte sich kostenlos den ICQ Client herunterladen sich registrieren eine ICQ Nummer erhalten und sich sofort mit dem ICQ Netzwerk verbinden Durch Mundpropaganda verbreitete sich ICQ schnell und sorgte dafür dass Mirabilis im Juni 1998 von AOL aufgekauft wurde das ebenfalls einen eigenen Instant Messenger entwickelt hatte AOL Instant Messenger AIM Der AOL Instant Messenger wurde von AOL zunächst als Antwort zu ICQ entwickelt mit dem es möglich wurde auch zwischen AOL und reinen Internet Nutzern zu chatten was bis dato nur AOL intern funktionierte Die erstmalige Veröffentlichung erfolgte im Mai 1997 also ein knappes halbes Jahr nach der erstmaligen Veröffentlichung von ICQ Im Juni 1998 kaufte AOL den Instant Messaging Konkurrenten Mirabilis und verband das somit gekaufte Netzwerk ICQ nach und nach mit AIM Windows Live Messenger ehemals MSN Messenger Der

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